Metal Gear Solid Film nimmt wieder Fahrt auf
Nach jahrelanger Funkstille scheint die geplante Live Action Verfilmung von Metal Gear Solid tatsächlich wieder in Bewegung zu kommen. Sony Pictures hat das Regieduo Zach Lipovsky und Adam B. Stein verpflichtet, das zuletzt mit Final Destination: Bloodlines erfolgreich war. Der Film entsteht bei Columbia Pictures, während Avi Arad und Ari Arad weiterhin als Produzenten beteiligt sind. Einen Kinostart oder einen Termin für den Dreh gibt es bislang allerdings noch nicht.
Damit beginnt für das Projekt praktisch ein neuer Abschnitt. Ursprünglich sollte Jordan Vogt Roberts Regie führen, während Oscar Isaac bereits 2020 als Solid Snake angekündigt worden war. Isaac ist inzwischen jedoch nicht mehr fest mit der aktuellen Version des Films verbunden. Somit dürfte auch die wichtigste Besetzung derzeit wieder offen sein. Aktuell wird Kurt Russell als einer der Frontrunner für die Rolle als Snake gehandelt, ebenso wie sein Sohn Wyatt Russell oder Alan Richtson und Karl Urban.

Wichtig ist: Von einem echten Hollywood Frontrunner kann derzeit eigentlich nur bedingt gesprochen werden. Nach aktuellem öffentlichen Stand hat Sony noch keine Shortlist bekannt gegeben und auch die grossen Branchenmedien nennen bislang keinen Schauspieler als definitiv führenden Kandidaten. Alan Ritchson ist momentan vor allem deshalb vorne, weil er die Rolle selbst öffentlich ins Gespräch gebracht hat
Welche Geschichte adaptiert wird, ist ebenfalls noch offen. Denkbar wäre eine Umsetzung rund um Solid Snake und den Shadow Moses Zwischenfall aus dem ersten Metal Gear Solid. Ebenso könnte Sony Elemente aus mehreren Spielen kombinieren. Lipovsky und Stein erklärten bislang lediglich, dass sie die ikonischen Figuren und die Welt der von Hideo Kojima geschaffenen Reihe auf die Kinoleinwand bringen möchten.
Nach rund zwei Jahrzehnten voller Ankündigungen, Verzögerungen und Neustarts stehen die Chancen damit zumindest wieder besser, dass Metal Gear Solid tatsächlich seinen Weg ins Kino findet.







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