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- The(G)net Review: New Super Luigi U
Seit Luigi im ersten Super Mario Bros. Spiel offiziell zum Player 2 abgestuft wurde, steht er permanent im Schatten seines älteren Bruders. Dieses Jahr, dem Jahr von Luigi wie Nintendo es offiziell nennt, dreht der schlankere und grössere Italiener aber auf und versorgt uns mit einer Vielzahl an Titeln in Grün. Darunter gehört auch der erste DLC von Nintendo für die Wii-U mit dem kuriosen Namen New Super Luigi U. Neben Nintendoland war New Super Mario Bros U das andere Spiel, welches nicht im Warenkorb fehlen durfte, wenn man die Konsole am Launch gekauft hat. Das solide Mario Abentuer aus der „New“-Reihe wird mit dem Luigi orientierten Add-On erweitert und kann online erworben werden. Wer den Launchtitel noch nicht hat, kann sich das Spiel auch als Stand-Alone-Version im Handel kaufen. Als DLC verändert sich im Wesentlichen nicht allzu viel. Alle bekannten Elemente von New Super Mario Bros U sind auch in diesem Titel vorzufinden. Jedoch gibt es 82 geremixte Levels zu überstehen. Überstehen ist in Zusammenhang mit New Super Luigi U nicht übertrieben, denn im Gegensatz zum eher einfachen Basistitel, haben sich die Entwickler ins Zeug gelegt um Luigi das Leben schwer zu machen. Die Levels sind zwar kürzer, jedoch sind sie um einiges tückischer gestaltet. So reiht sich ein Abgrund an den nächsten und ganze Haufen von Gegnern tummeln sich gleichzeitig auf dem Bildschirm. Zeit um das Weiterkommen zu studieren gibt es auch keine. Jedes Level startet mit dem nervenaufreibendem „Beeil dich“-Jingle aus vergangenen Super Mario Bros. Titeln und es stehen jeweils nur 100 Sekunden zur Verfügung. Wem das noch nicht genügt, hat mit der eigenartigen Steuerung von Luigi noch ein zusätzliches Handicap. Im Gegensatz zur Präzision von Mario, fühlt es sich an als ob man ständig auf einer Eisfläche schlittern würde. Richtungswechsel während Sprüngen sind auch nicht gerade die Sache vom jüngeren der beiden Brüder. Dafür bringt Luigi einen viel höheren Sprung und den typischen Schwebe-Strampler mit, welche im Verlauf vom Spiel als Vorteil genutzt werden können. Wer Probleme mit dem neuen Schwierigkeitsgrad hat, New Super Luigi U aber trotzdem spielen will, kann optional auch Mopsie als Spieler auswählen. Dieser kann zwar keine Power-Ups verwenden, dafür ist er unverwundbar. Wer diese Option auswählt sollte sich aber nicht damit brüsten das Spiel gemeistert zu haben. Ansonsten bleibt beim Spiel alles beim Alten. Hintergründe und Welten bleiben die Selben, Yoshi ist auch Luigi ein loyaler Freund und es gibt in jedem Level drei Goldene Münzen zu finden. Fazit: Wer einen vollkommen neuen Titel mit New Super Luigi U erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Wer aber mehr aus seinem New Super Mario Bros U Spiel herausholen will und eine Herausforderung sucht, wird nicht enttäuscht werden. Das Leveldesign ist durchs Band gelungen und die neuen Mechaniken die den Spieler handicapieren können den Spass-Faktor gegenüber dem Basistitel steigern. Es kann aber auch frustrierend sein, denn sind wir mal ehrlich, Mopsie ist zwar lustig aber wer ein Level mit Mopsie anstatt Luigi übersteht, gibt insgeheim zu ein Weichei zu sein. Ausserdem ist das Spiel für einen herunterladbaren Titel aussergewöhnlich teuer und als Disc-Version sogar noch teurer.
- The(G)net Review: Pikmin 3
Ob der Titel der Wartezeit von 8 Monaten gerecht werden kann oder nicht erfahrt ihr im Review. erscheint jedes einzelne Pikmin eine Seele zu haben im Gegensatz zu den stieren Truppen aus Spielen wie Age of
- The(G)net Review: Sonic Lost World
Das war das erste, was mir durch den Kopf ging als ich Sonic auf Tails rotem Flugzeug stehen sah. Dieser Vergleich wurde bereits seit dem ersten Trailer von SonicSonic Lost World gezogen und er wird
- The(G)net Review: Sports Connection
In einem Review wie diesem gibt es zweierlei Möglichkeiten: Einerseits könnte dem Leser jede Sportart
- The(G)net Review: Star Fox Zero
Es ist schon eine Weile her, dass Fox McCloud mit seinem Arwing quer durch das Weltall gedüst ist, um das Universum vor dem Bösen zu retten. Nun hat sich Nintendo zusammen mit Platinum Games erneut an den Titel gewagt und ihn für die aktuelle Konsolen-Generation aufbereitet. Ob dies geglückt ist und Star Fox immer noch begeistern kann, haben wir uns genauer angeschaut. Langjährige Gamer erinnern sich wahrscheinlich an die Zeit, in der wir in "Lylat Wars " auf dem N64 an der Seite von Fox McCloud und seiner Crew gegen Andross und seine Kumpanen einen erbitterten Kampf geführt haben; natürlich um das Universum zu retten. Nun fast zwanzig Jahre später versucht Nintendo den damaligen Erfolg und den Spielspass auf der Wii U erneut aufleben zu lassen und kopiert dazu fast eins zu eins seine eigene Geschichte. Das alles um sie noch einmal in aufgemotzter Grafik zu erzählen. Vor fünf Jahren wurde der böse Wissenschaftler Andross durch General Pepper auf den verlassenen Planeten Venom verbannt um für seine Taten zu büssen. Als von seltsamen Aktivitäten aus diesem Teil des Lylat Systems berichtet wurde, wurde das Star Fox Team nach Venom entsant um nach dem Rechten zu sehen. Bald wurde klar, dass Andross hinter allem steckte und das Lylat System erobern wollte. James McCloud zusammen mit seinen Kameraden Pigma Dengar und Peppy Hare stellten sich dem Bösewicht und seiner Armee entgegen, doch leider ging nicht alles wie geplant und Pigma Dengar verriet sein Team an die dunkle Seite und führte seine Kameraden in eine Falle. James McCloud opferte sich um seinen besten Freund und Wingman Peppy die Flucht zu ermöglichen. So schaffte es Peppy zurück nach Corneria und konnte von der gigantischen Armee berichten, die Andross um sich gescharrt hat. Dies war der Auftakt der Laylat Kriege. Fünf Jahre sind seither vergangen. Der Kampf zwischen den cornerischen Streitmächten und der Armee von Andross hat sich mittlerweile auf jeden Planeten des Lylat Systems ausgedehnt. Fox McCloud hat, um das Erbe seines Vaters zu würdigen, das Star Fox Programm aus der Versenkung geholt, vertrauenswürdige Leute angeheuert und der Crew die neuste Technologie zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit seinem engen Freund Slippy Toad, ein begnadigter Mechaniker, Falco Lombardi, ein hitzköpfiger Pilot, und Peppy Hare, ehemaliger Wingman von Fox Vater bilden sie die neue Crew des Star Fox Teams. Nach dem Intro starten wir mit dem Tutorial und werden sogleich mit der Steuerung überfordert. Star Fox Zero wird auf zwei Bildschirmen gespielt. Standardmässig zeigt der Fernseher die Third Person View von unserem Arwing, so wie wir das auch aus anderen Spielen gewohnt sind. Das WiiU Pad allerdings zeigt die Sicht aus dem Cockpit, heisst der Spieler muss ständig beide Bildschirme im Auge behalten um zum Beispiel auf dem TV umherzischenden Lasern auszuweichen und auf dem WiiU Pad die Gegner zeitgleich unter Beschuss zu nehmen. Dies ist ganz schön ungewohnt und wird von den meisten Spielern eine gewisse Eingewöhnungszeit fordern. Die beiden Bildschirme sind allerdings nicht die einzige Einstiegshürde, die uns Nintendo hier vorsetzt, sondern es wurde auch noch die Gyrossteuerung mit einbezogen. Das Fadenkreuz des Arwings wird durch die Bewegungsensoren des WiiU Pads gesteuert, der Arwing selbst durch den linken Analogstick. So können komplizierte Manöver geflogen werden während in eine andere Richtung auf feindliche Schiffe geschossen wird. Die Gyrossteuerung lässt sich nur teilweise ausschalten und so bleibt dem Spieler nichts anderes übrig, als sich etwas mit dem Gameplay auseinanderzusetzen und ein bisschen Geduld mitzubringen. Nach etwas üben und ausprobieren und einigen Missionen fällt die Steuerung schon leichter und jeder Spieler, der sich nicht gleich frustrieren lässt, wird den Dreh bald draussen haben und flink durch die Level flitzen können. Später werden dann sogar die Boosttechnik , UTurns und Flugzeugrollen geschickt gemeistert. Insgesammt bietet das Spiel elf Level, welche sehr abwechslungsreich gestaltet sind. Mal fliegt der Spieler dicht an der Planetenoberfläche von Corneria entlang und kämpft gegen feindliche Streitmächte, mal weicht er auf Titania Trümmern aus, verteidigt einen Stützpunkt, oder bestreitet Weltallschlachten gegen Andross Armeen. Neben den verschiedenen Landschaften gibt es auch einige Fahrzeuge, die für noch mehr Abwechslung sorgen. Zum einen wäre da der altbekannten Arwing, der sich in einen Walker umwandeln lässt. Er ist flink, wendig und hervorragend für Weltraumschlachten geeignet. Als Walker ebenso gelenkig und flott im Kampf gegen Bodentruppen. Der Landmaster, welcher mit einer riesigen Kanone ausgerüstet ist und gegnerische Armeen nur so wegblasen kann, hat sich bei Luftkämpfen sehr bewehrt. Er kann sich ebenfalls verwandeln und zwar in den Gravmaster, einen Jet mitTurboantrieb. Zu guter Letzt gibt es noch den Gyrowing. Mit ihm kommt ein kleiner Roboter, der Direct-i. Dieser Kumpane darf abgeseilt werden, damit er sich unter anderem in gegnerische Terminals hackt oder Items aufsammelt. Neben den Kämpfen gibt es auch viele versteckte Gegenstände und Medaillen in den Levels zu finden. Damit werden Belohnungen freigeschaltet; so bietet jedes Level einen Anreiz, es mehrfach durchzuspielen. Sei es um alle versteckten Items aufzuspühren oder einfach um einen neuen Highscore aufzustellen. Star Fox Zero lässt sich auch im co-op spielen. Hier bei steuert ein Spieler den Arwing während der andere die Aufgabe im Cockpit übernimmt. Alternativ hovered der eine Spieler beim Gyrowing über die Planetenoberfläche hinweg, während der andere sich dem kleinen Roboter annimmt. Amiibos wurden ebenfalls integriert. Mit Fox McCloud erhält der Spieler Zugriff zum Retro Arwing und mit Falco schaltet sich der schwarze Arwing frei. Letzterer steckt nur wenig ein, dafür ist er umso schneller und steht so schon fast für einen neuen Schwierigkeitsgrad, den es zu meistern gilt. Fazit: Star Fox Zero auf der WiiU ist ein solider Weltraum-Shooter für zwischen durch. Dies allerdings nur, wenn der Spieler die komplexe Steuerung gemeistert hat. Diese kann zu Beginn recht frustrierend sein und es dauert eine Weile bis sich jeder damit zu recht finden wird. Wünschenswert wäre hier gewesen, hätte Nintendo eine ganz normale 0815 Steuerung mitgeliefert, damit auch Spieler, welche nicht die Zeit oder Lust haben, diese zu üben und lernen, sich ins Weltall-Abenteuer stürzen können. Hat der Spieler die Steuerung aber mal verinnerlicht, macht der Shooter Spass und verspricht einige abwechslungsreiche Stunden, sei es bei Kämpfen im All, Ausweichmanövern oder Boden-Aufträgen. Das Spiel bietet elf Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Geübte Spieler werden in einigen Stunden bereits durch sein, dennoch werden Highscore-Jäger und Medaillen-Sammler danach noch eine Weile ihre Freude haben, um alle Belohnungen zu finden oder die höchste Auszeichnung für jede Schlacht zu erhalten. Zum einen wirkt Star Fox Zero etwas wie das aufgewärmte und recycelte Lylat Wars, bringt zum anderen dennoch einige Neuerungen mit, um nicht ganz ein Abklatsch von sich selbst zu sein. Hier hätte Nintendo auf jeden Fall ein bisschen mehr Ideenreichtum zeigen können, um sich klarer vom Vorgänger abzuheben. Fans der Reihe werden über dies sicherlich hinwegsehen können und dennoch ihre Freude an Star Fox Zero haben, denn ein spassiger Shooter ist es allemal. Gelegenheitsspieler sind wegen der komplexen Steuerung mit einem leichteren Spiel besser bedient, welches keine ausufernden Trainingseinheiten von ihnen verlangt.
- The(G)net Review: Super Mario 3D World
Die Wii Us auf dieser Welt könnten sich ohne Zweifel besser verkaufen. Trotz dem einen oder anderen klangvollen Namen, sind die Zahlen noch weit unter jenen des Vorgängers. Ob das neuste Abenteuer des Klempners genug zu bieten hat, um Nintendos Umsatzzahlen im Konsolen-U-Geschäft anzukurbeln? Seit 1985 begeistert uns der Klempner in scrollenden, meist fordernden Plattform gebieten. Das Pilz-Königreich scheint alles andere als eine kleine Kriminalitätsrate aufzuweisen. Immer wieder hört man von schwerwiegenden Entführungen. Der Staat scheint auch kaum in Sicherheitspersonal zu investieren, müssen doch immer wieder die Super Mario Bros die Kohlen aus dem Feuer holen. Passenderweise wird normalerweise gleich das Staatsoberhaupt selbst entführt. Das hat sich heuer geändert, die grosse Bedrohung stammt aber immer noch von der allseits bekannten Riesenechse Bowser. In diesem Fall hat der gute unzählige Feen in Gläser gepackt. Da die Prinzessin noch immer keine Kohle aus dem Staatshaushalt für Polizei und Co. locker man will, macht sie sich gleich selbst auf die Socken. Die Familie steht da nicht untätig rum. Mit von der Partie sind einmal mehr die Super Mario Bros sowie der berühmt berüchtigte Pilzkopf Toad. Zusammen geht es durch acht Welten, bereichert mit diversen Thematisch unterschiedlichen Levels um an deren Ende dem jeweiligen Obermotz auf die Mütze zu geben. Bis auf das möglicherweise unerwartete Entführungsdetail, eine nicht unbekannte Ausgangslage. Selbst die vier Retter in der Not sind Kennern des NES Europa Moduls „Super Mario Bros 2“ bestens bekannt. So erstaunt es nicht, dass die Prinzessin leicht schwebend über die Landschaft hüpft, Luigi ein kleines Mehr an Sprungkraft besitzt und Toad – das überrascht, betrachtet man den Winzling genauer – am schnellsten unterwegs ist. Ansonsten orientiert sich Super Mario 3D World an einer Mischung aus dem namensgebenden Super Mario World sowie dem Super Mario 3D Land. Beides unbestritten die besten Spiele auf ihrer jeweiligen Konsole, sofern man einem Jump’n Run auch etwas abgewinnen kann. Der Wahl-Charakter wird auf einer frei begehbaren Oberwelt-Karte manövriert um die einzelnen Level anzusteuern. Ein Abenteuer-Modus wie bei Super Mario 64 oder den Galaxy Teilen hat Nintendo weggelassen und sich auf die Kernpunkte von Mario & Co. besonnen: Hochklassige Hüpfspiel-Action garniert mit perfektem Leveldesign. Die einzelnen Level für sich genommen, benötigen keine Zeitbedarf-Überlänge um die Fahnenstange am Ende zu erreichen. In jedem dieser Abschnitte gibt es insgesamt drei Sterne zu holen. Anfangs noch im Vorbeigehen mitgenommen werden die Extradinger später zu einer echten Herausforderung. Zusätzliche Level benötigen gar eine gewisse Anzahl ergatterten Sterne, um sich freischalten zu lassen. Perfektionisten erhalten dadurch ein Spielspass Plus, alle anderen einigermassen talentierten Spieler haben die neue 3D Welt in Bälde durch. Der Reiz von Mario und Konsorten war aber schon zu 16Bit Zeiten, jeden Winkel der Wüsten, Wasser, Eis und Wiesenwelten zu erkunden und möglichst alles perfekt abzuschliessen. Dank hervorragender und stets gebotener Abwechslung fällt das bei diesem Spiel auch so leicht wie schon lange nicht mehr. Auf der Karte werden ab und an Glücksspiele, Pilzhäuser und sogar Spezielle Kapitän-Toad Levels freigeschaltet. In den Welten drin wird à la Mario Kart inkl. Passender Musik gerast, im Shoot’em Up / Viewpoint Look gehüpft oder es werden Wasserdrachen durch ganze Levels kontrolliert. Speziell die eigenwilligen Toad Level überraschen durch ein eignes Flair. Der Pilz ist hier gänzlich von der Hüpffähigkeit befreit und pro Level wollen eine vorgegebene Anzahl Sterne im Puzzle-Stil errungen werden; Top. Selbstverständlich erhalten die Helden auch in diesem Jahr ein neues Kostüm, ein Katzenkostüm um genau zu sein. Hört sich erst mal sonderbar an, entfaltet aber bereits nach wenigen Sekunden seinen ungebrochenen Charme. Das Fell erst mal angezogen kratzt sich Mario die Wände hoch und nutzt die Krallen zu seinem Vorteil. Und sind wir mal ehrlich: Der spätestens aus Teil drei der Serie bekannte Froschanzug wird an Absurdität sowieso kaum mehr getoppt werden, oder? Seid gewappnet auf diverse Item-Kuriositäten die sich alle wunderbar ins stimmige Gesamtbild einfügen. Wem das alles noch immer nicht reicht, der spielt Super Mario 3D World mit bis zu drei Couch-Freunden gleichzeitig im Co-Op Modus. Zumindest zu zweit funktioniert das so gut wie noch nie. Den Japanern ist es effektiv gelungen, Super Mario zu einem funktionierenden Zwei-Spieler Spiel umzumünzen. Im Trio oder gar Quartett geht die Übersicht gelegentlich verloren, um ein Vielfaches besser als bei den New-Teilen klappt es aber noch immer. Selbst ein fieser kompetitiver Charakter wurde dem Titel einverleibt: Am Level Ende wird die Punktzahl aller Spieler abgerechnet, der Sieger erhält ein Krönchen, welches im darauf folgenden Level vom entsprechenden Charakter aus der Mario-Riege getragen wird. Keinem Krone tragenden Spieler sei es vergönnt, das Prunkstück abermals in eine neue Welt zu retten. Letztendlich erfordert aber auch Super Mario 3D World eine gehörige Portion Zusammenspiel. Technisch ist das alles übrigens astrein gelöst. Die grafisch simplen Pilzreich Ebenen werden perfekt auf den heimischen Bildschirm portiert. Musikalisch weiss Nintendo einmal mehr zu überzeugen. Das hier ist kein Battlefield 4, aber durch viele kleine eingestreute Details begeistert die ansonsten eher einfache Grafik über das ganze Spiel hinweg. Wenn der Mitspieler vom Vorabend am nächsten Tag eine bekannt erscheinende Melodie pfeift, mag das auch seine Bewandtnis haben. Fazit: Ein hervorragend gelungener kooperativ-Modus, grosse Abwechslung und Kreativität unter den einzelnen Levels und Welten und Unmengen zum Freispielen. Super Mario 3D World ist mit einer der besten Ableger der Serie, und das will durchaus etwas heissen. Egal ob alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie, hier wurde ein Hit aus dem Boden gestampft und man kann Nintendo nur gönnen, wenn sich dadurch im kommenden Weihnachtsgeschäft der eine oder andere Wii U mehr verkaufen lässt. Spieler die auf einen Konsolen-Kaufgrund gewartet haben, sind spätestens jetzt bedient. Jump’n Run vernarrte und Katzenfreunde kommen um den Kauf sowieso nicht herum, alle anderen eigentlich auch nicht.
- The(G)net Review: Super Mario Galaxy 2
Noch nie zuvor, sah man Mario derart prächtig durch die Gegend hopsen. In dunklen Gegenden kann er Glühbirnen mampfen, damit die Gegend erleuchtet wird. Zu guter Letzt kann er sogar die Fähigkeit erlangen, kurzzeitig durch die Gegend zu schweben.
- The(G)net Review: Super Mario Bros. 3
Eben noch Super Mario 3D World gespielt, kurz darauf mehr als 20 Jahre zurück in der Vergangenheit gelandet. Der Classic-Release von Super Mario Bros 3 macht’s möglich. Wie schlägt sich der Klassiker im neuen Jahrtausend? Ein markantes Attribut, das nahezu jedes Spiel mit dem Klempner im Mittelpunkt aufweist: Der Spielspass ist in keiner Weise von der Grafik abhängig. Im Gegensatz zu manch anderem NES Titel darf und soll man Super Mario Bros 3 auch im Jahr 2014 noch spielen. Gründe dafür gibt es einige, der wichtigste ist sicher das teilweise enorm fordernde aber dabei immer faire Leveldesign, gepaart mit einer stets punktgenauen Steuerung der beiden Brüder. Zusätzlich begründete der dritte Ausflug ins Pilz-Königreich die heute als Standard geltende, begehbare Welten-Karte sowie unzählige Bonusspiele. Dort gibt es nicht nur Leben abzugreifen, auch viele alt bekannte sowie in den 90ern zum ersten Mal auftauchende Items sind im Sortiment. Neben der Feuerblume und dem allseits bekannten Pilz finden wir das Waschbär-Kostüm, mit welchem die Klempner kurzzeitig ungeahnte Höhen erreichen, oder den Froschanzug, der die ungeliebten Wasserlevels deutlich angenehmer werden lässt. Speziell die damals erstmalige Fähigkeit des Fliegens, ermöglichte den Leveldesignern mannigfaltige Möglichkeiten der zu entdeckenden Geheimpfade. Der grösste Nachteil von Super Mario Bros 3 war vor 20 Jahren zugleich einer der grossen Pluspunkte. Die schiere Grösse des Moduls und die nicht ganz einfachen Herausforderungen forderten entsprechend Zeitaufwand. Eine Batterie hat Nintendo der Cartridge allerdings nicht spendiert, somit blieb der 8-Bit Kasten über Tage an. Dank WiiU gehört dieser Kritikpunkt glücklicherweise der Vergangenheit an - ganz zum Ärger des lokalen Stromanbieters. Grafisch handelt es sich selbstredend immer noch um einen NES Titel - einige wenige Grafik Ungereimtheiten inklusive, die musikalische Untermalung stört das aber nicht und verlockt den Spieler noch immer mit melodischen Klängen zum mitpfeifen. Die spartanische wenig-Farben Grafik weiss aber auch heute noch zu gefallen, sofern man sich grundsätzlich mit das-kam-vor-der-playstation-raus anfreunden kann und will. Fazit: Dass die tollpatschige Prinzessin mal wieder entführt wurde, überrascht keinen. Dass es aber auch nach Jahrzehnten noch so viel Spass macht, die Holde aus den Fängen von Bowser zu befreien, beeindruckt nachhaltig. Super Mario Bros 3 ist auch heute noch eines der besten Spiele aller Zeiten und nach Super Mario World auf Platz zwei der Mario 2D Best-List. Ganz klar jeden Pfennig wert.
- The(G)net Review: Super Mario Maker
Zum 30. Geburtstag von unserem Lieblingsklempner Mario bringt Nintendo „Super Mario Maker“ für Wii U auf den Markt. Zum ersten Mal können Spieler ihrer Vorstellungskraft freien laufen lassen, eigene Super Mario Welten erschaffen und erhalten so ein Spiel ohne Ende. Im neuen Nintendo Levelbaukasten für Super Mario kann der Spieler ähnlich wie bei "Little Big Planet" oder "Mario vs Donkey Kong: Tipping Stars" seine eigenen Welten kreieren und so sein ganz eigenes Super Mario Spiel erschaffen. Dieses kann dann sowohl lokal wie auch online abgespeichert werden, um anderen Spielern die Möglichkeit zu geben, das eigen kreierte Kapitel auszuprobieren. Der Editor fängt mit einem Tutorial an und bringt uns die ersten Schritte einfach erklärt und illustriert näher. Unsere erste Aufgabe ist es ein Level zu vollenden. Mit kleinen Hilfezeichnungen und Meldungen wird uns Schritt für Schritt erklärt, wie wir das Kapitel editieren können. Mit dem Wii U GamePad ist das bauen und erstellen der Level ein Kinderspiel. Auf dem Touchpad ziehen wir mit wenigen Griffen Hindernisse, Gegner, und versteckte Items auf den Bildschirm und mit einfachen hin und her Bewegungen können wir zwischen verschiedenen Mechaniken oder Fähigkeiten der Gegner wählen. Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so ist das erste Level schon bald fertig. Natürlich müssen wir unsere neu erstellte Spielwiese sofort testen um mögliche Fehler auszumerzen. Danach geben wir dem ersten Kapitel einen Namen und ordnen es einer der Spielewelten zu. Schön ist, dass Nintendo den alten so wie neuen Grafikstil der Super Mario Spiele integriert hat. So wird ganz dem Spieler die Wahl zwischen dem nostalgischem 8bit- oder 16bit-Retrolook oder der neuen, mindestens genau so niedlichen HD Grafik gelassen. Um Marios Geburtstag so richtig zu feiern beglückt uns Nintendo mit gleich zwei neuen Amiibos. Benutzt man diese mit dem WiiU Pad erschafft der Spieler einen grösseren Power-Up Pilz, welcher Mario grösser werden lässt und ihm mehr Kraft verleit um durch Blöcke zu springen. Ausserdem kann ein zusätzlicher Retro-Visual Filter dem Spiel zugefügt werden. Ein neues Item wurde extra für "Super Mario Maker" erstellt um die andere Amiibos mit zu integrieren: Der Mystery Pilz, dieser erlaubt Mario jede Gestalt des benutzten Amiibos anzunehmen, inklusive aller Charakter typischen Animationen und Soundeffekten. So können wir zum Beispiel auch als Link oder Kirby die Level unsicher machen und erhalten noch mehr Abwechslung und Freiheit. Auch ohne Amiibo lassen sich einige dieser Kostüme freischalten, in dem der "100 Mario Challenge Mode" absolviert wird. Grafisch und musikalisch gibt es am Editor nichts auszusetzen. An Soundeffekten und Musik sind die uns wohl bekannten Stücke und Geräusche aus den Mario-Spielen mit dabei - so wie wir sie kennen und lieben - plus natürlich die speziell charakterspezifischen Amiiboeffekte. Auch Grafisch tritt das Spiel in solider Nintendo-Manier auf. Die (Super)NES Versionen versetzten uns sofort zurück zu den Anfängen mit Super Mario Bros in den 80er Jahren und lässt unser Retroherz höher schlagen. Dafür glänzt die HD Version mit niedlichem Design und farbigen Welten, entsprechend bietet jene einen schönen Kontrast und Abwechslung beim Erstellen der Level. Nintendo bringt "Super Mario Maker" in drei verschiedenen Variationen heraus. So kann der Spieler zwischen dem WiiU Bundle wählen, der das Spiel, Artbook, Amiibo und eine Wii U enthält, die Amiiboversion, welche Artbook, Spiel und Amiibo umfasst, oder nur die einfache Gamevariante, welche ebenfalls mit dem fast 100 Seiten langen Artbook erscheint. Das Buch illustriert die zig Möglichkeiten, die "Super Mario Maker" dem Spieler beim Erstellen der Level bietet und inspiriert mit vielen Ideen; das wiederum bedeutet noch mehr Spielspass für uns Level-Bastler und deren Spieler. Fazit: "Super Mario Maker" ist der erste Level-Editor für die Mario-Reihe und bringt die langersehnte Möglichkeit unsere eigenen Welten zu erschaffen. Mit dem simplen Schritt für Schritt Tutorial sowie der einfachen Umsetzungen auf dem TouchPad werden Einsteiger wie auch erfahrene Bastler keinerlei Probleme haben sich im umfangreichen Baukasten zurecht zu finden. Das Erstellen der Level ist so einfach wie das Skizzieren der Ideen auf ein Blatt Papier. Der Editor bietet Stundenlangen Spielspass und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, egal ob wir ein Anfänger-Level erstellen oder ein Kapitel der extra Klasse für Jump&Run Profis entwerfen. Wem das erstellen der Welten in "Little Big Planet" oder "Mario vs Donkey Kong: Tipping Stars", Spass gemacht hat, wird auch hier ganz auf seine Kosten kommen. Die unzähligen Online-Level der anderen Spieler versprechen einen ewig anhaltenden Spielspass für jung und alt und wir erhalten so mit "Super Mario Maker" ein Mario-Game ohne wirkliches Ende.
- The(G)net Review: The Legend of Zelda: Spirit Tracks
“The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ hat es auf die virtuelle Konsole der Wii U geschafft und bringt Fazit: “The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ auf der Virtual Console der WiiU begeistert auch heute noch “The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ ist auf ganzer Linie ein tolles Zelda-Spiel und kann auch heute
- The(G)net Review: Super Smash Bros. for Wii U
Für alle, die eine Nintendo Konsole ab dem N64 ihr Eigen nennen konnten, muss der Name Smash Bros. ein Begriff sein. Für alle anderen auch. Mario, Pikachu, Captain Falcon und Co. laden zum vierten Mal zum Handgemenge ein. Die Pizzas sind bestellt, die Gamecubepads abgestaubt und alle Freunde sind eingeladen. FALCON PUNCH!!! Die Wii-U gibt sich dieses Jahr keine Blösse und gibt allen Nintendo Fans genau das, was sie wollen. Und das sind Fortsetzungen ihrer besten Spieleserien. Die Super Smash Bros. Serie, welche unter Melee auf dem Gamecube ihren bisherigen Zenit feierte, ist in Sachen Fortsetzungen immer ein heisser Anwärter auf die Pole Position jeder Most Wanted Liste. Und das mit gutem Grund, denn das Spielprinzip ist in der Welt der Videospiele noch immer einzigartig und wurde bisher nur einmal von Sony kopiert, bleibt aber bislang unerreicht. Dabei ist die Idee so simpel wie sie nur sein kann. Nintendo Helden hauen sich gegenseitig auf die Schnauze. Ewige Fan-Diskussionen darüber, ob Mario gegen Sonic in einem Kampf gewinnen würde oder ob Links Schwert sich mit Fox McClouds Laserpistole messen könnte, werden mit diesem Spiel beantwortet. Funkelnde Augen, feuchte Nostalgieträume, und das alles in HD. Die Lizenz zum Geld drucken ist geboren. Hinter der rasch erklärten Spielmechanik steckt ein weitaus vielschichtigerer Titel als es der erste Blick erahnen lassen würde. Smash Bros. Melee und Brawl gelten seit Jahren als populäre Spiele an Gameturnieren. Das ist kein Zufall, denn mit 37 Charakteren, die mit Ausnahme einiger Klon-Charaktere über ein einzigartiges Move-Set verfügen, sind endlose Kombinationen und nervenaufreibend spannende Kämpfe möglich. Der Entwickler Masahiro Sakurai, der bereits seit dem ersten Teil für die Serie verantwortlich ist, verweist aber gerne darauf, dass es bei Super Smash Bros. in erster Linie um Spass geht und dass es für jeden zugänglich sein sollte. Dies sind keine leeren Versprechungen, denn wenn man zu viert, oder neu auch zu acht(!) vor dem Fernseher sitzt und das wilde Klappern von Controllertasten und Analogsticks hören kann, wird die Spielermeute regelrecht von Spass bombardiert. Von Explosionen, über Raumschiffe bis zu Hunden die an den Bildschirm klopfen um euch die Sicht auf das Geschehen zu verdecken, passieren unendlich viele Dinge gleichzeitig auf dem Flimmerkasten. Zugegeben ist das Ganze als unerfahrener Beobachter sehr chaotisch zu betrachten. Das Chaos ist aber bis ins letzte Detail orchestriert worden. Die Liebe zum Detail und die schiere Vielfalt an Ideen und Content kann nur mit der japanischen Stereotype von suizidgefährdeten Workaholics erklärt werden. Wenn es jemand schafft, Ganondorf und Pumeluff auf die Greatfox aus der Starfox Serie zu stellen und sie dabei so aussehen zu lassen, als wären sie beide exklusiv für diesen einen Titel entworfen worden, spricht das Bände. Alle Attacken von Pumeluff werden mit einem süssen Glitter-Effekt begleitet und der Einschlafsong klingt genau so süss wie aus der Animationsserie, die mittwochnachmittags auf RTL2 lief. Ganondorfs dunkle Macht und fiese Attitüde sind mit jedem seiner gewaltigen Schläge und Kicks zu spüren und kräftige Ausrufe erinnern an den einen oder anderen Bosskampf zurück, den man mit Links Nemesis gehabt hat. Und dann schleudert Pumeluff den Herr des Bösen mit einer Drehattacke aus der Runde und zelebriert seinen Sieg, indem es sich selbst schlafen legt. Das gibt es nur in Smash Bros; glaubt mir! Das Spiel dreht nun bereits seit einem Monat seine Runden in meinem Laufwerk, doch ich habe noch nicht einmal alle Musikstücke gehört, alle Pokémon im Kampf einsetzen können oder alle Arenen herausgespielt. Für euch habe ich es aber geschafft alle Modi auszuprobieren. Nicht einmal das war einfach. Neben dem klassischen Smash-Mode welcher in sich bereits mit extrem vielen Optionen ausgestattet ist, bietet das Spiel eine Armada an weiteren Möglichkeiten. Alte Bekannte wie der Homerun-Contest, bei dem es gilt einen Sandsack so weit wie möglich zu schleudern, haben es genauso an die Party geschafft wie der das neue Smash Board. Einige davon funktionieren besser als andere und der neue Smashrun von der 3DS Version fehlt eindeutig auf dem grossen Bildschirm. Ich will jedoch gar nicht zu stark ins Detail gehen, denn die Abwechslung sorgt dafür, dass für jeden etwas dabei ist. Nur nicht Smashboard. Niemand mag Smashboard. Mit dem Umfang, den Details und den abwechslungsreichen Modi hat Nintendo eigentlich für den sprichwörtlichen „Föifer und s’Weggli“ gesorgt. Der Smash-Mode alleine hätte mit all seinen Einstellungsoptionen eigentlich für einige Lebzeiten gereicht. Doch wo ein so schöner Regenbogen auftaucht, muss es auch etwas regnen. Und diese Wolke ist leider völlig vorhersehbar über dem Online-Modus zu finden. Bei Smash Bros. geht es um blitzschnelle Reaktionen und flinke Finger. Jede hundertstel Sekunde zählt. Eine ruckelfreie Partie ist essentiell um das Spiel geniessen und zertrümmerten Controllern vorbeugen zu können. Im Gegensatz zu allen anderen Entwicklern scheint Nintendo aber nach wie vor bei Windows 95 stehen geblieben zu sein, wenn es um ihre Online-Entwicklungen geht. Das Resultat daraus sind Lags der schlimmeren Sorte. Wenigstens ist es möglich mit Freunden aus demselben Land (und einer anständigen Breitbandleitung) ohne Verzögerung zu spielen. Das reicht zwar nicht aus in der heutigen Zeit, doch die Hoffnung stirbt zuletzt und die Möglichkeit dieses Manko mit einem Patch zu beheben besteht durchaus. Auch wenn Nintendo nicht unbedingt dafür bekannt ist, noch viel nach der Veröffentlichung anzupassen. Fazit: Die Smash Bros. Serie setzt seinen Siegeszug fort und erweitert sein Palmares mit dem womöglich besten Eintrag der Serie bis dato. Den Wandel zu HD-Grafiken hat Nintendo auch bei diesem Teil mit Bravour gemeistert. Der unerhört grosse Umfang und die minutiöse Liebe zum Detail machen diesen Titel zu etwas ganz Besonderem. Wer keine Wii-U Zuhause hat ist selber schuld.
- The(G)net Review: The Wonderful 101
Ob dies gelungen ist, lest ihr in unserem Review. Wer Innovationen und Abstraktionen mag oder wem die ewigen Call of Duties und Assassins Creeds zu langweilig
- The(G)net Review: The Legend of Zelda: The Wind Waker HD
Nintendo bringt mit The Legend of Zelda: The Wind Waker HD das erste Zelda Spiel in High Definition auf Ob es nach einem Jahrzehnt noch immer glänzen kann, lest ihr in unserem Review. The Legend of Zelda: The Wind Waker war bereits beim ersten Launch kein unumstrittenes Spiel. In Sachen Gameplay steht The Legend of Zelda: The Wind Waker dem Fortschritt in nichts nach. The Legend of Zelda: The Wind Waker HD ist eine Perle, welche man nicht verpassen sollte.
- The(G)net Review: Wave Race 64
Nach langer Virtual Console Durststrecke erfreut sich der Retro-Liebhaber wieder an neuem Nachschub. Wieso Nintendo ihre Klassiker über einen ungewöhnlich langen Zeitraum verteilt, bleibt derweil das Geheimnis der Japaner. Das soll aber in keiner Weise das Problem der Videospieler sein, und schon gar nicht derer, die bereits 1996 das Nintendo 64 unter dem Röhrenfernseher stehen hatten. Denn ganz im Gegensatz zu anderen Titeln aus der besagten Zeit, ist die Wasser-Rennsport Simulation überraschend gut gealtert. Selbstverständlich erwarten den Spieler keine High-End Grafiken, das Menü wirkt völlig veraltet und speziell die zur Auswahl stehenden Polygon-Charaktere zeigen das Alter des Moduls auf. Fast 20 Jahre gehen auch an Wave Race nicht spurlos vorüber. Was allerdings glänzend gealtert ist: Die dazumal hoch gelobte Wasser-Simulation. Immer noch wird der Jetski über die mal ruhigen, mal sturmgeplagten Wellen gejagt. Die acht zur Auswahl stehenden Strecken sind auch heute noch sehr schön anzusehen und selbstredend genau so abwechslungsreich wie auf der Modul-Konsole, zur Zeit, als die Spice Girls noch in der Hitparade auftauchten. Zusätzlich gibt es einen überzeugenden Zweispieler-Modus mit dazu; ebenso für Bestzeiten-Jäger die ständige Motivation, weitere Sekunden aus der eigenen Rundenzeit heraus zu holen. Fazit: Beim Schreiben dieser Zeilen erschrak ich insbesondere wegen einem: Wave Race 64 ist bereits 20 Jahre alt. Wie alt müssen wir Spieler sein, die den Titel noch aus jugendlichen Tagen kennen und lieben gelernt haben? Doch das sind Randnotizen, die nur aufgrund des zweifelsohne vorhandenen Nostalgie-Faktors zum Tragen kommen. Jenen benötigt der Titel aber weniger als andere dieser Zeit, denn die auch heute noch grossartige Wellenphysik reisst 2016 mindestens genauso mit 1996. Wer auf Pracht-Optik verzichten kann, holt sich den Download Titel auf die Harddisk. Wave Race 64 ist ein zeitloser Klassiker der, wenn überhaupt, nur durch den eigenen Nachfolger getoppt wurde.
- The(G)net Review: Wii Party U
Party Party Party, endlich wieder ein Party Spiel für eine Nintendo Konsole. Was mussten wir lange auf ein Spiel warten, das durch unzählige Minispiele geprägt wird; nun endlich ist es soweit. Nintendo selbst präsentiert uns den nächsten Partykracher: Wii Party U. Let’s party! Paaaaaaaaarty! Oh ja, ich war bereits in guter Stimmung, um eine weitere belanglose Ansammlung dämlicher Minispiele in der Luft zu zerreissen. Ganze 80 dümmliche aneinandergereihte Dämlack-Spiele, eines uninteressanter als das andere, geprägt durch die Generation Smart-Phone und unzählige 2€ Spiele. Das muss Nintendo auch schon klar gewesen sein, wieso sonst lässt man Mario aus der Party komplett raus. Wieso spielen wir ehrlichen Nintendo Gamer nicht mit alteingesessenen Freunden aus der Schwammerl Welt? Wo ist Toad, Peach, Bowser und Yoshi das glückliche Dinosaurier-Pferd? Tatsächlich stören diese Kritikpunkte, wenigstens der zuletzt genannte. Viel lieber würden wir in einem neuerlichen (massiv verbesserten, im Vergleich zum katastrophalen letzten Teil) Mario Party um Münzen und Sterne wetteifern, als mit unseren nichtssagenden belanglos-Miis gegen die Freundescouch anzutreten. Ebenso würde im Jahr 2013 ein Online Modus durchaus mit zum guten Ton gehören, auch für Nintendo, schliesslich ist die Firma nun im HD-Zeitalter eingetroffen, da erwarten wir eine internationale Anbindung an Videospieler aus aller Welt und keine Beschränkung auf den vielbeschäftigten und deswegen schwer abkömmlichen lokalen Freundeskreis. Von dringlicher Wichtigkeit und deswegen unbedingt erwähnenswert ist: Das Spiel ist gar nicht so schlecht. Die 80 (immer noch belanglosen) Minispiele unterhalten den (lokalen) Sofa-Abend überraschend gut. Selbstverständlich befinden sich keine Super Mario 3D Welten versteckt in den Entwicklungsabgründen von Wii Party U. Keine Frage, Alkoholkonsum, überlustige Bekanntschaften oder massive Übermüdung werten die Spielesammlung auf. Aber so ist es doch bei jeder Party. Da will die Wii U Party nicht aussen vor stehen und macht einfach mal mit. Aber, und das ist der grosser Unterschied zur dümmlichen Lokal-Party im Partykeller mit miesen DJ’s und schlechter 90er Jahre Musik: Die Spiele unterhalten auch nüchtern bestens, immer vorausgesetzt man umgibt sich nicht mit kompletten Vollpfosten im privaten Umfeld bzw. vor dem heimischen Fernseher. Die an der magischen 100 kratzenden Minispiele werden auf die verschiedensten Arten und Weisen präsentiert. Ganz im Stil von Mario Party mit Gewürfel und Brett und allem was dazu gehört. Zusätzlich wird ein mehr Sozial-Kompatibler Modus mit angeboten. Zeichnen und erraten steht an der Tagesordnung, Harry Wijnvoord, Jörg Dräger und Peter Bond würden sich angesichts des TV-Gameshow Stils sofort heimisch fühlen. Und wir tun es auch, lieben wir doch die simple Unterhaltung. Ganz ehrlich, wäre Frederic Meisner oder Werner Schulze-Erdel mit von der Party bei dieser Riesen-Party, es wäre wohl das beste Spiel aller Zeiten geworden. Der Text driftet aktuell in eine Richtung, die nur wenig mit Partyspielen auf Nintendo Konsolen zu tun hat. Das passt aber zum Spiel. Im Gegensatz zu den unzähligen 3rd Party (schon wieder eine Party) Spielen auf der Wii schafft es Wii U Party bis zu vier Spieler wunderbar zu unterhalten. Nicht Täglich und keinesfalls beim alleinigen Spielen, aber doch für zwischendurch bei Besuch von Freunden und Familie. Umso besser, dass der Klotz-Kontroller erfreulich gut in die unterschiedlichsten Mini-Aktivitäten integriert wurde und ab und an sogar in der Runde rumgereicht wird. Auch schön, dass Motion Plus kein Muss ist und auch weniger gut betuchte Hardware Sammler in den Genuss der Super Party kommen. Fazit: Die meisten Partys hinterlassen einen faden Beigeschmack oder einen üblen Kater. Beides verhindert Wii Party U bestens. Die Minispiele sind variantenreich und machen durchaus Spass. Die unterschiedlichen Präsentationsarten erfreuen anspruchsvolle Party-Könige und Controller freundlich ist das Fest auch noch. Wäre die Grafik auf dem Stand des aktuellen Jahres und würde ein dieser Party würdiges, audio-visuelles Feuerwerk abgebrannt, dürfte Wii Party U zu einer der besten Partys aller Zeiten gezählt werden. So fehlen die hübschen Damen im Partypaket und wir warten immer noch auf eine würdige Mario Party Fortsetzung. Wie wäre es mit Mario Party 4.1 Wii U? Bis dahin reicht das Mario-Universum befreite Spiele-Sammelsurium aber allemal.
- The(G)net Review: Zombi U
Hier ist auch schon der Knackpunkt am Spiel: Wer auf Call Of Duty oder die neuen Resident Evil-Games Hier könnt ihr nun das Gamepad frei im Raum herumbewegen und die Gegend nach Gegenständen oder Gegner Sei es Buckingham Palace, den Tower of London oder Big Ben: Alle Sehenswürdigkeiten stehen auf dem Programm
- The(G)net Review: Beautiful Katamari
Die klobigen Charaktere und Gegenstände, und die mit matten pastellfarbenen Flächen überzogenen Gegenden
- The(G)net Review: Bioshock
Lest im folgenden Review was man so alles in einer wirren und kranken Unterwasser Welt erleben kann.
- The(G)net Review: Bionic Commando
zu empfehlen, dass ihr euch euren „Hangelpfad“ vorgängig im Kopf zusammenstellt, statt wild in der Gegend Der musikalische Part von Bionic Commando ist Capcom ebenfalls gelungen rückt aber, mit Ausnahme der Hero-Melodie
- The(G)net Review: Blacksite: Area 51
Dutzend Knarren stehen euch im Spielverlauf zur Verfügung, was im Vergleich zu Genre-Kollegen wie Call of





















