Hackerangriff bei Capcom - Neue Projekte und Release Dates geleakt

Nach Ubisoft ist nun auch Capcom Opfer einer Ransomware-Attacke geworden, wodurch angeblich einige unangekündigte Projekte geleakt wurden. Der Angriff soll laut Capcom am 02.11.20 mit der Ransomware "Ragnar Locker" erfolgt sein. Ob die folgenden Daten - manche von 2018 - korrekt sind, kann nicht überprüft werden. Resetera behauptet das Folgende:

  • Resident Evil Village (PS5/Xbox Series) erscheint im April 2021 auch für PS4 und Xbox One, eine Demo ist geplant.

  • Ein neues Multiplayer Resident Evil ist in Arbeit, bei dem es sich wohl um eine Art Battle Royale handelt. Arbeitstitel: Project Highway/Village Online.

  • Eine neue Ace Attorney Spielesammlung für PS4 und Switch ist geplant.

  • Neues Projekt mit dem Codenamen GUILLOTINE für Switch im Februar 2021, andere Plattformen im Mai 2021.

  • Unangekündigtes Projekt Reiwa im Mai 2021 (Plattform: TBA)

  • Monster Hunter Rise (Switch) Demos im Januar und März 2021.

  • Monster Hunter Stories 2 (Switch) erscheint im Juni 2021.

  • Neuer Multiplayer-Shooter SHIELD, der auf Streamer zugeschnitten wird.

Desweiteren sollen die Angreifer auch Source Codes von Devil May Cry 2 und Umbrella Chronicles erhalten haben. Ob diese Infos richtig sind, ist unklar. Von Capcom liegt hierzu keine Stellungnahme vor.



Wie Capcom gegenüber der Famitsu mitteilt, wurden durch den Angriff rund 350.000 persönliche Informationen gestohlen. Darunter Namen, Telefonnummern und Email-Adressen, aber keine Kreditkartendaten.


Nahezu der gesamte Datenbestand von Capcom scheint betroffen zu sein: Der Capcom Store, eine Übersicht aller Aktionäre inkl. Anzahl der gehaltenen Aktien, Daten zu in Rente gegangenen Mitarbeitern sowie ihren Familienangehörigen, Fotos von Angestellten, Angaben aus dem Kunden-Support, Lieferanteninformationen, Absatzzahlen von Spielen, Entwicklungskosten, Zahlungen von Stadia und Sony für (zeitexklusive) Veröffentlichungen von Spielen und vieles mehr.


Die Server von Capcom wurden von "Ragnar Locker" verschlüsselt und sollen nur durch die Zahlung eines Lösegeldes wieder entschlüsselt werden. Capcom hat Kontakt zu allen Betroffenen aufgenommen und arbeitet mit Ermittlungsbehörden zusammen.

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