The(G)net Review: Mario Party Superstars

Mario ist wieder in Partylaune. Mit 9 anderen Nintendo-Kameraden liefert sich der freudige Hüpfer zum 18. Mal wilde Multiplayerscharmützel und Versus-Massacker.


Mario Party Superstars Nintendo Switch Test Review

Das neuste Mario Party könnte man auch als Remix oder Remake betrachten. Die fünf Spielfelder kennen Experten nämlich bereits aus den ersten drei Teilen. Kurz noch 100 Mini Games aus unterschiedlichen Versionen grafisch aufgepeppt, und fertig ist der neueste Ableger.


Mario Party Superstars basiert auf dem "Leiterlispiel" Prinzip. Vier Kontrahenten würfeln um die Wette, um Münzen, Specialitems und vor allem die wertvollen Goldsterne zu ergattern. Landet ihr auf einem blauen Feld gibt's Extra Cash, rote Felder stibitzen euch ein paar Münzen. Einzelne Ereignisfelder sind über die Karte verteilt. So erspielt ihr z.B. einen 3-fach-Würfel, kauft bei Toad im Shop ein nützliches Extra, beauftragt Boo Boo als Münzdieb oder werdet von Bowser zur Kasse gebeten.


Mario Party Superstars Nintendo Switch Test Review

Nach jeder kompletten Runde wird zur grosser Gruppenkeilerei geblasen. Wer das automatisch gewählte Mini Game besteht, wird mit einem Münzregen belohnt. So kämpft ihr entweder solo gegen die drei anderen Mitspieler, schliesst euch zum Duo zusammen oder es heisst jeder gegen jeden. Nach der vorgegeben Rundenanzahl wird abgerechnet. Gewinner ist derjenige, der sich die meisten Goldstars unter den Nagel reissen konnte.


Wer keinen Mitspieler zur Hand hat, misst sich offline mit 3 CPU-Gegnern oder versucht Online sein Glück. 2 bis 4 Spieler teilen sich eine Switch, koppeln mehrere Konsole aneinander oder treffen sich im Netz für ein paar spassige Runden.



Fazit:

Zitat des Redaktionskollegen Andy: "Mario Party - oder das Game, das Freundschaften zerstört!". Ich würde zwar nicht so weit gehen wie er, aber Mario Party kann richtig fies werden. Glaubt man den sicheren Sieg in der Tasche zu haben, wird man in letzter Minute nochmals über den Tisch gezogen - ähnlich wie in Mario Kart. Spielt man das ganze alleine, ärgert man sich nicht nur über die bevorteilte KI, auch das ständige Warten bis ihr wieder dran seid fördert nicht unbedingt die Motivation und ist im Grunde eine sehr nüchterne Angelegenheit. Mehr Spass verspricht Mario Party Superstars mit mehreren menschlichen Mitspielern. Da können schon mal die Nerven blank liegen. Die 100 Mini Games variieren von 5 Sterne bis "Was soll das denn?", denn bei der Qualität der kurzen Spiele gibt es grosse Unterschiede. Manche machen extrem viel Spass, andere würde man am liebsten auf den Mond schiessen. Fragwürdig sind auch die sehr übersichtliche Anzahl an Spieleboards und die konservative Charakterauswahl. Da hätten ein paar mehr Bretter und Nintendo-Helden nicht geschadet. Sei's drum. Fans werden sowieso wieder zuschlagen. Wem das Spielprinzip mittlerweile zu ausgelutscht wirkt, wird auch mit der neuesten Mario Party kaum in Feierlaune kommen.



Wir haben Mario Party logischerweise auf der Switch getestet, gibt's ja nur für die Nintendo Konsole. Das Test-Muster stammt direkt von Big-N persönlich, vielen Dank!


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