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Ubisoft setzt trotz Milliardenverlust weiter auf generative KI

Ubisoft will den Einsatz generativer KI in der Spieleentwicklung deutlich ausbauen. Laut dem aktuellen Geschäftsbericht sieht der französische Publisher darin einen wichtigen Baustein seiner langfristigen Strategie. Künftig sollen KI Technologien unter anderem intelligentere NPCs, dynamischere Spielwelten und Spielsysteme ermöglichen, die stärker auf das Verhalten der Spieler reagieren und sich in Echtzeit anpassen.


Ubisoft Geschäftsbericht und Zahlen für das Jahr 2025/26

Parallel testet Ubisoft KI gestützte Werkzeuge für Qualitätssicherung und Entwicklungsprozesse. Mit Teammates arbeitet das Unternehmen zudem an seiner ersten spielbaren Generative AI Erfahrung.


Der Ausbau erfolgt allerdings in einer wirtschaftlich schwierigen Phase. Ubisoft verzeichnete im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatzrückgang auf 1,395 Milliarden Euro und einen Nettoverlust von 1,24 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag der Verlust noch bei 70,7 Millionen Euro.


Als Teil der laufenden Restrukturierung wurden nach einer internen Portfolio Prüfung sieben Projekte eingestellt und sechs weitere verschoben. Zudem reduzierte Ubisoft die Belegschaft im Vergleich zum Vorjahr um rund 1.200 Stellen. Trotz der angespannten Lage hält der Konzern an seiner Live Service Strategie fest. Besonders Rainbow Six Siege soll weiterhin zu den zentralen Wachstumstreibern gehören.


Für das Geschäftsjahr 2026/27 erwartet Ubisoft den Tiefpunkt der Restrukturierung, bevor sich die Geschäftsentwicklung wieder erholen soll.

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