top of page

Suchresultate

Search results for "review legend of heroes trails"

4905 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Ori and the Blind Forest

    "Ori and the Blind Forest" verzaubert in diesem Plattform-Spiel mit seiner wahrlich herzzerreißenden Story, melancholischer Stimmung und herausforderndem Gameplay und zieht uns mit seinem Bilderbuch-Setting ganz in seinen Bann. Die Geschichte von "Ori and the Blind Forest", entwickelt von Moon Studios und publiziert von Microsoft, beginnt mit einem niedlichen, wenn auch sehr traurigen Prolog. Vor langer Zeit fiel das geisterhafte Wesen Ori vom Spirit Tree und wurde von Naru, einem grossen, schwarzen Knuddelmonster, gefunden und aufgenommen. Eine enge Freundschaft entwickelte sich zwischen den beiden. Wir begleiten die zwei ungleichen Freunde ein wenig und beobachten, wie sie auf der Suche nach Früchten eine Brücke bauen um an die Bäume auf der anderen Seite eines Sees zu gelangen. Der Wald, welchen sie ihr zu Hause nennen, ist wunderschön und strotzt vor Gesundheit und Leben. Es dämmert bereits als die Brücke fertig ist und unsere Freunde endlich auf der anderen Seite angelangt sind. Sie schütteln die Früchte von den Bäumen und schlagen sich dann überglücklich ihre Bäuchlein voll. Ori sammelt ein paar der Orangen auf um sie mit in ihre Höhle zu nehmen als auf einmal die Welt erschüttert und der Himmel von einem merkwürdigen, explosionsgleichen Blitz durchzogen wird. Ori wird von Naru hochgehoben und sie flüchten in ihre Höhle um Schutz zu suchen. Die Tage vergehen und der kleine Nahrungs-Vorrat der beiden neigt sich langsam dem Ende zu, bis nur noch eine Orange übrig ist. Naru geht nach draussen um mehr Früchte zu suchen und wir sehen, was eigentlich geschehen ist. Der Wald stirbt. Die einst grünen Laubkronen sind braun und verotten langsam und es scheint als wäre jegliches Leben aus ihnen gewichen. Naru findet ein paar letzte Orangen ganz oben in den Baumwipfeln, kommt allerdings nicht ran. Traurig geht er zurück und legt die letzte Frucht neben den schlafenden Ori. Als dieser erwacht geht er ebenfalls hinaus in den toten Wald. Klein und wendig wie Ori ist, erreicht er spielend die letzten Orangen in den Baumwimpfeln und bringt diese zurück in die Höhle, wo er Naru leblos vorfindet. Er kuschelt sich an seinen toten Freund und schläft ein. Mit diesem unglaublich herzzereissenden Auftakt beginnt nun unser Abenteuer mit Ori. Wir wissen nicht was passiert ist und auch nicht, ob es je ein Happy End für unseren kleinen Protagonisten geben wird, doch sind wir mehr als bereit dies herauszufinden. Die Stimmung, welche uns der Prolog mitgegeben hat, begleitet durch das ganze Spiel hindurch und wird sowohl durch die detailreichen, düsteren Hintergründe wie auch durch die wunderschöne, melancholische Musik unterstützt. So lässt uns Oris Reise durch den toten und dunklen Wald noch einsamer erscheinen. Das Spiel ist ein 2D Plattformspiel, welches in einem künstlerischen Aquarellstyle presentiert wird und durch mehrlagige Hintergründe an Tiefe gewinnt. Wir schlüpfen in die Rolle von Ori und steuern ihn in Jump´n´Run Manier durch den dunklen Wald. Am Anfang ist Ori sehr schwach und kann eigentlich nichts ausser herum springen. Bald schon lernen wir aber unseren ersten Angriff und können uns jetzt gegen überall auftauchende Gegner besser zur Wehr setzen. Während wir durch die triste Welt streifen finden wir, neben den feindlich gesinnten Bewohnern, immer wieder Gegenstände. Da warten spezielle Schlüsselsteine, die wir brauchen um Türen zu öffnen, Energiezellen oder Lebenssteine auf den findigen Abenteurer. Auf unsere Reise können wir immer mehr und mehr Fähigkeiten von Ori freischalten. Im Fähigkeitenbaum wird frei über diese verfügt und Ori erlernt fortan immer stärkere Angriffe und andere Skills. Leider wurden nicht mehr Details in die Gegner gepackt. Diese erscheinen meist nur funktional, statt mit einer eigenen Seele. Zudem begegnet der Held, Bosskämpfe ausgenommen, keinem grösseren Feind auf der Reise. Ori zu steuern fühlt sich sehr leichtfüssig an, auch dank der exakten Pad Anpassung. Die Mechanik gehorcht sofort und einwandfrei auf alle Befehle die wir geben. So wunderschön „Ori and the Blind Forest“ ist, so herausfordernd sind einige der Level aber auch. Das Spiel verzeiht kaum Fehler und so sind Geschicklichkeit und Ausdauer des öfteren gefragt. Hinzu kommt, dass das Spiel nicht allzu oft von automatisch speichert, sondern der Spieler seine Speicherpunkte selber setzen muss. Das kann bei unüberlegtem Handeln durchaus zu Problemen führen, seid gewarnt. Fazit: „Ori and the Blind Forest“ ist ein kleines Juwel unter den Jump'n'Runs und überzeugt auf ganzer Linie mit seiner wunderschönen Grafik, Musik und nicht zuletzt gelungenem Gameplay. Mit dem Prolog alleine schafft es das Game eine glaubhafte Beziehung zwischen dem Protagonisten Ori und dem Spieler aufzubauen und jenen so ganz in den Bann der Geschichte hineinzuziehen. Das Gameplay kann hier und da, vor allem für ungeübte Spieler, etwas herausfordernd sein. Doch wer Geduld und etwas Ausdauer mitbringt sowie ein wenig vorausdenkt, der wird die meisten dieser Levels bald bezwingen können. Etwas schade ist allerdings, dass der Spieler nach Beenden der Geschichte nicht nochmals durch die Welt streifen und alle versäumten Ecken erkunden darf, sondern gezwungen ist, hierfür ein neues Spiel zu starten. Für Fans von Hüpfspielen und Spieler, die Wert auf eine berührende Story legen, ist der Download auf alle Fälle ein Muss. Aber auch die meisten anderen Gamer werden an diesem kleinen Meisterwerk ihre Freude haben. Wer sich auf die Reise mit Ori begeben will um den Blind Forest zu retten, den erwarten rund 10 Stunden Spielspass, Rätsel und Jump´n´Run Action in einer wunderschönen Welt aus der man, einmal eingetaucht, nicht mehr weg möchte.

  • The(G)net Review: Shantae and the Pirate's Curse

    Die hübsche Halb-Djinni ist wieder da um die Welt zu retten; wenn auch ohne magische Kräfte. Der direkte Nachfolger beginnt dort, wo die Geschichte des ersten Teils aufgehört hat. Shantae, welche ihre Djinnikräfte nicht mehr besitzt, beschützt weiterhin ihr geliebtes Dorf und darf auch sogleich zur Tat schreiten, um eine Roboterinvasion zu vereiteln. Wie so oft ist Undank der Welten Lohn und sie bekommt dafür im Nachgang mächtig Ärger. Einige Ereignisse später sieht sie sich mit ihrer alten Antagonistin Risky Boots in Verbündung und beide machen sich, mehr oder weniger freiwillig, auf dem Weg die Welt zu retten. Auf unserer Reise treffen wir allerhand schräges Volk und vor allem auch viele Charaktere aus dem vorherigen Teil. Die meisten richtig freundlich gesonnen und einer durchlebt sogar seine Midlife-Crisis. Selbst wenn einem der Vorgänger unbekannt ist, die Dialoge mit Shantae schließen diese Wissenslücke. Das Spiel durchzieht ein roter Faden an welchem eine große Fahne angehängt ist auf welcher "Humor" geschrieben steht. Die Dialoge sind meist überraschend komisch und beinhalten hin und wieder auch Referenzen zu Filmen wie z.B. Ghostbusters oder He-Man. Selbst die Lösungen zu einigen Rätseln bringen einen mindestens zum Schmunzeln. Die Spielmechanik selbst ist nicht rein 2D-Jump'n'Run im klassischen Sinne. Es wurden einige Elemente eingebaut die für eine gute Abwechslung sorgen. Dazu zählen unter anderem Upgrades wie z.B. Shampoo für schlagkräftigeres Haar, die zusätzlichen Waffen aus den Dungeons, sowie kleinere Rätselelemente. Anlehnungen an andere Spiele sind ebenfalls vorhanden: "Sammele vier Tintenherzen für mehr Energie". Während des Abenteuers wird man somit immer stärker und bekommt auch mehr Fähigkeiten. Letzteres ist so konzipiert worden, dass hin und wieder ein Besuch in alten Gefilden anzuraten wäre, um auch das letzte Geheimnis an jenen Orten zu lüften. Die Schwierigkeit steigert sich im Übrigen auch mit jedem Level. Manchmal kommt es einem leicht übertrieben vor, aber das kann schnell auf mangelnde Upgrades zurückgeführt werden. Ein Highlight ist meiner Meinung nach der Soundtrack. Schöne und vor allem eingängige Elektromusikvarianten von bekannten Melodien durchziehen die Landschaften, in denen man gegen das Böse Stellung bezieht. Die Grafik ist in einer Art Half-Retro-Look gehalten. Die Hintergründe sind hübsch gemalt während der Vordergrund und die Charaktere eher Pixel Art, also wie klassischen Sprites gleichen. Auch die Steuerung kann einen voll überzeugen! Nebst der Möglichkeit entweder Analogstick oder Digitalkreuz für die Bewegungen zu nehmen, funktioniert auch die Kollisionsabfrage und der Schrägsprung richtig gut. Sprünge gelingen in der Regel auf Anhieb und wenn man sich entscheidet stehen zu bleiben, dann steht man auch. Für durchschnittliche Spieler würde ich die Spielzeit auf acht bis zehn Stunden schätzen; Profis unterbieten das sicherlich irgendwie. Möchte jemand zwingend einen (klitzekleinen) negativen Punkt bei dem Spiel wissen, so verweise ich auf die Lokalisierung. Einige stellen sind scheinbar vergessen worden zu übersetzen, somit also in Englisch, an anderen Stellen hat man schlichtweg ein paar Buchstaben unter den Tisch fallen lassen. Ansonsten kann ich in dem Spiel keinen gröberen Schnitzer feststellen welcher den Spielspaß drastisch reduzieren würde. Fazit: Der neueste Teil aus der Shantae Serie ist ein wirklich gelungenes 2D-Jump'n'Run. Die Steuerung, der Soundtrack und der Humor überzeugen auf ganzer Linie. Die Extrafeatures, welche das Spiel als "nicht klassisches" Jump'n'Run kategorisieren, runden das Gesamtpaket noch einmal ab. Es macht einfach durchgängig Spaß zu spielen und es sei jedem empfohlen der gerne durch Jump'n'Runs hüpft.

  • The(G)net Review: The Walking Dead: Season 2

    Umstände erwachen die verstorbenen kurze Zeit nach ihrem Ableben wieder und schlurfen als Untote durch die Gegend

  • The(G)net Review: Sherlock Holmes: Crimes and Punishments

    Der englische Meisterdetektiv ist dafür bekannt, stets die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden. In beinahe jedem Fall dem er sich annimmt, enthüllt er eine erdrückende Beweislast um den Schuldigen hinter schwedische Gardinen zu schicken. Seine Kernkompetenzen sind dabei genau so vielfältig wie die Regenschirme Londons. So wandelt sich der smarte Holmes vom genialen Wissenschaftler zum gefürchteten Kämpfer, der aber auch als Taschendieb glänzt. In Crimes and Punishments werden all seine Fähigkeiten gebraucht und gekonnt mit Gameplayszenarien verwoben um spannende Investigationen zu kreieren. Es wird das Gefühl vermittelt, wirklich ein Teil der investigativen Arbeiten zu sein. Sechs Mordfälle warten darauf gelöst zu werden, allesamt bieten einen interessanten Aufbau, Resultate und Sehenswürdigkeiten Englands. Jeder Tatort sollte akribisch unter die Lupe genommen werden. Nur so findet ihr alle Hinweise die es benötigt um den tatsächlichen Schuldigen dingfest zu machen. Falls Beweise übersehen werden, verschliessen sich ganze Erzählstränge und Holmes muss sich eher auf Vermutungen als auf konkretes Beweismaterial stützen. Wer schlampige Arbeit macht, muss damit rechnen komplett Unschuldige über die Klinge springen zu lassen. Das Spiel zwingt euch moralische Entscheidungen zu treffen und es tut dies auf brillante Art und Weise. Anders als viele andere Genrevertreter lässt Crimes and Punishments es euch nicht sofort wissen, wenn ihr euch falsch entschieden habt, sondern wartet damit bis zum bitteren Ende. Dann kann es durchaus passieren, dass eine schuldlose Person im Knast landet. Oder schlimmer noch: Beim Henker. Die von Arthur Conan Doyle geschaffene Figur würde einen solchen Fehler natürlich nie begehen. Die endgültige Entscheidungsfreiheit liegt allerdings hier beim Spieler selbst. Jeder der Fälle ist unterhaltsam, aber sie fühlen sich an wie Filler-Episoden einer Fernsehserie. Nichts verknüpft die Fälle, sie stehen alle für sich; das war ein wenig enttäuschend. Das Spiel bietet mehr eine Charakterstudie von Sherlock Holmes als ein verwobenes Skript. Ist ein Fall erfolgreich beendet, wird die Moral von Mr. Holmes auf die Probe gestellt. Es ist dem Spieler überlassen welche Art von Bestrafung der Täter erhalten soll. So ist es beispielsweise möglich einen Mörder zum Tode verurteilen zu lassen, indem man wichtige Beweise zurückhält. In jedem der sechs Episoden warten solche und andere schwere Fragen auf den Spieler, die mich mehr als nur einen Moment überlegen liessen. Fazit: Sherlock Holmes: Crimes and Punishments versteht es, den Spieler in seinen Bann zu ziehen. Ich hatte viel Spass mit den Kriminalfällen, auch wenn ich offensichtlich den einen oder anderen Fehler begangen habe und Mörder davonkommen liess. Ganz zu schweigen von den Unschuldigen die dank mir im Knast sitzen. Vielleicht bin ich nicht ganz so schlau wie Sherlock Holmes aber das Spiel versetzte mich zumindest äusserst gelungen in seine Haut.

  • The(G)net Review: FIFA World Cup 2014 Brazil

    An der Seitenlinie stehen die jeweiligen Nationalmannschafts-Trainer, meist gut erkennbar, und gestikulieren

  • The(G)net Review: MXGP - The Official Motocross Videogame

    Milestones neuestes Rennspiel, MXGP: The Official Motocross Videogame, ist ab sofort für PS3, PS Vita, Xbox 360 und PC erhältlich. Der Titel basiert auf der offiziellen Motocross-Weltmeisterschaft, inkl. echten Fahrern und Strecken. Die Entwickler versprechen uns viel Staub, Emotionen und unglaubliche Sprünge beim Kampf um den ersten Platz. Die italienischen Rennspiel-Entwickler von Milestone sind kein unbeschriebenes Blatt, zeichnen sie sich doch für das eher bescheidene MUD verantwortlich. Jetzt haben die Jungs ein realistisches Motocross-Spiel auf den Markt gebracht, komplett mit neuer Grafik-Engine und runderneuerter Steuerung. Schon der Titel lässt wahre Motorsport-Fans aufhorchen und projiziert im Kopf Bilder von dreckigen Maschinen, staubigen Pisten und schlammbespritzten Fahrern. Und tatsächlich; Das Spiel ist noch gar nicht richtig gestartet, schon bringt ein peppiges Video die Gefühle in Wallung. In rasanten Szenen jagen sich die Fahrer über die Strecke und versuchen sich mit waghalsigen Sprüngen zu übertrumpfen. Der erste Eindruck ist durchwegs positiv und mach Lust auf Mehr. Um ein Feeling für das Spiel zu bekommen, bietet sich direkt das "Schnelle Spiel" an, bei dem Fahrer, Motorrad und die Strecke frei gewählt werden können. Doch bevor es dann endlich auf die Strecke gehen kann, werden in einem Video-Tutorial alle Funktionen, Techniken und Kniffe gezeigt. Direkt der erste Clip gibt uns einen Einblick in die neue Steuerungs-Mechanik. Mit dem linken Stick können wir den Neigungswinkel der Maschine ändern, mit dem rechten Stick wird die Sitzposition des Fahrers und somit die Kontrolle über die Gewichtverteilung des Bikes beeinflusst. Die Vorderradbremse garantiert den kürzesten Bremsweg, wohingegen die Hinterradbremse zwar weniger effektiv ist, dafür aber in engeren Kurven eine bessere Linie ermöglicht. Außerdem wird näher auf die richtige Sprungtechnik, die Möglichkeit der Lenkung in der Luft und auf Scrubs eingegangen. Sinn und Zweck eines Scrub-Manöver ist, dass sich Fahrer und Maschine in der Luft zur Seite legen und somit ein kurzer Sprung ermöglicht wird, damit wieder schneller beschleunigt werden kann. Die Steuerung ist tricky! Nur mit viel Geduld und Übung wird man hier zum Cross-Profi. Wer auf schnellen Arcade-Spass aus ist, kann hier getrost aufhören zu lesen. Insgesamt hängt viel von der richtigen Brems- und Fahrweise ab, was dem Spiel die nötige Note Realismus einhaucht. Grafisch gesehen ist MXGP - Das offizielle Motocross Videospiel nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Die Texturen wirken verwaschen und die Kantenglättung ist unsauber wie die Maschine nach den ersten Metern im Dreck. Störend ist dies aber nur in der Vorschau, denn die Rennen sind so rasant und machen unglaublich Spaß, dass die Grafik in den Hintergrund rückt. Die Umgebung wirkt abseits der Piste starr und leblos. Auf vielen Strecken sind für ein Meisterschaftsrennen einfach zu wenige Zuschauer am Streckenrand. Ja, Motocross ist eine Outdoor-Veranstaltung und bei schlechten Wetter ist sicherlich der Zuschauerstrom äußerst gering, was aber leider nie der Fall ist, denn das Wetter ist immer heiter und schön. Mit dem fehlenden Wettersystem wird auch gleichzeitig ein großer Knackpunkt angesprochen. Motocross lebt von den Witterungsbedingungen, die starken Einfluss auf die Beschaffenheit der Strecke hat. Ist es trocken und heiß, wie es in dem Spiel oft der Fall ist, so müsste aufgrund der fehlenden Feuchtigkeit wesentlich mehr Staub vom Boden aufgewirbelt werden und massiv die Sicht einschränken. Leider haben die Entwickler dieses wesentliche Detail nicht mit eingearbeitet. Bei Regen, was in dem Spiel nie der Fall ist, wird die Piste schlammigen und sehr rutschig, was die Rennen sehr abwechslungsreich und spannend gemacht hätte. Sind wir auf der Strecke die erste Runde gefahren, so bilden sich Spurrillen auf der Fahrbahn. Im Motocross sind diese tückisch, denn einmal im falschen Winkel angefahren oder gar ganz übersehen, schon ist der Sturz kaum noch abzuwenden. In der Motocross-Simulation sind diese zwar vorhanden, wirken sich aber nachhaltig nicht auf das Fahrverhalten aus. Wird eine Kurve doch mal unterschätzt und mit zu hoher Geschwindigkeit genommen, findet man sich neben der Strecke wieder. Mit viel Glück ist kein Gegenstand im Weg und die Maschine wird einfach auf die Strecke zurückversetzt. Mit Pech prallt der Fahrer gegen ein Pappschild, was dabei so hart und unnachgiebig wie eine Betonmauer ist. Auf ein Schadenmodell an der Umgebung und an den Bikes haben die Entwickler komplett verzichtet. Schade, aber dafür macht das die wirklich gelungene Fahrphysik wieder wett. Auf der Strecke spielt die richtige Sprungtechnik, die Neigung der Maschine, das Verhalten des Fahrers und das genaue Timing von Beschleunigung und Bremsen eine wichtige Rolle. Um optimale Zeiten fahren zu können, muss jeder Sprung richtig abgeschätzt und vor der Kurve mit der richtigen Bremstechnik gearbeitet werden. Um das Ganze zu vereinfachen oder eben auch sehr realistisch zu erschweren, gibt es verschieden Schwierigkeitsstufen und Einstellungsmöglichkeiten. Zum einen gibt es natürlich die KI-Schwierigkeit, welche von einfach bis hin zu schwer und sogar realistisch einstellbar ist. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden, erweist sich die KI als wirklich schwerer Brocken. Zum anderen ist die Fahrphysik individuell veränderbar. Je nach Talent kann so die Neigung des Fahrers entweder selber übernommen oder dem Computer überlassen werden. Mit den verschieden Schwierigkeitsstufen hat Milestone erreicht, dass MXGP - offizielle Motocross Videospiel nicht nur was für hartgesottene Motorrad-Freaks ist, sondern auch etwas für Neueinsteiger und für diejenigen, die sich bisher eher auf vier Räder wohlgefühlt haben. Das Herzstück der offiziellen Motocross-Simulation sollte natürlich der Kampf um den Weltmeistertitel sein. Am Besten ist man da im Karriere-Modus aufgehoben. Vor jedem Rennwochenende werden uns Zielvorgaben gegeben und nebenbei läuft der interne Kampf mit dem Teamkameraden. Werden die vorgegebenen Ziele erreicht und der Teamkollege geschlagen, werden als Belohnung Erfahrungspunkte ausgeschüttet und ihr steigt so in dem Ranglevel auf. Mit jedem höheren Level werden neue Teams, Fahrer und Bilder freigeschalten. Außerdem steigt das Interesse der anderen Teams, bei dem dann ein neuer Vertrag unterschrieben werden kann. Zwischen den Rennen kann dies jederzeit abgerufen werden. So wird auch ersichtlich, ob ein Team aus der höheren MX1-Klasse Interesse hat. Des Weiteren kann der WM-Punktestand angezeigt, die Anzahl der Fans abgerufen, die Kleidung angepasst und das neue Motocross-Magazin angeschaut werden, wobei da nur ein Blick auf die Titelseite geworfen werden kann. Mehr Möglichkeiten bietet der Karrieremodus zwischen den Rennen nicht. Hier hätte doch sehr gut mit Showevents gearbeitet werden können, um zusätzliche Fans, Geld und weitere Werbeverträge zu gewinnen. Da auf solche Events verzichtet wurde, fahren wir stupide 14 Saisonrennen ab. Ein Rennen findet immer an einem Wochenende statt und besteht aus einem freien Training, um die Strecke kennenzulernen, einem Qualifying und zwei Rennen. In der Qualifikation wird die Reihenfolge festgelegt, wer sich zuerst ein Startgatter aussuchen darf. Ziel ist es, so nah wie möglich an der ersten Kurve zu starten, um sich somit einen eklatanten Vorteil verschaffen zu können. Auch wenn die Karriere eintönig wirkt, so machen die Rennen doch unglaublich Spaß, denn das Motocross-Feeling ist auch am Fernseher merklich spürbar. Wer in einem weißen Trikot und einem hellen Bike startet, der kann sich schon mal auf die Wäsche nach dem Rennen freuen. Es dauert nur ein paar Meter und das gesamte Outfit ist von oben bis unten mit Schlamm und Dreck besudelt. Der kernige Motorensound rundet das Renngeschehen ab und verwandelt vollends das Wohnzimmer zu einer dreckigen Rennpiste. Schön ist auch die Einstimmung vor dem Rennen, bei dem zu jeder Strecke ein dazugehöriges Live-Video gehört, um die Vorfreude weiter anzuheizen. Da trüben auch manche fragwürdigen Rempler nicht das Bild, bei denen nichts passiert und die involvierten Fahrer von einem eigentlich absehbaren Sturz verschont bleiben. Was noch? Ah, Online-Rennen! Ja, auch dieses Rennspiel verfügt über einen Online-Modus, um sich mit den Spielern in der ganzen Welt messen zu können. Da gibt es beispielsweise eine Art Online-Liga, bei dem für die gefahrenen Rennen Punkte vergeben werden. Wird eine bestimmte Punktzahl erreicht, dann steigt der Spieler in die nächsthöhere Liga auf. Wird hingegen das geforderte Limit unterschritten, ist der Abstieg besiegelt. Neben dem Liga-Modus, gibt es noch die Möglichkeit eine Meisterschaft und einen Grand Prix zu absolvieren, welche schon aus dem Einzelspieler-Part bekannt sind. Zu erwähnen ist, dass zum Testzeitpunkt die Server wie leergefegt wirkten und kein Spiel über vier Personen möglich war. Aufgefüllt werden die fehlenden Plätze mit der KI, die je nach Liga unterschiedlich stark eingestellt ist. Schlussendlich hat der Mehrspieler-Modus sein Potenzial nur im Ansatz gezeigt, was aber nicht an dem Spiel liegt, sondern an den fehlenden Spielern. Ein Rennen mit 12 menschlichen Mitspielern, würde den Anreiz erheblich steigern und sich somit auch positiv auf die Spielzeit auswirken. Da dies (zumindest in der Testphase) nicht der Fall ist und in der Lobby gut und gerne fünfzehn Minuten Wartezeit für ein Spiel mit 4 Mitstreitern verloren geht, kann der Online-Modus auf den ersten Blick nicht punkten. Auch aus dem gemeinsamen Motocross-Abend mit Freunden wird nicht viel werden, da der Entwickler auf einen Splitscreen-Modus verzichtet hat. Fazit: Man kann mit MXGP Spass haben, wenn man viel Geduld mitbringt. Und man sollte vorher über die veraltete Grafik hinwegsehen und die Erwartungen hinsichtlich des Karrieremodus auf ein Minimum herunterschrauben. Abstriche müssen auch im Umfang gemacht werden. Trotz des vollgepackten Lizenzpaketes und der Auswahl von 14 Rennstrecken, wirkt die offizielle Motocross-Simulation auf Dauer eintönig. Schuld daran ist vor allem der wenig attraktive Karrieremodus. Wenn der Spieler als einzige Entscheidungsmöglichkeit die Auswahl eines Teams hat und die Karriere im Endeffekt nur aus einer Aneinanderreihung von Rennen besteht, dann kann von einer Langzeitmotivation keine Rede sein. Hier hätten Sponsorenwettbewerbe oder Showevents Wunder gewirkt. Auch der Online-Modus kann sich am Ende nicht mit Ruhm bekleckern. Dies liegt aber keinesfalls am Spiel selbst, sondern daran, dass im Moment zu wenig Spieler auf den Servern vertreten sind. Man wartet gut und gern 15 Minuten in der Lobby, bis ein Rennen endlich startet. Aber vielleicht ändert sich das mit der Zeit. Was wirklich schmerzt ist das Fehlen eines Split-Screen Modus. Schlussendlich ist MXGP - Das offizielle Motocross Videospiel aber immer noch ein gelungenes und über weite Strecken realistisches Rennspiel. Der Entwickler Milestone hat es tatsächlich geschafft, die Motocross-Atmosphäre in unser aller Wohnzimmer zu transportieren. Es macht Spaß, über die hügelige Piste zu brettern und um den Sieg zu kämpfen. Wer also ein Herz für den Motocross-Sport hat, der kann getrost zugreifen.

  • The(G)net Review: Marvel Puzzle Quest: Dark Reign

    Free2play Games gibt es auf mobilen Geräten wie Sand am Meer. Meistens ziemlich billig gemacht und auf die schnelle Abzockerkohle aus. Ist es da nicht erfrischend, dass es auch anders geht? Marvel Puzzle Quest: Dark Reign überzeugt mit seiner Aufmachung, einem bewährten und perfekten Spielprinzip und natürlich der Marvel Franchise. Hallo zusammen. Mein Name ist Michael Andai und ich bin süchtig. Richtig süchtig! Ich verstecke mich heimlich auf der Toilette um noch schnell ein paar Matches zu spielen und vielleicht einen Rang zu steigen. Vor dem Einschlafen dasselbe. Ich erwarte jeden Tag, dass ich zu Hause von einem Interventions-Kreis empfangen werde. Marvel Puzzle Quest: Dark Reign hat mich in einen Höllenwirbel von Mikrotransaktionen, Sammelwut und Gameplay gerissen, aus dem es so schnell kein Entrinnen geben wird. Wer das Puzzle Quest Gameplay liebt und kennt, hat keine Einstiegsschwierigkeiten. Zu Beginn des Spiels erklärt ein Tutorial, wie die Regeln des Spiels sind. Man bestückt sein Team mit drei Marvel Superhelden (-bösewichter) und wählt auf einer taktischen Karte seine Gegner aus. Nach einem kurzen (und meist skurrilen) Wortgefecht im Comic-Stil geht es dann auch schon zur Sache. Jeder Charakter besitzt bis zu drei Specialmoves, welche mit übereinstimmenden Farben des Spielfelds gefüttert werden sollen. Hat man die benötigte Anzahl an Farbpunkten erreicht, können taktische Angriffe ausgelöst werden. Sind die Lebenspunkte aller feindlichen Figuren auf null reduziert, ist die Runde gewonnen und man erhält eine Belohnung in Form von ISO-8 (Erfahrungspunkte), Superfiguren oder Power-ups. Kling einfach? Ist es auch. Doch das Spiel ist sehr viel tiefer, als es zu Beginn vermuten lässt. Spätestens dann, wenn man von einer bestimmten Gegnerkonstellation chancenlos auseinandergenommen wird, merkt man, dass noch mehr dahinter steckt, als nur farbige Steinchen aneinanderzureihen. Bestimmte Kombinationen von Superhelden ergänzen sich aufgrund ihrer Superkräfte besser als andere. Um an diese Superhelden zu kommen bedarf es etwas Glück, Ausdauer oder tonnenweise Geld sowie den Kauf von „Booster-Packs“. Unterteilt wird das eigentliche Spiel so: Prolog und Events. Beim Prolog kämpft man sich durch 5 Welten und sammelt sich so seine Basis an Figuren und ISO-8 zusammen. Der wirkliche Knaller sind aber Events. Dort kämpft man meist gegen die Teams anderer Spieler und bekommt je nach Thema des Events einen „obligatorischen“ Charakter zur Seite gestellt. Gewinnt man, erhält man Punkte, verliert man, werden Punkte abgezogen. Am Ende eines Events, welcher eine Stunde (Lightning Event) bis fünf Tage dauert, wird dann Bilanz gezogen. Je nach Rang bekommt man mehr oder minder interessante Belohnungen. Von ultra raren Helden bis zu Münzen um Boosterpacks zu kaufen. Natürlich sieht man im Vornherein schon, welcher Rang was gibt, andernfalls würde man kaum bis um 3.30 Uhr am Morgen noch versuchen, weitere Ränge zu erspielen. Fazit: Marvel Puzzle Quest vereint die heilige Dreifaltigkeit der Mobile-Spiele: Gameplay, Sammelwut und Free2play. Als Bonus gibt’s noch das makellose Erscheinungsbild und die Marvel Figuren dazu. Selten hat mich ein Handy-Game so dermassen in seinen Bann gezogen. Wer das Puzzle Quest Gameplay liebt und Marvel Fan ist, kommt um dieses Spiel nicht herum. Es enthält alles, was man sich wünschen kann: Sammeln bis zum Umfallen, Gilden, Taktik, Ranglisten, (indirektes) PvP, Upgrades, Charakterlevel, Social-Media-Anbindung. Die einzelnen Charaktere werden in Form von Comic-Heften dargestellt, komplett mit passender Grafik und Biographie. Das Einzige, was ich etwas vermisse, sind direkte Kämpfe zwischen zwei menschlichen Gegnern. Aber wer weiss, vielleicht kommt das noch.

  • GANG OF DRAGON: Nagoshi Studio kündigt neues Action-Adventure an

    Nagoshi Studio, das neue Studio von Yakuza-Schöpfer Toshihiro Nagoshi, hat mit GANG OF DRAGON ein Action-Adventure Ein erster Trailer und Screenshots geben bereits einen Eindruck davon, wie kompromisslos Nagoshi Studio

  • Fatal Fury: City of the Wolves: Rick Strowd im Gameplay Check

    stimmt mit einem ausführlichen Gameplay Video auf die Rückkehr von Rick Strowd in Fatal Fury: City of Fatal Fury: City of the Wolves ist seit Februar 2025 für PS5, Xbox Series X, Xbox Series S und den PC

  • Rover’s Tale erscheint 2026 - Story Trailer

    Publisher Team17 und Entwickler Observer Interactive haben einen neuen Story Trailer zu Rover’s Tale

  • Erster offizieller Trailer zu Battlefield 6

    EA und Entwickler DICE haben den ersten Trailer zu Battlefield 6 veröffentlicht, mit Einblicken in die Ein weiterer Trailer soll am 31. Juli veröffentlicht werden mit Fokus auf den Multiplayer-Part.

  • Nekome: Nazi Hunter Story Trailer und Screenshots

    Dazu gibt's einen neuen Story-Trailer und ein paar Screenshots.

  • Infinity Nikki erscheint am 5. Dezember - neuer Trailer

    Zur Feier der Ankündigung der Veröffentlichung und aller anderen Details, die im heutigen Trailer enthüllt Dank der Leitung von Kentaro Tominaga (Legend of Zelda: Breath of the Wild, Legend of Zelda: Tears of

  • Tomb Raider: Legacy of Atlantis: So sicherst Du Dir das kostenlose Wetsuit-Outfit

    Um die Wartezeit auf Tomb Raider: Legacy of Atlantis etwas erträglicher zu machen, gibt es heute ein Sobald Legacy of Atlantis nächstes Jahr erscheint, wartet das Outfit dann direkt zum Start im Spiel auf

  • Nioh 3 Release Date Trailer und neue Screenshots

    Auf der Reise trifft man historische Legenden wie Takeda Shingen oder Minamoto no Yoshitsune.

  • Neuer Trailer und Details zu Dark Pictures Anthology: House of Ashes

    Jetzt gibt es einen neuen Trailer, der mehr über die Figuren und die Geschichte von House of Ashes verrät Unser eigener Andy Meier hat dem zweiten Spiel der Serie hier in seinem Review eine Note von 6.2 gegeben Dark Pictures Anthology: House of Ashes wird in diesem Jahr am 22.

  • Killing Floor 3 Launch Trailer

    Entwickler und Publisher Tripwire Interactive haben heute den Launch-Trailer für Killing Floor 3 veröffentlicht Der Trailer gewährt einen Blick auf Mr.

  • Erster Trailer zu Yoshi und das geheimnisvolle Buch

    Nintendo blättert ein neues Kapitel auf: Yoshi und das geheimnisvolle Buch wurde offiziell für die Switch 2 angekündigt und erscheint im Frühjahr 2026. Die Geschichte beginnt auf Yoshis friedlicher Insel, wo plötzlich ein seltsames Buch vom Himmel plumpst. Es nennt sich selbst „Mr. E“ und kann – Überraschung – sprechen. Zwischen seinen Seiten verstecken sich Beschreibungen mysteriöser Kreaturen, und natürlich ist Yoshi sofort dabei, dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Damit startet ein neues Abenteuer rund um den grünen Dino, der sich einmal mehr in bunte Welten stürzt, skurrile Figuren trifft und mit seiner unerschütterlichen Neugier den Geheimnissen von Mr. E auf die Spur kommt.

  • Anpassungen-Trailer zu Sonic Racing: CrossWorlds

    Heute hat SEGA einen Trailer veröffentlicht, der tiefere Einblicke in die Anpassungsmöglichkeiten und

  • HITMAN World of Assassination zeigt neues PSVR2-Gameplay

    IO Interactive hat gestern auf dem VR Games Showcase einen neuen Trailer zu HITMAN World of Assassination HITMAN World of Assassination vereint die besten Elemente von HITMAN 1, HITMAN 2 und HITMAN 3 in einem Wachen mit einer einzigen Bewegung ausschalten; es gibt mehr Möglichkeiten als je zuvor, in der World of

The(G)net ist Mitglied des

Swiss Community Network Member

SCN-Mitglieder:

Unterstütze The(G)net

Donate mit PayPal
Metal Slug Arab-Talk GIF

powered by

Copyright © 1999 - 2026 The(G)net Schweiz

Das unabhängige Schweizer Spiele Magazin

bottom of page