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- The(G)net Review: Punch Out!!
Ladys and Gentleman: Let’s get ready to rumble! Nach fast 15 Jahren hat Nintendo endlich die Schreie der Gamer erhört und veröffentlicht einen Nachfolger zu einem absoluten Klassiker: Punch Out!! Man hat es nicht mehr für möglich gehalten. Nach dem sagenhaften NES Pendant Punch Out!! (welches ältere Semester von euch bestimmt anno dazumal zum NES Release gekauft haben ) und dem ebenfalls tollen Super Punch Out!! für das SNES, gab es keinen Nachfolger der arcadelastigen Boxsim mehr. Nintendo hat jetzt, 15 Jahre später eingesehen, dass es an der Zeit ist, die Boxhandschuhe neu zu schnüren und das Spiel auf Wii Besitzer loszulassen. Punch Out!! richtet sich ganz klar an Arcade Fans, die gerne darauf losprügeln. Wer ein realistisches Boxspiel erwartet, kann hier aufhören weiterzulesen. Worum geht’s? Ihr schlüpft (wieder) in die Rolle von Little Mac, einem 17 Jährigen, aufsteigenden Boxer, der natürlich nur ein Ziel vor Augen hat: den Meistertitel. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Ihr müsst drei verschiedene Meisterschaften gegen diverse üble Box-Kontrahenten überstehen, damit ihr der ultimative Box-Champ werden könnt. Im aufgeräumten Hauptmenü könnt ihr verschiedene Funktionen und Modis auswählen. Von Trainingseinheiten, Einzelkämpfen, 2 Spieler oder Welttournee wird viel geboten. Kern des Spiels ist ganz klar die Welttournee. Nach einer lustigen Einführung eurer Gegner, blickt ihr nun Little Mac über die Schulter und das Match kann beginnen. Ihr steuert den jungen Haudegen entweder mit Fuchtelbewegungen der Wiimote und dem Nunchuck (sogar das Balance Board könnt ihr anschliessen um dadurch Ausweichmanöver zu vollführen), oder ihr haltet die Wiimote wie ein NES-Pad und könnt ganz ohne zu fuchteln spielen. Wir empfehlen euch letztere Variante. Das Spiel ist enorm schnell und verlangt extrem präzise Reaktionen und die sind mit fuchteln schlicht nicht präzise genug umzusetzen. Ihr habt nun verschiedene Schlagvarianten zur Verfügung. Von Schlägen in die Magengrube, ins Gesicht oder Links-Rechts Kombinationen, sind viele Möglichkeiten euren Kontrahenten zu vermöbeln geboten. Da aber Punch Out!! total unrealistisch ist, hat es noch diverse Goodies zu bieten. Eure Gegner zeigen durch kurzes rotes Aufleuchten, dass sie einen Schlag gegen euch ausführen wollen. Weicht ihr nun schnell genug aus, könnt ihr eine Schlagserie anbringen. Schafft ihr es sogar den Schlag direkt zu kontern, erhaltet ihr einen Stern. Wer drei Sterne ergattert ohne einen Treffer zu kassieren, kann nun einen vernichtenden Super-Schlag vom Stapel lassen, der jeden Gegner umgehend auf die Matte haut. Das Spielsystem ist dem der Vorgänger ziemlich ähnlich und macht enorm Spass. Denn wer seinen Gegner nicht genau studiert und deren Attacken geschickt ausweicht, wird schnell die Matte küssen. Mit der Zeit werden die Kämpfe sogar richtig taktisch. Die Kämpferriege besteht aus knapp 13 Gesellen. Jeder hat eine individuelle Persönlichkeit und kommt aus einem anderen Land mit dessen klischeehaftenm Auftreten. Kenner der Vorgänger werden bei diesem Punkt leicht enttäuscht sein. Ausser dem Disco Kid sind alle anderen Kämpfer aus den Vorgängern übernommen worden. Da hat es den Franzosen Glass Joe, der immer der erste Gegner der euch gegenübersteht war und ist. Der enorm dicke Kanadier Bear Hugger oder der Russe Soda Popinski. Die Kämpferriege ist sehr abwechslungsreich aufgebaut und jeder Gegner verführt den Spieler zum schmunzeln. Schade wurden alle recyclet und nur wenig Neuzugänge ins Spiel eingebaut. Die Entwickler von Next Level Games haben sich eng an die Vorgänger gehalten. Die 13 Typen wurden absolut fantastisch in einem Comic / Cellshading Look digitalisiert. Dies sieht auf der eher schwachen Wii Hardware total toll aus. Die Charaktere bewegen sich geschmeidig, bieten sogar tolle Gesichtsanimationen inklusive sichtbarer Verletzungen. Vor allem die grösseren Kaliber sind herrlich animiert. Wenn der Bear Hugger zum Schlag ansetzt, wabbelt sein riesiger Bauch realistisch umher. Die verschiedenen Schauplätze sind passend eingefügt worden, hätten aber noch ein bisschen mehr Details vertragen können. Die Zuschauermenge wurde ansprechend umgesetzt. Man merkt dem Spiel an, dass sich die Entwickler sichtlich Mühe gegeben haben das Flair der Vorgänger einzufangen, was ihnen mit Bravour gelungen ist. Alles wirkt wie aus einem Guss und die Präsentation ist mal wieder Nintendo typisch erstklassig. Die verschiedenen Kämpfer sprechen alle in ihrer nativen Sprache. So toll das auch ist, leider wurden die Untertitel dafür wohl vergessen, denn wer deren Sprache nicht versteht, kriegt keine Übersetzung geliefert. Ansonsten überzeugt die Zuschauerkulisse sehr. Sie feuern die Kämpfer gekonnt an und euer Coach ist ebenfalls immer für einen guten Spruch zu haben und gibt euch zwischen den Runden wertvolle Tipps über euren Gegner. Punch Out!! ist Next Level Games wirklich toll gelungen. Es hat aber zwei, drei Ungereimtheiten die wirklich stören. Am schlimmsten ist das fehlen eines Online Modus! Heutzutage einfach nicht mehr akzeptabel. Im Spiel Super Mario Strikers Charged für die Wii zeigten sie, wie einfach und toll der Multiplayer-Modus implementiert werden kann. Bei Punch Out!! wurde dieser einfach weggelassen. Schade! Der 2-Spieler Modus ist auch so eine Sache. Ihr könnt nur mit duplizierten Hauptcharakteren gegeneinander antreten. Die 13 anderen Kämpfer sind nicht anwählbar. Einzig das kurzzeitige morphen in Super-Mac ist cool. Ansonsten wird der Mehrspielermodus im geteilten Bildschirm schnell langweilig. Auch der Umfang ist eher schwach ausgefallen. Geübte Spieler werden das Spiel in gut vier bis fünf Stunden komplett durchgespielt haben. Obwohl diese Zeit extrem kurzweilig ist und sich euch noch diverse Challenges für jeden Gegner öffnen, tröstet dies aber nicht über den spärlichen Umfang hinweg. Wer sich daran nicht stört, kriegt ein sehr spassiges Boxerlebnis mit Retroflair spendiert. Fazit: Was habe ich mich auf ein neues Punch Out!! gefreut! Mein Flehen wurde endlich erhört. Next Level Games bringt ein tolles, spassiges und forderndes Wii Spiel heraus. Keine mühsame Casual Minispielsammlung oder Fuchtelsimulation sondern ein waschechtes Spiel. Ich war sofort gefesselt, nur noch einen Kampf, nur noch einen Kampf... und schon waren wieder ein paar Stunden um. Es versprüht von der ersten Sekunde an den Charme der Vorgänger. Fans der alten Teile werden, sofort ein Tränchen in den Augen haben. Mir ist allerdings völlig schleierhaft, wieso kein Online Modus ins Spiel gepackt wurde. Das wäre DER Hit gewesen. Ebenfalls völlig unverständlich ist der 2-Spieler Modus. Wieso darf ich nur Mac auswählen? Ich möchte doch auch mal mit einem der anderen Charaktere zocken. Tja. Ich hoffe nur wir müssen nicht noch einmal 15 Jahre auf einen neuen Teil mit mehr Möglichkeiten warten. Punch Out!! macht auch in der Wii-Version viel Spass. Wer das Spiel durch hat, saugt sich noch die NES und SNES Version über die Virtual Console runter und boxt dort weiter.
- The(G)net Review: Rayman: Raving Rabbids 2
Die Hasen sind los! Nach knapp 1 Jahr Ruhe, erobern die verrückten Hasen erneut die Wii und sorgen für Chaos im Wohnzimmer. Lohnt sich eine erneute Anschaffung oder ist die Luft mittlerweile raus? Rayman Raving Rabbids 2 fängt genau da an, wo Teil 1 aufgehört hat. Das Spiel präsentiert sich als witzige Minispielsammlung. Ubisoft hat sich nicht lumpen lassen und spendierte der Neuauflage mehr als 50 neue Minigames. Viele davon sind echte Perlen, viele aber auch echte Nervtöter. So wie immer bei Minispielgames. Die Spiele könnten simpler nicht sein. Sei es Wäsche waschen durch wildes geschüttle der Wiimote, einem hungrigen Kunden überfüllte Teller bringen in dem ihr den Teller balanciert oder gar ein Musikgame-Verschnitt. Die Minispiel-Palette ist sehr gross und das tolle ist: Alle sind sehr einsteigerfreundlich gestaltet. Das grosse Plus in diesem Jahr ist die volle Konzentration auf den Multiplayer Modus. Im letzten Teil musstet ihr noch mühsam von Raum zu Raum laufen und euch dort ein Minispiel 'holen'. Bei der neuesten Auflage, könnt ihr von Anfang an entscheiden ob ihr alleine oder mit bis zu 4 Spielern auf die verrückte Minispiel Odyssee geht. Danach wählt ihr verschiedene Kontinente aus und schon kann die Minispielorgie losgehen. Gespielt wird mit der Wiimote und Nunchuck. Wer nur eine Wiimote hat, wird nicht in den Genuss aller Minispiele kommen. Die Steuerung funktioniert relativ gut. In vielen Situationen reagiert die Bewegungserkennung jedoch fehlerhaft und sorgt für Frust. Die meisten Minispiele erfordern nicht viel Einarbeitungszeit. Die meiste Zeit wird wild umhergeschüttelt. Die beliebten Shooter-Abschnitte der Vorgänger haben ebenfalls ein Comeback. Schnappt euch eure Knarre und ballert mit Saugnäpfen die Hasenbrut vom TV. Neu wurde der Hintergrund als Full Motion Video realisiert. Es läuft im Prinzip ein realer Film im Hintergrund, während die Hasen digital eingefügt wurden. Das sieht nicht nur toll aus, sondern spielt sich auch relativ gut. Leider nur bis maximal 2 Spieler. Immer die gleichen Hasen für die Minispiele zu benützen wäre ja langweilig. Im neuesten Teil, könnt ihr nun eurer Kreativität freien Lauf lassen. Je mehr ihr spielt, desto mehr Outfits für die Hasenbande schaltet ihr frei. Die Garderobe reicht vom Spider- über Sombrero- bis hin zum S&M-Bunny. Eine witzige Neuerung, bei welcher garantiert kein Auge trocken bleibt. Grafisch hat sich beim Spiel relativ wenig getan. Abgesehen von den schönen Shooter Sequenzen, blieb die Grafik genauso durchschnittlich wie schon vor einem Jahr. Grobkörnig und mit wenig Details. Dazu kommen noch viele kurze Ladezeiten, nicht ganz übersichtliche Menüstrukturen und eine eher magere Präsentation. Die verrückten Hasen haben aber ohne Zweifel ihren Charm behalten und bringen den Spieler mehr als nur einmal zum Lachen. Musikalisch sieht es ähnlich trist aus. Es wird ein 0815 Soundtrack geboten, welcher einer Fahrstuhlmusik ähnelt. Die diversen Musikspiele wiederum überzeugen mit gutem Sound, gemischt mit irrwitzigen Hasenstimmen. Darüber hinaus hört ihr viel Geschrei und Geklirre während der verrückten Minigames. Das Spiel ist völlig auf Multiplayer Session programmiert. Einzelspieler werden sehr wenig Freude an den Hasen haben. Sobald sich aber 4 Spieler gefunden haben, verwandelt sich euer Wohnzimmer in ein wildes, unkontrollierbares und einfach nur witziges Handgemenge, welches euch für viele Stunden Freude bereiten wird. Fazit: Rayman Raving Rabbids 2 ist im Prinzip genau das gleiche Spiel wie schon vor knapp einem Jahr. Entweder man liebt oder hasst diese verrückten Hasen mit ihren noch verrückteren Minispielen. Ich habe mich beim Spielen prächtig mit meinen Freunden unterhalten. Die Minispiele sind sehr einsteigerfreundlich und viele davon sind einfach urkomisch. Trotzdem fehlt dem Titel die Abwechslung. Sobald ihr alle Minispiele einmal gesehen habt, fällt die Motivation in den Keller. Grafisch wäre ebenfalls mehr machbar gewesen. Trotzdem, wer viel Besuch von Freunden und genug Wiimotes und Nunchucks zur Hand hat, der wird mit den irren Hasen eine spassige Zeit erleben.
- The(G)net Review: Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise
Findet es im folgenden Review heraus. Achtung die Hasen sind wieder los!
- The(G)net Review: Red Steel 2
Schon fast 4 Jahre ist es her, seit die Wii auf den Markt kam. Im Dezember 2006, mitsamt einer Palette Spiele. Eines davon war ein Egoshooter mit dem Namen Red Steel. Die Steuerung war damals völlig überladen, die Gegner dumm wie Stroh, die Grafik eher altbacken. Umso erstaunlicher ist es, dass Ubisoft sich aufgerafft und einen Nachfolger geschaffen hat. Obwohl; Nachfolger ist das falsche Wort. Mit Red Steel 2 versucht Ubisoft einen Reboot der Franchise. In Red Steel 2 schlüpft ihr in die Rolle eines namenlosen Typen, welcher einem fast ausgerotteten Clan angehört. Seine Geschichte ist schnell erzählt: Nachdem er durch einen anderen Clan fast getötet wurde, kann er im letzten Moment entkommen. Er macht sich auf um seinen Sensei zu retten, der ebenfalls kurz vor dem Tod steht. Nach der Rettung werdet ihr in die Schwert- und Schusskampfkunst eingeweiht und jagt nun die Clans, um Vergeltung zu üben. Nach einem relativ langen Tutorial, welches eine nette Promodame(!) per Videoschnipsel vorführt, kann das Spiel auch schon losgehen. Red Steel 2 ist komplett missionsbasierend und sehr linear gehalten. Ihr holt euch eure Missionen an einer Tafel ab und folgt brav den eingeblendeten Pfeilen zum Missionsziel. Diverse Nebenaufgaben bescheren euch zusätzliche Kohle. Damit könnt ihr zwischen den Missionen euren Haudegen aufpowern, neue Waffen sowie Katanas beziehen und sogar neue Moves dazulernen. Die Missionen sind nicht sonderlich abwechslungsreich aufgebaut. Meistens sind die Ziele klar vorgegeben, es behindern euch aber viele Schergen vor dem Ziel. Was macht man nun, wenn man mit den Typen nicht reden kann? Richtig, reindreschen was das Zeug hält. Da Red Steel 2 ein Egoshooter ist, wird logischerweise viel geballert. Dank dem Japano-Western Style kann euer Kämpfer aber jederzeit sein Katana rauskramen und den Gegnern gehörig die Leviten lesen. Sogar coole, stylische Combo Manöver mit Schwert und Knarre sind möglich. Red Steel 2 wurde spezifisch für Wii Motion Plus entwickelt. Ohne kann man das Spiel gar nicht spielen. Doch was bringt das genau? Sehr viel! Sofort nachdem ihr das erste mal die Kontrolle über euren Protagonisten erhaltet und euer Schwert schwingt, werdet ihr begeistert sein, wie befriedigend die Bewegungen umgesetzt werden. Schluss mit aus dem Handgelenk wedeln: Red Steel 2 verlangt euch alles ab. Ohne kräftige Hiebe eurerseits werdet ihr keine starken Katanaschläge hinbekommen. Dies kann mit der Zeit sehr ermüdend und muskelkaterfördernd sein, ist aber die beste Umsetzung eines Schwertkampfes bislang auf der Wii. Ansonsten ist die Steuerung tadellos: mit dem Nunchuck läuft ihr herum, per Wiimote pointet ihr auf den Bildschirm (und bewegt so euren Sichtkegel), Knarre sowie Katana sind sofort per Knopfdruck oder Schütteln aufrufbar. Eine praktische "Lock-on"-Funktion vereinfacht das Kämpfen. Die zahlreichen Kämpfe, die zu bestreiten sind, gestalten sich allesamt als Herausforderung. Obwohl die Gegnervielfalt sehr zu wünschen übrig lässt, sind die zu bekämpfenden Typen einigermassen intelligent und lassen sich nicht einfach über den Haufen ballern. Sie schützen sich in den richtigen Momenten, lassen sich zum Teil nur an bestimmten Orten verletzen und kämpfen bis zum Äussersten. Sobald ein Gegner genügend geschwächt wurde könnt ihr zu einem coolen Finishing Move ansetzen. Keine Angst: Blut oder gar abgetrennte Körperteile werdet ihr im Spiel keine finden. Highlight des Spiels sind die pompösen Bossfights. Ubisoft hat sich bewusst für einen ganz speziellen Look entschieden. Das Cell-Shading wirkt frisch - der Japano-Western Style gibt dem Spiel eine ganz spezielle Note. Die Gegner sind zwar alle Klone, Animationen sowie Aussehen gehen aber in Ordnung. Die Umgebungen sind sehr atmosphärisch und schön gemacht. Vielerorts wirkt das Spiel leider ein wenig gleich. Auch hat es viele schwache Texturen im Spiel. Trotzdem wirkt das Spiel sehr schön. Erstaunlicherweise läuft das Teil auch völlig flüssig in 60fps! Musikalisch wird viel geboten. Der Soundtrack ist logischerweise dem Genre entsprechend angehaucht, hat aber auch neuere Melodien oder treibende Beats. Die Musik wirkt immer passend und untermalt das Spiel sehr positiv. Die Sprachausgabe wirkt ein wenig aufgesetzt und trashig. Nach gut 8-10 Stunden ist der Spass vorbei. Danach bietet euch das Spiel noch einen Challenge Mode, in welchem ihr in schon besuchten Levels nach Highscores jagen könnt. Mehrspielermodi bietet das Spiel leider keine. Fazit: Red Steel 2 macht die Fehler des Vorgängers alle wett und bietet dem Spieler ein tolles Egoshootererlebnis, welches so auf der Wii konkurrenzlos ist. Dank Wii Motion Plus fühlte ich mich von der ersten Sekunden an wie ein Wild West Samurai und fuchtelte mir die Arme wund. Dieses Fuchteln ist positiv wie auch negativ. Bei langer Spieldauer werden euch die Arme schmerzen! Derart befriedigende Schwertkämpfe habe ich aber so noch in keinem anderen Spiel erlebt. Schade sind die Missionen sowie Gegner relativ repetitiv. Dafür gefällt mir die Grafik, die beweist, dass auch Wii Spiele, die nicht von Nintendo sind, hervorragend aussehen können und dabei noch mit 60fps laufen. Hut ab Ubisoft! Wer auf Egoshooter steht, der kommt an Red Steel 2 nicht vorbei.
- The(G)net Review: Resident Evil 4 Wii-Edition
Lest es im folgenden Review. Die Handlung von Resident Evil 4 bleibt gleich. In einer spanischen Gegend gehen seltsame Dinge vor sich und die Einwohner verhalten sich alle sehr aggressiv Ihr steuert Leon mit dem Nunchuck durch die Gegend, während ihr mit der Wiimote präzise auf eure Gegner
- The(G)net Review: Skate It
EA hat vor etwas mehr als einem Jahr mit Skate für die Next Gen Konsolen, dass von Tony Hawk dominierte Skategenre aufgemischt und gezeigt, dass es auch anders geht als nur mit Knöpfchendrücken. Wir alle kennen die langlebige Tony Hawk Skateboarding Reihe. In dieser werden Tricks durch Drücken der Knöpfe aktiviert und man kann unglaubliche Combos schaffen. EA versuchte vor knapp einem Jahr mit Skate zurück zum Realismus zu kommen. Anstatt wildes Herumgedrücke wurden die Tricks nur mit den beiden Analogsticks ausgeführt. Dies war frisch und innovativ zugleich und das Spiel wurde mit Lorbeeren überhäuft. Der Anfang ist sehr schwer und man muss die neue Steuerung lernen. Wer sich aber damit beschäftigt hat, wurde mit einer tollen Skate Simulation belohnt. Skate it für Wii geht nun nochmals einen Schritt weiter in Sachen Realismus. Dank Balance Board fällt die Wiimote zwar nicht ganz weg, doch alle essentiellen Kommandos werden nun durch eure Bewegungen auf dem Balance Board ausgeführt. Wie funktioniert es? Erstaunlich gut. Wie beim Vorgänger Skate, braucht es zuerst ein paar Stunden, bis es einem richtig wohl auf dem Brett ist und man einigermassen weiss, wie man welche Tricks aktiviert. Sobald man den Dreh raus hat, ist es aber extrem motivierend. Das Balance Board registriert an sechs verschiedenen Stellen eure Bewegungen. Die Wiimote braucht ihr für Grabs und Pushs. Wem das alles zu kompliziert und zu mühsam ist, kann auch ganz normal nur mit der Wiimote steuern. Am präzisesten ist es mit Wiimote und Nunchuck. Hier steuert ihr per Nunchuck euren Skater und mit Fuchtelbewegungen der Wiimote führt ihr Tricks aus. Schauplatz des Ganzen ist wieder die Stadt San Vanelona, nur dieses mal wurde sie scheinbar dem Erdboden gleichgemacht. Nur ein paar Skateparks haben die „Katastrophe" überstanden. Ein cleverer Zug um die herumlaufenden Leute zu eliminieren? Wir werden es wohl nie erfahren. Ansonsten läuft das Spiel in den Genre üblichen Bahnen. Ihr seid ein "no name Skater" und müsst euch durch bestehen der diversen Challenges einen Namen machen. Schön ist, dass ihr die Challenges nach euerem Style angehen könnt sprich, das Spiel gibt euch zwar vor, wie viele Punkte oder was für einen Trick ihr machen müsst, wo und zu welchem Zeitpunkt ihr den ausübt, ist jedoch euch überlassen. Ebenfalls könnt ihr die Challenges mit 2 Auszeichnungen schaffen. "Own it" ist der übliche und einfachste. "Kill it" ist für erfahrene Skater. Für den Mehrspielerpart hat EA leider ein bisschen geschlampt. Wollt ihr nämlich alle mit dem Balance Board spielen, müsst ihr immer abwechseln. Es spielt immer nur ein Spieler allein. Zusätzlich muss sich das Board jedes mal, wenn ein neuer Spieler draufsteht, neu kalibrieren. Wieso kann man seine Daten nicht direkt abspeichern? Ansonsten machen die Mehrspielerrunden aber viel Laune. Die Präsentation von Skate it ist EA typisch super. Die Menüs sind sylisch und alles im Skaterlook gehalten. Leider kann da die Grafik im Spiel selbst nicht mithalten. Hässliche, verpixelte und leblose Umgebungen schrecken zunächst ab. Glücklicherweise sind die Animationen eures Skaters besser gelungen. Da Skate it einem eher realistischen Look daher kommt merkt man schnell, dass die Wii schlicht zu wenig Power hat, um dies technisch sauber umzusetzen. Die Musik ist dafür super. EA hat keine Kosten und Mühen gescheut und euch einen 1A Soundtrack auf die DVD gepackt. Jede Musikrichtung wird unterstützt und die Musik untermalt den Skateralltag souverän. Wer Skate auf der Xbox 360 oder PS3 schon hat, braucht Skate it eigentlich nicht. Wer aber ein intensiveres und realistischeres Skate Gefühl braucht und willig ist dafür viel zu üben, wird mit Skate it sicherlich sehr viel Spass haben. "Casual" ist Skate it definitiv nicht. Fazit: Woah! Schon wieder den Trick nicht gestanden. Uh!! Schon wieder den Asphalt geküsst! Solche Sätze werdet ihr in den ersten paar Stunden mit Skate it öfters gebrauchen. Ohne intensives Training, vor allem wenn ihr mit dem Balance Board spielt, werdet ihr kein Land sehen. Die herkömmliche Steuerung mit Wiimote und Nunchuck ist sehr gut, aber das Spiel sollte man sich primär wegen dem Balance Board Support kaufen, denn eine Pad-Steuerung hat auch das bereits über 1 Jahr alte Spiel für die Next Gen Konsolen Xbox 360 und PS3. Wer sich aber mit dem Balance Board auf das Spiel einlässt, kriegt eine interessante und sehr innovative Skateboard Erfahrung spendiert, die es so auf keiner anderen Konsole gibt. Wäre doch nur die Grafik schöner...
- The(G)net Review: Sin and Punishment: Successor of the Skies
Successor of the Skies ist ein Fest für Hardcore-Spieler! Der Name Treasure ist seit der 16Bit-Ära für der Ingebriff für tolle Shooter: Guardian Heroes, Radiant Dies ist eine berechtigte Frage, die ich während meines Reviews selbst nicht ganz beantworten konnte. Sin and Punishment 2 kann man sich als eine Art Rail Shooter vorstellen.
- The(G)net Review: Super Mario Galaxy 2
Noch nie zuvor, sah man Mario derart prächtig durch die Gegend hopsen. In dunklen Gegenden kann er Glühbirnen mampfen, damit die Gegend erleuchtet wird. Zu guter Letzt kann er sogar die Fähigkeit erlangen, kurzzeitig durch die Gegend zu schweben.
- The(G)net Review: Capcom vs. SNK 2 - Mark of the Millennium 2001
Ursprung in den verschiedenen Fighting-Games, denen Capcom VS SNK 2 zu Grunde liegt (Street Fighter, King of , Hibiki (Last Blade), Haohmaru (Samurai Shodown), Yun (W Impact), Rolento (Final Fight), Todo (Art of Fighting), Kyosuke (Rival Schools), Rock (Mark of the Wolves), Eagle & Maki (Capcom Side), sowie die Und das heisst was, denn seit 1998 trohnte King of Fighters auf dem heissen Fighting-Sessel, und dieser
- Tomb Raider
Erfahrungspunkte nach einem Abschuss erinnern an Call of Duty.
- The(G)net Review: Trials Fusion
Ersatzcontroller von Vorteil: Das erste Next-Gen Trials steht auf der Startrampe bereit. Trials debütierte im vergangenen Jahrzehnt auf der XBox 360 mit durchschlagendem Erfolg. 2012 folgte Zu guter Letzt finden wir auch in Trials Fusion einen lokalen 4-Spieler Modus. Fazit: Trials Fusion ist nicht besser als seine Vorgänger, eigentlich auch nicht hübscher. Was es aber ganz sicher ist: Ein hervorragender Ableger der Trials Serie.
- The(G)net Review: Assassins Creed 3 (Wii-U)
Findet es im folgenden Review heraus!
- The(G)net Review: Bayonetta 2
Endlich ist es soweit und ich kann meine Lobeshymnen über Bayonetta 2 mit der Welt teilen. Die Veröffentlichung steht kurz bevor, das heisst falls ihr noch keinen Wii-U euer Eigen nennt ist die Zeit gekommen um das zu ändern. Glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen. Ist es möglich eines der besten Spiele aller Zeiten mit einem Nachfolger zu übertrumpfen? Viele grossartige Spiele erhielten einen fantastischen zweiten Teil, doch war die Messlatte jemals so hoch wie bei Bayonetta, einem der besten Actionspiele aller Zeiten? Schon wenige Minuten nach dem Einlegen des Silberlings wird klar wie müssig die Frage ist. Bayonetta ist wieder da und mein Gott, wie habe ich sie vermisst. Das Gaspedal wird von Anfang an durchgedrückt und das Tempo wird bis zum Schluss nicht reduziert. In den ersten Minuten verprügelt ihr Engel auf einem Jet und Rodin fährt in einem Nikolaus Kostüm an einer Häuserwand entlang. Der erste Boss, ein Drache den ihr auf einem Hochhaus bekämpft, würde für viele Spiele den unangefochtenen Höhepunkt darstellen. Bayonetta 2 wärmt sich damit erst auf um wirklich epische Auseinandersetzungen zu liefern. Im Zentrum steht erneut das herausragende Gameplay, welches seinesgleichen sucht. Auf den ersten Blick steckt nicht viel dahinter. Mit einem Knopf werden Tritte, mit dem anderen Schläge ausgeführt und in Kombination entstehen Combos. Klingt sehr banal und es ist durchaus möglich mit bescheidenen Fähigkeiten ans Ziel zu kommen. Das herausragende Merkmal aber ist die erstaunliche Tiefe des Systems. Wer bereit ist einiges an Zeit zu investieren wird Bayonetta wie eine Verlängerung des eignen Arms kontrollieren können. Moderne Hexen setzen im Styling wie im Kampf auf Abwechslung. So ist Bayonetta in der Lage verschiedene Waffen zu benutzen. Sie setzt dabei etwa auf einen Pfeilbogen oder Katanas. Es ist frei wählbar in welcher Kombinationen die Todeswerkzeuge benutzt werden. So entsteht eine schier unendliche Anzahl von Combos. Selbst nach etlichen Stunden wird nur die Oberfläche des Möglichen angekratzt. Ausweichen ist ebenso elementar wie in die Offensive zu gehen. Erwischt ihr das richtige Timing wird die 'Witch Time' aktiviert und die Welt rund um die bebrillte Amazone wird verlangsamt. Es ist unglaublich befriedigend dieses Manöver Mal um Mal erfolgreich durchzuführen und die Gegner für ihren misslungenen Angriff büssen zu lassen. Habt ihr die Widersacher genügend oft ins Leere laufen lassen könnt ihr den 'Umbran Climax' aktivieren. Dabei eilen kontrollierte Dämonen zur Hilfe und alle ausgeführten Attacken richten mehr Schaden an. Kombiniert ihr diese Features geschickt explodiert der Bildschirm förmlich. Nicht nur die ausgezeichnete Spielbarkeit sondern auch die Liebe zum Detail ist konkurrenzlos. Bei einem Doppelsprung spreizt Bayonetta Schmetterlingsflügel, beim Rennen verwandelt sie sich in einen schwarzen Panther. Ist ein Abschnitt geschafft lächelt die Heldin verschmitzt in die Kamera, welchen einen Schnappschuss vornimmt. Solche Kleinigkeiten helfen die Welt glaubhaft darzustellen und komplett abzutauchen. Bayonetta entsprang dem Genie von Hideki Kamiya. Der Director ist mit Titeln wie Resident Evil 2, Okami oder Devil May Cry zu einem Superstar der Industrie geworden. Während dem Entwicklungsprozess stand er dem Team als Supervisor zur Verfügung, übergab die Regie aber an Yusuke Hashimoto um sich mit „The Wonderful 101“ einer neuen IP zu widmen. Viele werden sich über die Exklusivität des Titels wundern, da der Vorgänger nie auf einer Nintendo Plattform erschienen ist. Nach der Fertigstellung des ersten Teils versuchte Platinum einen Partner für den Nachfolger aufzutreiben. Sega, Publisher des Erstlings hatte kein Interesse. Nintendo sprang in die Bresche und der Rest ist Geschichte. Eine Handlung ist natürlich auch vorhanden, diese ist aber nicht besonders interessant. Die Leading Lady merzt diesen Missstand aber komplett alleine aus. Bayonetta ist ein wahnsinnig gut realisierter Charakter und kokettiert gekonnt mir ihrer Sexualität. Weibliche Charaktere nehmen auch heute noch eine untergeordnete Rolle in Videospielen ein. Meist wollen kreischende Plagegeister vor nahendem Unheil beschützt werden, so altmodisch wird die Rolle der Frau in unserem Hobby dargestellt. Bayonetta aber dreht dieses Klischee völlig um. Sie alleine ist es Wert der dünnen Handlung zu folgen. Fazit: Bayonetta 2 ist eine Liebeserklärung an das Genre und an Videospiele im Allgemeinen. Platinum hat es endlich geschafft die Wii-U begehrenswert zu machen. Was sie uns hier bieten ist Action in Perfektion, von der ersten Minute an. Jeder Fan von Actiongames schuldet es sich Bayonetta 2 zu spielen, besser wird’s schlicht nicht mehr. Leider verheissen die ersten Verkaufszahlen aus Fernost nichts Gutes, was die Wahrscheinlichkeit eines dritten Teils verschwindend klein erscheinen lässt. Vielleicht haben die Entwickler darum auch so viel Content auf die Disc gepackt. Neben der Hauptmission gibt es derart viel zu entdecken, dass Bayonettas Bann so schnell nicht gebrochen wird. Ich kann noch so lange Superlative um mich werfen. Die Königin ist zurück auf dem Thron und es wird verdammt lange dauern bis ihr jemand die Krone streitig machen wird.
- The(G)net Review: Captain Toad: Treasure Tracker
Wer hatte nicht schon alles sein eigenes Spiel? Donkey Kong selbstredend, Mario steht ausser Frage. Aber auch dessen Bruder Luigi, das Reittier Yoshi und selbst Fiesling Wario dürfen sich über ein eigenes namens gebendes Vollpreis-Spiel freuen. Was liegt da näher, als endlich auch dem allseits beliebten Pilzkopf sein höchstpersönliches Abenteuer zu widmen? Im Pilzkönigreich sorgen seit jeher andere für Furore. Sei es die Riesen-Echse Bowser mit unzähligen Entführungen der Prinzessin oder aber die Klempner-Brüder, die sich ganzer Heerschaaren an Gegnern mittels Hüpfattacken erledigen. Nun ist das Pilzwesen Toad und seine Sippschaft nicht unbedingt für seine Sprungkraft bekannt. Ganz im Gegenteil, steht doch der allseits hilfsbereite Kerl meist nur auf den einschlägig bekannten Ebenen rum und wirft mit Informationen oder Sternen um sich. Zumindest letztere spielen auch bei Captain Toad eine grössere Rolle, zu ergattern gilt es das glänzende Stück aber nicht mittels wagemutigen Akrobatikaktionen; vielmehr wird der Hirnschmalz des Spielers beansprucht. Spielern von Super Mario 3D World dürfte das Spielprinzip nicht ganz unbekannt erscheinen; zumindest nicht, wenn man die darin verpackten Captain Toad Abschnitte beachtete. Denn genau so spielen sich die mehr als 70 verschiedenen Levels von Treasure Tracker. Mittels geschicktem Drehen der stets frei manövrierbaren Kamera werden versteckte Abschnitte der Levels ersichtlich. Nun soll Toad (oder Toadette) möglichst ohne unschöne Gegnerberührungen auch dorthin gelotst werden. Lift-Plattformen und Schalterrätsel verkomplizieren den Weg dorthin auch schon mal. Hauptziel ist in jedem der übersichtlichen Levels das ergattern des Sterns. Das absolvieren der Nebenaufgaben, sprich dem Einsacken weiterer Gegenstände, motiviert dank lösbaren bis knackigen Aufgaben ebenfalls. Zudem gibt’s einige Bonus-Spielereien frei zu schalten. Ohne die zusätzlich im Abschnitt verstreuten Schätze wäre der Titel auch gar einfach zu lösen. Schwer ist die Abenteuer-Hatz zwar auch jetzt noch nicht, aber immerhin – zumindest in den späteren Levels – fordernd genug. Auf technischer Seite wirkt Toads Schatzsuche gelungen. Das Spiel ist hübsch präsentiert und bietet in etwa das, was von Rätselabenteuer dieser Art erwartet werden darf: Passable aber abwechslungsreiche Optik, unterlegt mit angenehmer musikalischer Berieselung. Nicht ganz überzeugen konnte dagegen die Bewegungssteuerung des Controllers, der Pilzmann läuft mittels Analogsticks deutlich präziser durch die Welten. Fazit: Richtig gute Puzzlers sind nicht an der Tagesordnung, schon gar nicht auf Nintendos aktuellster Konsole. Umso mehr freuen wir uns über Toads jüngsten Ausflug. Die rund 70 Abschnitte unterhalten insgesamt gut, werden aber nur selten richtig fordernd. Dennoch fühlten wir uns auf der Suche nach den überall verteilten Schätzen stets wunderbar unterhalten. Spieler mit einem ruhigeren Gemüt ohne Anspruch auf zu viel Gehirnakrobatik oder aussergewöhnlich hohe Joypad-Künste holen sich Captain Toad: Treasure Tracker unbedingt ins Haus. Zumal der Titel beim Händler des Vertrauens auffällig günstig angeboten wird.
- The(G)net Review: Donkey Kong Country: Tropical Freeze
Was haben wir über die Weihnachtstage für einen Spass mit Mario und seinen Pilzfreunden gehabt, Wii U sei Dank. Bis auf einige Klassiker im Online-Store wurde es dann wieder erschreckend still im Hause Nintendo. Zeit, die Primaten von der Leine zu lassen. Donkey Kong hat die Spielhallen-Geschichte mit definiert. Vor mehr als 30 Jahren warf der dickliche Affe mit Fässern nach Mario. Den Job der Prinzessinnen-Entführungen übernahm Jahre später die Riesenechse Bowser, Kong blieb wenig übrig: Er musste sich ein neues Einsatzgebiet suchen. Hierfür wechselte er in den 90er Jahren nicht nur sein Image, sondern auch das Genre. 1994 veröffentlichte Nintendo, damals in Zusammenarbeit mit Rare, das Super Nintendo Spiel „Donkey Kong Country“. Trotz PlayStation und Sega Saturn in den Stores, machte die Affenbande das 16-Bit Modul zum bestverkauften Spiel des Jahres. Zwei Modul-Nachfolger und eine mehr oder minder verunglückten 3D Reinkarnation später, wurde es wieder ruhig um die Primaten-Familie, sofern man Spin-Offs wie das Trommelspiel Donkey Konga ausser Acht lässt. Erst 2010 holte Donkey Kong zum grossen Comeback aus: Auf der Erfolgskonsole Wii fordert Donkey Kong Returns mit klassischer Jump’n Run-Kost und gewohnt anspruchsvollem Leveldesign die Spieler erneut zu Höchstleistungen. Dank durchwegs positivem Feedback der Spielergemeinde, erfreuen wir uns jetzt am sehr gerne gesehenen Nachfolger. In Kern bietet Tropical Freeze dasselbe Spielprinzip wie sein direkter Vorgänger. Das bedeutet nicht anders, als dass – sollte man mit der Wii-Mote spielen – es sich empfiehlt die Schlaufe am Handgelenk zu befestigen. Wenig Spiele auf dem Markt verlocken gerne mal damit, das Joypad direkt gen Mattscheibe zu werfen. Der Affe bewegt sich erneut durchwegs auf einer Ebene, auch wenn gelegentliche Kameraschwenks auf die theoretisch vorhandene dritte Dimension aufmerksam machen. Das „fehlende“ 3D-Spielprinzip macht den Titel aber zu keiner Zeit einfacher. Im Gegenteil, bei Donkey Kong handelte es sich seit jeher um bockschwere Titel, dieser Tradition folgt auch Tropical Freeze. Aber auch jener, dass begangene Fehler stets im direkten Zusammenhang mit dem mangelndem Können des Spielers stehen. "Schwer aber fair trifft" das Konzept auf den Punkt. Das ist Kennern der Vorgänger bereits bekannt und sogar mit ein Grund, dem Affentreiben dermassen verfallen zu sein. Das Prinzip Super Ghouls’n Ghosts bzw., um mehr in der Aktuelle zu bleiben, Dark Souls ist süchtig machend und funktioniert in Kombination mit einer perfekten Spielbarkeit immer wieder. Jene ist wie selbstverständlich wieder gegeben. Punktgenau lässt sich Donkey Kong über die Ebenen steuern. Einmal mehr wird er von seiner ganzen Familie unterstützt. Dadurch bleibt Kong länger in der Luft oder, das ist neu, darf mittels Cranky Kong’s Gehstock à la „Duck Tales“ über sonst tödliche Passagen springen. Die Spezialfähigkeiten fügen sich einwandfrei ins rundum gelungene Spielprinzip ein und werden oft auch benötigt, um etwaige Geheimpassagen zu entdecken oder Puzzleteile sowie Kong-Buchstaben zu ergattern. Sollten die sechs oft überraschend langen Levels dann doch zu fordernd sein, werden Extra Gegenstände gekauft, um sich die harte Jump’n Run Arbeit ein wenig zu erleichtern. Letztendlich hilft aber nur üben, üben, üben. Ein Zwei-Spieler Coop-Modus ist zwar mit dabei, aber einfacher wird der Titel dadurch keinesfalls. Ähnlich wie in Super Mario 3D World werden die Abschnitte grösstenteils schwerer weil hektischer, sollte ein Sofa-Kollege mit von der Partie sein. Audio-Visuell überzeugt Donkey Kong Country: Tropical Freeze bereits in den ersten Sekunden des Spiels. Das charmante Intro lässt die Vorfreude auf das Spiel aufleben und selbst der Titelscreen sorgt für gute Stimmung. Die in-Game Optik weiss dabei durchwegs zu überzeugen, endlich spielt sich der Affe in HD-Grafik. Musikalisch überzeugt Donkey Kong seit jeher mit rhythmischen Klängen, welche aber bei zu vielen Ableben - wie jede Musik - irgendwann ärgern kann. Das Wii U spezifische Gamepad wird übrigens zu keiner Zeit benötigt. Fazit: Ich bin ein bekennender Fan von Jump’n Runs der alten Schule, Donkey Kong zählt sich zu jener Gruppe und überzeugt dabei stets mit tadelloser Spielbarkeit. Der berühmt berüchtigte, oft gnadenlose Schwierigkeitsgrad greift zwischenzeitlich das Nervenkostüm an, motiviert aber im Umkehrschluss ungemein. Dazu die abwechslungsreichen Umgebungen sowie endlich HD-Optik, eigentlich spricht rein gar nichts gegen den Kauf des neusten Donkey Kong Abenteuers. Sollte ein fehlender Wii U das einzige Gegenargument sein, würde sich ein Konsolen Kauf spätestens jetzt lohnen, zumal Mario Kart 8 bereits in den Startlöchern steht.
- The(G)net Review: Dr. Mario
Langsam kommt die Virtual Console Lawine ins Rollen. Wobei von einer Lawine zu sprechen noch zu verfrüht sein mag. Dennoch füllt sich zumindest im NES Lager die Spiele Auswahl immer mehr. Ein weiterer Mario-Titel buhlt seit Februar um die Gunst der Spieler. Nach den Jump’n Run Sidescrollern der jüngsten Vergangenheit versucht sich Mario heuer erneut in einem fremden Genre. Nichts desto trotz, dass die seinigen meisterlichen Ausflüge seit jeher im hüpflastigen Bereich liegen, hat der Klempner seine Qualitäten bereits in unterschiedlichsten Gebieten unter Beweis gestellt. 1990 erschien mit Dr. Mario auf dem Nintendo Entertainment System ein Abstecher in den medizinischen Bereich des Pilz-Königreichs. Statt erneut die offensichtlich eher unselbstständige Prinzessin zu retten, versucht sich Mario als Pillendreher; im wahrsten Sinne des Wortes. Dr. Mario ist ein Puzzler wie er im Buche steht. Eine Variation aus Tetris und Columns. Statt Blöcke oder Formen werden hier Pillen mit verschiedenfarbigen Bakterien oder auch Viren kombiniert. Es gilt jeweils vier gleichfarbige Komponenten auf- oder nebeneinander zu stapeln, um die Pillen bzw. an jene angrenzende Bakterien zu eliminieren. Ein gutes Auge, genügend Reaktionsgeschick sowie die Fähigkeit, die jeweiligen zweiteiligen Pillen am korrekten Bildschirm-Fleck abzulegen helfen dabei, Mario zum Erfolg zu führen. Jener wird, je weiter das Spiel voranschreitet, Genretypisch immer schwerer zu verwirklichen. Die Pillen fallen frei nach Ur-Vater Tetris konstant schneller auf den Grund des Arzneibehälters und verhindern so das wohl überlegte ausschalten des fiesen Virus. Übrigens genauso Genre-typisch: Es gewinnt, wer die höchste Punktzahl erreicht – einem Krankheitsbefall-Endgegner braucht sich der Schnurrbartträger nicht zu stellen. Da die Punktehatz alleine auf Dauer möglicherweise zu eintönig wird, bietet Dr. Mario einen gelungenen Zwei-Spieler Modus an. Jetzt wird um die Wette mit Pillen geworfen. Wie im 1-Spieler Modus lösen geschickt platziere Medis Auflösungs-Kettenreaktionen aus. Im Duell bedeutet das für den gestressten Gegner eine Extraladung Pillen in seinem Glas, was selten zu einem Vorteil wird. Fazit: Dr. Mario bietet ein gelungenes Puzzler-Konzept das auch langfristig unterhält. Nicht aber dank einzigartigen Designentscheidungen, sondern insbesondere durch die nur schmale Variation eines erfolgsversprechenden Spielkonzepts, welches bereits mit Tetris tausende von Spielern bei der Stange hielt. An dessen Faszination schafft es Mario in den Doktoren-Klamotten zwar nicht, für eine gelungene Runde zwischendurch oder ein spannendes Sofa-Duell gegen Freunde reicht es aber allemal auch heute noch. Zumal die Musik teilweise zum mitträllern einlädt und die spärliche Grafik schon damals kaum Raum zum Altern hatte.
- The(G)net Review: Excite Bike
Excite Bike erinnert neuzeitliche Videospieler an Trials. Im Gegensatz zu Trials, wo eine einzelne Strecke schon mal gut und gerne 30 Minuten dauert bis man nur
- The(G)net Review: Game & Wario
Seit Wario’s erstem Game Boy Ausflug trifft man das gemeine Konterfei von Mario auf jeder Nintendo Konsole an. Berühmt wurde der dickliche Fiesling letztendlich durch die Mini-Spiel Sammlung Wario Ware auf dem Game Boy Advance. Eine eben solche Spielesammlung verspricht auch Game & Wario zu sein. Tatsächlich überzeugten die Wario Ware Spiele die letzten Jahre auf jedem Gerät. Die wirr-abstruse Sammlung von irrwitzigen Mini-Mini Spielchen welche jeweils über nur wenige Sekunden andauerten, hatte stets ihren Reiz. Gerade weil die verschiedenen Reaktionstests so völlig anders waren, wollte man als Spieler immer sehen, was für verdrehte Ideen die Designer noch auf Lager hatten. Nach dem hervorragenden Nintendo Wii Auftritt von Wario durfte man auf den Wii U Nachfolger gespannt sein. Leider stellt sich bereits im Menü eine gewisse Ernüchterung ein. Zwar sind die bekannten Charaktere wieder mit von der Partie, aber statt unzähliger verrückter Minigames erwartet jeder von Warios Freunden den Spieler mit nur einer einzigen Spielvariante. Jene schwanken in ihrer Qualität massiv. Von „das würde ich gerne nochmals spielen“ bis zu „ich hoffe nicht noch weitere Lebenszeit damit verschwenden zu müssen“ wird alles geboten. Wie bereits aus anderen Wario Titeln bekannt, müssen erst Spiele abgeschlossen werden, um Zugang zu den nächsten zu erhalten. Ebenso kennen wir die überdrehten Comic-Geschichten welche um die Spiele herumgestrickt wurden. Über jene durfte man bereits in der Vergangenheit streiten; nur so viel: Interessanter wurden diese sicher nicht und über die Story lohnt es sich kaum, ein Wort zu verlieren. Wohl aber über die guten Dutzend Minispiele. Wie bereits angetönt schwankt deren Qualität von unter aller Sau bis zu richtig unterhaltsam. Kaum sinnvoll genutzt wird die Kombination GamePad Screen in Kombination mit dem Fernseher. Am interessantesten ist hierbei 9-Volt’s Angebot. Der Junge spielt im Bett klassische Wario Ware Games via Handheld, sollte aber eigentlich schlafen. Der Spieler übernimmt nun die Wario Ware Action auf dem Gamepad Screen und achtet gleichzeitig auf das Schlafzimmer, angezeigt am TV – sobald die Mutter auftaucht, wird das Handheld auf Tastendruck versteckt. Eine interessante Idee gepaart mit klassischen Wario Ware Microgames, wohltuend im Vergleich zum restlichen Angebot. In den übrigens Minispielen wird das riesen Joypad aus diversen Gründen hin und her geschwankt. So wird der jeweilige Charakter am TV über Skipisten gelotst oder in einer Art 2-D Shooter bis zum Levelende beweget. Ebenso werden Pfeile via Screen auf den Fernseher geschossen oder Alien-Raumschiffe mit der Bazooka via Joypad Fadenkreuz vom Himmel geholt. Selbstverständlich wird dabei immer mit dem Pad herumgefuchtelt. Gratis dazu gibt’s noch simple Puzzle Aufgaben und selbst gezeichnet wird auch noch: Dreiecke, Kreise und Linien in der richtigen Grösse. Hört sich langweilig an? Dann trifft es den Nagel auf den Kopf. Nur wenige der Minispiele lassen den Wunsch aufkeimen, nochmals zu den belanglosen und oft spassfreien Aufgaben zurück zu kehren. In dieser Form erinnert Game & Wario ein wenig an das letztjährige Nintendo Land. Kaum Ideen gepaart mit dem Versuch, unbedingt die neuen Gamepad-Funktionen in ein neues Spielkonzept würgen zu wollen. Da helfen letztendlich auch die vier Multiplayer Optionen nicht weiter. Einige davon machen zwar Spass, aber zu einem Partykracher wird Game & Wario deswegen noch lange nicht. Fazit: Ich habe mich auf eine neues Wario Ware gefreut, erhalten habe ich eine weitere Ansammlung von Simpel-Spielchen, die leider nicht annähernd an die lieb gewonnene Verrücktheit der Microspiele vergangener Tage herankommt. Was bleibt ist der Versuch, Wario Ware an die neuen Game Pad Funktionen anzupassen. Weniger wäre mehr gewesen. Hätte mir Nintendo 200 neue Micro Games vor die Nase gestellt, die man genauso gut auf dem DS hätte realisieren können, ich wäre zufrieden gewesen. So kann ich Game & Wario eigentlich niemandem richtig empfehlen, Schade eigentlich.
- The(G)net Review: Fast Racing Neo
Schnell, schneller, WipeOut – so lautete die Formel in der Vergangenheit. Shin’en versucht diese Tatsache zumindest auf Nintendos Wii U zu verändern. An Geschwindigkeit scheint es dem Titel nicht zu mangeln, ob auch in anderen Bereichen mit den grossen Vorbildern mitgehalten werden kann? Fast Racing Neo ist ein Download-Only Titel und derzeit nur auf Nintendos aktueller Heim-Konsole im Angebot. Dass es sich nicht um ein im Handel erhältliches Retail-Produkt handelt und noch dazu der erschwingliche Preis, diese Tatsachen lassen oft einfacher über den ein oder anderen Makel eines Spiels hinwegsehen. Das schöne bei Fast Racing Neo ist, dass es diesen Bonus kaum benötigt. Die drei verschiedenen Spielklassen sind nicht nur ultra schnell, sie sehen auch durchwegs sehr hübsch aus und gehen flüssig über den Screen. Grafisch gibt es kaum etwas am Spiel zu kritisieren. Ein Geschwindigkeitsrausch, wie er dem virtuellen Rennfahrer hier präsentiert wird, gab’s seit WipeOut oder dem guten alten F-Zero kaum mehr zu verzeichnen. Shin’en orientierte sich dabei eher an Letzterem. So gibt es keine Waffen, der Fokus soll auf Renn- und Rempel-Action liegen. Um der (starken-) Konkurrenz doch den Schneid ab zu kaufen, sammelt der eigene Flitzer Boost-Kugeln und fliegt über auf der Strecke verteilte Speed-Felder. Die nahezu perfekte Nutzung jener, sowie hervorragende Strecken-Kenntnisse sind gefordert, um letztendlich Platz 1 in den zur Verfügung stehenden vier verschiedenen Ligen zu erlangen. Banden-Berührungen kosten dabei nicht Geschwindigkeit im Ausmasse eines WipeOuts oder gar Ridge Racers, was auch Anfängern rasche High-Speed Erfahrungen beschert. Tunlichst zu vermeiden sind Stürze in die Tiefe, jene kosten dermassen Zeit, dass die Top-Platzierungen kaum mehr zu erreichen sind und ärgern selbstverständlich besonders, wenn sie kurz vor Renn-Ende passieren. Wer nicht nur gegen die KI antreten möchte, startet ein 4-Player Splitscreen Rennen auf dem heimischen Fernseher. Das ist löblich und läuft erstaunlich flüssig, wenn auch die Übersicht unter dem deutlich kleineren Bildschirmausschnitt leidet. Mehr Bild gibt’s in Online-Rennen, leider aber ohne Bestzeiten-Vergleich. Zu kritisieren gibt es wenig, dennoch ist nicht alles Gold was glänzt. Fast Racing Neo ist das ideale futuristische Raser-Spiel für zwischendurch, oder um Freunden die Geschwindigkeits-Grenz-Erfahrung auf dem Wii U zu zeigen und mit jenen um die Wette zu rasen. Die Renn-Welt der Zukunft wurde ansonsten kaum ausgeschmückt, das drückt auf die Langzeit-Motivation im Einzelspieler-Modus, zumal es kaum etwas frei zu spielen gibt. Fazit: Fast Racing Neo macht Spass, das in erster Linie aufgrund der wahnwitzigen Geschwindigkeit. Einfach ist es dabei allerdings selten und der Top-Speed lässt die spärliche Strecken-Auswahl nicht völlig in Vergessenheit geraten. Mehr Abwechslung, mehr Strecken, eine kreative Hintergrund-Story oder Online-Ranglisten sowie ein very-easy Modus hätten den Download Titel noch besser gemacht. Was bleibt ist ein definitiv empfehlenswerter Download, der aber nicht ganz an die Klasse der bekannten Konkurrenz heran reicht. Jene kostet aber auch ein Vielfaches.
- The(G)net Review: Family Party: 30 Great Games
Kürzlich ist mir zu Ohren gekommen, dass einige Minispiele-Sammlungen weniger bieten, als deren Name zu versprechen vermag. Selbstverständlich bin ich der Auffassung, dass es sich bei diesem Gerücht ausschliesslich um fieses Schlechtmachen handelt, oder? Neeeeeeeeeeein bin ich nicht. Nintendo hat bereits mit der Wii auf Konsolen das eingeläutet, was es auf Heimcomputern seit Jahren gibt, wenigstens seit der Einführung der CD-Rom: Spiele die gemäss Cover deutlich mehr versprechen als letztendlich drin steckt. Ein Schelm, wer jetzt denken mag, dass es sich bei der lustigen Familien Party um dasselbe Prinzip handeln könnte. Mit Sicherheit werden hier 30 grossartige, einzigartige, vielfältige und interessante Spiele geboten. Und gleich nochmals: Nein. Die Family Party wartet bereits mit einem Menü auf, das den Entwicklern möglichst wenig Aufwand bescheren sollte. Wieso dazu noch ein unsäglich schlechter Düdel-Sound im Hintergrund ablaufen muss, konnten wir uns dagegen nicht erklären. Jede durchschnittliche Fahrstuhlmusik wird als angenehmer empfunden. Übrigens ist das Erlebnis, in einem solchen zu fahren auch merklich unterhaltsamer als die folgenden Spiele. Sollte tatsächlich jemand die Lust verspüren, einen Teil der Lebenszeit mit möglichst langweiligen Minispielen zu verschwenden, dürfte die Wahl zu einem x beliebigen (schlechten) gratis Browsergame die bessere Alternative sein. Damit noch was dazu geschrieben ist: Die neuerlichen Controllerfunktionen des Wii U werden schlecht oder gar nicht genutzt. Das tut aber auch nichts zur Sache, wir sind froh, wenn wir das Joypad wieder beiseitelegen dürfen. Fazit: Zu 8- und 16-Bit-Zeiten gab es bei Nintendo so etwas wie eine Qualitätskontrolle. Zweck war, übermässiges Schund-Angebot zu verhindern. Wieso eine dermassen lieblos zusammengestellte Kollektion von uninspirierten und vor allem gähnend langweiligen Spielen zum Vollpreis im Regal steht, erschliesst sich mir nicht. Preisbewusste Spieler, die gerne mehr fürs Geld kriegen, holen sich – sofern es denn Minispiele sein müssen, das um Welten bessere Nintendo Land. Alternativ gibt es die 1000 Games Kollektion auf einer CD-Rom in der Grabbelkiste des nächsten Media Marktes. Unterhaltungswert: tendenziell höher, Preis: Einstellig.





















