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- The(G)net Review: Super Smash Bros. for Wii U
Für alle, die eine Nintendo Konsole ab dem N64 ihr Eigen nennen konnten, muss der Name Smash Bros. ein Begriff sein. Für alle anderen auch. Mario, Pikachu, Captain Falcon und Co. laden zum vierten Mal zum Handgemenge ein. Die Pizzas sind bestellt, die Gamecubepads abgestaubt und alle Freunde sind eingeladen. FALCON PUNCH!!! Die Wii-U gibt sich dieses Jahr keine Blösse und gibt allen Nintendo Fans genau das, was sie wollen. Und das sind Fortsetzungen ihrer besten Spieleserien. Die Super Smash Bros. Serie, welche unter Melee auf dem Gamecube ihren bisherigen Zenit feierte, ist in Sachen Fortsetzungen immer ein heisser Anwärter auf die Pole Position jeder Most Wanted Liste. Und das mit gutem Grund, denn das Spielprinzip ist in der Welt der Videospiele noch immer einzigartig und wurde bisher nur einmal von Sony kopiert, bleibt aber bislang unerreicht. Dabei ist die Idee so simpel wie sie nur sein kann. Nintendo Helden hauen sich gegenseitig auf die Schnauze. Ewige Fan-Diskussionen darüber, ob Mario gegen Sonic in einem Kampf gewinnen würde oder ob Links Schwert sich mit Fox McClouds Laserpistole messen könnte, werden mit diesem Spiel beantwortet. Funkelnde Augen, feuchte Nostalgieträume, und das alles in HD. Die Lizenz zum Geld drucken ist geboren. Hinter der rasch erklärten Spielmechanik steckt ein weitaus vielschichtigerer Titel als es der erste Blick erahnen lassen würde. Smash Bros. Melee und Brawl gelten seit Jahren als populäre Spiele an Gameturnieren. Das ist kein Zufall, denn mit 37 Charakteren, die mit Ausnahme einiger Klon-Charaktere über ein einzigartiges Move-Set verfügen, sind endlose Kombinationen und nervenaufreibend spannende Kämpfe möglich. Der Entwickler Masahiro Sakurai, der bereits seit dem ersten Teil für die Serie verantwortlich ist, verweist aber gerne darauf, dass es bei Super Smash Bros. in erster Linie um Spass geht und dass es für jeden zugänglich sein sollte. Dies sind keine leeren Versprechungen, denn wenn man zu viert, oder neu auch zu acht(!) vor dem Fernseher sitzt und das wilde Klappern von Controllertasten und Analogsticks hören kann, wird die Spielermeute regelrecht von Spass bombardiert. Von Explosionen, über Raumschiffe bis zu Hunden die an den Bildschirm klopfen um euch die Sicht auf das Geschehen zu verdecken, passieren unendlich viele Dinge gleichzeitig auf dem Flimmerkasten. Zugegeben ist das Ganze als unerfahrener Beobachter sehr chaotisch zu betrachten. Das Chaos ist aber bis ins letzte Detail orchestriert worden. Die Liebe zum Detail und die schiere Vielfalt an Ideen und Content kann nur mit der japanischen Stereotype von suizidgefährdeten Workaholics erklärt werden. Wenn es jemand schafft, Ganondorf und Pumeluff auf die Greatfox aus der Starfox Serie zu stellen und sie dabei so aussehen zu lassen, als wären sie beide exklusiv für diesen einen Titel entworfen worden, spricht das Bände. Alle Attacken von Pumeluff werden mit einem süssen Glitter-Effekt begleitet und der Einschlafsong klingt genau so süss wie aus der Animationsserie, die mittwochnachmittags auf RTL2 lief. Ganondorfs dunkle Macht und fiese Attitüde sind mit jedem seiner gewaltigen Schläge und Kicks zu spüren und kräftige Ausrufe erinnern an den einen oder anderen Bosskampf zurück, den man mit Links Nemesis gehabt hat. Und dann schleudert Pumeluff den Herr des Bösen mit einer Drehattacke aus der Runde und zelebriert seinen Sieg, indem es sich selbst schlafen legt. Das gibt es nur in Smash Bros; glaubt mir! Das Spiel dreht nun bereits seit einem Monat seine Runden in meinem Laufwerk, doch ich habe noch nicht einmal alle Musikstücke gehört, alle Pokémon im Kampf einsetzen können oder alle Arenen herausgespielt. Für euch habe ich es aber geschafft alle Modi auszuprobieren. Nicht einmal das war einfach. Neben dem klassischen Smash-Mode welcher in sich bereits mit extrem vielen Optionen ausgestattet ist, bietet das Spiel eine Armada an weiteren Möglichkeiten. Alte Bekannte wie der Homerun-Contest, bei dem es gilt einen Sandsack so weit wie möglich zu schleudern, haben es genauso an die Party geschafft wie der das neue Smash Board. Einige davon funktionieren besser als andere und der neue Smashrun von der 3DS Version fehlt eindeutig auf dem grossen Bildschirm. Ich will jedoch gar nicht zu stark ins Detail gehen, denn die Abwechslung sorgt dafür, dass für jeden etwas dabei ist. Nur nicht Smashboard. Niemand mag Smashboard. Mit dem Umfang, den Details und den abwechslungsreichen Modi hat Nintendo eigentlich für den sprichwörtlichen „Föifer und s’Weggli“ gesorgt. Der Smash-Mode alleine hätte mit all seinen Einstellungsoptionen eigentlich für einige Lebzeiten gereicht. Doch wo ein so schöner Regenbogen auftaucht, muss es auch etwas regnen. Und diese Wolke ist leider völlig vorhersehbar über dem Online-Modus zu finden. Bei Smash Bros. geht es um blitzschnelle Reaktionen und flinke Finger. Jede hundertstel Sekunde zählt. Eine ruckelfreie Partie ist essentiell um das Spiel geniessen und zertrümmerten Controllern vorbeugen zu können. Im Gegensatz zu allen anderen Entwicklern scheint Nintendo aber nach wie vor bei Windows 95 stehen geblieben zu sein, wenn es um ihre Online-Entwicklungen geht. Das Resultat daraus sind Lags der schlimmeren Sorte. Wenigstens ist es möglich mit Freunden aus demselben Land (und einer anständigen Breitbandleitung) ohne Verzögerung zu spielen. Das reicht zwar nicht aus in der heutigen Zeit, doch die Hoffnung stirbt zuletzt und die Möglichkeit dieses Manko mit einem Patch zu beheben besteht durchaus. Auch wenn Nintendo nicht unbedingt dafür bekannt ist, noch viel nach der Veröffentlichung anzupassen. Fazit: Die Smash Bros. Serie setzt seinen Siegeszug fort und erweitert sein Palmares mit dem womöglich besten Eintrag der Serie bis dato. Den Wandel zu HD-Grafiken hat Nintendo auch bei diesem Teil mit Bravour gemeistert. Der unerhört grosse Umfang und die minutiöse Liebe zum Detail machen diesen Titel zu etwas ganz Besonderem. Wer keine Wii-U Zuhause hat ist selber schuld.
- The(G)net Review: The Wonderful 101
Ob dies gelungen ist, lest ihr in unserem Review. Wer Innovationen und Abstraktionen mag oder wem die ewigen Call of Duties und Assassins Creeds zu langweilig
- The(G)net Review: The Legend of Zelda: The Wind Waker HD
Nintendo bringt mit The Legend of Zelda: The Wind Waker HD das erste Zelda Spiel in High Definition auf Ob es nach einem Jahrzehnt noch immer glänzen kann, lest ihr in unserem Review. The Legend of Zelda: The Wind Waker war bereits beim ersten Launch kein unumstrittenes Spiel. In Sachen Gameplay steht The Legend of Zelda: The Wind Waker dem Fortschritt in nichts nach. The Legend of Zelda: The Wind Waker HD ist eine Perle, welche man nicht verpassen sollte.
- The(G)net Review: Super Mario Maker
Zum 30. Geburtstag von unserem Lieblingsklempner Mario bringt Nintendo „Super Mario Maker“ für Wii U auf den Markt. Zum ersten Mal können Spieler ihrer Vorstellungskraft freien laufen lassen, eigene Super Mario Welten erschaffen und erhalten so ein Spiel ohne Ende. Im neuen Nintendo Levelbaukasten für Super Mario kann der Spieler ähnlich wie bei "Little Big Planet" oder "Mario vs Donkey Kong: Tipping Stars" seine eigenen Welten kreieren und so sein ganz eigenes Super Mario Spiel erschaffen. Dieses kann dann sowohl lokal wie auch online abgespeichert werden, um anderen Spielern die Möglichkeit zu geben, das eigen kreierte Kapitel auszuprobieren. Der Editor fängt mit einem Tutorial an und bringt uns die ersten Schritte einfach erklärt und illustriert näher. Unsere erste Aufgabe ist es ein Level zu vollenden. Mit kleinen Hilfezeichnungen und Meldungen wird uns Schritt für Schritt erklärt, wie wir das Kapitel editieren können. Mit dem Wii U GamePad ist das bauen und erstellen der Level ein Kinderspiel. Auf dem Touchpad ziehen wir mit wenigen Griffen Hindernisse, Gegner, und versteckte Items auf den Bildschirm und mit einfachen hin und her Bewegungen können wir zwischen verschiedenen Mechaniken oder Fähigkeiten der Gegner wählen. Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so ist das erste Level schon bald fertig. Natürlich müssen wir unsere neu erstellte Spielwiese sofort testen um mögliche Fehler auszumerzen. Danach geben wir dem ersten Kapitel einen Namen und ordnen es einer der Spielewelten zu. Schön ist, dass Nintendo den alten so wie neuen Grafikstil der Super Mario Spiele integriert hat. So wird ganz dem Spieler die Wahl zwischen dem nostalgischem 8bit- oder 16bit-Retrolook oder der neuen, mindestens genau so niedlichen HD Grafik gelassen. Um Marios Geburtstag so richtig zu feiern beglückt uns Nintendo mit gleich zwei neuen Amiibos. Benutzt man diese mit dem WiiU Pad erschafft der Spieler einen grösseren Power-Up Pilz, welcher Mario grösser werden lässt und ihm mehr Kraft verleit um durch Blöcke zu springen. Ausserdem kann ein zusätzlicher Retro-Visual Filter dem Spiel zugefügt werden. Ein neues Item wurde extra für "Super Mario Maker" erstellt um die andere Amiibos mit zu integrieren: Der Mystery Pilz, dieser erlaubt Mario jede Gestalt des benutzten Amiibos anzunehmen, inklusive aller Charakter typischen Animationen und Soundeffekten. So können wir zum Beispiel auch als Link oder Kirby die Level unsicher machen und erhalten noch mehr Abwechslung und Freiheit. Auch ohne Amiibo lassen sich einige dieser Kostüme freischalten, in dem der "100 Mario Challenge Mode" absolviert wird. Grafisch und musikalisch gibt es am Editor nichts auszusetzen. An Soundeffekten und Musik sind die uns wohl bekannten Stücke und Geräusche aus den Mario-Spielen mit dabei - so wie wir sie kennen und lieben - plus natürlich die speziell charakterspezifischen Amiiboeffekte. Auch Grafisch tritt das Spiel in solider Nintendo-Manier auf. Die (Super)NES Versionen versetzten uns sofort zurück zu den Anfängen mit Super Mario Bros in den 80er Jahren und lässt unser Retroherz höher schlagen. Dafür glänzt die HD Version mit niedlichem Design und farbigen Welten, entsprechend bietet jene einen schönen Kontrast und Abwechslung beim Erstellen der Level. Nintendo bringt "Super Mario Maker" in drei verschiedenen Variationen heraus. So kann der Spieler zwischen dem WiiU Bundle wählen, der das Spiel, Artbook, Amiibo und eine Wii U enthält, die Amiiboversion, welche Artbook, Spiel und Amiibo umfasst, oder nur die einfache Gamevariante, welche ebenfalls mit dem fast 100 Seiten langen Artbook erscheint. Das Buch illustriert die zig Möglichkeiten, die "Super Mario Maker" dem Spieler beim Erstellen der Level bietet und inspiriert mit vielen Ideen; das wiederum bedeutet noch mehr Spielspass für uns Level-Bastler und deren Spieler. Fazit: "Super Mario Maker" ist der erste Level-Editor für die Mario-Reihe und bringt die langersehnte Möglichkeit unsere eigenen Welten zu erschaffen. Mit dem simplen Schritt für Schritt Tutorial sowie der einfachen Umsetzungen auf dem TouchPad werden Einsteiger wie auch erfahrene Bastler keinerlei Probleme haben sich im umfangreichen Baukasten zurecht zu finden. Das Erstellen der Level ist so einfach wie das Skizzieren der Ideen auf ein Blatt Papier. Der Editor bietet Stundenlangen Spielspass und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, egal ob wir ein Anfänger-Level erstellen oder ein Kapitel der extra Klasse für Jump&Run Profis entwerfen. Wem das erstellen der Welten in "Little Big Planet" oder "Mario vs Donkey Kong: Tipping Stars", Spass gemacht hat, wird auch hier ganz auf seine Kosten kommen. Die unzähligen Online-Level der anderen Spieler versprechen einen ewig anhaltenden Spielspass für jung und alt und wir erhalten so mit "Super Mario Maker" ein Mario-Game ohne wirkliches Ende.
- The(G)net Review: Wave Race 64
Nach langer Virtual Console Durststrecke erfreut sich der Retro-Liebhaber wieder an neuem Nachschub. Wieso Nintendo ihre Klassiker über einen ungewöhnlich langen Zeitraum verteilt, bleibt derweil das Geheimnis der Japaner. Das soll aber in keiner Weise das Problem der Videospieler sein, und schon gar nicht derer, die bereits 1996 das Nintendo 64 unter dem Röhrenfernseher stehen hatten. Denn ganz im Gegensatz zu anderen Titeln aus der besagten Zeit, ist die Wasser-Rennsport Simulation überraschend gut gealtert. Selbstverständlich erwarten den Spieler keine High-End Grafiken, das Menü wirkt völlig veraltet und speziell die zur Auswahl stehenden Polygon-Charaktere zeigen das Alter des Moduls auf. Fast 20 Jahre gehen auch an Wave Race nicht spurlos vorüber. Was allerdings glänzend gealtert ist: Die dazumal hoch gelobte Wasser-Simulation. Immer noch wird der Jetski über die mal ruhigen, mal sturmgeplagten Wellen gejagt. Die acht zur Auswahl stehenden Strecken sind auch heute noch sehr schön anzusehen und selbstredend genau so abwechslungsreich wie auf der Modul-Konsole, zur Zeit, als die Spice Girls noch in der Hitparade auftauchten. Zusätzlich gibt es einen überzeugenden Zweispieler-Modus mit dazu; ebenso für Bestzeiten-Jäger die ständige Motivation, weitere Sekunden aus der eigenen Rundenzeit heraus zu holen. Fazit: Beim Schreiben dieser Zeilen erschrak ich insbesondere wegen einem: Wave Race 64 ist bereits 20 Jahre alt. Wie alt müssen wir Spieler sein, die den Titel noch aus jugendlichen Tagen kennen und lieben gelernt haben? Doch das sind Randnotizen, die nur aufgrund des zweifelsohne vorhandenen Nostalgie-Faktors zum Tragen kommen. Jenen benötigt der Titel aber weniger als andere dieser Zeit, denn die auch heute noch grossartige Wellenphysik reisst 2016 mindestens genauso mit 1996. Wer auf Pracht-Optik verzichten kann, holt sich den Download Titel auf die Harddisk. Wave Race 64 ist ein zeitloser Klassiker der, wenn überhaupt, nur durch den eigenen Nachfolger getoppt wurde.
- The(G)net Review: Wii Party U
Party Party Party, endlich wieder ein Party Spiel für eine Nintendo Konsole. Was mussten wir lange auf ein Spiel warten, das durch unzählige Minispiele geprägt wird; nun endlich ist es soweit. Nintendo selbst präsentiert uns den nächsten Partykracher: Wii Party U. Let’s party! Paaaaaaaaarty! Oh ja, ich war bereits in guter Stimmung, um eine weitere belanglose Ansammlung dämlicher Minispiele in der Luft zu zerreissen. Ganze 80 dümmliche aneinandergereihte Dämlack-Spiele, eines uninteressanter als das andere, geprägt durch die Generation Smart-Phone und unzählige 2€ Spiele. Das muss Nintendo auch schon klar gewesen sein, wieso sonst lässt man Mario aus der Party komplett raus. Wieso spielen wir ehrlichen Nintendo Gamer nicht mit alteingesessenen Freunden aus der Schwammerl Welt? Wo ist Toad, Peach, Bowser und Yoshi das glückliche Dinosaurier-Pferd? Tatsächlich stören diese Kritikpunkte, wenigstens der zuletzt genannte. Viel lieber würden wir in einem neuerlichen (massiv verbesserten, im Vergleich zum katastrophalen letzten Teil) Mario Party um Münzen und Sterne wetteifern, als mit unseren nichtssagenden belanglos-Miis gegen die Freundescouch anzutreten. Ebenso würde im Jahr 2013 ein Online Modus durchaus mit zum guten Ton gehören, auch für Nintendo, schliesslich ist die Firma nun im HD-Zeitalter eingetroffen, da erwarten wir eine internationale Anbindung an Videospieler aus aller Welt und keine Beschränkung auf den vielbeschäftigten und deswegen schwer abkömmlichen lokalen Freundeskreis. Von dringlicher Wichtigkeit und deswegen unbedingt erwähnenswert ist: Das Spiel ist gar nicht so schlecht. Die 80 (immer noch belanglosen) Minispiele unterhalten den (lokalen) Sofa-Abend überraschend gut. Selbstverständlich befinden sich keine Super Mario 3D Welten versteckt in den Entwicklungsabgründen von Wii Party U. Keine Frage, Alkoholkonsum, überlustige Bekanntschaften oder massive Übermüdung werten die Spielesammlung auf. Aber so ist es doch bei jeder Party. Da will die Wii U Party nicht aussen vor stehen und macht einfach mal mit. Aber, und das ist der grosser Unterschied zur dümmlichen Lokal-Party im Partykeller mit miesen DJ’s und schlechter 90er Jahre Musik: Die Spiele unterhalten auch nüchtern bestens, immer vorausgesetzt man umgibt sich nicht mit kompletten Vollpfosten im privaten Umfeld bzw. vor dem heimischen Fernseher. Die an der magischen 100 kratzenden Minispiele werden auf die verschiedensten Arten und Weisen präsentiert. Ganz im Stil von Mario Party mit Gewürfel und Brett und allem was dazu gehört. Zusätzlich wird ein mehr Sozial-Kompatibler Modus mit angeboten. Zeichnen und erraten steht an der Tagesordnung, Harry Wijnvoord, Jörg Dräger und Peter Bond würden sich angesichts des TV-Gameshow Stils sofort heimisch fühlen. Und wir tun es auch, lieben wir doch die simple Unterhaltung. Ganz ehrlich, wäre Frederic Meisner oder Werner Schulze-Erdel mit von der Party bei dieser Riesen-Party, es wäre wohl das beste Spiel aller Zeiten geworden. Der Text driftet aktuell in eine Richtung, die nur wenig mit Partyspielen auf Nintendo Konsolen zu tun hat. Das passt aber zum Spiel. Im Gegensatz zu den unzähligen 3rd Party (schon wieder eine Party) Spielen auf der Wii schafft es Wii U Party bis zu vier Spieler wunderbar zu unterhalten. Nicht Täglich und keinesfalls beim alleinigen Spielen, aber doch für zwischendurch bei Besuch von Freunden und Familie. Umso besser, dass der Klotz-Kontroller erfreulich gut in die unterschiedlichsten Mini-Aktivitäten integriert wurde und ab und an sogar in der Runde rumgereicht wird. Auch schön, dass Motion Plus kein Muss ist und auch weniger gut betuchte Hardware Sammler in den Genuss der Super Party kommen. Fazit: Die meisten Partys hinterlassen einen faden Beigeschmack oder einen üblen Kater. Beides verhindert Wii Party U bestens. Die Minispiele sind variantenreich und machen durchaus Spass. Die unterschiedlichen Präsentationsarten erfreuen anspruchsvolle Party-Könige und Controller freundlich ist das Fest auch noch. Wäre die Grafik auf dem Stand des aktuellen Jahres und würde ein dieser Party würdiges, audio-visuelles Feuerwerk abgebrannt, dürfte Wii Party U zu einer der besten Partys aller Zeiten gezählt werden. So fehlen die hübschen Damen im Partypaket und wir warten immer noch auf eine würdige Mario Party Fortsetzung. Wie wäre es mit Mario Party 4.1 Wii U? Bis dahin reicht das Mario-Universum befreite Spiele-Sammelsurium aber allemal.
- The(G)net Review: Zombi U
Hier ist auch schon der Knackpunkt am Spiel: Wer auf Call Of Duty oder die neuen Resident Evil-Games Hier könnt ihr nun das Gamepad frei im Raum herumbewegen und die Gegend nach Gegenständen oder Gegner Sei es Buckingham Palace, den Tower of London oder Big Ben: Alle Sehenswürdigkeiten stehen auf dem Programm
- The(G)net Review: Alan Wake
Alan Wake ist definitiv ein Must-Have und bereits jetzt ein heisser Anwärter auf das „Game of the year
- The(G)net Review: Ace Combat 6: Fires of Liberation
Fazit: Ace Combat 6: Fires of Liberation macht alles richtig!
- The(G)net Review: Alice: Madness Returns
Sicher kommt das Kampfsystem an ein God of War nicht heran, aber trotzdem macht es Laune die äusserst
- The(G)net Review: Alone in the Dark
Special Edition des Games, die neben dem Spiel den Soundtrack, ein Hardcover-Artbook, eine "Making-of Zu allem Überfluss wirken die Animationen der virtuellen Schauspieler nur allzu of unnatürlich und wenig
- The(G)net Review: Armored Core for Answer
„Besprechung mit einem Bierchen“ nicht so vorgestellt, dass ich danach als freier Redi, meine erste Review
- The(G)net Review: Army of Two: 40th Day
Nachdem der erste Teil von "Army of Two" vor knapp zwei Jahren in allen Punkten eher enttäuschte, hat Spieler, die Army of Two: The 40th Day alleine bewältigen möchten, können der KI einfache Befehle geben Dafür ist es jetzt möglich à la Gears of War zu sprinten, um so schnell wie möglich in die nächste Deckung Fazit: "Army of Two: The 40th Day" ist im Grossen und Ganzen ein ordentlicher Shooter.
- The(G)net Review: Banjo-Kazooie: Schraube locker
Der Lord of Games oder kurz L.O.G. stoppt die Streithähne jedoch, bringt sie mit einem Fingerschnipp
- The(G)net Review: Assassins Creed 3
Findet es im folgenden Review heraus!
- The(G)net Review: Asura's Wrath
selbst in Rage versetzt, oder ob die Action doch eher Begeisterung hervorruft, könnt ihr in unserem Review
- The(G)net Review: Battlefield 2: Modern Combat
Endlich dürfen auch 360-User Hand an eines der legendärsten Multiplayer-Spiele des letzten Jahres anlegen. Und wer könnte den Titel besser beurteilen als unser alter Battlefield 2-Veteran Master(G) mit seinen +300 Stunden Kampferfahrung mit der PC-Version... Als im Sommer letzten Jahres Battlefield 2 für den PC erschien war nicht zu erwarten, was für eine Hysterie der Titel auslösen würde. Okay, Battlefield 1942 war bereits ein Knaller, aber der Nachfolger mit dem Anhang "Vietnam" konnte niemanden so richtig überzeugen. Daher war es schwer abzusehen, welchen immensen Erfolg das Spiel in seiner "modernen" Variante haben würde. Wie wir alle wissen, gehört Battlefield 2 mittlerweile zu den meistgespielten und erfolgreichsten Online-Spielen aller Zeiten und so liess es sich EA natürlich nicht nehmen, das Spiel auch für XBOX und PS2 umzusetzen, wobei leider ein Grossteil des Scharms des PC-Originals auf der Strecke blieb. Was wir auf der XBOX 360 zu sehen bekommen ist im Grunde genommen das gleiche "Arcade-Spiel" wie vor einem halben Jahr auf den Current-Gen Konsolen, aber zumindest wurden einige Design-Patzer behoben, die KI im Singleplayer-Modus etwas verbessert, die Grafik gehörig aufpoliert und die Anzahl Spieler für den Multiplayer-Part auf 24 erhöht. Die Karten sind zwar alle komplett anders als im PC-Original und nicht grösser als in der XBOX Version, mit 24 Spielern ist aber einiges mehr los. Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle eines Soldaten der Moderne, wählt eine von 5 Klassen (und somit die Ausrüstung) und zieht für eine der vier Welt-Fraktionen in den Krieg; namentlich China (Volksarmee), die USA (Marine Corps), Europa (NATO) oder MEC (Middle Eastern Coalition). Je nach gewähltem Land und der Klasse habt ihr Zugriff auf 24 unterschiedliche, realistische Waffen und über 30 Fahr- und Fluggeräte. Die Ausgeglichenheit der Klassen und Waffen - ein wichtiger Faktor in einem Multiplayer-Titel - ist gut gelungen. Der Fuhrpark ist beeindruckend: Verschiedenste Helikopter und Panzer, HUMVEES, Jeeps, APCs, zivile Fahrzeuge, ja sogar Schnee-Mobile mit MGs warten auf den Fronteinsatz. Gespielt wird auf 16 unterschiedlich thematisierten Karten. Mal in romantischen Schneelandschaften in Russland, dann wieder in der staubigen Wüste des nahen Ostens, schliesslich in den feuchten Wäldern Chinas oder in zerbombten Häuserschluchten einer Gross-Stadt... für Abwechslung ist gesorgt! Online gibt es zwei Spiel-Modi: Capture-the-Flag (weniger lustig) und das allseits beliebte "Territories": Auf der Karte befinden sich einige Flaggen-Posten die es einzunehmen gilt. Somit wird das umliegende Land für sich beansprucht und der Flaggen-Punkt dient als Spawn-Punkt für's Team. Wer zuerst alle Flaggen-Punkte eingenommen und somit das gesamte Land "erobert" hat gewinnt. Die Spieler haben dabei nicht nur ein einziges Leben, sondern können immer soviele male wie "Tickets" vorhanden sind "re-spawnen". Pro Bildschirmtod verbraucht das Team 1 Ticket. Sind alle Tickets verbraucht, hat man ebenfalls verloren. Die Partei mit den meisten Flaggen-Punkten reduziert zudem die Tickets des Gegners kontinuierlich, weswegen dieser wenn möglich schnellstens Flaggen-Punkte zurückerobern sollte. Ein schweisstreibendes Hin-und-Her entsteht, dass Taktiker und Teamplayer meistens für sich entscheiden. Die Spieler-Klassen spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Ihr könnt zwischen Sturmsoldat, Scharfschütze, SpecOps, Engineer und Supporter wählen, wobei jede Klasse eine Spezial-Fähigkeit besitzt. Scharfschützen können beispielsweise mit ihrem Ziellaser punktgenaue Raketen anfordern. Der Supporter fungiert zugleich als Mediziner und kann Soldaten heilen oder via Funk sogar Mortar-Strikes anfordern. Der Engineer kann Minen legen und eigene Fahrzeuge reparieren. Der SpecOps hat Schallgedämpfte Waffen und C4 im Gepäck und der Sturmsoldat hat Zugriff auf Granat-Werfer und Rauch-Bomben. Ihr seht, ein taktisch klug zusammen gstelltes Team wird sehr viel erfolgreicher sein, als ein Haufen Sturmsoldaten. Und ja, fast hätte ich es vergessen: Natürlich gibt's auch wieder die berüchtigten Artillerie-Schläge! Der Artillerie-Computer darf alle 5 Minuten und von beiden Parteien benutzt werden. Er zeigt ausserdem alle Feindbewegungen an, weswegen er auch als Recon-Tool verwendet werden kann. Nützliche Dinge wie der Commander-Modus, Squad-Support (kleine Teams innerhalb der eigenen Mannschaft), Munitions- und Medipacks, sowie die Düsen-Jets haben es leider nicht in die Konsolen-Version von Battlefield 2 geschafft. In der Single-Player Kampagne spielt ihr zusammen mit der KI und müsst mehr oder weniger abwechslungsreiche Missions-Ziele verfolgen. Im Grunde genommen läuft eigentlich immer alles auf eines hinaus: Die Vernichtung der feindlichen Einheiten. Spassig ist jedoch, dass man zwischen den eigenen Einheiten hin und her switchen kann (hot swapping). Es fliegt ein Heli über euch den ihr lieber selbst steuern würdet? Der Kollege ist zu dumm und schiesst immer daneben? Kein Problem! Ein Knopfdruck und ihr habt die Kontrolle. Dabei braucht ihr nicht einmal den direkten Sichtkontakt, sogar durch Häuserwände funktioniert das Hot-Swapping, ja sogar hunderte Meter entfernte Einheiten könnt ihr so innert einer Sekunde erreichen. Kleine Mini-Spiele wie z.B. die Shooting-Gallery oder ein Crazy-Taxi-Game, in welchem Ihr Soldaten abholen und abladen müsst, motivieren. Es gibt viel zu tun für "Alleinspieler". Besser als im PC-Original ist die Grafik. Spieler-Modelle, Fahrzeuge, Helikopter, stationäre AA/AT/MG-Stellungen und die Waffen-Modelle sehen beeindruckend "next-gen" aus. Viele Details und mehr Flora und Fauna als im PC-Original gestalten die Level einen Tick hübscher. Gewaltige Explosionen mit herumfliegenden Teilen und realistische Feuer-Effekte zaubern ein breites Grinsen auf mein Gesicht. Kernige Sounds werten die Optik gekonnt auf. Einzig die Soundtracks und die sich immer wiederholenden Funksprüche sind stellenweise etwas nervig, können aber im Optionsmenü abgeschaltet werden. Der Wehmutstropfen ist sicher die Tatsache, dass man keine eigenen Online-Spiele erstellen, sprich "hosten" kann. Stattdessen müsst ihr auf EA-Servern spielen, wahlweise "ranked" oder "unranked". Die Ranked-Server verbessern eure Statstik und behalten euer Punktekonto mittels Weltranglisten im Auge. Besonders gute Leistungen im Kampf werden mit Medallien, Badges und dann und wann mit einer Beförderung gewürdigt. Mit genügend Geduld könnt Ihr vom einfachen "Private" bis zum 4-Sterne-General in der millitärischen Karriereleiter aufsteigen. Das Ganze wurde mit den Achievements gekoppelt, so dass ihr dafür auch genügend motiviert seid. Leider liefen die EA-Server zum Zeitpunkt des Test noch nicht besonders stabil. Probleme beim Chat (Mitspieler werden nicht gehört, Sprache wird nicht immer übertragen) oder das eine oder andere unfreiwillige Ende des Spiels (disconnected from EA-Server!) waren die Folge. Wir hoffen, dass dies noch durch einen Patch behoben wird, damit der ansonsten famose Multiplayer-Spass nicht durch solch billige Patzer getrübt wird. Denn mit diesen Fehlern macht auch die ansonsten löbliche Clan-Option wenig Sinn. Die Clan-Option lässt euch einen eigenen Clan erstellen und ihr könnt dann andere Clans herausfordern. Diese Clan-Matches können nur von Mitgliedern der beiden Clans betreten werden, was einem privaten Spiel schon sehr nahe kommt. Ausserdem gibt's separate Clan-Statistiken. Fazit: Obwohl bis auf die Grafik wirklich nichts gegenüber der XBOX/PS2 Fassung verändert wurde und das Spiel immer noch nicht dem PC Original in Sachen Umfang und Freiheit das Wasser reichen kann, macht Battlefield 2: Modern Combat trotzdem eine Menge Spass. Ein Grossteil der Faszination macht sicher die wirklich gelungene Optik aus. Mit 24 Kollegen durch die Wüste brettern, verfolgt vom feindlichen Helikopter, den Artillerie-Strike im Nacken, Schüsse zischen einem am Kopf vorbei... das ist schon eine befriedigende Erfahrung, die Freunde von guten Multiplayer-Spielen nicht missen sollten. Bei der nächsten Inkarnation wünschen wir uns aber mehr Bezug zum PC-Original und nicht bloss eine lauwarme Suppe vom Vortag!
- The(G)net Review: Battlefield: Bad Company
Battlefield Veteranen bestätigen: In den letzten Jahren hat die Serie immer mehr verloren als gewonnen. Der letzte grosse Battlefield-Titel war Battlefield 2 für den PC. Daher waren wir skeptisch, als wir von Battlefield Bad Company hörten... ...bis wir eine Demoversion serviert bekamen, die wir sicher über 10 Stunden gespielt haben. Wir konnten kaum genug kriegen. Jetzt haben wir endlich die Vollversion ausgiebig gespielt und sind mehr als begeistert. Dieses Spiel stellt einen wegweisenden Meilenstein für das Shooter-Genre dar und hat viel von seinen Vorgängern und anderen Genre-Vertretern gelernt. In Battlefield: Bad Company übernehmt ihr die Rolle von Preston Marlowe. Eigentlich hätte er in den Knast sollen, bekam aber die Chance, statt dessen Militärdienst zu schieben. So trifft er als "Frischfleisch" im vom Krieg gezeichneten Europa ein und wird der B-Company zugeteilt, in der nur der Abschaum der U.S. Army als "Kanonenfutter" ihren Dienst verrichtet. Darum nennt man sie auch die "Bad Company". Ihr macht schon bald Bekanntschaft mit euren Squad-Mitgliedern Sarge, Haggard und Sweetwater. Sarge ist der Anführer der Truppe, der immer einen kühlen Kopf bewahrt. Haggard ist der Sprengmeister. Er liebt es, Dinge in die Luft zu jagen, wie er selber sagt. Sweetwater ist das "Hirn", ein ängstlicher Nerd, der in technischen Dingen aber sehr versiert ist, sich aber immer hinter Haggard versteckt. Bad Company spielt in der nahen Zukunft, was sich in aktuellen Waffen und Vehikeln widerspiegelt. Russland und die USA sind im Krieg und ihr mitten drin. Ihr seid der "Newbie" in einer kampferprobten Truppe und müsst schon mal die Witzeleien eurer Kameraden über euch ergehen lassen. Die Jokes sind durch die Bahn gelungen und die Interaktion zwischen Haggard und Sweetwater, die sich - wenn immer möglich (Cut-Scenes) - gegenseitig auf die Nerven gehen oder rumblödeln, sind einfach nur göttlich und hauchen den Charakteren eine Persönlichkeit ein, wie wir es viel zu selten in einem Videospiel zu sehen bekommen. In einer der ersten Missionen kreuzt ihr die Wege mit einer Gruppe "Mercenaries", die Goldbarren mit sich herumschleppen. Eure Gruppe entschliesst sich, durch den Geruch von Reichtum angespornt, dem Gold hinterher zu jagen, natürlich ohne das Einverständnis der US Army. Von diesem Zeitpunkt an seid ihr "AWOL" und hauptsächlich auf euch allein gestellt, erhaltet also keine Unterstützung von der eigenen Armee mehr. Die Geschichte ist ganz offensichtlich ein Abklatsch des Filmes "Three Kings" (mit George Clooney) und genau so amüsant. Zum ersten mal in der Battlefield-Geschichte bietet Bad Company eine echte Singleplayer Kampagne und als solches macht sich das Spiel überraschenderweise ausgezeichnet. Das taktische Squad-Gameplay funktioniert, die Missionen sind abwechslungsreich und spannend. Die offene Welt vermittelt euch ein tolles Gefühl von Freiheit. Die Karten sind riesig, ähnlich wie in Operation Flashpoint. Zu Beginn einer Mission dürft ihr jedoch noch nicht überall hin, was rot markierte Bereiche auf der Karte verdeutlichen. Nach und nach lüftet sich der rote Schleier und ihr eröffnet euch mit neuen Missionen neue Kampfgebiete und am Ende dürft ihr frei auf der kompletten Karten herumdüsen (z.B. um Extras zu suchen!). Jede der 7 Karten beinhaltet eine Menge Aufträge, die mit kleinen Cut-Scenes und Checkpoints miteinander verknüpft sind. Pro Karte und je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad müsst ihr mit 1-2 Stunden Kampfeinsatz rechnen. Obwohl Sarge euer Vorgesetzer ist, bestimmt ihr selbst, welche Route ihr durch einen Level nehmt und von wo aus ihr angreift. Eure Buddies folgen euch überall hin und falls sie mal irgendwo "hängen" bleiben, spawnen sie nach kurzer Zeit einfach wieder neben euch. Solltet ihr sterben, katapultiert euch das zurück zum letzten Checkpoint. Besiegte Feinde sind jedoch Geschichte und müssen nicht nochmals bekämpft werden. Schiessen und manövrieren fühlt sich gut an, die Steuerung ist gelungen. Lediglich die Möglichkeit sich hinzulegen fehlt. Das hat aber mit dem Balancing im Multiplayer zu tun. Ihr habt bereits zu Beginn eine grosse Auswahl an modernen Knarren und Vehikeln zu eurer Verfügung, müsst einen Teil davon jedoch erst frei schalten, so auch die "Gadgets", die im Multiplayer-Modus zum Einsatz kommen. Es gibt Jeeps, Panzer, Lastwagen, Helikopter, Kanonenboote und sogar Golf-Caddies, in die ihr Platz nehmen dürft. Die meisten Fahrzeuge bieten Platz für mehrere Soldaten, was vor allem im Multiplayer Spass macht. Die Vehikel steuern sich angenehm und sogar das Fliegen eines Helikopters geht nach kurzer Eingwöhnungsphase problemlos von der Hand. Was mich an Battlefield Bad Company jedoch am meisten beeindruckt hat, ist die neue "Frostbite"-Grafikengine. Was DICE hier zusammengeschustert hat ist wegweisend für kommende Genre-Vertreter. Nahezu alles lässt sich zerstören. Häuser, Zäune, Bäume, Tische, sogar der Boden verformt sich unter euren Füssen, wenn man ihm mit Artilleriebeschuss auf den Leib rückt. Gegen Ende eines Kampfes sieht das rauchbedeckte Schlachtfeld aus wie eine Mondlandschaft. Tiefe Krater dienen dann schon mal als Schützengräben! Atemberaubende Partikel- und Rauch-Effekte tragen ein Wesentliches zum Realismus bei. Bäume und Gräser wiegen sich im Wind. Apropos Wind: Wenn ihr ein Gebäude sprengt dauert es eine Weile, bis der Wind den Staub in alle Himmelsrichtungen verteilt hat. Wenn euch die Sicht im Staub genommen wird, hat das natürlich auch Einfluss auf das Gameplay. Kurz: Die Grafik ist eine wahre Pracht, und das alles mit einer konstanten Framerate, einer enormen Weitsicht und tollen, knackscharfen Texturen. Da verzeiht man das Tearing gern, dass sich ab und zu zeigt. Ebenso eindrucksvoll ist die Geräuschkulisse. Kampftumult, Schüsse, Explosionen, Funkdurchsagen... alles da, und klanglich perfekt auf das Geschehen auf dem Bildschirm abgestimmt. Besser kann man es heutzutage einfach nicht mehr machen. Hoffentlich habt ihr eine 5.1 Anlage zu Hause, um das voll geniessen zu können. Aber Battlefield wäre kein Battlefield ohne einen ausgetüftelten Multiplayer Modus. Bad Company bedient sich der bewährten Zutaten und erinnert natürlich stark an seinen "Vater" Battlefield 2. Es gibt mehrere Charakter-Klassen mit eigenem Loadout und jeweils anderen Spezialfähigkeiten. Ihr dürft eigene Squads erstellen und dann als "Party" von Match zu Match ziehen. Allerdings ist es euch abermals nicht vergönnt, eigene Spiele zu erstellen und es fehlt auch wieder ein Server-Browser. Dafür sind die zur Verfügung stehenden Server alle dediziert und von EA selber, was für lagfreie Spiele sorgt. Zum Zeitpunkt unseres Tests waren die Server zwar noch alle recht leer, aber dank der Demoversion wissen wir: Bad Company rockt, auch im Mehrspieler Modus! Zum Release gibt es nur den Gold-Rush Modus aber DICE hat bereits angekündigt, dass man den allseits bekannten und beliebten "Conquest" Modus als Download nachschieben will. Fazit: Was für ein Spiel! Battlefield: Bad Company hat meine Erwartungen übertroffen und mich des öfteren mit offenem Mund vor dem Bildschirm sitzen lassen. Vor allem der Singleplayer Modus ist bei dieser Franchise keine Selbstverständlichkeit und wenn er dann noch so toll inszeniert ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als DICE zu Applaudieren. Hammer Grafik, spassiges Gameplay, eine phänomenale Soundkulisse und viel, viel Wiederspielwert machen dieses Game zum Instant-Klassiker und ist uns somit eine Auszeichnung wert. Jetzt kaufen und der Zerstörungswut freien Lauf lassen!
- The(G)net Review: FIFA 09
Ist das Spiel mal unterbrochen, wird manchmal ein fluchender Trainer des betroffenen Teams eingeblendet
- The(G)net Review: FIFA 12
Lizenz-Langweiler, Grafik-Blender, spielerisches Leichtgewicht, der Konkurrenz unterlegen, huch – das wird langsam spielbar, richtig gut, Konkurrenz hinter sich gelassen, Fast perfektes Fussballspiel – die Entwicklung von FIFA ist gewaltig. Wie sieht der Fussball in der Saison 2011/2012 aus? Auf jeden Fall anders als bisher. EA hat auch in diesem Jahr wieder mit Schlagwörtern um sich geworfen und damit die werbewirksame Medientrommel gerührt. Selten haben sich die schön klingenden Spielmechanik-Änderungen massgeblich auf das Spiel ausgewirkt. Angst vor Veränderungen sollte der geneigte Käufer aber in diesem Jahr nicht haben. Die gross angekündigte Physikengine ist hier nur ein kleiner Teil eines grossen Ganzen das in sich geschlossen funktioniert und zu deutlich interessanteren Zweikämpfen führt. Das selten auftretende Spielergewusel deswegen, fällt hierbei kaum ins Gewicht. Die Defensive wurde komplett überarbeitet. Das alte Spielprinzip komplett in die Tonne getreten und die Fussball-Sim ein grosses Stück in Richtung Realität entwickelt. Namentlich Tactical Defending. Was nichts anderes bedeutet, als dass jetzt auch in der Verteidigung Konzentration gefordert wird. Konnte man den Daumen früher dauerhaft auf dem A-Button belassen um den Ball zu ergattern, wird jetzt viel mehr Wert auf den richtigen Augenblick der Aktion gelegt. Ansonsten führt das Tackling zu einem Freistoss oder der Stürmer zieht am unvorsichtigen Defensiv-Mann vorbei. Womit wir eine hübsche Überleitung zur Offensive hätten. Den Stürmern wurde zum ersten Mal wieder die Möglichkeit verschafft, sinnvoll in ein Dribbling zu gehen und dieses auch gewinnen zu können. Dank präziserem Dribbeln umlaufen wir nach einigem Training gerne auch mal zwei nicht ideal stehende Verteidiger. Das übliche Feintuning im Bereich Schuss- & Passstärke bedarf auch FIFA 12, somit werden die ersten Partien mehr Training als grosser Fussball sein – auch für EA-Veteranen. Speziell gegen die CPU wirds ungewohnt schwierig. Die Elf des Gegners stehen aussergewöhnlich gut und es ist alles andere als einfach, dem Gegenspieler das Leder von den Füssen weg zu spielen. Die vorgeschlagene Joypad-Belegung bringt eine neue Funktion ins Spiel und auf die vier Hauptbuttons. Via X wird (alternative Steuerung) nicht mehr die KI zur Hilfe gerufen, sondern das Tackling ausgeführt. Mit A derweil bewegt sich der eigene Spieler neben dem Gegner mit angemessenem Abstand her und versucht den Weg zum Tor zuzumachen. Jeder wie er will, zumindest mir bringt diese Funktion zu wenig, als dass sie schnell via Daumen-Druck erreichbar sein müsste. Also weg damit auf RB und wieder die altbekannte Alternativ-Belegung hergezaubert. Mit über die Jahre eingespielter Steuerung, dem neu hinzugewonnenen Precision Dribbling und einem interessanteren weil forderndem Defensivsystem sind wir schnell wieder mitten drin statt nur dabei. Nach einem kurzen Blick auf den obigen Text frage ich mich aktuell, wie detailliert man noch auf die weiteren Funktionen eingehen sollte. Denn auch das ganze Rundherum gibt wieder enorm viel her. Angefangen bei den unzähligen Lizenzen und Ligen, über noch mehr lizenzierte Stadien bis zu einer neuen Kameraperspektive – die aber der bekannten Tele-Optik nicht das Wasser abgraben kann. Grafisch war bereits der Vorgänger auf einem enorm hohen Niveau. Hier fallen insbesondere die noch detaillierteren Spielergesichter der Stars ins Auge. Unbekanntere oder auch einfach günstigere Spieler sind allerdings wie schon bisher weniger ausgeklügelt modelliert. Der Sound ist FIFA typisch abwechslungsreich und in den hübsch designten und sinnvoll angeordneten Menüs wird man bestens musikalisch unterhalten. Wenig Neues gibt es bei den Kommentatoren zu vermelden. Wer Englisch bevorzugt, sollte sich tunlichst nicht die deutsche Version kaufen. Bei den deutschen Sprechern hat sich nur wenig getan, die eine oder andere neue Floskel haben wir aber entdeckt. Jetzt zur Langzeitmotivation des Titels – muss er doch wieder für ein ganzes Jahr Fussballunterhaltung sorgen. Der Karrieremodus wurde noch weiter ausgebaut, neu geben wir uns auch mit der Presse ab. Immer noch haben wir die Option vom Spieler, zum Spielertrainer, zum Manager zu werden beziehungsweise gleich in der jeweiligen Funktion zu starten. Einmal mehr binden wir auf Wunsch das eigene Konterfei via Virtual Pro ein. EA Gameface wurde weiter verfeinert und ich war überrascht, als ich mich im Trikot des FC Bayerns effektiv wieder erkannt habe. Auch in FIFA 12 bietet sich ein hochklassiger Online Modus an. Jener wurde weiter ausgefeilt und bietet jetzt ein LIGA orientiertes System. Pro Saison werden einige Spiele absolviert. Je nach erreichter Punktzahl (3 Punkte Regel) steigen wir auf, halten die Klasse oder verabschieden uns in die nächst tiefere Liga. Neu wird erst das gewünschte Team gewählt und aufgrund dessen lost EA einen passenden Gegner in einer ähnlichen Klasse zu. Dieses System weiss bereits jetzt zu begeistern, zumal die Spiele online flüssig wie eh und je ablaufen. Selbstverständlich dürfen auch Freundschaftsspiele gegen Xbox Live Kameraden absolviert, oder gar eine hauseigene Liga erstellt werden. Via Sammeln, Tauschen und Traden von Karten bilden wir auch im aktuellen Jahr das möglichst perfekte Ultimate Team – immer mit dem Blick auf Spieler-Harmonie und deren Fähigkeiten. Das hochgradig suchtgefährdende Prinzip wurde mit Recht kaum verändert. Fazit: Ist man willig, eine Eingewöhnungszeit in Kauf zu nehmen und die Spielmechanik von FIFA neu zu erlernen bzw. liebgewonnene Spielvarianten zu überdenken, wird man mit dem besten FIFA aller Zeiten belohnt. Erkämpft man sich einen Ball in der Defensive wird man regelrecht damit belohnt, den Zug zum gegnerischen Tor einzuleiten. Das Prinzip bietet noch Möglichkeiten zum Feintuning, das Fundament für zukünftige Titel wurde mit EAs durchaus gewagtem Schritt aber gelegt. Veränderungsunwillige dürfen sich übrigens in Freundschaftsspielen und gegen die KI auch weiterhin via FIFA 11-Steuerung auf dem Feld bewegen. Ich empfehle aber jedem, sich die Trainingszeit zu gönnen und die bessere weil realistischere Steuerung anzunehmen – es lohnt sich. Dass FIFA 12 damit jegliche Konkurrenz meilenweit hinter sich gelassen hat, bleibt beinahe überflüssig zu erwähnen.





















