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Search results for "review legend of heroes trails"

4891 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Spider-Man: Edge of Time

    Leider kann Spider-Man: Edge of Time keine Steigerung erzielen, sondern fällt im Vergleich zum Vorgänger Fazit: Spider-Man Edge of Time hat eine interessante Geschichte, die im grossen und ganzen gut umgesetzt Mit der passenden Musik und der guten Sprachausgabe sowie der soliden Grafik kann Spider-Man Edge of Trotzdem können Spieler die Shattered Dimensions mochten, bei Edge of Time zugreifen.

  • The(G)net Review: Splinter Cell: Double Agent

    nützliches GPS-System, das Feinde als kleine, runde Punkte in einer "Overhead-Ansicht" der aktuellen Gegend Wie schon in Call of Duty 2 verändert sich bei Treffern die Farbe des Bildes.

  • The(G)net Review: Splinter Cell: Blacklist

    Gerade als Sam Fisher und sein Kamerad von der Andersen Airforce Base mit dem Hubschrauber abheben wollen explodiert eine Bombe und das ganze Gelände hüllt sich ein Schutt und Asche. Terroristen die sich "The Engineers" nennen, wollen, dass sich die "Weltpolizei" USA aus allen Einsatzgebieten im Ausland zurückzieht und dies innerhalb von einer Woche... sonst folgt der nächste schwere Angriff auf ein unbekanntes Ziel. Sam Fisher und sein Team lassen das natürlich nicht auf sich sitzen und treten sofort zur Gegenoffensive an. Der neuste Teil der Tom Clancy Reihe geht wieder zurück zu den Wurzeln. Während Conviction eher als schwarzes Schaf in der Serie bekannt wurde, kann der Spieler nun zwischen drei Spielstilen wählen. Geist (lautloses, nicht tödliches Vorgehen), Panther (lautlos, aber tödlich) oder Angriff (direkte Konfrontation, tödlich). Letztere ist sicher nicht die Spielmechanik die von den Entwicklern als primäre Vorgehensweise vorgesehen wurde. Das Leveldesign erlaubt es aus unzähligen Wegen zu wählen um Raum für Raum unbemerkt zu säubern und weiter vorzudringen. Es hinterlässt einen befriedigendes Gefühl, wenn man einen Ort zurück lässt, ein paar Feinde leise ausgeschaltet hat, ohne dass es die 'Kameraden' mitbekommen haben. Die Ausrüstungsmöglichkeiten und Fähigkeiten von Sam sind vielseitig. So gibt es wieder unzählige Gadgets wie die Sticky Cam oder eine steuerbare Drohne die mit Zusatzfunktionen ausgerüstet werden kann, sowie jegliche Art von Granaten für leises und lautes Vorgehen. Das Waffenarsenal ist üppig. Schiesseisen können modifiziert und je nach Spielstil aufgemotzt werden. Auch der Anzug, Schuhe und Handschuhe können verbessert werden. Das Ganze ist natürlich nicht gratis. Für alle Aktionen im Spiel erhaltet ihr Geld, welches für die Upgrades eingetauscht werden kann. Eurer fliegendes Gefährt die Paladin, ist sogleich auch das Menu des Spiels. Von hier aus startet ihr die Missionen und könnt Sams Ausrüstung individuell auf den nächsten Einsatz vorbereiten. Durch die sehr unterhaltsame Single Player Kampagne werdet ihr von Anna Grímsdóttir aka Grim - welche die Einsätze leitet - sowie Isaac und Charlie geleitet. Kenner der Serie werden noch einige Überaschungen erleben. Die Paladin ist übrigens ebenfalls aufrüstbar. Wer dies macht, profitiert innerhalb der Missionen von zusätzlichen Boni wie verbessertem Radar oder erweiterter Ausrüstung. Die Schwierigkeitsgrade von Rookie bis Perfektionist sind gut ausbalanciert. Veteranen sollten gleich auf Realistic oder Perfectionist spielen. Die Widersacher agieren sehr aufmerksam und kleinste Fehler werden schnell bestraft. Das Spiel ist aber zu keiner Zeit unfair und die Checkpoints sind gut gesetzt. Neben dem Story Modus können parallel auch separate Co-op Missionen gespielt werden. In diesen Einsätzen geht es darum, Dokumente sicherzustellen, Systeme zu hacken oder eine gewisse Anzahl an Feinden auszuschalten. Es lohnt sich diese Nebenmissionen mit einem Partner zu spielen und zu versuchen, einen perfekten Durchgang zu erreichen. Dies könnt ihr über Split-Screen oder Online mit einem Freund oder einem Unbekanntem tun. Dann wäre noch der klassische Multiplayer "Söldner gegen Soldat". Die Söldner spielen wie gewohnt in Egosicht. Der Unterschied zu anderen Multiplayer-Shootern liegt darin, gezielt die Umgebung zu nutzen. Das Level Design bietet in allen Bereichen mehrere Möglichkeiten sich zu verstecken oder anzuschleichen. Splinter Cell: Blacklist sieht grundsätzlich hübsch aus. Licht- und Schatten und die guten Soundeffeckte können überzeugen. Einige Einsätze finden bei Tageslicht statt. Hier sieht man, dass es an der Zeit ist für eine neue Konsolengeneration. Die wenig detaillierten Texturen und verwaschenen Farben machen nicht immer den besten Eindruck. Aber zum Glück sind die meisten Missionen innerhalb von Gebäuden, wo allgemein die Stärke des Spiels liegt. Fazit: Splinter Cell: Blacklist ist die logische Konsequenz von Conviction. Das Spiel wurde in jeglicher Hinsicht verbessert und wirkt ausgereifter. Das Stealth Gameplay ist nach wie vor das Herzstück dieser Tom Clancy Reihe und wirkt ausgeklügelter denn je. Die Stile Geist und Panther lassen sich optimal kombinieren. Spieler, die Blacklist aber wie einen 3rd Person Shooter spielen möchten, rate ich die Finger davon zu lassen. Man muss schon Freude am Experimentieren und viel Geduld mitbringen, wenn man unbemerkt vorgehen will.

  • The(G)net Review: Splinter Cell: Conviction

    Nach unzähligen Verschiebungen und einer kompletten Überarbeitung der Version welche an der E3 im Jahr 2007 gezeigt wurde, ist nun endliche die finale, runderneuerte Version des Geheimagenten Sam Fisher exklusiv für die Xbox 360 erschienen. Ich möchte nicht allzu viel von der Story verraten, nur so viel sei gesagt, Sam Fisher arbeitet nicht mehr für Third Echelon wie in den bisherigen Teilen und es gibt die eine oder andere Überraschung. Wer die Splinter Cell Serie kennt weiss, dass bislang das unentdeckte Vorrücken im Spiel das Schlüsselelement zum Erfolg war. In der Dunkelheit Gegner ausschalten, den leblosen Körper irgendwo verstecken, damit die patrouillierende Wache die Leiche nicht bemerkt. Dann die störende Lichtquelle mit einem gezielten Schuss zerstören und in den nächsten Raum an den Wachen vorbei schleichen. Grundsätzlich sind diese Stealh Element nach wie vor im neusten Ableger der Tom Clancy Reihe vorhanden. Allerdings hat sich der Fokus mehr auf den direkten Konflikt mit den Kontrahenten, als auf das Schleichen gelegt. Während ihr in den alten Abenteuern des Sam Fisher eher in Ausnahmefällen eure Gegner ausgeschaltet habt, werdet ihr in "Conviction" gerade dazu eingeladen. Sam ist nach wie vor athletisch unterwegs. So könnt ihr immer noch an Hausmauern entlang hangeln oder über Rohre an der Decke entlang klettern. Das neue Kampfsystem erlaubt es in diversen Lagen durch einen einfachen Knopfdruck einen Feind auszuschalten. So könnt ihr von aussen am Fenster eine Wache, die gerade etwas frische Luft schnuppert, gekonnt in die Tiefe schicken. Oder: Aus einer höheren Ebene direkt auf einen überraschten Gegner stürzen und ihm das Genick brechen. Neu ist ebenfalls das Deckungs-System, welches zu überzeugen weiss. Mit dem Analog-Stick könnt ihr in Richtung nahegelegener Objekte zeigen und dann durch Knopfdruck schnell und dynamisch in die nächste Deckung preschen. Dies funktioniert ausgezeichnet. Was ein bisschen stört ist, dass Sam immer in geduckter Position hinter der Deckung lauert. Auch wenn ihm eine 5-Meter Mauer Deckung gibt. Im Nahkampf könnt ihr Widersacher als Geisel nehmen bzw. als Schutzschild missbrauchen, oder aber kurzerhand ausknocken. Nahkampfaktionen füllen euren Barometer für das neue „Mark&Execute“-Feature auf. Ihr könnt je nach Waffe bis zu vier Gegner in Schussweite mit dem RB-Button markieren und durch das drücken der Y-Taste zum gewünschten Zeitpunkt spektakulär exekutieren. Dies sieht nicht nur obercool aus, sondern ist, vor allem in aussichtslosen Situationen, äusserst nützlich. Natürlich erhaltet ihr im Laufe des Spiels immer wieder neue Waffen und Gadgets. So sind neben den bereits erwähnten Pistolen, verschiedene Automatik Waffen sowie EMP-, Splitter, Blend und natürlich die altbekannte Sticky Cam in eurem Repertoire. Auch eine spezielle Sonar-Brille, mit der ihr durch Wände sehen könnt, erhaltet ihr im Lauf des Spiels. In den einzelnen Missionen stosst ihr immer wieder auf Waffenkisten wo ihr eure Schiesseisen wechseln und upgraden dürft. Gewisse Mini-Ziele innerhalb der Missionen bringen euch Bonus Punkte, welche für Erweiterungen eingesetzte werden können. So erhaltet ihr zum Beispiel durch den Einsatz einer Blendgranate und die danach folgende erfolgreiche Flucht eine gewisse Anzahl "XP"-Punkte. Ich empfehle nicht explizit auf diese Mini-Erfolge hinzuarbeiten, da es den persönlichen Spiel-Stil beeinflussen kann. Wer unbedingt alle Mini-Ziele erfüllen will sollte dies in einem zweiten Durchgang machen. Fast jede Aktion wird belohnt und das Spiel lässt sich auch alleine mit der Pistole, welche übrigens unlimitiert Munition hat, gut durchspielen. Die KI eurer Feinde ist gut, aber nicht perfekt. Wenn Sam entdeckt wird hinterlässt er eine Silhouette an der Stelle, wo er als letztes gesehen wurde. Ihr habt nur die Möglichkeit euch zurück zu ziehen und eure Gegner von der Seite, oder von hinten auszuschalten. Da die Levels leider oft etwas klein sind und euch nicht so einen grossen Spielraum lassen, müsst ihr früher oder später den direkten Kontakt mit den bösen Buben suchen. Euer bester Freund ist aber nach wie vor die Dunkelheit. Ihr könnt Lichter per Schalter löschen oder die Lampen zerschiessen. Aber Achtung! Viele Gegner sind mit Taschenlampen ausgerüstet und machen sich auf die Suche, falls plötzlich das Licht erlischt. Der bekannte Balken welcher anzeigt ob sich Sam im Schatten befindet oder nicht, gibt es nicht mehr. Stattdessen ändert wechselt das komplette Spiel in Schwarz/Weiss Töne wenn ihr unsichtbar seid. Sobald ihr für die Feinde sichtbar seid, wird das Spiel wieder farbig. Eine gute Lösung wie ich finde, allerdings auch etwas Schade, da man das Spiel mehr als die Hälfte nur in Schwarz/Weiss spielt. Die Grafik allgemein macht einen guten Eindruck und vor allem die Innen-Areal wissen zu überzeugen. Der Einsatz von Licht und Schatten ist wie in jedem Splinter Cell Spiel super umgesetzt. Neben der Einzelspieler Story hat Ubisoft eine separate 2 Spieler Coop-Kampagne bereitgestellt. Mit einer eigenen Story ausgestattet, könnt ihr mit einem Freund Online, oder über Split-Screen gemeinsam auf Verbrecher Jagd machen. Dieser Modus bietet neben dem etwa 8-stündigen Single-Player nochmals etwa 5 Stunden dazu. Ausserdem gibt es noch drei weitere Coop-Modi. Und zwar wären das zum einen „Hunter“, wo ihr ein bestimmte Anzahl Gegner ausschalten müsst. Dann gibt’s „Infiltration“, wo es gilt, zusätzlichen Laserfallen aus dem Weg zu gehen und in „Last Stand“ müsst ihr einer Horde anrennender Gegner Widerstand leisten. Allerdings sind diese drei Modis nur ein netter Zusatz. Der geniale Soldat VS Spion Modus aus den Vorgängern fiel leider der Schere zum Opfer. Was für eine Schande! Fazit: Splinter Cell: Conviction bringt frischen Wind in das Stealth-Genre und die Überarbeitung der erfolgreichen Tom Clancy Reihe hat sich gelohnt. Das gute Deckungsystem und schnelle Gameplay machen "Conviction" für Spieler, die die alte Spielmechanik nicht mochten, sehr interessant. CoOp Liebhaber sollten sowieso zugreifen. Einziger Wermutstropfen ist der Wegfall des altbekannten VS-Modus.

  • The(G)net Review: Soul Calibur IV

    Wir jammern, jauchzen und jubeln wieder! Das kann nur eines bedeuten: Die Kämpfer aus Soul Calibur haben es sich bei uns gemütlich gemacht. Namco Bandai hat sich seit Teil 3 viel Zeit gelassen, um Ivy, Nightmare, Raphael sowie Gaststars aus dem Star Wars-Universum ins HD-Zeitalter zu befördern. Eines muss man Namco Bandai lassen: Seit Soul Calibur 1 auf dem Dreamcast erschienen ist, hat man sich nie auf den Lorbeeren ausgeruht und die waffenlastige Prügelspiel-Reihe immer weiter verfeinert. Mit dem Ergebnis, dass auf Dreamcast, PlayStation 2, Xbox bis hin zum GameCube die Kämpferriege um Mitsurugi, Maxi, Astaroth & Co zum Besten gehört, was moderne "Haudrauf-Unterhaltung" zu bieten hat. Optisch wie auch spielerisch wurde hier immer beste Kost geboten! Zwar wurde bei Soul Calibur 3 auf der PS2 der Einzelspielermodus für meinen Geschmack zu sehr vernachlässigt, doch das konnte durch das ausgefeilte und punktgenaue Kontrollschema sowie die daraus resultierenden spannenden Mehrspielerduelle weitestgehend kompensiert werden. Dementsprechend setzt man bei Soul Calibur IV (SC4) auf genau diese Stärken. Das grundlegende Kontrollschema ist das gleiche geblieben und das ist auch gut so. Durch Kombination der 4 Knöpfe am Pad und den Richtungstasten (Digital oder Analog) lassen sich haufenweise Kombos erarbeiten. Während Anfänger sich über einen leichten Zugang und schnelle Erfolgserlebnisse freuen, können sich Veteranen der Serie darauf einstellen, die Finessen der über 30 Recken herauszufinden, deren Bewegungs-Sets im Vergleich zu den Vorgängern mit leichten Veränderungen aufwarten. Doch keine Panik: Maxi spielt sich immer noch wie Maxi, Ivy immer noch wie Ivy und auch Siegfried ist wie Astaroth nach wie vor ein Mann fürs Grobe, während Xianghua eher die filigrane Technikerin darstellt. Anfangs spielt sich SC4 wie ein wilder Button-Smasher, doch spielt man einige Zeit, sorgen die fortgeschrittenen Techniken zusammen mit den Verfeinerungen in der Spielmechanik dafür, dass genau das Gegenteil eintritt - sowohl im Solo- als auch im Mehrspieler-Modus. Training, Training und nochmaliges Training ist nötig damit ihr gegen einen Profi eine Chance habt. An dieser Stelle sei gesagt, dass mehrere Recken trainiert werden sollten, da ein eher langsamer Siegfried gegen den schnellen Maxi kaum eine Chance hat. Das Balancing ist im grossen und ganzen durchaus gelungen, trotzdem kristallisieren sich schnell wieder einige "bessere" Kämpfer heraus. Denn irgendwann kommt ihr an einen Gegner, der nicht nur den Block perfekt beherrscht (wenngleich sich KI-Kontrahenten überproportional häufig mit einem Wurf übertölpeln lassen), sondern auch den aktiven Konter effektiv einsetzt, der euch dann für einen kurzen Moment hilflos zurück lässt und im schlimmsten Fall sogar zu Boden wirft. Zu allem Überfluss gibt es jetzt zusätzlich zur Lebensenergie die so genannte Soul-Energy. Diese Leiste lädt sich auf, wenn man seine Angriffe durchbringt und senkt sich, wenn man in die Defensive gedrängt wird und wie ein wilder auf dem Blockknopf verharrt. In besonderen Situationen kann es sogar zum "Seelenausfall" kommen. Wenn der Kontrahent gleichzeitig seine Seelenenergie auf Höchststand bringen kann, ist es möglich, einen kritischen Finisher zu starten, der den Kampf umgehend und vollkommen ungeachtet der übrigen Lebensenergie auf spektakuläre Weise beendet. Diesen "Zustand" bringt man leider viel zu selten hin, denn diese Kombination ist eher selten. Schade, denn die Finisher sind ein optischer Leckerbissen und toll in Szene gesetzt. Und damit ist das hervorragende Fundament für brachiale, spannende und kaum enden wollende Auseinandersetzungen unter Freunden gelegt. Doch nicht nur das: Zum ersten Mal in der Serie kann man online gegeneinander antreten, wahlweise im Ranglisten-Spiel oder einfach so zum Spaß, mit Standardausrüstung oder mit modifizierten Waffen und Rüstungsteilen, die Einfluss auf das Kampfgeschehen nehmen. Zwar verlässt man sich hier zu sehr auf die "übliche" Standardkost. Leider können z.B. keine grösseren Turniere oder Tag-Matches angelegt werden, aber wenigstens laufen die Matches über Xbox Live lagfrei. Statt dessen möchte ich betonen, dass sowohl die Kämpfe mit Bekannten als vor allem auch die Gefechte gegen Wildfremde, bei denen man sich meist erst auf einen neuen Stil einstellen muss, einen Adrenalinstoss nach dem anderen freisetzen. Optisch spielt Soul Calibur IV in der höchsten Liga was Charaktermodelle und Animationen angeht. Die Hintergründe jedoch sind eher schwach und erreichen nicht die Brillanz eines Virtua Fighter 5. Musik ist Nebensache bei einem Prügelspiel und genau so klingt diese auch. Die Effekte sind gut, die Sprachsamples (nur in English, kein japanisch) aber nichts spezielles mehr. Fazit: Wenn man Solo spielt ist Soul Calibur IV solide aber leidet schnell unter der fehlenden Langzeitmotivation. Ein Storymodus existiert nur theoretisch, denn brauchbar ist dieser definitiv nicht. Hat man jedoch regelmässig ein paar Freunde bei sich zu Hause oder kämpft online auf Xbox live, dann steht dem totalen Vergnügen nichts im Weg. Ich kann daher durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen.

  • The(G)net Review: Spider-Man 3

    Hängt Feinde an Laternen auf, wickelt sie ein, wirbelt sie durch die Gegend oder betäubt sie durch einen Innerhalb von Gebäuden ist sie einfach total überfordert, wackelt und zittert wirr in der Gegend rum

  • The(G)net Review: Spider-Man: Web of Shadows

    Das tut dem Spiel sichtlich gut, denn "Web of Shadows" ist kein Lizenz-Müll, den wir normalerweise serviert Mit Spider-Man: Web of Shadows jedoch bekommt man einen ziemlich guten Eindruck davon was es heisst, Wie eingangs erwähnt basiert "Web of Shadows" weder auf einem Film, noch auf einem Comic-Buch, sondern Spider-Man: Web of Shadows spielt sich erstaunlich gut und anders, als seine Vorgänger. Trotzdem: Jeder, der schon einmal Gefallen an einem Spider-Man-Spiel gefunden hat, sollte sich "Web of

  • The(G)net Review: The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena

    Wir haben uns Starbreeze Studios Sequel Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena näher angeschaut Der 2004 erschienene Ego-Shooter The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay wurde sowohl auf Und so können wir ohne weitere Umschweife zur Geschichte des neuen Sequels Chronicles of Riddick: Assault Diese Neuerung ändert aber freilich nichts daran, dass das grundlegende Spielprinzip bei Chronicles of Schade eigentlich, doch immerhin hebt sich Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena somit noch um

  • The(G)net Review: Test Drive Unlimited

    Ihr düst meistens durch grüne Gegenden, dann und wann auch durch kleinere Städte. Ihr könnt wahlweise einfach nur ziellos durch die Gegend fahren oder die vorhandenen Aufgaben in beliebiger

  • The(G)net Review: The Elder Scrolls IV: Oblivion

    Das Spiel bietet so enorm viele Quests an, dass ein Review dieser Grössenordnung nur die Spitze des Eisberges

  • The(G)net Review: The Elder Scrolls V: Skyrim

    Zu diesem Zeitpunkt schauderte es mir vor dem bevorstehenden Review. Ein durchschnittliches Review zu Skyrim dürfte Massen von empörten Fans auf den Plan rufen. Ich gratuliere Bethesda zum vorzeitigen „game of the year“-Titel.

  • The(G)net Review: The Club

    eines Schulterbuttons beginnt der Charakter das Laufen in einer Art Roadie-Run, wie man es aus Gears of

  • The(G)net Review: The First Templar

    Dass man in diesem Segment noch nicht so sattelfest ist, zeigt euch dieses Review. Das Level-Design mit seiner Linearität erinnert mehr an ein Call of Duty denn an ein RPG.

  • The(G)net Review: The King of Fighters XII

    Seit 1992 spiele ich Klassiker wie Samurai Shodown, KoF 98 oder Mark of the Wolves und erfreue mich an Als hartgesottener NEO GEO Fan bin ich also quais prädestiniert dafür, das neue King of Fighters XII Mit nur 22 Kämpfern und 5 Arenen stellt The King of Fighters XII einen neuen Negativrekord auf. Wer einen Freund vor Ort hat, wird mit The King of Fighters XII viele spassige Kämpfe erleben. Ach was red ich, sogar das auf XBLA erhältliche King of Fighters 98 Ultimate Match bietet euch mehr Inhalt

  • The(G)net Review: Terminator: Salvation

    nicht springen kann - stattdessen darf er wie ein Aal von Deckung zu Deckung hechten, Wanted: Weapons of Somit kam ein Gears of War light dabei raus. Viel Potential und wenig Ergebnis!

  • The(G)net Review: The Darkness

    Trotz der an der Grenze liegenden Brutalität ist es den Entwicklern perfekt gelungen, diese Gratwanderung

  • The(G)net Review: The Orange Box

    Schnappt euch die Gravity-Gun und das Brecheisen, jetzt geht's wieder rund: The Orange Box ist da! "The best deal in videogame history", so steht es auf der Verpackung, und diesmal hat man damit nicht übertrieben! Vor gut 3 Jahren erschien Half-Life 2 für den PC und wurde von der Community mit Lobeshymnen überhäuft. Nicht selten konnte man lesen, dass es sich um den besten First Person Shooter aller Zeiten handeln soll. Tatsächlich bietet Valves Meisterwerk so einige Überraschungen und präsentiert die abgedrehte Story in einer bis heute konkurrenzlosen Art und Weise. Dies liegt vor allem an den Charakteren, die mit viel Liebe zum Detail - sprich Mimik - und erinnerungswürdigen Dialogen zum Leben erweckt werden. Auch drei Jahre nach Erstveröffentlichung macht Half-Life 2 eine mehr als gute Figur, auch vom Umfang her. Die XBOX 360 Umsetzung ist tadellos, läuft stets flüssig und überzeugt mit präziser Steuerung. Dabei sieht das Treiben auf dem Schirm nur unwesentlich schlechter aus, als auf einem aktuellen High-End Rechner. Wer also damals noch nicht mit Gordon Freeman durch die "City 17" gestreift ist, bekommt mit Half-Life 2 allein schon Grund genug, die Orange Box zu kaufen. Aber da gibt es ja noch 2 "Add-Ons": Episode 1 und die brandneue Episode 2 erzählen die Geschichte weiter und bieten jeweils ca. 6 Stunden Single-Player Spass. Zählt man die Länge von HL2 dazu, seid ihr gut und gerne für rund 25 Stunden beschäftigt und werdet so einige unvergessliche Momente erleben! Auch ein paar neue Gegner werdet ihr sehen. Da gibt es z.B. die "Hunter", eine Art Mini-Strider auf drei Beinen, die äussert viel Beschuss aushalten, schnell sind und mit explosiven Geschossen um sich ballern. Oder die Acid-Antlions, die euch mit Gift bespucken. Über die Story der Episode 2 möchte ich mich hier nicht auslassen, ich will euch ja die Freude nicht verderben. Damit aber noch nicht genug! Reden wir über einen weiteren Bestandteil der Orange Box: Portal. Ursprünglich als Community-Mod für den PC erschienen, fand Valve die Idee so gut, dass sie sich kurzerhand die Rechte sicherten und einen eigenen Ableger daraus bastelten. Dieser neuartige "Puzzle-Shooter" fordert eure grauen Hirnzellen. Mit Hilfe einer Portal-Gun müsst ihr so einige haarsträubende Rätsel lösen, um dem "Todes-Labyrinth" zu entkommen. Das Ganze ist im Half-Life 2 Universum angesiedelt. Ihr spielt jedoch keine bekannten Charakter, sondern einen "Niemand", eine weisse Maus, ein "Versuchs-Kaninchen"! Es fällt mir schwer das Gameplay in Worte zu fassen, derart abgedreht geht's zu und her. Ähnlich wie im Cube-Film müsst ihr einzelne Räume und deren Fallen überstehen. Mit eurer Portal-Gun könnt ihr jeweils ein Eingangs- und ein Ausgangs-Portal in den Raum schiessen, um zum Exit zu gelangen. Was sich so einfach anhört wird im Verlaufe des Spiels recht knifflig. Da machen euch Energie-Barrieren das Leben schwer, scheinbar unerreichbare Schalter müssen gedrückt werden und manchmal verändert ihr gar die Anziehungskraft der Erde. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Stellenweise ist Portal zum Brüllen komisch! Kurz: Ein abgefahrenes und äussert unterhaltsames Erlebnis, dass ihr euch nicht entgehen lassen solltet, auch wenn ihr sonst nicht so auf Rätsel-Spiele steht! Einziger Wermutstropfen: Das Teil ist recht kurz und die meisten von euch werden den Abspann bereits nach rund 3 Stunden sehen. Der letzte Bestandteil der Orange Box ist zugleich auch einer der legendärsten: Team Fortress 2! Wie lange war das Teil in Entwicklung? Zehn Jahre!? Und jetzt erscheint es sogar noch vor Duke Nukem Forever! (LOL) Wie dem auch sei, hierbei handelt es sich um einen reinen Online-Shooter. Ihr solltet also XBOX Live Gold - und ein paar Freunde - haben, um dieses kleine Meisterwerk geniessen zu können. Wie in jedem Klassen-basierten Shooter besitzt jede Klasse spezielle Fähigkeiten. Medics heilen Team-Kameraden, Engineers bauen Selbstschussanlagen, "Heavys" sind extrem resistent und verfügen über viel Feuerkraft, Spione können sich kurzzeitig unsichtbar machen, und der "Pyro" hantiert mit allerlei hoch-explosivem Material. Zusätzliche Klassen sind der Scharfschütze, der Soldat und der Späher. Zur Sache geht's mit maximal 16 Spielern auf 6 ausgeklügelten Karten. Optisch hat mir lustige Knallerei dank Comic-Look, tollen Animationen und frechen Effekten wirklich gut gefallen. Einer der "frechsten" Effekte fand ich die Papier-Spur, die eure Gegner hinterlassen, wenn sie eure Dokumente geklaut haben (CTF-Modus)! Zum Schiessen! Wie man es vom Nachfolger des "beliebtesten Online-Shooters aller Zeiten" erwarten kann, sind die Klassen gut ausbalanciert und bieten viel Freiraum für Experimente. Und wie der Titel schon verrät, sind nur Team-Player wirklich erfolgreich. Etwas schade fand ich nur, dass jede der 6 Karten zu einem bestimmten Spiel-Typ gehört. Ihr könnt also nicht nach Herzenslust Maps und Modi kombinieren. Ausserdem sind 6 Karten etwas wenig, aber man darf ja noch auf Downloads hoffen. Fazit: Ist die Orange Box nun "The biggest bargain in videogame history"? Ganz klar Ja! Half Life 2/Episode 1 scheint nicht gealtert zu sein. Kein Bestandteil der Orange Box ist 08/15, sondern vielmehr ein zeitloser Klassiker. Ich hatte jedenfalls dutzende von Stunden Spass mit dieser Box und obwohl ich Half-Life 2 bereits vor 3 Jahren zwei mal durchgespielt habe, musste ich es jetzt noch ein drittes mal tun und ein paar der motivierenden Achievements ergattern. Jetzt muss ich nur noch "Episode 1" mit nur 1 Kugel durchspielen und euch empfehle ich unterdessen: Holt euch die Orange Box! Viel besser kann es dieses Jahr nicht mehr kommen. ACHTUNG ZENSUR: Die deutsche Version der Orange Box ist leicht geschnitten. So gibt es weniger Blut, die Leichen verschwinden viel schneller und im Spiel Team Fortress gibt es keine herumfliegenden Körperteile und viel weniger Blut. Wer es gerne ungeschnitten hat, muss auf eine UK-Version zurück greifen. Allerdings sind die Schnitte nicht so derb, dass es den Spielspass beeinflussen würde.

  • The(G)net Review: The Amazing Spider-Man

    Ein tiefer Seufzer entfährt mir, als ich die Verpackung aufreisse. Haarsträubende Erinnerungen an unzählige vergangene Lizenz-Spiele vermischen sich mit goldenen Gedanken an Titel wie Batman: Akham City. Doch nur die Praxis wird zeigen, ob wir uns im neuen Manhattan wohlfühlen werden. Also, Leggins-Kostüm übergestreift, Spinnensinne aktiviert, auf ins Getümmel. Das Spiel setzt dort an, wo der Film aufgehört hat (Kleiner Film-Spoiler, Achtung!), Spider-Man hat New York vor einer gefährlichen Artenkreuzung, der Echse, gerettet und diese (eigentlich Wissenschaftler Connors) in die Klapse befördert, wo dieser zu Spielbeginn auch noch immer sitzt. Der Grosskonzern Oscorp führt nun – entgegen Medienmitteilungen – die Experimente Connors weiter und Spider-Man sieht die Befreiung und Zusammenarbeit von Connors als einzigen Weg, um die herannahende Gefahr zu bannen. In einem angenehmen Tutorial lernt man die Bewegung und den Kampf als Spinnenmann in Manhattan. Dieses ist gross, einigermassen vielseitig und lädt zum Entdecken ein. Mit den Netzdrüsen verschiesst man Fäden, mithilfe derer man sich zwischen den Häusern durch schwingt. Spider-Mans Fäden halten sich dabei an keinem definierten Objekt fest, Die Fäden hängen in der Luft. Rumschwingen geht einfach, nämlich mit gehaltener Schultertaste oder etwas komplizierter, in dem man per RB in den Netzsprint-Modus wechselt. In diesem geht man in eine Zeitlupe, wählt das gewünschte Ziel an und Spidey rast zum anvisierten Punkt, alle interaktiven Objekte im Spiel lassen sich auf diese Weise schon aus grosser Entfernung anpeilen, sogar Schalter und neutrale Kisten. Das Ganze fühlt sich sehr flüssig und sauber an, das Kampfsystem und die Stealth-Einlagen in Spider-Mans Repertoire sind angenehm spielbar und wunderschön animiert. Auch grafisch hat das Spiel ein gutes Niveau, Die Stadt hat zwar ihre regelmässigen Wiederholungen, aber man geniesst coole Details wie die Schrammen im Outfit und auf der Haut nach kassierten Treffern. Toll ist auch, dass man das Kapfsystem schon aus Batman kennt und das nicht mehr lernen muss. Scherz beiseite, das ist kein Vergehen, denn es ist gelungen und das ist gut so. Noch ist es gut so... Anfangs sind die Reaktionen der Gegner, die sich einem in nicht allzu grosser Vielfalt entgegenstellen, oft irritierend, später gewöhnt man sich aber daran und erledigt die Hälfte aller Widersacher einzig aufgrund ihrer unfassbaren Dummheit. Das geht anders, denn selbst ein Taubstummer realisiert, wenn 10 Meter entfernt in seinem Blickfeld ein Minigun-Geschütz zu Brei geschlagen wird. Nicht so Spider-Mans Gegner, Entschuldigung, Opfer, denn diese warten lieber auf unbegreifliche Timings um zu attackieren. Allgemein ist das Gegnerdesign und ihr Einsatz keine Meisterleistung, die Gegner-Setups im Level sind auffällig repetitiv. Beispielhaft zeigt sich eine Szene mit vier aufeinanderfolgenden, exakt gleichen Räumen, in denen sich kein einziges Detail am Erschienen und Verhalten der Gegner ändert, erste Schmerzen machen sich breit. Das Spiel bietet eine gute Abwechslung von Innenräumen und Action in der offenen Stadt. Draussen findet man neben vielen kleinen Quests, Comicbuchseiten und Geschicklichkeit-Challenges echte Perlen des Spiels wie Kämpfe mit den fliegenden Jäger-Robotern über den Dächern von Manhattan – brachial inszeniert und sehr dynamisch zum Spielen. Drinnen kann man sich zwar als Schleich-Spinne versuchen und Gegner unbemerkt ausschalten, doch im Innenbereich steht alles im grossen Schatten des mässigen Leveldesigns. Das beste Tool der Entwickler ist der Lüftungsschach, der in linearen Schlauchlevels unzählige Male Räume verbindet. Nach gefühlten 100 Schächten macht Spider-Man den besten Spruch, den er im Spiel von sich gibt (auch wenn die Konkurrenz um diesen Titel eher schwach ist): „Muss es denn immer ein Lüftungsschacht sein?“ Ich durfte endlich wieder mal lachen. Die Sprache im Spiel gibt ebenfalls Rätsel auf. Ich erwarte keine gute Sprüche oder hochstehende Diskussionen von Spider-Man, der ohnehin nie für seine Wortgewandtheit bekannt war. Eine einigermassen abgestimmte Synchronisierung der deutschem Sprachausgabe auf die Animationen wäre aber wünschenswert, denn die umgesetzte Version verleitet zum Abschalten des Tons und das Umsteigen auf Untertitel. Die Konversationen geben der einigermassen gelungenen Story zwar die nötigen Informationen und sind eigentlich stimmig, aber die Fehler in der Synchro sind ein grosser Dorn im Auge. In diesem Umfang ist das für ein Vollpreisspiel leider nicht mehr akzeptabel. Fazit: Spider-Mans neues Abenteuer ist trotz den vielen Fehlern kein katastrophales Lizenzspiel, das man auf keinen Fall anfassen sollte. Grafisch und oft auch spielerisch ist der Titel ein guter Weg um sich den Feierabend zu versüssen. Wenn man einfach nur Spass am Gefühl hat Spider-Man zu sein, wird das einem nicht verwehrt und man geniesst die Dynamik des Spiels. Fans können getrost zugreifen und werden keine allzu schlimmen Folgeschäden davon tragen. Das grosse Problem des Titels ist die Dauer des Spielspasses, denn dieser geht nach dem dritten gleichen Raum in Folge, der zehnten exakt gleichen Quest und dem hundertsten Lüftungsschacht den Berg runter bevor das Spiel zu Ende ist. Schade, der Nahrungsboden für ein Spider-Man-Spiel ist riesig und wurde – einmal mehr – nicht vollumfänglich ausgeschöpft.

  • The(G)net Review: The Gunstringer

    Das Westerngenre ist leider nach wie vor unterbesetzt. Die Jungs von Twisted Pixel (Splosionman) greifen diesen Missstand auf und bringen mit The Gunstringer nach langer kinectloser Zeit gar einen exklusiv Titel für Microsofts Bewegungserkennung. Kinect – ein grosser Spass. Allerdings nur für wenige Tage. Die Nachteile des Sensors bzw. dessen Spiele sind für die meisten ernüchternd. Ohne massigen Platz im Wohnzimmer wird’s meistens schwierig, Kinect Herr zu werden. Umso erfreulicher die Feststellung, dass wir bei Gunstringer gepflegt auf der Couch Platz nehmen dürfen. Gesteuert wird die Wild-West Marionette via Erkennung unserer beiden Hände. Wobei die Linke für die Ausweich- und Sprungaktionen verantwortlich ist, wohingegen die Rechte die Gegner aufs Korn nimmt. Die Erkennung funktioniert dabei wunderbar und nur selten kommt es zu leichten Verzögerungen. Noch was zur „Marionette“. Das ist keine speziell kreative Thesaurus-Wortwahl, sondern trifft den Nagel hier auf den Kopf. Bereits das Intro zeigt, dass wir hier eine Story und ein Spielgeflecht vor uns haben, das es so noch nie gab. Wir bewegen effektiv eine Marionette durch ein Puppentheater. Dank ausgebuchter Vorführung ernten wir mit unseren Aktionen auch gerne mal in-Game Applaus. Ein interessanter, weil völlig neuer Ansatz, der durchaus Spass macht. So glänzt der Gunstringer in erster Linie mit seinem einzigartigen Humor. Die Rache-Geschichte rund um die ehemalige Gang wird interessant verpackt und nicht langweilig. Das aber zum Preis einer bescheidenen Spielzeit von gut vier Stunden. Nimmersatte ackern sich danach durch den (effektiv nicht einfachen) Hardcore-Modus oder versuchen sich am „beiliegenden“ Fruit Ninja sowie dem Download Content. Auch hier ist der Code im Kaufpreis inbegriffen. Im audiovisuellen Bereich (wie ich diese Wortkombination liebe) enttäuscht das Puppenspiel nicht. Wie die meisten Kinect Tite aber reizt es die Microsoft-Hardware zu keinem Zeitpunkt aus. Grafikpuristen sind sicher nicht die angestrebte Käuferschicht. Stattdessen erhalten wir hier eine saubere Kinect Exklusiv-Entwicklung, die zu meiner Überraschung sogar Spass macht. Fazit: Wie bereits zu Beginn angedeutet, meine grosse Kinect-Begeisterung der Anfangstage wich die letzten Monate der grossen Ernüchterung. Kaum Spiele und wenn, dann nur Vorschulalter-Bewegungstherapien. Entsprechend waren meine Erwartungen einem Run & Gun Spiel gegenüber für die „neue“ Hardware zurückhaltend. Das fertige Produkt überrascht jedoch mit einem erfreulich hohen Spassgehalt. Dank fair angesetztem Verkaufspreis stört die eher kurze Spielzeit kaum, zumal das Spiel so nicht künstlich in die Länge gezogen wird. Ein humorvolles, unterhaltsames Spiel das den verstaubten Kinect-Sensor wieder mal in Aktion bringt. Nicht-Kinect-Besitzer müssen sich deswegen aber keine neue Hardware kaufen.

  • The(G)net Review: The Outfit

    The Outfit ist ein Action RTS Spiel (Realtime Strategie) und führt uns zurück in den zweiten Weltkrieg. Genau genommen zum Zeitpunkt der Invasion der Normandie. Ein kleines Team von Spezialisten zieht den Karren dort aus dem Dreck, wo dieser stecken geblieben ist. Relic ist kein unbeschriebenes Blatt und im PC Bereich für viele gute Echtzeit Strategie Spiele bekannt. Mit The Outfit wagen sich die Jungs erstmals in den Konsolesektor, leider mit mässigem Erfolg. Um was gehts? Das Team um The Outfit besteht aus drei Personen: Captain Deuce Williams ist der Leader. Sergeant Thomas 'Mac' MacIntyre ist ein grobschlächtiger Farmerjunge aus Iowa. Lieutenant John Davis Tyler, oder einfach nur kurz J.D. Tyler verbrachte den grossen Teil seiner Jugend mit seinem Grossvater in den Hinterwäldern von New England. Dort lernte er seine heute legendären Fähigkeiten sich zu tarnen, Spuren zu lesen und seine Schiesskünste. Jeder der drei Helden hat nebst den unterschiedlichen Fähigkeiten (Geschwindigkeit beim Laufen, Menge des Einkommens, Spezial-Angriff, usw.) auch unterschiedliche Waffen zur Verfügung. Jeder hat eine primäre und eine sekundäre Waffe zur Auswahl. "Mac" beispielsweise bedient sich einer MP und hat als sekundäre Waffe einen Flammenwerfer zur Verfügung. J.D. Tyler kommt mit einer Bazooka und einem Colt daher. Zu dem haben alle drei Wurfgeschosse zur Verfügung. Dies kann eine normale Handgranate, eine Haftbombe oder auch ein Molotowcocktail sein. Auch dürfen Spezialfähigkeiten nicht fehlen. Das eigene Squad kann mit bestimmten Kommandos aufgefordert werden Fahrzeuge zu kapern, Tränengasangriffe gegen die gegnerischen MG-Nester einzuleiten oder einfach den Nahkampf mit den gegnerischen Einheiten zu suchen. In linear aufgebauten Missionen steuert man jeweils einen der drei Protagonisten durch die verhältnismässig grossen Levels. Die Gegenspieler von The Outfit sind General Hans von Beck, General Viktor Morder und Nina Diedrich. Deren Fähigkeiten spiegeln die des Helden-Teams wider, allerdings dürfen diese nur im Multiplayer-Modus ausgewählt werden. Zu Beginn eines Levels wird durch ein kurzes Intro erklärt, worum es geht. Sofort fällt auf, dass die Sprachausgabe in Englisch, Englisch mit französischem Akzent oder auch in Deutsch, abhängig von der sprechenden Person, gehalten ist. Begleitend zu den Dialogen werden komplett in Deutsch gehaltene Untertitel eingeblendet. Sobald man im Level selbst ist, fallen unterschiedlichste Punkte auf. Am markantesten dabei ist die doch sehr triste Umgebung. Braun- und Grüntöne wechseln sich ab, wirken aber nicht wirklich realistisch. Häuser, Fahrzeuge und Bäume sehen aus, als ob zu wenig Zeit bestanden hätte, diese liebevoller zu gestalten. Zwischendurch lockern Stacheldrahtabsperrungen oder Holzzäune die Umgebung auf. Die Soldaten erwecken ein Déjà-vu aus der Kindheit, als man noch mit diesen einfarbigen Plastiksoldaten Sandkasten-Krieg gespielt hat. Der ausgewählte Held wird überzeichnet dargestellt. In diesem Fall ist das aber legitim und passt sehr gut ins Gesamtbild. Das Spiel nimmt sich selber nicht ganz ernst, was symphatisch ist. Die erste Mission ist als verstecktes Tutorial aufgebaut, welches sehr gut in das Spiel und die einzelnen Möglichkeiten einführt. Sei es nun das Ordern von Verstärkung in Form von zusätzlichen Soldaten (limitiert), MG-Nestern, Haubitzen, Fahrzeugen oder auch Luftangriffen. Sobald man einen Verstärkungstyp ausgewählt hat, wird das jeweilige Objekt als grüner Schatten dargestellt und man kann sich einen geeigneten Platz zum Absetzen auswählen. Kann das Objekt nicht an den gewünschten Platz abgesetzt werden, verändert sich die Farbe des Schattens auf Rot. Hat man den Abwurfpunkt festgelegt, wirft ein Transportflugzeug eine Kiste mit dem Objekt ab. Man sollte es tunlichst vermeiden, seinen Helden unter diese Abwurfstelle zu positionieren, um einen sofortigen Bildschirmtod zu vermeiden. Ein MG, eine Flak oder Flap wird mit einem zusätzlichen Soldaten geliefert. Wahlweise kann auch einer der bereitstehenden Soldaten das Geschütz übernehmen. Selbstverständlich kann man jederzeit auch selbst Hand anlegen. Langsam kämpft man sich in den Leveln von Hinweis zu Hinweis vor. Dabei muss man mal alle Nazis umnieten, die eben beschriebene Verstärkung anfordern, mit einem Fliegerabwehrgeschütz deutsche Maschinen vom Himmel holen oder abgesetzte Fallschirmspringer beschützen. Dabei wird man von ansprechender, dramaturgisch gut umgesetzter Musik begleitet. Die Geräusche der Gewehre oder Fahrzeuge schmiegen sich auch gekonnt in die Gesamtatmosphäre ein. Zudem kann man die gesamte Level-Architektur in Schutt und Asche legen, was nicht nur beeindruckend ist, sondern auch viel Spass macht. Schon zu Beginn fällt die etwas fummelige Steuerung unangenehm auf. Zudem kann die Kollisionsabfrage oder das Zielen auf die Gegner zu einer verfrühten Glatze führen. Die Streuung der Geschosse bei Dauerfeuer ist realistisch gross, so dass man eher die Umgebung durchlöchert, als dem Gegner ernsthaften Schaden zuzufügen. Kurze Feuerstösse sind darum Pflicht - aber nicht jedermanns Sache. Schlecht ist die Steuerung der Fahrzeuge gelöst. Nicht nur, dass man das Geschütz - falls beweglich - unabhängig vom Fahrzeug steuern kann, das Fahrzeug steuert nie dorthin, wo man gerne hin will. Nur mit sehr viel Übung und Geduld bekommt man die Steuerung in den Griff. Auf dem Weg zur Beendung des Levels muss man noch diverse Gebäude einnehmen. Diese Gebäude liefern Geld und manchmal auch neue Waffen oder andere Kriegs-Maschinerie. Besetzt man zum Beispiel den Radio-Tower, so unterbindet man nicht nur die gegnerische Kommunikation, sondern hat dann auch sofort Zugriff auf Luftangriffe und Artillerie-Strikes. Nimmt man die Fahrzeugfabrik ein, kann man sich nette Spielzeuge wie Kettenfahrzeug, Panzer oder später im Spiel auch ein Raketenfahrzeug bestellen. Geld erhält man durch die Einnahme eines Gebäudes oder Respawnpunktes, das Umnieten eines gegnerischen Soldaten oder das Zerstören von Fahrzeugen und MG-Nestern. Hat man eine Missionen abgeschlossen, wird man mit einem kurzen Video in der Geschichte weitergeführt. Die einzelnen Missionen unterscheiden sich leider nicht sehr voneinander. Man kämpft sich in jedem Level vom Startpunkt zum Endpunkt durch, nimmt dabei Respawnpunkte und die einzelnen Fabriken ein und schiesst auf alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Sollte man dabei mal sterben, ist das auch kein Problem. Man wählt einfach wieder einen der drei Helden aus und setzt ihn wieder am gewünschten Spawnpunkt ab - solange bis ihr kein Geld mehr habt, was in den einfachen Schwierigkeitsstufen so gut wie nie vor kommt. Die einzige Strategie, die man an den Tag legen muss ist die, dass man seine eingenommenen Spawnpunkte mit allerlei Kriegsgerät verstärkt, so dass der Feind diesen Punkt nicht wieder zurückerobern kann. Auch Positiv: In jeder Mission gibt es optionale Ziele, welche die meisten Achievements und somit Medallien freischalten. Mit mehr taktischer Tiefe kann The Outfit leider nicht aufwarten. Die KI des Spieles kann man getrost vergessen. Der Multiplayerteil über Xbox Live macht da hingegen schon bedeutend mehr Spass. Gemeinsam kann man die gesamte Kampagne mit einem Freund meistern oder man beharkt sich einfach selbst im VS-Modus. Dazu hält das Spiel 12 Karten und 3 Spielmodi bereit (die Online Kampagne nicht dazu gerechnet, da sie der Offline Kampagne entspricht). Bei den Onlinemodi darf das aus Shootern bekannte Deathmatch nicht fehlen. Beim Spieltyp Zerstörung gewinnt derjenige, welcher nach Ablauf der Zeit die meisten Feldeinheiten in seinem Besitz hat. Und zu guter Letzt wäre da noch Strategischer Sieg. Hierbei gilt es so viele strategische Objekte wie möglich einzunehmen. Unter strategischen Objekten versteht man die einzelnen Gebäudetypen, wie Sendemast oder Panzerfabrik. Dieser Spielmodus macht am meisten Spass, da hierbei ein dauerndes Hin und Her der Gebäudevorherrschaft entsteht. Fazit: The Oufit ist ein zweischneidiges Schwert. Unter Freunden, welche das Spiel nicht so ernst nehmen, hält der Online-Modus, bzw. Coop-Modus sehr viel Fun bereit. Dazu sollte man aber zumindest zu viert sein. Noch besser wird es dann mit 3 gegen 3. Offline bietet The Outfit auf Dauer leider zu wenig Abwechslung und für ein Strategie-Spiel zu wenig Tiefgang. Für ein kurzweiliges Spiel für Zwischendurch ist der Titel aber durchaus empfehlenswert, vor allem für Kriegs-Narren.

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