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The(G)net Review: The Legend of Nayuta: Boundless Trails

The Legend of Nayuta: Boundless Trails ist Teil der Legend of Heroes Serie, spielt aber auf einer anderen Zeitlinie als die Zemuria-Episoden. Es handelt sich bei diesem Release um ein Remake des PSP Spiels aus dem Jahr 2012.


The Legend of Nayuta Boundless Trails Test Review Testbericht PlayStation Nintendo Switch PC

Wir folgen in dieser Geschichte Nayuta Herschel, welcher mit seiner Schwester Eartha zusammen in einem Dorf auf der Insel Remnat lebt. Ihre Eltern sind bei einer Forschungsmission ums Leben gekommen. Nayuta folgt dem Traum in ihre Fussstapfen zu treten um zu beweisen, dass die Erde nicht flach ist und um „Lost Heaven“ zu finden. Er kommt gerade, aufgrund Sommerpause, mit seinem Freund Cygna von der Akademie wieder als kurz darauf (wieder einmal) Ruinenteile aus dem Himmel stürzen; hier ein kleiner Turm. Nachdem wir die Spitze dieses Turms erreicht haben, lernen wir auch schon unsere Antagonisten kennen, wie sie einer kleinen Fee, Noi, hinterherjagen, um ihr einen Gegenstand zu entreissen, den sie krampfhaft zu beschützen versucht.


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Bei Boundless Trails handelt es sich um ein 3D-Action-RPG. Die Kamera ist hier in einer Art „Pseudo-Isometrischer Ansicht“, von der Seite oder ein Mix von beidem, je nachdem in welcher Örtlichkeit man sich befindet. Anders ausgedrückt: Die Kamera ist fix vorgegeben. Das hat wohl den Ursprung in der Originalhardware für dieses Spiel, der PSP, welche nur einen Analogstick auf der linken Seite besass. Die meiste Zeit funktioniert das Konzept eigentlich ganz gut; allerdings hatte ich öfters mal Probleme die richtige Tiefe zu erkennen und bin bei der Plattformakrobatik ins Leere gesprungen. Nebst dessen ist die Steuerung und das Kampfsystem recht simpel gehalten. Nayuta kann blocken, springen, ausweichen und physische Spezialattacken ausführen. Noi hilft uns mit Arts, magischen Angriffen. Alle Kämpfe sind in Echtzeit, nach klassischer Hack’n’Slash Manier. Beide Charaktere können mit Ausrüstung ausgestattet werden. Noi hat hier sogar noch spezielle Buff-Accessoires.


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Für die Dungeons an sich Reisen wir in eine alternative Welt, Terra, oder auch „Lost Heaven“, wie es auf der Erde genannt wird. Für die erste Phase im Spiel müssen wir auf vier Kontinenten die Klimabedingungen wiederherstellen und deren Administratoren befreien. Dafür bekommen wir nacheinander mehrere Stages präsentiert, welche wir erfolgreich durchqueren müssen. Hierbei werden uns auch zu Beginn drei Missionen erklärt, welche wir absolvieren sollten, da diese in das Rating, bis zu drei Sterne, für den Level Abschluss zählen. Natürlich hat dies auch einen Zweck! Nayuta besitzt eine Stempelkarte und in einem vorgegebenen Intervall erworbener Sterne können wir eine Belohnung bei unserem Schwertmeister einfordern. Dies sind in der Regel neue Spezialattacken oder auch Ausrüstung, die das Spielen erleichtern. Noi wird primär durch die Administratoren der Kontinente und durch Mob-Battles mit starken Gegnergruppen, welche ihre Fertigkeiten geklaut haben, aufgerüstet.


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Als weiteres Feature präsentiert sich das Jahreszeitensystem ähnlich wie in The Legend of Zelda: Oracle of Seasons. Hierbei können wir das Gebiet in der Jahreszeit entsprechend ändern. Das resultiert in andere Gegner, sowie andere Pfade und Stage-Missionen. Während des Hauptspiels schalten wir zwei Jahreszeiten pro Kontinent frei. Der Epilog soll die dritte freischalten und im New Game+ gibt es dann die vierte.


Daneben gibt es noch ein lokales Request-Quest-System. Nayuta hat sich im Dorf einen Namen als „Mann für Alles“ gemacht und ein entsprechendes Business eröffnet. Entsprechend werden die Einwohner, oder auch die Administratoren, hin und wieder einen Brief mit einer Anfrage für eine Aufgabe in seinem Briefkasten hinterlassen. Im New Game+ werden dann noch einige Sidequests mehr freigeschaltet. Es sind noch weitere kleinere Sammel- und Belohnungssysteme vorhanden, aber die lasse ich hier erst einmal offen.


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Auch wenn dies alles schon genug Abwechslung bietet und im Spiel wirklich clever alterniert wird, so gibt es noch diese tollen Bosskämpfe zu gewissen Punkten in der Story. Richtig dicke, bildschirmfüllende Viecher, die mich an Ys: Memories of Celceta erinnerten. Ein paar Runden eins auf die Mütze bekommen während wir die Schwachstelle suchen und versuchen das Angriffsmuster zu entschlüsseln. Dann das Gefühl von Erfolg, wenn das Vieh endlich das Zeitliche segnet.


Last but not least noch ein paar Worte zur Grafik, letztlich handelt es sich hier um ein Remake eines PSP Titels. Ich hatte zwar keine PSP, aber man findet online genug Material zur Urversion. Texturen wurden deutlich aufgehübscht, kleinere Details bzw. der Detaillevel diverser Szenerien erhöht, Lichteffekte hinzugefügt, die UI visuell überarbeitet, die Charakter-Modelle etwas getunt und die Auflösung an moderne Systeme angepasst. Alles in allem, eine wirklich gut aufgehübschte Optik, die aber noch den 2012-Charme vollends beibehält.



Fazit:

The Legend of Nayuta: Boundless Trails ist ein klassisches Action RPG wie es zu der damaligen Zeit üblich war. Wir haben zwar eine leitende Storyline, aber auch völlige Freiheit, wann wir was erledigen, bevor wir die Story weiterlaufen lassen. Durch cleveres Alternieren zwischen Terra und Remnant und das Request-Quest-System, haben wir von Haus aus stets einen guten Mix an Abwechslung. Der normale Durchlauf dauert um die 20 Stunden, und für Komplettisten gibt es noch ein New Game+ mit weiteren Features zum Freischalten, was wohl nochmal bis zu 20 Stunden in Anspruch nimmt. Beim grafischen Update hat das Team recht gute Arbeit geleistet, ohne dabei das Flair des Originals von 2012 zu zerstören; für mich ein deutlicher Pluspunkt. Somit kann ich The Legend of Nayuta: Boundless Trails allen empfehlen, die gerne klassische Action-RPGs spielen.


The Legend of Nayuta Boundless Trails Test Review Testbericht PlayStation Nintendo Switch PC

The Legend of Nayuta: Boundless Trails ist für PS4/5, Nintendo Switch und PC erhältlich. Wir haben uns das Spiel auf der PlayStation 5 angesehen. Das Test-Muster stammt von NIS-America, wofür wir uns herzlich bedanken!




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