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- The(G)net Review: Captain Toad: Treasure Tracker
Wer hatte nicht schon alles sein eigenes Spiel? Donkey Kong selbstredend, Mario steht ausser Frage. Aber auch dessen Bruder Luigi, das Reittier Yoshi und selbst Fiesling Wario dürfen sich über ein eigenes namens gebendes Vollpreis-Spiel freuen. Was liegt da näher, als endlich auch dem allseits beliebten Pilzkopf sein höchstpersönliches Abenteuer zu widmen? Im Pilzkönigreich sorgen seit jeher andere für Furore. Sei es die Riesen-Echse Bowser mit unzähligen Entführungen der Prinzessin oder aber die Klempner-Brüder, die sich ganzer Heerschaaren an Gegnern mittels Hüpfattacken erledigen. Nun ist das Pilzwesen Toad und seine Sippschaft nicht unbedingt für seine Sprungkraft bekannt. Ganz im Gegenteil, steht doch der allseits hilfsbereite Kerl meist nur auf den einschlägig bekannten Ebenen rum und wirft mit Informationen oder Sternen um sich. Zumindest letztere spielen auch bei Captain Toad eine grössere Rolle, zu ergattern gilt es das glänzende Stück aber nicht mittels wagemutigen Akrobatikaktionen; vielmehr wird der Hirnschmalz des Spielers beansprucht. Spielern von Super Mario 3D World dürfte das Spielprinzip nicht ganz unbekannt erscheinen; zumindest nicht, wenn man die darin verpackten Captain Toad Abschnitte beachtete. Denn genau so spielen sich die mehr als 70 verschiedenen Levels von Treasure Tracker. Mittels geschicktem Drehen der stets frei manövrierbaren Kamera werden versteckte Abschnitte der Levels ersichtlich. Nun soll Toad (oder Toadette) möglichst ohne unschöne Gegnerberührungen auch dorthin gelotst werden. Lift-Plattformen und Schalterrätsel verkomplizieren den Weg dorthin auch schon mal. Hauptziel ist in jedem der übersichtlichen Levels das ergattern des Sterns. Das absolvieren der Nebenaufgaben, sprich dem Einsacken weiterer Gegenstände, motiviert dank lösbaren bis knackigen Aufgaben ebenfalls. Zudem gibt’s einige Bonus-Spielereien frei zu schalten. Ohne die zusätzlich im Abschnitt verstreuten Schätze wäre der Titel auch gar einfach zu lösen. Schwer ist die Abenteuer-Hatz zwar auch jetzt noch nicht, aber immerhin – zumindest in den späteren Levels – fordernd genug. Auf technischer Seite wirkt Toads Schatzsuche gelungen. Das Spiel ist hübsch präsentiert und bietet in etwa das, was von Rätselabenteuer dieser Art erwartet werden darf: Passable aber abwechslungsreiche Optik, unterlegt mit angenehmer musikalischer Berieselung. Nicht ganz überzeugen konnte dagegen die Bewegungssteuerung des Controllers, der Pilzmann läuft mittels Analogsticks deutlich präziser durch die Welten. Fazit: Richtig gute Puzzlers sind nicht an der Tagesordnung, schon gar nicht auf Nintendos aktuellster Konsole. Umso mehr freuen wir uns über Toads jüngsten Ausflug. Die rund 70 Abschnitte unterhalten insgesamt gut, werden aber nur selten richtig fordernd. Dennoch fühlten wir uns auf der Suche nach den überall verteilten Schätzen stets wunderbar unterhalten. Spieler mit einem ruhigeren Gemüt ohne Anspruch auf zu viel Gehirnakrobatik oder aussergewöhnlich hohe Joypad-Künste holen sich Captain Toad: Treasure Tracker unbedingt ins Haus. Zumal der Titel beim Händler des Vertrauens auffällig günstig angeboten wird.
- The(G)net Review: Donkey Kong Country: Tropical Freeze
Was haben wir über die Weihnachtstage für einen Spass mit Mario und seinen Pilzfreunden gehabt, Wii U sei Dank. Bis auf einige Klassiker im Online-Store wurde es dann wieder erschreckend still im Hause Nintendo. Zeit, die Primaten von der Leine zu lassen. Donkey Kong hat die Spielhallen-Geschichte mit definiert. Vor mehr als 30 Jahren warf der dickliche Affe mit Fässern nach Mario. Den Job der Prinzessinnen-Entführungen übernahm Jahre später die Riesenechse Bowser, Kong blieb wenig übrig: Er musste sich ein neues Einsatzgebiet suchen. Hierfür wechselte er in den 90er Jahren nicht nur sein Image, sondern auch das Genre. 1994 veröffentlichte Nintendo, damals in Zusammenarbeit mit Rare, das Super Nintendo Spiel „Donkey Kong Country“. Trotz PlayStation und Sega Saturn in den Stores, machte die Affenbande das 16-Bit Modul zum bestverkauften Spiel des Jahres. Zwei Modul-Nachfolger und eine mehr oder minder verunglückten 3D Reinkarnation später, wurde es wieder ruhig um die Primaten-Familie, sofern man Spin-Offs wie das Trommelspiel Donkey Konga ausser Acht lässt. Erst 2010 holte Donkey Kong zum grossen Comeback aus: Auf der Erfolgskonsole Wii fordert Donkey Kong Returns mit klassischer Jump’n Run-Kost und gewohnt anspruchsvollem Leveldesign die Spieler erneut zu Höchstleistungen. Dank durchwegs positivem Feedback der Spielergemeinde, erfreuen wir uns jetzt am sehr gerne gesehenen Nachfolger. In Kern bietet Tropical Freeze dasselbe Spielprinzip wie sein direkter Vorgänger. Das bedeutet nicht anders, als dass – sollte man mit der Wii-Mote spielen – es sich empfiehlt die Schlaufe am Handgelenk zu befestigen. Wenig Spiele auf dem Markt verlocken gerne mal damit, das Joypad direkt gen Mattscheibe zu werfen. Der Affe bewegt sich erneut durchwegs auf einer Ebene, auch wenn gelegentliche Kameraschwenks auf die theoretisch vorhandene dritte Dimension aufmerksam machen. Das „fehlende“ 3D-Spielprinzip macht den Titel aber zu keiner Zeit einfacher. Im Gegenteil, bei Donkey Kong handelte es sich seit jeher um bockschwere Titel, dieser Tradition folgt auch Tropical Freeze. Aber auch jener, dass begangene Fehler stets im direkten Zusammenhang mit dem mangelndem Können des Spielers stehen. "Schwer aber fair trifft" das Konzept auf den Punkt. Das ist Kennern der Vorgänger bereits bekannt und sogar mit ein Grund, dem Affentreiben dermassen verfallen zu sein. Das Prinzip Super Ghouls’n Ghosts bzw., um mehr in der Aktuelle zu bleiben, Dark Souls ist süchtig machend und funktioniert in Kombination mit einer perfekten Spielbarkeit immer wieder. Jene ist wie selbstverständlich wieder gegeben. Punktgenau lässt sich Donkey Kong über die Ebenen steuern. Einmal mehr wird er von seiner ganzen Familie unterstützt. Dadurch bleibt Kong länger in der Luft oder, das ist neu, darf mittels Cranky Kong’s Gehstock à la „Duck Tales“ über sonst tödliche Passagen springen. Die Spezialfähigkeiten fügen sich einwandfrei ins rundum gelungene Spielprinzip ein und werden oft auch benötigt, um etwaige Geheimpassagen zu entdecken oder Puzzleteile sowie Kong-Buchstaben zu ergattern. Sollten die sechs oft überraschend langen Levels dann doch zu fordernd sein, werden Extra Gegenstände gekauft, um sich die harte Jump’n Run Arbeit ein wenig zu erleichtern. Letztendlich hilft aber nur üben, üben, üben. Ein Zwei-Spieler Coop-Modus ist zwar mit dabei, aber einfacher wird der Titel dadurch keinesfalls. Ähnlich wie in Super Mario 3D World werden die Abschnitte grösstenteils schwerer weil hektischer, sollte ein Sofa-Kollege mit von der Partie sein. Audio-Visuell überzeugt Donkey Kong Country: Tropical Freeze bereits in den ersten Sekunden des Spiels. Das charmante Intro lässt die Vorfreude auf das Spiel aufleben und selbst der Titelscreen sorgt für gute Stimmung. Die in-Game Optik weiss dabei durchwegs zu überzeugen, endlich spielt sich der Affe in HD-Grafik. Musikalisch überzeugt Donkey Kong seit jeher mit rhythmischen Klängen, welche aber bei zu vielen Ableben - wie jede Musik - irgendwann ärgern kann. Das Wii U spezifische Gamepad wird übrigens zu keiner Zeit benötigt. Fazit: Ich bin ein bekennender Fan von Jump’n Runs der alten Schule, Donkey Kong zählt sich zu jener Gruppe und überzeugt dabei stets mit tadelloser Spielbarkeit. Der berühmt berüchtigte, oft gnadenlose Schwierigkeitsgrad greift zwischenzeitlich das Nervenkostüm an, motiviert aber im Umkehrschluss ungemein. Dazu die abwechslungsreichen Umgebungen sowie endlich HD-Optik, eigentlich spricht rein gar nichts gegen den Kauf des neusten Donkey Kong Abenteuers. Sollte ein fehlender Wii U das einzige Gegenargument sein, würde sich ein Konsolen Kauf spätestens jetzt lohnen, zumal Mario Kart 8 bereits in den Startlöchern steht.
- The(G)net Review: Dr. Mario
Langsam kommt die Virtual Console Lawine ins Rollen. Wobei von einer Lawine zu sprechen noch zu verfrüht sein mag. Dennoch füllt sich zumindest im NES Lager die Spiele Auswahl immer mehr. Ein weiterer Mario-Titel buhlt seit Februar um die Gunst der Spieler. Nach den Jump’n Run Sidescrollern der jüngsten Vergangenheit versucht sich Mario heuer erneut in einem fremden Genre. Nichts desto trotz, dass die seinigen meisterlichen Ausflüge seit jeher im hüpflastigen Bereich liegen, hat der Klempner seine Qualitäten bereits in unterschiedlichsten Gebieten unter Beweis gestellt. 1990 erschien mit Dr. Mario auf dem Nintendo Entertainment System ein Abstecher in den medizinischen Bereich des Pilz-Königreichs. Statt erneut die offensichtlich eher unselbstständige Prinzessin zu retten, versucht sich Mario als Pillendreher; im wahrsten Sinne des Wortes. Dr. Mario ist ein Puzzler wie er im Buche steht. Eine Variation aus Tetris und Columns. Statt Blöcke oder Formen werden hier Pillen mit verschiedenfarbigen Bakterien oder auch Viren kombiniert. Es gilt jeweils vier gleichfarbige Komponenten auf- oder nebeneinander zu stapeln, um die Pillen bzw. an jene angrenzende Bakterien zu eliminieren. Ein gutes Auge, genügend Reaktionsgeschick sowie die Fähigkeit, die jeweiligen zweiteiligen Pillen am korrekten Bildschirm-Fleck abzulegen helfen dabei, Mario zum Erfolg zu führen. Jener wird, je weiter das Spiel voranschreitet, Genretypisch immer schwerer zu verwirklichen. Die Pillen fallen frei nach Ur-Vater Tetris konstant schneller auf den Grund des Arzneibehälters und verhindern so das wohl überlegte ausschalten des fiesen Virus. Übrigens genauso Genre-typisch: Es gewinnt, wer die höchste Punktzahl erreicht – einem Krankheitsbefall-Endgegner braucht sich der Schnurrbartträger nicht zu stellen. Da die Punktehatz alleine auf Dauer möglicherweise zu eintönig wird, bietet Dr. Mario einen gelungenen Zwei-Spieler Modus an. Jetzt wird um die Wette mit Pillen geworfen. Wie im 1-Spieler Modus lösen geschickt platziere Medis Auflösungs-Kettenreaktionen aus. Im Duell bedeutet das für den gestressten Gegner eine Extraladung Pillen in seinem Glas, was selten zu einem Vorteil wird. Fazit: Dr. Mario bietet ein gelungenes Puzzler-Konzept das auch langfristig unterhält. Nicht aber dank einzigartigen Designentscheidungen, sondern insbesondere durch die nur schmale Variation eines erfolgsversprechenden Spielkonzepts, welches bereits mit Tetris tausende von Spielern bei der Stange hielt. An dessen Faszination schafft es Mario in den Doktoren-Klamotten zwar nicht, für eine gelungene Runde zwischendurch oder ein spannendes Sofa-Duell gegen Freunde reicht es aber allemal auch heute noch. Zumal die Musik teilweise zum mitträllern einlädt und die spärliche Grafik schon damals kaum Raum zum Altern hatte.
- The(G)net Review: Fast Racing Neo
Schnell, schneller, WipeOut – so lautete die Formel in der Vergangenheit. Shin’en versucht diese Tatsache zumindest auf Nintendos Wii U zu verändern. An Geschwindigkeit scheint es dem Titel nicht zu mangeln, ob auch in anderen Bereichen mit den grossen Vorbildern mitgehalten werden kann? Fast Racing Neo ist ein Download-Only Titel und derzeit nur auf Nintendos aktueller Heim-Konsole im Angebot. Dass es sich nicht um ein im Handel erhältliches Retail-Produkt handelt und noch dazu der erschwingliche Preis, diese Tatsachen lassen oft einfacher über den ein oder anderen Makel eines Spiels hinwegsehen. Das schöne bei Fast Racing Neo ist, dass es diesen Bonus kaum benötigt. Die drei verschiedenen Spielklassen sind nicht nur ultra schnell, sie sehen auch durchwegs sehr hübsch aus und gehen flüssig über den Screen. Grafisch gibt es kaum etwas am Spiel zu kritisieren. Ein Geschwindigkeitsrausch, wie er dem virtuellen Rennfahrer hier präsentiert wird, gab’s seit WipeOut oder dem guten alten F-Zero kaum mehr zu verzeichnen. Shin’en orientierte sich dabei eher an Letzterem. So gibt es keine Waffen, der Fokus soll auf Renn- und Rempel-Action liegen. Um der (starken-) Konkurrenz doch den Schneid ab zu kaufen, sammelt der eigene Flitzer Boost-Kugeln und fliegt über auf der Strecke verteilte Speed-Felder. Die nahezu perfekte Nutzung jener, sowie hervorragende Strecken-Kenntnisse sind gefordert, um letztendlich Platz 1 in den zur Verfügung stehenden vier verschiedenen Ligen zu erlangen. Banden-Berührungen kosten dabei nicht Geschwindigkeit im Ausmasse eines WipeOuts oder gar Ridge Racers, was auch Anfängern rasche High-Speed Erfahrungen beschert. Tunlichst zu vermeiden sind Stürze in die Tiefe, jene kosten dermassen Zeit, dass die Top-Platzierungen kaum mehr zu erreichen sind und ärgern selbstverständlich besonders, wenn sie kurz vor Renn-Ende passieren. Wer nicht nur gegen die KI antreten möchte, startet ein 4-Player Splitscreen Rennen auf dem heimischen Fernseher. Das ist löblich und läuft erstaunlich flüssig, wenn auch die Übersicht unter dem deutlich kleineren Bildschirmausschnitt leidet. Mehr Bild gibt’s in Online-Rennen, leider aber ohne Bestzeiten-Vergleich. Zu kritisieren gibt es wenig, dennoch ist nicht alles Gold was glänzt. Fast Racing Neo ist das ideale futuristische Raser-Spiel für zwischendurch, oder um Freunden die Geschwindigkeits-Grenz-Erfahrung auf dem Wii U zu zeigen und mit jenen um die Wette zu rasen. Die Renn-Welt der Zukunft wurde ansonsten kaum ausgeschmückt, das drückt auf die Langzeit-Motivation im Einzelspieler-Modus, zumal es kaum etwas frei zu spielen gibt. Fazit: Fast Racing Neo macht Spass, das in erster Linie aufgrund der wahnwitzigen Geschwindigkeit. Einfach ist es dabei allerdings selten und der Top-Speed lässt die spärliche Strecken-Auswahl nicht völlig in Vergessenheit geraten. Mehr Abwechslung, mehr Strecken, eine kreative Hintergrund-Story oder Online-Ranglisten sowie ein very-easy Modus hätten den Download Titel noch besser gemacht. Was bleibt ist ein definitiv empfehlenswerter Download, der aber nicht ganz an die Klasse der bekannten Konkurrenz heran reicht. Jene kostet aber auch ein Vielfaches.
- The(G)net Review: Family Party: 30 Great Games
Kürzlich ist mir zu Ohren gekommen, dass einige Minispiele-Sammlungen weniger bieten, als deren Name zu versprechen vermag. Selbstverständlich bin ich der Auffassung, dass es sich bei diesem Gerücht ausschliesslich um fieses Schlechtmachen handelt, oder? Neeeeeeeeeeein bin ich nicht. Nintendo hat bereits mit der Wii auf Konsolen das eingeläutet, was es auf Heimcomputern seit Jahren gibt, wenigstens seit der Einführung der CD-Rom: Spiele die gemäss Cover deutlich mehr versprechen als letztendlich drin steckt. Ein Schelm, wer jetzt denken mag, dass es sich bei der lustigen Familien Party um dasselbe Prinzip handeln könnte. Mit Sicherheit werden hier 30 grossartige, einzigartige, vielfältige und interessante Spiele geboten. Und gleich nochmals: Nein. Die Family Party wartet bereits mit einem Menü auf, das den Entwicklern möglichst wenig Aufwand bescheren sollte. Wieso dazu noch ein unsäglich schlechter Düdel-Sound im Hintergrund ablaufen muss, konnten wir uns dagegen nicht erklären. Jede durchschnittliche Fahrstuhlmusik wird als angenehmer empfunden. Übrigens ist das Erlebnis, in einem solchen zu fahren auch merklich unterhaltsamer als die folgenden Spiele. Sollte tatsächlich jemand die Lust verspüren, einen Teil der Lebenszeit mit möglichst langweiligen Minispielen zu verschwenden, dürfte die Wahl zu einem x beliebigen (schlechten) gratis Browsergame die bessere Alternative sein. Damit noch was dazu geschrieben ist: Die neuerlichen Controllerfunktionen des Wii U werden schlecht oder gar nicht genutzt. Das tut aber auch nichts zur Sache, wir sind froh, wenn wir das Joypad wieder beiseitelegen dürfen. Fazit: Zu 8- und 16-Bit-Zeiten gab es bei Nintendo so etwas wie eine Qualitätskontrolle. Zweck war, übermässiges Schund-Angebot zu verhindern. Wieso eine dermassen lieblos zusammengestellte Kollektion von uninspirierten und vor allem gähnend langweiligen Spielen zum Vollpreis im Regal steht, erschliesst sich mir nicht. Preisbewusste Spieler, die gerne mehr fürs Geld kriegen, holen sich – sofern es denn Minispiele sein müssen, das um Welten bessere Nintendo Land. Alternativ gibt es die 1000 Games Kollektion auf einer CD-Rom in der Grabbelkiste des nächsten Media Marktes. Unterhaltungswert: tendenziell höher, Preis: Einstellig.
- The(G)net Review: Excite Bike
Excite Bike erinnert neuzeitliche Videospieler an Trials. Im Gegensatz zu Trials, wo eine einzelne Strecke schon mal gut und gerne 30 Minuten dauert bis man nur
- The(G)net Review: F-Zero: Maximum Velocity
Spiele beim Konsolen-Release sind unausgegoren, öde und oft überflüssig wie ein Kropf? Mag diese Aussage auf neuere Konsolen-Generationen noch mehr oder minder zutreffen, so war das in der guten alten 16-Bit Zeit grundlegend anders. Neben dem überragenden Super Mario World sowie dem einzigartigen Pilot Wings veröffentlichte Nintendo selbst noch einen dritten Anwärter auf den Spielethron der ersten Software-Welle. In F-Zero wird weder gehüpft, noch mit Jetpacks hantiert, stattdessen setzte sich der Super Nintendo Spieler in eins von vier futuristischen Rennmaschinen. Ähnlich einem Hooverboat schweben die Maschinen über die Rennstrecken der Zukunft und zeigen die Power des neuen Mode-7 Effektes. In jedem der vier unterschiedlichen Karossen findet sich ein anderer Fahrer, alle mit individuellen Fahreigenschaften und einer am Rande erzählten und nicht weiter von Bedeutung erscheinender Hintergrund Geschichte. Was zählt ist letztendlich der Sieg. In verschieden starken Klassen werden einige Rennen absolviert, der Fahrer mit den meisten Punkten, holt sich den heiss begehrten Titel. Die Strecken selbst bieten nicht nur dank einer intelligenten Streckenführung einiges an Abwechslung. Die Rennen finden auf unterschiedlichen Planeten statt, so befinden sich die Strassen über Wasserwelten, Wüstenlandschaften oder einer futuristischen Stadt. Macht das eigene Fahrzeug zu oft Bekanntschaft mit der Konkurrenz oder der Streckenbegrenzung, geht die Energie und letztendlich auch die Fahrt zu Ende. Auf jeder Strecke gibt’s aber im Fall der Fälle ein begrenztes Energiefeld, welches beim Überfahren den Gleiter-Zustand wieder herstellt. Fazit: F-Zero überzeugt auch heute noch dank unterhaltsamen Rundkursen und einer passablen Mode-7 generierten Grafik. Wie die meisten Rennspiele, wurde der Titel aber nicht besser mit den ins Land gestrichenen Jahren. Fans der Serie holen sich den Klassiker für den Wii U und freuen sich an vorbeiziehenden Pixelmassen, untermalt mit treibend rockiger Musik. Den fehlenden zwei-Spieler Modus bedauern wir aber auch im Jahr 2013 noch ausgiebig.
- The(G)net Review: Hyrule Warriors
Einmal dem Legend Mode, welcher der Story folgt, dem Free Mode, wo die frei gespielten Levels mit einem Schauen wir uns zuerst den Legend Modus an. Auch hier treffen wir immer wieder auf alt bekannte Gesichter, wie zum Beispiel Dodonko aus Ocarina of Leider können nicht alle Figuren jedes Level im Legend Mode spielen, sondern immer nur die vorgegebenen
- The(G)net Review: Kirby und der Regenbogen-Pinsel
Von ihnen wird Kirby durch die Gegend getragen und geworfen, Feinde werden beharkt oder es werden Gegenstände
- The(G)net Review: Game & Wario
Seit Wario’s erstem Game Boy Ausflug trifft man das gemeine Konterfei von Mario auf jeder Nintendo Konsole an. Berühmt wurde der dickliche Fiesling letztendlich durch die Mini-Spiel Sammlung Wario Ware auf dem Game Boy Advance. Eine eben solche Spielesammlung verspricht auch Game & Wario zu sein. Tatsächlich überzeugten die Wario Ware Spiele die letzten Jahre auf jedem Gerät. Die wirr-abstruse Sammlung von irrwitzigen Mini-Mini Spielchen welche jeweils über nur wenige Sekunden andauerten, hatte stets ihren Reiz. Gerade weil die verschiedenen Reaktionstests so völlig anders waren, wollte man als Spieler immer sehen, was für verdrehte Ideen die Designer noch auf Lager hatten. Nach dem hervorragenden Nintendo Wii Auftritt von Wario durfte man auf den Wii U Nachfolger gespannt sein. Leider stellt sich bereits im Menü eine gewisse Ernüchterung ein. Zwar sind die bekannten Charaktere wieder mit von der Partie, aber statt unzähliger verrückter Minigames erwartet jeder von Warios Freunden den Spieler mit nur einer einzigen Spielvariante. Jene schwanken in ihrer Qualität massiv. Von „das würde ich gerne nochmals spielen“ bis zu „ich hoffe nicht noch weitere Lebenszeit damit verschwenden zu müssen“ wird alles geboten. Wie bereits aus anderen Wario Titeln bekannt, müssen erst Spiele abgeschlossen werden, um Zugang zu den nächsten zu erhalten. Ebenso kennen wir die überdrehten Comic-Geschichten welche um die Spiele herumgestrickt wurden. Über jene durfte man bereits in der Vergangenheit streiten; nur so viel: Interessanter wurden diese sicher nicht und über die Story lohnt es sich kaum, ein Wort zu verlieren. Wohl aber über die guten Dutzend Minispiele. Wie bereits angetönt schwankt deren Qualität von unter aller Sau bis zu richtig unterhaltsam. Kaum sinnvoll genutzt wird die Kombination GamePad Screen in Kombination mit dem Fernseher. Am interessantesten ist hierbei 9-Volt’s Angebot. Der Junge spielt im Bett klassische Wario Ware Games via Handheld, sollte aber eigentlich schlafen. Der Spieler übernimmt nun die Wario Ware Action auf dem Gamepad Screen und achtet gleichzeitig auf das Schlafzimmer, angezeigt am TV – sobald die Mutter auftaucht, wird das Handheld auf Tastendruck versteckt. Eine interessante Idee gepaart mit klassischen Wario Ware Microgames, wohltuend im Vergleich zum restlichen Angebot. In den übrigens Minispielen wird das riesen Joypad aus diversen Gründen hin und her geschwankt. So wird der jeweilige Charakter am TV über Skipisten gelotst oder in einer Art 2-D Shooter bis zum Levelende beweget. Ebenso werden Pfeile via Screen auf den Fernseher geschossen oder Alien-Raumschiffe mit der Bazooka via Joypad Fadenkreuz vom Himmel geholt. Selbstverständlich wird dabei immer mit dem Pad herumgefuchtelt. Gratis dazu gibt’s noch simple Puzzle Aufgaben und selbst gezeichnet wird auch noch: Dreiecke, Kreise und Linien in der richtigen Grösse. Hört sich langweilig an? Dann trifft es den Nagel auf den Kopf. Nur wenige der Minispiele lassen den Wunsch aufkeimen, nochmals zu den belanglosen und oft spassfreien Aufgaben zurück zu kehren. In dieser Form erinnert Game & Wario ein wenig an das letztjährige Nintendo Land. Kaum Ideen gepaart mit dem Versuch, unbedingt die neuen Gamepad-Funktionen in ein neues Spielkonzept würgen zu wollen. Da helfen letztendlich auch die vier Multiplayer Optionen nicht weiter. Einige davon machen zwar Spass, aber zu einem Partykracher wird Game & Wario deswegen noch lange nicht. Fazit: Ich habe mich auf eine neues Wario Ware gefreut, erhalten habe ich eine weitere Ansammlung von Simpel-Spielchen, die leider nicht annähernd an die lieb gewonnene Verrücktheit der Microspiele vergangener Tage herankommt. Was bleibt ist der Versuch, Wario Ware an die neuen Game Pad Funktionen anzupassen. Weniger wäre mehr gewesen. Hätte mir Nintendo 200 neue Micro Games vor die Nase gestellt, die man genauso gut auf dem DS hätte realisieren können, ich wäre zufrieden gewesen. So kann ich Game & Wario eigentlich niemandem richtig empfehlen, Schade eigentlich.
- The(G)net Review: Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen Sotschi 2014
November, es ist kalt. Bitterkalt. Die Luft riecht nach Schnee und der Nebel macht sich breit. Die Zeit des vermehrten Video-Spielens hat begonnen. Zeitgleich steht eine weitere Olympiade in den Startlöchern. Selbstverständlich lassen es sich die beiden Hüpf-Maskottchen nicht nehmen, mit von der Partie zu sein. Videospiel Veteranen erinnern sich an den in goldene Buchstaben gefassten Publisher U.S. Gold. Egal ob Sommer oder Winterspiele, die zugehörigen Lizenzen angelten sich die Engländer. Da U.S. Gold nach dem Kauf durch Eidos aufgelöst wurde und Konami seit jeher mit neuen Track & Field Episoden geizt, lag die teure Sportlizenz über Jahre brach. Der sich wieder aufbäumende Ex-Konsolenhersteller Sega sieht die Chance mit der schwächelnden Hüpfspiel-Riege aufzuräumen und rund um Sonic und Co. ein Wintersport Event zu basteln. Um dem lustigen Treiben noch mehr Qualität einzuverleiben kombiniert man den eigenen hüpfenden Igel mit Mario und seinen Kumpanen – die Lizenz zum Gelddrucken scheint damit besiegelt. Offensichtlich verkaufte sich der erste Teil auf dem Nintendo Wii oft genug, um eine Fortsetzung basierend auf der neuerlichen Winter Olympiade zu rechtfertigen. Gleichzeitig mit ein Grund, nicht zu viel an der Erfolgsformel zu ändern. Immer noch tummeln sich eine ganze Reihe von Sega und Nintendo Charakteren auf olympischem Gelände, alle mit dem Ziel möglichst viele Medaillen abzugreifen. Die Disziplinen haben sich ebenso wenig geändert: Curling, Skilaufen, Snowboard oder Eiskunstlauf stehen auf dem Programm. Angetreten wird gegeneinander, vorzugsweise mit menschlichen Kontrahenten auf derselben Couch, oder aber die fiese KI wird auf die Probe gestellt. Hierfür stellt Sega dem sportlichen Videospiele-Freund einen Singleplayer Modus zur Verfügung, der gar mit Boss Gegnern aufwartet und ein Sammelsurium der einzelnen Aktivitäten anzubieten hat. Selbstredend wird man das Spiel so ganz alleine nicht bis zu den Weihnachtsferien spielen, dafür wird zu wenig geboten. Da hilft auch ein erstmals vorhandener Online Modus nicht weiter. Zumal in jenem nicht alle Sportarten aufgegriffen werden können. Ausschliesslich in vier Turnierbereichen geht’s gegen menschliche Miteiferer rund über den Globus verstreut. Umso besser, dass man neben den üblichen Olympischen Disziplinen noch die eine oder andere Abart mit in das Spiel gepackt hat und damit für ein Plus an Abwechslung sorgt. Dass Sega rund zwanzig Nippon-Helden aufs Eis bzw. den Schnee schickt, erfreut ebenso wie die Integration der Mii-Charaktere. All das macht aber noch kein gutes Sportspiel, wie ist die Comicartige Umsetzung gelungen? Grafisch wird genug geboten, um sich nicht fragen zu müssen, versehentlich den Nintendo 64 an den Fernseher angeschlossen zu haben. Ebenso gerät man nie in Versuchung zu glauben, man müsste sich aufgrund der überragenden technischen Eigenschaften von Mario & Sonic im vorliegenden Fall keine Next-Gen Konsole mehr zulegen. Es tut seinen Dienst, mehr nicht. Bei einem Funsport Spiel dieser Art erwartet der gemeine Videospieler nicht viel mehr. Wieso nun Controller mit Motion Plus zwingend benötigt werden, ärgert Besitzer älterer Wii Hardware umso mehr. Zumal das Spiel alleine nicht den Kauf von mehreren Hardware Add-Ons rechtfertigen wird. Die Steuerung der einzelnen Events ist dafür schlicht zu simpel ausgefallen. Praktisch alle Sportevents werden durch drehen, schwingen, schütteln oder balancieren der Wii-Mote bedient, zwar variantenreich, aber auf Dauer zu belanglos, um länger an den Bildschirm zu fesseln. Fazit: Mario & Sonic tuen, was sie immer konnten. Sie erfreuen ein jugendliches, technisch anspruchsloses Publikum an vielen Mini-Sport-Events, die alleine auf Dauer viel zu wenig bieten. In der geselligen Runde zuhause ist die virtuelle Olympiade wie bereits beim letzten Mal durchaus zu empfehlen. Leider versäumt es Sega mit anständigen Turnier-Optionen und der Möglichkeit, die Aktivitäten auch via Pad-Steuerung anzugehen, eine auf Dauer interessante Sport Sammlung zu kreieren. Mangelhafter weil zu eingeschränkter Online Bereich spricht ebenfalls nicht für eine große Langzeit Unterhaltung. Fans der Olympiade oder deren virtuellen Teilnehmer und einem Hang zur Wii-Mote Steuerung machen mit dem Kauf sicher nichts falsch.
- The(G)net Review: Mario Kart 8
Mario und sein Gefolge gehen in die achte Runde. Mario Kart findet sich endlich auch auf Nintendos neuster Konsole ein. Zum ersten Mal stehen die Vehikel in HD Grafik am Start, ob das für die Pole Position im Fun-Racing Genre reicht? Mario Kart startet auf dem Wii U durch. Für langjährige Fans der Serie mutet die Zahl im Titel ein wenig befremdlich an, wieso nicht einfach Mario Kart U? Ein kleines aber feines Detail, von welchen es im neusten Rennspektakel rund um die Pilzköpfe, Klempner und Riesen-Echsen einige gibt. Gleich zu Beginn fällt das spartanisch gehaltene Menü auf. Grandprix, Lokaler- und Online Multiplayer sowie der Battlemode. Serienkenner sind von der Auswahl „Online“ möglicherweise überrascht, doch dazu später mehr. Wie schon sieben Mal zuvor starten wir die neuerliche Kart-Erfahrung im Singleplayer Grandprix Modus. Zur Auswahl steht eine Fülle von Charakteren. Fast genauso viele dürfen mit Cupsiegen freigespielt werden. Insgesamt über 30 Auswahlmöglichkeiten. Darunter die üblichen Verdächtigen wie Mario, Peach, Donkey Kong und Bowser. Neu dazu wurde die komplette Sippschaft von Bowser ins Rennen geschickt. Sicher ist: Sollte man nicht jegliche Charaktere aus dem Super Mario Universum abgrundtief verabscheuen, wird sich für Jeden ein Liebling heraus kristallisieren. Im Notfall geht es mit dem eigenen Mii zur Sache. Wie gewohnt verfügen die vielfältigen Fahrer über unterschiedliche Eigenschaften. So lässt sich Pilzkopf Toad äusserst gutmütig über den Asphalt steuern, wohingegen Waluigi mit mehr Geschwindigkeit auftrumpft, dafür aber mit einer trägeren Beschleunigung gestraft ist. Ist die Wahl gefallen geht es nicht etwa zur Routen-Auswahl. Stattdessen wird das passende Gefährt, dessen Bereifung sowie das gewünschte Gleitsystem dazu ausgesucht. Vom klassischen Kart bis hin zum Motorrad oder dem neu hinzugekommenen Quad Bike sind kaum Grenzen gesetzt. Die Fahrzeuge sowie deren Anpassungen unterscheiden sich dabei marginal im Handling und ermöglichen individuellere Rennbedingungen. Nachdem die Entscheidung zwischen 50cc, 100cc und 150cc bzw. dem Schwierigkeitsgrad getroffen wurde, geht es endlich zur Cup Auswahl. Egal ob Pilz, Blumen oder Blitz Cup, die neuen Strecken begeistern auf der ganzen Linie. Zum einen durch die glasklare und abwechslungsreiche HD Grafik, zum anderen dank einem ausgefeilten Streckendesign. In der achten Mario Kart Runde cruist der Klempner unter Wasser, schwebt über Abgründe und fährt gar den Wänden entlang. Immer auf der Suche nach einer Abkürzung oder einem weiteren kurzzeiteigen Turboschub. Auch die modernisierten Kurse vergangener Konsolen-Tage glänzen mit farbenprächtiger Optik und altbekannten melodischen Klängen. Selbstredend reichen erstklassige Streckenkenntnisse nicht, um den Kart am Ende der drei Runden als Erster ins Ziel zu bringen. Mithilfe mannigfaltiger Extras werden die Kontrahenten auf der Strasse malträtiert. Der liebgewonnene zielsuchende Rote Panzer steht wie auch der Turbo Pilz nach wie vor im Repertoire. Neu hat der Erstplatzierte endlich die Möglichkeit, sofern der Führende zuvor das notwendige Extra ergattert hat, den gefürchteten blauen Panzer abzuwehren. Endlich werden auf dem Weg zum Ziel wieder Münzen eingesammelt. Bei zehn Stück erreicht der Kart den möglichen Top-Speed. Wird das Vehikel durch ein feindliches Geschoss getroffen oder fällt das Fahrzeug von der Strecke, kostet das wiederum etwas von der hart verdienten Kohle. Erfreulich: Lakitu beeilt sich merklich mehr, um den eigenen Karren aus dem sprichwörtlichen Dreck zu holen. Zudem sorgen die Münzen für den notwendigen Wohlstand, um sich zusätzliche Kart-Teile zu erspielen. Ist der 50cc Cup noch in gut zwei Stunden und überall auf Platz eins durch, fordern die drei-stelligen Kubik-Stufen für die notwendige Einzelspieler Herausforderung. Sollte es dennoch langweilig werden geht’s ab zur Königsdisziplin; dem Multiplayer. Bis zu viert wird im Split-Screen um die Wette gefahren. Der Wii U Controller darf dabei nicht als zusätzliche Mattscheibe herhalten, dafür werden alle vorhandenen Joypads unterstützt. Wie bei kaum einem anderen Spiel werden langjährige Freundschaften auf eine harte Probe gestellt, wenn man selbst kurz vor der Zielflagge noch abgeschossen wird und so die ansonsten perfekt gefahrenen Runden doch nur als Dritt-Platzierter abschliesst. Ein merkliches Gummiband ist Mario Kart typisch noch immer vorhanden, allerdings ist es mithilfe erstklassiger Streckenkenntnisse und fehlerfreiem Fahren mehr denn je möglich, sich einen kleinen Vorsprung heraus zu fahren. Ist kein Freund anwesend, bietet sich in Mario Kart 8 erstmals die Möglichkeit, online zu spielen. Während dem Rennen leider gänzlich ohne Kommunikationsmöglichkeit. Zudem wird entweder ausschliesslich mit Bekannten (und einem durch CPU-Fahrer aufgefülltem Feld) oder nur mit gänzlich Fremden gespielt. Dafür dürfen wir im Splitscreen ebenfalls gegen die gesamte Welt antreten. Das Spiel läuft durchwegs rund und obschon die Online-Funktionen eher spartanisch anmuten, erfüllen sie ihren Zweck einwandfrei. Ziemlich verhunzt wurde dagegen der sonst so spassige Battlemode. Zwar werden noch immer die drei den Kart umkreisenden Ballons abgeschossen, nur findet das Getümmel nicht mehr wie bisher in einer eigens dazu kreierten Arena statt, sondern auf normalen Rennstrecken. Durch diese Design-Entscheidung ging viel von der vormals vorhandenen Dynamik verloren und der Reiz diesen Modus zu starten, tendiert schon schnell gegen Null. Fazit: Mario Kart 8 ist ein hervorragendes Fahrvergnügen, egal ob alleine, zu zweit oder gegen ein ganzes Feld menschlicher Fahrer aus aller Welt. Die neuen und alten Strecken begeistern stellenweise enorm oder entzücken durch Neuinterpretationen alt bekannter Kurse. Wenn wir auch gerne mehr Strecken aus der 16- und 64-Bit Zeit gesehen hätten. Einige Details ärgern dennoch. Wieso ist die als Standard aktive Auswahl nach jedem Rennen, eine Wiederholung zu sehen, statt gleich die nächste Strecke zu starten? Weswegen wurde der Battle-Mode fast komplett verhunzt? Sprachchat während des Rennens wäre doch gerade bei Mario Kart der fiesen Schadenfreude äusserst entgegenkommend? Alles Details die dem grossartigen Spielerlebnis keinen Abbruch tun. Hätte man sie aber ausgemerzt, würde hier das nahezu perfekte Spiel auf uns warten. So ist Mario Kart 8 nur fast perfekt und für jeden Fan der Serie ein klarer Grund, sich eine Wii U Konsole neben den Fernseher zu stellen – sofern dies nicht schon längst der Fall sein sollte.
- The(G)net Review: Mario Party 10
Kritiker mögen sie kritisieren, diese Einleitung in ein Mario Party 10 Review.
- The(G)net Review: Mass Effect 3 - Special Edition
Der Weg ist das Ziel. Im Falle von Mass Effect beinhaltete der Weg ganze drei Spiele und das Ziel wird mit dem letzten Teil der Trilogie erreicht. Obschon das Ende nicht jeden Geschmacksnerv getroffen hat, steht nun noch die Wii U Umsetzung an. Man darf sich bei einem Spiel wie Mass Effect durchaus die Frage stellen, wie sinnvoll eine Portierung auf ein System ist, bei welchem die beiden storyprägenden Vorgänger noch nicht mal spielbar sind. So entfällt automatisch das importieren des liebgewonnen Sheppards aus Teil eins und/oder zwei. Selbstverständlich macht das Mass Effect 3 auf dem Wii U nicht zu einer schlechteren Ausgabe, Spieler welche die Vorgeschichte nicht hautnah erlebt haben, werden aber im dritten Teil der Saga weniger emotional vorbelastet sein und kaum dieselbe Begeisterung für die Charaktere aufbringen können. Ansonsten erhält der Wii U Besitzer, was Xbox 360 bzw. PlayStation 3 Inhaber bereits seit Monaten kennen und lieben gelernt haben. Mass Effect 3 schliesst die Serie gelungen ab. Das nervtötende Planentenscannen wurde auf einen erträglichen Rahmen reduziert und scheint auch ein wenig an Sinn dazugewonnen zu haben. Immer noch sammelt der weibliche oder auch männliche Hauptcharakter eine Armee um sich, welche den Krieg zusammen mit ihm/ihr gewinnen soll. Dazu gesellen sich, für Spieler der Vorgänger bekannte, Freunde mit jeweils speziellen Kampf- und Charaktereigenschaften. Die Actionsequenzen spielen sich wie bei der Konkurrenz auch flüssiger und interessanter als beim zweiten Teil und motivieren dadurch noch mehr. Die Story bringt eine epochale Geschichte zum finalen Ende, entsprechend liegt der Hauptaugenmerk weniger auf dem multikulti Freundeskreis, als auf dem Krieg gegen die allgegenwärtige Bedrohung aus dem All. Wii U Besitzer erhalten somit ein grossartiges Spiel, ohne aber gross etwas Neues zu sichten. Auf Konkurrenzkonsolen erhältliche Download Contents fanden wir nicht auf der Disc, was bei einer Special Edition doch eher einen faden Beigeschmack hinterlässt, speziell wenn jene Monate nach dem originalen Release auf den Markt geworfen wird. Ansonsten haben wir an der Nintendo Konsole selbstverständlich das neue Gamepad im Einsatz. Bei Mass Effect 3 macht sich jenes durch einen stets ersichtliche Karte bemerkbar. Zusätzlich dürfen gewisse Aktionen nun über Icons auf dem Joypad-Screen aktiviert werden. Diese Zusatz-Funktionen wurden wunderbar ins bisherige Spiel eingebettet und funktionieren auch wie gewünscht, ob sie wirklich gebraucht werden, darf jeder für sich selbst entscheiden. Fazit: Mass Effect funktioniert auch auf der Nintendo Konsole. Ein erstklassiges Spiel bleibt weiterhin top. Wii U Spieler, welche den Titel noch auf keiner anderen Konsole gespielt haben, machen mit diesem Kauf ganz sicher nichts falsch. Spieler der vorangegangenen Teile dürften sich noch einen Deut vertrauter fühlen mit den unterschiedlichen Charakteren sowie der durchwegs interessant erzählten Geschichte, aber auch für Story-Neulinge bleibt Mass Effect 3 absolut empfehlenswert.
- The(G)net Review: Mega Man 6
Heuer erwartet die Videospiel-Gemeinde ein äusserst schmackhaftes Stück Software. Mega Man ist kein unbeschriebenes Blatt auf Nintendo Konsolen und Teil sechs die letzte Ausgabe für die 8-Bit Hardware. 2014 noch spielbar? Tatsächlich handelt es sich bei den Mega Man Spielen um Titel, die den Zahn der Zeit relativ unbeschadet überstanden haben. Grafik und Sound bleiben auf 8-Bit Niveau, die simple Spielmechanik funktioniert aber auch heute noch. Der sechste Teil der Roboter-Action zeichnete sich bei vielen Fans durch einen faden Nachgeschmack aus. Das Gleiche nochmals, kaum Neuerungen, zu einfach, das waren die vielgehörten Kritikpunkte. Capcom lancierte in den 90ern einen Wettbewerb, wo Fans eigene Endgegner entwerfen durften. Einige davon haben es ins fertige Spiel geschafft. Ob man ohne diese vorausgegangene Aktion überhaupt noch einen letzten Teil fürs NES programmiert hätte, bleibt offen. Tatsächlich befand sich zum Release-Zeitpunkt bereits vor den meisten Fernsehern eine 16-Bit Konsole, sei sie nun von Sega oder eben Nintendo. Mega Man X stand kurz vor der Veröffentlichung für das Super Nintendo und 8-Bit war eigentlich tot. Alles Gründe dafür, dass es Mega Man 6 nie über den Atlantik geschafft hat. Europäische Spieler holten sich den Import oder haben bis heute gewartet, jetzt steht der Download auf der Virtual Console zur Verfügung. Spieler die bisher nie oder nur wenig mit Mega Man in Berührung kamen, werden sich mit Teil sechs wunderbar unterhalten. Die angesprochenen Kritikpunkte treffen jene nur am Rande. Das Spiel sieht in Anbetracht der damalig kargen Hardware Möglichkeiten sehr gut aus. Die Levels sind farbenprächtig und bevölkert von diversen, auch grösseren Gegner-Arten. Musikalisch finden wir sicher nicht den Höhepunkt der Serie in diesem Teil, die klassische Piep-Musik des Nintendo Entertainment Systems weiss aber durchwegs zu gefallen. Wie von der Virtual Console gewohnt, dürfen im Jahr 2014 Speicherstände angelegt werden. Das macht insbesondere Titel wie Mega Man heute deutlich geniessbarer. Obschon die einzelnen Abschnitte nicht unnötig in die Länge getrieben wurden, bleibt auch dieser Teil der Serie eine gnadenloses Jump’n Shoot Erfahrung. Punktgenau will der blaue Held über die Plattformen gesteuert werden. Die variantenreichen Roboter-Gegner beharken Mega Man dabei unentwegt. Ist ein Gegner erledigt und wird Mega Man typisch der nächste Bildschirm betreten, welchen man wiederum in die vorherige Richtung verlässt, befindet sich auch der zuvor erledigte Feind wieder im Bild. Diese Spielmechanik muss man mögen, ansonsten wird man mit Capcoms Maskottchen nicht warm werden. Und obschon einige Fans den zu leichten Schwierigkeitsgrad bemängeln: Mega Man 6 ist kein einfaches Spiel. Doch wer Mega Man kauft, der weiss das schon vorher. An der grundlegenden Spielstruktur hat sich kaum etwas gändert: Erneut wird der Spieler durch acht unterschiedliche Level-Themen gehetzt und mäht dabei alle sich in den Weg stellenden Gegner nieder. Immer noch warten am Ende einzigartige Boss Gegner, deren Bewaffnung man nach dem errungenen Sieg selbst einsetzen darf. Neu gibt’s ein Jetpack und Mr. X als im Intro angekündigten finalen Endgegner. Ein Mega Man ohne Dr. Willy? Diese Frage lassen wir mal so im Raum stehen. Fazit: Ein gelungenes Jump’n Shoot für das NES, welches aber nicht ganz die Qualität der Vorgänger halten kann. Dennoch erwartet Fans der Serie einige unterhaltsame Stunden, Anfänger möglicherweise sogar Monate. Denn manch Unkenrufen zum Trotz: Mega Man 6 bleibt eine beinharte Spielerfahrung, in welche man sich richtiggehend hineinbeissen muss, andernfalls bleibt das Treffen mit Mr.X abseits des Intros aus.
- The(G)net Review: New Super Mario Bros. U
Der nachfolgende Satz erscheint mir merkwürdig vertraut: Keine neue Nintendokonsole ohne neues Super Mario Abenteuer. Ein Körnchen Wahrheit steckt aber auch wirklich in der Aussage. Schlecht ist das keineswegs, haben doch die vergangenen Eskapaden des Klempners auf der ganzen Linie überzeugt. Man soll den Leser nicht unnötig auf die Folter spannen: Auch die Wii U Levels von Mario und seiner Sippschaft spielen sich wie aus einem Guss. Am bewährten Spielprinzip sowie der vorzüglichen Spielbarkeit wurde (mit Recht) rein gar nichts geändert. Die Erfolgsformel wurde mehr oder weniger unverändert ins HD-Zeitalter portiert. Daraus schliesst sich aber auch, dass New Super Mario Bros U kein Mario 64 ist. Die Innovationen darf man mit der Lupe suchen, und findet dennoch nur wenige. Neu ist, dass der Freundeskreis im Mehrspielermodus zu Fünft ran darf. Wobei der fünfte Spieler den neuartigen Wii U-Controller in den Händen hält. Hiermit steuert derjenige nicht etwa Mario, Luigi oder einen Pilzkopf wie seine Mitstreiter, nein; er verändert die aktuelle Spielewelt auf dem Fernseher via Touchscreen-Berührungen. Um die Mitspieler zu unterstützen (oder jene gezielt in den Wahnsinn zu treiben) werden so längere Blöcke ins Bild gezaubert. So wird der freie Fall in den Abgrund von Mario und Co. vermieden, aber auch das gezielte Sprünge abgeblockt, indem der sprichwörtliche Block über die zuvor noch freistehende Sprungbahn gelegt wird. Das mag für einige Minuten unterhaltsam sein, nach kurzer Spielzeit wünscht sich der Herr der Blöcke aber die Kontrolle über einer der vier Hauptcharaktere. Diese Zusatzfunktion wurde offensichtlich im Hau-Ruck Verfahren eingefügt, um das neue Wii U Joypad entsprechend zu würdigen. Weit sinnvoller ist da die (wieder-)Einführung einer zusammenhängenden Oberwelt. Langjährige Kenner des Klempners kennen die Spielewelt bereits aus Super Mario World. Ebenso aus jenem, unter vielen Nintendo Veteranen als bestes Spiel aller Zeiten betitelte, Videospiel stammt der grüne Dino Yoshi, auch genannt „Das Pferd“. Lange vermisst, endlich wieder mittendrin im Geschehen. Und ganz ehrlich, alleine diese beiden oben genannten „Neuerungen“ rechtfertigen den Kauf von New Super Mario Bros U. Dennoch liess man sich im Softwarelabor nicht lumpen und spendierte den hüpfenden Helden noch eine zusätzliche Hilfe. Neben bekannten Specials wie Pilzen und Blumen, sammeln die Brüder nun auch noch Eichelpilze um in schwebende Flughörnchen zu mutieren, die sich zudem an Wänden festhalten dürfen. Später im Spiel folgen wie gewohnt noch absurdere Anzüge, welche die ausgefeilten Levels ein wenig vereinfachen. Was Neues gibt es zudem, und das darf man durchaus als Überraschung bezeichnen, auch in der Story: Zwar erwarten Mario und seine Kumpanen nach wie vor die üblichen Schergen rund um Bowser und seine hinlänglich bekannte Familie. Doch zum ersten Mal in der Geschichte von Super Mario wird nicht gleich zu Beginn des Spiels die holde Prinzessin entführt. Ansonsten bleibt sich das Spiel in der Weltengestaltung treu. Wiese, Wüste und Untergrundlevels wechseln sich mit Geisterschlössern und Obermotzwelten ab. Im Gegensatz zu den schier unzähligen vorangegangenen Episoden sehen wir diese nun zum ersten Mal in echter hochauflösender HD-Grafik. Das erscheint im ersten Augenblick beinahe als falsch, das menschliche Auge war wohl nicht zur Vorstellung imstande, Mario könnte sich tatsächlich mal durch HD-Grafiken bewegen. Diese stehen ihm aber äusserst gut zu Gesicht und nach bereits kurzer Zeit fragt man sich, wie man das jahrelang in der lausigen Qualität der Vorjahre ertragen konnte. Fazit: New Super Mario Bros U ist vieles, aber sicher nichts Neues. Dennoch reichen die Veränderungen im Spieldesign, zurück zu altbekannten Tugenden aus dem besten Spiel aller Zeiten, dazu kommt die wirklich hervorragende HD-Qualität der Welten. Letztendlich lohnt das Spiel nur schon der überfälligen und endlich ermöglichten hochauflösenden Grafik wegen. Alle anderen Spielqualitäten kennen wir von früher, und die haben, sowohl bezüglich Gameplay als auch Leveldesign immer noch viel mehr zu bieten, als die gesamte Konkurrenz vereint. Klarer Pflichtkauf für jeden Wii U Besitzer. Und im Gegensatz zu einigen anderen Schreiberlingen empfinde ich den klassischen Mario, ohne unzählige neuer Level- oder Gegnerideen, als erfrischend alt und entsprechend erstklassig gut.
- The(G)net Review: NES Remix 2
Den Deckel drauf setzt Link in Zelda II: The Adventure of Link.
- The(G)net Review: Nintendo Land
Nintendo Land kehrt zurück zu den vielsagenden Spieletiteln der 80er Jahre: Im Spiel steckt, was der Titel verspricht. Ob ein Spiel vollgepackt mit Nintendo Welten reicht, um sich die Wii U ins Haus zu holen? Nein, ausschliesslich aufgrund von Nintendo Land, braucht sich keiner die neue und noch teure Konsole unter den Fernseher zu stellen. Das heisst aber keineswegs, dass es sich bei Nintendo Land nicht um ein gutes Spiel handeln würde. Im Gegenteil: Nintendo Land überzeugt mit einer Reihe von mehr oder minder interessanten und vielseitigen Minispielen die vor allem eines grossartig können: Sie zeigen auf, was mit dem neuartigen Controller-Design für Möglichkeiten bestehen. Kaum ein anderer Hersteller hat es in den vergangenen Jahren geschafft, immer wieder durchwegs unterhaltsame Minispiele-Sammlungen auf den Markt zu bringen. Bei Nintendo geschah das in Form von Wario Ware oder den unzähligen Mario Party Spielen. Mit Nintendo Land wird eine neue Franchise geboren. Aufgrund der mannigfaltig vorhandenen virtuellen Welten eine durchaus passable Möglichkeit, eine Interessante Umgebung zu gestalten. Zuallererst bewegt sich unser Mii auf einer farblich überdrehten Landschaft. Hier befinden sich, sofern wir zuvor einen Internetzugang eingerichtet haben, auch andere Miis. Nicht etwa zur Interaktion, sondern schlicht um dem optisch eher bescheiden anmutenden Platz mehr Leben zu verleihen. Wirklich nutzbringend ist die Sache nicht, zumal die Minispiel-Anwahl über das Menü deutlich einfacher und optisch angenehmer von statten geht. Letztendlich stehen ein Dutzend verschiedene Attraktionen auf dem Programm. Jene variieren von „einmal gespielt, nie wieder aktiviert“ bis zu „das ist also der Grund, wieso eine Wii U vor mir steht“. Letzteres trifft insbesondere auf die ausschliesslich mit Freunden spielbaren Multiplayer-Events zu. Diese stechen dadurch hervor, dass ein Spieler den Bildschirm im Controller nutzt, um ähnlich bei Scotland Yard Dinge zu sehen, die seine Kontrahenten am Fernseher eben nicht zu Gesicht kriegen. Neben der Mario-Verfolgungsjagd sticht hier insbesondere Luigis Geisterhaus hervor. Bis zu vier menschliche Mitstreiter versuchen mittels Taschenlampe (und deren Licht) den fünften Spieler in Form eines Geistes einzufangen. Dieser wiederum ist in der Lage, sofern von den Kontrahenten nicht angeleuchtet, unsichtbar eben jene temporär aus dem Spiel zu nehmen. Da das Spiel eine gesunde Portion Taktik erfordert und effektiv den Nutzen des Gamepads präsentiert, handelt es sich hierbei klar um den Klassenprimus der Sammlung; unbedingt in einer geselligen Runde zocken! Leider präsentieren sich die weiteren Minispiele sehr kindgerecht und wissen nur selten über einen längeren Zeitraum zu überzeugen. Das mögliche Freispielen von Münzen fördert die Motivation auch kaum: Der angehäufte Geldbetrag wird ausschliesslich zum Ausschmücken des berühmt-berüchtigten Start-Platzes genutzt, welchen wir sowieso nach Möglichkeit aussen vor lassen. Dennoch zeigen die Spiele in verschiedenen Welten angesiedelt, sei es Donkey Kong, Metroid oder F-Zero, was das Gamepad noch für Möglichkeiten hat. Bewegungssensitive und Touchscreen-fordernde Aktivitäten stehen auf dem Programm. Alle in Ihrer Aufgabe dermassen simpel, dass man sich alleine kaum länger als einige Stunden damit vergnügen wird. Fazit: Nintendo Land hätte man durchaus der Konsole beilegen dürfen. Der fade Beigeschmack einer Kontroller-Demonstration will nie richtig verschwinden. Dennoch sorgt der Titel alleine für einige Stunden passabler Unterhaltung. Im geselligen Freundeskreis trumpft insbesondere die Geisterjagd ganz gross auf. Das alleine als Kaufgrund für eine Wii U zu werten wäre vermessen. Wer ohnehin schon im Besitz der neuen Konsole ist, sollte sich insbesondere bei gelegentlichem Kollegenbesuch den Titel ins Regal stellen. Eine bessere Präsentation bezüglich des Potentials der Wii gibt es kaum. Den umstrittenen Mii-Figuren sollte man aber nach Möglichkeit freundlich gesinnt sein – andere Charaktere gibt es nicht.
- The(G)net Review: New Super Luigi U
Seit Luigi im ersten Super Mario Bros. Spiel offiziell zum Player 2 abgestuft wurde, steht er permanent im Schatten seines älteren Bruders. Dieses Jahr, dem Jahr von Luigi wie Nintendo es offiziell nennt, dreht der schlankere und grössere Italiener aber auf und versorgt uns mit einer Vielzahl an Titeln in Grün. Darunter gehört auch der erste DLC von Nintendo für die Wii-U mit dem kuriosen Namen New Super Luigi U. Neben Nintendoland war New Super Mario Bros U das andere Spiel, welches nicht im Warenkorb fehlen durfte, wenn man die Konsole am Launch gekauft hat. Das solide Mario Abentuer aus der „New“-Reihe wird mit dem Luigi orientierten Add-On erweitert und kann online erworben werden. Wer den Launchtitel noch nicht hat, kann sich das Spiel auch als Stand-Alone-Version im Handel kaufen. Als DLC verändert sich im Wesentlichen nicht allzu viel. Alle bekannten Elemente von New Super Mario Bros U sind auch in diesem Titel vorzufinden. Jedoch gibt es 82 geremixte Levels zu überstehen. Überstehen ist in Zusammenhang mit New Super Luigi U nicht übertrieben, denn im Gegensatz zum eher einfachen Basistitel, haben sich die Entwickler ins Zeug gelegt um Luigi das Leben schwer zu machen. Die Levels sind zwar kürzer, jedoch sind sie um einiges tückischer gestaltet. So reiht sich ein Abgrund an den nächsten und ganze Haufen von Gegnern tummeln sich gleichzeitig auf dem Bildschirm. Zeit um das Weiterkommen zu studieren gibt es auch keine. Jedes Level startet mit dem nervenaufreibendem „Beeil dich“-Jingle aus vergangenen Super Mario Bros. Titeln und es stehen jeweils nur 100 Sekunden zur Verfügung. Wem das noch nicht genügt, hat mit der eigenartigen Steuerung von Luigi noch ein zusätzliches Handicap. Im Gegensatz zur Präzision von Mario, fühlt es sich an als ob man ständig auf einer Eisfläche schlittern würde. Richtungswechsel während Sprüngen sind auch nicht gerade die Sache vom jüngeren der beiden Brüder. Dafür bringt Luigi einen viel höheren Sprung und den typischen Schwebe-Strampler mit, welche im Verlauf vom Spiel als Vorteil genutzt werden können. Wer Probleme mit dem neuen Schwierigkeitsgrad hat, New Super Luigi U aber trotzdem spielen will, kann optional auch Mopsie als Spieler auswählen. Dieser kann zwar keine Power-Ups verwenden, dafür ist er unverwundbar. Wer diese Option auswählt sollte sich aber nicht damit brüsten das Spiel gemeistert zu haben. Ansonsten bleibt beim Spiel alles beim Alten. Hintergründe und Welten bleiben die Selben, Yoshi ist auch Luigi ein loyaler Freund und es gibt in jedem Level drei Goldene Münzen zu finden. Fazit: Wer einen vollkommen neuen Titel mit New Super Luigi U erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Wer aber mehr aus seinem New Super Mario Bros U Spiel herausholen will und eine Herausforderung sucht, wird nicht enttäuscht werden. Das Leveldesign ist durchs Band gelungen und die neuen Mechaniken die den Spieler handicapieren können den Spass-Faktor gegenüber dem Basistitel steigern. Es kann aber auch frustrierend sein, denn sind wir mal ehrlich, Mopsie ist zwar lustig aber wer ein Level mit Mopsie anstatt Luigi übersteht, gibt insgeheim zu ein Weichei zu sein. Ausserdem ist das Spiel für einen herunterladbaren Titel aussergewöhnlich teuer und als Disc-Version sogar noch teurer.
- The(G)net Review: Pikmin 3
Ob der Titel der Wartezeit von 8 Monaten gerecht werden kann oder nicht erfahrt ihr im Review. erscheint jedes einzelne Pikmin eine Seele zu haben im Gegensatz zu den stieren Truppen aus Spielen wie Age of

























