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Search results for "review legend of heroes trails"

4911 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Kirby's Return to Dream Land Deluxe

    Die rosa Kugel ist für ein drittes Spiel innerhalb von rund 12 Monaten zurück. Dieses Mal handelt es sich jedoch nicht um kein komplett neues Abenteuer, sondern um ein Upgrade der Wii-Version von 2011. Ein bisschen mehr als nur eine neue Schicht Politur soll es dann aber doch sein und Nintendo haut neben dem Hauptspiel noch einen neuen Epilog obendrauf. Schauen wir mal rein! Mit Ach und Krach stürzt der gute Magolor mit seinem Raumschiff auf Kirby's Heimatplaneten ab. Ratlos und verzweifelt bittet er unseren rosa Helden und dessen Freunde um Hilfe, denn es müssen diverse Raumschiffteile zurückerobert werden, damit das Wrack wieder flugfähig wird. Kirby lässt sich natürlich nicht zweimal bitten und stürzt sich sogleich in ein neues Abenteuer. Wem dieser Auftakt jetzt bekannt vorkommt, der kennt wahrscheinlich das 2011 erschienene Wii-Spiel "Kirby's Adventure Wii". In insgesamt acht Welten, mit jeweils mehreren Leveln, zieht man mit dem rosafarbenen Vielfrass los und saugt alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist. Egal ob Objekt oder Gegner, alles passt in unsere Wonnekugel. Beim Verzehr von Gegnern übernimmt man in den meisten Fällen deren Fähigkeiten. Dadurch kann Kirby Feuer oder Eis spucken, Schwert oder Lanze ausrüsten, Elektroschaden verteilen oder sich zum Felsblock umwandeln um unter ihm stehende Feinde zu Staub zu zermalmen. Neben den normalen Skills gibt es auch Ultimate-Fähigkeiten an dafür vorgesehenen Stellen im Spiel. Dies sind mächtigere Varianten der normalen Skills. So kann zum Beispiel Ultimate-Feuer-Kirby nicht nur ein bisschen Feuer spucken, sondern er beschwört auf Knopfdruck einen riesigen Feuerdrachen, der einmal komplett über den Bildschirm fegt und alles in seinem Weg dem Erdboden gleich macht. Die verschiedenen Anzüge und Fähigkeiten sind aber nicht nur dazu da, um den Gegnern den Garaus zu machen, nein, häufig benötigt ihr auch einen speziellen Skill, um kleinere Rätsel in den Leveln zu lösen. In jeder Stage, mit Ausnahme der Bosslevel, sind nämlich auch immer drei bis fünf Zahnräder versteckt, welche ihr finden und einsammelt sollt. Die Sammelgegenstände sind jedoch kein Muss, um im Storyverlauf weiterzukommen, ihr schaltet damit lediglich Bonus-Challenges, Trainingsräume und Minigames frei. Nachdem die Credits des Storymodus erreicht sind, schaltet ihr den neuen Epilog frei, in dem ihr nun in die Haut von Magolor schlüpft und mit ihm versucht seine Kräfte wieder zu erlangen. Dazu hüpft ihr durch Kirby-ähnliche Level und sammelt dabei kleine Energiekugeln ein, um Magolors Kraftleiste aufzufüllen. Wem der Storymodus und der Epilog noch nicht genug ist, kann sich ins "Lustige Magoland" aufmachen. In diesem virtuellen Freizeitpark könnt ihr in 10 Minispielen gegen Computergegner oder Freunde antreten. Die meisten der Minispiele fordern eure Reaktionsgeschwindigkeit heraus, so beispielsweise beim Ninja-Stern werfen auf vorbeifliegende Zielscheiben oder im Samurai-Duell, wo ihr schneller das Katana ziehen müsst als euer Gegenüber. Dabei kommt ein bisschen Mario-Party-Stimmung auf, einfach ohne das Brettspiel. Wer komplett alles in Kirby's Return to Dream Land abhacken möchte, darf sich auf bis zu 20 Stunden mit der rosa Kugel freuen. Wem das Komplettieren nicht so wichtig ist, kann die Hauptstory in rund 8-10 Stunden hinter sich lassen. Fazit: Kirby's Return to Dream Land Deluxe ist eine hübsche und gut klingende Neuauflage eines fast 12 Jahre alten Spiels. Kirby ist so charmant und knuffig wie immer und die Welten um ihn herum gewohnt zuckersüss und bunt. Alles Dinge, die wir uns von der Reihe mittlerweile gewöhnt sind. Auch in Sachen Anspruch und Schwierigkeitsgrad bleibt sich die Reihe treu. Die ersten Welten fallen eher zu leicht aus und nach hinten werden einzelne Level echt eklig. Leider ist der neu hinzugefügte Magolor Epilog ziemlich schwach ausgefallen. Das Minispiele-Land ist eine nette Zugabe und macht sicherlich ein paar Abende mit Freunden Spass. Wer aber das originale Wii-Spiel noch zu Hause hat, muss sich fragen, ob sich eine aufgehübschte Version mit ein paar Extras wirklich lohnt. Wer das Spiel noch nicht kennt und Fan von putzigen Jump'n'Runs ist, darf hier aber ruhig zugreifen. Kirby's Return to Dream Land Deluxe gibt's nur für Nintendo Switch. Das Test-Muster stammt von Nintendo , wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Kirby's Return to Dream Land Deluxe bei WoG.ch bestellen!

  • Das nächste Call of Duty wird ein Brettspiel

    Es wird in der Ära des Reboots von Call of Duty: Modern Warfare (2019) angesiedelt sein und die gleichen Es ist ein komplett eigenständiger Eintrag in der langen Geschichte von Call of Duty und genau wie die

  • Fallout: London Launch-Trailer

    Fallout: London ist ein Mod in der Grösse eines umfassendes DLCs und bietet euch ab sofort jede Menge neuer Inhalte für Fallout 4. Als Fortsetzung des Basisspiels besucht ihr eine bisher unerforschte postapokalyptische Umgebung. Im Gegensatz zu früheren offiziellen Titeln der Serie spielt Fallout: London nämlich nicht in Amerika. Ausserdem konnten die Entwickler die europäische Kultur sowie Geschichte vor dem Krieg und die Auswirkungen auf die Klassengesellschaft im Vorkriegs-Grossbritannien erforschen und abbilden. Fallout: London könnt ihr ab sofort über GOG herunterladen, die offizielle Webseite ist auch schon zugänglich.

  • The(G)net Review: Chrono Cross - The Radical Dreamers Edition

    Laut User-Reviews im Netz ist dies nicht nur in der von uns getesteten Xbox Series X Version der Fall

  • The(G)net Review: Marvel's Avengers - Hawkeye und Black Panther DLCs

    Dann standen meine Teammitglieder auch mal regungslos in der Gegend rum, obwohl ich auf einen Revive

  • The(G)net Review: Super Mario 3D World + Bowser’s Fury

    Super Mario 3D World erschien erstmals im Jahre 2013 für Wii U, verkaufte sich aber nicht ganz so gut, da die Wii U schlichtweg nicht so erfolgreich war, wie sich Nintendo das erhofft hatte. Darum darf das Spiel jetzt ein grosses Comeback auf der Switch feiern. Auch für Wiedereinsteiger wird es sich lohnen: Bowser’s Fury ist eine grosse Erweiterung mit einer brandneuen Geschichte. Kurz zu Super Mario 3D World: Mario, Luigi, Prinzessin Peach und Toad haben erfahren, dass Bowser alle Feen vom Feenkönigreich entführt hat. Mario und seine Freunde machen sich sofort auf und verfolgen den alten Bösewicht durch die transparente Röhre. Diese führt sie in das von Bowser und seinen Schergen überrannte Feenland. Wie es der Titel schon besagt, kann man die Charaktere in einer dreidimensionalen Perspektive bewegen, statt wie üblich in den früheren Spielen, in einem Side-Scroller fest zu sitzen. Am Anfang des Spiels gibt es eine Auswahl von vier spielbaren Charakteren, jeder mit eigenen Stärken und Schwächen. Mario und seine Freunde können spezielle Power-Ups nutzen, die sie in Katzen verwandeln und ihnen katzenartige Fähigkeiten verleihen. In dieser Form bewegt man sich auf allen Vieren fort, kann Gegner im Sprung angreifen und Wände hinaufkraxeln. Das Ziel ist bekannt; sammelt so viele Münzen, Stempel, Sterne und Power-Ups wie es nur geht, um in jedem Level die Höchstpunktzahl zu erreichen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Switch- und Original Wii U Version ist mir beim Sammeln der Stempel aufgefallen. Neu sind sie farbiger und kommen im Snapshot zur Anwendung. Hier schiessen wir einen kleinen Schnappschuss zum Spass oder erstellen unser nächstes, professionell aussehendes Wallpaper. Natürlich kann man neuerdings auch Online zusammen auf abenteuerliche Reisen gehen. Super Mario 3D World beinhaltet die gleichen Levels und Power-Ups wie das Original-Spiel, Bowser’s Fury hingegen bietet eine brandneue Karte und zusätzliche Items. Bowser’s Fury - fast ein eigenständiges Spiel Mario spaziert sorglos durch das Königreich, wird jedoch plötzlich auf einen Tintenklecks auf dem Boden aufmerksam. Er folgt den dunklen Farbklecksen, die ihm wie verstreute Brotkrümel den Weg weisen, und stoppt dann an einem auffälligen schwarzen "M". Dieses saugt Mario unerwartet in eine andere Welt und er landet kopfüber im Nirgendwo. Die düstere, verwüstete Landschaft wird begleitet von schweren, dunklen Gewitterwolken, aus denen es wie aus Kübeln regnet. In der Ferne sieht man eine bekannte, zackige Silhouette, welche eine unheimliche und bösartige Aura ausstrahlt. Es ist Bowser, in riesiger Rage und bösartiger als je zuvor! Das Abenteuer beginnt... Mario kämpft sich durch vom Himmel fallende Lavabrocken, muss dem gefährlichen Feuerboden ausweichen und gelangt schliesslich zum ersten Sammel-Item: Die Katzeninsignie! Überhaupt steht das ganze Spiel im Zeichen der Katze. Nintendo hat sogar extra zwei exklusive Amiibos für die Switch veröffentlicht: Katzen-Mario und Katzen-Peach . Die Figuren verleihen euch entweder neue Fähigkeiten, beschenken euch mit Items oder lösen spezielle Ereignisse im Spiel aus. Von nun an reisen wir von Insel zu Insel, um die Karte schrittweise aufzudecken. Dies gelingt, indem man diverse Aufgaben erfüllt, Items sammelt und die Katzenleuchttürme aktiviert. Das Hauptziel ist neue, katzenförmige Tokens zu sammeln, sodass man das Siegel der massiv-grossen Giga-Glocke zerstören kann. Dieses Power-Up erlaubt es Mario sich in eine Giga-Katze zu verwandeln, um dem enorm riesigen, feuerspuckenden Bowser endlich entgegentreten zu können. Die Switch Version kann mit weiteren Spielern Lokal oder Online gespielt werden. Wenn man Super Mario 3D World Online gemeinsam zu viert erleben will, muss jeder ein eigenes Nintendo Switch Online Abo und selbstverständlich auch eine eigene Version des Spiels besitzen. Bei Bowser’s Fury ist es wiederum ein wenig anders. Das Spiel erlaubt lokal nur zwei Spieler und es gibt gegenwärtig keine online Funktion. Spielbar sind nur Mario und Bowser Jr.. Spielt man alleine, ist Bowser Jr. optional als helfende Hand verfügbar. Technisch geben sich die beiden Spiele keine Blösse. Beide Titel laufen einwandfrei. Auf dem Bildschirm können eine Menge Gegner erscheinen und es ruckelt nie. Ein reibungsloses Spielerlebnis! Fazit: Nintendo liefert erneut einen äusserst spassigen Plattformer ab, der Solo genau so viel Freude bereitet wie mit Freunden. Ästhetisch und spielerisch ist Super Mario 3D World mit dem Wii-U Original quasi identisch, nur qualitativ ist es auf jeden Fall eine Spur besser! Zudem wurde in Bowser’s Fury die fixe Kameraeinstellung weggelassen, was sich positiv aufs Gameplay auswirkt. Als grosser Katzenfan hat mich Bowser’s Fury sowieso schon von Anfang an abgeholt. Das passende Panorama wird mit einem unglaublich gelungenen Soundtrack ergänzt. Allgemein würde ich mich nicht als Liebhaber von Backtracking bezeichnen, jedoch wurden die Levels viele Male so gut umgestaltet und mit immer wieder frischen Aufgaben versehen, dass es einfach Lust gemacht hat, neue Geheimnisse und versteckte Items in den schon bereits bereisten Gebieten zu entdecken. Vor allem Bowser’s Fury hat meine Erwartungen voll erfüllt und war wieder ein spektakuläres Abenteuer. Für Kinder könnte der Schwierigkeitsgrad etwas leichter sein, jedoch unterstützt einen das Spiel mit Bowser Jr. hervorragend. Bowser’s Fury schenkt einem eine Gefühlswelle der Nostalgie, da es eine Menge kleiner Easter Eggs aus früheren Mario-Episoden zu entdecken gibt. So kann ich Super Mario 3D World + Bowser’s Fury uneingeschränkt empfehlen. Es ist definitiv ein Must-Play Titel auf der Switch! Jetzt Super Mario 3D World + Bowser's Fury bei WoG.ch bestellen!

  • Lost Soul Aside Arena Power Trailer

    Sony Interactive Entertainment und Ultizero Games haben einen frischen Trailer zu ihrem Action-RPG Lost Und ja, den Trailer gibt’s gleich hier unten zu sehen:

  • Free-to-Play Piraten-RPG Sea of Remnants vorgestellt

    Publisher NetEase Games und der Entwickler von Identity V und Joker Studio haben Sea of Remnants angekündigt Sea of Remnants lädt die Spieler in eine visuell faszinierende Welt ein, in der sie in die Rolle eines

  • The(G)net Review: Sisters Royale - Five Sisters under Fire

    Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen eingerostet, was 2D Arcade-Shooter betrifft. Eigentlich bin ich mit dem Genre gross geworden und hab auch ziemlich alle Shmup-Klassiker durch- oder zumindest angespielt. Es wird also höchste Zeit, wieder mal durch die hypnotische Kugel-Hölle zu wandeln. Die japanischen Shmup-Spezialisten von Alfa System sind keine Unbekannten und schon seit 1988 im Business. Zu Beginn kümmerte man sich lediglich um Umsetzungen bekannter Arcade-Automaten für die PC-Engine und CD-ROM² , aber spätestens seit März 2002 hat man mit Shikigami No Shiro (Shikigami Castle / Arcade) bewiesen, dass man auch sehr gut eigene Spiele entwickeln kann. Das Spiel wurde von Genre-Fans gefeiert, mehrere Neuauflagen und zwei Sequels folgten. Alfa System bezeichnet Sisters Royale: Five Sisters under Fire (kurz: SisRo) als Quasi-Nachfolger von Shikigami, was vor allem spielerisch zur Geltung kommt. Wie sein spiritueller Vorgänger setzt auch "Sisters" auf ein Highscore-System, welches aggressive und gefährliche Spielweisen belohnt. Wie sieht das aus? Ganz einfach; Wer näher an Projektilen und Gegnern vorbei schrammt ohne getroffen zu werden, erhält mehr bzw. schneller Score auf sein Punkte-Konto. Zudem wird der primäre Schuss verstärkt, was daran zu erkennen ist, das er die Farbe von Blau nach Rot wechselt und gleichzeitig die Schussfrequenz und -Grösse erhöht wird. Das nennt sich "Tension Bonus System", kurz (TBS), und es kommt mittlerweile in einigen Alfa System Spielen zum Einsatz. TBS ist ein guter Motivations-Faktor und belohnt den ehrgeizigen Spieler für's Auswendiglernen der Gegner-Formationen und Levels. Und genau das ist es doch, was gute Shmup-Spieler auszeichnet und bei der Stange hält, oder? Abseits des Risk-Reward Zückerlis verköstigt Alfa dann aber doch nur relativ gewöhnliche Shooter-Kost. 5 Levels, 5 spielbare Charaktere mit unterschiedlicher Bewaffnung, eine Primär- und Sekundärwaffe, sowie eine besonders starke "Smartbomb". Die Sekundärwaffe stellt hier ein Highlight dar, denn sie unterscheidet sich spielerisch und visuell je nach gewähltem Charakter stark. Da gibt's beispielweise einen riesen Feuerdämon, rotierende Eiszapfen, Tornados oder sogar Projektil-Absorber. Die Wahl der Spielfigur bestimmt und beeinflusst die eigene Spielweise und das Gameplay enorm. Jeder der zuckersüssen Manga-Charaktere bemächtigt sich einer anderen Element-Magie (Feuer, Eis, Wind, Dunkelheit, etc.). Und weil es die "Story" so will und die Geschwister gegeneinander antreten lässt, stehen auch die 5 Levels jeweils im Zeichen eines anderen Elements. Im Wind-Level machen euch Ventilatoren zu schaffen, die euch unfreiwillig in eine Richtung schieben. Im Eis-Level wird es rutschig und wenn "Fräulein Düster" euch zum Tanz einlädt, wird die Sicht mit fiesen dunklen Stellen eingeschränkt. Die Handhabung von Lebenspunkten und Smartbombs ist speziell. Anfangs besitzt ihr je drei davon. Wenn ihr nun längere Zeit nicht getroffen werdet, erhöht sich dieser Vorrat kontinuierlich. Im Umkehrschluss verliert ihr pro Treffer nicht nur einen Lebensbalken, sondern auch gesammelte Punkte und Coins. Im Hard-Modus gesellen sich noch Extra Münzkisten zum Level-Inventar, die jedoch so fies platziert sind, das sie nur unter hohem Risiko und mit guter Planung geöffnet werden können. Klingt schwer? Nunja, Bullet-Hell Shooter gehören normalerweise eher zur schweren Genre-Gattung und auch Sisters ist bereits auf normaler Stufe kein Zuckerschlecken. Aber keine Angst, Anfänger werden trotzdem abgeholt. Die Schwierigkeitsstufen sind fair abgestuft, von lächerlich einfach bis unmöglich schwer. Sogar die Bossgegner haben je nach gewählter Stufe unterschiedlich viele Angriffsmuster. Gegnerplatzierungen bleiben indes bestehen, egal ob ihr nun auf "Hard" oder "Easy" spielt. Zu guter Letzt habt ihr zum Durchzocken auch noch unendlich viele Continues zur Verfügung. Das Ende ist also stets in greifbarer Nähe. Beim Continue verliert ihr jedoch alle bis dahin gesammelten Punkte und Coins. Ein Durchgang dauert ungefähr 30 Minuten. Wer also alle 5 Enden (bzw. 6 mit Bonus-Charakter) sehen will, sollte 2.5 bis 3 Stunden beschäftigt sein. Ein durchaus guter Wert für ein Shoot-Em-Up. Technisch reisst SisRo keine Bäume aus. Einfache 3D Modelle treffen auf moderate Effektspielereien. Der Soundtrack kann nerven. Da es sich hier aber um eine 14.- Franken Budget-Entwicklung handelt geht das in Ordnung. Vor allem auch, weil den Entwicklern die Spielbarkeit offensichtlich wichtiger war und das ist erst einmal löblich. Alte Hasen werden auf Grund der Optik enttäuscht sein, denn mit handgezeichneten oder gerenderten 2D Sprites kann es Sisters Royale nicht aufnehmen. Dafür läuft die Grafik-Engine butterweich und ohne Ruckler oder Slowdowns, auch wenn noch so viele Bullets über den Screen fegen. Schade, dass die Manga-Mädels in den Zwischensequenzen keinen Pieps von sich geben. Online-Modi gibt es in Sisters Royale keine. Dafür aber Online Highscore Listen und ein äusserst üppiges Options-Menü, wo ihr unter dem Punkt "Maniac" alle möglichen und unmöglichen Dinge nach eurem Gusto einstellen könnt, wie beispielsweise TBS-Radius, Schussgeschwindigkeit und -Grösse oder sogar einen Zeitlupen-Effekt, der dann aktiviert, wenn ein unmittelbarer Treffer bevor steht. Nett. Fazit: Alfa System kehrt zu ihren Wurzeln zurück und liefert mit Sisters Royale: Five Sisters under Fire einen durchdachten und ziemlich abwechslungsreichen Arcade-Shooter, der vor allem spielerisch überzeugt. Was SisRo an hübscher Grafik fehlt, wird mit ausgezeichneter Spielbarkeit und dem motivierenden TBS-System wieder wett gemacht. Sich gerissen und mit hohem Risiko durch die wabernden Schussmuster zu schlängeln und dafür mit fetten Lasern und blitzenden Coins belohnt zu werden, macht einfach Laune. Es hat was hypnotisierendes, damals wie heute. Etwas sauer stösst mir der zusätzliche, kostenpflichtige DLC-Charakter auf, den hätte man z.B. als freischaltbare Belohnung fürs Durchzocken gleich integrieren können. Aber angesichts des äusserst fairen Preises fürs Hauptspiel (das kostet gerade mal 14.- CHF) werden das die meisten verschmerzen können. Beim nächsten Shmup-Ausflug würde ich mir aber wieder richtige 2D-Grafiken oder gerenderte Sprites wünschen. Und ein bisschen japanisch-piepsige Voice-Overs. Sisters Royale. Five Sisters under Fire jetzt bei WoG.ch bestellen!

  • Rusty Rabbit Release-Date Trailer

    April 2025 für PlayStation 5, Nintendo Switch und PC veröffentlichen, wie der Release-Date Trailer preisgibt

  • The(G)net Review: Ni No Kuni II: Revenant Kingdom

    Es kann schwierig sein, als übersättigter Erwachsener ein grossartiges Märchen zu würdigen - eines, bei dem der Held immer gewinnt und Naivität eine Charakterstärke ist und nicht etwas, aus dem man herauswachsen kann. So ist es mit Ni no Kuni II. Aber wenn du die kindlichen Neigungen dieses Spiels ausblenden kannst, wirst du ein Märchen finden, das es wert ist, erlebt zu werden. Wie sein wunderbarer Vorgänger ist Ni no Kuni II ein grosses Rollenspiel in einer farbenfrohen Welt, die an einen Studio Ghibli Film erinnert. (Ghibli arbeitete am ersten Spiel, aber nicht an diesem, obwohl einige ehemalige Ghibli-Mitarbeiter, einschließlich Animator Yoshiyuki Momose, stark involviert waren.) Es gibt ein paar andere Verweise auf das erste Spiel, ansonsten verläuft Ni no Kuni II komplett autonom und es ist nicht nötig den Vorgänger gespielt zu haben. Level-5 hat alle langweiligen Elemente entfernt und eine Reihe von intelligenten Funktionen hinzugefügt. Am wichtigsten ist, dass die Entwickler das Kampfsystem verändert haben. Du musst nicht länger versuchen, Menüs zu sortieren oder eine Party voller KIs zu organisieren, die im schlimmsten möglichen Moment all ihre Magie verpufft. Die Kämpfe in Ni no Kunis Fortsetzung sind in Echtzeit angesiedelt, wie bei einem Tales-Spiel, und sie bleiben während des gesamten Abenteuers unterhaltsam und kurzweilig. Leider ist Ni no Kuni II viel zu einfach, es braucht dringend wählbare Schwierigkeitsgrade. Die Quests beinhalten viel banales Holen und Zurückbringen, und die Geschichte ist so süss wie eine Bündner Nusstorte mit Zuckerguss. Aber das Spiel ist auch voller Humor, entzückender Momente und märchenhafter Fantasie. Es sieht wunderschön aus, hört sich fantastisch an (auch dank des zurückkehrenden Komponisten Joe Hisaishi) und fesselt für Stunden. Der Ni no Kuni II Märchenwelt gelang es, zumindest diesen müden Erwachsenen zu bezaubern. Jedes gute Märchen braucht einen richtigen Helden, und in Ni no Kuni II ist das Evan Pettiwhisker Tildrum, ein blonder Jungenkönig, der in einem gewaltsamen Putsch von seinem Thron gestossen wird. Nach dem schmerzhaften Verlust eines lieben Freundes beschliesst Evan, ein brandneues Königreich namens Evermore zu gründen. Sein Ziel ist nicht einfach eine Gruppe gleichgesinnter Zivilisten zu beherrschen. Sobald Evan sein neues Königreich auf die Weltkarte bringt, macht er sich auf um die Welt zu bereisen um Bündnisse mit den anderen Nationen von Ni no Kuni II zu schliessen und einen Pakt des Weltfriedens zu unterzeichnen. Richtig gelesen, Evan will die Welt regieren. Wenn er nicht so verdammt süss wäre, könnte er sich für einen waschechten JRPG-Bösewicht ausgeben. Der Kinderkönig ist aber einfach zu nett und platt, ein Musterschüler mit schlechten Haaren. Weitaus interessanter ist Roland, ein Präsident aus einem realen Land, der in Ni no Kunis Fantasy-Welt gefangen ist und dem Möchtegernkönig als Berater dient. Rolands Motivationen sind ein wenig widersprüchlich, aber er bringt eine sanfte Zuversicht und erwachsene Sensibilität in das Team. Wenn Evans Unschuld zu überzeichnet wird, ist zumindest Roland da, um die Geschehnisse ein wenig zu erden. Es ist eine einfache, kindische Geschichte mit einem sehr schlechten Ende, obwohl es genug alberne Witze gibt um die Begebenheiten ansprechend zu halten. Was wirklich hervorsticht: Der Schauplatz. Ni no Kuni II findet in einer farbenfrohen, schönen Welt voller bunter Monster und lebhafter Städte statt. Es gibt eine Stadt, deren Regeln und Vorschriften ausschliesslich vom Würfelglück bestimmt werden, eine so massive Organisation, dass sie ein eigenes Land bekommt, und ein Dorf am Meer, dessen Einwohner keine Hosen tragen. Die Welt ist auch voll von optionalen Höhlen, Wäldern und Verliesen, und Ni no Kuni II belohnt Abenteurer reichlich, wenn sie ab und an vom Pfad abweichen. Die andere faszinierende Komponente von Ni no Kuni II ist das System ein eigenes Königreich aufbauen zu können. Damit kann die eigene, weitläufige Stadt verbessert und gepflegt werden. Als Evan und seine Crew durch die Welt reisen, werden sie Dutzenden von Menschen begegnen, die mit ihrem derzeitigen Leben unzufrieden sind und sich Evermore anschliessen möchten. Normalerweise muss eine Side Quest absolviert werden, um sie davon zu überzeugen ein Teil von Evermore zu werden. Ein Wächter möchte vielleicht eindringende Banditen beseitigt haben, oder ein aufstrebender Bodybuilder fragt nach magerem Protein. Sobald die Probleme gelöst sind, brechen die Bekehrten Richtung Evermore auf, wo sie Items spendieren und sich im Königreich engagieren. Fazit: Ni no Kuni II ist ein sehr gutes Rollenspiel. Doch selbst für ein Märchen ist dieses Spiel bis zur Parodie naiv. Jede Herausforderung im Spiel kann mit reiner Willenskraft überwunden werden. Jeder Bösewicht kann überzeugt werden, das Licht zu sehen. Jeder möchte Evan dem Jungenkönig dienen, und alle seine Entscheidungen sind gut und rein. Aber das Spiel ist einfach so charmant und so angenehm zu spielen, dass es einfach ist, darüber hinweg zu kommen.

  • The(G)net Review: Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds

    Draussen wird es immer kälter. Passend dazu ist nun das Add-on The Frozen Wilds für eines der besten Spiele des Jahres erschienen: Horizon: Zero Dawn. Normalerweise höre ich beim Wort „Add-on“ schon gar nicht mehr zu, weil es meistens doch nur wieder neue Waffen oder Multiplayer-Karten gibt. Bei der Erweiterung für diesen Singelplayer-Blockbuster ist das etwas anderes. Ich habe mich für ein weiteres Abenteuer mit der rothaarigen Schönheit durch Schnee und Wind gekämpft. Mit Horizon: Zero Dawn hat Sony und Guerrilla Games ein Must-Have für die PS4 veröffentlicht. Die Welt, die postapokalyptisch und prähistorisch zugleich ist, zog viele Spieler stundenlang in ihren Bann. Nun gibt es endlich Nachschub. Wie der Name der Erweiterung bereits verrät, geht es diesmal in den eisigen Norden, das zu Hause der Banuk. Die sonst schon grosse Karte wird somit durch die Region Ban-Ur erweitert. Optisch unterscheidet sie sich stark von den bekannten Schauplätzen und kann sich genauso sehen lassen. Man kann die Kälte förmlich spüren. Schneestürme und verschneite Flächen, soweit das Auge reicht. Selbst Aloy beklagt sich regelmässig über die eisigen Temperaturen und muss vermehrt steile Felswände empor klettern. Die neue Region bietet auch neue Tiere. Um die putzigen Eichhörnchen und Bergziegen muss man sich allerdings keine Sorgen machen. Wenn man das erste Mal einer Frost- oder Feuerklaue gegenübersteht, die zwei neuen Monster, verschwindet der Jöö-Effekt und man merkt, dass hier nicht nur das Wetter rauer ist. Neue Maschinen zu treffen bedeutet auch, neue Taktiken zu finden. Im Vergleich zum Grundspiel wurde der Schwierigkeitsgrad noch mal spürbar angezogen. Alle Gegner sind stärker und widerstandfähiger. Dazu kommen Türme, die alle Maschinen in ihrer Nähe reparieren und noch stärker machen. Diese Türme zu deaktivieren wird somit zu einer zusätzlichen Herausforderung. Zum Glück gibt es auch hier ein paar Erneuerungen, die das Leben von Aloy einfacher machen. Mit dem den Banuk kommen neue seltene Waffen und ein neuer Skill-Tree ins Spiel. Mit den Fähigkeiten des „Reisenden“ kann Aloy ihr Reittier reparieren und direkt von dessen Rücken Gegenstände aufsammeln. Was bestimmt sicher viele freuen wird: Der ganze Plunder im Inventar kann nun direkt verkauft werden, wenn auch nur zur Hälfte des Verkaufspreises. Es muss also nicht immer ein Händler aufgesucht werden. Natürlich macht sich Aloy nicht ohne Grund auf, in die verschneiten Tiefen des Landes. Per Sidequest erfährt sie, dass die Anuk, die sonst friedlich mit den Maschinen zusammen leben, plötzlich von jenen angegriffen werden. Der Grund allen Übels soll sich im Vulkan verbergen, den man bereits zu Beginn aus der Ferne bestaunen kann. Der rauchende Vulkan vor dem rotleuchtenden Himmel sieht einfach nur fantastisch aus. Passenderweise wurde auch der Fotomodus mit neuen Möglichkeiten ausgestattet. Jetzt kann Aloy sogar als Schneeengel Model stehen, besser gesagt liegen. Bis das Geheimnis um den „Dämon“ im Vulkan gelüftet ist, können gut ein Dutzend Spielzeit-Stunden vergehen. Die rothaarige Heldin lernt neue Charaktere und dadurch mehr über die Geschichte der Anuk kennen. Sie sind sich die Kälte gewohnt, wohnen verstreut in kleinen Lagern und nutzen Schwefelbäder, um Kleider und Rüstungen einzufärben. Das bringt Farbe in die weisse Landschaft. Ein Wiederhören gibt es auch mit dem Heimlichtuer Sylens, über den nun mehr bekannt wird. Zur Atmosphäre tragen erneut die tollen Dialoge bei. Durch die verbesserten Gesichtsanimationen wirken die Figuren noch realistischer. Um die Herausforderung anzunehmen benötigt man natürlich das Grundspiel und mindestens einen Erfahrungslevel von 30. Der ist auch nötig, denn ohne genug Skills und der richtigen Ausrüstung, werden die Kämpfe kein Zuckerschlecken. Einmal mehr muss man die Maschinen studieren, sich entsprechend bewaffnen und Fallen aufstellen. Das Gameplay bleibt also wie gehabt und macht immer noch richtig Spass. Fazit: The Frozen Wilds kommt in derselben hohen Qualität wie das Hauptspiel daher. Mit dem Add-on wird das sonst schon grossartige Spiel noch mal in verschiedensten Bereichen verbessert. Für einen fairen Preis bekommt man mehr als nur eine spannende Hauptquest und Nebenaufgaben geboten. Die Spielwelt wird durch ein grosses Gebiet erweitert, in dem es mehr als nur Schnee und Eis zu entdecken gibt. Neue Charaktere, neue Geschichten und gefährlichere Maschinen. So werden auch den Profis neue Herausforderungen geboten. Das Einzige was leider zu kurz kommt, sind wirklich neue Spielelemente. Abgesehen von den Wachtürmen, die ausgeschalten werden müssen, bleibt das Gameplay gleich, damit aber immer noch unterhaltsam. Jeder Fan von Horizon kann hier bedenkenlos zugreifen. Für alle anderen PS4-Besitzer lohnt es sich, ein Auge auf die bald erscheinende Complete Edition zu werfen.

  • The(G)net Review: South Park: The Fractured But Whole

    2014 überraschte uns Ubisoft mit einem Spiel, welches Fans wie auch nicht Kenner der erfolgreichen Serie South Park in den Bann gezogen hat. Mit "South Park: Stab der Wahrheit" erschuf Ubisoft einen witzigen, sarkastischen und anstössigen Titel, der den Kern von South Park exzellent vom TV in die Gaming-Welt brachte. Nach drei Jahren des Wartens erschien am 17.10.2017 der nahtlos anschliessende Nachfolger "South Park: Eine rektakuläre Zerreissprobe". Ob der Nachfolger die wohlverdienten 85% des Vorgängers erreicht? Lustige Sprüche, ekelhafte Kampfstrategien und derber Humor. Diese Eigenschaften wiederspiegeln dieses Spiel am besten. Nach der Installation von mindestens 25 GB schreitet der Spieler von humorvollen Gefühlen begleitet wieder in die kleine Stadt South Park. Als unbekanntes Kind, von seinen Kumpels auch gerne mal "Side-Kick" genannt, macht man sich auf in ein zu Beginn harmlos anmutendes Abenteuer. Eigentlich geht es um gewünschte Einnahmen, die den "Coon and Friends" Club finanzieren und besserstellen könnten. Um dies zu bewerkstelligen geht es auf die Suche nach verlorenen Katzen. Schon am Anfang wird der Spieler mit dem typischen South Park Humor konfrontiert, der ab und zu an der Grenze der Toleranz kratzt. Erhöht man beispielsweise den Schwierigkeitsgrad des Spiels, erhält der der Side-Kick entsprechend zusätzliche Haut-Pigmente. Spielt man das Spiel auf dem schwersten Level, kann man sich mit dem Seriencharakter "Token" vergleichen. Wer nicht auf diese Art Humor steht, kann vermutlich mit diesem Spiel nichts anfangen. Wer sich aber mit rabenschwarzem, perversen und gelegentlich niveaulosen Humor anfreunden kann, zieht die Mundwinkel das eine oder andere Mal nach oben. South Park in Reinkultur: Schon zu Beginn macht es unheimlich Spass, sich in der Comic-Welt umzusehen. Die Häuser der bekannten Charaktere zu besuchen und herumzustöbern. Wer die Serie kennt wird viele Parallelen zu einzelnen Episoden finden wie ein Plakat mit der Aufschrift: "Drohnen Verboten". Natürlich dürfen die bekannten Hauptcharaktere nicht fehlen. Im Vorgänger noch mit den Ideen der Herr der Ringe Episode gespickt, kommen hier die Superhelden von "Coon and Friends" als Hauptfiguren zur Geltung. Cartman als Coon, Kenny als Mysterion, Human Kite, Toolshed, etc… Besser gesagt: Einfach alle. Daraus ergibt sich ein Feuerwerk witziger Moment. Nichts desto trotz ist der Humor nicht so ausgefeilt wie noch im Vorgänger. Situationen bei denen man laut losprusten musste sind in diesem Teil leider spärlich gesät. Dem ungeachtet wiederspiegelt der Humor auf lustige Art und Weise das Gameplay. Anhänger der TV-Show bekommen es hier mit einem Runden basierten Spiel zu tun. Wie der Vorgänger also, nur mit einem erweiterten Handling. Jeder Kampf wird entweder alleine oder mit einer Gruppe von bis zu vier Superhelden bestritten. Wie auf einem Schachbrett müssen sich die Kontrahenten Zug um Zug bekämpfen. Jeder Superheld hat seine charakterspezifischen drei Kampf-Fähigkeiten und eine Superhelden-Fähigkeit. Diese wiederum können ausgetauscht werden. Je nach Charakter kann man diesen "umrüsten" um ein Heiler zu werden oder eine regelrechte Kampfmaschine. Als "Side-Kick" ist man primär der Furzer. Wie der Name des Spiels vermuten lässt, dreht sich ein grosser Teil des Spiels um den Anus des Hauptcharakters. Sei es um Captain Diabetes ins Gesicht zu furzen und ihm einen Superkräfteschub zu gewährleisten oder höhergelegene Gegenstände mit einem Katapult-Fürzchen herunter zu schiessen. Um die Superkräfte zu steigern bedient man sich Artefakten, die man im Spiel aus versteckten Truhen sammelt. Geht es an einem Punkt nicht weiter, hilft der wohlbekannte Morgan Freeman mit seinen Tacos. Würzige Tacos ermöglichen raffiniertere Fürze mit denen der Side-Kick beispielsweise durch die Zeit reisen kann. Wie man sieht, eine Geschichte für ein perfektes South Park Erlebnis. Trotz Morgan Freemans Hilfsmittel sind die Kämpfe nicht zu unterschätzen. Bevor man einen Kampf beginnt, sollten möglichst alle Charaktere perfekt aufeinander abgestimmt sein. Viele Angriffe erhalten Folgeschaden, der nach jeder Runde dem Gegner zugeführt wird. Sei es, weil er gerade brennt, aufgrund einer Spuck-Attacke angewidert ist oder durch Coons Krallen langsam verblutet. Neben der Main Story gibt es einige Nebenquests, in welchen man noch tiefer in das South Park Universum tauchen kann. Fazit: "South Park: Eine rektakuläre Zerreissprobe" ist ein Muss für jeden South Park Fan. Wer den Vorgänger liebte wird sich auch dieses Spiel verschlingen. Als langjähriger Fan von South Park und dem derben, ehrlichen, intelligenten und ziemlich beissenden Humor war es ein Genuss, erneut Teil im South Park Universum zu werden. Die Story ist ausgefeilt, die Side-Quests machen Spass und die Nebenfiguren mit ihrer grössten Schwächen sind eins zu eins übernommen. Sei es Randy Marsh mit seinem Alkoholproblem oder Sheila Broflovski, die etwas überreizt reagieren kann. Ich habe ein paar Mal den Faden der Main Story verloren und trotzdem immer wieder den Weg ins South Park Universum gefunden. Ein permanentes Schmunzeln im Gesicht ist garantiert, leider aber nicht ein "Wow-geil“-Erlebnis. Die Kämpfe sind herausfordernd und die Taktiken ausgefeilt. Für mich als South Park Fan ein Muss, obschon selten ein Dauer-Grinsen vorherrschte.

  • The(G)net Review: Life is Strange: Before the Storm

    Life is Strange war für sich genommen einzigartig, aufgrund der Story und deren Erzählweise. Die oft simplen Teenie-Probleme gepaart mit einem spannenden Hauptstrang der Story hat so manchen Videospieler in seinen Bann gezogen. Mehr als zwei Jahre später erfahren wir nun die Anfänge der Geschichte. 2015 von Dontnod entwickelt, mauserte sich der Erstling zu einem wahren Geheimtipp unter den Adventure-Freunden. Nicht etwa aufgrund hochkomplexer Rätsel, denn davon gab es kaum welche, sondern dank der melancholischen, stimmig wirkenden Atmosphäre sowie Max’s Spezialfähigkeit, bei Bedarf die Zeit zurückspulen zu können. Letztere fehlt beim Prequel nun komplett, was eine nicht unwesentliche Komponente aus dem Titel entfernt. Die neue Hauptprotagonistin ist nicht mehr Max Caulfield sondern deren oft rebellische Freundin Chloe. Statt sich in der Zeit vor- und zurück zu bewegen, darf jene den Gesprächspartner mittels rückbezüglichen Antworten aus dem Konzept bringen und sich damit einen eigenen Vorteil verschaffen. Hierzu gilt es die Gespräche aufmerksam zu verfolgen und danach die am besten geeignete Antwortmöglichkeit zu geben, im Idealfall zum Vorteil von Chloe. Klappt es mal nicht, muss die Teenagerin mit dem Ergebnis zurechtkommen, zurückgespult wird nichts mehr. Das tut dem Titel gut, da die Entscheidungen nun effektiv finale Konsequenzen mit sich bringen und nicht immer wieder geändert werden können. Dennoch ist auch Before the Storm ein einfacher Titel, welcher mehr Geschichte als Videospiel darstellt. Rätsel gilt es immer noch keine zu lösen und der Adrenalinpegel wird nicht mal angekratzt. Ein interaktives Erlebnis, welches das Erwachsenwerden und die Probleme von Chloe schildert. Sei es im Umgang mit dem Freundeskreis in der Highschool oder dem familiären Umfeld. Von letzterem kennen wir bereits aus dem Vorgänger die schwierigen Umstände, Vater verstorben, die Mutter mit einem neuen Freund; den Chloe so gar nicht ausstehen kann. Die erste Episode lässt aber auf eine interessante Entwicklung der Geschichte hoffen. Jene sollte schnell vorangetrieben werden, geht Before the Storm doch nur über drei Episoden. Obschon das Prequel nicht mehr von Dontnod sondern Deck Nine entwickelt wurde, bleibt der bekannte Charme des Erstlings bestehen. Mitunter wieder dank des erstklassig passenden Soundtracks und der grossartigen Stimmung. Weniger überzeugend sind nach wie vor einige, nicht immer komplett nachvollziehbare Konversationen unter den verschiedenen Charakteren. Fazit: Schwierig Life is Strange: Before the Storm mit einer Wertung zu versehen. Würde man den Titel als Spiel bewerten, müsste die Note tief ausfallen. Effektives Gameplay befindet sich kaum in den paar wenigen Stunden der ersten Episode. Aber das vermittelte Gefühl, das aufgebaute Interesse an den Charakteren sowie der einmal mehr äusserst passende Soundtrack verschaffen einen gelungenen Gesamteindruck und unterhaltsame Stunden. Ein Teenie-Film zum Mitspielen eben, und bis jetzt ganz ohne übernatürliche Fähigkeiten. Fans des Erstlings freuen sich darüber hinaus, alt bekannte Charaktere wieder zu sehen und endlich Rachel Amber kennen zu lernen. Auch das Prequel ist ein Download, der Freunde ruhiger Unterhaltung wärmstens ans Herz gelegt werden darf.

  • The(G)net Review: The Walking Dead: A New Frontier

    Statt dessen wandert der Charakter durch die deutlich hübscher gezeichneten Gegenden und lässt sich ab

  • The(G)net Review: Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2

    Es mach schlicht Freude nicht immer durch bierernste Weltkriegs-Gegenden spazieren zu müssen.

  • The(G)net Review: Risen 3 - Titan Lords Enhanced Edition

    Enhanced, Special, Limited, Final, unzählige Titel-Erweiterungen lassen den wohlwollenden Spieler glauben, dass ein erneuter Kauf des letztjährigen Produktes unabdingbar ist. Ob das auch auf die Risen 3 Enhanced Edition zutrifft? Fakt ist, die PC Umsetzung auf Xbox 360 und PS3 war, sagen wir mal, nicht unbedingt astrein gelungen. Selbst Spieler, welche das Original auf dem Rechner nie zu Gesicht bekommen haben, waren nur wenig begeistert von der technischen Umsetzung. Kantenflimmern und eine äusserst unschöne Bildwiederholungs-Rate sorgten für Unmut bei den Rollenspiel Anhängern. Tatsache ist ebenso, dass all jene unrühmlichen Probleme des Risen 3 auf den altertümlichen Konsolen nun dem Erdboden gleich gemacht wurden. Bessere Auflösung kombiniert mit flüssiger und insbesondere durch hübschere Texturen angereicherter Grafik sorgen für ein stimmigeres Spielgefühl. Da freut es den Rollenspieler, dass gleich noch alle drei Download-Contents der jüngsten Vergangenheit mit ins Paket rein durften. Somit steht ein gutes halbes Dutzend mehr an Spielstunden verteilt auf zwei neuen Umgebungen zur Verfügung. Was bleibt ist der ganze Rest. Ein durchaus gutes Action-Rollenspiel, das aber nie mit der Genre-Spitze mithalten konnte. Daran ändert sich auch bei der Enhanced Fassung nichts. Böse Zungen würden behaupten, es handle sich hier schlicht um eine vereinfachte Möglichkeit, mit einem eigentlich bereits veralteten Titel nochmals ein wenig Kasse zu machen. Für Spieler die das Original aus irgend einem Grund verpasst haben, sich aber durchaus vorstellen könnten in einem Praten-Gothic Umland zu verweilen, stellt das aber sicherlich kein negativer Aspekt dar. Ganz im Gegenteil: Jene Freunde der gelungenen Rollenspiel-Kost wagen sich nun in technisch adäquat umgesetzter Insel-Umgebung ins weite Land. Der Namenlose Held schlägt sich dabei gut und gerne mehr als 40 Stunden mit diversen Gegnern und erledigt nebenbei unzählige Haupt- und Nebenaufgaben. Hier wird sicherlich jedem Freund des Genres genügend Variation geboten. Bereits im Original auf dem hochgezüchteten PC verbesserungswürdig waren die wenig ansehnlichen virtuellen Gesprächspartner sowie ein Kampfsystem das zwar funktioniert, irgendwie aber einen nur passablen Gesamteindruck hinterliess. Diese Dinge wurden auch in der Finalen Edition des Spiels nicht angetastet. Nicht notwendig war es derweil, die gelungene Akustik – insbesondere die Gesprächs-Vertonung – auf einen neuen Level zu bringen. Jene konnte bereits im vergangenen Jahr überzeugen. Fazit: Letztendlich bleibt ein gutes Spiel, dem auch in der Enhanced Edition der nötige Feinschliff fehlt, um den Rollenspiel-Olymp zu erreichen. Dank grafischer Überarbeitung und immer noch einem insbesondere variantenreichen Spielablauf bietet Risen 3 aber auch im herbstlichen 2015 genügend Gründe, sich in Piranha Bytes Fantasie-Welten zu tummeln. Over the top Grafik oder Witcher 3 Qualitäten sollten allerdings auf der vergnüglichen Reise nicht erwartet werden.

  • The(G)net Review: King's Quest: A Knight to Remember

    Es war im Mai 1984 als Roberta Williams Kings Quest auf die Computer Spieler los liess. Mehr als 30 Jahre später nun der Re-Launch des ehemaligen Kassenschlagers. Kann das neuerliche Abenteuer an die Qualität der PC-Klassiker anknüpfen? Statt eines MS-DOS Rechners bedient sich die Reihe nun der XBox One als Plattform. Roberta Williams ist ebenso nicht mehr von der Partie und grafisch erwartet die Spieler mehr als die spartanischen 16-Farben. Wirklich neu ist allerdings der Weggang vom üblichen Vollpreis-Titel hin zum kommerziell erfolgserprobten Serien-Format. Entsprechend haben wir uns ausschliesslich den ersten Teil von Grahams komplett neu geschriebener Jugend-Geschichte angesehen, weitere werden in den nächsten Monaten folgen. Gekauft wird, wie von anderen Spielen gewohnt, einzeln oder in Form eines Season-Passes. Dieser bietet einen exklusiven, zusätzlich spielbaren Prolog. Als begeisterter Spieler der ersten sechs Kings Quest-Titel sollte meine Erwartungshaltung ungewöhnlich hoch sein. Glücklicherweise hat Sierra selbst mit Teil sieben und insbesondere dem ungewöhnlich anmutenden und im Vergleich zum Rest abfallenden achten Part die Erwartungshaltung an eine mögliche Fortsetzung erheblich gesenkt. Umso erfreuter ist der passionierte Kings-Quest Spieler, entdeckt er die wirklich schön gezeichnete Grafik, die butterweichen Animationen und die immer wieder sichtbare Liebe zum Detail. Das zeigt sich auch in den gewählten Sprechern. Niemand geringeres als Christopher Lloyd wurde als Erzähler im Hintergrund engagiert. Der zum Grossvater gewandelte King Graham erzählt so seiner Nichte Gwendolin die eigenen Erfahrungen als Jungspund im Ritter-Alltag, bzw. wie er zu jenem adligen Titel gelangt ist. Übrigens ist auch die deutsche Version erstklassig vertont und es macht Spass, dem Fortgang der Geschichte zu folgen; nicht zuletzt dank dem immer wieder eingestreuten Humor. Wie gut man diesen im dritten Anlauf noch findet, mag variieren. Denn auch nach einem tödlichen Zwischenfall bleibt es unerwünscht, die Zwischensequenzen oder Dialoge abzubrechen. Genau so wenig bedient uns Kings Quest übrigens mit einer Schnellreise-Funktion. Alteingesessene Adventure-Fans geniessen die langwierigen Gehwege durch bereits bekannte Screens, um neue Wege auf des Rätsels Lösung zu finden. Neuzeitliche Videospieler wünschen sich schlicht eine Beschleunigung, was möglicherweise mit ein Grund für das rare Auftreten herkömmlicher Grafik-Adventures im aktuellen Videospiele-Markt sein könnte. Dem schlichten Point-and-Klick Adventure hat auch der neuste Sierra-Streich abgesagt, so werden die Rätseleinlagen immer wieder durch einfache Action-Sequenzen aufgelockert. Das wirkt auch deswegen kaum aufgesetzt, da Graham sich mehr steuert wie Crash Bandicoot als etwa Guybrush Threepwood in seinen früheren Tagen. Das stört aber in keinster Weise und wirkt schlicht moderner und weniger "trocken". Das Kernstück, die Rätsel, sind dabei mehrheitlich gut zu meistern. Auf die hinlänglich bekannten, Sierra typischen Logik-Ungereimtheiten hat man grösstenteils verzichtet. Kenner des Genres empfinden Episode eins unter Umständen als zu wenig fordernd. Jene wissen den eher einfachen Beginn eines Adventures aber auch korrekt ein zu stufen, bekanntlich werden die Spiele mit fortschreitender Spieldauer zunehmend komplexer. Fazit: Das neuste Kings Quest reiht sich wunderbar ein, in die lange Liste der bekannten Vorgänger. Die erste Episode des Spiels überzeugt Audio-Visuell und bietet ein halbes Dutzend Stunden nette Rätsel-Kost. Genau wie bei den Vorgängern verhindern auch hier einige Probleme eine unbeschwerte Reise durch das Königreich von Daventry. Waren es damals teils haarsträubend wirre Rätsel oder nervige „einen Pixel zu weit gelaufen“ Tode, sind es heute Ladezeiten und fehlende Schnell-Reise Möglichkeiten. Insgesamt bleibt aber eine äusserst unterhaltsame Geschichte die man jedem Adventure-Fan ans Herz legen darf, Kings Quest Fans vergangener Tage holen sich den Titel blind auf die Harddisk, besser als der unrühmliche achte Teil ist die vorliegende Episode 1 der Neuauflage allemal. Zumal die humorvoll erzählte Geschichte den angehenden König stets bestens bei der Stange hält und zum Weiterspielen motiviert.

  • The(G)net Review: The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited

    Endlich kommen auch Konsolenbesitzer in den Genuss eines weiteren MMOs und können sich zusammen mit Freunden, Gilden-Mitgliedern und Verbündeten in ein grosses Online-Abenteuer stürzen. Zusammen begeben sie sich auf Quest-Suche oder zeigen im PvP, was sie wirklich drauf haben. Fast eineinhalb Jahre nach dem PC Start erscheint "Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited" nun auch für Konsole. Die monatlichen Kosten wurden zwischenzeitlich abgeschafft, jedoch wird wie bei allen Online-Spielen ein Playstation Plus Konto benötigt, um in die Welt von Tamriel einzutauchen. Bekannt aus allen anderen MMOs beginnen wir unsere Reise mit der Charaktererstellung. ESO bietet uns viele verschiedene Auswahlmöglichkeiten um eine individuelle Spielfigur zu kreieren. Alter, Stimme, Geschlecht und natürlich Erscheinungsbild können wir frei wählen. Auch stehen uns mehrere Rassen zur Auswahl, welche wir spielen können. Sind wir mit unserem Aussehen zufrieden, geht es nun daran eine Fraktion auszuwählen. Diese wird bestimmen, wo im Game wir starten und mit welcher Questreihe wir beginnen werden. Gewissen Fraktionen sind an Rassen gebunden und können daher nicht von jeder Figur gewählt werden. Soll das Abenteuer mit Freunden bestritten werden, empfiehlt es sich vorab abzuklären welcher Fraktion beigetreten werden soll; ansonsten wird es zu Beginn nicht möglich sein, die Reise zusammen anzutreten. Die Fraktion kann erst später im Spiel wieder geändert werden. Natürlich müssen wir uns auch für eine Klasse entscheiden. Hier stehen vier verschiedene zur Auswahl: Der Dragon Knight, welcher eine Mischung aus DPS und Tank darstellt, der Sorcerer, dem eine ganze Auswahl an Kampfzaubersprüchen, aber auch Buffs zu Verfügung stehen, der Nightblade, eine flinke Meleeklasse mit hohem DPS, und der Templar, ein starker Tank mit AoE- und Heil- Fähigkeiten. Die Geschichte beginnt genauso, wie wir sie von der PC Version her kennen. Wir starten in einem Kerker, aus dem wir von einer grossen, blonden Frau befreit werden. Sie erzählt uns auf unsere Flucht ein paar Bruchstücke darüber, wie wir hier gelandet sind. Erfolgreich geflohen finden wir uns im Land Tamriel wieder. Ausgerüstet mit den Waffen und Rüstungen aus der Beute des vorangegangenen Kerkers beginnt das Abenteuer. Je nach Fraktion, der wir am Anfang des Spieles beigetreten sind, führt uns diese nun auf drei verschiedenen Wegen durch die Geschichte. In allen Städten und Dörfern, Höhlen und Wäldern, die wir auf unsere Reise durchstreifen, begegnen wir immer wieder NPCs, die uns mit weiteren Sidequests beauftragen. Einige davon sind wirklich spannend und fordernd, andere sind leider etwas einfallslos sowie repetitiv und bieten kaum mehr als ein bisschen gehobene Langeweile. Da die Welt aber vor Aufgaben und Abenteuern nur so strotzt, wird wohl jeder Spieler genügend Quests finden, die ihm Freude bereiten. Grafisch bietet die PS4 Version leider nicht zu viel, vor allem wenn wir uns die aktuellen Spiele anschauen. Hier hinkt ESO deutlich hinter dem her, was eigentlich möglich wäre. Die riesige Welt von Tamriel kann grafisch nicht mit der PC Version mithalten und die meisten Landschaften beeindruckten nicht wirklich. Oft wirkt die Umgebung und deren Charaktere im Vergleich zu anderen MMOs überholt und lieblos. Das Spielen auf der Konsole mit dem Pad fühlt sich einfach und natürlich an. Bewegen, Kämpfen und das Navigieren durch die Menus funktioniert einwandfrei und vor allem Skyrim Spieler sollten sofort damit vertraut sein. Voicechat wurde in der Konsolenversion mit integriert, dafür fehlt die Chatversion komplett. Das ist eher unpraktisch bei einem MMO, welches zu einem Grossteil von der Interaktion zwischen den Mitspielern lebt. "Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited" bietet sowohl für solo Spieler wie auch für vollständige Parties genug zu tun. PvP, Craftingsystem, 4-Player Dungeons und Raids im Endgame sorgen dafür, dass der Spieler auch nach Erreichen des höchst Levels weiter beschäftigt ist und so die ganze MMO Erfahrung mitnehmen kann. Ohne monatliche Gebühren, doch mit einem soliden Gameplay und kurzweiliger Unterhaltung ist ESO auf alle Fälle eine alternative zu kostenpflichtgen MMOs, auch wenn es nicht ganz mit Titeln wie "FFXIV: Heavensward" mithalten kann. Fazit: "Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited" erscheint ohne monatliche Gebühren auf der PS4 und bietet dem Spieler ein riesiges MMO aus dem Skyrim Universum. Das Spiel wurde einwandfrei auf das Pad umgesetzt, was zu einem grösseren Spielerlebnis beiträgt, da der Spieler sich frei und einfach durch die Welt von Tamriel bewegen kann, die Kämpfe einem natürlich von der Hand gehen und so zu einem flüssigen Gameplay beisteuern. Grafisch bietet das Spiel nicht mehr als gutes Mittelmass, was bei den heutigen Möglichkeiten etwas verschenkt wirkt. Die Quests sind teils spannend, teils aber auch unnötig langweilig und repetitiv, dafür fehlt die gezwungene Grinding-Komponente, was einigen MMO-Spielern sicher entgegen kommen wird. Die nicht vorhandene Text-Chatfunktion ist ein grosses Manko, beeinträchtigt es das Zusammenspielen und Interagieren mit den Mitspielern doch ungemein. Treue Fans der Elder Scrolls Reihe, werden an "Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited" trotz alledem ihre grosse Freude haben und sich zurück in die Welt von Skyrim versetzt fühlen, auch wenn das MMO nicht mit dem Klassiker mithalten kann. Für andere Spieler bietet der heutige Markt wohl bessere und spannendere MMOs, insbesondere wenn jene bereit sind, eine monatliche Gebühr in Kauf zu nehmen.

  • The(G)net Review: Mario Vs Donkey Kong: Tipping Stars

    In dieser Neuauflage vom Action-Puzzle-Game „Mario vs Donkey Kong“ werden der kleine Aufzieh-Roboter Mario und seine Freunde durch detailreiche, kleine Level gesteuert um Pauline zu retten. Die Holde wird, wie vom Mario-Versum durchaus schon bekannt, einmal mehr entführt. Der Vorgänger "Mario vs Donkey Kong", damals auf dem GBA erschienen, kommt nun mit dem Untertitel "Tipping Stars" auf die WiiU und den Nintendo 3DS. Das Game unterscheidet sich von der Spielmechanik nicht gross von der GBA Version, dennoch wurden einige Neuheiten hinzugefügt und die Grafik aufgemotzt. So steuert der Spieler nun Aufzieh-Mario und seine Freunde durch niedliche, oftmals knifflige Level, die immer wieder zum Grüblen auffordern. Die Hauptkampagne besteht aus sechs Welten mit je acht Levels. In jedem Kapitel führt der Spieler Aufzieh-Roboter Mario und seine Freunde an allerlei Hindernissen vorbei um am Ende zur Zieltür zu gelangen. Die verschiedenen Level sind gespickt mit allerlei Fallen und Sackgassen, die es zu umgehen oder überbrücken gilt. Dies macht der Spieler, indem er auf dem Touchscreen den Weg für Mario und seine Crew ebnet. Er muss Fallgruben mit Stahlträgern überbrücken, Sprungfedern anbringen um Abgründe zu überwinden oder Mario mit Waffen ausrüsten um Feinde aus dem Weg zu räumen. Das ganze wird dadurch erschwert, dass dem Spieler nicht unzählige Gegenstände zur Verfügung stehen und er oft nur zu neuen kommt, indem er sie andersorts abbaut. Ausserdem sind Mario und seine Freunde einmal geweckt, watscheln sie gedankenlos einfach gerade aus und sind nicht mehr zu stoppen. Oft kann nur noch eine schnell hochgezogene Wand die Mario-Lemminge vor dem sicheren Tod bewahren. Auch Richtungswechsel gelingen nur, wenn die Roboter gegen eine Wand laufen und zum Umkehren gezwungen werden. Während die kleinen Aufzieh-Roboter durch die Levels gesteuert werden, trifft der Spieler auch auf viele andere Gesichter aus dem Mario-versum, beispielsweise die alt bekannten Shy Guys. Um diese aus dem Weg zu räumen, müssen die kleinen Figuren entweder direkt auf deren Kopf springen oder mit einer Waffe ausgerüstet werden, um die Feinde niederzuschlagen. In jedem Kapitel finden wir auch Gegenstände zum Einsammeln, wie Coins für einen höheren Punktestand oder Baumaterialien, die wir brauchen um die kleine Mario-Crew sicher ins Ziel zu geleiten. Je weiter wir in die Welt von "Mario vs Donkey Kong" stossen, desto schwieriger und komplexer werden die Levels. Jede Welt bringt einen neuen Mechanismus dazu und bedient sich gleichzeitig aus den vorhergegangenen. Wo die ersten Zonen noch sehr einfach gehalten sind und den Spieler ans Gameplay langsam heranführen, sind die höheren Welten komplexe Rätsel, die einen zum Nachdenken bringen. Noch schwieriger wird es, wenn es heisst die Figürchen an andere Zielorte zu führen. So muss Peach zur Peach-Tür und Mario zur Mario-Tür und das alles innert der selben kurzen Zeitspanne. Ist das Zeitfenster zwischen dem Eintreffen der Figuren im Ziel zu gross, verschliessen sich die Türen und das Level gilt als verloren. Jedes überstandene Level belohnt den Spieler mit einer Bronze-, Silber- oder Gold-Trophy, welche sich aus den eingesammelten Geldstücken wie auch aus der gebrauchten Zeit zum Abschliessen des Levels zusammensetzt. Oft verhindert schon ein kleiner Fehler oder ein eingeschlagener Umweg das Erreichen des Gold-Pokals. Die Trophies stehen ausserdem für Sterne und so erhält der Spieler neben dem Pokal auch noch ein, zwei oder drei von diesen. Die Mainkampagne ist relativ kurz gehalten. In etwa vier Stunden kann ein geübter Rätsel-Spieler das Game beenden. Andere werden sich wahrscheinlich etwas länger durchkämpfen müssen, da einige der Level schon ganz schön schwierig sind. Zusätzlich neben den Hauptkapiteln finden wir auch noch zwei dutzend Bonus Level, welche den Schwierigkeitsgrad noch etwas steigern und weitere Mechanismen hinzufügen. In "Tipping Stars" kann der Spieler auch eigene Level im Editor erschaffen und sie für andere Bewohner des Miivers bereitstellen. Es gibt eine grosse Auswahl an Gegenständen und Baumaterialien um eigene Rätsel zu entwerfen und im Eintausch gegen Sterne, können noch mehr erworben werden. Die Sterne werden zum einen durch Lösen von Kapiteln freigespielt, können aber auch mit eigenen Leveln verdient werden, in dem andere Spieler ein Trinkgeld da lassen, wenn ihnen ein Rätsel besonders gut gefallen hat. Das Spiel erscheint exklusiv im Nintendo eShop und wird als Cross Buy angeboten, heisst egal ob der Spieler es für die WiiU oder den 3DS kauft, er erhält den Download-Code für beide Versionen. Fazit: „Mario vs Donkey Kong: Tipping Stars“ ist ein niedliches, kurzweiliges Puzzle Game, das allerdings erst in den höheren Levels, wenn alle Gegenstände freigespielt sind, sein volles Potential entwickelt. Da sich das ganze Spiel auf dem Touchscreen abspielt, fällt die 3D Funktion des 3DS komplett weg, was den Spielspass allerdings auf keinen Fall trübt. Der Touchscreen funktioniert einwandfrei mit dem Spiel und reagiert sofort und ohne Verzögerung auf alle Befehle. Animationen und Grafik der Figürchen und Hintergründe sind allesamt sehr niedlich, wie wir das eben von Nintendo kennen; das steuert nicht unwesentlich zum Spielspass bei. Etwas schade ist, dass nicht etwas mehr Gewicht auf die Story gelegt wurde. Wir wissen nicht genau, warum Mario und seine Crew als kleine Aufziehroboter willenlos durch die Level rauschen, und wie das zur Rettung von Pauline beitragen soll. Dennoch machen die kleinen Rätsel Spass und vor allem Fans von Kniffelspielen werden hier sicherlich auf ihre Kosten kommen; zusätzlich bietet der Editor und die Level im Miivers genügend an Beschäftigung. Für alle Anderen ist es ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, der allerdings in den späteren Levels durchaus frustrieren kann, wenn die Zähne an den doch sehr komplexen Rätseln ausgebissen werden.

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