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The(G)net Review: The Ninja Saviors - Return of the Warriors

Natsume did it again! Nachdem letztes Jahr der Wild West SNES Shooter Wild Guns mit erweiterten Inhalten veröffentlichte wurde, erscheint erneut ein weiteres SNES Remake der kleinen japanischen Spieleschmiede für die PS4 und Nintendo Switch.


Basierend auf dem Spielhallenoriginal aus dem Jahre 1987, welches sich in der Arcadevariante auf drei Bildschirmen spielen lies, krempelte man die komplette Grafik um und beglückte 1994 die Spielerschaft mit einer frisierten 16Bit Version für das Super Nintendo. Und nun - 25 Jahre später - haben wir die kompletteste Version des 2D Prüglers in den Händen.


The Ninja Saviors Return of the Warriors Test Review Testbericht Nintendo Switch
Das gemeine Fussvolk ist mit einem Treffer hinüber

Wie in einem klassischen Beat-em-Up der 80er und 90er Jahre wählt ihr zu Beginn einen der drei Protagonisten aus. Zur Wahl stehen Ninja, ein 2m grosser, muskelbepackter Hühne, der flinke Cyborg Kamaitachi und die grazile, aber nicht weniger gefährliche Kunoichi. Das Trio kennt man bereits vom Konsolen Original, neu hinzu kommen der beinahe bildschirmfüllende Roboter Raiden und die unscheinbare Yaksha, welche mit ihren Cybertentakeln die Gegner gleich reihenweise auf die Matte legt. Die beiden Neueinsteiger schaltet ihr aber erst frei nachdem ihr das Game auf Normal (Yaksha) und Hard (Raiden) bezwungen habt.


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Grössere Brocken vertragen mehrere Treffer

Neben den genretypischen Aktionen wie Faustschlägen, Sprungattacken und Angriffe blockieren, spendierte Natsume dem Spiel eine zusätzliche Powerleiste, mit der unser Trio verschiedene Specialmoves, je nach Tastenkombination, auf die anrückende Gegnerschar niederprasseln lässt. Ist die Leiste leer dauert es ca. 20 Sekunden bis sie sich wieder automatisch füllt, insofern ihr nicht von einem Gegner auf die Bretter geschickt werdet. Ansonsten fällt die Leiste wieder auf Null und das ganze Aufladen beginnt von vorne.


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Zu zweit macht's gleich doppelt Spass!

Angesiedelt in gegenwärtigen Szenarien (Strasse, Fabrik, Villa, Labor, etc.) verteilt ihr zu Beginn solo oder mit einem Mitspieler Backpfeifen an ungefährliches Infanteriegemüse, die nach einem Treffer das Zeitliche segnen. Spätere Gegner stecken weitaus mehr ein und lassen euch keine Sekunde zum Verschnaufen. Alternativ liegen Kisten, Gasflaschen, Betonabsperrungen oder ganze Motorräder in der Gegend rum, welche ihr als Wurfobjekte missbrauchen könnt und damit ganze Gegnertrupps auf einmal K.O. schlägt. Bis auf Energiekapseln, die ihr in gelben Boxen findet, gibt es keine weiteren Extras für unsere Ninjas. Habt ihr eine gewisse Anzahl an Feinden besiegt, erwartet euch am Ende jedes der acht Levels der obligatorische Obermotz. Beisst ihr vorzeitig ins Gras, gibt's unlimitierte Continues und die Option den Charakter zu wechseln.



Fazit: Vage sind meine Erinnerungen an Ninja Warriors zu SNES Zeiten. Es war nicht der Oberbrüller aber für damalige Verhältnisse ein feiner Actionprügler. Deshalb erstaunte es mich umso mehr, dass Natsume nach einen Viertel Jahrhundert das Ganze neue aufbretzelt. Zwei neue Charaktere, 2 Player Modus, 16:9 Anpassung, neue Grafiken... mehr kann sich ein Retrofan eigentlich nicht wünschen. Aber hat sich der Aufwand gelohnt? Jein! The Ninja Saviors - Return of the Warriors spielt sich absolut flüssig, die Moves gehen einfach von der Hand und die unterschiedlichen Angriffsoptionen lassen so schnell keine Langeweile aufkommen. Leider sind nach zwei Stunden alles Levels durch und nur dank den zwei neuen Cyberrecken gibt es sowas wie einen Wiederspielwert. Der Schwierigkeitsgrad ist keine wirkliche Herausforderung und bis auf den finalen Boss fliegen geübte Konsolenprügler regelrecht durch die Levels. Ninja Warriors will aber auch nicht mehr sein: Ein klassisches Beat-em-Up ohne grossen Umfang und Tiefgang, gerade recht für ein paar vergnügliche Stunden allein oder zu zweit. Wir haben beide Versionen getestet (PS4 und Switch) und spielerisch wie optisch ist kein Unterschied zu erkennen.


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