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4186 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Disney's Tarzan Freeride

    Optisch - der Grafikstil entspricht dem Film - und auch vom Sound her, wurde Disney's Dschungel-Hero

  • The(G)net Review: The Mark of Kri

    Und dabei hatten wir im Vorfeld so gut wie nichts über The Mark of Kri gehört oder in Erfahrung bringen Die Aufmachung von Mark of Kri erinnert von der ersten Minute an altbekannte Disney-Klassiker, speziell Eine dieser Hüter und Verdammten ist offensichtlich Rau, er trägt zumindest eine dieser Marken of Kri Fazit: The Mark of Kri hat praktisch alles; Hübsche Grafik und Animationen im besten Disney-Stil, gute Unterm Strich ist Mark of the Kri, zusammen mit MGS2 und Devil May Cry, eines der mitreissendsten Spiele

  • The(G)net Review: Twisted Metal: Black

    Eine der Serien die mit der PlayStation groß wurde, ist mit Sicherheit Twisted Metal. Nach sage und schreibe drei Fortsetzungen, wovon zwei nur in den Staaten erschienen sind und kaum mehr mit den beiden Vorgängern konkurrieren konnten, steht nun der überfällige PS2 Nachfolger in den Regalen. Nach Spielstart hört Ihr erst einige grafisch hübsch unterlegte Sekunden des Rolling Stones Hits „Paint it black“, der bereits einiges verspricht. Kurz darauf befindet Ihr Euch im Titelbild wo sich u.a. auch das Optionsmenü befindet. Hier bestimmt Ihr den Schwierigkeitsgrad von Easy bis Hard, wobei Normal ausnahmsweise auch hält, was der Name verspricht. Verschiedene Steuerungsmöglichkeiten sind ebenfalls wählbar, doch die Standardeinstellung weiß bereits bestens zu gefallen. Habt Ihr dann noch die Bildhelligkeit nach Euren Bedürfnissen eingestellt, steht dem Roadwar auch nichts mehr im Wege. Zur Sache geht’s in einem von 3 Modes. Entweder Ihr haltet möglichst lange durch und fertigt Gegner um Gegner im Survival Mode ab, wählt einen schnellen Kampf, oder betätigt Euch im Story Mode wo Euch einige eingestreute FMV’s erfreuen. Ist die Entscheidung getroffen, stehen Euch zu Beginn 10 wirklich kranke „Helden“ zur Auswahl. Fünf weitere erspielt Ihr Euch im Verlaufe der Zeit. Dabei sind diverse, von der Gesellschaft ausgeschlossene Personen mit von der Partie. Jeder ist im Besitz seines eigenen Fortbewegungsmittels, vom Motorrad über Trucks bis hin zum Mad Max angehauchten Endzeit Sportschlitten. Nicht zu vergessen, dass je nach bevorzugtem Gefährt eine andere Spezial Waffe zur Verfügung steht und sich die kampferprobten Karossen in Punkten wie Geschwindigkeit und Widerstandsfähigkeit unterscheiden. Nach einer kurzen Ladepause befindet Ihr Euch direkt in der Handlung und solltet die sieben bis acht umher kurvenden Gegner dem Erdboden gleich machen. Hierfür stehen Euch zwei Leben pro Level, Energieauflademöglichkeiten sowie diverse Munition zur Verfügung. Diese werdet Ihr auch bitter nötig haben, denn mit dem Standard Maschinengewehr werdet Ihr kaum Land sehen – insbesondere nicht in den ersten Minuten, in welchen die Steuerung noch nicht so leicht von der Hand geht. Habt Ihr Euch Turbos, Homing Missiles und anderes, scharfes Geschütz zusammengesucht, macht Ihr Euch mit Hilfe des groben Radars auf die Suche nach den anderen Road Warriors und erledigt diese, um in den nächsten Level zu gelangen. So durchquert Ihr bis zum Endgegner recht einfallsreiche Level. Ihr macht u.a. einen Vergnügungspark oder gar ein bemerkenswert großes Schiff unsicher. Wird Euch die Gegnerhatz zu schwer, sucht Ihr euch einen Kumpel und geht mit diesem gemeinsam auf in den Kampf oder wagt einen gepflegten Deathmatch, ab dem Einsatz des Multitaps leider ohne CPU-Gegner. Grafisch bietet Twistet Metal Black etwas vom feinsten, was man bisher auf der PlayStation2 gesehen hat. Derart weitreichende Levels mit dieser Geschwindigkeit zu durchqueren, ohne sich mit anhaltendem Nebel anfreunden zu müssen, ist wahrlich bemerkenswert. Die vielen Lichteffekte und bewegten Details in den Arenen veranlassen allerdings vereinzelt Slowdowns, die den Spielfluss aber kaum beeinträchtigen. Die Musik passt, wie bereits nach wenigen Sekunden zu erwarten war, ideal zum Geschehen, genau wie die düstere Endzeit Stimmung. Einzig wäre es wünschenswert gewesen, den grandiosen Song des Intros/Abspanns auch im Spiel selbst genießen zu können. Fazit: Twisted Metal war schon immer einer der Titel, die man entweder nicht ausstehen kann oder dann gleich verfallen ist. Solltet Ihr demnach noch nie mit der Serie in Kontakt gekommen sein, empfiehlt sich in jedem Falle ein kurzes Probespielchen. Schnell werdet Ihr feststellen, ob Euch das Spielprinzip zusagt oder nicht. Fakt ist mit Sicherheit, dass der nunmehr fünfte Teil der Serie mit Abstand den besten darstellt und sowohl grafisch, musikalisch wie auch - und das ist der wichtigste Punkt - spielerisch auf der ganzen Linie überzeugen konnte. Die gnadenlose Zerstörungsjagd auf die gar nicht dummen Gegner bringt einen, besonders im Multiplayermode, nicht zu unterschätzenden Spaß. Wer schon immer mal in die Haut von Mad Max schlüpfen wollte, muss dieses Game sein Eigen nennen.

  • The(G)net Review: V-Rally 3

    Wie sich V-Rally 3 im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Review.

  • The(G)net Review: Virtua Fighter 4

    Vielfalt an Möglichkeiten, die Moves, Combos, Würfe, Konter und Attacken - sogar gegen hilflos am Boden liegende

  • The(G)net Review: Wild Wild Racing

    Da ich Namen wie Rage oder Imagineer nicht unbedingt mit die besten Spiele asoziiere, war ich beim Einlegen der CD entsprechend skeptisch. Ausserdem zählen Offroad-Racer nicht unbedingt zu meinen Lieblingsspielen. Bald sollte ich meine Meinung aber ändern. Lest warum... Zuerst begrüsste mich ein durchwegs englisches Menüsystem. Ich kann zwischen einem Quick-Race, dem Championship-, Time-Attack- und Challenge-Mode wählen und entschliesse mich zuerst für ein schnelles Race, um die Grafik und die Steuerung abzuchecken. Zu Beginn stehen nur 4 verschiedene Vehikel und 3 Strecken zur Auswahl, namentlich USA, India und Iceland. Später sollen nochmals 2 Strecken dazu kommen, nämlich Mexico und Australia. Bei der Kurs-Wahl darf man ausserdem das Wetter und die Tageszeit einstellen und ob man eher ein Beginner oder Professional ist. Der Unterschied der Klassen liegt lediglich in der Spielgeschwindigkeit, d.h. als Professional beschleunigen die Boliden auf über 200 km/h, anstelle von knappen 140 in der Beginners-Class. Jede Strecke kann als Etappe oder als Rundkurs ausgewählt werden, ausserdem sind die Uphill-, Downhill- und Straight-Passagen einzeln selektierbar. Einen ganzen Kontinent zu durchfahren beansprucht ca. 7-10 Minuten, eine verdammt lange Zeit im Vergleich zu üblichen Arcade-Racern! Dabei ist die Grafik stets abwechslungsreich und strotzt nur so von Details. In den USA beispielsweise, gehts über Berge, durch Waldgebiete mit Seen und kleine Dörfer, oder an einem kompletten Motel mit jeder Menge Autos und einem Shop mit Tankstelle vorbei. Sogar der Tanklaster steht da und ein paar verdutzte Passanten. Asphalt und Offroad-Abschnitte wechseln sich hier ab und natürlich gibts – wie auf jedem Kurs - jede Menge Abkürzungen und geheime Schleichwege. Die sind allerdings schön versteckt und auf den weitläufigen Strecken-Abschnitten schlecht erkennbar. Euer Track ist nämlich nicht nur lang, sondern auch verdammt breit. Zum Glück gibt der kleine Radar im unteren Bildschrimbereich mehr Übersicht. Nach dem Start-Schuss sticht zuert der Nebel ins Auge. Die Weitsicht ist aber dennoch gut, man darf schliesslich nicht vergessen, wieviel Liebe die Entwickler in die Streckendetails gesteckt haben. Die Steuerung gefällt und das Fahrverhalten überzeugt. Das Beste sind allerdings die wunderschön runden und hügeligen Landschaften. Man merkt schon, dass die PS2 eine geballte Polygon-Power unter der Haube hat, alleine an diesen Hügel-Landschaften. Auch die Wagen selber sind extrem schön gezeichnet und warten nicht nur mit Glanz- und Licht-Effekten auf, sogar der Auspuff bläst beim Beschleunigen eine blaue Abgas-Dunstwolke gegen den Bildschirm, dass man am liebsten den Mund zuhalten würde. Zudem wird jede Menge Dreck und Steine aufgewirbelt, was ebenfalls effektvoll in Szene gesetzt wird. Nachtfahrten sind stimmungsvoll und farblich perfekt abgestimmt. Die Wagen verhalten sich absolut realistisch und die verschiedenen Boden-Eigenschaften wie Schlamm, Geröll oder Eis machen sich gut bemerkbar. Grafisch ist Wild Wild Racing eine wahre Pracht, und kommt sogar mit Full-Anti-Aliasing daher (hört, hört!). Man kann den Programmierern wegen des bisschen Nebels also keinen Vorwurf machen, er stört das Gameplay überhaupt nicht. Dafür ist das Spiel eigentlich immer flüssig, auch im 2-Player Split-Screen, der allerdings ein paar Strecken-Details vermissen lässt. Damit die Langzeitmotivation nicht auf der Strecke bleibt, haben sich die Entwickler etwas besonderes ausgedacht und einen Challenge-Mode eingebaut. Dieser ist wiederrum in die Sub-Modes Quest, Skill und Stunt unterteilt. Um an neue Wagen zu kommen, müsst ihr zuerst diese Modes beenden und Medaillen ernten. Im Quest-Mode gilt es eine gewisse Anzahl gut versteckter Buchstaben zu finden, die dann den Namen eines neuen Wagens ergeben, den man fortan in seiner Garage findet. Hat man den neuen Wagen erspielt, d.h. alle Buchstaben innerhalb des Zeitlimits gefunden, könnt ihr noch einen stärkeren Motor für diesen Wagen erspielen, und zwar im Skill-Mode. Dort sind eure Fahrkünste gefragt. Ihr müsst versuchen, auf einem Extra-Kurs eine Kugel innerhalb des Zeitlimits ins Ziel zu bugsieren. Das kann ganz schön Nerven kosten, zumal auch hier wieder ein happiges Zeitlimit zu schaffen macht. Zum Schluss erwartet euch dann noch der wahnwitzige Stunt-Mode, wo ihr waghalsige Jumps und andere Flugmaneuver vollführen müsst. Dazu müsst ihr auf diversen Rampen Anlauf holen und verschieden hohe Sprungschanzen benutzen. Auf diese Weise könnt ihr euch über 6 neue Wagen freispielen. Wer alle diese Modes mit einer Goldmedaille abschliesst, bekommt noch ein Extra-Schmankerl spendiert, das ich nicht verrate. Neue Strecken erspielt ihr wie gewohnt im Championship-Mode. Wirklich Negatives gibts eigentlich nur über die KI der Gegner zu sagen. Die Typen sind schon verdammt schnell und was noch viel ärgerlicher ist, sie drängen einen ständig ab und Rammen was das Zeugs hält! Wer jetzt denkt, man könne das gleiche mit denen machen, hat sich geirrt. Im direkten Zweikampf zieht immer Player One den Kürzeren. Da hilft nur ein schnelles Auto, damit es gar nicht erst zum Gerangel kommen kann. Fazit: Selten hat mich ein Offroad-Racer so fasziniert wie Wild Wild Racing. Allen Unkenrufen zum Trotz liefert Rage einen überaus brauchbaren Titel ab, der mit viel Liebe zum Detail und aufwendig inszeniert wurde. Vorallem die Landschaften und das realistische Sliden haben mich überzeugt. Man könnte fast sagen, dass wir es hier mit dem ersten 2nd Generation PS2 Spiel zu tun haben, zumindest in grafischer Hinsicht. Freunde des Genres werden zufrieden sein und sollten zuschlagen. Alle anderen Rennspiel-Hoschis sollten sich Wild Wild Racing zumindest einmal ansehen, man könnte sonst durchaus was verpassen. Wär mir auch fast so ergangen.

  • The(G)net Review: Operation WinBack

    Seit geraumer Zeit schon für N64 erhältlich und jetzt in einem High-Res-Update auch für die PS2 erschienen. Die Rede ist von KOEIs Terroristen-Drama Operation WinBack, das mit den vielen "geklauten" Gameplay Elementen von Metal Gear Solid und anderen "Perlen" für Furore sorgte. Da ich mich nie mit der N64 Version befasst habe (das Game erschien 1999 in einer Zeit, in der ich voll dem Dreamcast-Hype verfallen war), konnte ich diese nicht zum Vergleich heranziehen. Die im Internet recherchierten Screenshots lassen aber bereits erkennen, dass WinBack auf PS2 ein ordentliches Facelifting verpasst bekam. Auch der Nebel und die Ruckler der N64 Version sind verschwunden, und speziell der 4-Player Mode spielt sich als Resultat des Ganzen wesentlich besser. Aber um was geht es eigentlich? Ihr übernehmt die Rolle von Jean-Luc Cougar, einem Member der Anti-Terror Einheit S.C.A.T. (Strategic Covert Actions Team). Ihr werdet in den Einsatz gerufen, nachdem die Terroristen-Gruppe “Crying Lions” mit einem gestohlenen (gehackten) Satelitten das Space-Center der Vereinten Nationen zerstört hat. Eure Aufgabe besteht darin, mit einem 10-köpfigen Team in das besetzte Kontroll-Zentrum der Satelitten-Bodenstation einzudringen. Danach sollen alle Terroristen ausgeschaltet und die Kontrolle über den Satelitten zurückgewonnen werden. Leider hört sich das alles leichter an als es ist, denn schon zu Beginn werdet ihr durch einen Unfall von euren Teamkollegen getrennt und müsst auf eigene Faust losziehen. Es warten 31 mehr oder weniger lange Levels auf euch, bespickt mit Sprengsätzen, Laserbarrieren, verschlossenen Türen und jeder Menge schiesswütiger Terroristen. Wer sich bereits mit Hideo Kojimas Meisterwerk auseinandergesetzt hat, kann sich eine gute Vorstellung davon machen, was einen erwartet. KOEI macht mit WinBack dem Sprichwort “Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden” alle Ehre. Wir finden Gameplay-Elemente von MGS, Syphoon Filter und sogar Time Crisis in KOEIs Werk wieder. Jean-Luc kann nicht nur mit allerlei High-Tech Waffen umgehen, sondern schleicht ebenfalls gekonnt an Wänden entlang und lautlos an Wachen vorbei, überlistet diese auch mal von hinten, geht hinter Kisten in Deckung, kann lässig um die Ecken linsen und trägt sogar fast die gleiche Uniform wie Solid Snake. Das Gameplay macht vorallem durch die vielen Deckungsmöglichkeiten, gepaart mit den wilden Schiesserein so viel Spass (Time Crisis zum "Rumlaufen"). Jean-Luc kann z.B. hinter jeder Ecke oder Kiste in Deckung gehen, warten, um auf Knopfdruck rauszurollen oder zu hechten und dabei gleichzeitig auf einen oder mehrere Gegner zu schiessen. Solche "Show-Einlagen" setzen jedoch eine ausgeklügelte Steuerung voraus, damits auch in hektischen Situationen noch kontrollierbar ist und Spass macht. WinBack enttäuscht uns zum Glück nicht und nach einiger Zeit geht die Steuerung in Fleisch und Blut über. Die Kameraposition kann jetzt ausserdem jederzeit manuell justiert werden, was bei der N64 Version noch nicht der Fall war und einigen mächtig auf den Sack ging. Somit wurde auch gleich das Hauptproblem der N64 Version ausgemerzt, die schlechte Sicht. Trotzdem bleibt WinBack ein schnelles Action-Game. Das Stealth-Flair eines MGS kann aber nicht aufkommen. Lautloses "Sneaken"bringt in den wenigsten Fällen etwas, schade. Für was hab ich dann einen Schalldämpfer? Der Schwerpunkt liegt klar bei den actiongeladenen Schiessereien. Dennoch machen die 31 Level eine Menge Spass und halten einen wirklich lange hin (ich hatte nach 1 Woche bei täglichem Spielen erst 23 Level geschafft). Der Schwierigkeitsgrad ist gelungen. Die ersten 10 Missionen sind mehr oder weniger ein Kinderspiel, die künstliche Intelligenz noch nicht so weit fortgeschritten. Da kommt es schonmal vor, dass man einen Trupp von vier Mann von hinten überrascht und wild drauflosfeuert, aber keiner von denen dreht sich um (wohl taub was!?)! Ab Level 15 gehts aber dann richtig hart zu Sache und die Terroristen verharren auch nicht mehr einfach stur an einem Ort. Wenn die einzelnen Targets anfangen die Positionen zu wechseln und zuweilen auch mal auf einen losstürmen, kommt man in seiner Deckung richtig ins Schwitzen und muss sich mit einer gekonnten Hechtrolle seitwärts hinter eine neue Deckungsmöglichkeit retten. Leider hat man für die durchschlagskräftigeren Waffen etwas zu wenig Munition zur Verfügung, und die Handgun (mit unendlich Muni) ist wenig druchschlagskräftig. Die Animationen sind in den meisten Fällen wirklich gut gelungen und erinnern mich persönlich an Rainbow Six. Das Intro und die ganzen Zwischensequenzen wurden deshalb auch gleich in echter Gamegrafik inszeniert. Leider wirken die Animationen gerade in diesen "Movies" ein bisschen hölzern. Die Charakter- Modelle gehen in Ordnung, wenn man sich den Unterschied zur N64 Version ansieht, kann man sowieso nicht meckern. Nur die Texturen… aber naja, was will man mit so wenig RAM machen? Die Programmierer finden glücklicherweise immer wieder gute Kompromisse, um diesen Schwachpunkt der PS2 zu kaschieren (zusätzliche FX wie Rauch, Licht, etc.). Dort ist die PS2 stark. Nur das Voice-Acting ist ziemlich dämlich. Aber was solls, wenigstens kann man alles auf Englisch umstellen. Viele Twists und Wendungen halten die Spannung und die Motivation stets auf konstantem Level, bis zum Schluss. Das ist schon wichtig und viel wert, ansonsten wird die “Action” schnell langweilig (siehe X-Fire). Auch die Indoor- und Outdoor Schauplätze tragen zur Abwechslung bei. Ein grösserer Schwachpunkt bei WinBack ist der Soundtrack. Nicht dass er schlecht wäre, es existieren einfach nur 3 Songs. Die Sounduntermalung wird durch die Höhe der Energie-Leiste des Spielers beeinflusst. Wenig Energie = aufbrausende Orchester-Momente, viel Energie = fast keine Musik. Dazwischen gibts nur eine Variation. Schon bald habt ihr den Soundtrack satt, das kann ich euch garantieren. Dafür sind die Sound-FX wieder gut gelungen (die Schrittgeräusche auf der Brücke, die kenne ich doch.. jaaa, Resident Evil!!). Den Multiplayer-Mode von Winback dürfen wir natürlich nicht vergessen. Im 4 Player Combat dürft ihr sogar bis zu 7 zusätzliche Computer-Bots einschalten, die entweder als Verbündete oder Feinde agieren. Die Modes sind gelungen und einige - wie z.B. der Cube-Hunt - bringen frischen Wind in diese Sparte. Dank der hohen Auflösung sieht man auch genug, zumindest im 2-Player-Mode. Wir hatten leider keinen Multitap, weshalb wir den 4-Player Mode nicht ausprobieren konnten. Es stehen euch alle 28 Haupt-Charaktere des Spiels zur Auswahl, also auch die Endbosse mit den entsprechenden Spezial-Waffen (allerdings erst nach Beenden der Single-Player Kampagne). Für CoOp- und Deathmatch Games stehen insgesamt 14 Maps zur Verfügung. Leider sind diese ein bisschen klein geraten. Fazit: “That’s good Jean-Luc, you’re doing well!”. Gelungene Anti-Terror-Action, die zwar etwas langatmig aber durchaus abwechslungsreich ausgefallen ist. Den anfänglichen Problemen mit der ausgeklügelten Steuerung wird man zum Glück schneller Herr als man denkt. Leider kommt der “sneak”-Aspekt nicht ganz so gut zur Geltung wie in MGS, dafür darf mehr geschossen werden. Die neuartigen Multiplayer-Modes bringen ausserdem etwas frischen Wind ins Genre.

  • The(G)net Review: Wipeout Fusion

    gar das Aktivieren von Dolby Digital Audio – wählt ihr zwischen den Spielvarianten Arcade, Liga, Time Trial

  • The(G)net Review: WRC World Rally Championship

    Nach einer turbulenten Rally-Saison 2001, dem ersten englischen Weltmeister und einem phänomenalen Endspurt der Peugeot-Truppe (der zum Schluss hauchdünn die Markenwertung einbrachte) wurde mit WRC alles auf DVD-Rom gebannt und steht exclusiv für PS2-Raser bereit. Alle Teams, Fahrer, Strecken und Autos sind originalgetreu umgesetzt, sogar der neue Lancer WRC, den Mitsubushi erst seit der Rally San Remo in Italien einsetzt und mit Kinderkrankheiten, aber viel Potenzial, den Fahrern das Leben schwer machte. Die Motorgeräusche sind so realistisch, das ich oft das Gefühl bekam, die Boxen stünden vor dem zerbersten. Passend zu einer der vielen Cockpit-Perspektiven, verändern sich auch die Geräusche. Einer der besten Punkte des Spieles - neben dem Realismus und der Authenzität - ist die Auswahl der Perspektiven: In jeder einzelnen lässt sich das Fahrzeug erstaunlich gut steuern. Das bringt diese Simulation auf einen neuen Spass- und Realismus-Level. Mit wirbelndem Staub, glühenden Bremsscheiben, feuerspuckendem Auspuff und der wirklich realistischen Fahrphysik, bekommt die Aussenansicht eine tolle Dynamik. Erstmals bekommt man als Spieler eine wirklich authentische InBoard-Perspektive präsentiert. Fahrer und Beifahrer sind als Polygon-Modelle in ihrem Element: kraftvolles Lenken, flottes Gangschalten, stemmen gegen die Fliehkräfte, noch dazu sind sämtliche Cockpits unterschiedlich. Die geografischen Bemerkungen des Beifahrers gehören schon lange zum Standart, hier gibt jedoch die echte Stimme der original-Beifahrers Hilfe. Dank der wertvollen Erfahrung und Mithilfe von Prodrive in der Entwicklung – verantwortlich für den Aufbau des Subaru Impreza WRC von Weltmeister Burns – konnten die Entwickler für die Fahrphysik auf eine gute Basis bauen. Diese ist auch sehr zufriedenstellend ausgefallen: Ein agressiver Fahrstil wird bevorzugt. Mut, Übersicht und Reaktion sind die Grundkriterien für eine schnelle Zeit. Das gute Crash – Modell hat ebenfalls eine Würdigung verdient, auch wenn man es dem Gefährt selten ansieht. Selbst nach einem Absturz in die gähnende Tiefe eines einsamen Bergtales, sieht der maschinentechnische Schrotthaufen einem erfolgreich ausgedienten Sammlerstück noch sehr ähnlich. Die schonungslosen Auswirkungen auf das Fahrverhalten sind keinem Fahrer zu wünschen. Schade, dass Anfangs nur der normale Schwierigkeitsgrad für die Weltmeisterschaft anwählbar ist, für Profis keine echte Hürde, wenn nicht sogar Zeitverschwendung. Dafür gibt es einen Online-Wettbewerb mit Passwort (zum Freispielen) und Zeiten-Monitor auf www.wrc.com . Eine gute, aber nicht bahnbrechende Idee. Der Zweispieler-Modus ist ein schlechter Witz: Nebel und fehlende Perspektiven lassen die Fahrt neben den häufigen Pop-Ups und elend langen Ladezeiten zur quälenden Tortur werden. Ein "schlecht" umgesetzter Arcade-Racer für Dreamcast namens Sega Rally 2, konnte das vor genau drei Jahren schon besser! Die Arbeit dafür hätte man besser in einen Link-Modus investiert. Nochwas am Schluss, das NegCon wird zwar unterstützt, nicht jedoch Force Feedback Wheels oder irgendwelche andere Lenkräder. Doppel-Schade. Fazit: WRC gefällt mir trotz den nur sehr groben Setup-Möglichkeiten am Auto und den ausgesprochen langen Ladezeiten sehr gut. Letztere sind bei den PS2 DVD-Roms leider so selbstverständlich, dass man sich daran zu gewöhnen hat (wüssten wir nicht, dass es besser ginge, wär's auch kein Problem). Alles in allem dennoch ein gelungener Einstand der Evolution Studios. Puristisch, praktisch, gut. Die beste Wahl für Fans dieser Sparte Motorsport, die Durststrecke war mit einer Königsetappe der Wüstenrally Paris-Dakar zu vergleichen und Colin ist noch fern.

  • The(G)net Review: X-Fire

    EA beweist mit X-Fire (Crossfire), dass man neben Sportgames durchaus auch gute 3D Action-Games programmieren kann. In diesem Squad-Based 3rd Person Shooter übernehmt ihr die Rolle über ein Lack- und Leder-Team, um die Welt vor einer bio-chemischen Katastrophe zu retten, die durch den Einschlag eines Asteroiden verursacht wird. Ihr übernehmt die Rolle von "Silberhaar" Ash, dem Anführer der Clique. An eurer Seite kämpfen Maya (die Close-Combat Expertin und Schlossknackerin), Judd (Heavy Weapons/Explosives) und Melinda (Long Range Combat/Sniper). Über ein japanisches, aber einfaches Command-Interface gebt ihr den Jungs und Mädels Befehle in Echtzeit, ähnlich wie Rainbow Six oder Hidden&Dangerous, was dem Game einen strategischen Touch verleiht. In diesem "Command-Mode" agieren die Freunde auch relativ intelligent, und die 5 Befehle genügen völlig aus, um das Team effektiv einzusetzen. Wer lieber auf Strategie verzichtet, kann seine Leute auch in einem Standby-Mode „laufen“ lassen, wo sie selbstständig agieren, jedoch nicht besonders viel Intelligenz an den Tag legen. Wer mag kann sie auch einfach irgendwo in die Ecke stellen (Stop-Command), um auf eigene Faust loszuziehen. Gesteuert wird mit den beiden Analog-Sticks, einer für „Mouse-Look“, der Andere für Strafing, sowie Vorwärts/Rückwärts. Gefeuert wird mit R1. Die restlichen Buttons sind für den Waffen- und Item-Wechsel, die Commandos und für den Sneak-Mode. Vor jeder Mission dürft ihr euch gehörig ausrüsten. Zur Verfügung stehen über 20 verschiedene Waffen (Pistolen, MGs, Rocket-Launcher, Flammenwerfer, Laser, Sniper-Rifles, Shotguns, Chain-Guns, etc.), jede Menge Munition (Normal-, Leuchtspur oder Explosiv-Ammo) sowie wichtige Tools (Motion-Sensor, Nachtsichtgerät, Schutzschild, Life-Packs und Funkgerät in verschiedenen Stärken). Zu Beginn des Spiels ist jeder Recke lediglich mit einer Handgun ausgerüstet. Da ihr nach jeder erfolgreichen Mission Geld bekommt, könnt ihr euer Team aber schon bald mit durchschlagskräftigen Waffen ausrüsten. Dabei solltet ihr auf die speziellen Fähigkeiten der Charaktere achten. Melinda ist z.B. eine exzellente Scharfschützin, ein Sniper-Rifle wäre für sie also wie geschaffen. Judd – Heavy Weapons und Explosives-Specialist – kann dagegen nichts mit einem Sniper-Rifle anfangen, sondern steht eher auf Shotguns und Racketen-Werfer. Falsche Ausrüstung hat in den höheren Levels meist das Scheitern der Mission zur Folge, gute Planung ist also essentiell. Vom Gameplay her wird nicht viel Neues geboten: Ihr sucht nach Schaltern, fährt mit diversen Aufzügen, killt alles was sich bewegt, um schliesslich das Exit und somit auch den Endboss eines Levels zu Gesicht zu bekommen. Puzzles gibt’s so gut wie keine, man kann also in richtiger Rambo-Manier ans Werk gehen. Ihr könnt euch aber auch schleichenderweise fortbewegen und gediegen um die Ecke linsen (Metal Gear lässt grüssen), damit euch die Gegner nicht hören oder sehen. Wer dann noch mit Schalldämpfer agiert, hat die grössten Überlebenschancen. Der Schleich-Aspekt wird aber nicht wirklich benötigt, um das Spiel zu beenden, etwas schade wie ich finde. X-Fire ist pure Action und wer auf pure Action steht, wird sicherlich sehr gut bedient. Ich fahre jedenfalls noch immer auf diese Oldschool-Hausmanns-Kost ab und zusammen mit der ansprechenden, grafischen Verpackung, hatte ich wirklich einen sau-Gaudi. Die ersten drei Missionen sind zwar weder grafisch noch spielerisch anspruchsvoll, ab Level 3 wird’s aber ganz schön happig, und nur wer die Missionen im Team, mit den richtigen Waffen angeht, hat eine Chance zu überleben. Vorallem die Endboss-Fights sind gelungen, es entwickeln sich coole Schiessereien, wie sie eigentlich nur in Syphoon Filter zu finden sind und selbst da nur ansatzweise so spannend. Technisch werden die Fähigkeiten der PS2 kaum angerührt. Trotzdem, das Lighting (glänzende Latex-Klamotten, Mündungsfeuer, Lampen und Kontrollpanels), die konstante Framerate und die realistischen Sound FX der Waffen überzeugen (man hört sogar den Unterschied zwischen einer 9mm und 10mm Hülse, die auf den Boden fällt, echt cool!). Das Charakter-Design mit den Latex- und Leder-Klamotten ist vielleicht nicht jedermanns Sache, mir gefiel die an Matrix angelehnte Aufmachung aber recht gut. Die Animationen wurden mit über 800 Motion-Capturing-Sequenzen ansprechend in Szene gesetzt. Man kann sogar Hechtrollen vollführen und gleichzeitig Ballern was das Zeugs hält, wie in Matrix eben. Einzig die Feinde könnten etwas abwechslungsreicher sein. Pro Level bekommt ihr gerade mal eine Gegnerart (meistens Söldner in Tarn- und Schutz-Anzügen) plus Endboss zu Gesicht. Negatives oder Bugs? Die Steuerung ist recht gewöhnungsbedürftig und der repetitive Soundtrack (Techno/Drum'n Bass) nervt. Bei unserem Langzeit-Test kam es ausserdem vor, dass sich das Spiel zweimal aufhängte, völliger Stillstand! Es kann auch nicht angehen, dass man in einem Raum ohne Brüstung ein ganzes Stockwerk hinunterfallen kann, ohne zu Sterben und ohne eine Möglichkeit, wieder nach oben zu kommen!? In Level 3 gibt’s eine Stelle, da hab ich mich 3 Stunden dumm und dämlich gesucht, konnte jedoch keinen Weg nach oben finden, bis ich den Level neu startete. Bug? Lustigerweise hat das meiner Motivation keinen Abbruch getan, die Action ist einfach packend. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass sich X-Fire auch ohne Japanisch-Kenntnisse prima spielen lässt. Fazit: Heisse Feuergefechte und heisse Latex-Miezen. X-Fire überzeugt vorallem als actionreiches Shooting-Game in Syphoon-Filter-Tradition. Die vielen Waffen, die umfangreichen Aktions-Möglichkeiten und natürlich die Option, sein Team zu kommandieren, heben X-Fire vom Durchschnittsgeballer ab. Obwohl grafisch kein Meilenstein, wird dieses Spiel dennoch seine Anhänger finden. Action-Fans greifen zu, alle Anderen spielen Probe. Für mich macht X-Fire die Wartezeit auf MGS2 jedenfalls um einiges angenehmer!

  • The(G)net Review: Z.O.E. - Zone of the Enders

    (Zone Of the Ender), einem Mech Action-Adventure der Superlative. nennt man die Bewohner Antillas, die sich ja am Rande unseres Sonnensystems befinden, also at the “end” of

  • The(G)net Review: Infinity Blade

    Infinity Blade ist das erste vollwertige Spiel für iOS, das auf der Unreal Engine 3 von Epic basiert (mal ausgenommen von der Demo "Citadel"). Ich habe die Entwicklung von Infinity Blade über die letzten Monate verfolgt und meine Erwartungshaltung und Vorfreude wurde immer grösser. Ich bin froh, euch mitteilen zu können, dass Epic mich nicht enttäuscht hat. Seit ewigen Zeiten hat der Gottkönig mit eiserner Hand regiert. Seine Macht ist unberechenbar, seine Anhänger fanatisch. Jetzt soll ein Held dem dunklen Herrscher Einhalt gebieten und zur 'Dark Citadel' reisen. Hier soll er gegen blutrünstige Titanen kämpfen um letzten Endes dem Gottkönig selbst gegenüberzustehen - und ihn zu besiegen. Das ist das Geburtsrecht und in der Blutlinie des Helden festgelegt. Der Unsterbliche kann besiegt werden - aber nur wenn Herz, Geist und Stahl eins werden. Nach der erschütternden Opening-Szene steht unser Held vor der Dark Citadel. Durch das Berühren der eingeblendeten Wegpunkte bewegt er sich von einem Ort zum nächsten. An jedem Wegpunkt kann man sich umsehen und gegebenenfalls vorhandene Items einsammeln. Wirklich frei kann man das Schloss nicht erkunden. Sollte uns ein Feind begegnen, so genügt ein Touch und wir können den Kampf beginnen. Das Kampfsystem ist leicht zugänglich. Streift über den Bildschirm und der Held schwingt seine Klinge. Defensive Aktionen wie Deckung oder Ausweichmanöver werden mit Hilfe eingeblender Buttons ausgeführt. Wer nur wild auf den Bildschirm hämmert, kommt nicht weit; nur wer die Aktionen gut plant, vorausdenkt und gezielt ausführt, hat eine Chance gegen die Höllenbrut. Gutes Timing bei allen Aktionen wird vorausgesetzt und das ist gar nicht so einfach, weil jeder Gegner eine andere Angriffsgeschwindigkeit besitzt. Wie wichtig das wirklich ist, merkt ihr erst, wenn ihr eine Weile gespielt habt. Ein Schwung in die falsche Richtung lässt euch offen da stehen, da die Animation nicht abgebrochen werden kann. Die Animationen von Freund und Feind sind der absolute Wahnsinn und sie korrespondieren perfekt mit euren Eingaben. Streicht auf dem Bildschirm nach rechts oder links und euer Held schwingt sein Schwert in die gewünschte Richtung. Die optische Präsentation sorgt für glasige Äuglein und hebt die Messlatte für iOS Spiele in ungeahnte Höhen. Noch vor einem Jahr hätte ich mir diese Optik auf einem Handy nicht träumen lassen. Der RPG-Part in Infinity Blade ist simpel und begrenzt sich auf das Leveln eures Charakters, eurer Schwerter und Items. Beispiel: Ihr kauft ein neues Schwert. Bei jedem Kampf mit diesem Schwert levelt ihr es auf, bis ihr den Balken schliesslich gefüllt habt und das Schwert 'gemeistert' habt. Gemeisterte Items verfügen dann über Bonus-Attribute, liefern aber bei deren Einsatz keine XP mehr für euren Charakter. Der Einsatz dieser wertvollen Items will also gut überlegt sein. Vor einem schwierigen Kampf könnt ihr all eure gemasterten Items und Waffen anlegen, verliert dadurch aber die kostbaren XP die euch der Gegner liefern würde, solltet ihr ihn besiegen. Das Leveling-System macht absolut süchtig, denn je stärker ihr und eure Items sind, desto stärker ist auch eure Gegner. Besiegt ihr ihn, bekommt ihr aber auch umso bessere Items und deutlich mehr XP. Klever! Nach rund einer Dreiviertelstunde steht ihr vermutlich bereits zum ersten Mal dem Endboss gegenüber und nach einem einseitigen Techtelmechtel werdet ihr vermutlich ins Gras beissen. Beim ersten Anlauf scheint der Gottkönig unbesiegbar. Zum Glück dürft ihr nach eurem Ableben eure Items und Erfahrungspunkte behalten, werdet aber wieder aus dem Schloss geworfen. Infinity Sword ist ganz klar aufs mehrfache Durchspielen ausgelegt und irgendwann seid ihr dann auch stark genug, um dem dunklen Herrscher in seinen Allerwertesten zu treten. Bis dahin werden aber einige (äusserst vergnügliche) Stunden ins Land ziehen! Fazit: Umwerfende Grafik, eine einfache Steuerung, tolle Zweikämpfe und ein süchtigmachendes Level-Up System sind die Hauptmerkmale von Infinity Blade. Wer jedoch ein waschechtes RPG mit Echtzeitkämpfen erwartet, wird vermutlich enttäuscht, denn Infinity Blade ist eigentlich ein Fighting-Game mit simpler Charakterentwicklung. Das Spiel sieht einfach atemberaubend aus. Kaum zu glauben, dass wir hier mit unserem iPhone daddeln. Optisch kann das hier gebotene auch mit neuesten NextGen-Entwicklungen mithalten und spielerisch setzt es zumindest auf dem iPhone Massstäbe. Ich kann es einfach nicht laut genug in die Welt hinaus schreien: Wer ein i-Device hat, kommt um dieses Spiel nicht herum. Für mich das iOS-Spiel des Jahres 2010!

  • The(G)net Review: Modern Combat 2: Black Pegasus

    Modern Combat 2 ist meiner Meinung nach der neue 'King of Egoshooter' auf dem iPhone.

  • The(G)net Review: Need for Speed: Hot Pursuit iOS

    Es ist nicht einfach, in die Fussstapfen eines guten Konsolenspiels zu treten, noch dazu eines, das bei der Presse durchschnittlich mit 90% bewertet wurde. Nach dem gelungenen Need for Speed: Underground und Shift für iPhone war ich aber zuversichtlich, dass auch "Hot Pursuit" für iPhone ein Knaller wird. Zurück zu den Wurzeln, zurück zum 'Räuber-und-Gendarm'-Gameplay der guten alten Zeit. Das ist die Devise des diesjährigen NfS Ablegers, der übrigens für alle Spielsysteme erscheint; von PC über Xbox 360, PS3 bis hin zum iPhone. Als indirekter Nachfolger zum tollen Need for Speed Shift habe ich also ohne gross nachzudenken auf den 'Kaufen' Button im iTunes geklickt. Nach den ersten paar Minuten im Spiel dann die Ernüchterung: In der iPhone Version von 'Hot Pursuit' spielt ihr - ganz im Gegensatz zu der Konsolen-Variante - nur als Jäger und nie als Gejagter. Im Laufe der Polizei-Karriere schaltet ihr 15 schwarz-weisse Donnerkutschen der Highway-Patrol frei, darunter Porsches, Lamborghinis, Corvettes und sogar einen Bugatti Veyron. Es gibt keine Storysequenzen und kein Intro. Startet ihr das Spiel auf, findet ihr euch bereits in einer Verfolgungsjagd wieder. In den ersten Sekunden bekommt ihr noch in einem Mini-Tutorial erklärt, wie ihr NOS und die Waffensysteme benutzt, die ihr während den 24 Verfolgungsjagden einsetzen werdet. Die Rennen in NfS: Hot Pursuit sind in 4 Modi unterteilt: Interceptor, Rapid Response, Tough Justice und Power Struggle. Die beiden ersten machen den Hauptteil des Spiels aus. Hier wird die vielzitierte Polizei-Brutalität gross geschrieben. Rammt und schiebt die bösen Jungs rücksichtslos von der Strasse, wahlweise mit Hilfe netter 'Tools', wie beispielsweise Nagelbretter, Strassensperren oder EMP-Stösse. Den Einsatz dieser 'Waffen' verlangsamen eure Kontrahenten, so dass ihr sie einfacher abschiessen könnt. Auf dem Papier ist das Konzept gut, im Spiel kann es die Erwartungen allerdings nicht ganz erfüllen. Eine Strassensperre zu errichten hört sich cool an, nützt aber fast gar nichts. Die Rennfreaks pflügen fast ungestört durch die aufgestellten Polizei-Autos. EMP Stösse sind ebenso wenig effektiv. Die bringen das gegnerische Fahrzeug zwar ins Schleudern, durch die unsichtbaren Streckenbegrenzungen bleibt es jedoch auf der Strasse. Richtig coole Crashs gibt's erst zu sehen, wenn sich die Schadensanzeige des Gegners bei Null befindet. Die beiden anderen Modi, Power Struggle und Rapid-Response, sind eigentlich nur Checkpoint-Rennen gegen die Zeit und werden schnell langweilig. Das eigentliche Problem mit NfS: Hot Pursuit ist aber die Tatsache, dass der Fokus nicht auf das Fahren gelegt wurde, sondern vielmehr auf den Einsatz der Waffen-Systeme. Das, was die iPhone-Vorgänger ausgemacht hat (nämlich Lenken, Bremsen, Gasgeben), ist hier eigentlich nonexistent. In Hot Pursuit müsst ihr nicht einmal selbst Bremsen oder Gas geben (ihr könnt das glücklicherweise in den Optionen aktivieren). Gelenkt wird via Tilt-Steuerung und mittels Fingerstreif aktiviert ihr die Waffensysteme. Es gibt auch keine Tuning-Optionen, keinerlei Individualisierungen und Geld zum Kaufen neuer Wagen oder Tools gibt es auch nicht. Stattdessen bekommt ihr ein Kopfgeld und mit zunehmendem Kopfgeld gibt es neue Waffen und Wagen. Spielerisch wäre da viel mehr drin gewesen. Das grosse Highlight von NfS: Hot Pursuit ist sicherlich die pfeilschnelle, hochauflösende Grafik. Es sieht super aus, das muss man sagen, und sogar auf 3GS Modellen läuft die Grafik fast immer flüssig. Besitzer eines iPhone 4 freuen sich über knackscharfe Texturen und eine stabile Framerate. Einen Wermutstropfen gibt es aber auch hier: Wer länger als eine halbe Stunden spielt, der erkennt, dass viele Streckenteile recyclet werden und sich oft wiederholen. Fazit: Auf Konsolen mag das "Burnout-meets-NfS"-Konzept funktionieren, auf dem iPhone ging die Sache leider daneben. Das viel zu einfache Fahren und das Fehlen jedwelcher Tuning- oder Customiziationoptionen macht es schwer, Hot Pursuit echten Rennspielenthusiasten zu empfehlen. Gelegenheitsspieler hingegen könnten dem Spiel etwas abgewinnen, da es relativ frustfrei ist und einen leichten Einstieg ermöglicht.

  • The(G)net Review: Mushihimesama Bug Panic

    Cave-typisch fliegen allzu oft unzählige gegnerische Projektile durch die Gegend, denen es geschickt

  • The(G)net Review: Shadow Guardian

    mysteriöse Prima Materia, ein mächtiges und kostbares Relikt, das seit Jahrtausenden den Grundstein okkulter Legenden

  • The(G)net Review: Star Battalion

    Wer Gameloft kennt, der wird sich nicht wundern, dass Star Battalion Bekanntes von anderen Spielen kopiert. Im Gegensatz zu Modern Combat 2 bedient man sich aber gleich mehreren Vorbildern; allen voran beim guten alten Starfox und den Lucasarts Star Wars X-Wing Spielen. Star Battalion ist ein Space-Shooter, in dem es um Verrat und Diktatur in einer futuristischen Welt geht. Es gilt, 18 verschiedene Missionen zu absolvieren, alle mit einem schnittigen Raumgleiter und tollen und abwechslungsreichen Umgebungen. Alles in einer scharfen HD-Auflösung, die das Retina Display völlig ausreizt. Eine Gyroscope Steuerung ist bei sowas ja selbstredend. Star Battalion ist darüber hinaus Gamelofts erstes Spiel mit Game Center Unterstützung und einem Online KoOp-Modus. Die Missionen finden wie erwähnt in abwechslungsreichen Szenarien statt, inklusive einem sandigen Planeten (wie Tatooine), einem schneebedeckten Planeten (wie Hoth) oder einer futuristischen Stadt (wie Coruscant). Die Inspiration hört bei Star Wars aber nicht auf. Missions-Ziele beinhalten in etwa das Sammeln von Holocubes (ähnlich den Energon-Würfeln aus Transformers) oder Royalisten daran zu hindern, eine G.I.-Joe mässige Super-Waffe zu bauen. Abgesehen von der knackscharfen und äusserst hübschen Grafik ist vor allem die Steuerung das grosse Highlight von Steel Battalion. Wer nichts von Accelerometern und Gyroscope wissen will, kann wahlweise auf eine Analog-Stick Steuerung umschalten. Beides funktioniert sehr gut, allerdings klappt das Zielen mit Gyrosteuerung besser und genauer. Ihr dürft mit vier verschiedenen Raumschiffen fliegen, die sich optisch zwar unterscheiden, im Loadout aber identisch sind. Lock-On Raketen, Board MG und eine dreistufige Schubkontrolle gehören hier zur Ausrüstung. Eure Gegner sind nicht dumm; ihr braucht eine gute Mischung aus Angriff und Verteidigung um zu überleben. Einige der Feinde werden euch aus der Ferne mit Raketen unter Beschuss nehmen, während sich andere an euer Raumschiff heften und euch mit dem MG unter Dauerbeschuss nehmen. Jetzt kommen eure Defensiv-Taktiken ins Spiel: Barrel-Rolls und U-Turn. Beide führt ihr ganz einfach durch vertikales oder horizontales Streichen auf dem Touchscreen aus. In einigen Missionen bekommt ihr es mit Bossen zu tun, meistens grosse Raumschiffe der 'Sternzerstörer-Klasse'. Um diese auszuschalten, solltet ihr zuerst die Schutzschildgeneratoren und danach die vielen kleinen Board-Geschütze zerstören. Klar hat man solche Bossfights schon oft gesehen, das macht sie aber nicht minder spassig. Leider gibt es in Star Battalion neben dem KoOp-Modus keine weiteren Multiplayer-Optionen. Das ist nach dem grandiosen Modern Combat 2 eine leichte Enttäuschung. Fazit: Mit Star Battalion beeindruckt uns Gameloft erneut mit wunderschönen, Retina-optimierten Grafiken, perfekten Kontrollen und tollem Gameplay. Gerade die Gyro-Steuerung scheint wie geschaffen für das Genre der Space-Shooter. Es ist eine Freude, durch die gegnerischen Formationen zu preschen. Da werden - zumindest bei älteren Semestern - schöne Erinnerungen an Starfox wach. Wir bedauern zwar den Wegfall von VS-Multiplayer Modi, dafür gibts jedoch zum ersten Mal in der Geschichte von Handy-Spielen einen online KoOp Modus und zudem noch GameCenter Support. Man kann sich also nicht beklagen!

  • The(G)net Review: Assassins Creed 3 (Wii-U)

    Findet es im folgenden Review heraus!

  • The(G)net Review: Bayonetta 2

    Endlich ist es soweit und ich kann meine Lobeshymnen über Bayonetta 2 mit der Welt teilen. Die Veröffentlichung steht kurz bevor, das heisst falls ihr noch keinen Wii-U euer Eigen nennt ist die Zeit gekommen um das zu ändern. Glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen. Ist es möglich eines der besten Spiele aller Zeiten mit einem Nachfolger zu übertrumpfen? Viele grossartige Spiele erhielten einen fantastischen zweiten Teil, doch war die Messlatte jemals so hoch wie bei Bayonetta, einem der besten Actionspiele aller Zeiten? Schon wenige Minuten nach dem Einlegen des Silberlings wird klar wie müssig die Frage ist. Bayonetta ist wieder da und mein Gott, wie habe ich sie vermisst. Das Gaspedal wird von Anfang an durchgedrückt und das Tempo wird bis zum Schluss nicht reduziert. In den ersten Minuten verprügelt ihr Engel auf einem Jet und Rodin fährt in einem Nikolaus Kostüm an einer Häuserwand entlang. Der erste Boss, ein Drache den ihr auf einem Hochhaus bekämpft, würde für viele Spiele den unangefochtenen Höhepunkt darstellen. Bayonetta 2 wärmt sich damit erst auf um wirklich epische Auseinandersetzungen zu liefern. Im Zentrum steht erneut das herausragende Gameplay, welches seinesgleichen sucht. Auf den ersten Blick steckt nicht viel dahinter. Mit einem Knopf werden Tritte, mit dem anderen Schläge ausgeführt und in Kombination entstehen Combos. Klingt sehr banal und es ist durchaus möglich mit bescheidenen Fähigkeiten ans Ziel zu kommen. Das herausragende Merkmal aber ist die erstaunliche Tiefe des Systems. Wer bereit ist einiges an Zeit zu investieren wird Bayonetta wie eine Verlängerung des eignen Arms kontrollieren können. Moderne Hexen setzen im Styling wie im Kampf auf Abwechslung. So ist Bayonetta in der Lage verschiedene Waffen zu benutzen. Sie setzt dabei etwa auf einen Pfeilbogen oder Katanas. Es ist frei wählbar in welcher Kombinationen die Todeswerkzeuge benutzt werden. So entsteht eine schier unendliche Anzahl von Combos. Selbst nach etlichen Stunden wird nur die Oberfläche des Möglichen angekratzt. Ausweichen ist ebenso elementar wie in die Offensive zu gehen. Erwischt ihr das richtige Timing wird die 'Witch Time' aktiviert und die Welt rund um die bebrillte Amazone wird verlangsamt. Es ist unglaublich befriedigend dieses Manöver Mal um Mal erfolgreich durchzuführen und die Gegner für ihren misslungenen Angriff büssen zu lassen. Habt ihr die Widersacher genügend oft ins Leere laufen lassen könnt ihr den 'Umbran Climax' aktivieren. Dabei eilen kontrollierte Dämonen zur Hilfe und alle ausgeführten Attacken richten mehr Schaden an. Kombiniert ihr diese Features geschickt explodiert der Bildschirm förmlich. Nicht nur die ausgezeichnete Spielbarkeit sondern auch die Liebe zum Detail ist konkurrenzlos. Bei einem Doppelsprung spreizt Bayonetta Schmetterlingsflügel, beim Rennen verwandelt sie sich in einen schwarzen Panther. Ist ein Abschnitt geschafft lächelt die Heldin verschmitzt in die Kamera, welchen einen Schnappschuss vornimmt. Solche Kleinigkeiten helfen die Welt glaubhaft darzustellen und komplett abzutauchen. Bayonetta entsprang dem Genie von Hideki Kamiya. Der Director ist mit Titeln wie Resident Evil 2, Okami oder Devil May Cry zu einem Superstar der Industrie geworden. Während dem Entwicklungsprozess stand er dem Team als Supervisor zur Verfügung, übergab die Regie aber an Yusuke Hashimoto um sich mit „The Wonderful 101“ einer neuen IP zu widmen. Viele werden sich über die Exklusivität des Titels wundern, da der Vorgänger nie auf einer Nintendo Plattform erschienen ist. Nach der Fertigstellung des ersten Teils versuchte Platinum einen Partner für den Nachfolger aufzutreiben. Sega, Publisher des Erstlings hatte kein Interesse. Nintendo sprang in die Bresche und der Rest ist Geschichte. Eine Handlung ist natürlich auch vorhanden, diese ist aber nicht besonders interessant. Die Leading Lady merzt diesen Missstand aber komplett alleine aus. Bayonetta ist ein wahnsinnig gut realisierter Charakter und kokettiert gekonnt mir ihrer Sexualität. Weibliche Charaktere nehmen auch heute noch eine untergeordnete Rolle in Videospielen ein. Meist wollen kreischende Plagegeister vor nahendem Unheil beschützt werden, so altmodisch wird die Rolle der Frau in unserem Hobby dargestellt. Bayonetta aber dreht dieses Klischee völlig um. Sie alleine ist es Wert der dünnen Handlung zu folgen. Fazit: Bayonetta 2 ist eine Liebeserklärung an das Genre und an Videospiele im Allgemeinen. Platinum hat es endlich geschafft die Wii-U begehrenswert zu machen. Was sie uns hier bieten ist Action in Perfektion, von der ersten Minute an. Jeder Fan von Actiongames schuldet es sich Bayonetta 2 zu spielen, besser wird’s schlicht nicht mehr. Leider verheissen die ersten Verkaufszahlen aus Fernost nichts Gutes, was die Wahrscheinlichkeit eines dritten Teils verschwindend klein erscheinen lässt. Vielleicht haben die Entwickler darum auch so viel Content auf die Disc gepackt. Neben der Hauptmission gibt es derart viel zu entdecken, dass Bayonettas Bann so schnell nicht gebrochen wird. Ich kann noch so lange Superlative um mich werfen. Die Königin ist zurück auf dem Thron und es wird verdammt lange dauern bis ihr jemand die Krone streitig machen wird.

  • The(G)net Review: Captain Toad: Treasure Tracker

    Wer hatte nicht schon alles sein eigenes Spiel? Donkey Kong selbstredend, Mario steht ausser Frage. Aber auch dessen Bruder Luigi, das Reittier Yoshi und selbst Fiesling Wario dürfen sich über ein eigenes namens gebendes Vollpreis-Spiel freuen. Was liegt da näher, als endlich auch dem allseits beliebten Pilzkopf sein höchstpersönliches Abenteuer zu widmen? Im Pilzkönigreich sorgen seit jeher andere für Furore. Sei es die Riesen-Echse Bowser mit unzähligen Entführungen der Prinzessin oder aber die Klempner-Brüder, die sich ganzer Heerschaaren an Gegnern mittels Hüpfattacken erledigen. Nun ist das Pilzwesen Toad und seine Sippschaft nicht unbedingt für seine Sprungkraft bekannt. Ganz im Gegenteil, steht doch der allseits hilfsbereite Kerl meist nur auf den einschlägig bekannten Ebenen rum und wirft mit Informationen oder Sternen um sich. Zumindest letztere spielen auch bei Captain Toad eine grössere Rolle, zu ergattern gilt es das glänzende Stück aber nicht mittels wagemutigen Akrobatikaktionen; vielmehr wird der Hirnschmalz des Spielers beansprucht. Spielern von Super Mario 3D World dürfte das Spielprinzip nicht ganz unbekannt erscheinen; zumindest nicht, wenn man die darin verpackten Captain Toad Abschnitte beachtete. Denn genau so spielen sich die mehr als 70 verschiedenen Levels von Treasure Tracker. Mittels geschicktem Drehen der stets frei manövrierbaren Kamera werden versteckte Abschnitte der Levels ersichtlich. Nun soll Toad (oder Toadette) möglichst ohne unschöne Gegnerberührungen auch dorthin gelotst werden. Lift-Plattformen und Schalterrätsel verkomplizieren den Weg dorthin auch schon mal. Hauptziel ist in jedem der übersichtlichen Levels das ergattern des Sterns. Das absolvieren der Nebenaufgaben, sprich dem Einsacken weiterer Gegenstände, motiviert dank lösbaren bis knackigen Aufgaben ebenfalls. Zudem gibt’s einige Bonus-Spielereien frei zu schalten. Ohne die zusätzlich im Abschnitt verstreuten Schätze wäre der Titel auch gar einfach zu lösen. Schwer ist die Abenteuer-Hatz zwar auch jetzt noch nicht, aber immerhin – zumindest in den späteren Levels – fordernd genug. Auf technischer Seite wirkt Toads Schatzsuche gelungen. Das Spiel ist hübsch präsentiert und bietet in etwa das, was von Rätselabenteuer dieser Art erwartet werden darf: Passable aber abwechslungsreiche Optik, unterlegt mit angenehmer musikalischer Berieselung. Nicht ganz überzeugen konnte dagegen die Bewegungssteuerung des Controllers, der Pilzmann läuft mittels Analogsticks deutlich präziser durch die Welten. Fazit: Richtig gute Puzzlers sind nicht an der Tagesordnung, schon gar nicht auf Nintendos aktuellster Konsole. Umso mehr freuen wir uns über Toads jüngsten Ausflug. Die rund 70 Abschnitte unterhalten insgesamt gut, werden aber nur selten richtig fordernd. Dennoch fühlten wir uns auf der Suche nach den überall verteilten Schätzen stets wunderbar unterhalten. Spieler mit einem ruhigeren Gemüt ohne Anspruch auf zu viel Gehirnakrobatik oder aussergewöhnlich hohe Joypad-Künste holen sich Captain Toad: Treasure Tracker unbedingt ins Haus. Zumal der Titel beim Händler des Vertrauens auffällig günstig angeboten wird.

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