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4911 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: GTA V - Grand Theft Auto 5

    Das openworld Spektakel schlechthin erhält eine Frischzellenkur. Im September des vergangenen Jahres durften die Fans des Gangster-Epos bereits auf den alten Konsolen ihr Unwesen treiben, reichen die Verbesserungen, um einen erneuten Kauf auf der nächsten Generation zu rechtfertigen? Sollte es aus unerfindlichen Gründen Menschen der immer grösser werdenden Spielergemeinde unter uns geben, an welchen GTA 5 vorbeigegangen ist, hier ein kurzer Überblick: GTA 5 ist gross, sehr gross – und das in jeder Hinsicht. Nicht nur warten die Missionen und Aktivitäten in einer riesigen Spielewelt darauf, entdeckt und angegangen zu werden, auch deren Qualität und Vielfalt sucht seinesgleichen. Egal ob Rennen quer durch den goldenen Staat oder Tennis im Nobel-Viertel der City, dem Spieler werden kaum noch Grenzen gesetzt. Das grösste Novum war aber mit Sicherheit die Einführung mehrerer spielbarer Charaktere, die sich nahtlos in die zusammenhängende Story einfügen. Mit Michael, Trevor und Franklin ist für jeden etwas passendes dabei und die Geschichte sowie die Missionsvielfalt wird dank unterschiedlicher Hauptcharaktere noch vielfältiger. Ganz im Gegenteil zu den eher wiederkehrenden Story-Missionen des vierten Teils, überrascht uns Rockstar in jedem Abschnitt erneut mit unterschiedlichsten Aufgaben. Letztendlich bleibt GTA V selbstverständlich ein Openworld Actiontitel, aber einer der Sonderklasse. Kritikpunkte gab es, wenn überhaupt, nur sehr wenige. Die betagte Hardware von Microsoft und Sony stellte dem Entwickler Team insbesondere technische Hürden. Das virtuelle Kalifornien rund um Los Santos wurde trotz der schieren Grösse erstklassig umgesetzt, dennoch stellte man als Spieler die technischen Limitierungen fest. Nicht immer flüssiges Gameplay, bemerkbar durch gelegentliche Framerate Einbussen oder insgesamt schöne, aber altbackene Grafik machten immer wieder darauf aufmerksam, dass die Uralt-Konsolen eben genau das sind: Alt. Und genau hier setzt das Remake auf der Next-Generation ein. Die Grafik wurde deutlich aufpoliert und an aktuelle Bedürfnisse moderner Videospieler angepasst. Ein grösseres Verkehrsaufkommen, deutlich hübschere Vegetation und bahnbrechende Wetter-Effekte verwöhnen die Augen. Selbst die Lauschorgane kommen auf ihre Kosten, diverse neue Songs erfreuen nicht nur Spieler, die GTA bereits in- und auswendig kennen. Leider läuft das Spielgeschehen einmal mehr nicht durchgehend flüssig, fällt aber nur selten störend auf. Im Missionsangebot hat sich jedoch nichts geändert. Wieso also sollen Käufer der Xbox 360 oder auch PlayStation 3 Version erneut den Obolus locker machen? Die Antwort ist einfacher als gedacht: Der komplett neue und noch nie dagewesene First-Person-Modus. Tatsächlich ist die bereits im Vorfeld gierig erwartete Neuerung Einzigartig im GTA-Universum. Nie zuvor durfte die Spielerfahrung mittendrin statt nur dabei erlebt werden; und der Unterschied ist markant. Grand Theft Auto fühlt sich neuartig, frisch und ungewohnt an. Das Spiel wird aus einer komplett anderen Perspektive nochmals neu erlebt. Wir sind zeitweise ziellos durch die Strassen von Los Santos geschlendert und an Ecken stehen geblieben, welche in der alt bekannten 3rd Person Perspektive noch nicht einmal aufgefallen wären. Der Modus funktioniert zudem erfreulich gut. Dennoch darf man keine Perfektion in jedem Teil-Bereich erwarten. Die Kamera folgt dem Charakter auf Schritt und Tritt. Stoppt man und macht das virtuelle Konterfei noch einen weiteren Schritt nach vorne, ist das für Ego-Shooter Veteranen ungewohnt. Letztendlich lassen sich aber viele Teilbereiche der Steuerung den individuellen Vorlieben anpassen, hier ist ausprobieren angesagt. Beispielsweise wechselt das Spiel beim Einnehmen von Deckungen auf Wunsch in die 3rd Person Ansicht, beim Verlassen jener wieder zurück in die Ego-Perspektive. Die Strassen-Action wiederum steuert sich sehr gut und bietet mit unterschiedlichen Cockpit Ansichten ein insgesamt stimmiges Spielgefühl, das trifft sowohl auf Autos wie auch Motorräder zu - einen Helikopter zu einer punktgenauen Landung zu bringen ist wiederum ein nicht ganz so einfachers Unterfangen. Fazit: War GTA5 eines der besten, wenn nicht das beste Spiel der vergangenen Konsolen-Generation, ist das Next-Gen Remake klar das beste GTA aller Zeiten. Die Ego-Ansicht lässt uns Spieler zum ersten Mal hautnah die Action erleben, das alleine rechtfertig bereits den erneuten Kauf. Was Rockstar hier abgeliefert hat, verdient Respekt. Haben viele nur mit einem simplen Remake gerechnet, kommt hier einer der Must-Buy Titel des Jahres, sowohl für Kenner der Original-Version wie auch GTA-Neulinge und eigentlich jeden, der etwas mit dem Openworld Spielprinzip anzufangen weiss.

  • The(G)net Review: Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution

    Die Ninja-Saga rund um den Animehelden Naruto geht mit Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution in die nächste Runde. Ob sich die neuste Prügelaction von Bandai Namco Games lohnt, haben wir für euch getestet. Namco Bandai präsentiert uns mit Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution den neusten Videospiele-Streich der kultigen Anime-Franchise und führt uns einmal mehr in die Welt der Ninjas und Wettkämpfe. In verschiedenen Modi und Turnierarten können wir unsere Fertigkeiten unter Beweis stellen und uns im Online-Modus mit den besten Ninjakämpfern der Welt messen. Das Spiel bietet uns zahlreiche Spiel-Modi. Als erstes finden wir den Ninja Escapates Mode vor. Dieser führt uns durch drei kurze Anime Episoden aus der Welt von unserem Protagonisten Naruto. Immer am Ende einer Folge werden wir zu einem Kampf herausgefordert den wir gewinnen müssen, um zur nächsten Episode zu kommen. Die Anime-Szenen sind sehr schön illustriert und animiert, doch besonders für Neulinge der Franchise enthalten die Geschichte oft Lücken und Ungereimtheiten, die einen weitestgehend im Dunkeln lassen und nicht alle Zusammenhänge erklären. Dennoch sind sie sehr nett anzusehen und Fans der Animereihen werden bestimmt toll unterhalten. Schliesslich gibt es diese Szenen nur in diesem einen Spiel. Im nächsten Modus, dem Free Mode, können wir gegen den Computer antreten und unseren Fertigkeiten auf verschiedenen Arten unter Beweis stellen. Zum Beispiel können wir herausfinden, wie viele Runden wir mit einem einzigen Lebensbalken bestehen. Wir können Turniere bestreiten, eins zu eins gegen den Computer spielen oder um Punkte im League Mode kämpfen. Ausserdem dürfen wir Trainingskämpfe absolvieren oder im Customize Character Mode unseren Helden mit freigespielten Items verbessern. Dann gibt es da noch den Ninja World Tournament Mode. Dieser ist unterteilt in zwei verschiedene Abschnitte. Das Ninja World Tournament Kapitel führt uns auf eine Insel, auf der sich die Besten der Besten einfinden um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Mit einem von uns ausgewählten Charakter müssen wir gegen drei Gegner antreten und während der Prügelei Orbs sammeln. Wer am Ende des Kampfes die meisten Orbs gesammelt hat gewinnt. Insgesamt müssen wir drei Turniere bestreiten. Zwischen den Kämpfen können wir einen Abstecher auf die Insel machen, mit Bewohnern sprechen und Sidequests absolvieren um Gegenstände oder neue Charaktere freizuspielen, welche uns später im Turnier helfen. Nachdem wir dieses Kapitel zu Ende gespielt haben, dürfen wir in die zweite Story eintauchen, der Mecha-Naruto Geschichte, dem eigentlichen Story Mode des Spiels. Als Naruto nehmen wir am Turnier teil und treffen wenig später auf Mecha-Naruto, der seine Erinnerung verloren hat. Diese wurde in einem Kristall eingeschlossen und versiegelt und wie das Schicksal es so will, ist genau dieser Kristall der erste Preis des Wettkampfes. Der Schwierigkeitsgrad der Mecha-Naruto Story ist etwas höher als der vom World Tournament, und bietet darum eine etwas grössere Herausforderung. Während des Story Modes gibt es natürlich auch einige sehr schön animitierte Filmschnippsel zu sehen, welche extra für das Spiel gezeichnet worden sind. Die Geschichte selbst ist zwar eher Füller und hat nichts mit dem original Naruto-Manga zu tun. Dennoch wird sie bei Fans der Franchise sicherlich ein nostalgisches Gefühl hervorrufen und Interesse wecken, da sie die Vorgeschichte einiger Charaktere behandlet. Leider ist der Story Mode etwas zu kurz ausgefallen. Kaum ist der Spieler richtig in die Ninjawelt eingetaucht, ist es auch schon wieder vorbei. Das wird auch spürbar in der Entwichlung der Charaktere, welche wegen der Kürze etwas auf der Strecke bleibt und dem Spieler kaum Zeit gibt, sich wirklich mit den Figuren zu identifzieren und mitzufühlen. Ausserdem hätte man mehr Zeit für die Synchronisation investieren sollen. Zu viele Dialoge passieren nur über simple Text-Boxen. Der letzte Modus ist der obligate Online Mode, der bei einem Prügelspiel natürlich nicht fehlen darf. Es macht oft am meisten Spass gegen Freunde und andere Spieler antreten zu können. Auch hier finden wir kämpfen, oder das Battle Menu, wo wir Battlepoints sammeln, um im Leader Board aufzusteigen. Durch das neu ausgeklügelte Konter-System lässt sich jeder Kampf augenblicklich von einer Niederlage in einen Sieg oder umgekehrt verwandeln, was mehr Taktik und Strategie von den Spielern verlangt, als die einfacheren Prügelsgames auf dem Markt. Fazit: Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution bietet auf jeden Fall kurzweilige Unterhaltung für jeden Prügelaction-Liebhaber. Die neuen, exklusiven Animegeschichten werden eingefleischte Narutofans bestimmt begeistern und auch bei Neulingen der Serie den einen oder anderen neugierig auf mehr machen. Allerdings enttäuscht doch der geringe Umfang des Spiels, die wenigen Neuerungen zum Vorgänger und der dazugehörige Preis, der einfach für das, was geboten wird, zu hoch ist. Der Gedanke, ob Bandai Namco mit dieser Ausgabe nicht eher ein Rückschritt statt einer Revolution gelungen ist, drängt sich uns etwas auf, wenn wir einen Blick auf die älteren Spiele der Reihe werfen und darum ist das Spiel wohl nur Fans von Naruto zu empfehlen.

  • The(G)net Review: JoJo's Bizarre Adventure All-Star Battle

    Manga Umsetzungen sehen wir in jüngster Zeit nur noch selten im europäischen Videospiele Markt. Erfrischend anders kommt da Bandai Namcos Beat’em Up, angesiedelt rund um die Jahrzehnte andauernde Vampirfehde von JoJo. Seit Mitte der 80er Jahre fasziniert JoJo Manga Fans aus dem fernen Osten. Wo Dragonball auch westlichen Lesern durchaus bekannt ist, fehlt JoJo’s Sippe hierzulande der ganz grosse Bekanntheitsgrad. In erster Linie handelt es sich bei der Story um einen über Jahrhunderte ausgedehnten Familienstreit der Joestars. Seit Generationen beharket die Sippschaft mit freundlicher Unterstützung diverser Verbündeter die verfeindete Familie Dio Brando. Um die Kämpfe opulenter zu gestalten, wurden mit fortlaufender Geschichte spezielle und individuelle Kräfte eingeführt, deren sich die Clans freilich bedienen. Neben den erfolgreichen Mangas gibt es Hörbücher, Animes und diverse Videospieladaptionen zum verwandtschaftlichen Disput. Die vielfältigen und durchaus interessanten Charaktere eignen sich geradezu hervorragend für ein Beat’em Up. Diesen Geniestreich hatte Ende der 90er Jahre bereits Capcom und lancierte eine mehr oder minder gelungene Arcade Umsetzung. Jene trumpfte schon im letzten Jahrtausend mit ähnlichen Tugenden auf, wie der neuzeitliche Fighter von Namco/Bandai. Eine stattliche und originalgetreue Kämpferriege steht zur Auswahl. Jeder der Manga-Digitalisierungen steuert sich differenziert und weist ein individuelles Move-Repertoire auf. Leider sind die Stärken und Schwächen der beiden Clan-Mitglieder alles andere als ausbalanciert. Das macht sich insbesondere im Multiplayer Modus negativ bemerkbar. Möchte man sich deswegen vermehrt im Story-, oder dem speziell für den westlichen Markt eingeführten Arcade-Modus bewegen, verwundert das keinen. Offensichtlich war man sich bewusst, dass JoJo in unseren Breitengraden nur wenig Anerkennung genießt, was eine Integration des Arcade Modus erklären würde. In Asien genügt man sich wohl mit der, dank enger Anlehnung ans gezeichnete Vorbild, Videospiel-Interpretation der Geschichte. Nicht zuletzt werden hier auch, weiteres Vorankommen vorausgesetzt, neue Charaktere frei geschaltet. Eher unerwartet finden wir einen Modus wieder, der eine zeitliche Kampf-Begrenzung einführt. Die fürs Spielen notwendige Energie füllt im Verlauf der Echtzeit Tage wieder von selbst. Möchte man aber öfters antreten, muss via hart verdienter Kohle vom realen Bankkonto nachgeholfen werden. Eine eher sonderbare Design-Entscheidung in einem Vollpreis Spiel, die wir so weder nachvollziehen noch gutheißen können. Audiovisuell überzeugt JoJo’s Bizarre Adventure All Star Battle durchaus. Der Stil der erfolgreichen Vorlage wurde gelungen für die PlayStation 3 umgesetzt. Die unterschiedlichen Spezialattacken, sprich ‚Stands‘ kommen gut zur Geltung und verschaffen einiges an Abwechslung. Die Musik passt zum wortwörtlich bizarren Rest und schafft zusammen mit dem japanischen Soundtrack eine originalgetreue Anime-Stimmung. Wer übrigens die Hintergrund Geschichte noch nachlesen möchte, sollte um etwaige Spoiler zu verhindern die Kampagne tunlichst ignorieren. Fazit: Ich gebe zu, mir war JoJo und seine feindselige Sippschaft bislang gänzlich unbekannt. Die spielbaren Kämpfer üben aber durchaus ihren Reiz aus. Auch Spieler, die mit der populären Reihe nicht ganz so vertraut sein mögen, finden hier einen passenden Haudegen. Dass das Beat’em Up für jene aber nicht denselben Reiz und Zugang bietet wie beispielsweise Street Fighter, ist letztendlich wenig verwunderlich. Das will der Allstar-Battle aber auch nicht. Fighting-Cracks die sich mit den durchaus speziellen oder gar sonderbaren Charakteren anfreunden können und sich nicht am unausgegorenen Balancing stören, dürfen Probe spielen. Fans der Animes holen sich diesen Titel sowieso und machen damit auch kaum etwas falsch.

  • Aggelos II erscheint Ende August - neuer Trailer

    PQube, PixelHeart und Entwickler Wonderboy Bobi haben den Veröffentlichungstermin von Aggelos II bekanntgegeben. Der Nachfolger des gefeierten 2D Action Platformers erscheint am 27. August für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC via Steam. Für PlayStation 5 und Nintendo Switch ist zudem eine physische Version geplant. In Aggelos II übernehmen Spieler die Rolle eines Aggelos, eines Engels höchster Ordnung, der von Balro auserwählt wird, das Königreich Lumen zu durchqueren. Doch das Reich des höchsten Lichtgottes steht unter Belagerung, während die Götter der Armee der Dunkelheit immer näher an der Niederlage sind. Um in dieser zerrissenen Welt zu überleben, muss der Held nicht nur seine göttliche Seite nutzen, sondern auch eine düstere Dämonenform annehmen. Spielerisch setzt Aggelos II auf rasante Kämpfe, präzises Plattforming und zwei miteinander verbundene Welten. Dabei steht der Wechsel zwischen Engel und Dämon im Zentrum: Die Engelsform spielt sich kontrollierter und defensiver, während die Dämonenform schneller, aggressiver und mit dunklen Kräften ausgestattet ist. Nur wer beide Seiten beherrscht, kann Gegner, Fallen, Rätsel und Bosskämpfe meistern. Geboten werden zwei grosse, parallel angelegte Spielwelten mit eigenen Gegnern, Geheimnissen und Herausforderungen, dazu 13 mächtige Bosse, neue Fähigkeiten wie Flugmanöver, Wandgriffe und Dashes sowie ein Fortschrittssystem, bei dem Orbs für Spezialangriffe und Verbesserungen gesammelt werden. Optisch bleibt Aggelos II seinen Retro Wurzeln treu und setzt auf detaillierte 16 Bit Pixelgrafik mit schnellem, flüssigem 2D Gameplay.

  • The(G)net Review: Chained Echoes

    Chained Echoes ist ein crowdfunded Game im JRPG-Style des deutschen Solo-Entwicklers Matthias Linda, das mittlerweile 6 Jahre in der Mache war. Es lehnt sich sehr an die 16-Bit Ära an, zumindest was die Grafik angeht. Grosse, hübsch animierte Sprites und die farbenprächtige Umwelt erinnern stark an die Zeiten des glorreichen SNES. Ein komplexes Kampfsystem, Skilltrees, Rüstungs- und Waffensysteme, sowie Mechas und Luftschiffe runden das Angebot ab. Wir beginnen das Abenteuer ganz unspektakulär in unserem Schlafzimmer, wo uns Mutti auffordert unseren Arsch aus dem Bett zu bewegen. Sichtlich verwirrt von der Frau, die uns ständig zuruft aufzustehen, bekommen wir letztlich von ihr voll eins auf die Zwölf und.... sind in einem Raum auf einem Luftschiff, wo uns ein Söldnerkollege anschnauzt, dass wir am "abschnorscheln" waren, anstatt zu arbeiten. Tja, mal voll von friedlicher Heimat geträumt! Wir machen uns dann auf den Weg zur Brücke, beginnen unsere Mission und nach einigen Events sind wir sogar noch verantwortlich für eine quasi atomare Auslöschung von Freund und Feind... Was ein Arbeitstag! Darauf folgt eine kurze Zusammenfassung was alles danach geschah und wir steuern plötzlich ein anderes Duo durch die Landschaft?! Japp, ich war genauso verwirrt. Es stellt sich heraus, dass so die Charaktere der Geschichte eingeführt werden. Wir werden also die nächste Zeit diverse Abschnitte mit unterschiedlichen Personen und Gruppierungen spielen, bis sich das Schicksal schliesslich fügt und alle zusammenführt. Kampfsysteme gibt es in Chained Echoes gleich zwei Stück: Normale Gefechte als Fusstrupp und später noch selbige in Mechas. Die Kämpfe werden immer rundenbasiert nach einer Zeitachse ausgeführt. Das Basissystem beruht auf der Overdrive-Leiste, die oben links im Bild zu sehen ist. Es gibt eine neutrale Zone in gelb, eine Overdrive-Zone in grün und eine Overheat-Zone in rot. Im neutralen Bereich machen wir 100% Schaden und nehmen 100% Schaden, im Overdrive machen wir 25% mehr Schaden, nehmen aber auch 25% weniger Schaden. Wenn wir es übertreiben, landen wir im Oveheat Bereich, wo unsere Attacken 25% weniger Schaden verursachen und wir 25% mehr Schaden nehmen. Die Kunst ist es jetzt im Kampf im grünen Bereich zu bleiben, was je nach Kampfsystem anders bewerkstelligt wird. Im normalen Modus gelingt das aber je nach Ausbau der Charaktere und deren Aufstellung meistens eher schlecht als Recht. Die Leiste zeigt uns nämlich an, für wie lange eine gewisse Aktionsklasse den aktuellen Wert reduziert. Auch Aktionen wie Verteidigung und das Auswechseln von Charakteren haben Einfluss auf die Leiste. Auswechseln der Charaktere? Ganz recht! Wir haben bis zu acht Mitglieder in der Party, wovon immer nur vier aktiv sind. Wir können frei entscheiden wer im Team agiert; also wer Primär- und wer Sekundärcharakter ist. Aber Achtung: Stirbt einer dieser Charaktere, kann der zweite nicht mehr eingewechselt werden, bis der Tote wiederbelebt wurde. Das Mecha-Kampfsystem hat das gleiche Grundprinzip, funktioniert aber anders. Wir müssen hier Gänge hochschalten. Je nach Gang sind wir neutral, rechts oder links geneigt. Ziel ist es den Pfeil in der Mitte zu halten. Die Gänge haben aber auch Einfluss auf Angriffs- und Verteidigungswerte. Hier muss man je nach Gegner besonders acht geben, da wir sonst schnell besiegt werden. Als Beispiel: Gang 2 ist maximaler Angriff und minimale Verteidigung. Sind wir in diesem Gang und der Gegner macht einen Ultimate Move, dann heisst es meist "Adios, schöne Welt!". Daneben gibt es noch eine Art "Hass"-System; in anderen Spielen wohl eher als "Aggro" bekannt. Heisst: Je mehr Schaden du einem Gegner zufügst, desto mehr hasst er dich und greift dich potentiell öfters an als andere. Irgendwie nur blöd, wenn der Damagedealer kaum als Tank taugt und der ausgewählte Tank-Charakter erst einen Aggro-Skill ausführen muss. Das ist aber nur ein kleiner Teil eines grösseren Problems, auf das wir später näher eingehen. So, was alles beeinflusst Kämpfe noch? Richtig! Rüstung, Waffen und Skills. Ab hier wird es sehr komplex. Rüstungen sowie Waffen können jeweils um zwei Stufen aufgerüstet werden. Auch ist es möglich die Attribute mit Hilfe von Kristallen zu ändern. Dafür gibt es später im Spiel den Amboss, an dem wir uns als Schmied üben dürfen; 100% Erfolgsquote natürlich. Daneben gibt es noch einen ziemlich umfangreichen Skilltree. Jedes Mal wenn wir ein Bossmonster oder einen Storyabschnitt abschliessen haben wir die Möglichkeit, uns für Skillpunkte etwas auszusuchen. Aber Achtung: Es gibt keine Möglichkeit für einen Skilltree-Reset. Die Wahl ist also endgültig. Ob ihr gut gewählt habt, werdet ihr erst in den darauffolgenden Kämpfen erfahren. Passive Skills wie Angriff, Verteidigung und diverse Resistenzen machen zwar Sinn, aber manche Gegner sind so hart zu knacken, dass man sich schon mal über aktive Skills Gedanken machen muss, die eventuell helfen könnten. Die Qual der Wahl so zu sagen und eine Ungewissheit, die uns bis zum Spielende hin begleitet. Zusätzlich zur primären Skillauswahl gibt es noch eine sekundäre Auswahl. Wir müssen entscheiden, welchen Skill wir aktiv haben wollen, da wir weniger Skillslots als Skills besitzen. Dies gilt für aktive und passive Skills. Im Umkehrschluss können wir uns aber so auch optimal auf ein Gebiet einstellen, da je nach Areal die Gegner andere Schwächen und Stärken aufweisen. Auch können die Skills bis zu drei Stufen aufgelevelt werden, mit Fertigkeitspunkten, die wir am Ende jedes Kampfes bekommen. Um das Ganze jetzt noch etwas zu steigern gibt es Heldenembleme. Diese geben noch einmal Bonusskills und -attribute und können jedem Charakter ausgerüstet werden. Um an diese Embleme zu gelangen, müssen wir auf der Weltkarte Götterstatuen finden und dort heiliges Wasser opfern (welches auch erst gefunden werden muss) und nach einem kleinen Kampf werden wir schliesslich mit einem Emblem belohnt. Zu guter Letzt gibt es noch Kristalle, welche wir auf der Weltkarte finden und am Amboss fusionieren. Aber das nur so am Rande, sonst sprengt das hier noch den Rahmen. Für die Mechas gibt es noch ein leicht abgewandeltes System: Oft benutzen und oft gewinnen, dann schaltet man mit dem Laufe der Zeit neue Fertigkeiten frei. Kommen wir zu dem grossen Problem, welches ich oben bereits erwähnt habe: Das Balancing. In fast jedem Gebiet gibt es einen Händler für Waffen und/oder Rüstungen. Es kann also vorkommen, dass wir einen Storyabschnitt "unterpowert" spielen, da es den Händler einfach nicht gibt. Klar, es gibt den Amboss, um die Stufen zu erhöhen, das Problem ist allerdings, dass wir dazu Material und Gold benötigen. Das Problem hier ist nun, dass es zwar Materialhändler gibt, aber wenn du dort Material kaufst, ist es weg und kommt nicht mehr wieder. Was tun? Die Monstertypen finden, die eventuell dieses Material droppen. Ebenso beim Gold; das gibt es primär nur für Beute, welche von Monstern gedroppt werden. Sprich: Sammeln und verkaufen. Es bleibt uns als nicht viel mehr übrig, als Mobs zu grinden. Ich sass da letztens selbst für drei Stunden und hab das machen müssen, da ich in ein neues Gebiet kam und ein Monster mit nur einem Schlag meine ganze Truppe ausgelöscht hat! Das nächste Monster hat mir pro Schlag gleich 50% weggezimmert! Die Bosse sind auf selbem Niveau. Im Endeffekt hast endlich deine Ausrüstung soweit, dass du die Mobs ohne Probleme ausradierst, dann kommt der Boss und du bist mit einem Schlag hinüber! Da fragte ich mich: Gibt es irgendwelche Abhilfen? Beim Erkunden des Gebietes fand ich dann diverse Truhen und versteckte Höhlen. Dort enthalten waren teils Gold, aber auch Rüstungen und Waffen welche ich dann, wie ich herausfand, erst ein oder zwei Gebiete später kaufen konnte... Daneben gibt es noch ein Achievement Board. Wir erfüllen also irgendwelche Aufgaben dieses Boards und bekommen dafür Material oder andere nützliche Gegenstände. Später im Spiel werden aber auch "Deals" freigeschaltet. Dies sind einmalige Sonderangebote, die nach diversen Lootverkäufen zur Verfügung stehen, sprich Bündel an Material oder bessere Waffen und Rüstungen für kleines Geld. Dies alles minimiert zwar das Grinding, aber beseitigt nicht das Grundproblem. Was mich allerdings etwas genervt hat war, dass ich manchmal einen Haufen Gold (und somit Zeit) für Upgrades ausgegeben habe, nur um den Boss zu schaffen, und im nächsten Akt stehe ich bei einem Händler und bekomme Ausrüstung, die im Grundzustand viel besser ist, als meine mit Upgrades. Sehr ärgerlich. Was noch? Das Spiel ist in mehreren Sprachen lokalisiert; darunter auch Deutsch. Von den Dialogen her sind diese dem Spielsetting gerecht umgesetzt und auch entsprechende Umgangssprache wurde für diverse Charaktere benutzt ("Arschkrampe" - ich find's immer noch komisch!). Es gibt zwar hier und da Schreibfehler oder es wurde einfach mal die Übersetzung vergessen, aber im Gesamten ist die Lokalisierung solide. Manche Wörter sind etwas gewöhnungsbedürftig, wie zum Beispiel der Skill "Cleanse" wurde in Deutsch mit "Läutern" übersetzt, aber wenn man sieht was die Skills tun, versteht man eigentlich schon was gemeint war. Fazit: Chained Echoes macht trotz Balancing-Problemen eigentlich richtig Spass. Die Story ist episch und entfaltet sich mit der Zeit auch recht logisch. Die vielen verschiedenen Spielmechaniken machen das Spiel zwar nicht gerade einsteigerfreundlich und sehr komplex, aber mit der Zeit lässt sich damit schon gut was anfangen. Mein persönlich grösstes Problem bleibt wie gesagt das Balancing und nach etwas Recherche bin ich auch nicht der Einzige, der das so wahr nimmt. Oft sieht man nur den Ratschlag: "Maximiere deine Ausrüstung, sonst hast du keine Chance an dem Boss bzw. Gegner vorbei zu kommen". Echt jetzt? Wenn man es schon so designt, dass es über maximal zwei Gebiete keine neue Ausrüstung zu kaufen gibt und nur etwas Tolles aus Kisten bekommt, dann sollte man die Gegner nicht so unfair parametrisieren, dass die einen mit einem Schlag umbringen. Und selbst mit maximalen Upgrades ist es manchmal richtig knapp. Ohne diesen Lapsus wäre meine Bewertung etwas höher ausgefallen. Nichtsdestotrotz ist Chained Echoes ein wirklich solides Spiel, das über einen langen Zeitraum viel Unterhaltung bietet. Wenn man dann noch weiss, dass das alles von nur einer Person entwickelt wurde, muss man schon erstaunt seinen Hut ziehen. Frustresistente Fans klassischer JRPGs werden mit Chained Echoes sicher ihren Spass haben! Wir haben Chained Echoes auf einer PS4 gespielt. Das Spiel ist (digital only) auch für Xbox One, Nintendo Switch und den PC zu haben. Das Test-Muster stammt von Deck 13, wofür wir uns herzlich bedanken!

  • Nur noch 6 Wochen bis zum HeroFest 2024 - jetzt Tickets sichern!

    Letztes Jahr konnte das HeroFest einen neuen Besucher-Rekord verzeichnen. Das schöne am HeroFest ist ja, dass der Bereich Gaming nicht zu kurz kommt. So finidet beispielsweise das Swisscom Hero Cup Finale in League of Legends live on Stage statt. Natürlich wird Cosplay am HeroFest gross geschrieben. Nur HeroFest kannst auch du Teil der Berner Cosplay-Szene werden.

  • Erster Blick auf Marvel 1943: Rise of Hydra

    Der erste Trailer zu Skydance New Media's Marvel 1943: Rise of Hydra gibt euch einen kleinen Einblick Der neue Story-Trailer wurde heute auf der State of Unreal Keynote von Epic Games enthüllt, auf der Skydance New Media und Epic Games ihre laufende Zusammenarbeit ankündigten, um Marvel 1943: Rise of Hydra mit Skydance New Media präsentierte die neuesten Funktionen der Unreal Engine 5.4 von Epic und zeigte den Trailer Marvel 1943: Rise of Hydra fängt die Action, die Spannung und das weltumspannende Abenteuer ein, das

  • The Lord of the Rings: War in the North – Legacy Edition überraschend veröffentlicht

    Aspyr hat überraschend The Lord of the Rings: War in the North – Legacy Edition veröffentlicht.

  • A.A.U. beginnt Early Access Phase - neuer Trailer

    Publisher IZilla Games und Entwickler Raspberry Studio haben den psychologischen Bodycam-Horror-Shooter A.A.U. Black Site im Steam Early Access via Steam veröffentlicht. Spieler werden als Mitglied der geheimen A.A.U. Special Forces in die verlassene Region Uzovnica geschickt, wo eine Routinemission schnell zum Albtraum wird. Nach einem Hinterhalt sind Kommunikation und Verbündete verschwunden, während die Realität zunehmend zerbricht. Aus der Bodycam-Perspektive erkundet ihr klaustrophobische Korridore, kämpft gegen feindliche Kräfte und stellt euch Anomalien, die irgendwo zwischen militärischem Realismus und psychologischem Schrecken lauern. Die Early-Access-Version enthält zwei vollständig spielbare Missionen. Weitere Story-Kapitel, Waffen, Gegnertypen und Schauplätze sollen im Verlauf der Entwicklung folgen. Zum Arsenal gehören über 20 Waffen, darunter Sturmgewehre, Maschinenpistolen und Pistolen. Ausserdem bietet A.A.U. Black Site einen dynamischen Soundtrack, adaptive Horror-KI und ein Schwierigkeitssystem, das sich an die Leistung der Spieler anpasst.

  • The(G)net Review: Sony Pulse Elite Wireless Headset

    Sony hat das Headset so optimiert, dass es out-of-the-box bereits das beste 3D-Audio Erlebnis aus eurer keine Nebengeräusche auf, auch wenn mein Sohn nur 2 Meter neben mir ziemlich lautstark mit Kumpels Call of Das Test-Muster haben wir uns selbst gekauft, natürlich bei World of Games.

  • Final Fantasy Resonance zeigt neuen TGS 2026 Trailer

    Square Enix hat im Rahmen der Tokyo Game Show 2026 einen neuen Trailer zu Final Fantasy Resonance veröffentlicht

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    UNSEEN hat im Rahmen der Tokyo Game Show 2026 einen neuen Trailer zu KEMURI veröffentlicht.

  • ONE PIECE: Grand Gourmet How-To-Play Trailer

    Bandai Namco hat einen neuen Trailer zu ONE PIECE: Grand Gourmet veröffentlicht, der die wichtigsten

  • Ubisoft enthüllt The Rogue Prince of Persia

    der Triple-I-Initiative kündigten Ubisoft und das Partnerstudio Evil Empire heute The Rogue Prince of The Rogue Prince of Persia wird am 14. Mai 2024 im Early Access auf Steam veröffentlicht. The Rogue Prince of Persia spielt in einer fiktiven Version von Ktesiphon, der Hauptstadt des persischen

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    Ein neuer Gameplay Trailer zeigt weitere Eindrücke von den Schauplätzen und Gefechten, was weiterhin sehr stark an ältere Call of Duty Titel erinnert.

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    Arc System Works hat das weltweite Veröffentlichungsdatum des Fighting-Games HUNTERxHUNTER: NENxIMPACT bekannt zu geben, das am 17. Juli 2025 erscheinen wird. Alte und neue Fans der legendären Manga- und Anime-Serie von Yoshihiro Togashi sowie Kampfspiel-Enthusiasten aller Spielstärken können sich auf die nen-verstärkten Kämpfe freuen. Das Spiel wird als physische und digitale Version für PlayStation 5, Nintendo Switch und als digitale Version für PC auf Steam veröffentlicht.

  • Neuer Gameplay Trailer zu Cthulhu: The Cosmic Abyss

    NACON und Big Bad Wolf haben einen neuen Gameplay Trailer zu Cthulhu: The Cosmic Abyss veröffentlicht Der Trailer zeigt Noah, der in der Station Ocean I auf Spuren von Gewalt, Blutrunen, organische Rückstände

  • Tales of Berseria Remastered für PS5, Xbox Series, Switch und PC angekündigt

    Bandai Namco hat offiziell Tales of Berseria Remastered angekündigt. Inhalte aus der ursprünglichen Fassung von 2016 bereits enthalten – darunter Outfits aus früheren Tales-of-Titeln

  • Ferocious: Story-Trailer zum brutalen Dino-Shooter ist da

    Pack die Machete aus und öle dein Sturmgewehr, denn Ferocious meldet sich mit einem offiziellen Story-Trailer Der neue Trailer stammt aus der Werkstatt von OMYOG, mit tinyBuild als Publisher, und zeigt, wohin die

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