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Search results for "review legend of heroes trails"

4902 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung

    "Zeit der Verheerung" soll die Vorgeschichte zu “The Legend of Zelda: Breath of the Wild” erzählen. “Zeit der Verheerung” geht hier aber einen eigenen Weg, es spielt nämlich rund 100 Jahre vor “The Legend of Zelda: Breath of the Wild”. Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung ist für Fans, welche das Breath of the Wild Universum erweitern

  • TBS RPG Dungeons of DUSK angekündigt

    New Blood Interactive und 68k Studios haben Dungeons of DUSK vorgestellt, ein rundenbasiertes Dungeon-Crawler-RPG

  • The(G)net Review: Assassin's Creed Shadows

    Fazit Sascha: Mögt ihr Ghost of Tsushima? Dann werdet ihr auch Assassin's Creed Shadows lieben.

  • The(G)net Review: DiRT Rally 2.0

    Der Name Colin McRae (eine Legende im Rally-Sport) verschwand zwar nach dem Tod des namensgebenden Rennfahrers

  • The(G)net Review: Within the Blade

    Die Review Copy wurde uns freundlicherweise vom Publisher Ratalaika Games zur Verfügung gestellt.

  • The(G)net Review: Ys X: Nordics

    Was uns im neusten Ableger der Serie erwartet, werdet ihr in diesem Review erfahren. "Nordics" spielt von der offiziellen Storyline her zwischen Ys II und Ys: Memories of Celceta. Hilfsindikatoren zeigen uns immer wohin wir gehen müssen, damit wir nicht in der Gegend umherirren.

  • The(G)net Review: God Eater 3

    betrachtet könnte ich unendlich lange alles Mögliche zum Kampfsystem aufzählen, aber das würde das Review

  • The(G)net Review: Hyrule Warriors: Definitive Edition

    Games kommt ein Spiel, welches uns wieder in die alte Zeit der Zelda Titel schickt, die vor „Breath of Es erklingt die Originalmelodie aus "Zelda: The Ocarina of Time". Vom "Legenden Modus" über "Freier Modus" ist alles vertreten, was schon damals bei der Wii-U mit dabei Um die Mainstory zu spielen wählen wir den Legenden Modus und schauen der Einführungssequenz zu.

  • The(G)net Review: Forza Motorsport 5

    Leider ja, lest unser Review um mehr zu erfahren.

  • The(G)net Review: Two Worlds

    Langsam arbeiten wir uns so durch die stark hügelige Gegend.

  • The(G)net Review: Caravan Sandwitch

    Es muss nicht immer knallen, bis der Bildschirm Überstunden schiebt. Man muss auch einmal die leisen Momenten geniessen, die Seele baumeln lassen und gepflegt chillen ohne wildes Rumballern und pausenloser Destruktion. Was eignet sich besser als eine lauschige Fahrt im Camper? Dass unsere französischen Nachbarn uns in Sachen Comics und deren Optik meilenweit voraus sind, beweisen Beispiele wie Asterix, Lucky Luke, Valerian, oder die Werke von Edika, Gottlieb und Maester. Oder glaubt jemand, dass Globi oder Ringgi und Zofi da mithalten können? Und auch Caravan Sandwitch setzt auf einen eigenen Grafikstil mit klaren Flächen und Kanten, eingekleidet in unaufdringlichem Cel Shading. Sauge, unsere rothaarige Hauptakteurin plagt Familienstress. Genauer gesagt erreichte sie eine mysteriöse Nachricht, dass ihre Schwester verschwunden sei. Eigentlich Angestellte in einer Raumstation, kehrt Sauge zu ihrem Heimatplaneten Cigalo zurück, um die vermisste Garance aufzuspüren. Im elterlichen Dorf angekommen treffen wir auf ein paar verbündete NPCs. Wie sich herausstellt, wurden unbekannte Störsender installiert, die es zu deaktivieren gilt. Denn solange diese Frequenz Sperrer senden, fällt auch unsere Rettungsmission flach. Netterweise bekommen wir einen quietsch gelben Caravan Camper kostenlos gestellt, den Rest müssen wir jedoch selber erledigen. Unsere erste Aufgabe besteht im Absuchen der umliegenden Vegetation und dem Aufspüren spezieller Bauteile, die an übergrosse CPUs erinnern. Unser kompakter Reise Van, der mit seinem 4WD-Antrieb auch steilere Passagen meistert, tuckert Arcade freundlich durch die Pampa und beschleunigt dank eines kurzen Boosts für schnelleres Traversieren. Per Knopfdruck verlassen wir den Camper und erkunden verlassene Bunker, Flugzeugwracks, Industrieanlagen und geheimnisvolle Höhlen. Sauge klettert problemlos an allen möglichen Kanten hoch, springt beherzt über Abgründe. Verfehlt sie trotzdem die nächste Plattform, erleidet selbst bei Stürzen aus grossen Höhe keinen Schaden. Ein Game Over gibt es nicht, da unsere Heldin nicht sterben kann. In den ersten Minuten treffen wir im waldigen Hinterland auf einige Gebäude, die mit verschlossenen Toren unseren Entdeckerdrang dämpfen. Zum Glück haben wir die benötigten Bauteile schnell zusammen und wir düsen ins Dorf zurück. Schnell wird Sauge klar, dass die unterschiedlich farbigen CPU-Chips bei der ansässigen Automechanikerin gegen neue Upgrades für unseren Van umgetauscht werden können. Als ersten Zusatz verpassen wir unserem Van eine Antenne, die es uns ermöglicht die Umgebung einzuscannen und die Störsender so aufzuspüren. Ab diesem Punkt steht uns die überschaubare, aber abwechslungsreiche Open World von Caravan Sandwitch offen. Nach den ersten paar Metern blinkt bereits unsere Antenne und der erste Störsender ist nach einer kleinen Kletter- und Sprung Aktion im Assassin Creed Stil kaltgestellt. Im Zuge wird ein Teil der World Map freigelegt und wir erkennen Fahrwege, Gebäude und Standorte der NPCs. Interessante Punkte lassen sich mit einem Icon markieren. Während wir per Scan weitere Bauteile für unser nächstes Upgrade aufspüren, quatschen wir ab und zu mit NPCs und holen uns deren Side-Quests ab. Mal hat ein Baby seine Rassel an einem Strand verloren und wir machen uns auf die Suche danach. Ein Frosch bittet uns um Dokumente, die irgendwo in einem Gebäude versteckt liegen oder wir füttern putzige Licht Gnome mit Pilzen, damit wir sie sicher nach Hause begleiten können. Bei unserer Erkundungsfahrt werden wir regelmässig von der mysteriösen Sandwitch heimgesucht. Die Wüstenhexe taucht aber immer nur kurz auf, um hinter einer Ecke oder Wand zu verschwinden und uns fragend zurückzulassen. Immerhin bleibt auch sie der pazifistischen Linie des Spiels treu und greift uns nicht mit irgendwelchen Zaubern an. Was es mit der sandigen Kräutertante auf sich hat, deckt sich erst im Verlauf der 6 Kapitel auf und ist nur Story, aber nicht Gameplay relevant. Nach der ersten grossen Fahrt reichen die Chips für die nächsten Upgrades. Wir schalten einen Greifhaken frei, der dicke Türen aus den Angeln reisst und verbuddelte Schatzkisten aus dem Boden zieht. Mit dem Hackscan deaktivieren wir passwortgeschützte Bodenschalter und die metallene Laufkatze lässt uns Ziplines entlang hangeln. Die neuen Tools werden von unserer freundlichen Automechanikerin in einem Cyber Tutorial genauestens erklärt, damit wir auf unserer Mission die Dinger auch problemlos einzusetzen wissen. Denn öfters müssen wir die verschiedenen Mechaniken kombinieren, um die leicht rätsellastigen Anlagen und Gebäude komplett zu untersuchen. Sollten wir uns zu weit von unserem Camper entfernt haben, genügt ein simpler Button Prompt und wir werden in wenigen Augenblicken zurück in unser Reisebüsschen gebeamt. Bleibt unser Van stecken und wir schaffen es trotz aller Bemühungen nicht aus der Bredouille, wird uns stets die Option geboten, wieder uns zurück zur Dorfwerkstatt zu teleportieren. Dumm nur, wenn dieser zugegebenermassen seltene Vorfall mitten in einer Mission am Kartenende passiert. Beim Erklimmen von Felsen oder Türmen kann es vorkommen, dass wir auf einen Aussichtspunkt stossen, der uns für ein paar Augenblicke die farbenfrohe Optik bestaunen lässt und unverzüglich auf der Karte markiert wird. Sauge gewaltfreie Rettungsfahrt dauert je nach Spielstil zwischen 6 bis 10 Stunden. Fazit: Es gibt Spiele, deren einzigartiger Charme trotz des relativ dünnen Gameplay Korsetts einen in den Bann ziehen. Caravan Sandwitch gehört zu dieser Gruppe. Als grosser Action Fan war ich selber über mich erstaunt, dass ich trotz der absenten Fightmechanik von Sauges Quest bestens unterhalten wurde. Das gemütliche Rumfahren, gepaart mit der grafisch eigenwilligen aber absolut passenden Oberwelt, dem Scannen und dem steten Suchen nach den CPUs, sorgt für gute Stimmung. Zwar musste ich aufgrund fehlender Upgrades gewisse Anlagen mehrmals besuchen, um sie komplett zu säubern, die wiederkehrenden Aha-Effekte sorgten aber für zusätzliche Motivation. Ein kleines Manko ist das fehlende Fast Travel. Minutenlanges zurückfahren zum Dorf hätte man sich sparen oder wenigstens die Option offen lassen können. Zwar geht es theoretisch über den Umweg, die Karre feststecken zu lassen und so den Prompt zu erzwingen. Einen geeigneten Punkt für dieses Manöver zu finden dauert teilweise aber länger, als die eigentliche Rückfahrt. Böse Zungen würden behaupten, dass sich durch diesen Umstand das Spiel künstlich in die Länge zieht. Caravan Sandwitch gehört in die Nische der seltenen Wohlfühltitel. Ohne grosses Tam Tam und Bum Bum wird hier eine liebevolle Geschichte erzählt, die mit technisch sauberem Gameplay und grafischer Detailverliebtheit punktet. Caravan Sandwitch ist digital für PC, Nintendo Switch und PlayStation 5 erschienen. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 angesehen. Das Test-Muster stammt von Dear Villagers , wofür wir uns herzlich bedanken!

  • The(G)net Review: The Godfather II

    Vage an die berühmten Filme angelehnt, macht EA Redwood Shores' Der Pate II einen weiten Schritt vorwärts, nimmt dabei all die Elemente mit sich, die wir an Open-World so lieben und erschliesst neue Genre-Gebiete: Organisiertes Verbrechen, statt unorganisiertem Geballere. In Der Pate 2 übernehmt ihr die Rolle des Nachwuchs-Dons Dominic, der unter Corleones Fittichen zum Unterweltboss aufsteigen soll. Eine Karriere mit Hindernissen, denn ausser mit feindlichen Familien schlagt ihr euch auch mit der dürren Handlung, der veralteten Technik und Logiklücken herum. Das Spiel schleudert euch gleich mitten in die Filmhandlung: In der Neujahrsnacht 1959 flüchtet ihr nach einem Mafiatreffen aus der kubanischen Hauptstadt Havanna, die von Fidel Castro's Rebellen überrannt wird. Die Gassenhatz dient als nett inszeniertes Tutorial; während um euch herum Kommunisten kämpfen und Tanklaster explodieren, erlernt ihr die Steuerung. Danach fliegt ihr mit Michael Corleone persönlich und seinem Bruder Fredo zurück in die USA. Ein weiterer Unterschied zum Film, in welchem Fredo bekannterweise in Kuba verbleibt. Solche Abweichungen ziehen sich durch Der Pate 2 wie Einschusslöcher durch einen Fluchtwagen. Fans der Vorlage erkennen viele Zitate und Charaktere wieder, ärgern sich aber zugleich über die zerstückelte Handlung. Zwar verstehen sie Letztere auch dann, wenn sie den Film nicht gesehen haben, das Spiel von 2006 verwob Film und Spiel jedoch geschickter. Ausserdem entwickelt sich die Story anfangs sehr lahm und gewinnt erst nach rund sechs Stunden an Tempo, wenn man nach Kuba zurückkehrt. Danach flacht der Spannungsbogen wieder ab, denn ab dann knipst ihr mechanisch nur noch eine Feindfamilie nach der anderen aus. Und das unspektakuläre Finale wirkt einfach nur lieblos. Immerhin wird die Geschichte in gut vertonten, deutschen Dialogen zwischen Dominic und seinen Mitmafiosi erzählt. Zu Beginn des Spiels ist das Ziel, zuerst ganz New York und später auch Miami und Kuba unter die alleinige Kontrolle zu bringen. Bevor Dominic aber überhaupt beginnen kann Fuss zu fassen, versuchen feindliche Familien auch schon ihm den „Schweizer Käse“-Look zu verpassen. Die beste Absicherung hiergegen ist, sich seine persönliche Mafiosi-Familie aufzubauen, wobei jeder potenzielle Rekrut mit einer eigenen Persönlichkeit, Hintergrund sowie auch ganz speziellem Talent daher kommt. Notwendigerweise bestimmt letztere Kategorie, welche Spiessgesellen ihr in euer Team holen werdet. Soll es ein Safeknacker sein, der selbst die kompliziertesten Schlösser mit Leichtigkeit überlistet? Oder vielleicht doch lieber ein Ingenieur, auf dass Maschendrahtzäune und dergleichen keine Hindernisse mehr darstellen? Wie wäre es mit einem Sprengstoffexperten, der seiner destruktiven Ader in eurem Dienst freien Lauf lassen kann? Ein Brandstifter ist sicher auch nützlich – für in Verwirrung aus Gebäuden taumelnde, brennende Ganoven: Einen schöneren Anblick gibt es kaum. Wenn ihr zu all dem Hirn auch ein paar Muskeln wollt, ist der Schläger eure erste Wahl. Und last but not least, der unverzichtbarste aller Kompagnons: der Sanitäter. Ohne ihn kommt ihr nicht sonderlich weit. Und wenn doch, dann nur kriechend. Habt ihr nun ein gut organisiertes Verbrecher-Team auf die Beine gestellt, geht es in das New York des Jahres 1959. Um als Don erfolgreich zu sein, muss der Spieler sich die illegalen Unternehmen rivalisierender Familien unter den Nagel reissen. Unser erstes Ziel war die Sweet Life-Bäckerei, ein scheinbar unschuldiger Betrieb, dessen Keller ein Bordell beherbergt. Der Besitzer war von unseren Überredungskünsten (aka linke Faust und rechte Faust) dermassen beeindruckt, dass er sofort zustimmte, einen Teil seines Einkommens von nun an in Dominics Taschen fliessen zu lassen. Das machte einen bestimmten anderen Don natürlich nicht sonderlich glücklich, und so versuchte er schon bald, die Bäckerei zurückzuerobern – aber rechnete nicht mit den Wachen, die wir dort positioniert hatten. Doch Vorsicht, alles in Der Pate II passiert in Echtzeit. Die Gauner werden nicht höflich darauf warten, dass ihr euren Jungs zur Hilfe eilt, völlig egal wie weit ihr vom Standort des Geschäfts entfernt seid. Richtig brenzlig wird es dann, wenn jenes Geschäft Teil einer Gruppe war, die besondere Boni an ihren Besitzer verleiht. Das kann sich in der Form von kugelsicheren Westen, Schlagringen oder anderen Goodies äussern. Jedenfalls genügt es völlig, einen Laden aus der Gruppe zu verlieren, damit der Bonus umgehend verschwindet. Das Kampfsystem in Der Pate II ist in seiner brutalen Einfachheit und Brutalität fantastisch: Der linke Trigger bewegt den linken Arm, der rechte den Rechten und beide gleichzeitig gedrückt halten lässt Dominic seinen Gegner am Kragen packen – woraufhin er ihn entweder erwürgen, weiter auf ihn einprügeln, oder gegen einen Gegenstand werfen kann. Natürlich steht euch eine Vielzahl von Kanonen zur Verfügung, von der klassischen Tommy Gun, über diverse Revolver bis hin zur Shotgun. Hat der Gegner ein gewisses Mass an Schaden erlitten, könnt ihr nahe an ihn herantreten und ihn mit einem speziellen Finishing-Move erledigen – der übrigens je nach benutzter Waffe unterschiedlich ausfällt. Mitglieder einer rivalisierenden Familie auszuschalten ist um einiges komplizierter: Man muss bestimmte Bedingungen erfüllen, um sie permanent ins Jenseits zu befördern – sonst machen sie euch nach ein bis zwei Tagen erneut wieder das Leben schwer. Einige Passanten bitten euch um Gefallen, deren Erfüllung euch unter anderem auch Informationen über jene Tötungs-Bedingungen einbringen. Nebenbei frischt ihr dadurch auch euer Einkommen auf, oder ihr habt im späteren Spielverlauf ein rettendes Ass im Ärmel. Der einzige wirkliche Minuspunkt hierbei ist das eher repetitive Gameplay: Geschäft erobern, Familienmitglieder killen, mehr Geschäfte erobern, irgendwann eine Familie ganz auslöschen, nur um dann wieder zum nächsten Geschäft zu wandern. Grafisch zeigt sich Der Pate II in etwas älterem Gewand als seine Genre-Brüder, schafft es aber dennoch, gehörig Charme zu versprühen. Im Zusammenspiel mit dem englischen Voice-Over und der leicht zwielichtigen Hintergrundmusik entsteht die perfekte Paten-Atmosphäre. Englische Sprache bekommt ihr allerdings nur mit einer importieren Disc, die bei uns erhältliche PEGI-Version verfügt leider wieder nur über eine deutsche Tonspur. Im Multiplayer-Modus kämpft ihr nicht als Dominic – obwohl das durch den MobFace-Generator fast schon MMO-Status erreichen würde – sondern als einer eurer Handlanger. Drei von insgesamt vier Multiplayer-Modi verlangen nach intelligentem Einsatz ihrer besonderen Skills, während der vierte das gute alte Deathmatch ist. Als Motivation, den MP-Modus in Angriff zu nehmen, hält das dort verdiente Geld her, das auch im Singleplayer ausgegeben werden darf. Der Spieler kann sich aber auch Ehrenpunkte aneignen, um Lizenzen für stärkere Waffen zu erwerben. Fazit: Ein virtueller Mafioso zu sein hat noch nie so viel Spass gemacht. Der Pate II verfügt über ein exzellentes Kampfsystem und ist das erste Open-World-Spiel seit langem, das dem Spieler zumindest ein bisschen Gehirnaktivität abverlangt. Doch wo viel Licht ist, da ist leider auch Schatten: Die Linearität und Repetition raubt dem Spiel eine gehörige Menge Motivation, die durch die Storyline leider nur teilweise aufgefangen werden kann. Alles in allem ist Der Pate II aber doch ein unterhaltsames Spiel, das Fans des Genres zumindest bis zum Release des nächsten, grossen Open-World-Titels (und vielleicht noch ein gutes Stück darüber hinaus) über Wasser halten sollte.

  • The(G)net Review: Martha is Dead

    Diese «Frau in Weiss» wurde der Legende nach von ihrem Liebhaber aus Eifersucht im See ertränkt und ist

  • The(G)net Review: NHL 11

    Hier übernimmt der Spieler die Funktionen von Manager und Trainer, tätigt Transfers und beschäftigt sich

  • The(G)net Review: Halo Wars

    Echtzeitstrategiespiele sind doch schon eine Sache für sich. Nebst schnellen Reaktionen und einer guten taktischen Planung, stellen sie, je nach Titel, ganz herbe Herausforderungen an den Spieler. Das fällt aber meist erst nach dem Kauf auf. Halo Wars hatte schon im Vorfeld ein Problem. Die Gemeinde hat sich zurecht gefragt, ob die Ensemble Studios (RIP!) es wohl hinbekommen würden, die Steuerung für die Konsole zu optimieren. Was heisst hier optimieren? Die Steuerung wurde komplett für die Xbox 360 entwickelt und das sogar mit grossem Erfolg. Von optimieren kann hier also gar keine Rede sein. Nach knapp 30 Minuten Eingewöhnungszeit geht die Steuerung so leicht von der Hand, als hättet ihr bereits Dune 2 mit dem Xbox 360-Pad gespielt. Hier haben die Ensemble Studios die volle Punktzahl verdient. Doch was ist mit dem Rest? Ein Spiel lebt ja nicht von der Steuerung alleine. Auch hier gibts nicht viel zu meckern. Halo Wars setzt mit der Handlung knapp 20 Jahre vor den Ereignissen auf Halo ein und erzählt die Geschichte des Krieges zwischen den Menschen und der Allianz. Die Menschen haben den Kampf um den Planeten Harvest gewonnen und wollen die Allianz komplett vertreiben. Die hingegen wollen lieber bleiben. Ob es wegen dem guten Klima oder wegen des Artefakts ist, müsst ihr selber herausfinden ;) Dabei haben die Ensemble Studios tunlichst darauf geachtet, dass die Atmosphäre von Halo komplett beibehalten wurde. Veteranen werden sich also sofort heimisch fühlen, obwohl die Story keinen grossen Bezug zu den bisher erschienenen Halo-Titeln hat. Shotguns klingen wie Shotguns, Scorpions haben den wiedererkennungs-Sound – alles was der Fan begehrt wurde berücksichtigt und ins Spiel implementiert. Nun aber zum Grundkonzept. Da man sich keine Gedanken über eine PC-Portierung des Titels machen musste (der ist und bleibt 360-exklusiv) hat man sich nicht bei bekannten Spielen bedient sondern von Grund auf für die Konsole entwickelt. Dies zahlt sich auch aus. Statt eines „freien“ Basisbaus, habt ihr eine vorgegebene Station mit einer bestimmten Anzahl Fabrik-Parzellen. Die können nach Ausbaustufe des HQ's, beliebig verteilt werden. Somit entfällt das lästige „wo-stell-ich-jetzt-meine-Versorgungsfabrik-hin“, was man aus PC-Strategietiteln kennt. Per A-Button wählt ihr auf der Parzelle aus, was ihr gerne hinstellen möchtet, bestätigt dies und schon wird gebaut. Und was kostet der Spass? Ressourcen natürlich. Nur dass ihr keine suchen müsst. Es reicht völlig aus, wenn ihr eine Versorgungsfabrik hinstellt. Die spült in regelmässigen Abständen Kohle in euer Kasse, die für neue Fabriken, Kasernen, Forschungszentren oder Einheiten ausgegeben werden kann. Das Energiemanagement orientiert sich hingegen am altbekannten Konzept. Ihr baut einen Reaktor den ihr auf einer Stufe weiter ausbauen könnt, um Energie zu erhalten. Dies wird aber erst dann nötig, wenn ihr etwa in der Hälfte der Kampagne seid. Mit rund sechs Stunden Spielzeit ist die zwar nicht gerade lang geraten, bietet aber dafür umso mehr Abwechslung. Ob ihr jetzt anfänglich mit einer vorgeschriebenen Einheitenanzahl andere USNC Soldaten befreien müsst, oder ob ihr die Allianz mit einer grossen Armee platt macht, Halo Wars bietet euch die Abwechslung, die ihr euch wünscht. Pro Mission habt ihr übrigens eine maximale Anzahl an Einheiten, die einmalig durch das Forschungszentrum um 10 Einheitspunkte aufgestockt werden kann. Dabei ist es wichtig zu beachten: Panzer brauchen 2-3 Einheitspunkte und einen Marine-Squad nur einen. Sicherlich wurde durch die Konsolenoptimierung die Komplexität etwas zurück geschraubt, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt. Wenn man es vergleichen möchte, spielt sich Halo Wars wie ein gutes Command&Conquer. Schnelle Gefechte, schneller Basisbau, packendes Drumherum. Freunde ausgedehnter Multiplayer- und Koop-Partien werden mit Halo Wars ebenfalls bedient. Bis zu sechs Spieler können sich in zweier-Teams gegen die Kontrahenten zur Wehr setzen. Ob im Skirmish-Modus gegen die KI oder über XBOX-Live – wer die Kampagne durch hat, wird auch definitiv Lust auf mehr haben. Das Zückerchen: Im Multiplayermodus dürft ihr auch auf der Seite der Allianz spielen. Wer die Singleplayer Kampagne aber lieber mit einem Freund durchspielen will, bekommt auch was er will. Der Coop-Modus - entweder per System-Link oder per XBOX-Live - rundet das Spielerlebnis Halo Wars komplett ab und ist eine wahre Freude. Im technischen Bereich hält Halo Wars locker mit Next-Gen Titeln mit, auch wenn ab und an zwei oder drei verwaschene Texturen das Erlebnis ein wenig trüben. Was hingegen etwas negativ ins Gewicht fällt, sind die seltenen Framedrops, die vor allem beim „überfliegen“ der Basen auftreten. Nach den ersten zwei drei Rucklern hab ich dann auch verstanden, warum die Zwischensequenzen Videos sind... Für die Ohren gibts dafür aber einiges drauf. Selbst in deutsch ist die Synchronisation sehr gut gelungen, die Warthogs klingen wie Warthogs und alle wiedererkennbaren Sounds aus dem Ego-Shooter-Vorbild wurden übernommen. Sogar die todtraurige, halbwegs epische Halo – Erkennungsmelodie schwirrt weinerlich durch die Boxen, wenn ihr in einer Mission das zeitliche gesegnet habt. Juhu! Fazit: Halo Wars ist meiner Meinung nach den hohen Erwartungen gerecht geworden. Es ist ein tolles Echtzeitstrategiespiel für die Xbox 360, welches die Messlatte für kommende RTS-Titel sehr hoch nach oben geschraubt hat. Die wenigen Kritikpunkte die das Spiel bietet, kann man getrost unter „Kritik auf hohem Niveau“ abtun. Hoffentlich können wir bald mit einer offiziellen DLC-Ankündigung rechnen, der dann neue Einzelspielermissionen ins Spiel implementiert. Eventuell sogar auf der Seite der Allianz?

  • The(G)net Review: Borderlands 2

    Gearbox hat mit dem ersten Teil einen Überraschungshit gelandet. Die Frage ist nun: Was wird aus dem Nachfolger, nachdem das Spiel extrem populär wurde? Im Fall von Borderlands 2 blieb man dem ursprünglichen Erfolgsrezept treu. Es wurde aber nicht ausgelassen, an allen Details zu feilen um so einen massiv verbesserten Titel abzuliefern. Borderlands 2 bietet also einen hervorragenden Grund, der Welt von Pandora einen erneuten Abstecher zu bescheren. Die bewährte Masche von Borderlands 2, die mich um den Schlaf brachte und mich während der Arbeit dran denken liess, ist das Beutesystem. Waffen, Charakter-Skins, Granaten, Classmods, es gibt immer etwas in der weiten Welt von Pandora, das noch ein bisschen besser ist als eure aktuelle Ausrüstung. Ähnlich wie in Diablo 3 oder anderen Action-RPGs wird die Jagd nach Beute zu einer Sucht, die nur schwer zu befriedigen ist. Der kleine Rausch, wenn eine seltene Waffe aus einer Truhe blitzt oder ihr sie einem besiegten Gegner aus seinen kalten, toten Fingern entnehmt ist ein herrliches Gefühl. Den Grossteil eurer Beute machen dabei die Feuerwaffen aus, und das ist gut so. Die meiste Zeit schaut ihr nämlich durch euer Visier und nehmt alles Mögliche aufs Korn. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Auftrag ihr gerade ausführt; früher oder später wird etwas mit Blei, Säure oder anderen gefährlichen Substanzen vollgepumpt. Während die Waffen allgemein ähnlich funktionieren, unterscheiden sie sich umso mehr in Aussehen und Effekt. So könnt ihr beispielsweise mit einem Scharfschützengewehr zusätzlichen elektrischen Schaden anrichten oder mit einer Pistole beim Nachladen jedes Mal eine kleine Explosion auslösen. Die Kombinationen scheinen schier endlos und können eurem Spielstil angepasst werden. Viele Defizite aus dem Vorgänger konnten ausgebügelt werden, leider gibt es aber immer noch einige Punkte, die Gearbox hätte ansprechen können. Gerade wenn man sich andere Action-RPGs ansieht. So ist man weiterhin sehr eingeschränkt bei der Anpassung seines Alter Egos. Zwar wurden Fortschritte gemacht, aber die Auswahlmöglichkeiten begrenzen sich immer noch auf ein Minimum. Wenn es aber darum geht, die Fähigkeiten eures virtuellen Kriegers anzupassen, wurde ein grosser Schritt nach vorne gemacht. Ganz wie im Vorgänger besitzt jeder der vier Klassen eine eigene Fähigkeit. Anders wie im ersten Teil hingegen, sind die Ausbaumöglichkeiten. Der Skill-Tree wurde generalüberholt und ihr seid nun viel freier bei der Gestaltung eures Helden. Wenigstens bis zu einem gewissen Punkt. Egal welche Fähigkeiten ihr freischaltet, der Commando wird immer Gebrauch von seinem Geschütz machen, genauso wie der Gunzerker wütend mit zwei Kanonen auf seine bemitleidenswerten Gegner losgeht. Die Siren kann neu davon Gebrauch machen, einzelne Widersacher wehrlos in der Luft schweben zu lassen und die neue Charakterklasse des Assassins kann sich kurzzeitig tarnen und verheerende Überraschungsattacken lancieren. Doch wie diese Kräfte im Kampf eingesetzt werden, könnt ihr selbst entscheiden. Beispielsweise wird sich meine Siren je nach Geschmack des Spielers von eurer unterscheiden. Während ich immer gerne mitten im Gewühl bin und auf Nahkampf ausgerichtet bin, könnt ihr eure zur Scharfschützin entwickeln, die den Kampf aus sicherer Ferne beeinflussen kann. Wie ihr seht, kann man also alle Klassen nach seinem Spielstil verändern. Die verschiedenen Methoden euren Charakter zu formen werden umso wichtiger wenn ihr gemeinsam mit Freunden in den Kampf zieht. So ist es möglich, dass der Commando mit seinem Geschütz das gegnerische Feuer aus sich zieht und der Assassin sich ins Getümmel stürzt und die Bösewichte verprügelt. Es ist auch bitter nötig zusammenzuarbeiten, denn je mehr Mitstreiter in einer Gruppe unterwegs sind, desto zäher werden die Gegner-Horden die auf Pandora warten. Auch wenn der Spielspass sicher um ein vielfaches steigt wenn man mit Freunden in den Kampf zieht, gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. So kann es passieren, dass ihr mit fremden Spielern unterwegs seid die euch dauernd die besten Gimmicks unter der Nase klauen und sich weigern zu tauschen. Das kann sehr frustrierend sein und es ist schade, dass sich Gearbox dazu entschieden hat dieses System weiterhin zu implementieren. Gut hingegen ist, dass gefundenes Gold oder Iridium auf das Konto aller Spieler wandert. Borderlands 2 hat auch in Sachen Witz und Storytelling noch einmal gewaltig zugelegt. Wenn ihr aber mit Freunden gemeinsam in den Kampf zieht, werdet ihr wegen all dem Geschwätz nur einen Bruchteil der gut getimten Witze zu hören bekommen. Noch mehr Belohnungen warten in der Form von Badass-Tokens auf euch. Indem ihr etliche Herausforderungen erledigt, wie eine bestimmte Anzahl Kopfschüsse zu erreichen, oder Gegner in Brand steckt, erhaltet ihr diese Münzen. Diese können wiederum investiert werden um kleine Verbesserungen an euren Kämpfern vorzunehmen. So wird beispielsweise der Rückstoss der Waffen verringert, das Nachladen geht schneller und so weiter. Zwar ist jeder dieser Fortschritte marginal aber nach Hunderten dieser Challenges wird sich euer Krieger langsam aber sicher in eine Kampfmaschine verwandeln. Ausserdem profitieren sämtliche eurer Mitspieler von euren Badass-Fähigkeiten. Der Handlungsablauf knüpft direkt an den Erstling an. Ihr schlüpft in die Haut eines neuankommenden Vault-Hunters in Pandora und seid auf der Suche nach, wie soll es auch anders sein, dem Vault. Der Vault soll ein riesiger Tresor sein der den Finder reich und mächtig machen soll. Unglücklicherweise wurde nach der Öffnung des letzten Vault der ganze Planet von der Hyperion Corporation und dessen Anführer Handsome Jack übernommen. Durch eine Abfolge von Geschehnissen seid ihr nun gezwungen Handsome Jack zu stoppen und Pandora zu erlösen. Habt ihr wahrscheinlich schon hunderte Male gehört oder? Trotz der bekannten Story schafft es Borderlands 2 diese deutlich glaubhafter zu vermitteln wie noch im Erstlingswerk. Die Geschichte hat einen roten Faden und die charmanten Charaktere werden schnell ins Herz geschlossen. Während die Hauptstory, anders als im Vorgänger zu überzeugen mag, sind die vielzähligen Sidequests die eigentlichen Stars der Show. Währendem die Mechanik immer sehr ähnlich ist, vermag der Humor und die Präsentation diese Ausschweifungen der Geschichte in den besten Inhalt, der das Spiel zu bieten hat, zu verwandeln. Beispielsweise müsst ihr an einer Stelle eine Bande Ninjas bekämpfen, die zufällig in der Kanalisation leben, Pizza essen und sich wie die Ninja Turtles anhören. Ein anderes Mal müsst ihr einem Roboter helfen, der ein Mensch werden möchte. Sein Verständnis von Menschlichkeit fabriziert aus der Schnitzeljagd eine regelrechte Comedy. Es gibt nicht viele Spiele da draussen die mich zum Lachen bringen, doch Borderlands 2 schafft das ohne Mühe. Wenn ihr denkt, dass die 30 Stunden die ihr benötigt um das Spiel zu beenden, nicht genug sind dann gibt es genug Gründe um es erneut durchzuspielen. Alle vier Charakterklassen spielen sich anders und sogar wenn ihr die komplette Kampagne durch habt wartet der Vault Hunter Modus auf euch. Grundsätzlich ist das ein erneuter Streifzug durch die Welt von Borderlands 2, bei welchem ihr eure Beute und Levels behalten könnt. Auch nachdem ihr die Level Obergrenze von 50 erreicht habt ist noch nicht Feierabend. Gearbox hat bereits neue DLCs angekündigt die eine Rückkehr nach Pandora garantieren werden! Fazit: Borderlands 2 ist seinem Vorgänger treu geblieben, die besten Elemente wurden erneut aufgegriffen und verbessert. Jeder Gamer, der auch nur entfernt an Shootern oder Co-op Games interessiert ist, sollte sich Borderlands 2 genauer anschauen. Macht euch bereit für die Beutejagd auf Pandora.

  • The(G)net Review: Disneyland Adventures

    Disney. Disney ist gross. Ja sogar so gross, dass Disney die meisten Fans bei Facebook hat, zumindest direkt nach der Weltmarke Nummer eins: Coca Cola. Das Süssgetränk gibt es bei Disneyland Adventures nicht, dafür aber die extra Portion Disney. Gleich vornweg: Ich bin ein grosser Fan von Walt und seinen Figuren. Zu Kindheitstagen bis ins fortgeschrittene Teenager-Alter habe ich ganze Bücheregale mit den Comics gefüllt. Ja, Regale – die Mehrzahl von einem Regal. Jedes Lustige Taschenbuch, die ganzen Donald und Dagobert Duck Magazine, unzählige Mickey Maus Heftchen, Duck Tales, kaum etwas hat gefehlt. Dank diversen Umzügen fanden die Magazine einen anderen Besitzer, was mit zunehmendem Alter und fehlender Lesezeit kaum ein Problem war. Nur selbstverständlich, dass ich zu jener Zeit auch ein Disneyland Ressort besucht habe. Leider nicht in Kalifornien und genauso wenig in Orlando. Paris musste dafür herhalten. Die verschiedenen Attraktionen, Umzüge und all die Disney Charaktere leibhaftig vor mir zu sehen, es war ein grossartiges Erlebnis. Obschon ich heute kaum noch Comics lese und speziell die neuen Lustigen Taschenbücher mit Ideenlosigkeit zu glänzen scheinen, könnte ich mir durchaus vorstellen Disneyland oder gar World in den Staaten zu besuchen – genügend Reisezeit vorausgesetzt. Da es in Übersee noch die eine oder andere weitere, möglicherweise heute interessantere Aktivität zu tun gibt, kann dieser Event durchaus auch nicht stattfinden. Hier kommt der neuste Kinect Titel aus dem Hause Disney ins Spiel. Disneyland Adventures ist nichts anderes, als eine Simulation des Originals aus Orlando. Zu Beginn basteln wir uns einen Musterknaben mit welchem wir darauf hin durch das virtuelle Disneyland streifen. Auf dem Weg durch den Park begegnen wir genau wie im Originalpark all den über die Jahre liebgewonnenen Figuren aus dem Disney Universum. Gleich beim Eingang schon begrüsst uns Mickey, wir winken zurück und sogar ein High-Five mit der Maus erleben wir. Die erste Mission wartet zugleich, eine Autogrammkarte soll zu Donald. Hier lernen wir, dass unser Bub durch Hand- bzw. Armbewegungen im Park bewegt wird. Winken führt jeweils zu einer Interaktionen mit dem Parkbewohner. Der Start ins Spiel entspricht mehr oder minder dem Rest des Spiels. Wir laufen durch den Park und treffen Disneycharaktere. Schneewittchen, Donald Duck oder Peter Pan, allseits beliebte Figuren die sogar mit uns sprechen und sich umarmen lassen. Selbstverständlich dürfen auch die Attraktionen besucht werden. Im Gegensatz zu Paris brauchen wir hier aber nicht gefühlte Stunden in der Ansteh-Schlange zu verbringen. Die Bahnen läuten jeweils ein kurzweiliges und zu 100% familientaugliches Minispiel ein. Fechten mit Captain Hook beispielsweise. Sogar zu zweit lässt uns das Spiel ran, immer genügend Platz vorausgesetzt natürlich. Das alles hört sich enorm simpel an und ja, das ist es auch. Hardcore Disneyland Fans finden hier die Erfüllung, alle anderen sind vorzugsweise weniger als zehn Jahre alt. Fazit: Nochmal: Ich bin ein grosser Fan von Disney und würde gerne wieder mal ein Ressort besuchen. Aber ganz sicher wende ich meine Freizeit nicht für diese Disneyland Simulation mit Simpel-Minispielchen auf. Ich finde auch keine Begeisterung darin, Donald virtuell zu umarmen oder Mickeys Stimme zu lauschen. Zwar brauche ich mich nicht mehr durch tausende von Menschen zu schlängeln, aber ganz ehrlich: Es wäre angenehmer als mit der auf Dauer nur noch anstrengenden Kinect-Steuerung durch den Park zu wandern. Dass wir uns nicht falsch verstehen: Kinect Disneyland Adventures ist ein tolles familiengerechtes Spiel für Kinder. Aber wirklich ausschliesslich für Kinder.

  • The(G)net Review: Alpha Protocol

    Alpha Protocol ist ein Mischwerk: Da wäre zum ersten der Hauptprotagonist Michael Thorton der - auf den ersten Blick - eine Mischung aus James Bond und Jason Bourne zu sein scheint. Dann wäre da das Spielpaket an sich, welches sich unweigerlich Vergleiche mit dem ersten Teil von Biowares Science-Fiction-Saga gefallen lassen muss. Jedoch weiss es teilweise nicht genau, ob es mehr Rollenspiel oder mehr Third-Person-Shooter sein will. Sein Name ist Thorton. Michael Thorton. Und was macht ein Geheimagent, der sich so vorstellt? Die Welt retten natürlich. Von Saudi-Arabien über Rom bis nach Russland klappert Thorton allerlei geografische Lagen ab, die auch Mr. Bond himself gerne in einem Anlauf bereisen würde. Wie ihr da hingegen vorgeht, das bleibt mit einer Entscheidungsfreiheit, die seinesgleichen sucht, gänzlich euch überlassen. Denn mit jenen Entscheidungsfreiheiten lässt Alpha Protocol so richtig seine Muskeln spielen. Durch ein Dialogsystem, welches sich offensichtlich an Mass Effect orientiert, windet ihr euch von Gespräch zu Gespräch (mit dem Bewusstsein, dass jede Entscheidung einen Einfluss auf das Spielgeschehen habt). Ob ihr wie James Bond die Frauen bezirzen wollt, oder ob ihr euch nur auf eure Mission konzentriert – alles hat einen Einfluss. Jede Entscheidung in einem Dialog mit einem NPC wirkt sich direkt auf die Beziehung aus, die Thorton mit seinem Gegenüber hat. Verscherzt ihr es beispielsweise mit einem NPC, so müsst ihr damit rechnen, dass ihr entweder gewisse Nebenmissionen nicht spielen könnt, oder dass der Charakter euch bei einer Mission nicht zu Hilfe eilt. Dabei gibt es nach meinem ausführlichen Test kein „richtig“ oder „falsch“. Das direkte Feedback „Du-hast-gut-gehandelt“ oder „Du-hast-grad-schlecht-gehandelt“ entfällt in Alpha Protocol, was meiner Meinung nach aber auch wirklich Sinn macht, da ihr so noch tiefer in das Spielgeschehen eintauchen könnt und nicht das Gefühl vermittelt bekommt, dass eine Mission anders wohl besser gelöst worden wäre. So könnt ihr nämlich eurer Intuition freien Lauf lassen. Hier lautet die Devise eindeutig "Mittendrin statt nur dabei". Denn wenn sich Thorton zwischen einer schönen Frau und einer Bombe, die es zu entschärfen gilt, entscheiden muss, kratzt euch euer Gewissen auf jeden Fall – egal wie ihr euch entschieden habt. Und richtig spannend wird's dann erst, wenn ihr euch in Dialogen innerhalb von kürzester Zeit für eine der vier Optionen entscheiden müsst, da das Spiel sonst für euch auswählt. Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, gibt es natürlich auch in Alpha Protocol das altbekannte Leveling- und Fähigkeitensystem. Ihr könnt euren Helden auf euer Spielverhalten zuschneidern. Wollt ihr lieber ballernd durch die Levels rennen oder zieht ihr es vor, die Gegner aus dem Hinterhalt zu meucheln? Spezialisiert ihr euch eher aufs Hacken, damit ihr Überwachungskameras schneller auschalten könnt und Computer schneller unter eure Fittiche nehmen könnt? Hier sei euch gesagt: einen paladinähnlichen Charakter, der von allem etwas kann, solltet ihr so gut wie möglich vermeiden. Habt ihr euch einmal für einen Weg entschieden, empfehle ich euch schwer, diesen weiter zu verfolgen, da das Spiel sonst schlicht zu schwer wird. Ich bin in meinem Test mit dem Spezialisten am Sturmgewehr, gepaart mit guten Tarn- und Hackfähigkeiten am Besten gefahren, da es sowieso unvermeidbar ist, dass ihr ab und an mal mit Waffengewalt gegen die Schergen vorgehen müsst. Drei eurer levelbaren Fähigkeiten könnt ihr übrigens nach der ersten grossen Mission spezialisieren und dann noch weiter ausbauen. Zwischen den Missionen könnt ihr auf dem Schwarzmarkt mit dem aus den Missionen erbeuteten Geld Waffen einkaufen oder aufrüsten und eure Panzerung auf Vordermann bringen. Daneben dürft ihr in Dossiers, die es für jeden Charakter dem ihr begegnet gibt, blättern um euch auf kommende Missionen vorzubereiten. Habt ihr euch sattgelesen, gilt es noch die E-Mails zu beantworten, die ihr nach jedem Einsatz von den NPCs erhaltet (sofern ihr es euch nicht mit allen komplett verscherzt habt). Neben witzigen Anekdoten sind die E-Mails auch wichtig damit ihr die Zusammenhänge der Story versteht. Viele kleine Brücken oder Anspielungen werden euch nur in den E-Mails erzählt. Neben allen positiven Punkten hat Alpha Protocol aber leider auch seine Schwächen. So ist das Gefechtssystem etwas hakelig und die Hacksequenzen (in welcher ihr Zahlen- und Buchstabenkombinationen in einem Rechteck in welchem weitere Zahlen rotieren, platzieren müsst) sind für mich eine reine Frustangelegenheit. Ausserdem ist der Titel weder grafisch noch akustisch auf dem aktuellsten Stand. Doch wenn der Erstling schon wirklich viel Spass macht, darf man sich auf den Nachfolger um so mehr freuen. Obsidian hat nämlich versprochen, bei einem Verkaufserfolg einen zweiten Teil zu machen. Gerüchteweise haben die Jungs damit sogar schon angefangen. Fazit: Es ist lange her, dass ein so actionlastiges Rollenspiel eine solch packende Geschichte erzählt hat und gleichzeitig ein dermassen komplexes Beziehungssystem an den Tag legt. Auch wenn Alpha Protocol einige kleine Macken hat, die man mit etwas mehr Liebe zum Detail hätte umgehen können, macht es doch eine Menge Spass. Fans von Mass Effect & Konsorten dürfen getrost zugreifen.

  • The(G)net Review: Dance Central

    Damit die Tänze aber nicht zum Trial & Error werden, könnt ihr für jeden Song in jedem Schwierigkeitsgrad

  • The(G)net Review: Forza Horizon

    Colorado lädt zum Racing-Festival ein. Ob Forza auch im quasi Open-World Modus bzw. als Arcade-Racer funktioniert oder die Klasse der ernsteren Vorgänger im Asphalt versinkt, haben wir uns angesehen. Die Redaktion ist zwiegespalten. Forza steht mittlerweile für Qualität. Zu Beginn noch als Möchtegern und Plagiat von Gran Turismo angesehen, mauserte sich die Marke zum ernstzunehmenden Konkurrenten. Mehr noch: Für Rennspiele benötigt der gemeine Videospieler heute keine PlayStation 3 mehr, sondern die Konsole von Microsoft. Der letzte Forza-Titel überzeugte mit einem erstklassigen Fahrverhalten, unzähligen lizenzierten Karossen und vielfältigen Strecken. Teil Vier der Serie basierte aber wie seine Vorgänger auf einer ernsten Rennfahrer-Karriere auf mannigfaltigen, dafür vorgesehenen Strecken. Forza Horizon schlägt in eine andere Kerbe. Ähnlich Test Drive Unlimited bietet sich ein komplettes Areal zur freien Erkundung an. Gestartet wird in einer ollen VW-Karosse. Der namenlose Protagonist erhascht auf den letzten Drücker einen Startplatz im legendären, aber fiktiven Horizon Turnier. Hier erarbeitet sich der angehende Rennfahrer mithilfe von gefahrenen Kilometern und spektakulärem Fahrverhalten eine bessere Reputation. Jene wird durch farbige Armbändel wiedergegeben und ermöglicht wiederum die Teilnahme an vorgeschrittenen Rennveranstaltungen. Im Zentrum des Renngeschehens ist der Festival-Hub. Hier werden neu verdiente Bändel abgeholt, die eigene Garage bestaunt, Upgrades vorgenommen oder Autos designt. Selbstverständlich ergeben die vorderen Platzierungen nicht nur Ruhm sondern auch Kohle. Jene wird in neue begehrte Autos gesteckt, welche ab und an für Spezial-Rennen schlicht benötigt werden. Tuning ist wie erwähnt zwar möglich, wird hier aber eher klein geschrieben und darf auch automatisiert werden. Den Lackierungen sind aber wieder kaum Grenzen gesetzt. Die zur Verfügung stehenden Strassenmeilen befinden sich allesamt in Nordamerika, genauer Colorado; das Festival ist eine lokale Erscheinung. Glücklicherweise weist der Bundesstaat eine abwechslungsreiche Umgebung auf, in Nevada wäre das Renngeschehen schnell zur kargen Wüstenraserei ausgeartet. Palmen und Meer dürfen sich die Rennbegeisterten naturgegeben nicht erhoffen, dennoch bleibt das Geschehen auch optisch interessant und wird nicht langweilig. Die Fahrzeugmodelle sehen nicht ganz so hervorragend aus wie beim letztjährigen Forza und die Rennen verlaufen alle mit 30fps, dennoch lässt das Spiel optisch wenig zu wünschen übrig. Musikalisch erwarten den Fahrer drei rockig oder elektronisch angehauchte Radiosender, die perfekt ins Setting passen; mehr Tracks wären aber wünschenswert gewesen. Dank flexiblerem Szenario bietet sich auch die eine oder andere Forza-untypische Aufgabe an. So werden Rennen gegen Flugzeuge bestritten oder umherstehende Scheunen nach neuen Fahrzeugen durchsucht. Rennen gibt’s sowohl auf Asphalt wie auch Sand, gegen bestimmte Fahrzeugtypen und unterschiedliche Mengen an Konkurrenten. Duellfahrten wirken ab und an ein wenig gescripted, was aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt. Zudem flitzt der gewiefte Fahrer zwecks Bestzeitenvergleichs im Höchsttempo an überall verstreuten Radargeräten vorbei, oder überfährt unzählige Schilder, die wiederum zu Einkaufs-Rabatten führen. Nach dem Absolvieren einer Strecke wird, sofern Freunde den Titel auch spielen, die Bestzeit des werten Kollegen eingeblendet. Rennen dürfen dann auf Wunsch sogleich gegen einen Ghost des menschlichen Kontrahenten wiederholt werden. Dieser Aspekt des Spiels weiss je nach Freundeskreis ungemein zu motivieren und ist herrlich unaufdringlich und doch fordernd. Andere menschliche Fahrer tummeln sich im Singleplayermodus allerdings nicht auf der Strasse, das tut dem Spiel letztendlich gut. Wer Multiplayer sucht, wählt diesen direkt zu Beginn an. Fazit: Und warum herrscht Uneinigkeit in der (G)-Redaktion? Simulationsliebhaber die kaum für Arcade Rasereien zu begeistern sind, mögen sich an Forza Horizon erfreuen, spielen aber dennoch lieber die letzte Ausgabe des Rennspiels. Alte Arcadeanhänger fühlen sich im vereinfachten Rennspektakel aber pudelwohl. Denn selbst mit allen abgeschalteten Fahrhilfen steuern sich die Karossen gutmütiger über die Strassen als in den bisherigen Forza-Teilen. Der ganze Festival-Aspekt und die Möglichkeit, frei in Colorado herum zu fahren, lockern das Renngeschehen erfreulich auf. Formel 1 Puristen schauen sich Forza Horizon erst an, alle anderen holen sich den puren Gas-Spass möglichst bald beim Händler des Vertrauens ab.

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