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- The(G)net Review: Motorstorm: Apocalypse
Während die komplette Bevölkerung ihre Häuser bereits vor längerer Zeit verlassen hat, um der Apokalypse lebend motivierendes Leveling-System mit unzähligen, freischaltbaren Items erinnert uns ein bisschen an Call of
- The(G)net Review: Motorstorm: Pacific Rift
Jetzt wirds richtig dreckig! Denn die Offroad Raser aus Motorstorm sind wieder da. Die Motorenschlacht findet dieses Mal auf einer tropischen Insel statt. Dies ist euer Ticket zum neuen Motorstorm-Festival! Einsteigen, den Fuss aufs Gaspedal und Gewinnen... oder Explodieren! Der neueste Streich der Jungs der Evolution Studios entführt euch auf eine Tropeninsel mitten im Ozean. Knapp eineinhalb Jahre sind seit dem letzten Motorstorm-Festival in der staubtrockenen Wüste vergangen. Zeit für ein wenig mehr als nur Matsch und Staub unter den Rädern! Die Insel bietet euch vier Geländekategorien: Erde, Feuer, Luft und Wasser. Die vier Elemente sind nicht etwa bedeutungslose Worte. Seid ihr in den Erden-Rennen unterwegs, fährt ihr grösstenteils durch Wälder, vorbei an Stränden auf Schotter, Sand, Matsch und anderem festen Untergrund. Entscheidet ihr euch für das Feuer, wird euch richtig heiss unter dem Hintern! Vorbei an Waldbränden und Lavalfeldern, springt ihr über ganze Feuerkrater! Wers lieber luftig mag, begibt sich in den Luft-Rennen auf Gipfeltouren, über steinige und karge Bergpässe. Einmal falsch abgebogen und man fliegt eine halbe Meile ins Tal! Die Wasser-Rennen ähneln den Erden-Rennen, nur dass das Element Wasser beinahe omnipräsent ist. Wie beim Vorgänger gliedert sich das Spiel innerhalb dieser vier Geländekategorien in die bekannten Tickets. Seit ihr erfolgreich in euren Rennen sammelt ihr Punkte, um weitere Tickets freizuschalten und im Festivalrang aufzusteigen. Zuerst wollen wir uns aber einmal einen Fahrer aussuchen. Danach greifen wir uns ein verfügbares Gefährt ab und los gehts! Der Fuhrpark besteht aus den bekannten Motorrädern, Buggys, ATVs, Rallyautos, Renntrucks und LKWs. Neu dazugekommen sind bullige Monstertrucks. Entscheidet wohlüberlegt, denn jedes Fahrzeug bringt Vor- und Nachteile mit sich. Ihr mögt Motorräder weil man damit so schön schnell ist?! Aber aufgepasst: im Schlamm und auf unebenen Pisten verliert ihr schnell die Kontrolle. Neu dazugekommen ist bei diesen, wie auch bei den ATVs, die Möglichkeit, per Knopfdruck den Kopf einzuziehen und so neue Abkürzungen im Dickicht zu finden! Rallyautos und Renntrucks gehören zu den Allroundern. Sie fühlen sich auf den meisten Untergründen wohl, stechen aber bei keinen Fahrzeugattributen besonders hervor. LWKs und Monstertrucks sind gross, schwerfällig und fahren über kleineres Gesindel einfach hinweg. Die Monstertrucks sind dabei noch etwas wendiger. Egal wofür ihr euch entschieden habt: die Gegner schenken euch nichts! Ihr startet immer auf den letzten Rängen und kämpft euch durch geschicktes Einsetzen eures Turbos und ordentlich agressivem Vorgehen nach vorne! Bei dem Turbo haben sich die Entwickler eine gute Neuerung einfallen lassen. Nachwievor könnt ihr unlimitiert viel Turbo verwenden und müsst dabei darauf achten, dass selbiger nicht überhitzt. Fahrt ihr jetzt allerdings durch Wasser kühlt sich dieser sofort wieder ab. Dies ist nicht nur praktisch, sondern in den schwierigeren Rennen auch zwingend notwendig, um den Sieg zu ergattern! Ihr müsst euer Fahrzeug auch dann abkühlen, wenn ihr zu nahe an Feuer oder gar Lava fährt. Diese Neuerungen bringen dem Spiel eine leichte Portion Taktik hinzu. Weiter solltet ihr euch auf den Strecken nicht immer auf den offensichtlichsten und sichersten Weg setzen: nur wer gekonnt nach neuen Routen und versteckten Abkürzungen sucht, hat eine Chance zuletzt als Sieger auf dem Treppchen zu stehen! Manche Strecken bieten euch gar bis zu acht verschiedene Wege. Manchmal scheint es, als würdet ihr Umwege fahren, stellt dann aber fest, dass ihr direkt vor dem gesamten Fahrerfeld landet. Wichtig ist, dass ihr unter die ersten Drei gelangt- ansonsten gibts keine Punkte! Sucht nach Wäldern die kleine aber effiziente Wege abseits der konventionellen Piste führen. Sucht nach Holzbarrikaden die ihr mit euren stärkeren Fahrzeugen durchbrechen könnt. Es gibt auch versteckte Höhlen hinter Wasserfällen! Auf den insgesamt 16 Strecken werden euch so viele Freiheiten geboten. Dies ist immerhin die doppelte Menge an Strecken gegenüber dem Vorgänger, der nur 8 zu bieten hatte. Wer jetzt denkt, dass die Rundkurse nur Positionenrennen zu bieten haben irrt gewaltig, denn neu kommen auch Zeitrennen, Intervallrennen und Eliminationsrennen dazu. In den Zeitrennen habt ihr zwar wiederum den ganzen Haufen an Konkurrenz im Nacken, müsst aber nicht zwangsläufig erster werden. Ihr müsst lediglich die vorgegebene Zielzeit unterbieten. Was sich einfach anhört, wird sich in den späteren und härteren Kursen innerhalb von ein paar Hundertstelsekunden entscheiden! Bei den Intervallrennen müsst ihr innerhalb von wenigen Sekunden zwischen zwei Leuchtfeuern auf der Strecke hindurchrasen. Danach wird die Restzeit eurem Zeitkonto gutgeschrieben und ihr steuert schon auf die nächsten Leuchtfeuer zu. Habt ihr die erforderliche Anzahl Leuchtfeuer durchfahren, werdet ihr anhand verbleibender Zeit gewertet, ob es für eine Gold-, Silber- oder doch nur eine Bronzemedaille reicht. Spannend und schweisstreibend geht es bei den neuen Eliminationsrennen zu und her: nach dem Start mit dem kompletten Fahrerfeld zählt ein Counter gnadenlos herunter und zeigt euch darunter den Namen des letztpositionierten Fahrers an. Dieser wird nach Ablauf der Zeit explodieren!! Die Zeitspannen sind dabei meist 20 oder noch weniger Sekunden! Wenn ihr zuhinterst liegt und die Zeit ablaufen seht, werdet ihr alles dafür tun wieder nach vorne zu kommen. Logischerweise gewinnt im Eliminationsmodus somit der letzte Überlebende. Neu dürft ihr auch mit bis zu vier Freunden entweder offline oder online um die Wette rasen. Dies funktioniert in beidenen Varianten absolut ruckelfrei. Obwohl auf einer Tropeninsel meist die Sonne scheint, wirft das Spiel im Gameplay auch ein wenig Schatten über die schicke Offroadraserei. Solltet ihr in einem Hindernis festsitzen weil das Spiel sich entschieden hat euer Fahrzeug nicht explodieren zu lassen, müsst ihr euch mit Hilfe der Select-Taste auf die Strecke zurücksetzen lassen. Leider kann es dabei passieren, dass euch das Spiel direkt über tiefes Gewässer absetzt und ihr gleich nochmal zurücksetzen dürft. Oder ihr landet kurz vor einer Schanze und bringt möglicherweise nicht mehr die nötige Geschwindigkeit hin, um über die Schlucht zu springen. An anderen Stellen wiederrum reicht eine kleine Berührung mit einem winzigen Hindernis und schon startet die obligate Crash-Animation. Auch wenn diese schön anzusehen ist, nervt man sich schon bald über diese Inkonsequenzen. Weiter könnt ihr euch mit einem eigentlich stämmigen und gut haftenden Rallyauto oder Renntruck bei der kleinsten Unebenheit auf dem Boden in einer Kurve sofort aufs Dach legen. Dafür kann der Gegner mit dem ATV beispielsweise einfach wie auf Schienen an euch vorbeirasen. Solche Fehler sind leider seit dem ersten Teil vorhanden. Die Steuerung in Motostorm Pacific Rift fühlt sich noch einen Tick besser an, als im ersten Teil. Die Tastenbelegung ist genau dieselbe. Ihr habt aber das Gefühl, eine präzisere Kontrolle über euer Fahrzeug zu haben - gerade in engen Kurven. Hier ist nachwievor der Einsatz der Handbremse unerlässlich. Sonst schlittert ihr unweigerlich in eine Wand oder ein anderes Hindernis. Visuell ist Motorstorm ein Genuss. Kein Hochgenuss aber durchaus ansehbar. Die Tropeninsel als Setting wirkt gegenüber dem allgegenwärtigen Einheitsbraun aus dem Vorgänger richtig angenehm. Die Texturen sind zwar eher etwas matschig, aber das Gesamtbild aus detailliert modellierten Fahrzeugen (mit sichtbaren Schäden), glasklarem Wasser, lichterloh brennendem Feuer und grünen Wäldern macht einen äusserst schicken Eindruck. Spätestens wenn ihr das erste Mal einen Hügel erklimmt und die Sonne euch blendet, das Licht sich in den Pfützen auf der Strecke vor euch reflektiert, werdet ihr nicht schlecht staunen! Da sei es auch zu verschmerzen, dass das Spiel nicht mit der vollen Full-HD Auflösung, sondern "nur" mt 720p läuft. Musikalisch wird euch eine gelungene Mischung aus lärmigen und treibenden Indie- und Rockmusikrhythmen von namhaften Künstlern aus der Szene geboten. Die Motorgeräusche wirken authentisch und jedem der verschiedenen Fahrzeugvarianten angepasst. Die Umgebungsgeräusche lassen euch in diese schöne aber wilde Welt vollkommen eintauchen: toosende Wasserfälle, "lebendige" Urwälder, Geisyre und Magmamassen die vor euch herunterdonnern. Die akkustische Kulisse ist einfach genial und trägt enorm zum Spielspass bei! Fazit: Als Fan des ersten Teils konnte ich es kaum erwarten, mich endlich wieder hinters Lenkrad zu setzen. Ich habe mich gleich wieder zu Hause gefühlt: alles ist bekannt und dennoch neu! Die neuen Monstertrucks machen mächtig Laune. Das neue Setting ist beeindruckend und sorgt für die nötige Abwechslung im Streckendesign. Die Unterteilung in verschiedene Elementar-Kategorien sugeriert eine abwechslungsreiche und langlebige Auswahl an Rennen. Und davon gibt es diesmal beinahe an die 40! Motorstorm: Pacific Rift ist zwar an manchen Stellen genauso frustrierend wie der Vorgänger (beispielsweise bei der Inkonsequenz im Crash- und Rücksetzverhalten), aber über diesen und andere Mängel kann man getrost hinwegsehen. Motorstorm: Pacific Rift will einfach Spass machen, und das tut es auch! Für alle Fans des Vorgängers und Gegner der Stopp-Offroader-Initiative gilt: zugreifen! Zu guter letzt ein kleiner Hinweis: die Demo im PS-Store beinhaltet die langweiligste Strecke. Bildet euch damit also bitte kein Urteil über das fertige Spiel!
- The(G)net Review: NBA 08
Bislang waren Sportspiele aus dem Hause Sony immer mit grösster Vorsicht zu geniessen. Erinnern wir uns an das Fussballspiel "This is Football", kurz TIF, welches sich von der Konkurrenz in Punkto Qualität klar abhob. Weder in Sachen Gameplay noch grafisch vermochte der hauseigene Titel eine Bereicherung für die Spielebranche zu sein. Ändert sich nun mit NBA 08 alles? Im Hauptmenü des Basketballspiels NBA 08 bieten sich verschiedene Spielmodi an. Unter anderem stehen Schnelles Spiel, eine simple einjährige Karriere, unterschiedliche Minispiele und diverse Multiplayer Modi für bis zu zwei Spieler zur Auswahl. Wem dies noch nicht genügt, der darf sich online mit anderen Spielern auf dieser Welt messen. In den gut gestalteten Menüs darf erstmals ein eigener Charakter erstellt werden. Der Titel enthält neuerdings die gesamte NBA Lizenz und taucht zum ersten Mal in vollwertiger HD Auflösung auf. NBA 08 vereint so ziemlich alle bekannten Schwächen aus den früheren Spielen von Electronic Arts und 2k Games. Zu Sonys Pech hat die Konkurrenz diese Mängel schon seit geraumer Zeit im Griff und sind nicht mehr weiter von Belang. Eure Mitspieler wirken viel zu träge. Als wäre dies noch nicht genug, bleiben eure KI Kameraden stehen sobald sie den Ball entgegen nehmen wollen. Dies ist besonders in der Offensive ein gravierender Punkt, der einem zur schieren Verzweiflung bringt. Manchmal wollen sich eure Teamkameraden nicht richtig freilaufen. Zu dem fängt die gegnerische Verteidigung mit Leichtigkeit lange Pässe ab. Aus diesem Grund behält man den Ball am Besten selbst und pfeffert ihn eigenhändig in den Korb hinein. Sollte doch einmal genug Platz vor dem begehrten Korb sein, dann könnt ihr zum bekannten Dunking ansetzen. Zwar schaltet NBA 08 ohne Umschweif in einen Zeitlupenmodus um, aber dank den schlechten Animationen wirkt die Szene wenig spektakulär. Positive Aspekte fallen während dem Spiel leider Gottes nur sehr wenige auf. Zum Beispiel: bei einem Rebound wird mit einer kleinen Markierung anzeigt, wo der Ball schlussendlich landen wird. Praktisch ist ausserdem eine dreifarbige Anzeige, welche Auskunft über die Erfolgsaussicht eines Wurfes gibt. D ie beiden amerikanischen TV Berühmtheiten Kevin Calabro und Mark Jackson tragen zusammen mit den beliebten Fanfaren einen wesentlichen Faktor zur Atmosphäre bei. Durch spiegelnde Böden, realistischen Zuschauerreaktionen und der Kameraführung kommt mehr Dynamik auf als in "NBA Live 08" oder "NBA 2K8". Die überarbeitete Steuerung mit dem SIXAXIS Controller fordert deutlich mehr Körpereinsatz als zuvor und will gelernt sein. Gerade deswegen macht NBA 08 ein wenig mehr Spass. In den Aktionen selbst kann der Spieler die Kontrolle über mehrere seiner Polygon Figuren übernehmen. Per Tastendruck weist man die "Go To Guy"-Funktion einem Mitspieler zu. Von nun an wird dieser immer angespielt. Somit ist es ein vielfaches einfacher verschiedene Manöver wie beispielsweise einen Assists gekonnt abzuschliessen. Unglücklicherweise hat Sony nach wie vor das Problem mit der Müdigkeit noch nicht beseitigt. Einen direkten Einfluss auf das Spiel hat die Müdigkeit nämlich nicht. Wie bereits erwähnt wurde die grafische Leistung gegenüber dem Vorjahr nochmals ein wenig überarbeitet und bietet auf einem HD Fernseher eine 1080p Auflösung. Alle Charaktermodelle und die ganzen Stadien sehen fantastisch aus und wurden sehr gut umgesetzt. Einige Clipping-Fehler hätten allerdings nicht sein müssen. Wie es in solchen Spielen üblich ist, ist die begleitende Musik Standard und bleibt meist im Hintergrund. Hingegen die Soundeffekte der Stadien und Spieler lassen sich ohne weiteres sehen. Besonders die beiden Kommentatoren überzeugen auf vollster Linie und müssen in jedem Fall auf Englisch genossen werden. Fazit: Im Angesicht der Tatsache, das bereits zwei langjährigen Konkurrenten Jahr für Jahr um die beliebte Krone kämpfen, ist für Sonys Unternehmen nicht gerade schmälernd. Daher ist ein Einstieg in dieses harte Business nicht ganz einfach. Aus diesem Grund vermag NBA 08 überhaupt nicht mit den erfahrenen Entwicklerschmieden mitzuhalten. Viele Kinderkrankheiten und die dummen KI Kameraden trüben schnell den Spielspass und bringen den Spieler das eine oder andere Mal zur Weissglut. Grafisch könnte Sonys Basketball locker mithalten, aber Grafik ist nun mal nicht alles.. Schliesslich muss es am Ende immer noch spielerisch stimmen.
- The(G)net Review: NBA 2K7
Wenn uns die "NBA 2K"-Serie bereits eins vor allem gezeigt hat, dann ist es, dass man den Umfang für eine annehmbare NextGen Version nicht unnötig kürzen muss. Nein, man kann, wenn die Entwickler es wirklich wollen, auch auf den neuen Konsolen und trotz der vorhandenen Mehrarbeit im grafischen Sektor, eine spielerische "Vollversion" abliefern. Wenn andere Hersteller hier gekürzte Titel heraus brachten (PES*hust*), kommt der NBA Titel in vollem Umfang daher! NBA 2K7 wartet mit der bisher intuitivsten und umfassendsten Wurfsteuerung auf und verlangt euch alles ab. 24/7 Auf dem nächsten Level: Offline wie Online ist fast alles möglich. Authentische Moves und Dribblings gelingen mit umwerfender Präzision! Taktische Feinheiten zaubern immer wieder ein Grinsen auf mein Gesicht, die atemberaubenden Mo-Cap Animationen lassen meinen Kiefer regelmässig nach unten klappen! Erstmal die guten Nachrichten vorneweg: NBA2K7 spielt sich genau so perfekt wie auf der XBOX 360. Der Onlinemodus ist ebenfalls mit an Bord. Leider ist dieser nicht ganz so komfortabel wie über XBOX-live, aber dem Spielspass tut dies keinen Abbruch. Das heisst, dass ihr nicht nur Freundschaftsspiele austragen, sondern auch eigene Ligen und Turniere mit allem Einstellungskomfort für Host und Teilnehmer organisieren könnt. Das, was 2K Sports hier abliefert, ist vorbildlich. Ihr könnt sogar online 5 on 5 mit neun Freunden spielen. Das ist dann nicht mehr wirklich übersichtlich und ohne Training kaum richtig fliessend spielbar, die gegebene Möglichkeit alleine ist jedoch schon ein dickes Lob wert! Die dritte gute Nachricht: Endlich wurde der Sixaxis-Controller mal so genutzt, wie wir es uns eigentlich schon immer gewünscht haben, nämlich als echte Bereicherung des Gameplays und nicht als sinnloses Gimmick. Das Feature kommt bei den Freiwürfen zum Einsatz. Ihr müsst das Gamepad mit Timing und Gefühl erst zurück und dann im richtigen Moment nach vorne neigen. Die Bewegung eines Freiwurfs wird so relativ realistisch nachempfunden und nach einiger Übung funktioniert das auch tadellos! Insgesamt eine wirklich saubere Sache, welche Hoffnung schürt, dass die SixAxis Technik doch keine Totgeburt ist. Nun zu der Technik und den feinen Unterschieden zur XBOX 360 Version. Ja genau, es gibt Unterschiede, vorallem bei genauen Hinschauen sowie Hinhören. Thema Optik: Welches Spiel sieht denn nun besser aus? Beide sehen einfach atemberaubend aus, auf Sonys Maschine scheinen die Charaktere ein wenig detaillierter, die Umgebungen wie das Parkett ein wenig "plastischer" zu sein. Hingegen bezahlt man diese minimale Aufwertung der Optik mit leichten Rucklern, die es auf der XBOX 360 so nicht gibt. Es ist zwar nicht so gravierend, dass der Spielfluss gestört wird, aber trotzdem sehr schade. Auch mit Aliasing hat die PS3 zu kämpfen und somit leider einen weiteren Minuspunkt gegenüber der XBOX 360 Version. Und nun zur Soundkulisse: Traumhaft! Auf der PS3 lässt sich der 2K Sports Titel in 7.1 geniessen! Wer über eine solche Anlage verfügt wird kaum seinen Ohren trauen, phenomenal! Schade ist, dass 2K Games die Zeit der Umsetzung nicht genutzt hat, um das Spiel noch einmal aufzuwerten. Man hätte die seltsamen Shirt- und Hosen-Bugs beseitigen können, die immer noch auftauchen und die Profis ab und zu mit nackten Beinen zeigen. Man hätte sich Nowitzkis Erscheinung vornehmen können, der im Gegensatz zum fotorealistischen Shaq immer noch etwas "lustig" aussieht. Manchmal hat die KI-Aussetzer, macht teils unsinnige Pässe oder die Spieler bleiben im dümmsten Moment wie angewurzelt stehen. Dies sind jedoch kleine Details, denn die Spielmechanik, Rhythmus und Präsentation sind absolut erste Sahne und Referenzklasse, weit vor der EA Konkurrenz. Fazit: Wer ein gutes Basketball-Spiel für seine PS3 sucht, der wird hier fündig und kann absolut nichts falsch machen! NBA 2K7 ist momentan die beste Basketball Simulation, wenn nicht gar das beste Sportspiel auf dem Markt. KAUFEN! Wer jedoch bereits die XBOX 360 Version erworben hat, kriegt hier nichts Neues geboten und kann getrost darauf verzichten.
- The(G)net Review: Short Peace - Ranko Tsukigime's Longest Day
Mit “Short Peace - Ranko Tsukigime's Longest Day” bringt Bandai Namco ein Anime-Projekt, garniert mit ein wenig Spiel heraus. Der Titel behandelt Teile der japanischen Geschichte sowie deren Popkultur und versucht uns diese etwas näher zu bringen. In vier kurzen Animationsfilmen und einem Spiel erlaubt “Short Peace - Ranko Tsukigime's Longest Day“ dem Zuschauer tiefer in die für westliche Sichtweise oft bizarre Welt einzutauchen. Der PlayStation Titel entführt uns ihn ins Japan zur Edo-Zeit, in die Mythologie und ein postapokalyptisches Tokyo. Das ganze wird mit einem lebhaften 2D Sidescroller abgerundet. Wer sich bei Animes etwas auskennt wird hier auf ein paar namhafte Grössen der Mangaka-Welt stossen. Beispielsweise den Macher von Akira, Katsuhiro Otomo oder Gundam Designer Hajime Katoki, welche beide einen Animationsfilm beigesteuert haben. Das Spiel unterteilt sich in fünf kurze Abschnitte, rund um die Kultur Japans. Den Anfang macht der Kurzfilm „Possession“. Der 2014 für einen Oskar nominierte Streifen erzählt von einem Handwerker, der während eines Unwetters Schutz in einem verlassenen Schrein sucht. Hier trifft er auf eine Reihe von alten und abgenutzten Gegenständen, die alle ein Eigenleben zu haben scheinen. Der Handwerker zögert nicht lange und fängt an alle kaputten Objekte zu reparieren. Die Geschichte baut auf einer Sage Japans auf, nach der alle 100 Jahre alten Gegenstände eine Seele erhalten. Der Animationsfilm ist liebevoll animiert sowie äusserst kurzweilig, ein schöner Auftakt dieser Reihe. Den zweiten Schritt macht der Film "Combustible" , welcher ebenfalls im alten Japan spielt. Hier wird uns die tragische Geschichte eines jungen Liebespaares zur Edo-Zeit näher gebracht. Unabhängigkeit, Ausbrechen aus alten Traditionen und die japanische Feuerwehr stehen im Mittelpunkt. Hier wurde die klassische Malerei Japans als Animationsstil gewählt, was uns noch näher an deren Kultur heranführt und dieser Geschichte mehr Tiefe und Tragik verleiht. Als nächstes ist der Kurzfilm „Gambo“ an der Reihe. Hier tauchen wir wieder etwas tiefer in die Mythologie Japans ein. Ein Samuari kommt an einem Dorf vorbei, welches von einem scheusslichen Dämon terrorisiert wird. Dieser hat alle Mädchen nach und nach entführt, bis nur noch eines übrig ist. In ihrer Verzweiflung, da sie weiss, dass sie als nächstes dran ist, rennt die Kleine in den Wald, wo sie auf den weissen Bären Gambo trifft. Dieser willigt ein dem Mädchen zu helfen und sich dem Dämon zu stellen. Ein blutiger Kampf zwischen dem Monster, dem Tier und einem ebenfalls zur Hilfe eilenden Samurai bricht aus. Das Ziel: Die Rettung des kleinen Mädchens und des ganzen Dorfes. Den Abschluss des Filmquartetts macht der Film von Hajime Katoki "A Farewell to Weapons". Wie nicht anders zu erwarten, wenn man die Gundamfilme kennt, spielt dieser Teil der Animationsreihe im postapokalyptischen Tokyo. Die Stadt ist völlig zerstört und liegt nur noch in Trümern da. Eine militärische Einheit, ausgerüstet mit hochentwickelten Waffen und mit liebe zum Detail konstruierten Kampfanzügen, macht sich auf den Weg in diese Ruinen und steht schon bald einem unbemannten Panzer gegenüber. Ein erbitterter, aussichtslos erscheinender Kampf bricht aus. Der spannende, actionreiche Streifen überrascht insbesondere mit seinem Ende. Kommen wir nun zum fünften und einzig spielbaren Teil "Ranko Tsukigimes Longest Day". Dieser befasst sich vorallem mit der japanischen Popkultur und vereint so die Anime-Sequenzen mit einem spritzigen und rasanten 2D Scoller. Die Level sind allesamt sehr ähnlich. Ranko rennt von links nach rechts und muss entweder Gegener aus dem Weg räumen oder über Hindernisse springen. Gleichzeitig wird sie noch verfolgt, so dass sie ihr Tempo niemals drosseln darf. Die Levels unterscheiden sich leider kaum im Gameplay und können darum nicht lange fesseln. Die Bosslevels sind dafür sehr einfallsreich und bringen Abwechslung in den sonst doch etwas eintönigen Spielspass. Hier werden uns die verschieden Variationen von japanischen Games etwas näher gebracht. Zum Beispiel müssen wir gegen einen Drachen auf die gute alte Shoot'em Up-Weise Kämpfen oder die ganze Plattform erinnert an alte Arcadespiele. Immer wieder wird das Spiel durch Anime-Sequenzen unterbrochen, welche einem das Tokyo der Neuzeit näher bringt. So werden beispielsweise Karaoke und Manga ein Thema. Das ganze Spiel ist relativ kurz gehalten und geübte Spieler werden wohl in gut einer Stunde das Ende erreicht haben. Fazit: Das Spiel "Ranko Tsukigimes Longest Day" funktioniert nur als Teil dieser ganzen Sammlung und sollte hier auch nicht fehlen. Denn das Element 'Videospiel' spielt im Land der aufgehenden Sonne nach wie vor eine sehr grosse Rolle und der Einblick ins heutige Japan wird so erst richtig abgerundet. Die Animationsfilme sind allesamt schöne Erzählungen, welche liebevoll und künstlerisch umgesetzt und illustriert wurden. Eingesottene Japan- und Animefans werden daran sicherlich ihre Freude haben. Das Spiel selbst hat leider nicht all zu viel zu bieten. So ist es beim doch stattlichen Preis letztendlich leider nur echten Fans zu empfehlen.
- The(G)net Review: Siren: Blood Curse
Für PC-Zocker sind Spiele im Episodenformat nicht neu. Sonys Japan Studio bringt dieses Prinzip jetzt in Form des Horrorschockers Siren: Blood Curse auf die Playstation 3. Die Geschichte besteht aus insgesamt zwölf Episoden, von denen immer drei in einem Download-Paket schlummern. Was so manchen Games-Veteranen höchst gruselig anmutet, liegt voll und ganz im Trend: Die Entwickler experimentieren seit geraumer Zeit mit allerlei neuen Möglichkeiten, die Spiele an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen. Anstatt wie bislang die Games einfach komplett in das Händlerregal zu stellen, werden sie als Downloads immer angesagter. Auch Siren: Blood Curse bestreitet diesen Weg. Zumindest in Europa wird der PS3-Titel vorerst nur über den Playstation-Store angeboten. Eine Disk Version soll gegen Ende 2008 folgen. Mehr noch: Anstatt das komplette Grusel-Adventure anzubieten, hat der Online-Käufer die Möglichkeit, das Spiel häppchenweise zu erstehen. Im Klartext bedeutet dies, dass der neueste Teil der 'Forbidden Siren'-Serie in Kapitel und Episoden aufgeteilt ist, die man einzeln online kaufen und herunterladen muss. Neben einem etwa ein Gigabyte großen Kernpaket misst jede Episode zwischen 700 MB und gut 1 Gigabyte. Eine nicht gerade schwächelnde Internetverbindung ist also angesagt, will man nicht stundenlang Daten saugen. Zu kaufen gibt es insgesamt vier Kapitel, die wiederum aus je drei Episoden bestehen. Hat man alle Episoden auf der HD, muss man diese einzeln installieren, was nochmals ca. 5 Minuten pro Episode in Anspruch nimmt. Die Story ist wie gewohnt mysteriös und sehr zerstückelt. Erst nach und nach fügen sich die einzelnen Handlungsfetzen zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen - etwas Geduld ist also erforderlich. Ob dieses ohnehin schon abgehackte Story-Prinzip der 'Forbidden Siren'-Serie für eine zusätzliche Episodenstruktur sinnvoll ist, ist eher fraglich. Zumindest US-TV-Serien laufen aber immer mehr so ab und haben keine abgeschlossene Handlung pro Folge mehr, entsprechend dürften die dortigen User weniger Probleme mit diesem Konzept haben als hiesige Spieler. Doch zurück zur Geschichte: Im Jahre 1976 soll das japanische Dorf Hanuda unter seltsamen Umständen bei einem plötzlichen Erdrutsch vernichtet worden sein. 31 Jahre später macht sich ein amerikanisches TV-Team, das sich auf paranormale Themen spezialisiert hat, in die Ortschaft auf, um nach Überresten zu suchen. Denn Hanuda gilt mittlerweile als geisterhaftes Kultdorf, um das sich allerlei Mythen, betreffend Zeremonien mit Menschenopfern, ranken. Das TV-Team scheint aber mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein: Die Reporterin Melissa Gale ist wütend, dass ihr Ex-Mann Sam Monroe ohne ihr Wissen als Experte dabei ist. Mehr noch: Der nicht gerade erfolgreiche Anthropologe hat auch noch die gemeinsame Tochter Bella mitgebracht. In der Nähe des Dorfes angekommen, sehen die Amerikaner eine grausige Szene: Das eigentlich verlassene Dorf ist voller Menschen, die ein blutiges Menschenopfer zelebrieren. Gestört wird die Zeremonie vom Schüler Howard Wright, der darauf völlig verstört die Flucht vor den Dorfbewohnern ergreift. Bald fällt auf: Alle Einwohner benehmen sich mehr wie wandelnde Leichen als wie Menschen. Die Zombies greifen jeden an, den sie zu Gesicht bekommen. Fortan sind Melissa, Howard, Bella, der Kameramann, Sam und diverse andere Charaktere auf der Flucht vor den unheimlichen Feinden. Und plötzlich ertönt eine Sirene, die Wasser in Blut verwandelt und das Szenario noch schrecklicher macht. Was ist in dem Dorf früher geschehen, weshalb sind die Menschen zu Zombies geworden und vor allem wie kommt man aus dem Schlamassel heil heraus? Die Antwort findet sich wohl am Ende der zwölf Episoden. Insgesamt sieben verschiedene Charaktere steuert man je nach Kapitel, wobei jede Episode aus mehreren Kapiteln besteht. Oft seid ihr allerdings nicht allein auf weiter Flur, sondern habt einen Leidensgenossen oder Leidensgenossin zur Seite, die mehr oder eher weniger gut automatisch vom Spiel gesteuert wird. Und da sind dann natürlich noch die Shibitos - so nennt man die zombieähnlichen Gesellen. Diese sind alles andere als leicht tot zu kriegen. Ihr dürft aber allerlei Waffen aufklauben und gegen die Monster einsetzen - von der Schaufel, über eine Sichel, bis hin zu Metallrohren und diversen Wummen. Jede Schlagwaffe kommt mit zwei Schlagstärken daher, außerdem verfügt jede über eine blutige Finishing-Bewegung. Beispielsweise wird ein Spaten durch den Torso eines Japano-Zombies gestoßen - nicht nur für Gärtner interessant. Das zentrale Feature der bisherigen Teile ist ebenfalls wieder mit an Bord: Die Sight-Jack-Funktion. Die spielbaren Charaktere verfügen alle über die Gabe, mittels Konzentration ihre Sinne wandern zu lassen und wie mit einem Radar die "Sichtsignale" aller Personen in der Umgebung zu empfangen. Die Spielfigur ist dann zwar gar nicht oder neuerdings eingeschränkt steuerbar, dafür sieht man aus der Ego-Perspektive, was Freund und Feind gerade erblicken. Logisch, dass man so vermuten kann, wo sich der Gegner gerade befindet, mit was er gerade beschäftigt ist, wohin er guckt und ob ihr sicher vorbeischleichen könnt. Mittels Split-Screen und zuweilen automatischem Sight Jack ist das System komfortabler ausgefallen als in den Vorgängern, überdies könnt ihr rascher zwischen der Sicht verschiedener Charaktere hin und herschalten. Technisch folgt das Gruselspiel seinen Vorgängern: Die Weitsicht ist sehr beschränkt, meist spielt sich das Geschehen im Schein eurer Taschenlampe ab und Grieselfilter sorgen für eine Amateurfilmatmosphäre mit 'Blair Witch Project'-Touch. Die Texturen und überhaupt der visuelle Gesamteindruck schwanken in der Vorabfassung noch stark zwischen unspektakulär und unheimlich-realistisch. Die Szenarios in den ersten drei Episoden sind nicht wahnsinnig originell: Ihr flieht beispielsweise vor einem wild um sich schießenden Zombie-Cop in eine Waldhütte, durchstreift ein vom Wasser geflutetes Dorf, versteckt euch in einem maroden Krankenhaus und erlebt Unheimliches in einem Bergwerk. Der modernde, eklige, unheimliche, mystische und vor allem exotisch-asiatische Touch, der über dem gesamten Spiel wie ein Nebel liegt und im Hinblick auf 'Silent Hill' zwar vertraut, aber zugleich auch wieder düster-fremd wirkt, macht nach wie vor einen beträchtlichen Teil des Charmes von 'Siren' aus. Der Sound hingegen überzeugt schon jetzt mit schaurig exotischen Klängen, dem gruseligen Gebrabbel der Shibito und einer ordentlichen englischen Sprachausgabe (mit deutschen Untertiteln). Hervorzuheben ist noch der hervorragende 7.1-Surround-Sound, der vor allem in den Zwischensequenzen brilliert, zum Beispiel wenn heftiger Regen und Donner ertönt. Fazit: Das PS3-Siren orientiert sich zwar spielerisch stark an den Vorgängern, ist aber merklich zugänglicher ausgefallen. Dies betrifft nicht nur die Art, wie die vernetzten Handlungen der verschiedenen Protagonisten erzählt werden, sondern auch das eigentliche Gameplay sowie das Leveldesign. Die Episodenaufteilung macht gerade bei Siren viel Sinn. Grafisch konnte mich das Spiel zwar nicht von Hocker reissen, dafür hat es mich von der Stimmung und vom Setting her überzeugt. Siren Blood Curse ist das erste gute Survival Horror Game für die PS3 und man darf gespannt sein, ob wir noch mehr Episoden geliefert bekommen.
- The(G)net Review: Dead or Alive 5
Out-of-the-Box hat das Spiel noch einige andere mehr oder weniger nervigere Fehler: Spracheinstellungen
- The(G)net Review: DC Universe Online
Ein wahrer "World of WarCraft"(WoW)-Begeisterter kauft sich nach Erscheinen des neusten Add-Ons schliesslich Metropolis steuern sich wie eine Mixtur aus WoW und God of War. Fazit: World of WarCraft ist gut. Zu gut. Wieso sollten die zigtausend Fans DC Universe spielen?
- The(G)net Review: Devil May Cry 4
Lest unser Review.
- The(G)net Review: Disgaea 3: Absence of Justice
Mit Disgaea 3: Absence of Justice schneit und uns der nächste Titel der NIS Entwicklerstudios ins Haus In Disgaea 3: Absence of Justice schlüpft ihr in die Rolle von Mao und bevor ihr fragt, es handelt sich lässt sich wohl am besten mit einer Partie Schach vergleichen, nur habt ihr bei Disgaea 3: Absence of Ich bin ein grosser Fan von 2D Spielen, jedoch sieht Disgaea 3: Absence of Justice wirklich zu stark diesen beiden Dingen nicht sehr viel anfangen kann sollte am besten die Finger von Disgaea 3: Absence of
- The(G)net Review: Die Legende von Beowulf: Das Spiel
Lest im folgenden Review, warum dieses Spiel diese alte Tradition weiter führt. Gelegentlich eingespielte Quicktime Sequenzen à la "God of War" lockern die öden Kämpfe zum Teil auf.
- The(G)net Review: Need for Speed: The Run
Wieder einmal Need for Speed, wieder einmal von den Jungs bei Black Box. Die machen das seit x-Jahren – dennoch haben wir das von Küste zu Küste-Rennen skeptisch erwartet. Mal sehen, ob die Kanadier uns positiv überrascht haben. Filme wie Cannonball Run (Auf dem Highway ist die Hölle los) dürften einigen noch in guter Erinnerung sein. Burt Reynolds & Co. rasen in einem illegalen Autorennen von Ost nach West. Ziel ist, wie so oft, der schnöde Mammon, den es als Belohnung für den ersten Platz zu gewinnen gibt. Black Box hat genau dieses Setting aufgegriffen. Mit dem Unterschied, dass wir hier von San Francisco nach New York fahren und statt Burt Reynolds übernehmen wir die Rolle von Jack Rourke. Genau wie beim Cannonball Run wird uns eine Story vorgegaukelt, die aber bei näherem Betrachten kaum Beachtung verdient. Unser Mann benötigt dringend Kohle; gleich zu Beginn des Spiels wird er deswegen in eine unangenehme Situation gebracht, aus welcher er sich dank unserer Hilfe knapp befreien kann. Wieso die bösen Jungs uns lynchen wollen, weswegen wir einen Haufen Kohle benötigen und deswegen am gefährlichen, illegalen Strassenrennen teilnehmen und was das alles eigentlich soll – keine Ahnung. Spielt aber alles keine Rolle, Need for Speed: The Run ist ein Arcaderacer wie er im Buche steht. Die Story ist das Mittel zum Zweck, um uns von Kalifornien nach New York zu hetzen. Dabei durchqueren wir einige fantastische Landschaften und Städte, welche die Staaten seit jeher prägen. San Francisco, Vegas, die Wüste, den Yellowstone Nationalpark oder die Rocky Mountains – das Landschaftsbild ist fantastisch und glänzt mit Abwechslung. Die gesamte Inszenierung gleicht einem teuren Actionfilm. Fulminante Verfolgungsjagden, Unfälle, Schiesserein und halsbrecherische Fahrmanöver. Realismus darf man nicht erwarten, unkomplizierten Fahrspass umso mehr. Genau so simpel sind die selten eingestreuten, cineastisch ansprechenden Quick-Time Events, in welchen die spärliche Story vorangetrieben wird. Der Kern des Spiels ist glücklicherweise noch immer die Action auf den Strassen. Die einfache Steuerung haben wir nach wenigen Fahrminuten verstanden und zünden sich automatisch aufladende Turbos oder halten nach Abkürzungen Ausschau. Dem Setting geschuldet ist der spezielle Rennablauf. Wir bewegen uns durch diverse Etappenziele. Jedes dieser Ziele birgt eine andere Herausforderung. So müssen wir in der geforderten Zeit den Checkpoint erreichen, eine Mindestanzahl von Kontrahenten überholen oder den Cops entkommen. Sind auf einer Etappe 10 Fahrer, die es hinter sich zu lassen gilt, gibt es auf dieser Strecke auch nicht mehr als eben jene Zehn. Sprich das Spiel fordert von uns, den ersten Platz auf der Teilstrecke einzunehmen, denn ohne diesen geht es nicht weiter. Passend zu diesem Spielverlauf erwartet uns ein massiv spürbares Gummiband auf den Highways von Amerika. Ganz egal wie fehlerfrei Jack fährt, die Gegner kleben uns dennoch am Heck. Dieses System fängt Fahrfehler unsererseits grosszügig auf, sofern sie uns nicht kurz vor dem Ende wiederfahren – so dass wir keine Zeit mehr haben, das Gummiband zu unseren Gunsten auszunutzen. Zu diesem Zweck, und um Frustattacken zu mindern, gibt uns EA die Möglichkeit, via Select den zuletzt durchfahrenen Checkpoint während einer Etappe zu laden. So werden Fahrfehler ausgebügelt und verpasste Abkürzungen doch noch erwischt. Die Zahl der Rücksetzpunkte ist allerdings beschränkt, ganz so einfach wollte man es uns Spielern dann doch nicht machen. Ach ja; Autos gibt's übrigens auch bei diesem Need for Speed. Selbstredend wieder eine Menge lizenzierter Karossen, die aber keine Tuning-Optionen anbieten. Man darf sich höchstens für verschiedene Varianten eines Flitzers entscheiden, die sich lediglich im Design unterscheiden. Da dies nicht Forza sondern the Run ist, fällt dieser Punkt nicht allzu sehr ins Gewicht; Tuningfans finden aber passendere Spiele. Nicht daran scheitert Black Box‘ Entwicklung zum Ende hin, sondern an vielen Details, die insgesamt hätten besser sein können. Dazu gehört die ziemlich kurze Spieldauer. Nach gut 5-6 Stunden ist der Story Modus abgeschlossen und die Rennen sind gefahren. Jetzt sind zwar noch einige interessante Challenges und ein guter, aber sicher nicht hervorstechender Online Modus dabei – das alles ist aber insgesamt eher wenig. Umso mehr gibt’s dafür an unnötigen Ladepausen zwischen den Etappen, die zu allem Überfluss auch noch lange dauern. Fazit: Ich gebe zu, ich bin der ideale Käufer für The Run. Ich liebe es, über die Freeways der Staaten zu cruisen. Die Landschaften sind mit etwas vom Besten weit und breit. Mit Camaro & Co. von der West- zur Ostküste fahren, ein Traum. Weniger traumhaft ist leider der übriggebliebene Rest. Viele kleine Designfehler führen zu einem guten Ganzen und verwehrt Need for Speed: The Run den Zugang zum Genre-Olymp. Kürze, Gummiband und eine schwache Story stehen einer wirklich hervorragenden Inszenierung und einem tollen, unkomplizierten Actionspass gegenüber. Fans der amerikanischen Kulisse müssen die Fahrt sowieso angehen, zumal die über 2‘000 Meilen nicht lange dauern. Simulations-Puristen greifen weiterhin zu Forza.
- The(G)net Review: Ni No Kuni: Der Fluch der weissen Königin
Wenn grosse Erzähler, perfekte Zeichner, weltbekannte Komponisten und geschickte Game-Entwickler die Köpfe zusammenstecken, dann ist meist Grosses zu erwarten. Genau, die Rede ist von Ni No Kuni: Der Fluch der weissen Königin. Hat sich hier Level 5 mit der Zusammenarbeit mit Studio Ghibli und Joe Hishaishi, Komponist von vielen bekannten Ghibli-Filmen, einen Gefallen getan? Kein Brutalo Shooter mit grosschnäuzigen US-Marines oder Special Ops Machos, keine Prostituierten, kein metrosexueller RPG-Dödel mit einer Riesen-Machete, keine wahnsinnigen Serienkiller oder Vergewaltiger. Nein, denn Ni no Kuni: Der Fluch der weissen Königin spielt in einem ganz anderen Universum. Der Held, Oliver, ist nämlich ein ganz normaler Junge, der völlig lebensfroh und abenteuerlustig ist, ein normales Kind in Jeans und mit zerzausten Haaren, so wie es wir Jungs auch mal waren. Genau deshalb schickt das Entwickler-Team um Level 5 und Studio Ghibli einen Jungen ins Spiel, ohne grosses Tamtam; Sie möchten nämlich eine Geschichte erzählen, in der sich der Junge von seinen Ängsten trennt und langsam anfängt Verantwortung zu übernehmen. Dies, wie schon angedeutet ohne Kitsch oder übertriebene Action und Special Effects. Dafür mit einem simplen, aber auch wunderschön unverwechselbaren Art-Design aus dem Hause Ghibli, bekannt für Anime-Toptitel wie Spirited Away, Prinzessin Mononoke, Mein Nachbar Totoro, oder auch Ponyo – Das Abenteuer am Meer. Endlich kommen wir im Westen auch in den Genuss, so ein Rollenspiel zu spielen. Auf den ersten Blick bekommen wir hier ein interaktives Märchen, welches für Rollenspiel-, Japan- und Animefans bestimmt ist, doch beim genaueren Hinsehen, ist es viel mehr als das, nämlich eine wunderschöne Geschichte für Jedermann und –frau jedes Alters, die gekonnt und sanft das Kind im Spieler weckt, dessen Phantasie anregt und zusätzlich ein Stück des unvergleichlichen Charmes der alten Konsolen-Generationen zurück auf den Bildschirm bringt. Wow, was für ein Spiel, denkt Ihr Euch jetzt. Willkommen in der Welt von Ghibli. Klar, es gibt auf Olivers Weg auch sehr gruselige oder traurige Ereignisse - so kommt der erste „Wo sind die Taschentücher“ – Moment eigentlich schon ein paar Minuten nach dem Start des Spiels. Olivers Mutter stirbt an ihrem Herzleiden. Schon wie in vielen anderen, ähnlichen Geschichten wird die Hauptfigur aufgrund einer solch harten Erfahrung zum Held. Das heisst jetzt nicht, dass Oliver jetzt ein Cape umschnallt um zu Fliegen oder sich eine Maske anzieht um nicht erkannt zu werden. Nein, das heisst einfach, dass Oliver sich alleine auf den Weg machen muss. Aber nicht ganz alleine, denn nach dem Tod seiner geliebten Mutter ist eine niedliche Fee namens „Tröpfchen“ erschienen und behauptete, dass es einen Weg gäbe Oliver’s Mutter wieder zurückzubringen. Sofort macht sich ein übermotivierte Oliver mit seinem neu gefundenem Freund und Begleiter „Tröpfchen“ auf den Weg in die sagenhafte Welt von Ni No Kuni. Ni no Kuni ist die Heimat von „Tröpfchen“ und er braucht die Hilfe von Oliver, denn Oliver ist der Auserwählte (orig. der „Reinherzige), der die Bewohner von Ni no Kuni vor „Dschinn Shadar“, einem richtigen Bösewicht, der es auf die Herzen der Bewohner abgesehen hat, befreien muss. Falls Oliver dies schafft, so wird er seine geliebte Mutter wieder in die Arme schliessen können, dies zumindest wenn man dem kleinen Wicht mit der Riesennase Glauben schenken soll…. Der Dschinn beschehrt vielen der Bewohner von Ni no Kuni ein gebrochenes Herz, weshalb es den Bewohnern an Motivation, Liebe, Enthusiasmus und sonstigem fehlt. Mit ein wenig Magie eures Begleiters könnt ihr den Bewohnern von Ni No Kuni, was übrigens übersetzt „die andere Welt“ heisst, ein wenig Herz geben oder auch nehmen, z.B. mit dem Zauber „Herz empfangen“ könnt ihr z.b. einen übereifrigen Soldaten ein wenig der emotionalen Substanz entziehen und mit dem Zauber „Herz schenken“ könnt ihr z.B. den Torwächter einer Stadt dazu motivieren, das Tor zu öffen usw. Im Lauf des Spiels könnt ihr damit viele Patienten „heilen“, damit diese wieder mehr Güte, Mut, Offenheit oder andere Emotionen an den Tag bringen können. Ihr vitalisiert sozusagen damit ganze Städte. Ein bisschen Neues, ganz viel Altes. So könnte man das Spiel beschreiben und das ist auch sehr gut so. Magie spielt eine grosse Rolle: Bevor Oliver nämlich zu seiner grossen Reise antritt, erhält er von Tröpfchen ein dickes, magisches Buch, seinen magischer Begleiter sozusagen, der die Türen zur Welt von Ni no Kuni öffnet. Falls ihr euch übrigens die limitierte „Wizard Edition“ von Ni No Kuni gegönnt habt, dann erhaltet ihr genau dieses Buch, welches euch auf eurer Reise mit magischen Sprüchen, Erklärungen und Zeichnungen unterstützt. Sobald ihr mit Oliver und Tröpfchen die Abreise angetreten und die Tore zur anderen Welt geöffnet habt, tretet ihr in eine Welt voller Metaphern und auch sogenannte Easter Eggs, wo sogar eingefleischte Ghibli-Fans die Augen offen halten müssen um keinen dieser versteckter Hinweise zu übersehen. Im Laufe des Spiels macht Oliver Bekanntschaft mit einem Drachen auf wessen Rücken die Gruppe dann die Karte bereisen und entdecken kann. Ähnlich wie in JRPG-Klassikern, z.B. Final Fantasy VII bis IX, bereist ihr in der „von oben“ – Ansicht die frei begehbare Karte der Oberwelt, mit ihren liebevoll gezeichneten Dörfern und anderen wichtigen Orten und Gebieten um jeweils gestellte Aufgaben zu erfüllen oder einfach um auf Erkundungstour zu gehen. Auch hier lassen sich eure Spielfiguren aufleveln und mit speziellen Gegenständen aufrüsten Mit vielen kleinen Rätseln, wie z.B. eine Fackel anzünden um die Türe zu öffnen, Schleichabschnitten oder auch eine Vielzahl an verschiedenen Monster, wird Euch die Zeit schnell davonlaufen. Eure Feinde sind jederzeit auf der Karte sichtbar und falls ihr es schafft diese von hinten anzugreifen, so könnt ihr mit einem Erstschlag einen wichtigen Vorteil für den kommenden Kampf erschaffen. Im Kampfmodus wechselt hier die Ansicht und man kann sich während des Kampfes in Echtzeit in einem beschränkten Spielfeld bewegen und zwischen einer von sechs verschiedenen Angriffstechniken wählen (Angriff, Zauber usw). Jede dieser Taktik hat teils sehr grosse Einträge, dh. viele Möglichkeiten um die genau Taktik zu wählen. Kurz bevor Oliver den Löffel abzugeben scheint, könnt ihr euch z.b. ein Sandwich aus Olivers „Nimmervollen Beutel“ zu Gute führen und euch so die Lebensenergie wieder auf Vordermann bringen. Während des Kampfes pausiert das Spiel während ihr euch eure Taktik zusammenstellt. Falls euer Gegner zu einer Attacke ausholt, könnt ihr über den Befehl „Verteidigung“ direkt in den Defensiv-Modus wechseln. Hierzu kommt, dass Ihr nicht 2x hintereinander den gleichen Befehl sofort ausführen könnt, da Oliver auch mal durchschnaufen muss. Die lieben Gegner lassen während des Kampfes häufig sogenannte Essenzen fallen, damit Ihr Eure Lebensenergie (LP, grün) oder Magiepunkte (MP, blau) wieder auffüllen könnt. Nach ein paar Spielstunden bekommt Oliver und Tröpfchen Verstärkung von Ehster und Sven, welche ihr wahlweise auch steuern könnt, während euch der Rest der Truppe einfach folgt, während Angriffen jedoch auch selbstständig Gegner angreift und ihr auch wählen könnt ob die CPU-Kameraden dann gleich das stärkste oder schwächste Monster angreifen sollen. Später im Spiel könnt ihr sogar mit Oliver und Co. Monster zähmen und à la Pokemon und Co. auf die Gegner loslassen. Für gewonnene Kämpfe gibt’s natürlich neben all den Goodies auch noch Bares, welches ihr dann in den Städten für Proviant, Waffen oder magische Items ausgeben könnt. Habt Ihr zuwenig Bares, könnt Ihr jederzeit ein Side-Quest starten. Technisch ist Ni no Kuni: Der Fluch der weissen Königin ein Feuerwerk und das nicht nur ambitionierte RPG-Fans und Anime-Liebhaber, sondern auch für Neulinge in diesem Genre. Der Charme der Figuren und Detailreichtum und Fantasie der Umgebung, gekrönt von pompösen Konstruktionen und fantasischem Soundtrack wurde perfekt abgestimmt, auch im Vergleich zu Olivers Welt gab es keinerleit Stilbrüche, alles scheint perfekt abgestimmt. Die Animationen sind wuchtig und flüssig animiert und laufen jederzeit ohne ein Ruckeln über den Bildschirm. Soundtechnisch wurde von Joe Hisaishi ein grandioser Soundtrack kreiert, welcher vom Toyko Philharmonic Orchestra eingespielt wurde und einen erheblichen Teil zum märchenhaften Ambiente des Spiels beiträgt. Jede Handlung wird passend musikalisch unterstützt, mal bombastisch, mal mit viel Gefühl. Die Synchronisations wurde sehr glaubhaft aus dem Japanischen übersetzt und vertont. Optisch ein Schmankerl sind vor allem auch die Zwischensequenzen, diese sind komplett in gewohnter Studio Ghibli Qualität und wurden alle handgezeichnet und dann auf den Computer übertragen um nachbearbeitet zu werden. Heutzutage definitiv nicht mehr selbstverständlich aber sehr geschätzt. Das Rollenspiel erschien in Japan unter dem Titel Ni no Kuni: Shikkoku no Madoshi (etwa: Der Stahlschwarze Magier) bereits 2010 auf Nintendos DS. Mit Ni no Kuni: Shiroki no Joo (etwa: Die Königin der weissen, heiligen Asche) handelt es sich um eine stark verbesserte und für die PS3-optimierte Version, die mindestens 30% mehr Umfang hat als das Handheld Pendant, mit vielen neue Charakteren und Modifikationen im Kampfsystem, sowie natürlich diverse zusätzliche und neu arrangierte Kompositionen. Ni no Kuni: Der Fluch der weissen Königin kann man wahlweise in Japanisch oder Englisch spielen, für eine deutsche Tonspur hat es leider nicht gereicht. Ist nicht weiter schlimm, aber hätte das Spiel einem noch grösseren Publikum näher gebracht. Fazit: Ni no Kuni hat das geschafft, wo andere kläglich versagt haben: Mich vor ein Rollenspiel zu locken. Ich hatte eine solche Vorfreude auf diesen Titel, obwohl ich nie der RPG-Spieler war, zu sehr sind 3D Shooter, Action-, Racing –und Plattformer eher meine Sparte. Täglich habe ich mich danach gesehnt, wieder in die Welt von Oliver und Tröpfchen einzutauchen. Ni no Kuni lässt dich abtauchen in eine Ghibli-Welt voller Mythen, Magie, liebevollen Charakteren und das verpackt in eine sensationelle Optik und einem bombastischen Soundtrack. Jeder, der schonmal Kontakt mit einem Rollenspiel und/oder einem Ghibli Film hatte, muss Ni No Kuni spielen.
- The(G)net Review: Overlord 2
meinen vermeintlich intelektuellen Ergüssen verschont geblieben, die im Grunde genommen nichts mit einem Review
- The(G)net Review: PES 2009 Pro Evolution Soccer
Bei „Become a Legend“ schlüpft ihr in die Rolle eines einzelnen Spielers, welchen ihr auch selber kreieren einige Mannschaften und Fehler wurde von Konami ein Korrektur-Patch versprochen, welcher zur Zeit dieses Reviews
- The(G)net Review: Ratchet & Clank: Quest for Booty
Am Steuerungsschema hat sich gegenüber Tools of Destruction auch nichts geändert. Von lauten Explosionen über die lebende Natur von Hoolefar hört ihr die verschiedensten Geräusche.
- The(G)net Review: Ratchet & Clank: Tools of Destruction
Die Geschichte beginnt in Metropolis. Der Frieden findet ein jähes Ende, als eine schwer bewaffnete Weltraumarmada über der Stadt erscheint und alles zerstört, was ihr in die Quere kommt. Schon bald ist klar, dass es die Invasoren allein auf Ratchet abgesehen haben. Hier setzt das Spiel auch gleich ein. Da unser Gleiter nach dem Absturz nur noch Schrott ist, müssen sich Ratchet und Clank zu Fuss auf den Weg durch die Stadt machen. Überall lauern Gefahren in Form unterschiedlischter Roboter. Unterwegs zerstören wir die herumstehenden Kisten und kassieren 'Bolts', eine der beiden Währungen im Spiel, um sie zu einem späteren Zeitpunkt auszugeben. Das Spiel liefert auf unserem Weg an bestimmten Stellen immer wieder neue Informationen zur Steuerung. Es ist eigentlich noch recht erstaunlich, was dieser fuchsähnliche, kleine Kerl alles kann. Natürlich unterstützt ihn der auf den Rücken geschnallte Roboter-Freund Clank. Gegner werden entweder fachmännisch mit dem an einen Schraubenschlüssel erinnernden Werkzeug zerlegt oder einfach mit dem Blaster über den Haufen geschossen. Zu Beginn wird der Spieler noch nicht so richtig gefordert. Einfache Moves erlauben zügige Fortschritte im Umgang mit den Items und Gegnern. Durch den häufigen Einsatz des Blasters hat dieser schnell seinen ersten "Level up" und wird dadurch besser. Zur Abwechslung verwenden wir zwischendurch auch noch den Granatwerfer, welcher über den Schnellzugriff ausgewählt wird. Auch hier kommt der erste Level up recht schnell. So gerüstet geht es zügig weiter. Auf der einblendbaren Karte können wir immer unseren momentanen Standpunkt sowie die bereits besuchten und die noch offenen Bereiche des Levels einsehen. Wo das eigentliche Ziel unserer Mission ist, ist darauf aber nicht erkennbar. Da die Levels aber praktisch linear aufgebaut sind, geht es immer weiter gerade aus. Sollte das Missionsziel nicht bekannt sein, kann dieses selbstverständlich angezeigt werden. Wobei ein Level durchaus mehr als nur ein Missionsziel enthalten kann. So schwingen, springen, klettern, 'skaten, schlagen und schiessen wir uns durch die Stadt und kommen dem Space Center kontinuierlich näher. Mental machen wir uns für den ersten Boss bereit und sind nicht wenig überrascht, als eine weitere Sequenz uns zu einem neuen Planeten befördert. Entgegen den üblichen Jump 'n Run-Spielen hat Ratchet & Clank keine eindeutige Levelstruktur an dessen Ende ein Boss mit einem harten Endkampf aufwartet. In den einzelnen Levels können wir unsere beiden Währungen - 'Bolts' und eine Art Kristalle - in neue Waffen, Munition, Upgrades, unterschiedliche Gegenstände und auch Rüstungen investieren. Diese können an Skurilität eigentlich gar nicht mehr übertroffen werden. Alle hier aufzuzählen würde nicht nur den Rahmen sprengen, sondern Euch auch die vielen netten und witzigen Überraschungen weg nehmen. Und das wollen wir nicht. Die Grafik von Ratchet & Clank ist vom Feinsten. Jedes Level wurde unglaublich detailliert gestaltet. Auch die Figuren selbst versetzen uns immer wieder ins Staunen. Die comicartigen Figuren könnten direkt aus einem Animationsfilm entsprungen sein. Die Umsetzung der Bewegungen, sowohl von Ratchet als auch Clank und der Gegner, ist aller erste Sahne. Der Ideenreichtum der Umgebungen ist eine Augenweide. Egal ob es sich hierbei um die anfänglich beschriebene Stadt oder die ruinierte Heimatwelt von Ratchet handelt. Nur an einer Stelle musste ich ein leichtes Tearing feststellen. Bei einem erneuten Durchspielen dieser Stelle, trat es aber nicht mehr auf. Ansonsten läuft das Spiel zu jedem Zeitpunkt flüssig. Auch die musikalische Unterstützung lässt nichts zu wünschen übrig. Sie passt sich erwartungsgemäss der jeweiligen Umgebung an. Auch die Sound-FX sind klasse. Wasser plätschert, die Roboter führen monotone Selbstgespräche, Kisten krachen hölzern, Lautsprecherdurchsagen erklingen, Explosionen zerreissen die Luft und natürlich dürfen auch die Stimmen der Protagnisten nicht unerwähnt bleiben. Für Kenner der Englischen Sprache sollte die PS3 unbedingt auf Englisch eingestellt werden. Die vielen Wortspiele machen so viel mehr Spass. Die saubere und präzise Steuerung über die beiden Analogsticks ist eine Wohltat. In einigen Spielabschnitten oder auch bei gewissen Waffen kommt die Sixaxis-Steuerung des PS3-Controllers zum Einsatz. Für Spieler, welche diese noch nie verwendet haben, ist das am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig. Doch das ändert sich sehr schnell und auch mit dieser Art ist eine einwandfreie Steuerung möglich. Saubere Arbeit Insomniac! Fazit: Wer sich bis jetzt noch nicht entschliessen konnte, sich eine PS3 zu kaufen, der hat spätestens jetzt ein gefundenes Kaufargument. Auch wenn dies mein erster Titel dieser Franchise war, hat es mich von Beginn weg fasziniert. Dabei spielte nicht nur die einwandfreie Grafik, sondern auch die Story und tolle Spielbarkeit eine Rolle. Die witzigen Dialoge und Zwischensequenzen sind immer für einen Lacher gut. Ein Spass für Gross und Klein! Für 'Ratchet & Clank: Tools uf Destruction' spreche ich daher eine klare Kaufempfehlung aus.
- The(G)net Review: Resistance 2
Schöner, besser grösser. Auch dieses Sequel strebt nach diesen Schlagwörtern die wir diesen Herbst in der Videospielszene schon des Öfteren angetroffen haben. Doch kann Resistance 2 die hohen Erwartungen auch erfüllen? Sony jedenfalls wird grosse Hoffnungen auf sein jüngstes Pferd im Stall setzen. Entwickler Insomniac Games liefert uns mit Resistance 2 den Nachfolger zum vielumjubelten Shooter auf der PlayStation 3. Dabei machen sie genau da weiter wo sie aufgehört haben. Die Geschichte spielt in den 50er Jahren, die Erde wird von Ausserirdischen, den Chimera, angegriffen. Doch die Menschheit versucht in einem letzten, verzweifelten Aufstand die Erde vor dem Untergang zu bewahren. Um dies sicherzustellen schlüpft ihr in die Haut von Sergeant Nathan Hale, der an vorderster Front gegen die fremden Invasoren kämpft. Ihr findet euch inmitten einer turbulenten Schlacht wieder. Nachdem im ersten Teil die Chimera einen grossen Teil von Europa verwüstet haben, kehrt ihr nun zurück in die USA, dem vermeintlich einzigen sicheren Ort auf dem Planeten. Doch nur zwei Jahre nach eurer Rückkehr lancieren die Aliens vernichtende Attacken auf verschiedene Städte Amerikas. Zum Glück hat die Regierung bereits einen Notfallplan bereit. Hale schliesst sich der SRPA, einer geheimen Organisation und dessen Sentinel-Kämpfern an. Diese Soldaten haben einen entscheidenden Vorteil, ihr Blut wurde mit Teilen vom Chimera Virus infiziert, was ihnen übermenschliche Fähigkeiten verleiht. Beispielsweise könnt ihr euch so nach einigen Treffern wieder regenerieren, falls ihr Deckung findet. Die Story, welche euch in insgesamt sieben Kapiteln erzählt wird lüftet einige Geheimnisse aus dem ersten Teil. Die Singleplayer Kampagne wird dank ihrem hohen Tempo nie langweilig und vermag den Spieler in ihren Bann zu ziehen. Auch die Schauplätze präsentieren sich abwechslungsreich. Helle Wälder wechseln sich mit verschlafenen Städtchen ab. Das Motto „Grösser“ hat sich Insomniac sichtlich zu Herzen genommen. Die Zwischenbosse auf die ihr trefft sind furchteinflössende Riesen, doch diese werden von den gigantischen Levelbossen locker in den Schatten gestellt. Der Kampf gegen die Kolosse stellen in jedem Level den Höhepunkt dar und lässt sicher die eine oder andere Kinnlade herunterfallen. Um die feindseligen Weltraumtouristen wieder zu vertreiben, wurde euch ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung gestellt. Hier haben die Entwickler ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. So könnt ihr beispielsweise mit der "Auger" durch Wände hindurch schiessen, da ist selbst die beste Deckung zwecklos. Weiter könnt ihr mit der "Bullseye", nachdem ihr euer Opfer mit einem Markierer angepeilt habt, um Ecken schiessen. Neben diesen Beispielen gibt es noch eine Reihe weiterer, neuer Waffen zu entdecken. Technisch zeigt sich Resistance 2 solide. Herausragende Momente wechseln sich mit Mittelmässigem ab. Insomniac macht es möglich, dass euch 20-30 Gegner gleichzeitig aufs Korn nehmen und das ohne einen Ruckler. Solche Abschnitte sind schlicht atemberaubend und sehen bombastisch aus. Doch leider kommt es vor, dass gewisse Gegenstände nicht so sorgfältig behandelt wurden. Manche Texturen sind sichtlich schlechter als andere. Die grafische Präsentation hinterlässt leider einen gemischten Eindruck. Soundtechnisch vermag der Titel vollends zu überzeugen. Die epische Schlacht wurde gekonnt vertont so können euch die kleinsten Geräusche aufschrecken lassen und euch verunsichern. Auch das Voiceacting ist vom Feinsten. Die Charaktere sind jederzeit überzeugend und die Gespräche wirken sehr authentisch. Leider haben sich auch einige Mäkel in das fertige Spiel eingeschlichen. Der Dualshock Controller vibriert beispielsweise nur wenn ihr den Abzug selber drückt. Stürzt aber neben euch ein Haus ein, spürt ihr nichts. Schade, dass der von den Spielern geforderte Rütteln so verschmäht wurde. Ausserdem werdet ihr wohl oder übel einige frustige Momente erleben. Selbst auf niedrigen Schwierigkeitsgraden überrennen euch die gegnerischen Horden in so hoher Zahl, dass ihr teilweise ihre Position auswendig lernen müsst, um sie loszuwerden. An manchen Stellen im Spiel, müsst ihr jeden Gegner ausgelöscht haben, damit ihr eure Mission fortsetzen könnt. Dies kann besonders dann nervig sein, wenn ein Gegner euch eines Bugs wegen nicht angreift und dadurch nicht gefunden werden kann. Diese nervigen Unterbrechungen hemmen den Spielfluss und müssten bei einem Titel dieser Grössenordnung nicht sein. Ausserdem kann es vorkommen, dass Gegner die ihr bereits eliminiert habt, nach ihrem virtuellen Tod noch zucken, oder einzelne Körperteile wie von einem unsichtbaren Körper getragen in der Luft schweben. Die Ragdoll-Physik scheint also noch ihre Macken zu haben. Falls ihr nicht gerne alleine unterwegs seid, könnt ihr auf die wirklich gelungenen Co-Op Modi zurückgreifen. Mit bis zu 8 Freunden könnt ihr euch auf die Suche nach verschiedenen Artefakten machen. Diese werden von den Chimera auf der ganzen Welt versteckt und natürlich verteidigt. Diese Story spielt sich parallel von der Hauptmission ab und verspricht grosse Unterhaltung, da die gefunden Artefakte benutzt werden, um zusätzliche Missionen oder ähnliches freizuschalten. Auch die gewohnten Onlinemodi vermögen zu überzeugen. So können sich in genretypischen Deathmatches über 60 Spieler gleichzeitig auf den Maps tummeln, dies ohne Einbruch der Framerate und ohne spürbaren Lag. Dies ist sehr respektabel und beweist dass, Insomniac nach Grösserem strebt. Fazit: Resistance 2 ist in meinen Augen nicht der Überflieger, den viele erwartet haben, sondern einfach nur ein weiterer solider Konsolenshooter. Doch gerade diesen Winter werden wir von Toptiteln geradezu überhäuft. Zu viele kleine Fehler trüben hier das Spielvergnügen und verweigern dem Titel so den Aufstieg in den Shooter-Olymp. Resistance 2 ist sicherlich kein schlechtes Spiel, doch zumindest ich habe mir mehr davon erhofft und kann mir auch nicht erklären, warum nicht alle störenden Makel ausgemerzt wurden. Weiter kommt hinzu, dass der Titel nichts Neues liefert. Kenner des ersten Teils müssen abseits der riesigen Bosse lange suchen, um ein Alleinstellungsmerkmal zu finden. Nichtsdestotrotz finden sicher viele Spieler Freude an dem Titel. Gerade Onlinespielern und Fans des Originals sei Resistance 2 ans Herz gelegt.
- The(G)net Review: Resistance 3
Insomniac schickt uns zum dritten und voraussichtlich letzten Mal in den Kampf gegen die grässlichen Chimera. Die Aliens drohen den Planeten entgültig zu übernehmen und somit die Welt, so wie wir sie kennen, vergessen zu machen. Ist der neue Held Joe Capelli in der Lage, dies zu verhindern oder ist der Planet dem Untergang geweiht? Nathan Hale ist tot. Der Held der letzten zwei Missionen wurde mit dem Chimera-Virus infiziert und der bekannte Freiheitskämpfer musste beseitigt werden. Der Protagonist aus dem aktuellen Spiel, Joe Capelli, drückt schliesslich den Abzug und wird so zu einem Verstossenen in der Armee. Doch der Kampf von Nathan ist noch nicht zu Ende; so wird aus seinem Blut ein Impfstoff hergestellt, dass die wenigen verbleibenden Überlebenden davor schützt, nicht selber zu Chimeras zu werden. Hier beginnt der harte Weg von Joe. Seine kleine Familie lebt in ständiger Angst um den erkrankten Sohn. Dr. Malikov scheint eine Lösung zu kennen, um die Chimera ein für allemal zu stoppen, doch dafür müssen sie den weiten Weg nach New York in Angriff nehmen. Joe nimmt die Mission widerwillig an und kämpft sich die vielen Meilen bis zur Ostküste durch. Soviel zur Story des neusten Ablegers der Resistance-Serie. Ich bin kein Verfechter der vorherigen Teile, doch von der herzerwärmenden Story der jungen Familie war ich gerührt. Doch das ist bei weitem nicht die einzige Verbesserung. Das Gameplay vermag endlich zu überzeugen. Die letzten Teile waren eher schwammig und repetetiv, doch die Jungs bei Insomniac haben aus vergangenen Fehlern gelernt und alles aus Resistance 3 rausgeholt. Wie auch schon vorgängige Toptitel auf der PlayStation 3 erhielt Resistance 3 3D- und Move-Support. Leider vermag das Spiel in der dritten Dimension nicht vollends zu überzeugen. Die Texturen wirken unscharf. Ab und an kommt es zu Framerateneinbrüchen. Da ermüden die Augen doch sehr schnell, daher empfehle ich euch, das Abenteuer in gutem alten 2D zu bestreiten. Hier läuft alles rund. Die Unterstützung von Move ist wohl eher ein nachträglicher Gedanke und die Schiessereien werden so eher mühsam. Dabei sind gerade die Feuergefechte mit den Chimeras eines der Highlights. Keine Auseinandersetzung mit den feindlichen Horden fühlt sich gleich an. Ihr müsst ständig eure Waffen wechseln und sie so der Situation anpassen. So müsst ihr einmal in einem Kornfeld möglichst wenig Aufmerksamkeit auf euch richten und wählt am besten die Auger, welche durch Wände schiessen kann. Ein anderes Mal befindet ihr euch in einem Minenschacht und greift am besten zur durchschlagenden Shotgun. Die Waffen an sich sind erneut ein wichtiger Bestandteil des Spiels. So könnt ihr nun jede Waffe drei Mal aufleveln, je nachdem wie oft ihr sie benutzt. So kann die Shotgun Feuerschrot schiessen oder die Bullseye explodierende Kugeln abfeuern. Es ist extrem befriedigend, seine Lieblingswaffe zu verstärken und die neuen Fähigkeiten taktisch klug einzusetzen - ein wirklich löbliches Feature. Ein weiterer Pluspunkt sind die unterschiedlichen Szenarien. Auf eurer Reise nach New York wird keine Umgebung langweilig. So findet ihr euch auf einem Boot oder in einem verlassenen Dorf wieder, auch ein schneebedecktes New York erwartet euch. Abwechslung wird bei Resistance 3 gross geschrieben und das ist auch gut so. Shooter die auf Raumstationen spielen, haben wir zur Genüge und es ist erfrischend zu sehen, dass es auch anders geht. Zu bemängeln gibt es ehrlich gesagt nicht allzu viel. Die Hauptmission könnte ein wenig länger sein und vielleicht hätte man den Schwierigkeitsgrad ein wenig höher ansetzen können. Doch grundsätzlich macht das Spiel einen Heidenspass und vermag zu überzeugen. Technisch sieht es ein wenig angestaubt aus. Die Animationen in den Gesichtern sind nicht so butterweich wie man es sich wünschen würde. Auch hätte ein wenig grössere Gegnervielfalt dem Abenteuer gut getan, doch ich beklage mich hier auf hohem Niveau. Natürlich verfügt Resistance 3 auch über einen Umfangreichen Online-Modus. Doch leider konnten wir den, dank eines fehlenden Onlinecodes nicht ausprobieren. Fazit: Resistance 3 hat mich wirklich überrascht. Ich erwartete einen weiteren langweiligen Shooter vom Fliessband, doch ich wurde eines besseren belehrt. Die Spielmechanik vermag endlich zu überzeugen und die Feuergefechte fühlen sich endlich „echt“ an. Das Eindrücklichste war aber wohl das Gefühl, sich quer durch die besetzten Gebiete der USA durchzukämpfen. Die Reise ist zwar schnell zu Ende, aber definitiv einen Trip wert. Wer Resistance 2 nicht viel abgewinnen konnte, sollte spätestens dem dritten Teil eine Chance geben.
- The(G)net Review: Resistance: Fall of Man
Man nehme eine Prise Halo, einen Schuss Call of Duty und garniere das ganze mit einem Hauch von Half Eine gute Wahl, denn die Jungs liefern mit Resistance - Fall of Man ein durchwegs gelungenes Baller-Epos ab, welches sich vor genannten Genre-Grössen wie Halo oder Call of Duty nicht zu verstecken braucht. Mal kämpft ihr euch mit Alliierten Soldaten durch zerbombte Häuser, ganz im Stil eines Call of Duty, Fazit: Insomniac hat mit Resistance: Fall of Man meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern viel mehr





















