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Search results for "review legend of heroes trails"

4891 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: James Bond 007: Blood Stone

    meiner Meinung nach auch die Fahrsequenz von 'Alone in the Dark', welche ebenfalls nur mit mühseligem Trial

  • The(G)net Review: Hour of Victory

    Man muss sich nur Grafik-Perlen wie Rainbow Six: Vegas oder Gears of War anschauen. Hour of Victory ist ein dreister Call of Duty Klon. Technisch ist Hour of Victory eine mittlere Katastrophe. So gesehen bietet Hour of Victory sogar einen gewissen Unterhaltungswert. So sehr ich Weltkriegs-Shooter liebe, so sehr bin ich von Hour of Victory enttäuscht.

  • The(G)net Review: Infinite Undiscovery

    Chaos bricht aus, als eine eine mysteriöse Gruppe - bekannt unter dem Namen "Order of the Chains" - den

  • The(G)net Review: Hitman: Absolution

    Sechs Jahre nach dem letzten Teil der Hitman-Serie bringt IO Interactive endlich den lang ersehnten Nachfolger. Ob der neuste Teil des glatzköpfigen Assassinen mit roter Krawatte überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test. Fangen wir doch gleich mit der Story an: Die ist schnell erzählt und über das ganze Spiel gesehen (leider) auch zweitranging. Die „Agency“, euer Auftraggeber, will, dass ihr eine ehemalige Verbündete namens Diana, in ihrer Villa tötet. Dies ist sogleich auch eure erste Mission. Nachdem ihr den Auftrag erfüllt habt flüstert euch das sterbende Opfer zu, dass ihr auf ein geheimnisvolles Mädchen aufpassen sollt. Da Agent 47 selbstverständlich ein Herz für Kinder hat, nimmt er das Mädchen unter seine Obhut. Während seiner Abwesenheit aufgrund eines Einsatzes, wird das junge Ding natürlich entführt. Ab jetzt versucht Agent 47 von Mission zu Mission das Mädchen von den Bösen Buben zurück zu holen. Wieso der finstere Agent jetzt plötzlich den rettenden weissen Ritter spielt und wieso genau ihr die Dame töten musstet, wird nie genau erklärt. Zum Glück aber ist die Story auch nur sekundär, weil vom ersten Moment an wir der Spieler in die stimmungsvollen Levels mit einem durch und durch perfekten Soundtrack abgeholt. Die Zwischensequenzen am Anfang der Missionen geben euch einen Eindruck über die Zielperson die es auszuschalten gibt. Wie genau ihr dabei vorgeht, ist euch überlassen. Hitman: Absolution ist auf verschiedene Weisen spielbar, obwohl die Entwickler grundsätzlich die „Schleich-Taktik“ fördern. Falls ihr euch aber lieber durch die Levels ballert und jeden der euch im Weg steht niederstrecken wollt, so könnt ihr die natürlich auch tun.Jedenfalls gibt es viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen und dies bezieht sich in zweierlei Hinsicht. Zum einen gibt es mehrere Wege von A nach B zu gelangen. Je nach Entscheid, müsst ihr auch anders vorgehen. Wer den offensichtlichen Weg nimmt, braucht oft eine Verkleidung. Wieso sich also nicht als Handwerker verkleiden um an den Wachen vorbei zu kommen? Aber aufgepasst, Gleichgesinnte werden euch erkennen und somit müsst ihr versuchen den anderen Arbeitern aus dem Wege zu gehen. Der andere Aspekt ist, wie ihr eure Gegner eliminiert. Die Optionen sind vielseitig. Agent 47 hat ein grosses Arsenal an Waffen und Gadgets die er bereits selber mitbringt. Die altbekannte Klavierseite inklusive. Zusätzliche sind die Missionen mit unzähligen, tödlichen Gegenständen ausgestattet. Diese reichen von einer Axt, Baseballschläger, Messer bis hin zu Benzinkanistern. Bei genauerem Hinschauen entdeckt der Spieler auch noch andere Alternativen um die Bösewichte zu beseitigen. Den Gasherd aufdrehen, Die Auto-Hebemaschine in einem günstigen Moment betätigen, Mahlzeiten vergiften usw. Dies sind eher die etwas aufwändigeren Methoden, weil oft eine Kombination von Massnahmen nötig ist. Dafür ist es im Endeffekt umso befriedigender wenn’s dann geklappt hat. Im Verlauf der Missionen wird es immer wieder vorkommen, dass ihr entdeckt werdet. Aber das muss nicht das Ende bedeuten. In erster Linie sind die NPC’s misstrauisch und stellen euch zur Rede. In so einem Moment ist es am besten wenn ihr untertauchen könnt. Wenn nicht, eilen Polizisten, Securities oder Wächter herbei und wollen euch festnehmen. Es bleibt euch die Wahl durch einen Knopfdruck den Angreifer als Geisel zu nehmen. Hat euch niemand sonst gesehen, könnt ihr der Widersacher ausknocken und verstecken. Sind andere Personen in der Nähe die euch gesehen haben, stehen bald mehrere bewaffneter Männer um Euch herum. Um solche Situationen präventiv zu vermeiden hilft euch der Instinkt Modus. Dieser kann durch Knopfdruck aktiviert werden um relevante Gegenstände sowie Gegner durch Mauern zu sehen. Er hilft euch auch Personen zu passieren, die euch nicht als gleichgesinnten mit eurer Verkleidung wahrnehmen. Allerdings ist dieser Modus je nach Schwierigkeitsgrad nicht unendlich lange anwählbar. Das Spiel kann in fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden. Wobei beim schwersten Grad, Purist, gar keine Hilfen oder Speicherpunkte vorhanden sind. Generell müssen Speicherpunkte in den Missionen aktiviert werden. Wer einen Einsatz absolvieren will, ohne gesehen zu werden und minimale Gewalt anwenden will, kommt fast nicht drum herum die Mission zuerst zu erkunden, um dann den optimalen Zeitpunkt für die Aktivierung des Checkpoints herauszufinden. Kleiner Tipp von mir: Bevor ihr den letzten Checkpoint neu ladet, weil z.B. eure Tarnung aufgeflogen ist, rennt in die Richtung in die ihr ursprünglich gehen wolltet. Somit habt ihr schon mal ein Bild was euch als nächstes erwartet und ihr könnt schon mal die nächste Deckung bestimmen. Das Bekanntheits-System aus Blood Money mit den Zeitungsartikeln nach jeder Mission fiel völlig dem Rotstift zum Opfer. Waffen- und Kostüm-Freischaltungen und Upgrades gibt es noch, jedoch bleiben diese dem Mehrspielermodus „Contracts“/„Aufträge“ vorbehalten und haben keinen Einfluss auf den Einzelspieler-Part. In diesem Modus geht darum, die Story Missionen neu zu erfinden. So könnt ihr in der Erstellung eines Auftrages bis zu drei Zielperson(en) frei bestimmen die es auszuschalten gibt. Auch wie diese eliminiert werden sollen, ist euch überlassen. Es gilt einzig, dass der Auftrag erst nach eigener Durchführung für andere Spieler freigeschaltet wird. Dann gilt es für die anderen Spieler den Auftrag mit der vorgegebenen Ausrüstung und Einschränkungen zu erreichen oder gar zu überbieten. Dafür gibt es Geld, mit welchem ihr wiederum Waffenupgrades oder andere Gadgets kaufen könnt. Die Grafik in Hitman: Absolution ist sehr überzeugend. Die Missionen sind sehr detailreich ausgestattet und die KI der NPC‘s bringen die Spielwelt zum Leben. Die Untermalung des Soundtracks zum aktuellen Geschehen ist perfekt und erhöht die Spannung. Die Schauplätze sind abwechslungsreich, auch wenn ab und zu etwas klein geraten. Die Möglichkeit die Aufträge aber in einer anderen Form zu absolvieren, erhöht den Wiederspielwert. Fazit: Der neuste Ableger der Hitman-Serie hat mich überzeugt. Spieler die gerne tüfteln und geduldig sind kommen vollends auf ihre Kosten. Wer sich einfach durchballern will verpasst viele interessante Momente, die Hitman: Absolution so gut machen. IO Interactive hat nach langer Entwicklungszeit einen guten Nachfolger entwickelt und ich bin gespannt, wie es mit dem Mann im schwarzen Anzug weitergeht.

  • The(G)net Review: Iron Man 2 The Videogame

    Ein neuer Film, ein neues Movie-Game. Wieder übernimmt SEGA die Versoftung des neuen Iron Man Kinofilms. Diesmal dürft ihr sogar als War Machine antreten. Allerdings sucht man Whiplash vergeblich und überhaupt hat Iron Man 2 nur wenig mit dem Film gemein. Iron Man, einer der coolsten Superhelden und das nicht erst, seit Robert Downey Jr. dem rot-gelben Flitzemann seine freche Playboy-Attitüde gab. Iron Man, eine Charakterfigur mit der man sich identifizieren kann, jeder will stink-reich sein und in so einer stylischen Rüstung durch die Lüfte fliegen, oder? Ein Superheld, der nicht nur ein gutes Videospiel verdient hätte, sondern auch einer der mit seinen high-tech Waffen und -Gadgets viel Potential für ein gutes, actionreiches Videogame böte. Leider schafft es SEGA wieder nicht, aus der vielversprechenden Vorlage ein brauchbares Spiel zu basteln, dabei hätte man ein Grundgerüst ja bereits seit 2 Jahren in der Hand. Man hätte es nur verfeinern und verbessern müssen. Statt dessen wird die Story des Films vergewaltigt, neue Plots erfunden und gar wichtige Charaktere - namentlich Whiplash - einfach weggelassen. Tragisch. Für Iron Man 2 Das Videospiel holte sich SEGA den Comic-Author Matt Fraction ins Boot, der sich schon viele Geschichten für z.B. Spider Man oder etwa dem Punisher ausdachte. Seine Aufgabe war es eine für das Spiel exklusive Story zu schreiben und neue Boss-Gegner wie z.B. Crimson Dynamo einzufügen. Matt hat seine Aufgabe eigentlich gut gemacht, bloss fehlt mir persönlich einfach der Bezug zum Film und natürlich eine Begegnung mit dem eiskalten Mickey Rourke aka Whiplash. Nun gut, dafür darf ich mich zum ersten mal mit dem waffenstrotzenden War Machine durch die Gegnerscharen ballern, was durchaus auch seinen Reiz hat... wären da nicht die vielen Defizite im Gameplay. Die Steuerung ist viel zu überladen und die Knopfbelegung unlogisch, so dass erst nach viel, viel Übung so etwas wie Spass aufkommen kann. Manuelles Zielen ist nach wie vor praktisch unmöglich, weswegen man sich auf die automatische Zielerfassung mit Lock-On verlassen muss. Das funktioniert mehr schlecht als recht, weil vielfach einfach nicht die näheren Gegner anvisiert werden, sondern irgendwelche Sekundärziele im Hintergrund. Dann muss man sich mühsam durch die Ziele klicken und wird während dessen unnötig oft getroffen. Wer aus der Gefahrenzone fliegen will stellt schnell fest, dass er sich in einem einengenden Level-Schlauch befindet, der ausschweifende Flugmaneuver verbietet, in dem er einen mit ständigen Hinweisen nervt, dass man sich gerade aus dem Kampfgebiet entfernt. Wer dann nicht unverzüglich umdreht, bekommt ein ärgerliches Game Over an den Kopf geworfen. Och manno, da kann ich ja gleich zu Fuss gehen. Zu Fuss geht es auch in die zahlreichen unterirdischen, sich immer wiederholenden Militäranlagen. Abwechslung Fehlanzeige und wer hier seine Booster zündet, endet in nullkommanix an der nächsten Wand. Das Leveldesign lässt stark zu wünschen übrig, um es mal mit gewählten Worten zusammenzufassen. Eine nette Idee - zumindest für Iron Man Fans - sind die vielen freischaltbaren Extras, die zum mehrmaligen Spielen der Missionen einladen sollen (wenn ihr denn dazu überhaupt Lust habt). Iron Man sammelt mit abgeschlossenen Missionen mehr und mehr Erfahrung, sogenannte "Field Points". Diese Punkte steckt man in die Entwicklung neuer Waffensysteme, besserer Rüstungen oder einfach nur in mehr Firepower. Wer sich in einer Mission besonders wacker schlägt erhält ausserdem einen der vielen Iron Man Anzüge, die seit erscheinen des Comics im Jahre 1963 das Licht der Welt erblickten. Sogar ein komplett neuer Anzug ist dabei. Leider dürft ihr diese "Suits" nicht in allen Missionen gebrauchen. In ein paar Levels wird euch ein Anzug aufgezwungen und sowieso bieten sie ausser dem optischen Plus keinerlei Vorzüge. Technisch ist Iron Man 2 sehr durchschnittlich. Die Gesichter der Schauspieler wurden wie bereits erwähnt gut eingefangen, bis auf Ausnahme der beiden weiblichen. Die englische Sprachausgabe ist top! Iron Man und War Machine sehen gut aus und glänzen so schön (lol). Ansonsten wird die Grafik durchgehend von matschigen und teilweise zu spät ladenden Texturen getrübt. Ausserdem ist das Spiel ausgesprochen kurz. Kaum habt ihr euch an die verknorzte Steuerung gewöhnt ist Ende Banane. Nach 4 Stunden flimmert der Abspann über den Bildschirm. Ich hab das Spiel an einem Abend beendet und hatte anschliessend noch genügend Zeit für einen Film! Das ist einfach eine absolute Sauerei wenn man bedenkt, dass man dafür 80 Franken zahlen soll. Multiplayer- oder CoOp-Modi gibt es keine. Fazit: Eigentlich dachte ich, dass Iron Man 2 nach dem sehr dürftigen ersten Teil nur noch besser werden könnte. Okay, schlechter ist es nicht geworden, aber besser eben auch nicht. Das Spiel kränkelt immer noch an den gleichen Stellen die da wären: Ein total überladenes und sehr gewöhnungsbedürftiges Steuerungsschema, hektisches und unübersichtliches Gameplay und eine mit 4 Stunden extrem kurze Kampagne, die obendrein nur ansatzweise etwas mit dem Kinofilm gemein hat. Den Bösewicht (Whiplash) vermisse ich jedenfalls schmerzlich. Wahrlich kein Schmeichler für so einen coolen Superhelden. Iron Man hätte besseres verdient.

  • The(G)net Review: Inversion

    Das Spiel selbst gestaltet sich als ideenloser Gears of War Klon.

  • The(G)net Review: Import Tuner Challenge

    Ubisoft hat uns eine Preview-Build zukommen lassen und wir haben den Silberling auch gleich in unsere

  • The(G)net Review: John Woo presents: Stranglehold

    Lest im folgenden Review ob wir neben der Nonstop Action auch weisse Tauben gesichtet haben.

  • The(G)net Review: Just Cause

    Presidente damit droht, Nukleare Raketen auf das naheliegende Amerika zu feuern, sieht sich good ol' US of

  • The(G)net Review: Just Cause 2

    Rico Rodriguez is back! Nachdem der Held aus dem ersten Teil in San Esperito gründlich aufgeräumt hat, gilt es nun die Welt von Panau zu erkunden. Diese setzt neue Masstäbe in Sachen Grösse für Open World Games. Ein korrupter Diktator hat durch den Mord am ehemaligen Präsidenten die Macht an sich reissen können. Die Amerikanische Regierung erfreut das wenig, denn die neue Führung von Panau will nicht mehr so kooperieren wie sich die USA das vorgestellt hat. Kurzerhand wird Rico Rodriguez vom amerikanischen Geheimdienst auf die Insel losgelassen, um dem politischen Chaos ein Ende zu bereiten. Um dies zu bewerkstelligen wird, nach bester Just Cause Manier (wie soll es auch anders sein), ein grösstmöglichstes Tohuwabohu angerichtet. Das bedeutet im Klartext: jede Menge Explosionen, Feuergefechte, Sabotagen und vieles mehr. Um das ganze zu beschleunigen kann man den lokalen Rebellionsgruppen unter die Arme greifen. Die geschieht, indem man Aufträge von diesen Organisationen annimmt und erledigt. Man spielt also den Mehrfachagenten und Überläufer und versucht, sämtliche Syndikate gegeneinander aufzuwiegeln. Das Witzige an Just Cause 2 ist, dass es sich hier wie in keinem zweiten Spiel auszahlt wenn man Tumult verursacht. Es existiert sogar eine Art Währung, mit der man belohnt wird wenn man Dinge in die Luft sprengt oder einen Rebellionsauftrag erfüllt hat. Gleichzeitig dienen diese Punkte auch eurem Bekanntheitsgrad auf der Insel. So könnt ihr je nach Höhe euer Chaospunkte neue und schwierigere Missionen annehmen. Somit stellt das Spiel sicher, dass man ja schön unartig bleiben muss, denn mit Manieren kommt man in diesem Spiel nicht weit. Neben den Chaospunkten gibt es aber auch richtige Knete zu verdienen, mit welcher ihr euch beim lokalen Schwarzmarkt mit Waffen und Fahrzeugen eindecken könnt. Dies ist auch bitter nötig, denn will man die Welt von Panau komplett erobern, so ist man auf Fortbewegungsmittel und Durchschlagskraft angewiesen. In Just Cause 2 hat man es mit einer der schönsten und grössten Open Worlds in der Geschichte von Sandboxgames zu tun. Die tropischen Schauplätze sind aber nicht nur auf Palmen und Strände beschränkt, es gibt auch schneebedeckte Bergspitzen, vertrocknete Wüsten und als besonderes Leckerli sogar die Insel aus der LOST-Serie zu erkunden. An sämtlichen Schauplätzen von Panau gibt es auch Leben zu finden, bzw. auszulöschen. Die Insel ist übersät mit Dörfern, Städten, Militärbasen, Tankstellen, Fabriken und einigen speziellen Schauplätzen wie zum Beispiel ein Nachtclub auf einem Zeppelin. Es macht enormen Spass, diese Orte zu erkunden und je nach belieben mit etwas Feuerkraft dem Erdboden gleich zu machen. Damit ihr eure Erkundungstouren durchführen könnt gibt es mehrere Fortbewegungsmethoden, denn zu Fuss wäre man auf längeren Strecken einige Stunden lang unterwegs. Die einfachste Art sich fortzubewegen ist der Universal-Enterhaken mit welchem ihr euch auch an weit entfernte Objekte heranziehen könnt. Wenn man diesen Haken zusammen mit dem permanent vorhandenen Fallschirm kombiniert, kann man erstaunlich schnell vorwärts kommen. Der Enterhaken ist das Herzstück des Spiels welches nicht nur zur Fortbewegung dient, aber dazu komme ich später noch einmal zurück. Wer keine Schweissperlen vergiessen will, der kann auch zu einer Vielzahl von Autos und Motorrädern zurückgreifen. Grosse Teile von Panau sind mit Strassen zugepflastert, in überwucherten Wäldern kann das Manövrieren aber ziemlich schwierig werden. Die genialste Methode sich zu bewegen ist aber definitiv per Luftweg. Mit Helikoptern und Flugzeugen könnt ihr euch in ungeahnte Höhen erklimmen und die wunderbare Aussicht von Panau geniessen. Der Luftweg ist nicht nur die schnellste Fortbewegungsmethode, sondern auch die spassigste; denn wer keine Lust hat sein Vehikel zu landen, kann kurzerhand rausspringen um einen Skydive hinzulegen und schlussendlich mit dem Fallschirm sanft auf den Boden zu gleiten. Die Steuerung des Fuhrparks in Just Cause 2 funktioniert gut und sämtliche Fahrzeuge bieten ein eigenes Fahr- bzw. Fluggefühl. Neben Road- und Airtrips werdet ihr aber auch viel Zeit hinter dem Fadenkreuz einer Schusswaffe verbringen, denn Chaos verbreitet sich nicht von selbst. Während den Aufträgen seid ihr meist dazu aufgefordert, zu Gewalt zurückzugreifen - wobei die Waffen euch überlassen sind. Leider sind Feuergefechte DAS Manko des Spiels schlechthin. Das Deckungssystem funktioniert sehr schlecht und auch das Zielen fällt einem nie leicht. So wird es oftmals vorkommen, dass ihr völlig deckungslos auf eine Horde von Gegnern ballert und dabei etliche Kugeln eurer Munition mangels Präzision verschwendet. Die Missionen sind keineswegs unlösbar wenn man sich etwas geschickt anstellt, jedoch vermisst man die Fähigkeit, per Knopfdruck in Deckung gehen zu können. Auch im Kampf ist man angehalten, die Funktionen des weiter oben bereits erwähnten Enterhakens zu Nutzen zu machen. Durch die enorme Reichweite kann man sich in Kürze auf einen höher gelegene Ebene hinauf schwingenb um die bösen Buben dann von oben besser beseitigen zu können. Mit dem Allzweck-Enterhaken kann man zudem die Gegner zu sich heran ziehen und Sie dann mit ein paar gut gezielten Hieben ausser Gefecht setzen. Eine weitere Funktion ist das Anbinden von Gegenständen und Gegnern an andere Dinge. So kann man einen feindlichen Soldaten an eine Gasflasche anbinden und die dann in die Luft jagen. Das ist ziemlich witzig, da die Gegner dann wie eine Rakete zusammen mit der Gasflasche durch die Luft zischen. Ausserdem kann man sich auch in Nullkommanichts aus dem Staub machen und sich eine bessere Taktik ausdenken um die Gegner anzugehen. Dies ist nötig, denn bei einigen Missionen gilt es, Horden von Gegenspielern aus dem Weg zu räumen. Diese Massen kann man mit Waffen abknallen, mit explosiven Fässern in die Luft jagen oder ganz einfach mit einem Fahrzeug überfahren, die Wahl ist euch überlassen. Missionen gibt es unzählige zu erledigen, leider wiederholen sich diese aber oftmals und können manchmal eher frustrierend als befriedigend sein. Auch die Story ist alles andere als berauschend, glücklicherweise haben aber die Storywriter das Spiel nicht zu ernst genommen was zu dem einen oder anderen Lacher führt. Die Sprachausgabe hingegen ist im Gegensatz zur Geschichte aber eher zum Weinen als zum Lachen. Grafisch kann sich Just Cause 2 sehen lassen. Speziell wenn man bedenkt, wie gross Panau ist. Bei Flügen im Sonnenuntergang kann es durchaus passieren, dass man das Geschehen kurz vergisst und sich ganz dem wunderschönen Panorama widmet. Ein paar Makel besitzt das Spiel jedoch: So tauchen die Gebäude plötzlich vor einem auf oder man verfängt sich mit den Beinen in irgendeinem Objekt und kann sich nicht mehr bewegen. Auch die Charaktermodelle sind kantig und sprechen nicht lippensynchron. Musik gibt es nicht viel zu hören im Spiel, jedoch sind Explosionen laut und imposant und wenn man bedenkt wieviel es in die Luft zu jagen gibt, dann ist dies ein grosser Pluspunkt. Fazit: Just Cause 2 versucht nicht, realistisch zu sein und konzentriert sich bewusst auf die spassigen Elemente. Dinge wie der Enterhaken, welcher wie ein Schweizer Taschenmesser zu gebrauchen ist oder die halsbrecherischen Halojumps aus jeder beliebigen Höhe sind nur zwei von einem riesigen Arsenal an Möglichkeiten. Gekoppelt mit der Entdeckerlust, welche die gewaltige und abwechslungsreiche Welt von Panau auslöst, wurde eine gute Voraussetzung für ein unterhaltsames Action-Adventure entworfen. Das Erlebnis wird aber durch eine mühsame Steuerung bei Feuergefechten und viele frustrierende Missionen getrübt. Aber erfreulicherweise überwiegen die positiven Punkte die Mankos und kreieren dadurch ein mit Spass gefülltes Spielerlebnis, welches durchaus einen Blick wert ist. Wer aber mit übertriebenen Spielen nichts anfangen kann, der sollte lieber die Finger davon lassen.

  • The(G)net Review: Kampf der Titanen

    hilfreich sind aber Sätze des Publishers und Entwicklers, welche sich wie folgt anhören: „Wir wollten Clash of the Titans eigentlich schon im November veröffentlichen, aber da in diesem Zeitraum God of War 3 erschienen Und woher man die Frechheit nimmt, sich überhaupt erst mit einem God of War zu vergleichen, ist mir ebenfalls Mythologie in ihrer spannendsten (wenn auch nicht geschichtsnahen) Form erleben wollt, dann kauft euch God of War 1 & 2 HD + God of War 3.

  • The(G)net Review: Kameo: Elements of Power

    Kameo: Elements of Power entführt euch in eine atemberaubende Welt voller Fantasie und Magie und stellt

  • The(G)net Review: Hard Corps: Uprising

    Contra! Allein beim Namen krieg ich ein wohlig warmes Gefühl in der Magengegend und ein paar sentimentale Freudentränen kullern meine Wangen runter. Mit Contra hatte ich anno 87 zum ersten Mal "Spielhallensex" - und das obwohl ich noch nicht mal 18 Jahre alt war. Der Konami-Automat hat mich damals um mein ganzes Taschengeld gebracht, bis ich es schliesslich schaffte, das Spiel mit nur einem Credit zu beenden. Um das hinzukriegen, musste man praktisch jede Stelle, jede Gegnerwelle und jede Stufe der monströsen Boss-Gegner auswendig kennen. Und natürlich fast übermenschliche Reflexe haben. Der Name Contra steht jeher für qualitativ hochstehende aber eben auch schwere - oder vielmehr überschwere - Run-and-Gun Shooter Kost. Bis heute gibt es für fast alle Spielsysteme mindestens einen Contra-Ableger. Zu den besten der Serie zählen die SNES Version 'Contra: The Alien Wars' (aka 'Super Probotector' in Europa) und 'Contra Hard Corps' für das Mega Drive. Als direktes Prequel zu Letzterem ist das brandneue 'Hard Corps: Uprising' zu verstehen. Der Held des Spiels hört auf den Namen 'Bahamut' und gehörte ursprünglich zu der bösen Commonwealth-Corporation Army des Diktators Tiberius, der im Jahre 2613 die Welt regiert. Angst, Unterdrückung und Gewalt beherrschen den Alltag der Menschen, weswegen Bahamut schon bald die Seiten wechselt und sich der rebellischen Widerstandsbewegung anschliesst. Dort trifft er auf die drei anderen Helden des Spiels. Krystal, die Kampfblondine mit Riesen-MG, Harley 'möchtegern Elvis' Daniels und Samurai-Girl Sayuri, die ganz traditionell Katana, Kimono und Sugegasa trägt. Dem Spiel mag zwar der 'Contra' Zusatz im Namen fehlen, dennoch merkt man von der ersten Minute an, dass man es hier mit einem waschechten Contra zu tun hat. Das beginnt schon beim typischen Gitarren-Riff beim Start. Uprising ist voll von intensiven Momenten. Ihr kämpft euch durch eine Wüste, erledigt riesige Sandwürmer und müsst gleichzeitig darauf achten, nicht im Treibsand unter zu gehen. Im Dschungel bekommt ihr es mit Roboter-Krokodilen, anhänglichen Spinnen, Piranhas und gut versteckten Snipern zu tun. In den Ruinen einer alten Mayastadt machen euch Fledermäuse und versteckte, tödliche Fallen das Leben schwer. Hochgeschwindigkeits Highway-Abschnitte machen anspruchsvollen, mehrstufigen Bosskämpfen Platz und selbst einfachste Gegner können euch im Nu den Garaus machen. Ja, das Spiel ist schwer, aber niemals unfair. Mit genügend Übung und Geduld meistert man jede Situation. Dazu trägt auch die punktgenaue Steuerung und die exakte und manchmal zum Glück recht gutmütige Kollisionsabfrage bei. Ausserdem wichtig ist es - und das ist ebenfalls typisch für ein Contra - die richtige Waffe am richtigen Ort dabei zu haben. Das ist nicht immer einfach, denn obwohl der Held mehr als 3 mal getroffen werden kann, bevor er ins Gras beisst, verliert er doch bei jedem Treffer die aktuelle Waffe. Zwei davon darf man bei sich tragen und jede lässt sich in vier Stufen verstärken, wenn man das entsprechende Power-Up mehr als einmal aufsammelt. Die Power-Ups fliegen wie gewohnt in Kapseln über den Bildschirm, die ihr zuerst treffen müsst, bevor sie ihr kostbares Inneres Preis geben. Zu altbekannten Waffen wie Schnellfeuer-MG, Streuschuss-Blaster oder Laser gesellen sich neue Wummen wie das aufladbare Plasmagewehr, das Reflect-Rifle (das Schüsse zum Gegner zurück schickt), Rocket-Launcher oder der Granatwerfer. Smart-Bombs gibt es keine. Soweit, so bekannt. Die tolle Neuerung von Hard Corps: Uprising ist der RPG-ähnliche Rising Modus. Hier wird euer Score in Geld umgewandelt, mit dem man seinen Helden dann permanent verbessern kann. Mehr Lebensenergie, mehr Leben oder mehr Credits sind nur der Anfang. Mittels speziellen Chip-Upgrades erlernt man völlig neue Moves wie z.B. einen Triple-Jump oder den nützlichen 'Wall-Dash', kann die Laufgeschwindigkeit erhöhen oder die Kadenz der Schüsse verbessern. Jedes Upgrade beinflusst das Spielerlebnis erheblich und ihr werdet bis spät in die Nacht spielen, um 'nur noch ein' Upgrade zu ergattern. Ein verpatztes Spiel ist dahingehen auch nicht weiter schlimm, weil jedes Pünktchen - egal wie ihr es erspielt - in Upgrades investiert werden kann. Da spielt man auch gerne den ersten Level mehrmals hintereinander. Der Rising Modus speichert ausserdem euren Fortschritt. Ihr müsst also nicht jedesmal bei null anfangen, wenn ihr ein neues Spiel startet. Wem das zu wenig hardcore ist, der kann wie gewohnt auf den Arcade-Modus zurück greifen, wo Lebensenergie, Credits und Waffenpower auf ein Minimum reduziert sind. Grafisch ist Hard Corps: Uprising eine Pracht. Die handgezeichneten und äusserst flüssig animierten Figuren und Background-Grafiken werden nur selten durch grobe und matschig texturierte Polygonobjekte oder -hintergründe verschandelt. Einzig die Bossgegner, und das ist ein Wermutstropfen, sind nicht handgezeichnet. Das ist äusserst schade, da sie in jedem Contra-Game die Highlights darstellen. Das soll jetzt nicht heissen, dass sie es hier nicht wären. Nach wie vor sind sie gross, fies und nur mit Taktik zu besiegen. Aber es ist halt einfach ein Stilbruch, der nicht hätte sein müssen. Arc System Works hat in anderen Spielen wie Guilty Gear oder BlazBlue gezeigt, dass sie auch grosse handgezeichnete Sprites hervorragend in HD hinbekommen. Wirklich geärgert hat mich nur eines: Beim Preis von 1200 MS-Punkten bekommt ihr nur zwei der vier Helden. Wer Harley-Fahrer Davis oder - noch viel wichtiger - Samurai-Girl Sayuri spielen will, muss diese beiden als DLC für 200 MS-Punkte nachkaufen. Das ist ziemlich dreist! Leider werden das die meisten Fans hinnehmen, denn Sayuri spielt sich komplett anders als alle anderen Charaktere, da sie nicht auf Schusswaffen, sondern lediglich auf ihr Katana setzt. Das ist definitiv ein Kaufgrund... Fazit: Nostalgiker mit Hang zum Masochismus kommen mit dem neuen Contra voll auf ihre Kosten. Wer sich am bockschweren Arcade-Modus nicht die Zähne ausbeissen will, kann auf einen etwas einfacheren Rising-Modus zurückgreifen, der mit Speicherfunktion und tonnenweise Upgrades zum exzessiven Spielen einlädt. Ein Zuckerschlecken wird das Spiel dadurch aber auch nicht, man sollte schon frustresistent und geduldig sein, wenn man sich mit diesem Spiel anlegt. Wer das tut, bekommt perfekte Spielbarkeit, wunderschöne, geschmeidig animierte 2D Grafiken und übergrosse 3D Bossgegner, die viel Taktik verlangen, bevor sie den Löffel abgeben. Ein lang ersehnter Energie-Schub für ein fast ausgestorbenes Genre, das ich so gerne wiederbelebt sähe. Kurzum: Hard Corps: Uprising hat alles, was das Contra-Herz begehrt, ausser den Namen vielleicht.

  • The(G)net Review: Heroes over Europe

    Kann "Heroes over Europe" die hohen Erwartungen erfüllen? Hier geht "Heroes over Europe" einen ganz anderen Weg, den Weg des kurzweiligen Action Spiels, und dies Im Grunde genommen ist "Heroes over Europe" ein 3rd Person Action-Shooter, wo ihr anstatt mit dem M16 Im Multiplayer bietet Heroes over Europe klar zu wenig! Fazit: Heroes over Europe weiss zu gefallen und unterhaltet den actionorientierten Hobbypiloten gut.

  • The(G)net Review: Hitman: Blood Money

    Eine der erfolgreichsten Spieleserien für EIDOS stellt die Hitman-Serie dar. Irgendwie "allein auf weiter Flur" gibt es bis dato nichts vergleichbares. Mit Sicherheit liegt das auch daran, dass ihr bei Hitman in die Schuhe eines Profi-Killers schlüpft... ...was für Entwickler eine Gratwanderung des guten Geschmacks bedeutet. Das dänische Entwicklerstudio IO Interactive (u.a. bekannt durch "Freedom Fighters") macht sich über solche Kleinigkeiten glücklicherweise keinen Kopf und liefert mit Hitman Blood Money bereits den vierten Teil der beliebten Killer-Saga. Erneut übernehmt ihr die Rolle des Auftragskillers "Agent 47" und eliminiert in 13 abwechslungsreichen Missionen allerlei Gangster-Pack. Wie ihr das tut ist euch weitgehend selbst überlassen. Das Missions-Design ist wie gewohnt sehr "offen" und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und Waffen um die unterschiedlichsten Situationen und Aufgaben zu meistern. Gerade das ist - und war schon immer - der grosse Pluspunkt der Hitman-Serie. Jede Mission scheint eine kleine "Sandbox" zu sein, in der sich der Spieler nach Belieben austoben kann. Ihr mögt kein Schleichen und ballert euch lieber durch die Pampa? Kein Problem. Allerdings entdecken nur diejenigen das wahre Potential des Spiels, die sich auch wie ein echter "Hitman" verhalten. Wie verhaltet sich also ein Killer? Präzise, berechnend, unauffällig, fehlerfrei und kaltblütig. Ziel eines Profi-Killers ist es, die Zielperson(en) zu eliminieren und nichts anderes. Ein professioneller Auftrags-Killer würde beispielsweise keine unschuldigen Zivilisten töten. Allerdings würde ein Profi-Killer auch keine Zeugen am Leben lassen. Daher ist ein "diskretes Verhalten" ein Muss, will man am Ende der Mission die Auszeichnung "Silent Assassin" erhalten. Verschiedene Verkleidungen und Gadgets helfen diesen Status zu erreichen und somit die höchst mögliche Geldsumme einzustreichen. Geld das ihr benötigt um eure Waffen anzupassen (Laser-Pointer, Zielfernrohr, Schalldämpfer, grössere Magazine, etc.) oder neue Items und Upgrades zu kaufen (Adrenalin-Spritzen, kugelsichere Westen, Mini-Haftminen usw.). Am besten lässt man einen Mord wie einen Unfall aussehen. Dazu könnt ihr z.B. besagte Mini-Haftminen an Kronleuchtern oder anderen, hängenden Objekten platzieren. Sollte sich das Ziel dann zufälligerweise darunter stellen, könnt ihr es unauffällig erschlagen. Manchmal bietet sich auch die Möglichkeit das Opfer über Geländer oder aus Fenstern zu schubsen, was ebenfalls nach einem Unfall aussieht. Jeder Auftrag kann - die nötige Geduld mitgebracht - mit gestellten Unfällen erledigt werden. Da jeder NPC im Level ein Eigenleben besitzt und täglichen Aufgaben nach einem vorgegebenen Zeitplan nach geht, setzt sowas einiges an zeitintensiver Planung und Beobachtung voraus. Sollte eure Anwesenheit einmal entdeckt werden, eure Tarnung auffliegen und somit die Eliminierung eines "By-standers" unumgänglich sein, solltet ihr dessen Körper "entsorgen". Dazu verstaut ihr ihn in einem der vielen Müllkontainer, Kisten oder Wäschekörbe. Aber passt auf, dass man euch dabei nicht beobachtet oder gar filmt. Jeder Zeuge ist schlecht fürs Geschäft und liefert den Zeitungsfritzen (und der Polizei) wo möglich den entscheidenden Hinweis, um euch dingfest zu machen. Wenn alle Stricke reissen könnt ihr Zeugen aber immer noch mit Geld bestechen, denn nichts ist für einen Auftragskiller schädlicher, als sein Foto in der lokalen Presse wieder zu finden. Schlussendlich haben all diese Faktoren Einfluss auf den weiteren Spielverlauf bzw. das Rating und machen nachfolgende Missionen schwerer. Hitman Blood Money gehört grafisch nicht zu den Vorzeigespielen auf der XBOX 360, dennoch darf man die Grafik nicht als veraltet oder gar schlecht bezeichnen. Agent 47 hat einige neue Moves dazugelernt, die wie gewohnt ziemlich lebensecht in Szene gesetzt wurden. Ihr könnt jetzt auf Objekte klettern, von Balkon zu Balkon springen oder Gegner mit einer speziellen Nahkampf-Attacke entwaffnen. Vielen Details im Level-Design zeugen von einer gewissen Besessenheit seitens der Grafiker. Diese gilt es zu würdigen. Der "Mardi Gras" Level mit seinen rund 3000 NPCs ist äusserst beindruckend. Die Grafik-Engine läuft zudem stets flüssig und ruckelfrei. Auf der XBOX 360 gibts ausserdem schöne Shader-, Licht- und Schatten-Spielereien. Wer einen HD-TV besitzt und Hitman Blood Money in 720p geniessen kann, wird von der optischen Präsentation zwar nicht begeistert, aber sicherlich zufrieden sein. Der Soundtrack von Jasper Kyd sorgt wie auch schon bei den Vorgänger für das nötige Ambiente und passt hervorragend zum Geschehen auf dem Bildschirm. Die Musik passt sich dynamisch dem Spielablauf an, was für viel Stimmung und Emotionen sorgt. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass Hitman Blood Money in der von uns getesteten, deutschen Version bis auf eine kleine Szene im Tutorial komplett ungeschnitten in den Regalen steht. Schade ist hingegen, dass ihr ausschliesslich mit deutscher Sprachausgabe vorlieb nehmen müsst, egal ob das Dashboard auf Englisch eingestellt ist oder nicht. Fazit: Die Hitman-Serie hat mich schon immer fasziniert, vor allem die vielen verschiedenen Möglichkeiten eine Mission zu beenden. Der Wiederspielwert und die Motivation sind stets auf höchstem Niveau. Klar kann man alles auf die leichte Schulter nehmen und in Rambo-Manier erledigen. Wie gut Hitman Blood Money wirklich ist sieht man jedoch erst beim Versuch, sich wie ein professioneller Killer zu verhalten und den "Silent Assassin" Rang zu erreichen. Dies kann mitunter zwar recht schwer sein und man muss sich zügeln, nicht einfach Amok zu laufen. Die Befriedigung einen Level so zu beenden ist dafür phenomenal. Okay, die KI ist nicht besonders clever, wäre dies jedoch der Fall, würde so mancher Level in pure Frustration ausarten. Das Missions-Design ist äusserst clever, vorbildlich umgesetzt und bietet viel Abwechslung. Wer angesichts der zwiespältigen Thematik ein Auge zu drücken kann und sich nicht vor roher Bildschirmgewalt scheut bekommt mit Hitman Blood Money ein rundum gelungenes und überaus spannendes Action-Game serviert. Für mich das bisher beste Hitman-Spiel und daher uneingeschränkt empfehlenswert.

  • The(G)net Review: History Channel: Battle for the Pacific

    Nach 'Soldier of Fortune Payback' liefert Cauldron gleich noch einen Egoshooter ab. Dies dank tatkräftiger Unterstützung von Treyarch, die sich bekanntlich für Call of Duty 3 Big Red One und Call of Duty 3 verantwortlich zeichnen. Battle of the Pacific bietet Deathmatch, Team Deathmatch, CtF, Elimination und Team Elimination Modi. Grafisch sieht Battle for the Pacific einem Call of Duty zum verwechseln ähnlich.

  • The(G)net Review: Halo: Reach

    Das war’s dann für Bungie. Mit Halo Reach stellen die Amerikaner ihre Arbeit an der Serie ein und übergeben das Zepter komplett an den Konzern aus Redmond. Selbstverständlich möchte man sich mit einem Toptitel von dem Klassiker verabschieden; mit einem wie Halo Reach. Halo bewegt die Gemüter seit bald einem Jahrzehnt. Der Actionkracher hat damals bewiesen, dass Egoshooter auf Konsolen durchaus möglich sind. Halo überzeugte durch intensive Feuergefechte, herausragende Alien-KI sowie Multiplayerduelle die ihresgleichen suchten und wurde so schnell zum Aushängeschild der Xbox. Mit Halo Reach geht Bungie zurück in die Vergangenheit. Reach spielt zeitlich vor dem ersten Teil. Den auf dem Planeten Reach produzierten Master Chief gibt’s noch nicht, also erlebt man die Story aus der Perspektive von Noble 6. Dieser treibt sich aktuell auf dem namensgebenden Planeten herum - und die Menschheit hat bereits das eine oder andere Problem mit den Covenants. Falls es tatsächlich noch welche gibt, die nie Halo gespielt haben, so sei denen gesagt, dass man nicht zwingend mit Halo in Kontakt gekommen sein muss, um der Geschichte folgen zu können. Noble 6 ist genau wie der Master Chief ein zweischneidiges Schwert. Da er komplett ohne Gesicht und Emotionen auskommt, kann sich jeder mit dem Helden identifizieren. Leider bleiben die Charaktere genau wie bei vorherigen Teilen der Serie sehr blass. Im Verlauf der zirka acht- bis zehnstündigen Story werden wir oft von anderen Jungs aus dem Noble Team begleitet, jene lernen wir zwar kennen, sie sind uns aber mehrheitlich egal. Hier hätte Bungie zum Abschluss noch eine Schippe Storytelling drauflegen können. Aber Halo Fans hat’s bisher nicht gestört, also wird man auch in diesem Jahr damit zufrieden sein. Mitunter hängt das auch damit zusammen, dass Halo bisweilen nicht nur für den einmal mehr hervorragenden Singleplayer Modus bekannt ist. Auch Reach spielen wir mit bis zu drei Mitstreitern komplett durch. Der Schwierigkeitsgrad wird hierbei je nach Mitspieleranzahl automatisch angehoben. Der Spielverlauf kommt zum ersten Mal ohne die Halo-typischen, sich immer wiederholenden, öden Levelabschnitte aus. Das Spiel reisst uns von der ersten bis zur letzten Minute ins Geschehen rein und überrascht mit einem ausgeglichenen Anteil von bombastischen Kämpfen unter offenem Himmel sowie interessanten Innenarealen. Die Halo auszeichnenden Fahrzeuge sind selbstverständlich wieder mit von der Partie. Ohne jene könnte man sich die Sci-Fi Ballerei auch kaum mehr vorstellen, sorgen sie doch immer wieder für wohltuende Abwechslung; und das neu sogar im All. Neues finden wir auch in unserer Rüstung. Im Spielverlauf entdeckt Noble 6 diverse zeitlich begrenzte Extrafähigkeiten. Hier sticht besonders das Jetpack heraus. Einmal benutzt, fragen wir uns, wie wir die letzten acht Jahre Halo ohne Jetpack spielen konnten. Ansonsten gibt es Halo in Reinkultur; was wir aus bisherigen Teilen kennen, erwartet uns auch wieder in Reach. Die Aliens haben noch immer einen zweifelhaften Farbgeschmack, und das obschon sich deren Intelligenz im Gefecht immer wieder aufs Neue als grossartig herausstellt. Ebenfalls nicht fehlen darf in Halo ein motivierender Mehrspielermodus abseits der Story. Jener bietet neuerlich alles was man sich wünscht. Durch unzählbare Individualisierungen wird Halo Reach auch nach Monaten noch keinen Staub ansetzen. Dennoch sei nicht unerwähnt, dass die eine oder andere Map mehr dem Spiel gut getan hätte. Nur würden die Fans dann möglicherweise die kommenden, wahrscheinlich kostenpflichtigen Ergänzungs-Downloads nicht mehr beziehen. Technisch ist Bungies Abschlussarbeit genauso sauber gemacht wie die Vorgänger. Musikalisch einmal mehr fantastisch: was uns da an orchestralen Meisterwerken durch die Ohren geht ist berauschend. Die Grafik derweil ist sehr gut, aber nicht mehr das Non Plus Ultra auf dem aktuellen Videospielmarkt. Fazit: Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich nie auf den grossen Halo-Hype aufgesprungen. Es war immer ein sehr guter, wegweisender Shooter mit hervorragenden Mehrspielereinlagen und einigen Schwächen im Leveldesign. Halo Reach hat diese Schwächen komplett wegrationalisiert und die bereits bekannten Tugenden zur Perfektion gebracht. Mit Halo Reach erwartet sowohl Neulinge im Halo-Universum als auch alteingesessene Spartaner das beste Spiel der Serie und einen der besten Egoshooter die es zurzeit auf dem Markt gibt. Dank dem hervorragenden Multiplayermodus wie auch der interessanten Story sorgt der Titel für Monate bester Unterhaltung. Selbst von Master Chiefs Abenteuern übersättigten Naturen kann man Bungies letztes Halo nur empfehlen.

  • The(G)net Review: Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

    "Lord of the Rings"; ein grosser Name.

  • The(G)net Review: Killer is Dead

    Suda 51 wurde bekannt durch seine ausgeflippten Spiele wie No More Heroes, Killer 7 oder Shadow of the

  • The(G)net Review: Kinect Sports

    Wir sind es uns ja inzwischen gewohnt: Kommt ein neuer Bewegungscontroller auf den Markt, wird der verantwortliche "Main-Publisher" wohl als Launch-Titel ein Sportspiel hinterherwerfen. Die verkaufen sich ja wie warme Semmeln und sind beim anvisierten Zielpublikum - welches wir hier der Einfachheit halber Casual-Gamer nennen - äusserst beliebt. Der Trend ist ja auch ganz eindeutig und das Klischee, dass Zocker dicker und unsportlicher sind als alle anderen Menschen, wird sich durch die ewige Berichterstattung über die viel zu dicke Jugend noch unterstrichen. Dass das aber hauptsächlich mit der explosionsartigen Vermehrung von Fast-Food Ketten zusammenhängt statt vom schönsten Hobby der Welt herrührt, das wird durch die Medien schön kaschiert. Doch genug der Schelte. Kinect - ein Bindewort zwischen Connect und Kinetik - ist Microsofts Antwort auf die Welle der Motion-Controller. Der grosse Unterscheid hierbei zur Wii oder zu Playstation Move ist ein einfacher: Habt ihr bei erstgenannten noch immer irgendwas in der Hand (sei es ein rechteckiges Klötzchen oder ein eiscremeartiges Gebilde), so funktioniert Kinect von Grund aus anders. Mittels einer Kamera werden eure Bewegungen auf die Konsole übertragen und umgesetzt. Ergo braucht ihr zur Steuerung der Spiele keinen Controller mehr. Dass die Hardcore-Fraktion dabei erstmal aussen vor gelassen wird, war zu erwarten. Ob und inwiefern Kinect für Hardcore-Zocker interessant wird, werden wir wohl erst anfang des nächsten Jahres erfahren, wenn Microsoft eine ganze Palette von neuen Spielen ankündigen will. Kommen wir nun aber zu Kinect Sports. In sechs Disziplinen schickt euch Microsoft auf Fitnesstour. Neben den gängigen Motioncontrol-Sportarten wie Bowling, Boxen, Tischtennis oder Volleyball ermöglicht Kinect aber auch Sportarten wie Leichtathletik und Fussball. Die Steuerung der einzelnen Sportarten ist dabei denkbar einfach und orientiert sich - mit dem Casual-Abstrich - an den tatsächlichen Aktivitäten, wie man sie an Orten wie 'DRAUSSEN' spielt. Beim Fussball ist der Abstrich wohl am grössten. Bekommt ihr den Ball zugespielt, habt ihr bis zu fünf Sekunden Zeit um euch zu entscheiden in welche der drei angezeigten Richtungen ihr den Ball schiessen wollt. Eine simple Fussbewegung genügt dabei und der Ball kommt bei eurem Mitspieler an. Wichtig zu erwähnen: Sobald euer Avatar in Ballbesitz ist, bewegt sich dieser nicht mehr - ihr könnt dann nur noch schiessen. Seid ihr vor dem Tor angelagt, müsst ihr euch relativ schnell entscheiden wo ihr genau hinrotzen wollt. SCHUSS und (meistens) Tor. Kommt der Ball dazwischen mal zu einem Gegner, wird euch angezeigt wo der Gegner den Ball hinschiessen wird und ihr könnt euch dem Schuss in den Weg stellen um zu blocken. Simpel aber spassig. Zum Boxen gibts nicht sonderlich viel zu sagen. Die Bewegungen, die ihr selbst mit euren Fäusten ausführt, werden mit einer kleinen Latenz direkt auf den Bildschirm übertragen und das Ziel ist es - wer hätte das Gedacht - euren Gegner nach Punkten zu schlagen, oder ihn KO zu hauen. Auch hier funktioniert die Steuerung einwandfrei. Bowling und Tischtennis waren während des ganzen Spiels die interessantesten Anwärter für einen Vergleich, da die beiden Sportarten bereits auf den anderen beiden bekannten Motion-Controllern umgesetzt wurde (Bowling bei der Playstation nur als PSN Download). Fangen wir mit Tischtennis an: Hier ganz klar vornweg: Kinect schneidet am schlechtesten ab. Zwar konnte ich durch den Spielspass mit Kinect stets ein Auge zudrücken, wenn es um die Eingabeverzögerung ging (die bei Microsofts Kontrollern am stärksten spürbar ist), beim Tischtennis wurde es aber zur Qual. Sind die anderen Sportarten nicht so direkt auf eine 1:1 Eingabe angewiesen, ist es Tischtennis schon. Ihr müsst immer weitaus früher schlagen als ihr es euch gewohnt seid und so sind die ersten paar Spiele teilweise richtig frustig. Hier haben die anderen beiden Controller eindeutig die Nase vorne. Dagegen hat mich das Bowlingspiel auf Kinect am meisten angesprochen. Dadurch, dass man keinen Controller in den Händen hält, ist Bowling das ideale Spiel für zwei bis vier Personen, die sich an einem Abend einfach unterhalten wollen. Ausserdem funktioniert die Steuerung hier richtig gut. Ihr könnt mit einer Armdrehung der Kugel sogar noch etwas Spin geben. Jetzt kommen wir noch zu den beiden wohl anstrengensten Sportarten Leichtathletik und Volleyball. Leichtathletik ist in kleinere Untergruppen unterteilt: 100m Lauf, Weitsprung, Speerwurf, Diskus und Hürdenlauf. Alle aufgeführten Disziplinen spielen sich genau so wie ihr es euch gewohnt seid. Laufen, Hüpfen und Werfen werden so ziemlich genau umgesetzt wobei zu erwähnen ist das beim Weitsprung und beim Hürdenlauf netterweise relativ früh angezeigt wird, wann ihr zu Hüpfen habt, damit das ganze nicht in einem Crash mit der Hürde endet, bzw. der Wurf / Sprung ungültig ist. Volleyball hingegen hat mich schwer überrascht. Im Vergleich zum eher langweiligen Ableger bei Sports Champion für Playstation Move kommt hier richtig viel Freude auf für alle die sich bewegen wollen. Springen, schmettern, hechten - alles ist möglich. Ihr solltet lediglich darauf achten, dass ihr in der Hitze des Gefechts nicht direkt in euren Fernseher hechtet ;). Das Gesamtpaket wird mit ein paar netten Minispielen abgerundet, die euch aber nicht länger als 30 Minuten bei der Stange halten werden. Fazit: Kinect Sports ist ganz klar an die Casual-Fraktion gerichtet und zeigt eindrucksvoll, für was die neue Hardware alles zu gebrauchen ist. Alleine werdet ihr euch wohl nicht lange damit beschäftigen, aber das Bowlingspiel könnte ein paar nette Abende, eine einschläfernde Party oder einen alkoholschwangeren Abend mit Kumpels noch auffrischen. Der grosse Vorteil von Kinect in Kombination mit Alkohol: Es können keine Controller durch die Luft fliegen, wenn jemand nicht mehr im Stande ist, seine Handmuskulatur korrekt zu koordinieren.

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