The(G)net Review: Commandos Origins: No Man Left Behind (DLC)
- Rony Liemmukda

- vor 10 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Mit ‚No man left behind‘ beschert uns Claymore Game Studios einen Prequel DLC, der die Geschehnisse aufzeigt, die zur Gefangennahme und Rettungsmission des Green Beret, Sgt. O’Hara, aus der Hauptkampagne führten.

Im DLC erwarten uns insgesamt vier Missionen mit jeweils recht grossen Arealen. Dazu gesellt sich noch eine neue Feindeinheit: Der Funker. Funker sind ein ganz besonderes Ärgernis, denn sie sind untereinander verbunden. Mindestens zwei, sehr oft aber treffen wir auf Dreiergruppen. Bei mehr als zwei Einheiten sind diese mittels eines Funkverstärkers verbunden. Töten wir die Einheiten einzeln, so wird direkt die volle Alarmstufe ausgelöst.

Um diese Einheiten ausser Gefecht zu setzen, müssen wir den Funkverstärker manipulieren. In einer kurzen Zeitspanne haben wir nun die Möglichkeit, mindestens eine Einheit zu beseitigen ohne dass der Alarm auslöst. Bei zwei Einheiten gibt es keinen Funkverstärker. Hier müssen wir beide Einheiten innert kurzer Zeit ausser Gefecht setzen. Sind wir in der Lage zwei Commandos zu steuern, funktioniert diese Taktik auch, wenn noch zwei Funker an einem Verstärker verbunden sind.

Weiterhin sind Funker extrem aufmerksam und scheinen auch untereinander zu kommunizieren. Denn versuchen wir einen abzulenken und ein anderer ist nicht weit entfernt, kann es vorkommen, dass dieser seinem Kollegen zur Hilfe reilt. Im Übrigen erhöht sich ihre Aufmerksamkeit, wenn wir den Funkverstärker stören.

Auf der Seite der Commandos übernehmen wir erneut die Kontrolle über Thomas „the Sapper“ Hancock, Francis T. „the Sniper“ Woolridge und Rene „the Spy“ (sowie in einer kurzen Intro-Mission über Sgt. O’Hara). Unsere Aufgabe ist, Hinweise auf den Aufenthaltsort von Sgt. O’Hara zu finden. Allerdings entdecken wir, dass die Nazis gerade an einer neuen Superwaffe arbeiten, weswegen der riesige Komplex in den Bergen extrem gut bewacht ist. Wir haben also obendrein die Aufgabe, diese Superwaffe zu vernichten bevor ihre Entwicklung vollends abgeschlossen ist.
Fazit:
Insgesamt hat das DLC ziemlich viel Spass gemacht. Wir haben teils richtig grosse Karten und taktisch klug platzierte Gegnereinheiten. Allerdings kämpfen wir auch regelmässig mit Ressourcen, denn diese sind echt begrenzt. Wie immer gibt es verschiedene Möglichkeiten an den Einheiten vorbeizukommen und ich bin ja meist eher einer der zwar vorsichtig, aber auch gleichzeitig mal mit dem Brecheisen vorgeht. Entsprechend habe ich nicht immer alle optionalen Sammelgegenstände bekommen, aber ansonsten haben die Ressourcen meist gereicht. Die von mir gewählte Spielstufe "Soldier"erfordert ja von vornherein etwas mehr Planung. An einer Mission habe ich aber wohl um die drei Stunden gesessen, was an der Grösse des Areals und an der Verteilung der Gegner lag. Da musste man echt mal richtig nachdenken und ausprobieren in welcher Reihenfolge man am besten die Gegner ausschaltet oder wie man sie einfach nur komplett umgeht. Die kürzeste Mission lag um die 90 Minuten. Alles in allem hat das DLC mich gut 9 Stunden beschäftigt und prima unterhalten. Nagelt mich aber jetzt nicht auf meine Spielzeit fest, es gibt ja immer Überflieger, die sowas schneller durchhaben. Ich denke jedenfalls nicht, dass Fans hier enttäuscht sein werden.

Commandos: Origins ist für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erschienen. Wir haben das Spiel und diesen DLC auf dem PC gespielt. Das Test-Muster stammt von Kalypso Media, wofür wir uns herzlich bedanken!







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