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4186 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Fable II

    Eines der meist erwarteten Spiele dieses Jahres findet endlich seinen Weg auf unsere heimische Xbox 360. Populous Schöpfer Peter Molyneux stellt euch erneut vor die Wahl einen Weltverbesserer zu mimen oder euch als Landplage an den Bewohnern von Albion auszulassen. Wie im Vorgänger, beginnt ihr euer Heldentreiben als Kind. Diesmal habt ihr jedoch die Auswahl das Abenteuer als Mädchen oder als Junge zu meistern, was den Spielverlauf bis auf ein paar kleine Unterschiede jedoch nicht anders gestaltet. Bewaffnet mit einem Holzschwert und behangen von zerlumpten Kleidern werdet ihr in mit einem netten Tutorial in die Welt von Fable 2 eingeführt. Euer älteres Geschwister führt euch dabei durch die Gassen von Bowerstone, eine Stadt welche ihr im Verlauf vom Spiel immer wieder besuchen werdet. Während ihr mit der Steuerung vertraut gemacht werdet, gibt es auch schon die moralischen Aspekte von Fable 2 zu erforschen. So könnt ihr beispielsweise einem Dorfbewohner helfen die Käfer in seinem Lagerhaus zu beseitigen um ein Goldstück zu verdienen oder aber auch das ganze Inventar des Lagers zu Klump hauen, um den selben Lohn von einem, dem Lagerbesitzer nicht gut gesinnten, Verbrecher einzuheimsen. Nach der Dramatischen Einführung, in welcher ihr euer älteres Geschwister an den bösen Lord Lucien verloren habt und dabei mit einem blauen Auge davon gekommen seid, beginnt ihr euer eigentliches Heldendasein. Und als ein solcher müsst ihr euch natürlich sogleich im Kampf beweisen. Mit Nahkampfwaffen, Schusswaffen sowie mit Zaubersprüchen kann man seinen Widersachern einheizen. Für Abwechslung ist dafür reichlich gesorgt, denn euer Arsenal reicht vom Schwert zum Hammer, über eine Donnerbüchse bis zum Energiestoss à la Star Wars. Im Grunde genommen könnte man sich mit einer Axt allein durch die gegnerischen Horden hacken. Geschosse und Zaubersprüche sind aber ebenfalls sehr praktisch und bieten einem geübten Kämpfer deutlich mehr Möglichkeiten. Nachdem ihr eure ersten Gegner hinter euch gelassen habt, werdet ihr schon bald in einer Stadt ankommen. Dort gibt es eine völlig andere Seite von Fable 2 zu entdecken. Mit sogenannten „Gestures“ ist es euch möglich mit allen Bewohnern von Albion zu interagieren. Ob ihr eure Landsleute mit einem Tänzchen belustigt oder mit einem Fingerzeig und schallendem Gelächter verhöhnt ist dabei vollkommen euch überlassen. Überhaupt ist ein Dorf oder eine Stadt ein riesengrosser Spielplatz um euch als Held oder als Bösewicht profilieren zu können. Ihr wollt euren Ruf ruinieren? Nichts leichter als das! Brecht einfach in abgeschlossene Häuser ein und klaut alles was nicht niet- und nagelfest ist. Es wird nicht lange dauern bis euch ein Bewohner bemerkt und euch verpfeift. Ein Ordnungshüter wird dann auch bald erscheinen um euch dingfest zu machen. Aber anstatt euch anzuhören, was dieser zu sagen hat, geht es viel schneller ihm einen Feuerball ins Gesicht zu werfen und über seine Leiche zu steigen. Am besten schnappt ihr euch nun noch den Typen der euch angezeigt hat und ohrfeigt ihn bis er vor Angst davonrennt. Falls euch dann die anderen Bewohner des Dorfes mit ihren Buhrufen nerven, metzelt ihr am besten die ganze Bevölkerung nieder. Auf diese Weise, könnt ihr sicher sein, dass die meisten Bewohner Albions bei eurem blossen Anblick das Weite suchen werden. Falls ihr es gemächlicher angehen wollt, könnt ihr beim ortseigenen Dorfschmied einige Goldstücke mit ein paar gut gezielten Hammerschlägen verdienen. Nach getaner Arbeit verwöhnt ihr die Ansässigen Leute mit einem Konzert auf eurer Laute und gebt einer Dame, der das Konzert besonders gefallen hat ein nettes Geschenk. Nachdem ihr das Herz der eben genannten Meid mit ein paar weiteren Gesten erobert habt, schliesst ihr den Bund des Lebens und kauft euch ein nettes Häuschen am Fluss. Nach einem Schäferstündchen, wahlweise mit oder ohne Kondom, kann es auch schon mal vorkommen, dass der Storch euch eine Überraschung vorbeibringt. Eure guten oder bösen Aktionen spiegeln sich sogar in eurem Aussehen wieder. Ihr seht also, dass ihr in Fable 2 über unzählige Möglichkeiten verfügt euren Taten Ausdruck zu verleihen. Neben diesen für die Story völlig irrelevanten Interaktionen, werdet ihr mit Quests bei der Stange gehalten. Meist werdet ihr diese Aufgaben mit Hilfe eurer Kampfkünste lösen können. Beispielsweise müsst ihr den Anführer einer Verbrecherbande beseitigen oder euch in einer Kampfarena bis zum Champion mausern. Aber auch hier gibt es ganz interessante Abwechslungen zu erforschen. So könnt ihr einer Archäologin bei ihren Grabungen zur Seite stehen oder euch als Model für eine Statue zur Verfügung stellen. In den Geschichts-Quests, gilt es Schritt für Schritt den Mörder eures älteren Geschwisters, den bösen Lord Lucien, aufzuhalten und an ihm Rache zu nehmen. Im Verlauf des Spiels werdet ihr immer mehr Erfahrungspunkte, Gold und Ausrüstungsgegenstände aufnehmen. Mithilfe der Erfahrungspunkte könnt ihr euren Charakter in den drei Kampfattributen, Nahkampf, Schusswaffen und Magie verbessern. Diese Upgrades wirken sich auf das Aussehen eures Charakters aus. Je nach Verbesserung wird der Körperbau grösser oder kräftiger gemacht. Übrigens müsst ihr auch bei der Ernährung auf die Linie eures Alter-Egos achten. Gold regiert auch in Albion die virtuelle Welt. So könnt ihr euch neben Waffen und Ausrüstungsgegenständen auch Kleider, Esswaren oder aber auch Immobilien kaufen. Ihr habt die Möglichkeit ganze Dörfer inklusive aller Läden oder Schlössern zu erwerben. Die Besitztümer lassen sich für eure eigenen Zwecke benutzen, können aber auch gewinnbringend vermietet werden. Für die Eitlen unter euch, könnt ihr euer Geld für das Aussehen eures Protagonisten bei Barbieren, Schneidern oder selbst im Tatoostudio ausgeben. Doch aufgepasst, sogar euer Aussehen beeinflusst euer Umfeld. Die grösste Neuerung gegenüber dem Vorgänger ist ein vierbeiniger Freund, der euch von Kindesalter an begleitet. Euer Hund kann mithilfe von Trainingsbüchern im Kampf sowie im Schätze suchen ausgebildet werden. So spürt er am Wegrand gelegene Verstecke auf oder stürzt sich auf eure Widersacher. Euer Pelzknäuel ändert sein Aussehen passend zu seinem Meister. Wandert ihr auf dem Weg der Tugend habt ihr einen strahlend weissen Vorzeigebello an eurer Seite. Falls ihr euch für die dunkle Seite entscheidet, trottet ein regelrechter Höllenköter um euch herum. Bei der visuellen Präsentation haben die klugen Köpfe bei Lionhead aus den Vollen geschöpft. Wundervolle Lichteffekte füllen den Bildschirm bei euren Zaubersprüchen und die ganze Umgebung wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Eine Grafikreferenz ist Fable 2 sicher nicht, jedoch muss sich das Spiel sicherlich nicht hinter anderen Genrevertretern verstecken. Spielerisch hat Fable 2 die grössten Einbussen zu verbuchen. Die Steuerung ist zwar solide und man kann das Spiel durchaus ohne Problem durchspielen, jedoch wirken die Eingaben immer etwas ungenau und schwammig. Ein anderes Manko ist der Online-Kooperationsmodus. Über Xbox-Live könnt ihr eure Freunde aus dem Internet in „euer“ Albion einladen und das Land gemeinsam erkunden. Doch leider verkommt der Besucher dabei zu einem Statisten und kann praktisch nichts anderes tun, als dem Gastgeber im Kampf beizustehen. Der Soundtrack des Spiels ist sehr dezent gehalten, passt aber perfekt in die Welt von Fable 2 hinein. Den Entwicklern ist eine sehr gut abgemischte Kombination zwischen der Musik und dem Geschehen auf dem Bildschirm gelungen, welche während des Spielens eine sehr dichte Atmosphäre schafft. Fazit: Nach einer kurzen Einfindungszeit hat mich das Spiel in seinen Bann gezogen und danach nicht mehr losgelassen. Die Atmosphäre und die wirklich beeindruckenden und witzigen Möglichkeiten im Spiel, lassen locker über die etwas langen Ladezeiten und die schwammige Steuerung hinwegsehen. Das Fantasyepos ist ganz bestimmt ein Musthave für alle Fans des Action-Adventure-Genres. Fable 2 tritt direkt in die Fussstapfen seines Vorgängers, nur hat das Spiel in allen Bereichen einige Schuhnummern zugelegt.

  • The(G)net Review: Fallout New Vegas

    Gegenspieler, die Republik Neukalifornien, hütet derweil die Werte der alten Welt und die 'Brotherhood of

  • The(G)net Review: Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

    Fazit: Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer ist eine kurzweilige Abwechslung für zwischendurch.

  • The(G)net Review: Far Cry 2

    Oder ihr fährt einfach ziellos durch die Gegend und bestaunt die Grafik. Wer nicht dumm in der Gegend rumstehen will, bis die gewünschte Tageszeit da ist, kann sich in einem

  • The(G)net Review: Far Cry 3: Blood Dragon

    Wir sind der Cyber-Commando Sergeant Rex Colt (vertont von Action-Film Legende Michael Biehn aus Terminator

  • The(G)net Review: FIFA 11

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Bereits kurz nach dem Turnier in Südafrika bringt EA den nächsten Ableger der FIFA Reihe auf den Markt. Spielt sich FIFA 11 genau so neu, wie es die wie immer euphorische Pressemitteilung vermuten lässt? Pressetexte haben alle etwas gemein. Sie künden für gewöhnlich unzählige, noch nie dagewesene Innovationen an und verschleiern gekonnt mögliche Designschnitzer. Gleich vornweg, letztere wurden nicht verschwiegen; es gibt sie tatsächlich nicht. Ob sich die versprochenen Innovationen mit Schlagwörtern wie „Personality+“ oder „Pro Passing System“ im Spiel bemerkbar machen, ist eine andere Frage. Tatsächlich stellen wir bereits im ersten Spiel fest, dass die Jungs auf dem Rasen einige Bewegungsmuster dazugelernt haben. In der defensive spitzeln unsere, nun stärkeren Verteidiger das Leder von des Gegners Füssen, sofern unser Mann richtig steht. Denn je nach Position des Spielers erfolgt eine entsprechend andere Bewegung zum Ball. Bekannte Spielerpersönlichkeiten erkennen wir an ihren individuellen Verhaltensmustern wieder. Meistens reicht aber auch schon ein Blick auf das digitale Konterfei, welche teileweise hervorragend gelungen sind. Bei weniger bekannten Spielern, wozu offensichtlich auch der WM-Torschützenkönig zählt, hat sich EA den Zeitaufwand einer perfekten Anpassung offensichtlich gespart. Die nächste Neuerung, welche sehr schnell bemerkbar wird, ist das verfeinerte Passsystem. So erfordert es nun noch mehr Fingerspitzengefühl, den Ball zum gewollten Mitspieler zu bringen. Wird der Button länger gedrückt, spielt unser Kicker den Pass auch weiter. Sollte beispielsweise ein Mitspieler dazwischen stehen hüpft der auch mal über den Ball weg. Das ganze erfordert wieder ein klein wenig Einspielzeit, zahlt sich aber durch ein nochmals deutlich verbessertes Spielgefühl aus. Dazu führen übrigens auch die sichtlich intelligenter agierenden Goalies, Unmengen an Hebertoren und simplen Solodribblings hat EA so gekonnt entgegengewirkt. Zum Thema Torwart: Nach Jahrzehnten der Videospielfussballgeschichte ist es uns nun endlich vergönnt, den Torhüter zu übernehmen. Richtig gelesen: neben dem bereits bekannten Be-a-Pro sowie Be-a-Manager Modus (welche nun beide auch kombiniert werden können) gibt es die Be-a-Goalie Option. Der Programmpunkt hält, was er verspricht: wir spielen ausschliesslich als Torwart. Mit dem linken Stick wird der Keeper in Position gebracht und mit rechts werden die Bälle aus dem Winkel gekratzt. Sind die zehn Mann auf dem Feld zu stark oder der Gegner zu schwach kann es durchaus vorkommen, dass man kaum etwas zu tun hat. Das ist dann nicht super spassig, aber realistisch. Oftmals ist es die Herausforderung des Torhüters, über 90 Minuten kaum Bewegung zu haben, aber die eine hochkarätige Chance des Gegners dann doch auf Abruf zu vereiteln. Endlich dürfen wir auch online 11 gegen 11 spielen. Richtig gut funktioniert das leider noch immer nicht. Da kann aber EA nicht viel dafür: die Spieler, die der Verteidigung zugeteilt werden, sollten im Idealfall Kenntnis über die angestammte Position derer haben und sich nicht immer im Strafraum des Gegners aufhalten wollen. Ansonsten läuft FIFA 11 auch online zu Hochtouren auf und überzeugt durch flüssiges Gameplay, Freundschaftsspiele und die Möglichkeit der eigenen Ligen. Aber Achtung: wer FIFA 11 auf dem Gebrauchtwarenmarkt kauft, wird (sofern der Code bereits eingelöst wurde) nochmals zusätzlich für die Onlinefunktionalität berappen müssen. Erstkäufer interessieren derartige Probleme derweil nicht. Anders bei der optional angebotenen Live Season. Sofern man die aktuelle Saison mit den jeweiligen originalen Spieltagen nachspielen möchte, kostet das zusätzlich. Die Spieloption ist selbstverständlich freiwillig, macht aber soviel Laune, dass man als Anhänger eines Vereins wenigstens über diese Ausgabe nachdenken sollte. EA hat es mit der FIFA-Serie geschafft, Spieler, die zuvor praktisch nur noch online gekickt haben, auch wieder offline vor die Konsole zu binden - Respekt. Auch neu, aber nicht besser, ist die Soundkulisse. Jetzt dürfen eigene Soundfiles ins Spiel importiert werden, eine nette Option, die aber die wenigsten effektiv nutzen werden. Beim deutschen Kommentar spalten sich die Meinungen. Mein Gehör empfindet das neu eingespielte Kommentatorenduo als noch unpassender als im Vorjahr, Andere scheinen es als eine Verbesserung zu sehen – Geschmackssache. Wenn ich mir in jedem Spiel die Floskel „Die Bayern aus München“ oder völlig willkürlich genutzte, sich viel zu oft wiederholende Sprachsamples anhören muss, kann das nicht im Sinne des Erfinders sein. Möglicherweise sollte man sich über die Verpflichtung des famosen Fritz von Thurn von Taxis unterhalten, frei nach dem Motto: „Wenn schon nicht gut, dann gleich richtig schlecht“. Immer noch hervorragend sind dagegen die eingespielten Fangesänge sowie die, für FIFA typische, stimmige Musikuntermalung in den diversen Menüs. Einmal mehr eine 1A Gesamtpräsentation, wäre da nicht der gewöhnungsbedürftige deutsche Kommentar. Wenn ich noch einmal 'was für ein kranker Pass' hören muss... Fazit: Was soll man sagen, ohne langweilen zu wollen? Denn FIFA 11 ist effektiv das beste Fussballspiel seit Jahren, wenn nicht aller Zeiten. Selbst der hervorragende WM-Vorgänger wurde nochmals übertroffen. Egal ob off- oder online; in diesem Jahrgang sorgt EA mit dem neuesten Fussballableger für unzählige, hochgradig motivierende Spielstunden. Der Titel spielt sich nahezu perfekt, hat eine einwandfreie Präsentation und als Tüpfelchen auf dem i noch Lizenzen von praktisch jeder noch so unbekannten europäischen Liga. Negativpunkte muss man mit der Lupe suchen, findet aber kaum welche. Nur einige Spielermodelle dürften im nächsten Jahr ein wenig realitätsbezogener sein. Und die Kommentatoren… naja. Aber egal ob man sich zu den Anhängern des FC Thuns oder von Real Madrid zählt; um FIFA 11 kommt man in diesem Jahr als fussballbegeisterter Videospieler definitiv nicht herum.

  • The(G)net Review: FIFA 12

    Lizenz-Langweiler, Grafik-Blender, spielerisches Leichtgewicht, der Konkurrenz unterlegen, huch – das wird langsam spielbar, richtig gut, Konkurrenz hinter sich gelassen, Fast perfektes Fussballspiel – die Entwicklung von FIFA ist gewaltig. Wie sieht der Fussball in der Saison 2011/2012 aus? Auf jeden Fall anders als bisher. EA hat auch in diesem Jahr wieder mit Schlagwörtern um sich geworfen und damit die werbewirksame Medientrommel gerührt. Selten haben sich die schön klingenden Spielmechanik-Änderungen massgeblich auf das Spiel ausgewirkt. Angst vor Veränderungen sollte der geneigte Käufer aber in diesem Jahr nicht haben. Die gross angekündigte Physikengine ist hier nur ein kleiner Teil eines grossen Ganzen das in sich geschlossen funktioniert und zu deutlich interessanteren Zweikämpfen führt. Das selten auftretende Spielergewusel deswegen, fällt hierbei kaum ins Gewicht. Die Defensive wurde komplett überarbeitet. Das alte Spielprinzip komplett in die Tonne getreten und die Fussball-Sim ein grosses Stück in Richtung Realität entwickelt. Namentlich Tactical Defending. Was nichts anderes bedeutet, als dass jetzt auch in der Verteidigung Konzentration gefordert wird. Konnte man den Daumen früher dauerhaft auf dem A-Button belassen um den Ball zu ergattern, wird jetzt viel mehr Wert auf den richtigen Augenblick der Aktion gelegt. Ansonsten führt das Tackling zu einem Freistoss oder der Stürmer zieht am unvorsichtigen Defensiv-Mann vorbei. Womit wir eine hübsche Überleitung zur Offensive hätten. Den Stürmern wurde zum ersten Mal wieder die Möglichkeit verschafft, sinnvoll in ein Dribbling zu gehen und dieses auch gewinnen zu können. Dank präziserem Dribbeln umlaufen wir nach einigem Training gerne auch mal zwei nicht ideal stehende Verteidiger. Das übliche Feintuning im Bereich Schuss- & Passstärke bedarf auch FIFA 12, somit werden die ersten Partien mehr Training als grosser Fussball sein – auch für EA-Veteranen. Speziell gegen die CPU wirds ungewohnt schwierig. Die Elf des Gegners stehen aussergewöhnlich gut und es ist alles andere als einfach, dem Gegenspieler das Leder von den Füssen weg zu spielen. Die vorgeschlagene Joypad-Belegung bringt eine neue Funktion ins Spiel und auf die vier Hauptbuttons. Via X wird (alternative Steuerung) nicht mehr die KI zur Hilfe gerufen, sondern das Tackling ausgeführt. Mit A derweil bewegt sich der eigene Spieler neben dem Gegner mit angemessenem Abstand her und versucht den Weg zum Tor zuzumachen. Jeder wie er will, zumindest mir bringt diese Funktion zu wenig, als dass sie schnell via Daumen-Druck erreichbar sein müsste. Also weg damit auf RB und wieder die altbekannte Alternativ-Belegung hergezaubert. Mit über die Jahre eingespielter Steuerung, dem neu hinzugewonnenen Precision Dribbling und einem interessanteren weil forderndem Defensivsystem sind wir schnell wieder mitten drin statt nur dabei. Nach einem kurzen Blick auf den obigen Text frage ich mich aktuell, wie detailliert man noch auf die weiteren Funktionen eingehen sollte. Denn auch das ganze Rundherum gibt wieder enorm viel her. Angefangen bei den unzähligen Lizenzen und Ligen, über noch mehr lizenzierte Stadien bis zu einer neuen Kameraperspektive – die aber der bekannten Tele-Optik nicht das Wasser abgraben kann. Grafisch war bereits der Vorgänger auf einem enorm hohen Niveau. Hier fallen insbesondere die noch detaillierteren Spielergesichter der Stars ins Auge. Unbekanntere oder auch einfach günstigere Spieler sind allerdings wie schon bisher weniger ausgeklügelt modelliert. Der Sound ist FIFA typisch abwechslungsreich und in den hübsch designten und sinnvoll angeordneten Menüs wird man bestens musikalisch unterhalten. Wenig Neues gibt es bei den Kommentatoren zu vermelden. Wer Englisch bevorzugt, sollte sich tunlichst nicht die deutsche Version kaufen. Bei den deutschen Sprechern hat sich nur wenig getan, die eine oder andere neue Floskel haben wir aber entdeckt. Jetzt zur Langzeitmotivation des Titels – muss er doch wieder für ein ganzes Jahr Fussballunterhaltung sorgen. Der Karrieremodus wurde noch weiter ausgebaut, neu geben wir uns auch mit der Presse ab. Immer noch haben wir die Option vom Spieler, zum Spielertrainer, zum Manager zu werden beziehungsweise gleich in der jeweiligen Funktion zu starten. Einmal mehr binden wir auf Wunsch das eigene Konterfei via Virtual Pro ein. EA Gameface wurde weiter verfeinert und ich war überrascht, als ich mich im Trikot des FC Bayerns effektiv wieder erkannt habe. Auch in FIFA 12 bietet sich ein hochklassiger Online Modus an. Jener wurde weiter ausgefeilt und bietet jetzt ein LIGA orientiertes System. Pro Saison werden einige Spiele absolviert. Je nach erreichter Punktzahl (3 Punkte Regel) steigen wir auf, halten die Klasse oder verabschieden uns in die nächst tiefere Liga. Neu wird erst das gewünschte Team gewählt und aufgrund dessen lost EA einen passenden Gegner in einer ähnlichen Klasse zu. Dieses System weiss bereits jetzt zu begeistern, zumal die Spiele online flüssig wie eh und je ablaufen. Selbstverständlich dürfen auch Freundschaftsspiele gegen Xbox Live Kameraden absolviert, oder gar eine hauseigene Liga erstellt werden. Via Sammeln, Tauschen und Traden von Karten bilden wir auch im aktuellen Jahr das möglichst perfekte Ultimate Team – immer mit dem Blick auf Spieler-Harmonie und deren Fähigkeiten. Das hochgradig suchtgefährdende Prinzip wurde mit Recht kaum verändert. Fazit: Ist man willig, eine Eingewöhnungszeit in Kauf zu nehmen und die Spielmechanik von FIFA neu zu erlernen bzw. liebgewonnene Spielvarianten zu überdenken, wird man mit dem besten FIFA aller Zeiten belohnt. Erkämpft man sich einen Ball in der Defensive wird man regelrecht damit belohnt, den Zug zum gegnerischen Tor einzuleiten. Das Prinzip bietet noch Möglichkeiten zum Feintuning, das Fundament für zukünftige Titel wurde mit EAs durchaus gewagtem Schritt aber gelegt. Veränderungsunwillige dürfen sich übrigens in Freundschaftsspielen und gegen die KI auch weiterhin via FIFA 11-Steuerung auf dem Feld bewegen. Ich empfehle aber jedem, sich die Trainingszeit zu gönnen und die bessere weil realistischere Steuerung anzunehmen – es lohnt sich. Dass FIFA 12 damit jegliche Konkurrenz meilenweit hinter sich gelassen hat, bleibt beinahe überflüssig zu erwähnen.

  • The(G)net Review: FIFA 14

    Zwei Fussballspiele, jedes Jahr. Die vergangenen Spielzeiten bewegten sich beide auf einem ähnlich hohen Niveau, jeweils mit Vor- und Nachteilen in beiden Lagern. Im letzten Jahr dominierte FIFA seinen Gegner nach Belieben. Wie das Kräfteverhältnis in der aktuellen Saison ist, haben wir uns in einem FIFA vs. PES angesehen. Was gab es in der Geschichte der Menschheit nicht bereits für wahnwitzige Gefechte. Erinnern wir uns an Tyson vs. Holyfield, Schuhmacher vs. Hill, Microsoft vs. Apple, Rock vs. Techno oder Deutschland gegen alle. Da war aber noch ein Geschichtsträchtiges Duell, welches seit den 90ern um unsere Gunst buhlt. Die Fussball Giganten FIFA und Pro Evolution Soccer treten Jahr für Jahr in diversen Disziplinen gegeneinander an und erhoffen sich am Ende des Tages, mehr kaufkräftige Fans ihr Eigen zu nennen. In diesem Jahr soll, und das erscheint uns mindestens genauso bekannt, wieder mal alles anders werden. Die beiden Marken werfen im Vorfeld erneut mit Zugkräftigen Schlagwörtern um sich. Precision Movement oder Pure Shot treten an gegen TrueBall Tech und Motion Animation Stability System. Ganz ehrlich, in diesem Jahr gewinnt Konami den Schlagabtausch des beknackten Marketing-Slangs, aber nur knapp. Mindestens ebenso knapp wird es in den weiteren Disziplinen. Essentiell ist einmal mehr das Spielgefühl, die Verbindung von Joypad und virtuellem Ball. EA holt hier mit jedem Jahr mächtig auf, und die Unterschiede sind marginal. Dennoch überzeugt die Ballphysik auf dem Konami Rasen um eine Nuance mehr. Schön zu sehen ist zudem, dass das Leder bei PES nicht mehr wie auf Schienen über den Rasen befördert wird. Allerdings wirken die Aktionen der Kicker nach betätigter Joypad Eingabe hier weniger direkt, die Pass- und Schussabgaben wollen bereits mehrere Augenblicke zum Voraus geplant werden, um einen möglichst gelungenen Spielzug zu erreichen. FIFA erlaubt hier eine gefühlt höhere Spontanität und wirkt dadurch weniger komplex. Auch was die Technik angelangt, befinden sich beide Titel auf einem hohen, der ausgereizten Konsolengeneration entsprechenden Niveau. Bei den Spielermodellen sowie auf den Publikumsrängen kann kaum ein Sieger erkoren werden, die hübscheren Stadien bietet dennoch EA. Sowohl der Rasen wie auch die darauf spielenden Kicker wirken mehr aus einem Guss. Spätestens mit den Replays geht der Punkt klar an FIFA, fallen bei der Konkurrenz doch immer mal wieder unschöne Ruckler ins Gewicht. Zudem fühlen sich die Ladezeiten bei Konami insgesamt unangenehmer an. Die bessere Mittendrin statt nur dabei Atmosphäre weist ebenfalls die Ami-Produktion auf. Wie gewohnt bieten sich unzählige Lizenzen und astrein nachgeführte Kader und Formkurven an. Zudem überzeugt FIFA nach wie vor durch eine hochkarätigere Gesamt-Atmosphäre. Zwar wurden bei PES die Fangesänge runderneuert, der Klassenprimus aus dem Hause EA dominiert aber noch immer klar. Unschön bei Konamis Rasenaction zudem die immerzu über den Spielern eingeblendeten Energie-Anzeigen für Pass- und Schussstärke, dadurch geht eine gehörige Portion Fussballübertragungs-Gefühl verloren. Punkte für das Menü sowie die zugehörige Musik gehen ebenfalls in Richtung Electronic Arts. Musikalisch dominiert FIFA den Gegner nach Belieben. Die Menü-Gestaltung wird zwar bei FIFA von Jahr zu Jahr gewöhnungsbedürftiger, die langweiligen Tabellengrafiken bei PES sind aber um ein vielfaches unspektakulärer. Die Stadionsprecher sind übrigens wie gewohnt in beiden Lagern verbesserungsfähig aber nicht störend. Fazit: Nach Punkten führt FIFA klar, das wird noch deutlicher, wenn man ein eher flüssiges, Action orientierteres Spielgefühl schätzt; auch hier punktet EA. Die Vorzüge von FIFA interessieren den Rasenschach Anhänger mit Hang zur ernsthaften, manchmal trockenen Simulation kaum. Letztgenannter holt sich das beste PES seit Jahren für die Konsole seiner Wahl. Alle die das insgesamt überzeugendere Gesamtpaket mit letztendlich schlicht besseren Zusatzoptionen sowie ein zwar in der Geschwindigkeit reduziertes, aber dennoch schnelleres Fussballspiel wollen, holen sich auch in diesem Jahr FIFA ins Haus. Lässt man Lizenzen und die Online-Modi aussen vor, waren die beiden Titel aber noch nie so auf Augenhöhe, wie in diesem Jahr.

  • The(G)net Review: FIFA Street 3

    EA BIG, diese Jungs stehen für durchdachte, stehts stylische und geil umgesetzte Sportspiele. Spähtestens seit SSX kennt sie jeder Zocker bestens. Nun kommt das neuste und bereits 3. FIFA Street auf den Sportplatz. Was macht es besser als seine Vorgänger? Nun ja, eigentlich warte ich seit dem Erscheinen der XBOX 360 auf ein neues SSX von den EA BIG Jungs, aber auf mich wollen die ja nicht hören. Nun denn, spielen wir eben noch eine Runde mit dem neusten Ableger der FIFA Street Reihe und bleiben geduldig. Die erste grosse Veränderung zu den Vorgängern ist offensichtlich: In Fifa Street 3 setzen die Entwickler voll auf den Comic-Look mit verfremdeten Spielern. Die Proportionen wurden wie bei typischen Karikaturen in Tageszeitungen überspitzt gezeichnet. So wirken vor allem die Oberkörper und Arme gestreckt, während die Beine oft den Anschein erwecken, als wären sie so dünn wie Streichhölzer. Trotz aller Verfremdungen erkennt ihr immer noch, um welchen Star es sich handelt. Der Style ist absolut gelungen und passt perfekt zu einem EA BIG Spiel. Zocker die schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben, freuen sich besonders an die Altstars, welche freigespielt werden dürfen. Für einen kleinen Ablenker nach Feierabend ist das Einzelspiel die erste Wahl. Hier entscheidet ihr euch schnell für ein Team und wählt eine der acht Arenen, die euch unter anderem ans Mittelmeer, an einen Strand wie auch an abgefahrene Locations wie eine Bohrinsel oder auf ein Hausdach über London führen. An Matchtypen bekommt ihr die gewohnte Auswahl und spielt zum Beispiel so lange, bis einer der Spieler eine Mindestanzahl an Toren geschossen hat oder halt ganz klassisch auf Zeit. Daneben könnt ihr die Anforderungen aber auch noch weiter verfeinern. Als matchendscheidend könnt ihr einstellen ob nur Gamebreaker- oder nur Volleytore gelten sollen. Auch Tordifferenzen sind als Siegkriterium möglich. Genau diese Einschränkungen sind auch ein wesentlicher Bestandteil des neuen Herausforderungs Modus. Hier erwarten euch insgesamt neun Events, die alle aus mehreren Runden bestehen, die bestimmte Ziele für einen Sieg voraussetzen. Im Gegensatz zum schnellen Spiel habt ihr hier allerdings nicht mehr die Möglichkeit, diese Ziele nach euren Wünschen anzupassen, sondern müsst die entsprechenden Vorgaben erfüllen, um weiter zu kommen. Und falls es mal nicht beim ersten Anlauf klappt, stehen euch meist drei Continues zur Verfügung. Sind diese aufgebraucht, müsst ihr das komplette Event neu starten. Mit wachsendem Erfolg schaltet ihr neue Herausforderungen und auch Teams frei. Im Gegensatz zu den Vorgängern stellt ihr euch euren Kader hier allerdings nicht mehr selbst zusammen, sondern greift auf 24 vorgefertigte Mannschaften zurück, in denen die Spieler unterschiedlicher Nationen nach bestimmten Kriterien gemischt werden. Darunter befinden sich z.B. die Flitzer, in denen sich nur laufstarke Kicker befinden oder die Stämmigen welche am brutalsten grätschen können. Den Karrieremodus, wie man ihn noch vom Vorgänger kennt, gibt es nicht mehr. Das bedeutet: Keine Verteilung von Skill-Points, keine individuelle Mannschaftszusammenstellung, kein umfangreicher Editor und keine Accessoires zum Sammeln und Ausrüsten eurer Profis. Das ist für mich ein riesen Minuspunkt! Habe ich es doch geliebt bei den Vorgängern und auch allen andern EA BIG Spielen, meine Recken selbst zu gestalten und mit immer neuen Gimmicks auszurüsten. EA BIG hat mir diese Möglichkeit jetzt gestohlen! Wer bereits in den Vorgängern Tricks vom Stapel gelassen hat, wird sich schnell zurecht finden, denn viel hat man an der Spielmechanik nicht verändert. Noch immer steht der Trick-Stick, also der rechte Analogstick, im Zentrum des Geschehens, denn nur so zirkelt ihr den Ball stylisch an der gegnerischen Abwehr vorbei und ladet zusätzlich noch eure Gamebreaker Leiste auf. Das erreicht ihr auch mit anderen coolen Manövern wie langen Passspielen, kleinen Moves mit Hilfe der Y-Taste oder dem Entlanglaufen mit dem Ball an einer Mauer. Ist die Leiste gefüllt, aktiviert ihr auf Knopfdruck den Gamebreaker, mit dem der nächste Schuss auf den gegnerischen Kasten mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Volltreffer wird. Leider fehlt dem Gamebreaker der günschte "WOW" Effekt völlig, was bei NBA Street 1 noch für Begeisterungsstürme gesorgt hat, ist hier einfach schwach umgesetzt. Wie wärs mal mit frischen Ideen? Ein Highlight von FIFA Street 3 ist die Technik. Die Grafik sieht makellos aus und läuft auf der XBOX 360 konstant mit 60 Frames pro Sekunde. Die Animationen sind top und sehen einfach total cool aus. Leider stehts um die KI nicht ganz so gut. Der Torhüter ist dümmer als eine Scheibe Brot. Tja, dadurch fallen dafür mehr Tore, aber eben auf beiden Seiten... Fluchen vorprogrammiert! Online läuft das Gekicke erfreulich gut, ich habe nie Lags gespührt und es finden sich genügend Gegner für eine schnelle Runde. Langzeitmotivation bietet dieser Tital jedoch keine. Fazit: Alles in allem ist FIFA Street 3 ein gutes Spiel, aber mit einigen Verschlimmbesserungen. Das Weglassen des Karrieremodus ist unverzeihlich. Der Gamebreaker ist langweilig ins Szene gesetzt und die Torhüter KI von vor 20 Jahren. EA BIG, bitte macht ein neues SSX, und zwar eines mit ein wenig Innovation und einem riesigen Haufen Style on Board!

  • The(G)net Review: FIFA World Cup 2010 South Africa

    Schön wäre so was auch bei den immer wieder eingeblendeten Trainern an der Seitenlinie.

  • The(G)net Review: Flatout Ultimate Carnage

    Flatout Ultimate Carnage ist nun die 3. Inkarnation der Spieleserie. Debütiert hat sie damals auf XBOX und PS2 sowie PC Systemen. Schon damals waren die Wertungen sehr positiv. Der neueste Teil hat aber kein leichtes Spiel, da im Juni / Juli sehr viele hochkarätige Spiele um die Gunst der Käufer buhlen. Bei Flatout UC handelt es sich nicht um einen komplett neuen Nachfolger, sondern mehr um ein Remix der beiden Vorgänger. Zu Begin werdet ihr regelrecht von Spielmodis und Wettbewerben erschlagen. Ihr habt z.B. die Wahl zwischen einer langen Karriere, diversen Minispielen und XBOX-Live Duellen. Das Herzstück von Flatout UC ist definitiv der Karrieremodus. Wie bei anderen Vertretern des Genres beginnt ihr eure Racing Karriere als Neuling. Mit den paar Credits die ihr zu Beginn auf euerem Konto habt, kauft ihr euch erstmal ein billiges Derby Gefährt. Das Spiel bietet euch im Karrieremodus 3 verschiedene Spieltypen an: Derby, Race und Street. Derby beinhaltet die „dreckigste“ Variante und ist eine Art Stockcar Modus mit viel Dreck und Zerstörung. Race verpflanzt die Action auf bepflasterte Strassen und Street ist die höchste und schnellste Klasse die der Spieler erreichen kann. Dort tretet ihr mit hochgetunten Spitzenautos zu Rennen an. Doch zurück zu unserem gerade gekauften Vehikel. Zu Beginn stehen euch nur gerade mal 2 Rennen offen. Bevor ihr aber in das Rennen einsteigt, bieten sich einige Möglichkeiten an, euer Gefährt zu tunen. Allen Arcade Fans oder Tuning Hasser kann ich entwarnen: keine Angst, es wird niemals die Tiefe eines Forza Motorsport 2 erreicht. Die Tuningmöglichkeiten beschränken sich auf ein paar wichtige Teile wie z.B. stärkerer Motor, diverse Auspuffe, Bremsen, Schaltung und Gewichtsreduktion des Fahrzeugs. In dem übersichtlichen Menü seht ihr dann sofort anhand von Punkten, was jedes Teil eurem Fahrzeug bringt: Mehr Handling, mehr Speed oder mehr Stabilität. Dieses Tuning überfordert niemanden und ist eine interessante Neuerung im Flatout Universum, da die angebrachten Teile sich spürbar auf das Fahrverhalten auswirken. Habt ihr nun alles Geld verbraten und euer gerade erst erworbenes Gefährt hochgetunt, kann es also endlich losgehen. Event ausgewählt, kurze Ladezeit überstanden und schon seid ihr auf der Strecke mit 12 Gegnerischen Fahrzeugen. Ziel ist es, so wie eigentlich immer bei Rennspielen, auf den 1. Platz zu kommen und somit viel Kohle zu gewinnen. Ihr erhaltet aber ebenfalls Geld, in dem ihr rüpelhaft alles umfahrt und so viele Crashs wie nur möglich anzettelt. Gefahren wird auf diversen Rundkursen, welche in verschiedenen Variationen auftreten. Von normal, gespiegelt bis hin zu Tagesunterschieden werden die Kurse munter gemixt. Auch die aus Destruction Derby bekannten Arenen bietet Flatout UC. Versucht hier so lange wie möglich zu überleben und trotzdem so viele Gegner wie möglich zu schrotten. Beschleunigt wird ganz einfach mit dem RT Button und falls ihr mal wirklich Bremsen wollt, ist LT eure Taste. Bremsen werdet ihr aber fast nie müssen, da das Fahrverhalten sehr Arcadelastig ausgefallen ist. Wenn ihr euch einer Kurve nähert, lasst ihr nur kurz die Gas Taste los und betätigt sie kurz darauf wieder. Euer Gefährt schlägt jetzt in die Kurve ein und driftet schön herum. Bei engeren Kurven empfiehlt es sich aber zu Bremsen. Das Fahrverhalten ist zu Begin noch sehr schwammig, da euer Gefährt doch eine regelrechte Rostlaube ist. Je mehr Rennen ihr aber gewinnt und desto mehr Geld ihr einfahrt, schalten sich immer neuere und bessere Fahrzeuge frei, welche ihr erwerben und wieder aufmotzen könnt. Dadurch verbessert sich auch das Fahrverhalten spürbar. Das geniale an den Strecken ist, dass sie völlig zerstörbar sind! Ich rede jetzt nicht von ein paar Zäunen die man umfahren kann, sondern alles was ein Auto zu Schrott fahren kann, könnt ihr in Flatout UC auch. Seien es Tankstellen die explodieren, Werbeschilder, Zäune, Bauernhöfe, Wassertanks oder Brücken, gemäss den Entwickler hat es auf jeder Strecke bis zu 8000 interaktive Objekte, welche nur auf ihre Zerstörung warten! Und die Schäden und Trümmer bleiben über die Gesamte Renndauer über auf der Strecke verteilt! Mit der Zeit gleicht sich die Strecke dann einer Müllhalde. Auch die Fahrzeuge sehen nach ein paar Runden völlig kaputt und dreckig aus. Der Detailgrad ist sehr hoch, es kann auch mal passieren, dass ihr durch einen heftigen Crash mal ein Rad verliert und so das Rennen beenden müsst. Makaber oder nicht ist auch, dass ihr bei heftigen Crashs euren Fahrer schreiend durch die Windschutzscheibe fliegen seht und er in Ragdoll Manier über die Fahrbahn fliegt. Das Zerstören hat aber auch einen tieferen Sinn, denn je mehr ihr zerstört und Gegner rammt, desto mehr Boost erhaltet ihr. Genau wie in Burnout, werdet ihr für rüpelhaftes Fahren mit Boost belohnt und den habt ihr auch bitter nötig. Flatout UC ist kein leichtes Spiel. Schon zu Begin weg müsst ihr euch tüchtig anstrengen um überhaupt mal auf dem Podest zu landen. Die Gegner verhalten sich dermassen aggressiv, dass ihr viele Neustarts benötigt, zum Glück ohne Ladezeiten. Fairerweise könnt ihr aber jedes Rennen beliebig wiederholen und nach jeder Strecke (auch in Turnieren) speichern. Dennoch kann es mit der Zeit frustig werden. Ein paar kleine Physik Bugs machen das Spiel manchmal zu einem regelrechten Glückspiel. Wenn ihr z.B. einen Gegner rammt und er ins Schleudern kommt, werdet ihr wie angeklebt an ihm festhängen und nicht wegkommen, ohne euren Wagen zu Resetten. Dies kann euch viele wertvolle Plätze kosten. Auch werden euch viele Teile, welche auf der Strecke verteilt sind in die Quere kommen und an euch kleben bleiben und euch so verlangsamen. In diesen Momenten habt ihr keine andere Wahl als zu Resetten. Das Resetten ist ebenfalls nicht so ganz fehlerfrei gelungen. Knallt ihr mal gegen eine Wand und drückt den Reset Knopf, werdet ihr vielfach weit nach hinten versetzt und seid so wieder weit hinten im Feld. Hier hätten die Entwickler noch ein bisschen Feintuning ansetzten müssen. Ansonsten macht Flatout UC wirklich sehr viel Spass. Die Strecken sind sehr lang und abwechslungsreich, bieten Tonnenweise zerstörbare Objekte und die Gegner sind hart im Nehmen und kämpfen um jeden Zentimeter. Um alle Events der Karriere durchzuspielen werdet ihr gut und gerne 20 Stunden benötigen. Doch damit nicht genug. Ein weiterer Spielmodus, lässt euch in verschiedenen Minispielen antreten. Ähnlich wie in Crazy Taxi habt ihr Aufgaben zu erfüllen, welche beim Gelingen neue freischalten. Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich aber auch sehr schwer. Ein Event beispielsweise beinhaltet den Weitwurf eures Fahrers. Ihr müsst so schnell als möglich auf Höchstgeschwindigkeit kommen und in die Bande crashen und mit A euren Fahrer aus dem Vehikel katapultieren. Ziel ist es, den Fahrer so hoch und weit wie möglich zu schleudern. Das Ganze wird in späteren Aufgaben mit Feuerringen noch erschwert. Diese Events bringen ein wenig Abwechslung in den Rennalltag, wären sie doch nur ein wenig einfacher... Zu guter letzt, bietet Flatout UC noch einen sehr gelungenen Online Modus mit bis zu 8 Spielern. Ihr könnt sehr viele Modis fahren, auch solche die nicht im Singleplayer vorkommen, wie z.B. "2 Teams fahren die Strecke in einer anderen Richtung". Grosse Crashs und Schadenfreude sind garantiert! Glücklicherweise läuft es auch Online sauber und ohne nennenswerte Fehler oder Ruckler. Grafisch ist das Spiel eine absolute Augenweide geworden. Die Strecken sind wunderschön beleuchtet, bieten eine enorme Weitsicht ohne Nebel oder Bildaufbau, haben extrem viele interaktive Objekte, welche über den ganzen Rennverlauf auf der Strecke zurückbleiben. Viele liebevolle Details wie Wasserreflexionen oder Echtzeit-Spuren im Dreck verfeinern den guten Eindruck. Das ganze läuft auch wirklich zu jeder Zeit mit 12 Gegnern und voller Zerstörung absolut flüssig bei konstanten 30 Bildern pro Sekunde. Ein Bravo hier an die Entwickler! Einziger negativ Punkt sind die relativ häufigen Clipping Fehler, welche zum Teil Objekte in euer Fahrzeug „kleben“ und nicht mehr weggehen. Das Geschwindigkeitsgefühl steigert sich von Rennklasse zu Rennklasse und kommt gelungen rüber, ohne aber Burnout Dimensionen anzunehmen. Musikalisch wird die harte Schiene gefahren. Harter Metal von mehr oder weniger bekannten Bands rocken euch während der Strecken gehörig ein. Die Motorengeräusche können einigermassen überzeugen, obwohl sie bei allen Autos fast gleich tönen. Die verschiedenen Objekte und Autos, welche zerstört werden geben fette Soundeffekte von sich und eure Surroundanlage hat einiges zu tun. Durch das 5.1, fliegen die Teile regelrecht durch eure ganze Wohnung. Lustig sind auch die Todesschreie der Gegner wenn sie mit einem lauten „aaaaaaahhhhh“ sich verabschieden ;) Fazit: Als riesiger Fan der Burnout und Destruction Derby Serie, musste ich mir natürlich Flatout UC sofort holen. Und es hat mich nicht enttäuscht. Die Rennen sind spassig und einfach hart. Wer eine Herausforderung sucht, wird hier fündig. Die Gegner kennen keine Gnade und man muss sich gehörig Anstrengen um Land zu sehen! Die Zerstörbaren Strecken gefallen mir besonders, da nach ein paar Runden einfach nur noch Schrott auf der Strecke liegt und weiter rumgekickt werden kann. Wären die kleinen Fehler nicht gewesen hätte es glatt zum Award gereicht. Alles in allem überzeugt Flatout UC aber auf ganzer Linie. Der Umfang ist beachtlich, die Minigames sehr witzig und der Zerstörungswahn einfach enorm. Wäre der Schwierigkeitsgrad nicht so hoch, die Physikengine noch ein wenig ausgefeilter und der frustige Reset Knopf besser implementiert, hätte Flatout garantiert eine bessere Wertung eingefahren. Trotzdem ein absolut toller Arcaderacer!Ich kann Flatout UC jedem Arcaderacer Fan aber wärmstens empfehlen! Selten hat crashen soo viel Spass gemacht!

  • The(G)net Review: Dark Void

    Dies fällt umso mehr auf, weil man zu Beginn des Spiels in dicht bewachsenen, idyllischen Dschungel-Gegenden

  • The(G)net Review: Darksiders

    Was wäre, wenn man Zelda und God of War verschmelzen würde? Ähnlich wie bei God of War oder Devil May Cry erhaltet ihr für getötete Gegner verschiedenfarbige Seelen Grosser Bestandteil des Spiels sind, ähnlich wie in God of War, die Finishing Moves. Mir hat der Mix aus Zelda und God of War aber gut gefallen. Motzen muss ich aber trotzdem. Wer aber auf Zelda oder God of War steht, macht mit Darksiders nichts falsch.

  • The(G)net Review: Das Bourne Komplott

    Die Bourne Filme sind bekannt für ihre schnelle und ununterbrochene Action. Wir haben für euch herausgefunden, ob das Spiel um den Agenten Jason Bourne von den High Moon Studios mit den Filmen mithalten kann. Das Spiel rund um Robert Ludlum’s "Bourne Conspiracy", oder wie es hierzulande heisst "Das Bourne Komplott", ist an den drei Filmvorlagen angelehnt. Ihr spielt Jason Bourne, einen Auftragskiller des CIA, der vom Jäger zum gejagten wird. Die Story wird laufend durch kleinere Zwischensequenzen vorangetrieben, bei welchen ihr euch besser nicht zurücklehnen solltet, denn auch während dieser Cut-Scenes ist die Aufmerksamkeit des Spielers dank Quick-Time Events immer gefragt. Also seid auf der Hut! Das Bourne Komplott ist eigentlich ein klassischer 3rd Person Shooter. Ihr habt diverse Waffen zur Verfügung mit denen ihr eure Feinde erledigen könnt, ein Cover System, welches leider nicht ganz optimal wie z.B. in Rainbow Six Vegas funktioniert aber trotzdem nützlich ist, sowie ein lineares Leveldesign. Innovativ: Zum ersten Mal kommt in einem Shooter ein richtiges 1:1 Nachkampfsystem zum Einsatz, bei welchem ihr eure Fäuste und Beine einsetzen könnt. So dürft Gegner entweder aus sicherer Entfernung mit einer Schusswaffe töten, sofern ihr eine zur Hand habt, oder diese mit ein paar Faustschlägen aus nächster Nähe erledigen. Das Spiel hat allerdings den Fokus ganz klar auf die Zweikämpfe gelegt und so werdet ihr des öfteren keine andere Wahl haben, als euch mit den Gegnern zu schlagen. Das ganze funktioniert etwa so: Sobald ihr in unmittelbarer Nähe eines Gegner kommt, wechselt das Spiel automatisch in den Nahkampfmodus und ihr könnt nicht mehr schiessen. Mit der A Taste schützt ihr euch vor Angriffen, mit X und Y führt ihr Schläge und Tritte sowie Combos aus. Ähnlich wie in Stranglehold füllt ihr euren Fokus-Balken am unteren rechten Bildschirmrand mit Treffern, sowie Kills durch Schusswaffengebrauch. Der Balken ist in 3 Teile aufgeteilt. Sobald 1/3 gefüllt ist, könnt ihr einen Special Move ausführen. Dies funktioniert ganz einfach mit der Taste B. Je nach dem wo ihr gerade steht wird Jason seinen Gegner z.B. gegen einen Stromkasten oder Tisch schlagen oder auf das Kopiergerät dreschen. Es gibt unzählige verschiedene Finishing Moves (nicht nur im Nahkampf, sondern auch mit Schusswaffen), die die Kämpfe abwechslungsreich und interessant machen. Bourne ist meistens zu Fuss unterwegs. In einem Abschnitt werdet ihr auch mit einem Auto durch Paris rasen. Die Steuerung des Autos ist etwas gewöhnungsbedürftig, da das Auto sehr direkt reagiert und dies nicht sehr realistisch ist. Jedoch hat man sich schnell daran gewöhnt. In jedem Abschnitt gibt es einen Endgegner, welcher durch einen bekannten Charakter der Filmvorlagen verkörpert wird. Die „Boss-Fights“ werden natürlich in Zweikämpfen ausgeführt. Das Spiel basiert auf der aktuellen Unreal 3 Engine und ist somit sehr hübsch anzusehen. Die Charakter Modelle sind schön modelliert, so auch die Level-Architektur. Leider ist das Spiel mit knapp 6 Stunden (Schwierigkeitsstufe "normal") ziemliche kurz geraten und nach einem Multiplayer Modus schaut man vergebens. Allerdings macht es durchaus Spass das Spiel in einem zweiten Durchgang auf einem höheren Schwierigkeitsgrad zu spielen, zumal diese Zweikämpfe in einem Shooter einmalig sind. Der Sound ist passend und unterstützt die ununterbrochene Action am Bildschirm. Fazit: Die High Moon Studios haben mit dem Bourne Komplott einen soliden Action-Titel entwickelt, der bekanntes zwar nicht besser macht, aber bestehendes gut umsetzt. Mit einem unterhaltsamen und actionreichen Nahkampfsystem konnte man sich von anderen Shooter-Games differenzieren, was durchaus einen Kaufgrund darstellen mag. Leider ist der Titel etwas gar kurz ausgefallen. Trotzdem hoffe ich, dass dieses 1:1 Combat-System andere Entwickler inspiriert und somit Einzug in neue Spiele haben wird. Die High Moon Studios werkeln übrigens bereit an einen Nachfolger. Allerdings möchte Publisher Sierra noch warten und die Verkaufszahlen analysieren. Die deutsche Version wurde übrigens arg zensuriert. Spieler können aber auf die englische, ungeschnittene Version ausweichen.

  • The(G)net Review: Dead Rising

    Romeros Filmklassiker: Dawn of the Dead inspirieren lassen, was man dem Titel sofort anmerkt. Geschütz wie eine Kettensäge oder ein Katana Schwert zückt, fliegen schon mal Körperteile durch die Gegend Sie laufen manchmal ziellos in der Gegend umher, bleiben an Ladeninventar hängen oder weigern sich manchmal Dead Rising bietet Capcom-typisch „lots of gore“ also viel, viel roten Lebenssaft.

  • The(G)net Review: Dead Island

    Vor einigen Monaten machte ein spektakulärer Trailer die Runde (siehe unten), welcher viel mediales Interesse Der neueste E3-Trailer erzielte aber den gewünschten Effekt. Kann das eigentliche Spiel an den Erfolg des genialen Trailers anknüpfen oder wäre es besser in Vergessenheit

  • The(G)net Review: Dead Rising 2

    Romeros „Dawn of the Dead“ gehört der gemeine Zombie dahin, wo es ihn schon im Menschendasein hin gezogen Nach besagter Zeit hat sich das Militär angemeldet, um die Überlebenden vom Albtraum der lebenden Toten sondern er bedient sich auch so manch umherliegender Gegenstände als Waffe gegen die Toten und die Lebenden Ja richtig, die Lebenden.

  • The(G)net Review: Dead Space

    Ihr mögt Sci-Fi? Ihr mögt gepflegten Horror und gorige Effekte? Filme wie "Alien", "Das Ding" oder "Event Horizon"? Dann werdet ihr um EA's Weltraum-Epos Dead Space nicht herum kommen. Selten hat uns eine neue Franchise derart in den Bann gezogen. Wer mich kennt weiss, dass ich für einen guten Shocker immer zu haben bin, sei es nun als Film oder in Videospielform. Leider sind gute neue Horror-Spiele im letzten Jahrzehnt (!) eher eine Rarität. Klassiker wie Resident Evil, Silent Hill oder Fatal Frame sind nach wie vor die besten Vertreter des Genres. Viele neuere Spiele wie Illbleed, Lifeline oder Geist behaupten von sich, euch in Angst zu versetzen, bringen es aber nicht wirklich zu Stande. Doch jetzt kommt Electronic Arts mit Dead Space, eine brandneue Franchise, die dem Genre alle Ehre macht! Ob ihr Angst haben werdet hängt allerdings davon ab, wieviel Fantasie ihr habt und ob ihr richtig in ein Videospiel eintauchen, euch fallen lassen könnt. Dead Space ist definitiv eines dieser Games, die ihr alleine und in völliger Dunkelheit geniessen solltet. Am besten mit Kopfhörer oder laut aufgedrehtem 5.1 Soundsystem. Wenn ihr diesen Ratschlag befolgt kann ich euch garantieren, dass euch die Vorkommnisse an Bord der USG Ishimura in Angst und Schrecken versetzen werden! Dead Space bedient sich ausgiebig bei vielen verschiedenen Horror-Idealen. Am besten lässt es sich als eine Mixtur aus Filmen wie 'Event Horizon' und John Carpenter's 'Das Ding aus einer anderen Welt' beschreiben, mit Gameplay-Elementen aus Resident Evil 4 und Bioshock. Ihr übernehmt die Rolle von Isaac Clarke, einem Ingenieur, der die Kommunikationsanlagen des Raumschiffs 'USG Ishimura' überprüfen und reparieren soll, nachdem der Funkkontakt zur Erde abgebrochen ist. Bei der Ankunft stellt ihr fest, dass die USG Ishimura einem schwebenden Blutbad gleicht und die Crew nicht nur auf grauenvolle Art und Weise getötet wurde, sondern auch noch mit einem mysteriösen Alien-Virus infiziert ist, die sie zu grotesken, äusserst aggressiven Kreaturen mutieren lässt. Weil euer eigenes Schiff bei dem Dockungsmanöver mit der Ishimura schwer beschädigt wurde ist es eure Aufgabe, dieses wieder auf Vordermann zu bringen und nebenbei aufzuklären, was genau an Bord des riesigen Sternenkreuzers passiert ist. Von der ersten Minute an zieht euch die atemberaubende Präsentation und die sensationelle Grafik in ihren Bann. Um die Schönheit der Optik nicht zu verschandeln haben sich die Entwickler dazu entschieden, sämtliche altbekannte Bildschirmelemente wie Lebens- oder Ammo-Anzeigen zu beseitigen. Ein klassisches HUD gibt es nicht, trotzdem ist alles da, was ihr braucht: Lebensanzeige, Anzeige für Spezial-Energie, eine 3D Karte, ein Logbuch und ein Inventory-System. Eure Lebensanzeige seht ihr beispielsweise in Form eines leuchtenden Schlauchs am Rücken eures Anzugs. Videobotschaften, Inventar oder die 3D Karte werden über den Bordcomputer dieses Anzugs holografisch dargestellt. Während ihr darauf zugreift, könnt ihr euch immer noch frei bewegen und die Kamera rotieren. Alle Aufträge erhaltet ihr über holografische Videomessages oder Audio-Logs. Sogar Wegweiser zum nächsten Ziel werden holografisch auf den Boden projeziert. Obwohl das Spiel zu 90% an Bord des riesigen Raumschiffs spielt und ihr einzelne Gebiete mehrmals aufsucht, kommt es euch nie so vor, als würdet ihr ständig durch die gleichen Korridore laufen oder die gleichen Räumlichkeiten betreten. Manchmal müsst ihr euch Wege ausserhalb des Raumschiffs suchen, in totaler Schwerelosigkeit. Dann springt ihr dank Magnetstiefeln von der Wand zur Decke und liefert euch mit den Aliens 360 Grad Scharmüzel. Die mutierten Crewmember halten euch ständig auf Trab und kommen in vielen, abstossenden Variationen daher. Manche haben noch menschliche Beinde, andere sind komplett transformiert und greifen mit Tentakeln an. Je länger jemand mit dem Virus infiziert ist, desto schlimmer wird die Mutation - so scheint es zumindest. Um diese Wesen zu töten, müsst ihr sie zerstückeln. Dazu schiesst ihr ihnen mit dem Lasercutter Arme, Beine, Köpfe oder Tentakeln ab. Aber Achtung: Platzende Köpfe und Bäuche bringen schonmal kleine Krabbelviecher zum Vorschein, die euch dann ins Gesicht springen! Die vielen verschiedenen Monsterarten lassen euch immer im Unklaren, was als nächstes passiert, ganz wie im Film 'Das Ding'. Ihr steuert Held Isaac übrigens über eine klassische über-die-Schulter Ansicht, wie in Resident Evil 4. Zu Beginn scheint die Kamera etwas zu nahe am Helden, dieser Eindruck verschwindet jedoch mit längerer Spielzeit. Die KI der Feinde darf als clever bezeichnet werden. Flüchtet ihr von den Viechern, krabbeln sie vielleicht durch einen Lüftungsschacht und überraschen euch an einem anderen Ort. Dead Space gibt euch eine Menge cooler Waffen in die Hand. Ihr startet mit einem Plasma Cutter, der sowas wie die Basis-Handfeuerwaffe darstellt. Später findet ihr Rifles, Rippers (Sägeblatt Waffen), Line Guns (fürs Grobe), Flammenwerfer und vieles mehr. Die Waffen lassen sich an speziellen Terminals mit Power-Nodes verbessern. Diese findet ihr versteckt im Raumschiff oder kauft sie im Shop, ebenso wie andere Upgrades, neue Suits oder Munition. Apropos Munition: Praktisch ist, dass gefallene Gegner immer Munition für die Waffe fallen lassen, mit der ihr ihnen das Lebenslicht ausgeknipst habt. Isaac bekommt nebenbei noch telekinetische Kräfte und die Fähigkeit, die Zeit zu verlangsamen. Diese Kräfte werden häufig bei kleineren Umgebungs-Puzzles eingesetzt. Neben der grandiosen Grafik trägt auch der sensationelle Sound zur gelungenen Grusel-Atmosphäre bei. Richtige Musikstücke gibt es keine, dafür werden passende Sound-Fetzen je nach Stimmung und Action eingespielt. Das Spiel zwingt euch auf die Umgebungsgeräusche zu achten. Ihr hört Kratzen, fallende Kanister, Grollen, ein Schmatzen oder auch mal leises Geflüster. Unheimlich! Die Soundkulisse alleine sorgt schon für Schweissperlen auf der Stirn und ihr seid ständig angespannt. Es könnte ja etwas unbeschreiblich grauenvolles hinter dem nächsten Ecken auf euch lauern! Die Sprachausgabe (Englisch) überzeugt und passt perfekt auf die Lippenbewegungen der virtuellen Schauspieler. Isaac selbst ist stumm, ganz wie sein Counterpart Gordon Freeman aus Half Life. Dead Space ist ein reinrassiges Einzelspieler-Erlebnis, falls ihr also mit einem Freund spielen wollt, müsst ihr woanders suchen. Wie Bioshock vor ihm macht die Singleplayer Kampagne aber derart viel Laune, dass ihr das locker verschmerzen werdet. Die 12 Kapitel werden euch bestimmt um die 9 Stunden unterhalten und ich glaube behaupten zu dürfen, dass Dead Space eines dieser Spiele ist, die man gerne ein zweites Mal durch zockt! Fazit: Wahnsinn! Was für ein Spiel! Seit der "Doberman-Szene" aus Resident Evil hatte ich nicht mehr soviel Spass an Schockeffekten. Überhaupt hatte ich seit Resident Evil nicht mehr soviel Spass mit einem Survival-Horror Spiel. Dead Space sieht atemberaubend aus, zieht euch mit seinem Sound in seinen Bann, spielt sich hervorragend und wird nie langweilig. Ich kann euch dieses Spiel nur wärmstens ans Herz legen. Für mich ist es ein ganz heisser Kandidat auf den Titel "Spiel des Jahres 2008" und es wird wohl nur einen verschwindend kleinen Bruchteil von Gamern geben, die Dead Space nicht zu schätzen wissen.

  • The(G)net Review: Dead Rising 2: Off the Record

    Dead Rising: Case Zero, Dead Rising 2, Dead Rising: Case West und nun auch noch Dead Rising 2: Off the Record. Diese Vorgehensweise kennen wir von Capcom aus alten Street Fighter 2 Tagen. Ob der neuste Ableger mehr als nur ein Turbo-Update ist, sehen wir uns an. Nachdem wir in Dead Rising 2 Chuck Greenes Dasein sowie das seiner Tochter zu aller Zufriedenheit sichergestellt haben, zeigt sich jener nicht mehr in Fortune City. Der bereits im Download Content „Case West“ zurückgekehrte Frank West hingegen hat noch nicht alles der Stadt gesehen und macht sich deswegen auf ins Reich der Untoten. Eigentlich erhofft sich der gute Mann einen erneuten Karriereschub durch die Zombie-Fotografie. Weit weniger edelmütig als sein Vorgänger, aber die hanebüchene Story war noch nie der grosse Pluspunkt der Dead Rising Titel. So weit so gut; Frank ist wieder mittendrin im Getümmel der Untoten und ebenso zahlreich vorhandenen Psychopathen. Jene kennen wir als treue Begleiter von Chuck aber bereits, genau wie die Zombiehorden. Zwar wurde die Zahl der zeitgleich nervenden Gegener nochmals erhöht, sonst wurde aber kaum was geändert. Hier und da entdecken wir noch nie zuvor gesehene Überlebende, andere wurden bereits vor einigen Monaten gerettet. Müsste man ein Déjà vu mit einem Videospiel vergleichen, würde sich Off the Record hervorragend dafür eignen. Insgesamt gibt es genau zwei wesentliche Änderungen: Frank West darf wieder Experience-Points generierende, ansonsten aber unnütze Fotos schiessen. Und das darf er sogar in einem gänzlich neuen Vergnügungspark namens Uranus Zone tun. Es ist zwar erfreulich, dass sich im Stadtbild von Fortune City die letzten Monate was geändert hat, aber mal ehrlich Capcom – das ist gar wenig, oder? Einfach zu Begeisternde finden noch spärliche, neue Möglichkeiten der Waffenkombinationen wie zum Beispiel eine Laserstrahl schiessende Maske. Gerne würde ich hier noch weitere bahnbrechende Neuerungen nennen, leider gibt es sie aber nicht. Ah doch, dank höherer Zombie-Dichte bricht die Framerate ab und an ein. Die horrenden Ladezeiten wurden im Gegenzug ein wenig entschärft, trotzdem gibt es noch immer deutlich zuviel davon. Was bleibt: Das keineswegs weniger motivierende Spielprinzip, garniert mit einer genau richtigen Portion Humor. Und viele wünschen es schon lange: der neu hinzugekommene Sandbox-Modus reduziert den Termindruck, den ungeduldige Naturen bei den Rettungsmissionen bisher verspürten. Dass Capcom den frustgeplagten Spielern jetzt sogar noch Checkpoints spendierte, rundet das Zombiegemetzel zum allseits bekannten und durchaus spassigen Gesamtpaket ab. Fazit: Am Ende des Tages ist Off the Record für all jene empfehlenswert, die Dead Rising 2 nicht gespielt haben. Besitzer des ersten zweiten Teils holen sich die deutlich lohnenswerteren Download Contents. Die sind nicht nur günstiger sondern bringen auch mehr Neues rund um Fortune City. Dead Rising Neulingen ist Off the Record aber wärmstens zu empfehlen, sofern man mit der (langsam ausgelaugten) Zombiethematik warm wird. Denn nicht nur die Kritikpunkte sind grösstenteils dieselben, auch die spassigen Pluspunkte sind geblieben. DR-Veteranen widmen sich in der knapp bemessenen Freizeit besser AMCs Walking Dead Season 2, welche soeben angelaufen ist.

  • The(G)net Review: Dead Space 2

    Dead Space war ein Wahnsinnsspiel. Tolle Präsentation, technisch sauber und vor allem ein wilder, abgefahrener Horror-Trip, der die besten Elemente aus Alien und The Thing in einem Spiel vereinte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Dead Space 2 noch besser werden würde. Aber genau das ist es, und zwar in allen Belangen. Nach der Katastrophe auf der USG Ishimura und der Rettung durch die EarthGov erwacht Held Isaac Clarke im klinischen Zentrum der Raumstation 'Sprawl'. Er hat nur noch bruchstückhafte Erinnerungen an die Vorfälle auf Aegis VII, ist psychisch am Ende und wird von schrecklichen Visionen und Albträumen geplagt. Doch auch hier ist der Arme Isaac nicht in Sicherheit: Die Necromorphs - grausige Ausgeburten des 'Markers' (ein haushohes Relikt, Herkunft unbekannt) - haben die Raumstation bereits überrannt. Wie ist das möglich? Der Marker, der Auslöser allen Übels, wurde doch auf Aegis VII zertört, oder etwas nicht? Dead Space 2 fängt gemächlich an. Anfangs hat man noch nicht einmal einen Anzug, sondern kämpft in einer Zwangsjacke und nur mit einer Taschenlampe bewaffnet gegen die übermächtigen Gegner. Was gleich zu Beginn auffällt: Das Spieltempo ist höher als beim Vorgänger. Isaac bewegt sich schneller und wirkt insgesamt agiler, was schlussendlich dem Spielspass zu Gute kommt. Grafisch hat sich nicht mehr viel getan. Das Spiel sieht immer noch atemberaubend aus. Verbesserung werden nur im Detail sichtbar, wie etwa die besseren Licht- und Rauch-Effekte. In dunklen Räumen dient nicht nur die Taschenlampe, sondern nun auch die leuchteten Augenschlitze des Helmes als Lichtquelle. Dies fällt besonders dann auf, wenn man durch einen dunklen Lüftungsschacht kriechen muss. Das Waffenarsenal aus Teil 1 wurde übernommen und um drei Wummen erweitert. Jede Waffe verfügt zudem über eine Sekundärfunktion. So kann man z.B. mit dem Maschinengewehr neuerdings auch Granaten abfeuern. Neu im Programm ist das Seeker Rifle, eine Art Scharfschützengewehr mit Zoom. Die Javelin-Gun verschiesst Bolzen, mit denen man die Nekromorphs an Wände nagelt. In der Sekundärfunktion stossen die Bolzen einen Elektroschock ab. Damit lässt sich taktisch vorgehen. So kann man man z.B. einen Bolzen in den Boden schiessen und warten, bis sich die Brut nähert, um sie dann auf Knopfdruck zu braten. Auch neu ist die Detonator-Gun, mit denen ihr Haftminen an Wände oder Böden anbringt, die wahlweise per Knopfdruck oder mittels Motions -Sensor ausgelöst werden. Die Waffen lassen sich wie in Teil 1 mit Hilfe von Power-Nodes verbessern. Diese sind in den Leveln versteckt oder man kauft sie sich mit harter Währung in einem der Shops. Ein verbessertes Navi-System zeigt neuerdings auch an, wo Shops, Save-Points oder Werkbänke zu finden sind. Auf den Werkbänken verbaut ihr die Nodes in eure Waffen oder den Anzug und werdet so immer mehr zum Monster-Schreck. Natürlich ist auch das Stasis- und das Telekinese-Modul wieder dabei, wobei ihr von letzterem jetzt ständig gebrauch machen könnt, da es keine Energie mehr benötigt. Mit Hilfe der Telekinese bewegt ihr Objekte und löst kleinere Puzzles, wie gehabt. Mit dem Stasis-Modul könnt ihr Gegner oder auch Objekte kurzzeitig einfrieren bzw. stark verlangsamen, was bei den teilweise blitzschnellen Nekromorphs dringend notwendig ist. Neben altbekannten Gegnertypen gibt es ein paar neue, wie z.B. die 'Crawler', kleine babyartige Wesen, die meist in Gruppen auf euch zu kriechen und in eurer Nähe explodieren. Auf die Idee der 'Spitter' kam man vermutlich dank Left 4 Dead. Die 'Spitter' spucken euch eine heisse, ätzende Säure entgegen, die nicht nur verletzt, sondern euch auch stark verlangsamt (quasi die Nekromorph-Antwort auf euer Stasis-Modul). Es gibt noch ein paar andere, neue Gegner, die ich hier aber nicht erwähnen will. Lasst euch überraschen! Über eine weitere Neuerung möchte ich euch aber aufklären: 360 Grad-Kämpfe in der Schwerelosigkeit. Isaacs Anzug verfügt neu über kleine Schubdüsen, mit denen ihr euch auch im schwerelosen Raum frei bewegen könnt. Gerade diese Abschnitte hätten zum totalen Steuerungs- und Orientierungs-Chaos führen können. Glücklicherweise haben sich die Entwickler Zeit genommen und eine effektive und einfache Mechanik implementiert, so dass sich Isaac auch ohne Schwerkraft hervorragend steuern lässt. Toll auch, dass bei den Kämpfen jetzt eine Prise Taktik angebracht ist. Taktik und starke Reflexe! Dem Spieler ist eigentlich nie eine Verschnaufpause gegönnt. Jedes Mal, wenn man glaubt, die erschreckendste Stelle der Spielegeschichte erlebt zu haben, erbricht das Spiel eine neue Ausgeburt der Hölle direkt vor eure Magnetstiefel. Und dann heisst es Schiessen und Rennen! Und das so oft wiederholen, bis der Bildschirm leer und der Controller feucht ist. Adrenalin pur, speziell auf höheren Schwierigkeitsstufen. Tipp: Ihr solltet unbedingt auf Stufe 'Survivalist' spielen, denn die einfachen Stufen sind für Genre-Neulinge bzw. Anfänger gemacht. Die Gegner sind dort viel zu schwach und extrem einfach zu besiegen. Da kommt kein 'Survival-Horror'-Feeling auf. Tut euch also selber einen Gefallen! Dead Space 2 wird für die Xbox 360 auf 2 Disks ausgeliefert. Erwartungsgemäss ist der Umfang des Spiels grösser ausgefallen als im ersten Teil. Mit 15 Kapiteln und einer durchschnittlichen Spiellänge von ca. 10 Stunden kann man nicht meckern. Zumal sich die Level-Abschnitte nicht mehr wiederholen, wie es noch im ersten Teil der Fall war. Jedes Kapitel bietet einen komplett neuen Augenschmaus und neue, noch abartigere Gegner. Abwechslung wird hier gross geschrieben. Die Geschichte wird abermals spannend erzählt und man kann wirklich kaum aufhören zu spielen, weil man einfach wissen will, was einen hinter der nächsten Ecke oder im nächsten Raum erwartet. Savepunkte und Checkpoints gibts es übrigens zu hauf, Frust kommt nie auf. Ach ja, die Ladezeiten sind ebenfalls äusserst kurz und kommen eigentlich nur beim Spielstart vor. Speziell erwähnen möchte ich hier auch noch einmal die hervorragende Präsentation. Dead Space 2 sieht einfach atemberaubend aus und zusammen mit dem simplen aber effektiven Soundtrack wird eine Spannung erzeugt, wie es sonst nur ganz grosse Hollywood-Movies schaffen. Die Sound-Effekte der herrlich scheusslichen Kreaturen sind ebenfalls eine Klasse für sich. Am besten ihr schliesst euch im Zimmer ein, macht alles dunkel und dreht eure Anlage auf. Ich verspreche euch, ihr werdet Nachts davon träumen! Natürlich muss 2011 auch ein Dead Space 2 über einen Multiplayer-Modus verfügen. Bis zu 8 Spieler tummeln sich auf 5 Karten und tragen Mensch-gegen-Monster Kämpfe aus. Leider fehlt es hier deutlich an Feinschliff und Dynamik, so dass ihr nach ein paar Minuten das Pad gelangweilt zur Seite legen werdet. Dass das Szenario an sich viel Potential für spassige Onlinepartien bieten würde, zeigte uns letztes Jahr das Spiel 'Singularity'. Wer also unbedingt als Monster in Online-Gefechten antreten will, sollte sich dieses Spiel zum Sparpreis besorgen. Fazit: Dead Space 2 nimmt alle Zutaten des ersten Teils, verbessert sie und packt noch ein paar eigene, neue Ansätze oben drauf. Das Resultat ist ein herrlich atmosphärischer Horror-Trip, der technisch, spielerisch und auch erzählerisch ein Meilenstein im Genre darstellt. Es gibt eigentlich keinen Grund, dieses Spiel nicht zu mögen, ausser vielleicht ihr steht nicht auf Horror-Spiele (oder den starken Gore-Faktor). Ich aber bin dem "Dead Space"-Fieber ganz und gar erlegen. Auf die Gefahr hin, dass das jetzt abgedroschen klingt: Dead Space 2 nimmt ab sofort den Genre-Thron ein und löst damit meinen bisherigen Favoriten, "Resident Evil 4", ab. Wurde aber auch langsam Zeit.

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