The(G)net Review: Ghost of Tsushima - Iki Island DLC

Sucker Punch's Super Samurai Sakai säbelt sich im "Directors Cut" ab sofort auch auf der PS5 durch Tsushima, inklusive neuem DLC "Iki Island". Es werden wieder Katanas gewetzt und Mongolen gehetzt!


Ghost of Tsushima Directors Cut Iki Island DLC Test Review

Chefredaktion: "Lust auf den Ghost of Tsushima DLC?"

Redaktionsknecht: "Klar!" 😃

Chefredaktion: "Der Avengers DLC und Mortal Shell Vicious Cycle sollte auch noch gemacht werden."

Redaktionsknecht: "Ähhhh, wie bitte?" 😧

Chefredaktion: "Ja, im Moment ist nicht viel los. Sommerloch. Wir brauchen Content."

Redaktionsknecht: "Ich habe aber auch noch ein Leben in der echten Welt..."

Chefredaktion: "Du möchtest doch auch in Zukunft gratis Games, oder?" 😈

Redaktionsknecht: "Ach leck mich doch, gib her, ich machs! X£&Xd$f$f!!!" 🤬😂


Obwohl wir letzten Juli sämtliche Schurken aus Tsushima verjagt haben, lassen die nordasiatischen Störenfriede einfach nicht locker. Ein unbekannter Mongolenstamm überfällt das nahgelegene Eiland Iki und schikaniert die Inselbevölkerung. Die Eindringlinge werden von einer mächtigen Priesterin angeführt, die Sakai nach erlittenem Schiffbruch gefangen nimmt und ihm einen halluzinogen Trunk einflösst.


Ghost of Tsushima Directors Cut Iki Island DLC Test Review

Storytechnisch kriegen wir wieder die volle Samurai-Packung um Verrat, Zwietracht und Gnadenlosigkeit um die Ohren geschmissen. Wir treffen neue und alte Charaktere, holen uns von geschundenen Insulanern Nebenquests ab und zerlegen Horden von Mongolen. Diesmal werden die Besatzer öfters von einem singenden Schamanen begleitet. Jodelt der Hexenmeister, werden sämtliche Gegner mit einem Schutzschild umgeben und sind kaum zu bezwingen. Also gilt es zuerst dem Trällerknaben das Maul zu stopfen, bevor ihr den Rest der Truppe erledigt. Die Kämpfe spielen sich genauso flüssig wie im Originalrelease (Test hier) und unser Schlachtross stampft dank einem neuen Skill ganze Feindesreihen in den Boden.

Ghost of Tsushima Directors Cut Iki Island DLC Test Review

Iki folgt in Sachen Detailfreude der Linie der Hauptmissionen, und ich würde sogar behaupten, dass Ghost of Tsushima wohl die schönste Open World vorweisen kann. Besonders das PS5-Upgrade erschlägt uns im Viertelstundentakt in Sachen Präsentation. Wahnsinn! Neue Minispiele wie Bogenschiessen und Flötenspielen (für die Katz) sind ebenso zu finden, wie neue Gewänder, Talismane oder Schreine.


Ghost of Tsushima Directors Cut Iki Island DLC Test Review

Kleiner Tipp am Rande: Nach den ersten Minuten im DLC verliert ihr vorerst euer Pferd und seid zu Fuss unterwegs. Tingelt nicht wie ich in der Pampa rum, um Seitenmissionen und Geheimnisse aufzuspüren. Folgt zuerst den ersten beiden Hauptsträngen, damit der Gaul wieder in eurem Besitz ist und ihr nicht stundenlang zu Fuss durch die Gegend gondelt.


Fazit:

Iki Island ist ein wahres 3-Stern Michelin 5-Gang Menü! Schnellschnetzler sabotieren die Mongoleninvasion auf Iki in 3 bis 4 Stunden. Ich hab mir aber Zeit gelassen, sämtliche Nebenquests gelöst und bin damit locker auf die doppelte Spielzeit gekommen. Für jeden Ghost of Tsushima Fan ist die Erweiterung Pflicht und mich würde es nicht wundern, wenn Sucker Punch vor Ghost of Tsushima 2 noch weitere DLCs nachschieben würde. Für mich persönlich der DLC 2021 schlechthin! Euer PS4 Save wird übrigens von der Cloud auf die PS5 portiert und auch eure bereits erspielten Trophies poppen automatisch auf euer Konto, solltet ihr die Disk-Version des Directors Cut für PS5 gekauft haben.



Die Test-Version des Ghost of Tsushima Director's Cut lief auf unserer PS5. Den dazu passenden Review-Key haben wir freundlicherweise von Sony Interactive Entertainment erhalten.



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