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4388 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Metroid Prime Trilogy

    Nintendo hat ein Herz für Gamer! Mit der Metroid Prime Trilogy bringen Sie alle 3 Teile der Prime Serie auf einer einzigen Disc exklusiv für Wii, und das zum Budget Preis! Was sich sonst noch in diesem Packet befindet und ob sich die Anschaffung lohnt, lest ihr hier. Die Metroid Prime Serie ist weltweit bei Spielern wie auch der Fachpresse sehr beliebt. Als 2007 der 3. Teil der Serie auf Wii erschien, waren sich alle einig: Die neue Steuerung ist schlicht und einfach perfekt für diese Art von Spiel. Aus diesem Grund haben sich die Retro Studios und Nintendo zu dieser Wii exklusiven Spezial Edition bewegen lassen. Wie schon in den ähnlichen New Play Control Spielen wurde inhaltlich nicht viel verändert. Ihr kriegt genau die gleichen Spiele vorgesetzt, die ihr schon auf dem Gamecube / Wii gezockt habt, in der Metroid Prime Trilogy also: Metroid Prime 1, Metroid Prime 2 die es schon für Gamecube gab sowie Metroid Prime 3, dass vor 2 Jahren für die Wii erschien. Noch immer schlüpft ihr in die Haut der Heldin Samus Aran. Die Kopfgeldjägerin ist in allen 3 Teilen der Star des Spiels. Die Prime Serie war der erste Auftritt von Metroid in 3D. Ähnlich wie Mario 64 gelang es den Entwicklern perfekt, das Spiel von der 2. in die 3. Dimension zu übertragen. Die Prime Serie führt euch in bizzare Welten, voll von wundersamen Bauten und Kreaturen. Ihr blickt Samus direkt durch die Augen, sprich ihr spielt aus der Egoperspektive. Ihr durchforscht zauberhafte Planeten auf der Suche nach Upgrades für eure Rüstung. Durch bestimmte Umstände, habt ihr nämlich zu beginn eures Abenteuers die meisten von euren Fähigkeiten verloren. Durch akribisches durchforsten der gigantisch grossen Welten, erhaltet ihr immer mehr Fähigkeiten, die euch neue Wege in den Labyrinth ähnlichen Levels eröffnen. Darunter auch der aus den alten Teilen bekannte Morphball. Damit ihr euch nicht verlauft, bietet euch das Spiel eine komplexe 3D Karte, die ihr beliebig rotieren und zoomen könnt. Wichtige Orte wie Speicherstellen oder unerforschtes Terrain sind hervorgehoben. Metroid Prime Trilogy übernimmt das Steuerungsshema des 3. Teils. Ihr bewegt Samus mit dem Nunchuck präzise durch die Levels. Mit der Wiimote und der Pointerfunktion seht ihr euch um. Das funktioniert ähnlich wie eine Maussteuerung. Auf Knopfdruck könnt ihr Ziele anvisieren. Habt ihr ein Ziel im Visier, könnt ihr dieses elegant umrunden und ins Nirvana ballern, ähnlich wie in den Zelda Games. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase, funktioniert diese Steuerungart perfekt. Man vermisst das Gamecube Pad nicht eine Sekunde. Wem die Steuerung zu ungenau oder unhandlich ist, kann sich in den Optionen austoben. Jede erdenkliche Änderung lässt sich an der Steuerung anbringen und auf die persönlichen Vorlieben umstellen. Die Retro Studios haben inhaltlich an den 3 Spielen nicht viel geändert. Hie und da wurden ein paar Bugs eliminiert. Ein paar Bosse sind jetzt ein wenig humaner gestaltet, was vor allem im 2. Teil auffällt. Zusätzlich können die Spieler nun für alle drei Spiele individuelle „Achievments" holen. Dieses System wurde mit dem 3. Spiel eingeführt und ist nun für alle verfügbar. Obwohl die ersten beiden Prime Games schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, sehen sie immer noch fantastisch aus. Die riesigen Welten wurden mit so viel Liebe erschaffen, dass sie zeitlos erscheinen. Das Art Design, die Lichteffekte sowie die tollen Gegner lassen eine wundervolle Atmosphäre aufkommen, die es so selten in Spielen gibt. Auch der 3. Teil ist immer noch toll. Alles in allem ist diese Trilogy grafisch etwas vom schönsten, das euch auf der Wii in die Finger kommt. Dies beweist auch, dass ältere Spiele mit der richtigen Technik auch heute noch prima funktionieren. Die Präsentation sucht ebenfalls seinesgleichen, schlicht umwerfend. Nettes Detail am Rande: Alle 3 Teile wurden für Wii auf 16:9 Darstellung optimiert und mit einigen neuen Lichteffekten ausgeschmückt. Weniger tolles Detail: Im Mehrspielermodus vom 2. Teil ist die Darstellung nur 4:3. Die Musikuntermalung der Spiele nicht von dieser Welt. Fantastische Kompositionen untermalen den Spielverlauf bravourös. Viele alte Melodien aus den 2D Vorgängern wurden als Remixes in die Spiele gepackt. Um diese Trilogy durchzuspielen werdet ihr nicht weniger als 80 Stunden benötigen. Jedes Spiel dauert ohne alle Secrets zu finden um die 20-30 Stunden. Die Trilogy kommt in europäischen Gefilden in einer Spezial Edition mit Kartonschuber und einem Metroid Prime Storyindex auf schönem Papier. In den USA kriegen die Fans sogar eine Steelbook Edition und einen Storyindex auf Hochglanzpapier. Trotzdem gilt auch für europäische Spieler: Mehr Spiel für euer Geld bekommt ihr selten! Fazit: Metroid Prime Trilogy ist ein wunderbares Geschenk von Nintendo an die Fans der Metroid Saga. Drei sagenhafte Spiele zum Preis von einem, wer hier nicht zuschlägt verpasst eine der besten Serien aller Zeiten. Dank der neuen Wii Steuerung fühlen sich auch die 2 Gamecube Ports frisch und neu an. Die Anpassung an den 16:9 Standart ist löblich! Auch sonst sind die Spiele gut gealtert und überzeugen immer noch wie am ersten Tag. Einziger Knackpunkt an dieser Trilogy: Wer alle drei Spiele schon besitzt und durchgespielt hat, bekommt nichts Neues geboten. Die Wii Steuerung ist wie gesagt toll umgesetzt, der Spielinhalt ist aber immer noch gleich geblieben. Alle die einen Teil der Serie oder gar alle verpasst haben, müssen zugreifen! Für mich zählt Metroid Prime Trilogy, neben der Half Life Orange Box, zu einem der besten Angebote im Videospielbereich. Kaufen!

  • The(G)net Review: Metroid Prime 3: Corruption

    Rutscht beispielsweise an einer Rail entlang und ballert euch so den vorgegebenen Weg frei.

  • The(G)net Review: Pikmin 2 (New Play Control)

    Die Pikmins sind wieder zurück! Nach dem sehr innovativen Vorgänger, bringt Nintendo nun den in allen Belangen verbesserten 2. Teil als Neuauflage für die Wii. Kann das Ganze auch mit der neuen Wii Steuerung funktionieren? Ja, und wie! Vor knapp 2 Monaten brachte Nintendo mit New Play Control Pikmin das erste Spiel dieser neuen Reihe für die Wii heraus. Das Spiel wurde 1:1 vom Gamecube auf die Wii portiert mit zusätzlicher Pointersteuerung. Das Resultat war angenehm, wenn gleich auch nicht bahnbrechend, da nichts anderes verändert wurde. Die neue Steuerung machte das Spiel für Fans aber dennoch frisch. Mit Teil 2 genauso. Es ist absolut inhaltsgleich, bekam aber die Wii Pointerfunktion spendiert. Pikmin 2 fügt sich nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an. Captain Olimar konnte nach 30 Tagen vom Pikmin Planeten entkommen und sicher zu seinem Heimatplaneten zurückkehren. Als er ankommt, erwarten ihn sein Arbeitskollege Louie sowie sein Boss mit schlechten Nachrichten. Durch eine Fehlinvestition wurde die gesamte Firma in den Ruin getrieben. Als Captain Olimar einen Flaschendeckel vom Pikminplaneten präsentiert und sich dieser als wertvoll herausstellt, wird allen Beteiligten sofort klar: Mehr Schrott für Geld muss her! Der Boss beauftragt nun Olimar und Louie zum Pikminplaneten zurück zu kehren und soviel Schrott wie möglich einzusammeln, damit der geschuldete Betrag von 10'000 Münzen bezahlt werden kann. So beginnt ein neues, aufregendes Abenteuer... Viele Spieler bemängelten an Pikmin 1 das auf 30 Tage angelegte, sehr kurze Zeitlimit. Bei Pikmin 2 habt ihr jetzt alle Zeit der Welt um das Geld aufzutreiben. Die Tageszeitbegrenzung bleibt aber nach wie vor erhalten. Ansonsten blieb aber alles beim Alten. Noch immer gilt es eure Pikmins geschickt in den Levels einzusetzen sowie zu kombinieren, um an überall versteckte Schätze zu kommen, und grosse und kleinere Viecher zu bekämpfen, damit ihr eure Schulden abbezahlen könnt. Nun seid ihr aber nicht mehr alleine unterwegs. Louie steht euch von nun an zur Seite. Ihr könnt die beiden Helden jederzeit trennen und jeder kann andere Abschnitte des Levels aufsuchen. Per Knopfdruck könnt ihr jederzeit zwischen den Helden hin und her wechseln. Dies ist auch nötig, um bestimmte knifflige Stellen in den Levels zu überbrücken. Zusätzlich haben 2 neue Pikmin Arten den Weg ins Spiel gefunden. Neben den schon bekannten: Rot, Gelb und Blauen Pikmins, gesellen sich nun noch die Gift imunen, kleinen Weissen Pikmins und die violetten, dicken Pikmins dazu. Auch wurden die Levels noch grösser und noch verzwickter. Ohne geschicktes Züchten und Kombinieren der verschiedenen Farben, werdet ihr kein Land sehen. Zusätzlich könnt ihr nun mit den Pikmins verschiedenartige Beeren einsammeln, welche beim Einsatz eure Pikmins kurzzeitig stärker machen oder Gegner versteinern lassen. Auch Olimar und Louie lassen sich mit der Zeit upgraden. Durch bestimmte Schätze die ihr findet, könnt ihr stärker werden, feuerressistente Kleidung oder gar eine stärkere Pfeiffe finden, um alle im Boden keimenden Pikmins auf einen Satz hervorzurufen ohne sie mühsam pflücken zu müssen. Eine absolut geniale Neuerung wurde mit den gut 20 Höhlen, die ihr in den 4 riesigen Arealen findet, geschaffen. In diesen ist das Tageszeitlimit aufgehoben und ihr habt alle Zeit der Welt die Höhlen zu erforschen sowie die Schätze zu plündern. Die Höhlen sind zum Teil sehr verwinkelt und können bis zu 15 Abschnitte tief sein. Seid ihr im letzen Abschnitt einer Höhle angekommen, wartet noch ein riesiges Ungetüm auf euch vermöbelt zu werden, um seinen kostbaren Schatz einzusacken. Die Höhlen sind sehr abwechslungsreich aufgebaut. Von finsteren Gewölben, hellen Gärten oder verrosteten fliegenden Metallgestellen, werdet ihr immer wieder aufs neue positiv überrascht. Ein grosser Negativ Punkt am Erstling war das Fehlen eines Mehrspielermodus. Diesem Punkt hat man sich leider nur teilweise angenommen. Ihr könnt jederzeit gegen einen Freund in speziellen Arenas per Splitscreen antreten. Lustige Zufallsfunktionen sowie fiese Attacken machen extrem viel Spass und motivieren immer wieder für eine Runde. Dazu gesellt sich noch ein Challenge Modus, in welchem ihr zusammenarbeiten müsst. Extrem schade ist das Fehlen eines Story-Kooperativmodus oder gar eines richtigen Online Modus. Das Spiel ist immer noch extrem motivieren aufgebaut. Nachdem ihr euch einigermassen mit der tollen und absolut präzisen Wii Steuerung vertraut gemacht habt, werdet ihr absolut süchtig werden. Nur noch einen Gegenstand einsammeln, nur noch ein paar Pikmins züchten, nur noch dieses Monster besiegen, bis ihr merkt das schon wieder zig Stunden rum sind! Die Präsentation war schon im Vorgänger sehr gut, in Pikmin 2 hat sich Nintendo aber schlicht selbst übertroffen. Herrlich schöne FMV Sequenzen, toll designte Levels, herrliche Wasser sowie Lichteffekten, und unglaublich putzige Animationen. Die Pikmins sind süss wie eh und je. Das Gegnerdesign strotz nur so vor Ideenreichtum, ihr werdet Augen machen was sich Nintendo alles für Bestien hat einfallen lassen. Die Menüs sind logisch aufgebaut und perfekt durchdacht. Das Spiel bietet euch sogar eine Piktopedia und ein Bestiarium in welchen ihr alle Gegner, Gegenstände und Pikmins genauer betrachten sowie studieren könnt. Das Ganze läuft mit butterweichen 30 Bildern pro Sekunde und mit Widescreen 16:9 Support ohne jemals irgendwie auch nur einmal ins Stottern zu geraten. Technisch für dieses Genre eine echte Glanzleistung. Einzig die Bodentexturen sind immer noch einen tick zu unscharf. Obwohl nicht viel Musik geboten wird, passen die einzelnen Stücke hervorragend in das Spielkonzept. Sie regt zu keiner Zeit auf sondern relaxt den Spieler gekonnt. Die verschiedenen Geräusche der beiden Hauptprotagonisten lassen einen Schmunzeln. Die Pikmins klingen immer noch unglaublich herzig. Noch immer macht es der Seele weh, wenn eines der knuffigen Kreaturen mit einem grauenhaften Seufzer das Zeitliche segnet. Das Ganze natürlich in einem glasklaren Dolby Prologic 2. Pikmin 2 ist ein grosser Brocken. Um die Schulden zurückzuzahlen werdet ihr gut und gerne 20-30 Stunden beschäftigt sein. Der Umfang wurde gegenüber zum Vorgänger sozusagen verdreifacht. Nachdem die Schulden bezahlt wurden, steht es euch frei noch weiter nach versteckten Schätzen zu suchen, um das Spiel noch weiter zu geniessen. Der 2-Spieler Modus motiviert ebenfalls für lange Zeit. Die Duelle werden von Spiel zu Spiel dramatischer. Wer alles gesammelt hat, darf sich auf Bonus FMV Sequenzen und sogar ein alternatives Ende freuen. Fazit: Pikmin 2 war und ist für mich eines der genialsten Spiele aller Zeiten. Was sich Nintendo und natürlich Mister Miyamato mit Pikmin 2 alles ausgedacht haben ist schlicht und ergreifend atemberaubend. Das Spiel ist unglaublich umfangreich, macht sofort süchtig und motiviert fast endlos! Vielfach merkt man gar nicht, wie schnell die Zeit vorübergeht. Die vielen Neuerungen fügen sich perfekt ins Gesamtkonzept ein und die Idee mit den Höhlen sowie den neuen Pikmins, mit deren individuellen Eigenschaften, ist genial. Da ihr nun mit 2 Charakteren getrennt agiert, sammelt ihr noch schneller neue Gegenstände ein. Die Pikmins sind sowieso absolut liebenswert und unglaublich niedlich! Der 2-Spielermodus ist lobenswert, er macht extrem viel Spass. Wieso aber nicht gleich einen so offensichtlich nötigen Story-Co-op Modus oder gar Wii exklusiven Online Modus einbauen?! Naja vielleicht klappts ja bei Teil 3. Auch auf der Wii ist Pikmin 2 trotz der wenigen Wii exklusiven Inhalte eines der innovativsten Spiele seiner Zeit. Ich kann den Titel jedem Nintendo Fan bedenkenlos an die Wiimote legen, vor allem denjenigen, die das Gamecube Original verpasst haben. Kaufen!

  • The(G)net Review: New Super Mario Bros. Wii

    Der noch lebende Spieler muss diese Blasen nur noch berühren und schon kann es weitergehen.

  • The(G)net Review: Pikmin (New Play Control)

    Anno 2002 erschien Pikmin für den Gamecube. Miyamato und sein Team erschufen eine von Grund auf neue Franchise, welche von der Fachpresse hoch gelobt wurde. Viele kennen das Spiel aber noch nicht und jeder der es dazumal verpasst hat, kriegt nun eine Chance, diesen Klassiker zu erleben. Pikmins!? Was und wer ist das eigentlich? Um dies zu verstehen, nehmen wir uns zuerst der Hintergrundgeschichte an. Captain Olimar ist mit seinem Raumschiff im All unterwegs. Plötzlich rammt ihn aus heiterem Himmel ein riesiger Meteroid und schmettert sein Raumschiff vom Kurs ab. Glücklicherweise ist ein fremder Planet in Reichweite. Captain Olimar schafft es sein Raumschiff einigermassen heil aufzusetzen. Doch beim Zusammenprall mit dem Meteoriten sind viele Teile des Raumschiffs zerstört und über den ganzen Planeten verstreut worden. Wie kann der kleine Olimar das nur ohne Hilfe bewerkstelligen? Ebenfalls hat der arme Kerl nur 30 Tage Zeit um alle 30 Raumschiffteile zu bergen. Nach ein paar Schritten auf dem fremden Planeten erhascht er ein kleines grünes Blatt, welches aus dem Erdboden guckt. Sorgfältig zieht er daran… Anstatt einem Gemüse, springt ein kleines Rotes Geschöpf mit grossen Augen aus dem Erdboden und schaut den Captain fragwürdig an. Olimar schaut gebannt zurück. Dieses komische Geschöpf ist ein Pikmin. Olimar lernt schnell, dass er die Pikmin zu seinem Nutzen verwenden kann. Diese hilfreichen Geschöpfe sind nämlich in der Lage, Raumschiffteile und andere Materialien zu transportieren, sofern genügend Pikmin zur Stelle sind. Und so beginnt ein grosses Abenteuer. Ihr schlüpft nun in die Rolle von Captain Olimar und müsst innert 30 Tagen die 30 Raumschiffteile in 5 unterschiedlichen Levels finden. Als zusätzliche Hürde habt ihr nur während dem die Sonne scheint Zeit, um Pikmins zu züchten und Raumschiffteile zu sammeln. Sobald die Sonne untergeht (nach ca. 15min) müsst ihr alle Pikmins wieder zu euch rufen und den Planeten verlassen, ansonsten verenden die Pikmins. Zu Beginn stehen euch nur die Roten Pikmins zur Verfügung. Nach kurzer Spieldauer werdet ihr aber in den Genuss der gelben sowie blauen Pikmins kommen. Jede Art hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Die Roten sind immun gegen Feuer, die Gelben sind Federleicht und erreichen so höher gelegene Orte und die Blauen sind gegen Wasser immun. Ohne die verschieden farbigen Pikmins gekonnt miteinander zu "kombinieren", werdet ihr in den relativ verwinkelten Levels kein Land sehen. Aller Anfang ist schwer. Denn ein einzelner Pikmin kann nicht viel herumtragen. So müsst ihr zuerst ein wenig Zeit in die Züchtung der Pikmins investieren. In den Levels hat es verschiedenfarbige Blöcke, die die Pikmins einsammeln können. Diese tragen sie danach in euer Lager zurück und dadurch erhaltet ihr neue Pikmins. Doch Vorsicht! Die Pikmins sind während dem herumtragen von Items den Gefahren der Welt schutzlos ausgeliefert. Ihr müsst stets auf der Hut sein, um spontan Entscheidungen zu treffen, damit die armen Pikmins nicht ersaufen, verbrennen, gefressen oder zertrampelt werden. Denn das Leben auf dem Planeten ist nicht nur von friedlicher Natur. Viele Arten von extraterrestrischen Feinden, wie Käfer, Frösche oder fliegende Elefanten (!) wollen euren kleinen, süssen Pikmins an den Kragen. Glücklicherweise sind die Pikmins in der Lage zurückzuschlagen. Ihr könnt die Pikmins auf Feinde werfen. Dann klammern sie sich auf dem Rücken der Feinde fest und schlagen solange auf sie ein, bis sie das Zeitliche segnen. Der leblose Körper wird darauf prompt ins Lager zurücktransportiert und in neue Pikmins umrecyclet. Neben kleineren und mittleren Feinden, werdet ihr auch Bosse antreffen, die Raumschiffteile beschützen oder sogar verschluckt haben. Diese unterhaltsamen, sowie fordernden Kämpfe, verlangen viel Geschick vom Spieler. Die Steuerung wurde nun komplett auf die Wii angepasst, sprich ihr steuert Olimar per Nunchuck durch die Levels und per Wiimote Pointer könnt ihr präzise die Pikmins anwählen und dirigieren. Die grossen Levels sind extrem verwinkelt und geben nicht sofort die Orte der Raumschiffteile preis. Ohne fleissiges Erforschen werdet ihr nichts finden. Praktischerweise könnt ihr jederzeit eine übersichtliche Karte aufrufen, auf welcher ihr in etwa die Lage der Teile seht. Die Pikmins sind kleine Alleskönner. Sie sind in der Lage Brücken zu bauen, Wände einzureissen, neue Wege zu finden und und und. Wer sich die Zeit nimmt und dieses innovative Spielsystem erforscht, erlebt ein einzigartiges Spielerlebnis. Pikmin wurde anno 2002 für den Gamecube entwickelt. Die Wii ist von der Architektur her sehr ähnlich aufgebaut. Trotzdem hat Nintendo nichts an der siebe Jahre alten Grafik verändert. Das Spiel sieht aber immer noch sehr süss und knuddelig aus. Herausragend sind die schönen Wassereffekte und die verwinkelten Levels, die zum Erforschen einladen. Die Kamera lässt sich in 3 Stufen zoomen und zeigt jederzeit den richtigen Winkel. Zoomt ihr aber ganz nah heran, erblickt ihr üble, verwaschene Bodentexturen, die einfach nicht mehr zeitgemäss sind. Trotzdem ist das Spiel für sein Alter immer noch hübsch anzusehen und sieht zum Teil wirklich besser aus, als viele aktuelle Wii Titel. Die Musik hält sich schön brav im Hintergrund und fällt niemals störend auf. Diverse Kompositionen sind wirklich toll gelungen und untermalen das Spiel bravourös. Pikmin hat keine Sprachausgabe. Ihr hört nur ab und zu Geräusche und kleinere Piepslaute der kleinen Pikmins. Diese sind zwar nicht wirklich spektakulär, jeder der aber einmal ein Pikmin sterben gehört hat weiss, wie hart das für den Spieler sein kann. Sobald alle Raumschiffteile eingesammelt wurden, bietet das Spiel leider fast keinen Wiederspielwert mehr. Ihr habt zwar noch die Möglichkeit in jedem Level eine Pikminzüchter Challenge zu absolvieren, diese macht aber das relativ kurze Spiel nicht viel länger. Zusätzlich fehlt ein Mehrspielermodus. Erwähnenswert ist noch der sehr günstige Budgetpreis. Fazit: Piiiiiikmiiiiin! Ich liebe diese kleinen Kerlchen einfach! Als ich Pikmin anno dazumal für meinen Cube holte, war ich sofort vom innovativen und einzigartigen Spielsystem fasziniert. Ein Spiel, das mal wieder nur Nintendo und Miyamato erschaffen konnten. Jetzt, sieben Jahre später auf der Wii, hat es mich gleich von neuem gepackt. Dank der wirklich präzisen Wii Steuerung, lässt sich das Spiel noch besser handhaben und fasziniert wieder für viele Stunden. Schade finde ich, dass es ausser der neuen Steuerung absolut nichts Neues im Spiel hat. Ich kann Pikmin trotzdem jedem Fan oder neugierigen Naturen empfehlen. Es macht immer noch sehr viel Spass und wird euch nicht enttäuschen!

  • The(G)net Review: NiGHTS: Journey of Dreams

    Mit Nights: Journey of Dreams veröffentlicht SEGA ein wunderschönes, gewaltfreies Abenteuerspiel. Dies und andere Fragen versuchen wir in unserem Review zu beantworten.

  • The(G)net Review: Nitro Bike

    Left Field hat sich in Sachen Funracer grosse Ziele gesteckt und möchte diese mit dem neusten Titel für die Wii, Nitro Bike, natürlich auch erreichen. Mit futuristischen Motocross Motorrädern geht es über die matschigen Strecken. Unterstützt von Nitroboost lassen sich irrwitzige Tricks vollführen... Der erste Eindruck ist noch recht gut; Die Bikes wie auch die Fahrer sehen recht futuristisch und fantasievoll aus. Davon zeugt vor allem das überproportionierte Düsentriebwerk der Motorräder. Oder ist es doch nur ein Auspuff? Schwer zu sagen, da die Grafik eine genaue Analyse nicht zulässt. Doch dazu später mehr. Mit den frei wählbaren Bikes und Fahrern kann aus 20 Rennen und gut 60 Challenges gewählt werden. Ok, nicht direkt. Wie gewohnt gilt es erst, die Rennen frei zu spielen. Dazu muss der Fahrer die Rennen gewinnen oder zumindest in die drei ersten Ränge fahren. Hierbei kann die Wahl des richtigen Bikes ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein. Jedes Einzelne hat seine ganz spezifischen Eigenschaften, welche sich unter anderem im Boost, Höchstgeschwindigkeit oder Bodenhaftung auszeichnet. Die Wahl des Fahrers hat hingegen gar keinen Einfluss auf das Fahrverhalten. Nitro Bike bietet auch einen richtigen Karriere-Modus an. Wobei eine Geschichte gänzlich fehlt. Das ist nicht weiter tragisch, da wir schliesslich Rennen fahren wollen. Doch mit Rennen alleine ist es noch nicht getan. Auch Fahrten gegen die Zeit oder irrwitzige Stuntfahrten gehören mit zur Karriere. Die Fahrer verfügen über ein umfangreiches Repertoire an Tricks und diese sehen allesamt ziemlich beeindruckend aus. Dieses Tricks kommen auch in den normalen Rennen zum Zuge. Durch sie wird der Boost aufgeladen und/oder verlängert. Es ist sicher möglich die Rennen ohne Nitro Boost zu gewinnen, doch es macht dann nur noch halb so viel Spass. Die Rennstrecken befinden sich zum grossen Teil Indoor und sind nicht gerade als fantasievoll zu bezeichnen. Zwischendurch kommen ein paar Rennen ausserhalb der Halle vor. Die Streckenführung ist sehr einfach und fantasielos. Das selbe kann man auch von der Grafik sagen. Die Motorräder, Fahrer und die Umgebungen sind auf dem grafischen Niveau eines älteren PS2-Spiels. Braun ist überwiegend die Hauptfarbe, wenn nicht gerade ein Nachtrennen bestritten wird. Die Steuerung hätte ebenfalls noch einiges an Verbesserungspotential. Sie schwankt zwischen sehr träge bis hin zu übersensibel. Die quer gehaltene Wiimote muss für rechts/links Steuern in die entsprechende Richtung gekippt werden. Gas und Bremse werden über die beiden Buttons 1 und 2 bedient. Die Aktivierung des Boosters und der diversen Tricks erfolgt mit dem Digikreuz. Die Hintergrundmusik ist eigentlich das Beste am ganzen Spiel. Bei den Geräuschen kann hingegen ein Fragezeichen gesetzt werden. Die Auspuffanlage erinnert eher an eine Flugzeugturbine. Der kernige Sound der Motocrossmaschinen aber nicht. Fazit: Nicht nur, dass die Grafik abartig schlecht und die Steuerung extrem nervig ist, es kommt einfach keine richtige Freude bei diesem Spiel auf. Als Nachfolger von Excite Trucks hat Nitro Bike definitiv versagt. Kaufen würde ich mir dieses Spiel auf keinen Fall. Die Wii - und ihr - hat ein solches Spiel wirklich nicht verdient!

  • The(G)net Review: Donkey Kong Jungle Beat (New Play Control)

    alten Original alles verändert hat und ob sich die neue Wii Steuerung bewährt, erfahrt ihr in unserem Review

  • The(G)net Review: Ninja Reflex

    Alle lieben Ninjas! EA schlägt daraus Kapital und schickt die Spieler mit 'Ninja Reflex' ins Mini-Spiel Dojo eines runzeligen Grossmeisters. In sechs Disziplinen wird man zum Super Shinobi ausgebildet. Wir haben uns mit Shuriken und Katana bewaffnet und versucht, den schwarzen Gürtel zu ergattern. Zu Beginn muss ich euch erzählen, wie ich mich noch als Teenager als Ninja verkleidet habe, und das nicht nur zur Fasnacht! 😂 Ich war und bin ein grosser Fan der schwarzen Meuchelmörder und deren Kampfkünste. Der ganze Ninja-Kult hat schon etwas heldenhaftes und mystisches und genau darauf baut Electronic Arts auf. Die Tatsache, dass praktisch jeder Ninjas liebt, soll offensichtlich beim Abverkauf von Ninja Reflex eine tragende Rolle spielen. Die Rechnung wird sicherlich aufgehen, zumindest so lange, bis man diesen Bericht gelesen hat. Dank der stimmungsvollen Präsentation ist zumindest zu Beginn die Euphorie noch gross. Nachdem wir uns einen Ninja-Namen aus über 25.000 Kombinationen (!) zusammengesetzt haben, werden wir bereits vom Grossmeister begrüsst und über die Prinzipen des Ninjitsu (und Budo-Sports im allgemeinen) aufgeklärt. Nunchuk und Wiimote im Anschlag suchen wir uns anschliessend eine der sechs Disziplinen aus, die da wären: Shuriken: Verteidigt euch mit Wurfsternen gegen Angriffe von allen Seiten. Hotaru: Testet eure Geschwindigkeit und nehmt es mit dem Blitz eines Leuchkäfers auf. Hashi: Für denjenigen, der eine Fliege mit Ess-Stäbchen fängt, gibt es keine Grenzen! Koi: Fangt Koi-Fische mit euren blossen Händen. Nunchaku: Wehrt euch gegen heranfliegende items mit Hilfe eures Nunchuckus. Katana: Streckt mit eurem Ninja-Schwert Demonen in einem Bambus-Wald nieder. Die einzelnen Events sind eher simpel gestrickt. Verschiede Variationen sorgen zumindest für etwas Spieltiefe. So gilt es z.B. im Hashi-Event anfänglich einfach Fliegen zu fangen, während ihr in höheren Stages verschieden farbige Fliegen sortieren oder einen Raum voller Fliegen schneller als eure Konkurrenten leeren müsst. Insgesamt warten 300 Challenges auf euch, bevor ihr in den Besitz des begehrten, schwarzen Gürtels kommt. Das grosse Problem bei Ninja Reflex ist erstens, dass sechs Disziplinen einfach viel zu wenig sind, um längerfristig zu motivieren und zweitens, dass keine dieser Disziplinen wirklich gut funkioniert, was die Steuerung anbelangt. Wenn ich mit der Wiimote meine Ziele zuerst markieren muss, bevor ich mit einer Schwungbewegung einen Shuriken verschiessen kann, ist das einfach nur äusserst unkomfortabel und nervig. Bei den Schwertkämpfen gegen die Dämonen weiss ich auch nie genau, was ich tun muss, um anzugreifen bzw. mich zu verteidigen. Es gibt zu Beginn der Level keine Erklärung, wie die einzelnen Challenges genau funktionieren. Eventuell steht das ja im Handbuch, doch wer liest das schon? Grafisch ist Ninja Reflex bis auf Ausnahme der Katana-Challenge einfach nur übel. Derart verwaschene Texturen haben wir das letzte mal zu Zeiten des N64 serviert bekommen. Entwickler Sanzaru / Nunchuck Games sind gemäss offizieller Website sowas wie eine Budget-Schmiede, die Ideen für andere umsetzen. Leider hat EA vergessen, auch den Preis des Produktes an diese Budget-Premise anzupassen. Ihr bezahlt fast den Vollpreis, was einfach nur eine Frechheit ist. Fazit: Mini-Spiele, Mini-Spiele und noch mehr Mini-Spiele. Es mag ja sein, dass sowas zur Erschliessung neuer User-Gruppen beiträgt, ich als "echter Gamer" kann die Mini-Spiele aber nicht mehr sehen und wäre kein Ninja auf dem Cover, würde ich wohl kaum einen zweiten Blick riskieren. Ninja Reflex mag für 10 Minuten Spass bereiten, wenn man den schwarzen Nachtschatten-Kriegern etwas abgewinnen kann. Danach ist aber definitiv Sense. Die Grafik ist mies, die Steuerung funktioniert mehr schlecht als recht und sechs Mini-Games sind definitiv zu wenig. Finger weg von solchem Müll!

  • The(G)net Review: No More Heroes 2: Desperate Struggle

    No More Heroes war ein kleiner Überraschungserfolg. Wie ihr seht, bietet euch No More Heroes 2 extrem viele spassige Möglichkeiten das Spiel zu spielen. No More Heroes war schon vor 2 Jahren ein schönes Spiel, wenngleich die Oberwelt hässlich war. No More Heroes 2 ist ein grosser sowie harter Brocken.

  • The(G)net Review: No More Heroes

    No More Heroes spielt in der fiktiven Stadt 'Santa Destroy'. No More Heroes geizt zu keiner Zeit mit Blut, abgetrennten Körperteilen oder gar sexuellen Anspielungen No More Heroes hätte ein wirklich fantastisches Spiel werden können, wenn die Entwickler das Sandbox-Prinzip Wer auf diese Art Spiel steht, wird mit No More Heroes Freude haben. Ich jedenfalls hatte meine Freude an No More Heroes, trotz der vielen Fehler.

  • The(G)net Review: Rayman Raving Rabbids: TV Party

    Die Einbindung des TV Themas, sorgt für viele Lacher: Wenn z.B. die "Hasen der lebenden Toten" herumlaufen

  • The(G)net Review: Resident Evil: The Umbrella Chronicles

    Einige von euch erinnern sich bestimmt noch an Titel wie Time Crysis, The House of the Dead oder gar gut modellierten Gegner reagieren entsprechend auf Beschuss, wenn auch nicht so wie in einem House of Im Gegensatz zu House of the Dead gibt es hier weniger "Stress", dafür aber mehr Stimmung.

  • The(G)net Review: Schlag den Raab: Das 2. Spiel

    Passender könnte ein Titel kaum sein. Schlag den Raab: Das 2. Spiel ist genau das, was es zu sein vorgibt: Das zweite Spiel zum Showklassiker im deutschen Privat-Fernsehen, namentlich Pro 7. Nach dem reissenden Absatz von Schlag den Raab im vergangenen Jahr, überrascht die Fortsetzung nur wenig. Kritikpunkte wies der Erstling einige auf. Allerdings keine, die wir nicht auch von allen anderen Casual-Games zu genüge kennen würden. Somit war die Anschaffung für Show-Liebhaber durchaus zu rechtfertigen. Ich gebe zu, ich bin ein regelmässiger Zuschauer der Raab Events. Turmspringen, Stock-Car Challenge, TV-Total Poker oder den Klassiker, Schlag den Raab. Wieso genau mich die einfach gestrickte TV-Show genau unterhält, konnte ich bisher kaum ergründen. Spielt aber auch keine Rolle, solange die Unterhaltung stimmt. Unter diesem Gesichtspunkt und mit dem antrainierten Fanblick habe ich Schlag den Raab: das 2. Spiel angespielt. Schnell fällt auf, der Moderator wurde originalgetreu ausgetauscht. Der unsympathisch wirkende Steven Gätjen ersetzt ebenso wie bei Pro 7 den liebgewonnen Matthias Opdenhövel. Wobei sowohl Gätjen wie auch Stefan und Elton im Comic Look vertreten sind. Die deutlich überzeichneten Charaktere wurden grafisch dezent aufgewertet, übrigens genau wie die restliche Optik des Spiels. Zudem liessen sich die beiden Komiker nicht lumpen und wurden komplett neu vertont. Die Sprüche der bekannten Gesichter und die bekannten Sounds der Unterhaltungssendung heben den Titel im Endeffekt vom Gross des Minispiel-Allerleis ab. Nicht unwichtig sind diesbezüglich auch die Minispiele selbst. Jene kennen Samstagabend TV-Konsumenten von Pro 7 mehrheitlich bestens. Wieder mit dabei sind Klassiker wie Blamieren oder Kassieren, Kopfrechnen, Länderumrisse oder wo ist was. Neu finden einige der mehr actionorientierten Spiele auch draussen statt. Zu mehr als einer grafischen Abwechslung führt es aber nicht, ob wir Zeitrennen, Baseball und Co. nun im Freien oder überdacht angehen. Der Kernpunkt des Titels sind offensichtlich die Spiele, in welchen wir gegen Raab in maximal 15 aufeinanderfolgenden Runden antreten, um so die begehrte halbe Million Euros abzusahnen. Deswegen hier eine kurze Übersicht der im Spiel vertretenen Duellvarianten: Axtwerfen • Baseball • Blamieren oder Kassieren • Dosenwerfen • Fangen • Führerschein • Geldzählen • Hammerwerfen • Kopfrechnen • Länderumrisse • Marienkäfer • Nageln • Schätzen • Schiessen • Shuffleboard • Stimmt's • Superkorb • Töne merken • Wann war was? • Was ist das? • Wer lügt? • Wer weiss mehr? • Wo liegt was? • Würfeln • Zeitfahren Genau wie bei der Fernsehsendung, kann der Weg zum schnöden Mammon durchaus zeitintensiv werden. Zumal sicher gewonnene oder klar verlorene Spiele stets stur zu Ende gespielt werden müssen. Wieso wir die Spiele nicht unterbrechen und zwischenspeichern dürfen, erschließt sich auch dem größten Raab-Anhänger kaum. Wie bereits beim Vorgänger sind die Spiele zwar kreativ und abwechslungsreich, aber trotz der über 4'000 Fragen und einem Schwierigkeitsgrad, der sich individuell anpassen mag, ist der Multiplayer Modus nicht unwichtig. Mit Freunden geht’s im Team zur Sache und einem geselligen Abend steht nichts mehr im Weg. Übrigens darf jede der Aktivitäten einzeln in einem Trainingsmodus angewählt und, wie es der Name schon sagt, trainiert werden. Fazit: Wie bereits erwähnt, sehe ich mir die Raab Events durchaus gerne an. Für Kenner der Show bietet das zweite Spiel eine gelungene Ansammlung von Minispielen und einen ausreichenden Wiedererkennungswert des Ablaufs. Doch auch für Pro7-freie Spieler sind die gut zwei dutzend Spiele unterhaltsam, sofern man einige Mitspieler zur Hand hat. Im Alleingang langweilt das Spiel bereits sehr schnell, was abzusehen war und bei den hinlänglich bekannten Minispielsammlungen anderer Hersteller nicht anders ist.

  • The(G)net Review: Pokémon Battle Revolution

    Gewonnen hat der Trainer, welcher alle gegnerischen Pokémons besiegte.

  • The(G)net Review: Punch Out!!

    Ladys and Gentleman: Let’s get ready to rumble! Nach fast 15 Jahren hat Nintendo endlich die Schreie der Gamer erhört und veröffentlicht einen Nachfolger zu einem absoluten Klassiker: Punch Out!! Man hat es nicht mehr für möglich gehalten. Nach dem sagenhaften NES Pendant Punch Out!! (welches ältere Semester von euch bestimmt anno dazumal zum NES Release gekauft haben ) und dem ebenfalls tollen Super Punch Out!! für das SNES, gab es keinen Nachfolger der arcadelastigen Boxsim mehr. Nintendo hat jetzt, 15 Jahre später eingesehen, dass es an der Zeit ist, die Boxhandschuhe neu zu schnüren und das Spiel auf Wii Besitzer loszulassen. Punch Out!! richtet sich ganz klar an Arcade Fans, die gerne darauf losprügeln. Wer ein realistisches Boxspiel erwartet, kann hier aufhören weiterzulesen. Worum geht’s? Ihr schlüpft (wieder) in die Rolle von Little Mac, einem 17 Jährigen, aufsteigenden Boxer, der natürlich nur ein Ziel vor Augen hat: den Meistertitel. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Ihr müsst drei verschiedene Meisterschaften gegen diverse üble Box-Kontrahenten überstehen, damit ihr der ultimative Box-Champ werden könnt. Im aufgeräumten Hauptmenü könnt ihr verschiedene Funktionen und Modis auswählen. Von Trainingseinheiten, Einzelkämpfen, 2 Spieler oder Welttournee wird viel geboten. Kern des Spiels ist ganz klar die Welttournee. Nach einer lustigen Einführung eurer Gegner, blickt ihr nun Little Mac über die Schulter und das Match kann beginnen. Ihr steuert den jungen Haudegen entweder mit Fuchtelbewegungen der Wiimote und dem Nunchuck (sogar das Balance Board könnt ihr anschliessen um dadurch Ausweichmanöver zu vollführen), oder ihr haltet die Wiimote wie ein NES-Pad und könnt ganz ohne zu fuchteln spielen. Wir empfehlen euch letztere Variante. Das Spiel ist enorm schnell und verlangt extrem präzise Reaktionen und die sind mit fuchteln schlicht nicht präzise genug umzusetzen. Ihr habt nun verschiedene Schlagvarianten zur Verfügung. Von Schlägen in die Magengrube, ins Gesicht oder Links-Rechts Kombinationen, sind viele Möglichkeiten euren Kontrahenten zu vermöbeln geboten. Da aber Punch Out!! total unrealistisch ist, hat es noch diverse Goodies zu bieten. Eure Gegner zeigen durch kurzes rotes Aufleuchten, dass sie einen Schlag gegen euch ausführen wollen. Weicht ihr nun schnell genug aus, könnt ihr eine Schlagserie anbringen. Schafft ihr es sogar den Schlag direkt zu kontern, erhaltet ihr einen Stern. Wer drei Sterne ergattert ohne einen Treffer zu kassieren, kann nun einen vernichtenden Super-Schlag vom Stapel lassen, der jeden Gegner umgehend auf die Matte haut. Das Spielsystem ist dem der Vorgänger ziemlich ähnlich und macht enorm Spass. Denn wer seinen Gegner nicht genau studiert und deren Attacken geschickt ausweicht, wird schnell die Matte küssen. Mit der Zeit werden die Kämpfe sogar richtig taktisch. Die Kämpferriege besteht aus knapp 13 Gesellen. Jeder hat eine individuelle Persönlichkeit und kommt aus einem anderen Land mit dessen klischeehaftenm Auftreten. Kenner der Vorgänger werden bei diesem Punkt leicht enttäuscht sein. Ausser dem Disco Kid sind alle anderen Kämpfer aus den Vorgängern übernommen worden. Da hat es den Franzosen Glass Joe, der immer der erste Gegner der euch gegenübersteht war und ist. Der enorm dicke Kanadier Bear Hugger oder der Russe Soda Popinski. Die Kämpferriege ist sehr abwechslungsreich aufgebaut und jeder Gegner verführt den Spieler zum schmunzeln. Schade wurden alle recyclet und nur wenig Neuzugänge ins Spiel eingebaut. Die Entwickler von Next Level Games haben sich eng an die Vorgänger gehalten. Die 13 Typen wurden absolut fantastisch in einem Comic / Cellshading Look digitalisiert. Dies sieht auf der eher schwachen Wii Hardware total toll aus. Die Charaktere bewegen sich geschmeidig, bieten sogar tolle Gesichtsanimationen inklusive sichtbarer Verletzungen. Vor allem die grösseren Kaliber sind herrlich animiert. Wenn der Bear Hugger zum Schlag ansetzt, wabbelt sein riesiger Bauch realistisch umher. Die verschiedenen Schauplätze sind passend eingefügt worden, hätten aber noch ein bisschen mehr Details vertragen können. Die Zuschauermenge wurde ansprechend umgesetzt. Man merkt dem Spiel an, dass sich die Entwickler sichtlich Mühe gegeben haben das Flair der Vorgänger einzufangen, was ihnen mit Bravour gelungen ist. Alles wirkt wie aus einem Guss und die Präsentation ist mal wieder Nintendo typisch erstklassig. Die verschiedenen Kämpfer sprechen alle in ihrer nativen Sprache. So toll das auch ist, leider wurden die Untertitel dafür wohl vergessen, denn wer deren Sprache nicht versteht, kriegt keine Übersetzung geliefert. Ansonsten überzeugt die Zuschauerkulisse sehr. Sie feuern die Kämpfer gekonnt an und euer Coach ist ebenfalls immer für einen guten Spruch zu haben und gibt euch zwischen den Runden wertvolle Tipps über euren Gegner. Punch Out!! ist Next Level Games wirklich toll gelungen. Es hat aber zwei, drei Ungereimtheiten die wirklich stören. Am schlimmsten ist das fehlen eines Online Modus! Heutzutage einfach nicht mehr akzeptabel. Im Spiel Super Mario Strikers Charged für die Wii zeigten sie, wie einfach und toll der Multiplayer-Modus implementiert werden kann. Bei Punch Out!! wurde dieser einfach weggelassen. Schade! Der 2-Spieler Modus ist auch so eine Sache. Ihr könnt nur mit duplizierten Hauptcharakteren gegeneinander antreten. Die 13 anderen Kämpfer sind nicht anwählbar. Einzig das kurzzeitige morphen in Super-Mac ist cool. Ansonsten wird der Mehrspielermodus im geteilten Bildschirm schnell langweilig. Auch der Umfang ist eher schwach ausgefallen. Geübte Spieler werden das Spiel in gut vier bis fünf Stunden komplett durchgespielt haben. Obwohl diese Zeit extrem kurzweilig ist und sich euch noch diverse Challenges für jeden Gegner öffnen, tröstet dies aber nicht über den spärlichen Umfang hinweg. Wer sich daran nicht stört, kriegt ein sehr spassiges Boxerlebnis mit Retroflair spendiert. Fazit: Was habe ich mich auf ein neues Punch Out!! gefreut! Mein Flehen wurde endlich erhört. Next Level Games bringt ein tolles, spassiges und forderndes Wii Spiel heraus. Keine mühsame Casual Minispielsammlung oder Fuchtelsimulation sondern ein waschechtes Spiel. Ich war sofort gefesselt, nur noch einen Kampf, nur noch einen Kampf... und schon waren wieder ein paar Stunden um. Es versprüht von der ersten Sekunde an den Charme der Vorgänger. Fans der alten Teile werden, sofort ein Tränchen in den Augen haben. Mir ist allerdings völlig schleierhaft, wieso kein Online Modus ins Spiel gepackt wurde. Das wäre DER Hit gewesen. Ebenfalls völlig unverständlich ist der 2-Spieler Modus. Wieso darf ich nur Mac auswählen? Ich möchte doch auch mal mit einem der anderen Charaktere zocken. Tja. Ich hoffe nur wir müssen nicht noch einmal 15 Jahre auf einen neuen Teil mit mehr Möglichkeiten warten. Punch Out!! macht auch in der Wii-Version viel Spass. Wer das Spiel durch hat, saugt sich noch die NES und SNES Version über die Virtual Console runter und boxt dort weiter.

  • The(G)net Review: Rayman: Raving Rabbids 2

    Die Hasen sind los! Nach knapp 1 Jahr Ruhe, erobern die verrückten Hasen erneut die Wii und sorgen für Chaos im Wohnzimmer. Lohnt sich eine erneute Anschaffung oder ist die Luft mittlerweile raus? Rayman Raving Rabbids 2 fängt genau da an, wo Teil 1 aufgehört hat. Das Spiel präsentiert sich als witzige Minispielsammlung. Ubisoft hat sich nicht lumpen lassen und spendierte der Neuauflage mehr als 50 neue Minigames. Viele davon sind echte Perlen, viele aber auch echte Nervtöter. So wie immer bei Minispielgames. Die Spiele könnten simpler nicht sein. Sei es Wäsche waschen durch wildes geschüttle der Wiimote, einem hungrigen Kunden überfüllte Teller bringen in dem ihr den Teller balanciert oder gar ein Musikgame-Verschnitt. Die Minispiel-Palette ist sehr gross und das tolle ist: Alle sind sehr einsteigerfreundlich gestaltet. Das grosse Plus in diesem Jahr ist die volle Konzentration auf den Multiplayer Modus. Im letzten Teil musstet ihr noch mühsam von Raum zu Raum laufen und euch dort ein Minispiel 'holen'. Bei der neuesten Auflage, könnt ihr von Anfang an entscheiden ob ihr alleine oder mit bis zu 4 Spielern auf die verrückte Minispiel Odyssee geht. Danach wählt ihr verschiedene Kontinente aus und schon kann die Minispielorgie losgehen. Gespielt wird mit der Wiimote und Nunchuck. Wer nur eine Wiimote hat, wird nicht in den Genuss aller Minispiele kommen. Die Steuerung funktioniert relativ gut. In vielen Situationen reagiert die Bewegungserkennung jedoch fehlerhaft und sorgt für Frust. Die meisten Minispiele erfordern nicht viel Einarbeitungszeit. Die meiste Zeit wird wild umhergeschüttelt. Die beliebten Shooter-Abschnitte der Vorgänger haben ebenfalls ein Comeback. Schnappt euch eure Knarre und ballert mit Saugnäpfen die Hasenbrut vom TV. Neu wurde der Hintergrund als Full Motion Video realisiert. Es läuft im Prinzip ein realer Film im Hintergrund, während die Hasen digital eingefügt wurden. Das sieht nicht nur toll aus, sondern spielt sich auch relativ gut. Leider nur bis maximal 2 Spieler. Immer die gleichen Hasen für die Minispiele zu benützen wäre ja langweilig. Im neuesten Teil, könnt ihr nun eurer Kreativität freien Lauf lassen. Je mehr ihr spielt, desto mehr Outfits für die Hasenbande schaltet ihr frei. Die Garderobe reicht vom Spider- über Sombrero- bis hin zum S&M-Bunny. Eine witzige Neuerung, bei welcher garantiert kein Auge trocken bleibt. Grafisch hat sich beim Spiel relativ wenig getan. Abgesehen von den schönen Shooter Sequenzen, blieb die Grafik genauso durchschnittlich wie schon vor einem Jahr. Grobkörnig und mit wenig Details. Dazu kommen noch viele kurze Ladezeiten, nicht ganz übersichtliche Menüstrukturen und eine eher magere Präsentation. Die verrückten Hasen haben aber ohne Zweifel ihren Charm behalten und bringen den Spieler mehr als nur einmal zum Lachen. Musikalisch sieht es ähnlich trist aus. Es wird ein 0815 Soundtrack geboten, welcher einer Fahrstuhlmusik ähnelt. Die diversen Musikspiele wiederum überzeugen mit gutem Sound, gemischt mit irrwitzigen Hasenstimmen. Darüber hinaus hört ihr viel Geschrei und Geklirre während der verrückten Minigames. Das Spiel ist völlig auf Multiplayer Session programmiert. Einzelspieler werden sehr wenig Freude an den Hasen haben. Sobald sich aber 4 Spieler gefunden haben, verwandelt sich euer Wohnzimmer in ein wildes, unkontrollierbares und einfach nur witziges Handgemenge, welches euch für viele Stunden Freude bereiten wird. Fazit: Rayman Raving Rabbids 2 ist im Prinzip genau das gleiche Spiel wie schon vor knapp einem Jahr. Entweder man liebt oder hasst diese verrückten Hasen mit ihren noch verrückteren Minispielen. Ich habe mich beim Spielen prächtig mit meinen Freunden unterhalten. Die Minispiele sind sehr einsteigerfreundlich und viele davon sind einfach urkomisch. Trotzdem fehlt dem Titel die Abwechslung. Sobald ihr alle Minispiele einmal gesehen habt, fällt die Motivation in den Keller. Grafisch wäre ebenfalls mehr machbar gewesen. Trotzdem, wer viel Besuch von Freunden und genug Wiimotes und Nunchucks zur Hand hat, der wird mit den irren Hasen eine spassige Zeit erleben.

  • The(G)net Review: Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise

    Findet es im folgenden Review heraus. Achtung die Hasen sind wieder los!

  • The(G)net Review: Red Steel 2

    Schon fast 4 Jahre ist es her, seit die Wii auf den Markt kam. Im Dezember 2006, mitsamt einer Palette Spiele. Eines davon war ein Egoshooter mit dem Namen Red Steel. Die Steuerung war damals völlig überladen, die Gegner dumm wie Stroh, die Grafik eher altbacken. Umso erstaunlicher ist es, dass Ubisoft sich aufgerafft und einen Nachfolger geschaffen hat. Obwohl; Nachfolger ist das falsche Wort. Mit Red Steel 2 versucht Ubisoft einen Reboot der Franchise. In Red Steel 2 schlüpft ihr in die Rolle eines namenlosen Typen, welcher einem fast ausgerotteten Clan angehört. Seine Geschichte ist schnell erzählt: Nachdem er durch einen anderen Clan fast getötet wurde, kann er im letzten Moment entkommen. Er macht sich auf um seinen Sensei zu retten, der ebenfalls kurz vor dem Tod steht. Nach der Rettung werdet ihr in die Schwert- und Schusskampfkunst eingeweiht und jagt nun die Clans, um Vergeltung zu üben. Nach einem relativ langen Tutorial, welches eine nette Promodame(!) per Videoschnipsel vorführt, kann das Spiel auch schon losgehen. Red Steel 2 ist komplett missionsbasierend und sehr linear gehalten. Ihr holt euch eure Missionen an einer Tafel ab und folgt brav den eingeblendeten Pfeilen zum Missionsziel. Diverse Nebenaufgaben bescheren euch zusätzliche Kohle. Damit könnt ihr zwischen den Missionen euren Haudegen aufpowern, neue Waffen sowie Katanas beziehen und sogar neue Moves dazulernen. Die Missionen sind nicht sonderlich abwechslungsreich aufgebaut. Meistens sind die Ziele klar vorgegeben, es behindern euch aber viele Schergen vor dem Ziel. Was macht man nun, wenn man mit den Typen nicht reden kann? Richtig, reindreschen was das Zeug hält. Da Red Steel 2 ein Egoshooter ist, wird logischerweise viel geballert. Dank dem Japano-Western Style kann euer Kämpfer aber jederzeit sein Katana rauskramen und den Gegnern gehörig die Leviten lesen. Sogar coole, stylische Combo Manöver mit Schwert und Knarre sind möglich. Red Steel 2 wurde spezifisch für Wii Motion Plus entwickelt. Ohne kann man das Spiel gar nicht spielen. Doch was bringt das genau? Sehr viel! Sofort nachdem ihr das erste mal die Kontrolle über euren Protagonisten erhaltet und euer Schwert schwingt, werdet ihr begeistert sein, wie befriedigend die Bewegungen umgesetzt werden. Schluss mit aus dem Handgelenk wedeln: Red Steel 2 verlangt euch alles ab. Ohne kräftige Hiebe eurerseits werdet ihr keine starken Katanaschläge hinbekommen. Dies kann mit der Zeit sehr ermüdend und muskelkaterfördernd sein, ist aber die beste Umsetzung eines Schwertkampfes bislang auf der Wii. Ansonsten ist die Steuerung tadellos: mit dem Nunchuck läuft ihr herum, per Wiimote pointet ihr auf den Bildschirm (und bewegt so euren Sichtkegel), Knarre sowie Katana sind sofort per Knopfdruck oder Schütteln aufrufbar. Eine praktische "Lock-on"-Funktion vereinfacht das Kämpfen. Die zahlreichen Kämpfe, die zu bestreiten sind, gestalten sich allesamt als Herausforderung. Obwohl die Gegnervielfalt sehr zu wünschen übrig lässt, sind die zu bekämpfenden Typen einigermassen intelligent und lassen sich nicht einfach über den Haufen ballern. Sie schützen sich in den richtigen Momenten, lassen sich zum Teil nur an bestimmten Orten verletzen und kämpfen bis zum Äussersten. Sobald ein Gegner genügend geschwächt wurde könnt ihr zu einem coolen Finishing Move ansetzen. Keine Angst: Blut oder gar abgetrennte Körperteile werdet ihr im Spiel keine finden. Highlight des Spiels sind die pompösen Bossfights. Ubisoft hat sich bewusst für einen ganz speziellen Look entschieden. Das Cell-Shading wirkt frisch - der Japano-Western Style gibt dem Spiel eine ganz spezielle Note. Die Gegner sind zwar alle Klone, Animationen sowie Aussehen gehen aber in Ordnung. Die Umgebungen sind sehr atmosphärisch und schön gemacht. Vielerorts wirkt das Spiel leider ein wenig gleich. Auch hat es viele schwache Texturen im Spiel. Trotzdem wirkt das Spiel sehr schön. Erstaunlicherweise läuft das Teil auch völlig flüssig in 60fps! Musikalisch wird viel geboten. Der Soundtrack ist logischerweise dem Genre entsprechend angehaucht, hat aber auch neuere Melodien oder treibende Beats. Die Musik wirkt immer passend und untermalt das Spiel sehr positiv. Die Sprachausgabe wirkt ein wenig aufgesetzt und trashig. Nach gut 8-10 Stunden ist der Spass vorbei. Danach bietet euch das Spiel noch einen Challenge Mode, in welchem ihr in schon besuchten Levels nach Highscores jagen könnt. Mehrspielermodi bietet das Spiel leider keine. Fazit: Red Steel 2 macht die Fehler des Vorgängers alle wett und bietet dem Spieler ein tolles Egoshootererlebnis, welches so auf der Wii konkurrenzlos ist. Dank Wii Motion Plus fühlte ich mich von der ersten Sekunden an wie ein Wild West Samurai und fuchtelte mir die Arme wund. Dieses Fuchteln ist positiv wie auch negativ. Bei langer Spieldauer werden euch die Arme schmerzen! Derart befriedigende Schwertkämpfe habe ich aber so noch in keinem anderen Spiel erlebt. Schade sind die Missionen sowie Gegner relativ repetitiv. Dafür gefällt mir die Grafik, die beweist, dass auch Wii Spiele, die nicht von Nintendo sind, hervorragend aussehen können und dabei noch mit 60fps laufen. Hut ab Ubisoft! Wer auf Egoshooter steht, der kommt an Red Steel 2 nicht vorbei.

  • The(G)net Review: Resident Evil 4 Wii-Edition

    Lest es im folgenden Review. Die Handlung von Resident Evil 4 bleibt gleich. In einer spanischen Gegend gehen seltsame Dinge vor sich und die Einwohner verhalten sich alle sehr aggressiv Ihr steuert Leon mit dem Nunchuck durch die Gegend, während ihr mit der Wiimote präzise auf eure Gegner

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