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- The(G)net Review: Under Defeat HD
Under Defeat; der Titel wird so manchem Zocker sicherlich bekannt vorkommen, hatte er seine Premiere doch schon 2005 in der Spielhalle. Der vertikal scrollende Shooter, der irgendwo zwischen Xevious und Ikaruga einzuordnen ist, hat seine Konsolen-Premiere bereits im Jahr 2006 gefeiert, damals auf Segas Dreamcast. Sieben Jahre später hat Rising Star die Action von G.rev für eine neue Generation aufbereitet, sowie mit dem Zusatz "HD" versehen. Lohnt sich der Port auch für die breite Masse an Spielern? Die Story ist gleichermaßen bescheuert wie unwichtig: Man ist mit einem von vier schwer bewaffneten Helis unterwegs, um in einem alternativen 2. Weltkrieg auf Seiten der Achsenmächte gegen die Alliierten zu kämpfen. Die Action hingegen hat es in sich. Ähnlich wie beim auf Dreamcast veröffentlichten Zero Gunner 2 kann man den von unten nach oben fliegenden Helikopter um eine Mittelachse drehen. Der Drehwinkel ist jedoch auf circa 50° beschränkt. Dieser Umstand verleiht der Arcade Ballerei ein gewisses Mass an Tiefe. Der Winkel wird nämlich so lange gehalten wie gefeuert wird. Sprich: Man kann (und muss) Feinde aus ungewöhnlichen Angriffspositionen attackieren. Zusätzlich gibt es noch eine Art Satellit wie beim Klassiker „R-Type“, der kurzzeitig genutzt werden kann und einen im Kampf unterstützt. Auch hier muss taktisch agiert werden, denn der Helfer muss nach jedem Kampf aufgeladen werden. Der Clou: Um die Energieleiste des Helfers zu füllen, darf man nicht feuern. Und das wiederum führt dazu, dass man das Gimmick überlegt einsetzen muss. Im Zweifelsfall sollte man die angebotene Trainingsoption nutzen, um den Abschnitt so gut es geht auswendig zu lernen und den Einsatz von Drehungen und Satellit zu planen. Der Umfang ist arcadebedingt sehr übersichtlich gehalten, es gibt nur eine handvoll Abschnitte, die man bei entsprechender Kenntnis, Fingerfertigkeit sowie Hand-Auge-Koordination jeweils in fünf bis zehn Minuten beenden kann. Das ist nicht viel, doch der Schwierigkeitsgrad steigt derart steil an, dass die zwei Continues, die man zur Verfügung hat, mitunter schnell verbraucht sind. Selbstverständlich gibt es auch Online-Ranglisten, das treibt den Ehrgeiz nochmals in die Höhe. Zusätzlich wartet in der HD-Version der so genannte "Neue Ordnung"-Modus, der ebenfalls für alle bereits freigespielten Abschnitte ein Training anbietet. Dahinter steckt jedoch nicht mehr, als eine auf Breitbild-Modus getrimmte Version der bekannten Levels. Fazit: Under Defeat HD ist nicht gerade Bullet Hell, brilliert aber durch das Rotationssystem und den Hilfssatelliten und bietet daher eine gewisse taktische Tiefe. Leider ist das Vergnügen mit gerade mal fünf Abschnitten ziemlich kurz ausgefallen, auch wenn mit dem frischen "Neue Ordnung"-Modus die Spielzeit verlängert wird. An Intensität steht Under Defeat HD seinen Bullet Hell-Kollegen kaum nach. Technisch ist der Titel leider nicht wirklich gut portiert worden. Beim Einsatz der Smart Bomb geht die Engine regelmässig in die Knie und es treten gelegentlich leichte Stotterer auf.
- The(G)net Review: Viva Piñata
Stell Dir vor, es gäbe einen Ort jenseits des Meeres, wo jedes Piñata ein lebendes, atmendes Wesen ist
- The(G)net Review: Warriors: Legends of Troy
Wenn es nach dem kanadischen Entwickler Tecmo Koei Canada geht ja, denn mit Warriors: Legends of Troy In Legends of Troy verfügt jeder Held über eine spezielle Ausrüstung und spielt sich komplett anders. Obwohl die Präsentation von Legends of Troy wenig spektakulär ist, kann man an Grafik und Sound nicht Fazit: Warriors: Legends of Troy ist nicht die erhoffte Neudefinition der Warriors-Franchise, bringt of Troy aber durchaus Spass.
- The(G)net Review: Viva Piñata: Trouble in Paradise
Ach sind die Süss! Sobald diese Aussage zum tragen kommt, kann es sich eigentlich nur um das knuffigste Xbox 360 Game ever handeln, nämlich: Viva Piñata! Der Rare-Sleeper Hit aus dem Jahre 2006 bekommt nun einen Nachfolger spendiert. Wer sich von der Magie des ersten Teils anstecken liess, der wurde mit einer wunderbaren Aufbausimulation der besonderen Art belohnt. Mit seinen einzigartigen Lebewesen und Gameplay, sprühte Viva Piñata vor Einfallsreichtum und Innovationen. Rare konnte sich so nach dem eher durchwachsenen Perfect Dark Zero wieder beweisen, eine kreative Softwareschmiede zu sein. Chaos im Paradies, so heisst der offizielle Untertitel vom neuesten Viva Piñata. Chaos im wahrsten Sinne des Wortes. Die gesamten Piñata Datenbank-Einträge wurden gelöscht und es liegt nun an euch, jedes einzelne Piñata zu finden und zu katalogisieren. Doch damit nicht genug. Dem Spiel wurden 32 neue Piñata Arten spendiert, welche nur darauf warten von euch entdeckt zu werden. Wer Teil 1 schon gespielt hat, wird sich sofort heimisch fühlen. Ja fast zu heimisch. Auf den ersten Blick hat sich eigentlich nichts verändert. Noch immer sind die gleichen Figuren anzutreffen, noch immer ist es euer primäres Ziel euren Garten zu expandieren in dem ihr durch züchten euren Garten auflevelt und Piñatas aller Art anlockt. Diverse Neuerungen lassen sich aber nichts desto trotz erhaschen. Durch verschiedene Schilder an den Ecken eures Gartens könnt ihr nun in eine Wüste sowie eine Eisregion reisen um dort neue Piñatas jagen zu gehen. Ihr habt richtig gelesen: jagen! Dies geschieht durch geschicktes platzieren von Fallen und Ködern. Hat sich ein armes Piñata in der Falle verfangen, schickt ihr es postwendend in euren normalen Garten. Damit sich diese exotischen Piñatas aber auch bei euch wohlfühlen, müsst ihr euren Garten dementsprechend präparieren. Wüstenpiñatas haben -wer hätte es gedacht, gerne Sand. Kälteliebene Piñatas fühlen sich in kalten Gärten zu Hause. Neben Piñatas fangen, einbürgern und Paaren, müsst ihr noch euren Garten auf Vordermann bringen. Dies könnt ihr mit Pflanzen, Gemüse oder gar Bäumen bewerkstelligen. Dazu noch ein paar Blumen hier und da, diverse Pflanzen, ein Wasserloch und schon werden euch die Piñatas die Bude- oder besser gesagt den Garten einstürmen! Schade wurde immer noch keine Geländeerhöhung eingebaut. Als erfreuliche Neuerung wurden nun die Voraussetzungen verdeutlicht die es benötigt, damit sich ein Piñata bei euch niederlegt. So seht ihr nun genaustes wie viele Meter Sand, Gras oder Wasser ihr für bestimmte Piñata Arten in eurem Garten haben müsst. Oder ihr seht die benötigte Anzahl an Früchten oder Blumen die es gefressen haben muss. Allgemein wurden die Menüführung und die Informationen verbessert. Zusätzliche Motivation bringen die neuen Challenges. Diese könnt ihr jederzeit anwählen und so euren Schockomünzenvorrat auf vordermann bringen und viele Kunden sowie Piñatas glücklich machen. Die Steuerung ist der des Vorgängers identisch. Leider mit denselben Vor- und Nachteilen. Zum Teil ist sie ein wenig zickig und unpräzise. Vor allem in Verbindung mit dem Digikreuz werdet ihr vielfach das falsche Werkzeug auswählen. Immerhin gibt es nun viel mehr Schnellauswahl Möglichkeiten. Piñatas sichten, anlocken, heimisch machen, paaren und zu eurem Garten schauen. Das macht ihr nun für die nächsten 30-40 Stunden! Dies hört sich jetzt sehr trocken an, ist es aber nicht. Durch den Knuddelfaktor x 100 vergeht keine Stunde ohne das ihr ein Schmunzeln über eure Lippen ergehen lässt. Ebenfalls motivieren viele Challenges zum immer wieder spielen. Wer kann schon aufhören ohne alle Piñatas gesehen zu haben?! Wem es alleine zu trocken ist, kann sich freuen. Als coole Neuerung könnt ihr nun über Xbox Live mit bis zu 3 Freunden Kooperativ euren Garten bewirtschaften. Damit sich eure „Freunde“ nicht an eurem Garten vergreifen, könnt ihr praktische Regulierungen festlegen. Das ganze läuft angenehm flüssig vonstatten und macht einen Heidenspass. Als komische Neuerung noch erwähnenswert, ist die Einbindung von Karten, die sich per Xbox Live Vision Kamera einlesen lassen und so Piñatas in euer Spiel teleportieren lassen. Ebenfalls neu ist der freie Spielmodus. Hier könnt ihr mit unendlichen Schockomünzen und ohne Gefahren munter drauflos spielen ohne euch um irgendwas Gedanken zu machen. Teil 1 war ja schon knuffig, mit Viva Piñata: Chaos im Paradies hat Rare aber noch einmal den Faktor Herzig um ein vielfaches erhöht. Man kann fast nicht anders als diese Lebewesen zu lieben! Durch die Power der Xbox 360 sehen sie dazu noch hervorragend aus, bewegen sich extrem lustig und motivieren den Spieler für viele Stunden. Hier aber auch gleich eine Warnung: Wer mit den Knuddelviechern nichts anfangen kann, macht am besten einen grossen Bogen um das Spiel! Der Garten ist wie schon einleitend erwähnt, eher gleich geblieben. Noch immer sind die Piñatas die Hauptattraktion des Spiels und der Grafikengine. Der Rest geht als gut durch, wobei vielerorts hässliche Texturen zu finden sind. Die neuen Wüsten und Eisregionen sind ebenfalls schön anzusehen, reissen optisch aber keine Bäume aus. Ähnlich verhält es sich mit der Musikalischen Untermalung. Die Piñatas geben lustige Laute von sich, die Sprachausgabe der verschiedenen Einwohner ist ok (multilingual). Ansonsten hält sich die Musik schön im Hintergrund und fällt nicht negativ auf. Fazit: Chaos im Paradies hat mich zuerst richtig schockiert. Alles kam mir bekannt vor... zu bekannt! Als hätte ich Teil 1 wieder in meine 360 geschoben. Doch mit längerer Spielzeit wurde mir klar, dass Rare gar nicht versucht hat ein neues Spiel zu erschaffen, sondern konsequent die Fehler des ersten Teils auszumerzen und zu verbessern. Warum dies aber mit einem Vollpreisprodukt und nicht mit einem Download geschah, weiss wohl nur Rare selbst. Wie dem auch sei, wer auf die knuddeligen Piñatas steht, kann sich eigentlich blind den neuesten Teil holen und wieder für unzählige Stunden im Piñataland untertauchen. Ich hatte jedenfalls meinen Spass damit und war innert kürzester Zeit wieder abhängig von den Knuddelmonstern!
- The(G)net Review: Viva Piñata: Party Animals
In über 50 Mini- und Rennspielen kämpft ihr gegen maximal 4 Gegner, wahlweise Online, Offline oder gegen den 'Computer' um den Sieg auf der Insel Piñata Island. Krome Studios hat den Erfolg von Viva Piñata zum Anlass genommen, um ein weiteres Spiel mit diesen Tierchen als Inhalt auf den Markt zu bringen. Es scheint in der heutigen Zeit üblich zu sein, beim Erfolg eines Spiels mit einem oder mehreren Knuddelcharakteren mindestens noch ein Party-Game nachzuschieben. Auch Viva Piñata bleibt von diesem 'Virus' nicht verschont. Nach dem Start kann ich meinen Charakter aus 8 Möglichen aussuchen. Bevor ich mit dem Spielen beginne, wird noch der Umfang der Runde definiert. Dabei sind Punkte wie Anzahl der Rennen und Durchgänge enthalten. Mit dem gewählten Charakter geht es danach an den Start des ersten Rennens. In einer bunten und wirklich sehr detailierten Umgebung heisst es loszurennen was die Beine hergeben. Unterwegs werden Items in Form von Waffen, Fallen oder Beschleuniger aufgenommen, welche zum Einsatz kommen sollten. Ein Piñata kann derer immer genau 2 auf sich tragen. Zusätzliche Beschleunigungsstreifen, wie wir sie auch aus Mario Karts kennen, helfen mir, meinen Vorsprung aufrecht zu erhalten. Nach dem das Rennen mehr oder weniger erfolgreich beendet wurde, erhalte ich noch die entsprechenden Punkte für meine Platzierung. Als nächstes steht ein Minigame an. Dabei wählt ein Zufallsgenerator dieses aus einem Pot von über fünfzig aus. Mal müssen Widerlinge mit einem Stock tracktiert, Ameisenpiñatas zertreten und die freigesetzten Bonbons eingesammelt oder auch Kürbise zermatscht und auch hier die Süssigkeiten aufgelesen werden. Nach dem die vorgegebene Zeit um ist, gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten die Runde. Danach wird erneut abgerechnet und zusammengezählt. So wechseln sich Rennen und Minispiele innerhalb eines Durchgangs regelmässig ab. Gewinnen wird der Spieler, welcher am Ende die meisten Punkte auf seinem Konto hat. Die in einem Durchgang freigeschalteten Minispiele können auch einzeln gespielt werden. War's das schon? Ja, das war's schon. Mehr hat Viva Piñata: Party Animals effektiv nicht zu bieten. Die Grafik ist genau so schön, wie schon beim Aufbauspiel. Die Tiere wurden knuffig und bunt gestaltet. Auch sind die bekannten Piñatas wieder mit von der Partie. Die Strecken für die Rennen, welche quer über Piñata Island gehen, sind eine Augenweide. Sie wurden sehr detailiert ausgearbeitet und die Strecken mit ihren Wendungen, Sprüngen und auch Abkürzungen machen Spass. Die unterschiedlichen Themen der Rennstrecken bringen nebst den Minispielen noch etwas Abwechslung rein. Auch die Musik, welche wir ja schon aus dem anderen Teil kennen, ist wieder mit dabei. Zumindest der Musikstil. Auch hier wurde sehr gute Arbeit geleistet. Die Mexikanisch angehauchte Stilrichtung passt nun mal perfekt zu Piñatas. Doch sowohl die Grafik wie auch die Musik können nicht über die fehlende Spieltiefe hinwegtäuschen. Zu schnell kommt Langeweile auf und das Spiel landet in einer Ecke, um dort Staub anzusetzen. Fazit: Der Trend mit den Partygames dürfte jetzt langsam wieder zu einem Ende kommen. Hat man eines gesehen, dann hat man in der Regel alle gesehen. Ausnahmen sind eher selten und sehr willkommen. Viel mehr Freude hätte ich an einer Fortsetzung des Aufbau-Strategiespieles gehabt (Hallo Rare?). Auch Spieler ohne Partygame-Erfahrung werden sich sehr schnell langweilen. Für Kinder oder die schnelle Runde mit Freunden vor dem Ausgang ist Viva Piñata: Party Animals aber sicherlich zu gebrauchen.
- The(G)net Review: WarTech: Senko no Ronde
Ubisoft hat uns eine fertige Review-Version zukommen lassen, die wir natürlich sofort in unserem 360-
- The(G)net Review: Wheelman
Ursprünglich war das Spiel als Vorgeschichte zu einem Film geplant, der 2006 sogar mit einem ersten Trailer Wheelman" von Ubisoft und Midway sowie im Ende April auf den Markt kommenden Action-Titel "The Chronicles of
- The(G)net Review: World Series of Poker 2008: Battle for the Bracelets
Mit World Series of Poker 2008 bringt Activision bereits den zweiten Teil über dieses Glücksspiel auf Wir haben die Regeln am Ende dieses Reviews verlinkt, um euch eine Suche zu ersparen. Die Präsentation von World Series of Poker 2008 ist sehr atmosphärisch.
- The(G)net Review: X-Blades
Dazu benötigt ihr: 1 Löffel Prince of Persia (in hässlich!) Zu guter Letzt (das Auge isst ja mit) nehmt ihr den LöffelPrince of Persia oder einem vergleichbaren
- The(G)net Review: Afrika
Für ungeduldige Interessierte kann ich einen Import (der diesem Review zu Grunde liegt) bedenkenlos empfehlen
- The(G)net Review: WRC: FIA World Rally Championship
Fans des Rallysports warten nun schon einige Jahre auf eine realistische und zugleich hochkarätige Simulation im Stil von Richard Burns Rally. Auf das bis dato letzte offizielle Rally-Videospiel, WRC Rally Evolved folgt jetzt eine komplett neue Version, für die nicht mehr Sony (und die inzwischen zum Konzern gehörenden Entwickler Evolution Studios), sondern die über reichlich Erfahrung auf dem Gebiet der Auto- und Motorrad-Rennspiele verfügenden Entwickler von Milestone verantwortlich zeichnen. Ja, ich freue mich enorm darüber, dass es endlich wieder ein vernünftiges Rallyspiel für meine geliebte Konsole gibt! Und wenn jetzt manche behaupten, DiRT 1 oder 2 wären besser: das Fahrverhalten in DiRT 1 ist extrem gewöhnungsbedürftig. Als DiRT 1 neu war, habe ich es auch lange gespielt und war begeistert davon, aber als ich es jetzt nochmal zum Vergleich eingelegt habe, bin ich mit dem Fahrverhalten absolut nicht mehr zurecht gekommen. Bei DiRT 2 gibt es mir einfach zu wenige echte Rallystrecken. Die Grafik ist zwar extrem gut, und auch die Atmosphäre ist gelungen, aber es ist mehr ein Offroad-Rennspiel mit mehreren Disziplinen als ein reines Rallyspiel. Nicht falsch verstehen; der Rallyteil in DiRT 2 ist extrem gut, und auf so etwas hoffe ich auch für DiRT 3, aber nur 4 Strecken insgesamt (und die vorwärts und rückwärts) finde ich schon sehr wenig. Aber was rede ich, hier gehts um 'WRC FIA World Rally Championship'! Die großen Schwächen des Spiels brauche ich nicht näher zu beschreiben; das sind die nicht mehr zeitgemäße Grafik und der schlechte Sound. Sowohl Kollisionsgeräusche als auch der Motorensound sind bei allen Fahrzeugen identisch. Schade. Aber: Gibt es irgendein anderes Rallyspiel bei dem man alle offiziellen WRC-Fahrzeuge und Strecken fahren kann? Nein. Der Umfang weiss zu gefallen. Es gibt tonnenweise Strecken, obwohl sie sich auch wiederholen (eine Etappe vorwärts, die andere rückwärts, ähnlich wie in DiRT). Dank der grafischen Abwechslung fällt das aber nicht so sehr auf. Neu und spannend sind der Karrieremodus und die WRC-Akademie. Die Akademie ist eine Reihe von 12 Herausforderungen, bei denen man einen kurzen Teil einer Etappe in einer bestimmten Zeit abschließen muss. Im Karrieremodus startet man in der J-WRC Klasse mit seinem eigenem Team und muss sich bis in die WRC hocharbeiten. Man kann/muss auch seine Lackierung designen und Sponsoren auswählen, kann also sein Auto individuell designen. Wer zu faul ist, wählt aus vordefinierten Lackierungsdesigns und Farben. Der grosse Pluspunkt bei WRC ist das Fahrverhalten. Hier wurde auf Realismus gesetzt. Um die Kurven zu driften ist eine wahre Freude! Hinzu kommen noch die originalgetreuen Cockpits der Fahrzeuge selbst, die einen weiteren wichtigen Teil des Fahrgefühls darstellen und das Mittendringefühl verstärken. Das Timing der Ansagen eures wahlweise männlichen oder weiblichen Copiloten lassen sich sogar verstellen. Das Nonplusultra wäre noch, wenn man die Ansagen komplett verändern könnte. Für meinen Geschmack sagt mir mein Beifahrer nämlich viel zu oft eine 'Kehre' an. Es sind zwar alle 'Kehren' 180°-Kurven, die meisten haben aber so einen weiten Radius, dass man sie locker im 4. oder 5. Gang fahren kann. Eine 'Kehre' ist für mich eine Kurve, für die ich die Handbremse benötige. Dieser Faux-Pas fällt aber nur bei deutscher Sprachausgabe auf. Und noch ein großer Pluspunkt: Alle Erfolge und Fortschritte werden permanent aufgezeichnet. Man kann sich dann in den ausschweifenden Statistiken alle seine Fortschritte anschauen. Auch die Bestzeiten auf den einzelnen Etappen werden festgehalten. Was für mich dabei aber unverständlich ist: Warum muss immer am Ende einer Etappe einen Namen eingegeben werden, der dann in der Offline-Bestenliste eingetragen wird? Warum hier nicht einfach der Gamertag eingetragen wird, ist mir ein Rätsel. Den Onlinemodus würde ich als zweckmässig beschreiben. Hier findet ihr ein Lobby-System für maximal 16 Spieler. Ihr sucht euch einzelne Etappen aus, die ihr online bestreiten möchtet. Natürlich lassen sich die unterschiedlichsten Etappen zu einer Rally kombinieren oder man wählt eine von vielen Online-Meisterschaften. Ebenfalls sehr schön: Am Releasetag gab es bereits eine Sammlung der berühmtesten Fahrzeuge der legendären Gruppe B als Add-On zum downloaden. Die Wagen dieser Gruppe waren zwischen 1982 und 1987 das Maß aller Dinge in der FIA World Rally Championship. Peugeot 205 T16, Lancia Delta S4, Ford RS200, Citroen BX4 TC und Renault R5 Maxi Turbo laden zu halsbrecherischen Top-Speed-Fahrten und spektakulären Drifts ein. Jedes Fahrzeug ist zudem mit zwei verschiedenen Lackierungen ausgestattet. Fazit: Endlich wieder mal ein ordentliches Rallyspiel für Konsolen, das mit ausgezeichnetem Fahrverhalten und ordentlichen Karriere- und Onlinemodi trumpft. Und auch wenn die Grafik und der Sound nicht besonders gelungen sind, kann man es als überdurchschnittlich gut bezeichnen (für Rallyfans wie mich gibt es gar ein 'ausgezeichnet'). Für die restlichen Anhänger von Rennspielen ist es sicher ein guter Zeitvertreib bis Gran Turismo 5 endlich irgendwann mal erscheint.
- The(G)net Review: X-Men Origins: Wolverine
dabei Aktionen miteinander verknüpfen, was zuweilen spektakulär inszeniert wird und selbst einem God of
- The(G)net Review: X-Men: Destiny
Kurz zur Geschichte des Spiels: Professor X ist nicht mehr unter den lebenden und die X-Men stehen unter
- The(G)net Review: Ace Combat: Assault Horizon
Auf der PlayStation One feierte Ace Combat seinen Einstand. Grafisch überzeugte der Titel schon damals, mit Assault Horizon entwickelte Namco den visuell opulentesten Teil bisher. Ob das Ganze zum Grafikblender verkam, haben wir uns angesehen. Flugaction war in vergangenen PC-Tagen ein Garant für zentimeterdicke Handbücher. Nur so wurde man seines Luftvehikels Herr, oftmals war es ohne intensives Handbuchstudium kaum möglich, den Vogel von der Startbahn hoch zu kriegen. Die Freiheiten in der Luft entschädigten für vieles. Spannende Dogfights und oftmals pompöse, wegweisende Grafiken fanden den Weg ins Spiel. Seit Jahrzehnten gibt es kaum mehr Möglichkeiten, sich in Videospielen vom Boden abzuheben. Ace Combat war hier immer eine Oase der Flugfreunde, Handbuchwälzen war aber schon zu seligen PlayStation 1 Zeiten kaum gefordert. Mit Assault Horizon bringt Namco ihre Vorzeige-Luftactionserie in die x-te Runde. Im Gegensatz zu früher braucht man dem Manual kaum einen Blick zu würdigen. War die Kontrolle in den Vorgängern schon wenig komplex, überrascht der neuste Teil mit Simplifizierung Plus. Waren früher noch spektakuläre, nerventreibende Dogfights an der Tagesordnung, ja sogar das Salz in der Ace Combat Suppe, wurden diese heuer massiv vereinfacht. Via Knopfdruck hängen wir uns ans Heck des voraus Fliegenden. Jetzt beraubt uns Namco deutlich der Kontrolle. Der Kampfjet fliegt mehr oder weniger automatisch durch die Häuserschluchten und kaum ein Gegner entkommt unserer Schussgewalt. Zwar nimmt uns das Spiel so die eine oder andere hektischere Verfolgungsjagd aus der Hand, ermöglicht dadurch aber auch ein brachiales Actionfeuerwerk, das wir in diesem Ausmass noch nicht von der virtuellen Fliegerei kennen. Eine Mischung aus Michael Bay und Steven Seagal. Wobei Bay für die hervorragende Präsentation verantwortlich gewesen wäre – Segal für die grösstenteils einfallslose und kaum spannende Hintergrundgeschichte. Jene spielt übrigens zum ersten Mal nicht mehr in einer fiktiven Realität und verunmöglicht dadurch die eine oder andere Designfreiheit. Stattdessen bewegen wir uns über die unterschiedlichsten Gebiete der uns bekannten Erde. Untermalt mit einer exzellenten sowie pfeilschnellen Grafik werden Bodenziele dem Erdboden gleich gemacht und Gegner aus der Luft geholt. Strategisch brauchen wir uns dabei kaum Gedanken zu machen: Treibstoff gibt es in rauen Mengen und Munitionsarmut kennt unser Pilot ebenfalls nur aus schlechten Filmen. Ace Combat ist vieles, aber ganz sicher keine Simulation. Das war schon immer so und wurde jetzt noch ein wenig extremer. Dank durchaus abwechslungsreichen, kleinen Actionpassagen zwischendurch, die sich von der immergleichen Flugaction unterscheiden. Zudem kommen nicht mehr ausschliesslich "Top Gun"-Puristen auf ihre Kosten, auch "Black Hawk Down Fans"- werden bedient. Neben den diversen lizenzierten Kampfjets rund um die F-Serie und weiteren, besteigen wir neu auch Hubschrauber. Spielen tut sich das dann auch ähnlich wie ohne Rotoren zuvor, halt einfach gemütlicher – oder auch träger. Für Abwechslung wurde mehr als je zuvor gesorgt, allerdings auf Kosten langjähriger Ace Combat Veteranen. Der neuste Ableger spielt sich nicht wie die aus der Vergangenheit bekannten Titel, es fühlt sich dank Namcos Mut zu Neuem anders, keineswegs aber schlechter an. Wie so oft, alles eine Frage der Erwartungshaltung. Wer sich schlicht ein neues Ace Combat mit besserer Grafik erhofft, wird enttäuscht. Nicht nur jene werden aber mit einer technischen Präsentation entschädigt, die wir gerne zur Kenntnis nehmen. Ein audio-visuelles Feuerwerk der Extraklasse erwartet uns. Ständig kracht es irgendwo und die Gegner verabschieden sich nicht wenig spektakulär in die ewigen Jagdgründe. So macht das Ganze Spass. Zwar kein all zu langer Spass, länger als 6 Stunden wird kaum einer benötigen – aber das wäre dann wohl auch zuviel des Guten. Schliesslich wartet noch ein passabler Online Modus auf uns, der nebst wenig interessanten Death Match Duellen auch mit einem sehr gelungenen Kooperations-Modus aufwartet. Fazit: Was ist denn das? Ace Combat spielt sich anders als bisher, bietet neue, aber nicht unbekannte Spielelemente und sieht dabei absolut fantastisch aus. Fans der Vorgänger seien aber gewarnt, das alles fühlt sich effektiv anders an. Dank mehr Abwechslung und dem mir zusagenden realen Szenario gefällt mir Assault Horizon sehr gut, die Bombast-Optik stört da natürlich nicht. Ace Combat spielt sich wahrlich wie ein Kino-Blockbuster. Nur schade, dass man das Ding kaum einhändig spielen kann, um nebenher noch Popcorn zu futtern. Wer auf simple aber gute und unterhaltsame Flugaction steht, fliegt mit Überschall zum nächsten Shop und holt sich den Titel.
- The(G)net Review: Army of Two
EA hat nach zahlreichen Verschiebungen Army of Two endlich fertig gestellt. In Army of Two dreht sich alles um die beiden Protagonisten Rios und Salem, welche zu Beginn im Dienst Klingt im ersten Moment wie ein weiterer 08/15 Kriegs-Shooter, doch wie kaum ein Titel zuvor, setzt Army of Deckung ist übrigens immer wichtig, den „Run and Gun“ war früher – seit Gears of War heisst das Motto Army of Two bietet noch einen anderen Multiplayer Modus: Versus!
- The(G)net Review: Medal of Honor: Heroes 2
Mit Medal of Honor: Heroes 2 erscheint bereits das zweite MoH-Spiel in relativ kurzer Zeit für Nintendo's Medal of Honor Heroes 2 macht eine Menge Spass, was vor allem an der tollen Steuerung liegt, die sich Auf XBOX 360 oder PS3 ausweichen könnt ihr diesmal auch nicht, denn Medal of Honor Heroes 2 erscheint Fazit: Nach Medal of Honor: Airborne weiss auch 'Heroes 2' zu überzeugen. Wer die Steuerung intus hat und einen Wii-Zapper sein Eigen nennt, wird mit Medal of Honor: Heroes 2
- The(G)net Review: Metroid: Other M
Rechts, mal in die Tiefe des Bildschirms, manchmal könnt ihr euch auf grösseren Arealen frei durch die Gegend In älteren Metroid Games wart ihr vielfach damit beschäftigt, die Gegend zu erkunden um den Weg in den
- The(G)net Review: Monster Hunter 3
Monster Hunter war und ist in Japan ein Phänomen. Kaum erscheint ein neuer Teil, verkauft er sich innert kürzester Zeit wie warme Semmel. Die Serie hat im Land der aufgehenden Sonne viele Fans, doch kann sie auch westliche Spieler in den Bann ziehen? Worum geht’s? In den Monster Hunter Games schlüpft ihr in die Rolle eines Jägers. Mit diesem bereist ihr eine riesige Welt voller fleisch- und pflanzenfressender Monster. In den weitläufigen Arealen findet ihr diverse Rohstoffe. Das erfolgreiche bezwingen eines dieser Kreaturen bringt ebenfalls wichtige Rohstoffe. Diese Rohstoffe benötigt ihr um im Spiel voranzukommen. Durch geschicktes Kombinieren könnt ihr eure Waffen und Rüstungen verbessern und immer stärker werden. Mit der Zeit könnt ihr auch gigantisch grosse Schwerter anfertigen lassen. Das ganze System ist in Quests unterteilt. Ihr erhaltet an einer Theke eine Auswahl an Quests die euch offen stehen. Diese Quests sind sehr abwechslungsreich und reichen vom simplen Pilzsammeln, über das Töten einer bestimmten Anzahl Fleischfresser bis hin zum Fangen oder Töten riesiger Bossgegner. Wer fleissig Quests löst hat so immer bessere Aussicht auf bessere Ressourcen. Aller Anfang ist schwer. Ihr schlüpft in Monster Hunter 3 Tri in die Haut eines von euch erstellten Charakters. Männlein oder Weiblein, gross oder klein, dünn oder dick. Die Wahl wird euch überlassen. Aber überlegt es euch gut, denn dieser Charakter wird euch auf der langen Reise durch die Monster Hunter Welt begleiten. Nun steht euch die Welt offen. Ob ihr nun gleich in den Online Modus springt oder die Einzelspieler Kampagne angeht, ist euch überlassen. Monster Hunter Neulingen empfehlen wir ganz dringend die Kampagne. In einer seichten Story lernt ihr hier das 1x1 um in Monster Hunter 3 zu überleben. Die Kampagne bringt euch die fast unendlichen Möglichkeiten des Spiels näher. Wie vorher schon beschrieben, müsst ihr verschiedene Quests lösen um im Spiel voranzukommen sowie wichtige Rohstoffe zu finden. In der Einzelspieler Kampagne werdet ihr zu Beginn weg ein wenig überfordert sein. Nach knapp 3-4 Stunden Monster metzeln und Rohstoffe sammeln, habt ihr aber das System einigermaßen verinnerlicht. Um aber das ganze Spiel zu erlernen, wird viel Zeit vergehen. Um alles zu sehen, werdet ihr gut und gerne mehr als 30 Stunden benötigen, ohne den Online Modus einzuberechnen. Das Spiel richtet sich ganz klar an Hardcore Gamers mit viel Zeit. Apropos Online Modus. Was gibt es cooleres als alleine zu jagen? Richtig, mit Freunden zusammen auf die Jagd gehen! Um es gleich vorweg zu nehmen, Monster Hunter ist schlichtweg das beste Online Spiel, welches die Wii zu bieten hat. Alles was ihr im Offline Modus erreicht habt, könnt ihr mit in den Online-Modus nehmen. Online findet ihr eine hübsche Stadt vor, in welcher ihr kleinere Bereiche eröffnen könnt. Drei Freunde einladen und los gehts! Das ganze ist kostenlos. Ebenfalls werden keine Freundescodes verwendet. Ihr könnt schlicht und einfach die Namen eurer Freunde registrieren und fortan könnt ihr euch immer wieder finden oder euch sogar zu ihnen teleportieren lassen. SUPER! Wii Speak wird ebenfalls unterstützt. Leider ist dieses freisprech-Mic sehr mies was die Sprachwiedergabe angeht. Vielfach werdet ihr schlicht nichts verstehen was eure Mitspieler gerade gesagt haben. Ein echtes Headset wäre eine bessere Lösung gewesen. Ansonsten gibt es noch eine Chat Funktion. Das ganze läuft auch jederzeit lagfrei und flüssig. Ein Paradebeispiel wie man einen Online Modus auf der Wii richtig macht! Der Online Modus birgt schier endlose Stunden Spass. Da ihr genauso auf Quest Jagd gehen könnt wie Offline, jedoch das ganze für 4 Spieler ausgelegt ist und daher viel schwerer ist, werdet ihr viel Zeit damit verbringen. Noch ein Wort zur Steuerung. Euch steht frei, ob ihr mit Wiimote und Nunchuck per Fuchtelsteuerung auf die Jagd geht oder den Classic Controller benützt. Nintendo und Capcom veröffentlichen mit dem Spiel eine limitierte Version mit dem neuen schwarzen Classic Controller Pro. Die besten Resultate erhaltet ihr mit diesem neuen Controller. Neben dem fantastischen Online Modus glänzt auch die Grafik mit fast nie dagewesener Qualität. Die vielen unterschiedlichen Welten sehen fantastisch aus, bieten malerische Wälder, lavaüberströmte Vulkangebiete, schneebedeckte Berge, riesige Unterwasser Areale und noch vieles mehr. Die Stars des Spiels sind aber definitiv die toll animierten Kreaturen. Selten sah man auf der Wii derart schöne Animationen mitsamt scharfen Texturen. Für Wii Verhältnisse eines der schönsten Spiele auf dem Markt. Schade muss die Kamera viel umpositioniert werden. Viele kleine Ladezeiten stören den Spielfluss. Musikalisch berieseln euch schöne Melodien, welche zu keiner Zeit störend, aber auch nicht positiv auffallen. Die verschiedenen Monster geben alle unterschiedliche Laute von sich und mit der Zeit könnt ihr die Viecher sogar an ihren Geräuschen ausmachen! Fazit: Monster Hunter 3 für die Wii ist ein grosser Brocken. Der Umfang ist schlicht gigantisch. Wer nur offline spielt, sieht zwar ein Ende, wer sich aber online an die Dino-Hatz wagt, erfährt eine der intensivsten Online-Spiele seit Phantasy Star Online. Verdammt "retro", aber doch extrem süchtig machend. Problematisch ist einfach, dass es unglaublich viel Zeit beansprucht. Ohne viel Zeit, werdet ihr kein Land sehen. Das Spielsystem ist sehr interessant, könnte aber auch auf Dauer eintönig wirken, da es immer nach dem Shema lauft: Monster mit einer speziellen Taktik killen, Rohstoffe sammeln, neue Waffe mit den Rohstoffen herstellen oder alte Waffe upgraden. Wer sich daran nicht stört, viel Zeit hat und gerne online mit Freunden zockt, darf sich Monster Hunter 3 nicht entgehen lassen.
- The(G)net Review: Metroid Prime 3: Corruption
Rutscht beispielsweise an einer Rail entlang und ballert euch so den vorgegebenen Weg frei.
- The(G)net Review: Metroid Prime Trilogy
Nintendo hat ein Herz für Gamer! Mit der Metroid Prime Trilogy bringen Sie alle 3 Teile der Prime Serie auf einer einzigen Disc exklusiv für Wii, und das zum Budget Preis! Was sich sonst noch in diesem Packet befindet und ob sich die Anschaffung lohnt, lest ihr hier. Die Metroid Prime Serie ist weltweit bei Spielern wie auch der Fachpresse sehr beliebt. Als 2007 der 3. Teil der Serie auf Wii erschien, waren sich alle einig: Die neue Steuerung ist schlicht und einfach perfekt für diese Art von Spiel. Aus diesem Grund haben sich die Retro Studios und Nintendo zu dieser Wii exklusiven Spezial Edition bewegen lassen. Wie schon in den ähnlichen New Play Control Spielen wurde inhaltlich nicht viel verändert. Ihr kriegt genau die gleichen Spiele vorgesetzt, die ihr schon auf dem Gamecube / Wii gezockt habt, in der Metroid Prime Trilogy also: Metroid Prime 1, Metroid Prime 2 die es schon für Gamecube gab sowie Metroid Prime 3, dass vor 2 Jahren für die Wii erschien. Noch immer schlüpft ihr in die Haut der Heldin Samus Aran. Die Kopfgeldjägerin ist in allen 3 Teilen der Star des Spiels. Die Prime Serie war der erste Auftritt von Metroid in 3D. Ähnlich wie Mario 64 gelang es den Entwicklern perfekt, das Spiel von der 2. in die 3. Dimension zu übertragen. Die Prime Serie führt euch in bizzare Welten, voll von wundersamen Bauten und Kreaturen. Ihr blickt Samus direkt durch die Augen, sprich ihr spielt aus der Egoperspektive. Ihr durchforscht zauberhafte Planeten auf der Suche nach Upgrades für eure Rüstung. Durch bestimmte Umstände, habt ihr nämlich zu beginn eures Abenteuers die meisten von euren Fähigkeiten verloren. Durch akribisches durchforsten der gigantisch grossen Welten, erhaltet ihr immer mehr Fähigkeiten, die euch neue Wege in den Labyrinth ähnlichen Levels eröffnen. Darunter auch der aus den alten Teilen bekannte Morphball. Damit ihr euch nicht verlauft, bietet euch das Spiel eine komplexe 3D Karte, die ihr beliebig rotieren und zoomen könnt. Wichtige Orte wie Speicherstellen oder unerforschtes Terrain sind hervorgehoben. Metroid Prime Trilogy übernimmt das Steuerungsshema des 3. Teils. Ihr bewegt Samus mit dem Nunchuck präzise durch die Levels. Mit der Wiimote und der Pointerfunktion seht ihr euch um. Das funktioniert ähnlich wie eine Maussteuerung. Auf Knopfdruck könnt ihr Ziele anvisieren. Habt ihr ein Ziel im Visier, könnt ihr dieses elegant umrunden und ins Nirvana ballern, ähnlich wie in den Zelda Games. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase, funktioniert diese Steuerungart perfekt. Man vermisst das Gamecube Pad nicht eine Sekunde. Wem die Steuerung zu ungenau oder unhandlich ist, kann sich in den Optionen austoben. Jede erdenkliche Änderung lässt sich an der Steuerung anbringen und auf die persönlichen Vorlieben umstellen. Die Retro Studios haben inhaltlich an den 3 Spielen nicht viel geändert. Hie und da wurden ein paar Bugs eliminiert. Ein paar Bosse sind jetzt ein wenig humaner gestaltet, was vor allem im 2. Teil auffällt. Zusätzlich können die Spieler nun für alle drei Spiele individuelle „Achievments" holen. Dieses System wurde mit dem 3. Spiel eingeführt und ist nun für alle verfügbar. Obwohl die ersten beiden Prime Games schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, sehen sie immer noch fantastisch aus. Die riesigen Welten wurden mit so viel Liebe erschaffen, dass sie zeitlos erscheinen. Das Art Design, die Lichteffekte sowie die tollen Gegner lassen eine wundervolle Atmosphäre aufkommen, die es so selten in Spielen gibt. Auch der 3. Teil ist immer noch toll. Alles in allem ist diese Trilogy grafisch etwas vom schönsten, das euch auf der Wii in die Finger kommt. Dies beweist auch, dass ältere Spiele mit der richtigen Technik auch heute noch prima funktionieren. Die Präsentation sucht ebenfalls seinesgleichen, schlicht umwerfend. Nettes Detail am Rande: Alle 3 Teile wurden für Wii auf 16:9 Darstellung optimiert und mit einigen neuen Lichteffekten ausgeschmückt. Weniger tolles Detail: Im Mehrspielermodus vom 2. Teil ist die Darstellung nur 4:3. Die Musikuntermalung der Spiele nicht von dieser Welt. Fantastische Kompositionen untermalen den Spielverlauf bravourös. Viele alte Melodien aus den 2D Vorgängern wurden als Remixes in die Spiele gepackt. Um diese Trilogy durchzuspielen werdet ihr nicht weniger als 80 Stunden benötigen. Jedes Spiel dauert ohne alle Secrets zu finden um die 20-30 Stunden. Die Trilogy kommt in europäischen Gefilden in einer Spezial Edition mit Kartonschuber und einem Metroid Prime Storyindex auf schönem Papier. In den USA kriegen die Fans sogar eine Steelbook Edition und einen Storyindex auf Hochglanzpapier. Trotzdem gilt auch für europäische Spieler: Mehr Spiel für euer Geld bekommt ihr selten! Fazit: Metroid Prime Trilogy ist ein wunderbares Geschenk von Nintendo an die Fans der Metroid Saga. Drei sagenhafte Spiele zum Preis von einem, wer hier nicht zuschlägt verpasst eine der besten Serien aller Zeiten. Dank der neuen Wii Steuerung fühlen sich auch die 2 Gamecube Ports frisch und neu an. Die Anpassung an den 16:9 Standart ist löblich! Auch sonst sind die Spiele gut gealtert und überzeugen immer noch wie am ersten Tag. Einziger Knackpunkt an dieser Trilogy: Wer alle drei Spiele schon besitzt und durchgespielt hat, bekommt nichts Neues geboten. Die Wii Steuerung ist wie gesagt toll umgesetzt, der Spielinhalt ist aber immer noch gleich geblieben. Alle die einen Teil der Serie oder gar alle verpasst haben, müssen zugreifen! Für mich zählt Metroid Prime Trilogy, neben der Half Life Orange Box, zu einem der besten Angebote im Videospielbereich. Kaufen!





















