EA Übernahme abgeschlossen: Publisher wird privatisiert
Die Übernahme von Electronic Arts durch ein Konsortium aus dem saudi arabischen Staatsfonds PIF, Silver Lake und Affinity Partners ist abgeschlossen. Der bereits im September 2025 angekündigte Deal nimmt den Spielekonzern von der Börse.

Andrew Wilson bleibt weiterhin Vorsitzender und CEO von Electronic Arts. Die neuen Eigentümer wollen langfristig in Wachstum und Innovation investieren. Silver Lake kündigte dabei ausdrücklich hohe Investitionen in künstliche Intelligenz an, um die Spieleentwicklung und das Spielerlebnis zu verbessern.
Konkrete Auswirkungen auf bekannte Marken wie EA Sports FC, Battlefield, Mass Effect oder Die Sims wurden bislang nicht genannt. Allerdings drohen nun offenbar weitere Stellenstreichungen. Laut Bloomberg wird der kreditfinanzierte Kauf den Publisher voraussichtlich mit rund 18 Milliarden US Dollar Schulden belasten. Dadurch könnten jährlich Zinszahlungen in Milliardenhöhe anfallen.
Wie Bloomberg Journalist Jason Schreier berichtet, will EA seine jährlichen Kosten um rund 700 Millionen US Dollar senken. Etwa 170 Millionen US Dollar sollen durch sogenannte "organisatorische Effizienzmassnahmen" eingespart werden, was auf umfangreiche Entlassungen hindeuten könnte.
Offiziell bestätigt wurden die Pläne bislang nicht.







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