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4373 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“
- The(G)net Review: Family Party: 30 Great Games
Kürzlich ist mir zu Ohren gekommen, dass einige Minispiele-Sammlungen weniger bieten, als deren Name zu versprechen vermag. Selbstverständlich bin ich der Auffassung, dass es sich bei diesem Gerücht ausschliesslich um fieses Schlechtmachen handelt, oder? Neeeeeeeeeeein bin ich nicht. Nintendo hat bereits mit der Wii auf Konsolen das eingeläutet, was es auf Heimcomputern seit Jahren gibt, wenigstens seit der Einführung der CD-Rom: Spiele die gemäss Cover deutlich mehr versprechen als letztendlich drin steckt. Ein Schelm, wer jetzt denken mag, dass es sich bei der lustigen Familien Party um dasselbe Prinzip handeln könnte. Mit Sicherheit werden hier 30 grossartige, einzigartige, vielfältige und interessante Spiele geboten. Und gleich nochmals: Nein. Die Family Party wartet bereits mit einem Menü auf, das den Entwicklern möglichst wenig Aufwand bescheren sollte. Wieso dazu noch ein unsäglich schlechter Düdel-Sound im Hintergrund ablaufen muss, konnten wir uns dagegen nicht erklären. Jede durchschnittliche Fahrstuhlmusik wird als angenehmer empfunden. Übrigens ist das Erlebnis, in einem solchen zu fahren auch merklich unterhaltsamer als die folgenden Spiele. Sollte tatsächlich jemand die Lust verspüren, einen Teil der Lebenszeit mit möglichst langweiligen Minispielen zu verschwenden, dürfte die Wahl zu einem x beliebigen (schlechten) gratis Browsergame die bessere Alternative sein. Damit noch was dazu geschrieben ist: Die neuerlichen Controllerfunktionen des Wii U werden schlecht oder gar nicht genutzt. Das tut aber auch nichts zur Sache, wir sind froh, wenn wir das Joypad wieder beiseitelegen dürfen. Fazit: Zu 8- und 16-Bit-Zeiten gab es bei Nintendo so etwas wie eine Qualitätskontrolle. Zweck war, übermässiges Schund-Angebot zu verhindern. Wieso eine dermassen lieblos zusammengestellte Kollektion von uninspirierten und vor allem gähnend langweiligen Spielen zum Vollpreis im Regal steht, erschliesst sich mir nicht. Preisbewusste Spieler, die gerne mehr fürs Geld kriegen, holen sich – sofern es denn Minispiele sein müssen, das um Welten bessere Nintendo Land. Alternativ gibt es die 1000 Games Kollektion auf einer CD-Rom in der Grabbelkiste des nächsten Media Marktes. Unterhaltungswert: tendenziell höher, Preis: Einstellig.
- The(G)net Review: F-Zero: Maximum Velocity
Spiele beim Konsolen-Release sind unausgegoren, öde und oft überflüssig wie ein Kropf? Mag diese Aussage auf neuere Konsolen-Generationen noch mehr oder minder zutreffen, so war das in der guten alten 16-Bit Zeit grundlegend anders. Neben dem überragenden Super Mario World sowie dem einzigartigen Pilot Wings veröffentlichte Nintendo selbst noch einen dritten Anwärter auf den Spielethron der ersten Software-Welle. In F-Zero wird weder gehüpft, noch mit Jetpacks hantiert, stattdessen setzte sich der Super Nintendo Spieler in eins von vier futuristischen Rennmaschinen. Ähnlich einem Hooverboat schweben die Maschinen über die Rennstrecken der Zukunft und zeigen die Power des neuen Mode-7 Effektes. In jedem der vier unterschiedlichen Karossen findet sich ein anderer Fahrer, alle mit individuellen Fahreigenschaften und einer am Rande erzählten und nicht weiter von Bedeutung erscheinender Hintergrund Geschichte. Was zählt ist letztendlich der Sieg. In verschieden starken Klassen werden einige Rennen absolviert, der Fahrer mit den meisten Punkten, holt sich den heiss begehrten Titel. Die Strecken selbst bieten nicht nur dank einer intelligenten Streckenführung einiges an Abwechslung. Die Rennen finden auf unterschiedlichen Planeten statt, so befinden sich die Strassen über Wasserwelten, Wüstenlandschaften oder einer futuristischen Stadt. Macht das eigene Fahrzeug zu oft Bekanntschaft mit der Konkurrenz oder der Streckenbegrenzung, geht die Energie und letztendlich auch die Fahrt zu Ende. Auf jeder Strecke gibt’s aber im Fall der Fälle ein begrenztes Energiefeld, welches beim Überfahren den Gleiter-Zustand wieder herstellt. Fazit: F-Zero überzeugt auch heute noch dank unterhaltsamen Rundkursen und einer passablen Mode-7 generierten Grafik. Wie die meisten Rennspiele, wurde der Titel aber nicht besser mit den ins Land gestrichenen Jahren. Fans der Serie holen sich den Klassiker für den Wii U und freuen sich an vorbeiziehenden Pixelmassen, untermalt mit treibend rockiger Musik. Den fehlenden zwei-Spieler Modus bedauern wir aber auch im Jahr 2013 noch ausgiebig.
- The(G)net Review: Hyrule Warriors
Einmal dem Legend Mode, welcher der Story folgt, dem Free Mode, wo die frei gespielten Levels mit einem Schauen wir uns zuerst den Legend Modus an. Auch hier treffen wir immer wieder auf alt bekannte Gesichter, wie zum Beispiel Dodonko aus Ocarina of Leider können nicht alle Figuren jedes Level im Legend Mode spielen, sondern immer nur die vorgegebenen
- The(G)net Review: Kirby und der Regenbogen-Pinsel
Von ihnen wird Kirby durch die Gegend getragen und geworfen, Feinde werden beharkt oder es werden Gegenstände
- The(G)net Review: Mario Kart 8
Mario und sein Gefolge gehen in die achte Runde. Mario Kart findet sich endlich auch auf Nintendos neuster Konsole ein. Zum ersten Mal stehen die Vehikel in HD Grafik am Start, ob das für die Pole Position im Fun-Racing Genre reicht? Mario Kart startet auf dem Wii U durch. Für langjährige Fans der Serie mutet die Zahl im Titel ein wenig befremdlich an, wieso nicht einfach Mario Kart U? Ein kleines aber feines Detail, von welchen es im neusten Rennspektakel rund um die Pilzköpfe, Klempner und Riesen-Echsen einige gibt. Gleich zu Beginn fällt das spartanisch gehaltene Menü auf. Grandprix, Lokaler- und Online Multiplayer sowie der Battlemode. Serienkenner sind von der Auswahl „Online“ möglicherweise überrascht, doch dazu später mehr. Wie schon sieben Mal zuvor starten wir die neuerliche Kart-Erfahrung im Singleplayer Grandprix Modus. Zur Auswahl steht eine Fülle von Charakteren. Fast genauso viele dürfen mit Cupsiegen freigespielt werden. Insgesamt über 30 Auswahlmöglichkeiten. Darunter die üblichen Verdächtigen wie Mario, Peach, Donkey Kong und Bowser. Neu dazu wurde die komplette Sippschaft von Bowser ins Rennen geschickt. Sicher ist: Sollte man nicht jegliche Charaktere aus dem Super Mario Universum abgrundtief verabscheuen, wird sich für Jeden ein Liebling heraus kristallisieren. Im Notfall geht es mit dem eigenen Mii zur Sache. Wie gewohnt verfügen die vielfältigen Fahrer über unterschiedliche Eigenschaften. So lässt sich Pilzkopf Toad äusserst gutmütig über den Asphalt steuern, wohingegen Waluigi mit mehr Geschwindigkeit auftrumpft, dafür aber mit einer trägeren Beschleunigung gestraft ist. Ist die Wahl gefallen geht es nicht etwa zur Routen-Auswahl. Stattdessen wird das passende Gefährt, dessen Bereifung sowie das gewünschte Gleitsystem dazu ausgesucht. Vom klassischen Kart bis hin zum Motorrad oder dem neu hinzugekommenen Quad Bike sind kaum Grenzen gesetzt. Die Fahrzeuge sowie deren Anpassungen unterscheiden sich dabei marginal im Handling und ermöglichen individuellere Rennbedingungen. Nachdem die Entscheidung zwischen 50cc, 100cc und 150cc bzw. dem Schwierigkeitsgrad getroffen wurde, geht es endlich zur Cup Auswahl. Egal ob Pilz, Blumen oder Blitz Cup, die neuen Strecken begeistern auf der ganzen Linie. Zum einen durch die glasklare und abwechslungsreiche HD Grafik, zum anderen dank einem ausgefeilten Streckendesign. In der achten Mario Kart Runde cruist der Klempner unter Wasser, schwebt über Abgründe und fährt gar den Wänden entlang. Immer auf der Suche nach einer Abkürzung oder einem weiteren kurzzeiteigen Turboschub. Auch die modernisierten Kurse vergangener Konsolen-Tage glänzen mit farbenprächtiger Optik und altbekannten melodischen Klängen. Selbstredend reichen erstklassige Streckenkenntnisse nicht, um den Kart am Ende der drei Runden als Erster ins Ziel zu bringen. Mithilfe mannigfaltiger Extras werden die Kontrahenten auf der Strasse malträtiert. Der liebgewonnene zielsuchende Rote Panzer steht wie auch der Turbo Pilz nach wie vor im Repertoire. Neu hat der Erstplatzierte endlich die Möglichkeit, sofern der Führende zuvor das notwendige Extra ergattert hat, den gefürchteten blauen Panzer abzuwehren. Endlich werden auf dem Weg zum Ziel wieder Münzen eingesammelt. Bei zehn Stück erreicht der Kart den möglichen Top-Speed. Wird das Vehikel durch ein feindliches Geschoss getroffen oder fällt das Fahrzeug von der Strecke, kostet das wiederum etwas von der hart verdienten Kohle. Erfreulich: Lakitu beeilt sich merklich mehr, um den eigenen Karren aus dem sprichwörtlichen Dreck zu holen. Zudem sorgen die Münzen für den notwendigen Wohlstand, um sich zusätzliche Kart-Teile zu erspielen. Ist der 50cc Cup noch in gut zwei Stunden und überall auf Platz eins durch, fordern die drei-stelligen Kubik-Stufen für die notwendige Einzelspieler Herausforderung. Sollte es dennoch langweilig werden geht’s ab zur Königsdisziplin; dem Multiplayer. Bis zu viert wird im Split-Screen um die Wette gefahren. Der Wii U Controller darf dabei nicht als zusätzliche Mattscheibe herhalten, dafür werden alle vorhandenen Joypads unterstützt. Wie bei kaum einem anderen Spiel werden langjährige Freundschaften auf eine harte Probe gestellt, wenn man selbst kurz vor der Zielflagge noch abgeschossen wird und so die ansonsten perfekt gefahrenen Runden doch nur als Dritt-Platzierter abschliesst. Ein merkliches Gummiband ist Mario Kart typisch noch immer vorhanden, allerdings ist es mithilfe erstklassiger Streckenkenntnisse und fehlerfreiem Fahren mehr denn je möglich, sich einen kleinen Vorsprung heraus zu fahren. Ist kein Freund anwesend, bietet sich in Mario Kart 8 erstmals die Möglichkeit, online zu spielen. Während dem Rennen leider gänzlich ohne Kommunikationsmöglichkeit. Zudem wird entweder ausschliesslich mit Bekannten (und einem durch CPU-Fahrer aufgefülltem Feld) oder nur mit gänzlich Fremden gespielt. Dafür dürfen wir im Splitscreen ebenfalls gegen die gesamte Welt antreten. Das Spiel läuft durchwegs rund und obschon die Online-Funktionen eher spartanisch anmuten, erfüllen sie ihren Zweck einwandfrei. Ziemlich verhunzt wurde dagegen der sonst so spassige Battlemode. Zwar werden noch immer die drei den Kart umkreisenden Ballons abgeschossen, nur findet das Getümmel nicht mehr wie bisher in einer eigens dazu kreierten Arena statt, sondern auf normalen Rennstrecken. Durch diese Design-Entscheidung ging viel von der vormals vorhandenen Dynamik verloren und der Reiz diesen Modus zu starten, tendiert schon schnell gegen Null. Fazit: Mario Kart 8 ist ein hervorragendes Fahrvergnügen, egal ob alleine, zu zweit oder gegen ein ganzes Feld menschlicher Fahrer aus aller Welt. Die neuen und alten Strecken begeistern stellenweise enorm oder entzücken durch Neuinterpretationen alt bekannter Kurse. Wenn wir auch gerne mehr Strecken aus der 16- und 64-Bit Zeit gesehen hätten. Einige Details ärgern dennoch. Wieso ist die als Standard aktive Auswahl nach jedem Rennen, eine Wiederholung zu sehen, statt gleich die nächste Strecke zu starten? Weswegen wurde der Battle-Mode fast komplett verhunzt? Sprachchat während des Rennens wäre doch gerade bei Mario Kart der fiesen Schadenfreude äusserst entgegenkommend? Alles Details die dem grossartigen Spielerlebnis keinen Abbruch tun. Hätte man sie aber ausgemerzt, würde hier das nahezu perfekte Spiel auf uns warten. So ist Mario Kart 8 nur fast perfekt und für jeden Fan der Serie ein klarer Grund, sich eine Wii U Konsole neben den Fernseher zu stellen – sofern dies nicht schon längst der Fall sein sollte.
- The(G)net Review: Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen Sotschi 2014
November, es ist kalt. Bitterkalt. Die Luft riecht nach Schnee und der Nebel macht sich breit. Die Zeit des vermehrten Video-Spielens hat begonnen. Zeitgleich steht eine weitere Olympiade in den Startlöchern. Selbstverständlich lassen es sich die beiden Hüpf-Maskottchen nicht nehmen, mit von der Partie zu sein. Videospiel Veteranen erinnern sich an den in goldene Buchstaben gefassten Publisher U.S. Gold. Egal ob Sommer oder Winterspiele, die zugehörigen Lizenzen angelten sich die Engländer. Da U.S. Gold nach dem Kauf durch Eidos aufgelöst wurde und Konami seit jeher mit neuen Track & Field Episoden geizt, lag die teure Sportlizenz über Jahre brach. Der sich wieder aufbäumende Ex-Konsolenhersteller Sega sieht die Chance mit der schwächelnden Hüpfspiel-Riege aufzuräumen und rund um Sonic und Co. ein Wintersport Event zu basteln. Um dem lustigen Treiben noch mehr Qualität einzuverleiben kombiniert man den eigenen hüpfenden Igel mit Mario und seinen Kumpanen – die Lizenz zum Gelddrucken scheint damit besiegelt. Offensichtlich verkaufte sich der erste Teil auf dem Nintendo Wii oft genug, um eine Fortsetzung basierend auf der neuerlichen Winter Olympiade zu rechtfertigen. Gleichzeitig mit ein Grund, nicht zu viel an der Erfolgsformel zu ändern. Immer noch tummeln sich eine ganze Reihe von Sega und Nintendo Charakteren auf olympischem Gelände, alle mit dem Ziel möglichst viele Medaillen abzugreifen. Die Disziplinen haben sich ebenso wenig geändert: Curling, Skilaufen, Snowboard oder Eiskunstlauf stehen auf dem Programm. Angetreten wird gegeneinander, vorzugsweise mit menschlichen Kontrahenten auf derselben Couch, oder aber die fiese KI wird auf die Probe gestellt. Hierfür stellt Sega dem sportlichen Videospiele-Freund einen Singleplayer Modus zur Verfügung, der gar mit Boss Gegnern aufwartet und ein Sammelsurium der einzelnen Aktivitäten anzubieten hat. Selbstredend wird man das Spiel so ganz alleine nicht bis zu den Weihnachtsferien spielen, dafür wird zu wenig geboten. Da hilft auch ein erstmals vorhandener Online Modus nicht weiter. Zumal in jenem nicht alle Sportarten aufgegriffen werden können. Ausschliesslich in vier Turnierbereichen geht’s gegen menschliche Miteiferer rund über den Globus verstreut. Umso besser, dass man neben den üblichen Olympischen Disziplinen noch die eine oder andere Abart mit in das Spiel gepackt hat und damit für ein Plus an Abwechslung sorgt. Dass Sega rund zwanzig Nippon-Helden aufs Eis bzw. den Schnee schickt, erfreut ebenso wie die Integration der Mii-Charaktere. All das macht aber noch kein gutes Sportspiel, wie ist die Comicartige Umsetzung gelungen? Grafisch wird genug geboten, um sich nicht fragen zu müssen, versehentlich den Nintendo 64 an den Fernseher angeschlossen zu haben. Ebenso gerät man nie in Versuchung zu glauben, man müsste sich aufgrund der überragenden technischen Eigenschaften von Mario & Sonic im vorliegenden Fall keine Next-Gen Konsole mehr zulegen. Es tut seinen Dienst, mehr nicht. Bei einem Funsport Spiel dieser Art erwartet der gemeine Videospieler nicht viel mehr. Wieso nun Controller mit Motion Plus zwingend benötigt werden, ärgert Besitzer älterer Wii Hardware umso mehr. Zumal das Spiel alleine nicht den Kauf von mehreren Hardware Add-Ons rechtfertigen wird. Die Steuerung der einzelnen Events ist dafür schlicht zu simpel ausgefallen. Praktisch alle Sportevents werden durch drehen, schwingen, schütteln oder balancieren der Wii-Mote bedient, zwar variantenreich, aber auf Dauer zu belanglos, um länger an den Bildschirm zu fesseln. Fazit: Mario & Sonic tuen, was sie immer konnten. Sie erfreuen ein jugendliches, technisch anspruchsloses Publikum an vielen Mini-Sport-Events, die alleine auf Dauer viel zu wenig bieten. In der geselligen Runde zuhause ist die virtuelle Olympiade wie bereits beim letzten Mal durchaus zu empfehlen. Leider versäumt es Sega mit anständigen Turnier-Optionen und der Möglichkeit, die Aktivitäten auch via Pad-Steuerung anzugehen, eine auf Dauer interessante Sport Sammlung zu kreieren. Mangelhafter weil zu eingeschränkter Online Bereich spricht ebenfalls nicht für eine große Langzeit Unterhaltung. Fans der Olympiade oder deren virtuellen Teilnehmer und einem Hang zur Wii-Mote Steuerung machen mit dem Kauf sicher nichts falsch.
- The(G)net Review: Mario Party 10
Kritiker mögen sie kritisieren, diese Einleitung in ein Mario Party 10 Review.
- The(G)net Review: Mass Effect 3 - Special Edition
Der Weg ist das Ziel. Im Falle von Mass Effect beinhaltete der Weg ganze drei Spiele und das Ziel wird mit dem letzten Teil der Trilogie erreicht. Obschon das Ende nicht jeden Geschmacksnerv getroffen hat, steht nun noch die Wii U Umsetzung an. Man darf sich bei einem Spiel wie Mass Effect durchaus die Frage stellen, wie sinnvoll eine Portierung auf ein System ist, bei welchem die beiden storyprägenden Vorgänger noch nicht mal spielbar sind. So entfällt automatisch das importieren des liebgewonnen Sheppards aus Teil eins und/oder zwei. Selbstverständlich macht das Mass Effect 3 auf dem Wii U nicht zu einer schlechteren Ausgabe, Spieler welche die Vorgeschichte nicht hautnah erlebt haben, werden aber im dritten Teil der Saga weniger emotional vorbelastet sein und kaum dieselbe Begeisterung für die Charaktere aufbringen können. Ansonsten erhält der Wii U Besitzer, was Xbox 360 bzw. PlayStation 3 Inhaber bereits seit Monaten kennen und lieben gelernt haben. Mass Effect 3 schliesst die Serie gelungen ab. Das nervtötende Planentenscannen wurde auf einen erträglichen Rahmen reduziert und scheint auch ein wenig an Sinn dazugewonnen zu haben. Immer noch sammelt der weibliche oder auch männliche Hauptcharakter eine Armee um sich, welche den Krieg zusammen mit ihm/ihr gewinnen soll. Dazu gesellen sich, für Spieler der Vorgänger bekannte, Freunde mit jeweils speziellen Kampf- und Charaktereigenschaften. Die Actionsequenzen spielen sich wie bei der Konkurrenz auch flüssiger und interessanter als beim zweiten Teil und motivieren dadurch noch mehr. Die Story bringt eine epochale Geschichte zum finalen Ende, entsprechend liegt der Hauptaugenmerk weniger auf dem multikulti Freundeskreis, als auf dem Krieg gegen die allgegenwärtige Bedrohung aus dem All. Wii U Besitzer erhalten somit ein grossartiges Spiel, ohne aber gross etwas Neues zu sichten. Auf Konkurrenzkonsolen erhältliche Download Contents fanden wir nicht auf der Disc, was bei einer Special Edition doch eher einen faden Beigeschmack hinterlässt, speziell wenn jene Monate nach dem originalen Release auf den Markt geworfen wird. Ansonsten haben wir an der Nintendo Konsole selbstverständlich das neue Gamepad im Einsatz. Bei Mass Effect 3 macht sich jenes durch einen stets ersichtliche Karte bemerkbar. Zusätzlich dürfen gewisse Aktionen nun über Icons auf dem Joypad-Screen aktiviert werden. Diese Zusatz-Funktionen wurden wunderbar ins bisherige Spiel eingebettet und funktionieren auch wie gewünscht, ob sie wirklich gebraucht werden, darf jeder für sich selbst entscheiden. Fazit: Mass Effect funktioniert auch auf der Nintendo Konsole. Ein erstklassiges Spiel bleibt weiterhin top. Wii U Spieler, welche den Titel noch auf keiner anderen Konsole gespielt haben, machen mit diesem Kauf ganz sicher nichts falsch. Spieler der vorangegangenen Teile dürften sich noch einen Deut vertrauter fühlen mit den unterschiedlichen Charakteren sowie der durchwegs interessant erzählten Geschichte, aber auch für Story-Neulinge bleibt Mass Effect 3 absolut empfehlenswert.
- The(G)net Review: Mega Man 6
Heuer erwartet die Videospiel-Gemeinde ein äusserst schmackhaftes Stück Software. Mega Man ist kein unbeschriebenes Blatt auf Nintendo Konsolen und Teil sechs die letzte Ausgabe für die 8-Bit Hardware. 2014 noch spielbar? Tatsächlich handelt es sich bei den Mega Man Spielen um Titel, die den Zahn der Zeit relativ unbeschadet überstanden haben. Grafik und Sound bleiben auf 8-Bit Niveau, die simple Spielmechanik funktioniert aber auch heute noch. Der sechste Teil der Roboter-Action zeichnete sich bei vielen Fans durch einen faden Nachgeschmack aus. Das Gleiche nochmals, kaum Neuerungen, zu einfach, das waren die vielgehörten Kritikpunkte. Capcom lancierte in den 90ern einen Wettbewerb, wo Fans eigene Endgegner entwerfen durften. Einige davon haben es ins fertige Spiel geschafft. Ob man ohne diese vorausgegangene Aktion überhaupt noch einen letzten Teil fürs NES programmiert hätte, bleibt offen. Tatsächlich befand sich zum Release-Zeitpunkt bereits vor den meisten Fernsehern eine 16-Bit Konsole, sei sie nun von Sega oder eben Nintendo. Mega Man X stand kurz vor der Veröffentlichung für das Super Nintendo und 8-Bit war eigentlich tot. Alles Gründe dafür, dass es Mega Man 6 nie über den Atlantik geschafft hat. Europäische Spieler holten sich den Import oder haben bis heute gewartet, jetzt steht der Download auf der Virtual Console zur Verfügung. Spieler die bisher nie oder nur wenig mit Mega Man in Berührung kamen, werden sich mit Teil sechs wunderbar unterhalten. Die angesprochenen Kritikpunkte treffen jene nur am Rande. Das Spiel sieht in Anbetracht der damalig kargen Hardware Möglichkeiten sehr gut aus. Die Levels sind farbenprächtig und bevölkert von diversen, auch grösseren Gegner-Arten. Musikalisch finden wir sicher nicht den Höhepunkt der Serie in diesem Teil, die klassische Piep-Musik des Nintendo Entertainment Systems weiss aber durchwegs zu gefallen. Wie von der Virtual Console gewohnt, dürfen im Jahr 2014 Speicherstände angelegt werden. Das macht insbesondere Titel wie Mega Man heute deutlich geniessbarer. Obschon die einzelnen Abschnitte nicht unnötig in die Länge getrieben wurden, bleibt auch dieser Teil der Serie eine gnadenloses Jump’n Shoot Erfahrung. Punktgenau will der blaue Held über die Plattformen gesteuert werden. Die variantenreichen Roboter-Gegner beharken Mega Man dabei unentwegt. Ist ein Gegner erledigt und wird Mega Man typisch der nächste Bildschirm betreten, welchen man wiederum in die vorherige Richtung verlässt, befindet sich auch der zuvor erledigte Feind wieder im Bild. Diese Spielmechanik muss man mögen, ansonsten wird man mit Capcoms Maskottchen nicht warm werden. Und obschon einige Fans den zu leichten Schwierigkeitsgrad bemängeln: Mega Man 6 ist kein einfaches Spiel. Doch wer Mega Man kauft, der weiss das schon vorher. An der grundlegenden Spielstruktur hat sich kaum etwas gändert: Erneut wird der Spieler durch acht unterschiedliche Level-Themen gehetzt und mäht dabei alle sich in den Weg stellenden Gegner nieder. Immer noch warten am Ende einzigartige Boss Gegner, deren Bewaffnung man nach dem errungenen Sieg selbst einsetzen darf. Neu gibt’s ein Jetpack und Mr. X als im Intro angekündigten finalen Endgegner. Ein Mega Man ohne Dr. Willy? Diese Frage lassen wir mal so im Raum stehen. Fazit: Ein gelungenes Jump’n Shoot für das NES, welches aber nicht ganz die Qualität der Vorgänger halten kann. Dennoch erwartet Fans der Serie einige unterhaltsame Stunden, Anfänger möglicherweise sogar Monate. Denn manch Unkenrufen zum Trotz: Mega Man 6 bleibt eine beinharte Spielerfahrung, in welche man sich richtiggehend hineinbeissen muss, andernfalls bleibt das Treffen mit Mr.X abseits des Intros aus.
- The(G)net Review: New Super Mario Bros. U
Der nachfolgende Satz erscheint mir merkwürdig vertraut: Keine neue Nintendokonsole ohne neues Super Mario Abenteuer. Ein Körnchen Wahrheit steckt aber auch wirklich in der Aussage. Schlecht ist das keineswegs, haben doch die vergangenen Eskapaden des Klempners auf der ganzen Linie überzeugt. Man soll den Leser nicht unnötig auf die Folter spannen: Auch die Wii U Levels von Mario und seiner Sippschaft spielen sich wie aus einem Guss. Am bewährten Spielprinzip sowie der vorzüglichen Spielbarkeit wurde (mit Recht) rein gar nichts geändert. Die Erfolgsformel wurde mehr oder weniger unverändert ins HD-Zeitalter portiert. Daraus schliesst sich aber auch, dass New Super Mario Bros U kein Mario 64 ist. Die Innovationen darf man mit der Lupe suchen, und findet dennoch nur wenige. Neu ist, dass der Freundeskreis im Mehrspielermodus zu Fünft ran darf. Wobei der fünfte Spieler den neuartigen Wii U-Controller in den Händen hält. Hiermit steuert derjenige nicht etwa Mario, Luigi oder einen Pilzkopf wie seine Mitstreiter, nein; er verändert die aktuelle Spielewelt auf dem Fernseher via Touchscreen-Berührungen. Um die Mitspieler zu unterstützen (oder jene gezielt in den Wahnsinn zu treiben) werden so längere Blöcke ins Bild gezaubert. So wird der freie Fall in den Abgrund von Mario und Co. vermieden, aber auch das gezielte Sprünge abgeblockt, indem der sprichwörtliche Block über die zuvor noch freistehende Sprungbahn gelegt wird. Das mag für einige Minuten unterhaltsam sein, nach kurzer Spielzeit wünscht sich der Herr der Blöcke aber die Kontrolle über einer der vier Hauptcharaktere. Diese Zusatzfunktion wurde offensichtlich im Hau-Ruck Verfahren eingefügt, um das neue Wii U Joypad entsprechend zu würdigen. Weit sinnvoller ist da die (wieder-)Einführung einer zusammenhängenden Oberwelt. Langjährige Kenner des Klempners kennen die Spielewelt bereits aus Super Mario World. Ebenso aus jenem, unter vielen Nintendo Veteranen als bestes Spiel aller Zeiten betitelte, Videospiel stammt der grüne Dino Yoshi, auch genannt „Das Pferd“. Lange vermisst, endlich wieder mittendrin im Geschehen. Und ganz ehrlich, alleine diese beiden oben genannten „Neuerungen“ rechtfertigen den Kauf von New Super Mario Bros U. Dennoch liess man sich im Softwarelabor nicht lumpen und spendierte den hüpfenden Helden noch eine zusätzliche Hilfe. Neben bekannten Specials wie Pilzen und Blumen, sammeln die Brüder nun auch noch Eichelpilze um in schwebende Flughörnchen zu mutieren, die sich zudem an Wänden festhalten dürfen. Später im Spiel folgen wie gewohnt noch absurdere Anzüge, welche die ausgefeilten Levels ein wenig vereinfachen. Was Neues gibt es zudem, und das darf man durchaus als Überraschung bezeichnen, auch in der Story: Zwar erwarten Mario und seine Kumpanen nach wie vor die üblichen Schergen rund um Bowser und seine hinlänglich bekannte Familie. Doch zum ersten Mal in der Geschichte von Super Mario wird nicht gleich zu Beginn des Spiels die holde Prinzessin entführt. Ansonsten bleibt sich das Spiel in der Weltengestaltung treu. Wiese, Wüste und Untergrundlevels wechseln sich mit Geisterschlössern und Obermotzwelten ab. Im Gegensatz zu den schier unzähligen vorangegangenen Episoden sehen wir diese nun zum ersten Mal in echter hochauflösender HD-Grafik. Das erscheint im ersten Augenblick beinahe als falsch, das menschliche Auge war wohl nicht zur Vorstellung imstande, Mario könnte sich tatsächlich mal durch HD-Grafiken bewegen. Diese stehen ihm aber äusserst gut zu Gesicht und nach bereits kurzer Zeit fragt man sich, wie man das jahrelang in der lausigen Qualität der Vorjahre ertragen konnte. Fazit: New Super Mario Bros U ist vieles, aber sicher nichts Neues. Dennoch reichen die Veränderungen im Spieldesign, zurück zu altbekannten Tugenden aus dem besten Spiel aller Zeiten, dazu kommt die wirklich hervorragende HD-Qualität der Welten. Letztendlich lohnt das Spiel nur schon der überfälligen und endlich ermöglichten hochauflösenden Grafik wegen. Alle anderen Spielqualitäten kennen wir von früher, und die haben, sowohl bezüglich Gameplay als auch Leveldesign immer noch viel mehr zu bieten, als die gesamte Konkurrenz vereint. Klarer Pflichtkauf für jeden Wii U Besitzer. Und im Gegensatz zu einigen anderen Schreiberlingen empfinde ich den klassischen Mario, ohne unzählige neuer Level- oder Gegnerideen, als erfrischend alt und entsprechend erstklassig gut.
- The(G)net Review: NES Remix 2
Den Deckel drauf setzt Link in Zelda II: The Adventure of Link.
- The(G)net Review: Nintendo Land
Nintendo Land kehrt zurück zu den vielsagenden Spieletiteln der 80er Jahre: Im Spiel steckt, was der Titel verspricht. Ob ein Spiel vollgepackt mit Nintendo Welten reicht, um sich die Wii U ins Haus zu holen? Nein, ausschliesslich aufgrund von Nintendo Land, braucht sich keiner die neue und noch teure Konsole unter den Fernseher zu stellen. Das heisst aber keineswegs, dass es sich bei Nintendo Land nicht um ein gutes Spiel handeln würde. Im Gegenteil: Nintendo Land überzeugt mit einer Reihe von mehr oder minder interessanten und vielseitigen Minispielen die vor allem eines grossartig können: Sie zeigen auf, was mit dem neuartigen Controller-Design für Möglichkeiten bestehen. Kaum ein anderer Hersteller hat es in den vergangenen Jahren geschafft, immer wieder durchwegs unterhaltsame Minispiele-Sammlungen auf den Markt zu bringen. Bei Nintendo geschah das in Form von Wario Ware oder den unzähligen Mario Party Spielen. Mit Nintendo Land wird eine neue Franchise geboren. Aufgrund der mannigfaltig vorhandenen virtuellen Welten eine durchaus passable Möglichkeit, eine Interessante Umgebung zu gestalten. Zuallererst bewegt sich unser Mii auf einer farblich überdrehten Landschaft. Hier befinden sich, sofern wir zuvor einen Internetzugang eingerichtet haben, auch andere Miis. Nicht etwa zur Interaktion, sondern schlicht um dem optisch eher bescheiden anmutenden Platz mehr Leben zu verleihen. Wirklich nutzbringend ist die Sache nicht, zumal die Minispiel-Anwahl über das Menü deutlich einfacher und optisch angenehmer von statten geht. Letztendlich stehen ein Dutzend verschiedene Attraktionen auf dem Programm. Jene variieren von „einmal gespielt, nie wieder aktiviert“ bis zu „das ist also der Grund, wieso eine Wii U vor mir steht“. Letzteres trifft insbesondere auf die ausschliesslich mit Freunden spielbaren Multiplayer-Events zu. Diese stechen dadurch hervor, dass ein Spieler den Bildschirm im Controller nutzt, um ähnlich bei Scotland Yard Dinge zu sehen, die seine Kontrahenten am Fernseher eben nicht zu Gesicht kriegen. Neben der Mario-Verfolgungsjagd sticht hier insbesondere Luigis Geisterhaus hervor. Bis zu vier menschliche Mitstreiter versuchen mittels Taschenlampe (und deren Licht) den fünften Spieler in Form eines Geistes einzufangen. Dieser wiederum ist in der Lage, sofern von den Kontrahenten nicht angeleuchtet, unsichtbar eben jene temporär aus dem Spiel zu nehmen. Da das Spiel eine gesunde Portion Taktik erfordert und effektiv den Nutzen des Gamepads präsentiert, handelt es sich hierbei klar um den Klassenprimus der Sammlung; unbedingt in einer geselligen Runde zocken! Leider präsentieren sich die weiteren Minispiele sehr kindgerecht und wissen nur selten über einen längeren Zeitraum zu überzeugen. Das mögliche Freispielen von Münzen fördert die Motivation auch kaum: Der angehäufte Geldbetrag wird ausschliesslich zum Ausschmücken des berühmt-berüchtigten Start-Platzes genutzt, welchen wir sowieso nach Möglichkeit aussen vor lassen. Dennoch zeigen die Spiele in verschiedenen Welten angesiedelt, sei es Donkey Kong, Metroid oder F-Zero, was das Gamepad noch für Möglichkeiten hat. Bewegungssensitive und Touchscreen-fordernde Aktivitäten stehen auf dem Programm. Alle in Ihrer Aufgabe dermassen simpel, dass man sich alleine kaum länger als einige Stunden damit vergnügen wird. Fazit: Nintendo Land hätte man durchaus der Konsole beilegen dürfen. Der fade Beigeschmack einer Kontroller-Demonstration will nie richtig verschwinden. Dennoch sorgt der Titel alleine für einige Stunden passabler Unterhaltung. Im geselligen Freundeskreis trumpft insbesondere die Geisterjagd ganz gross auf. Das alleine als Kaufgrund für eine Wii U zu werten wäre vermessen. Wer ohnehin schon im Besitz der neuen Konsole ist, sollte sich insbesondere bei gelegentlichem Kollegenbesuch den Titel ins Regal stellen. Eine bessere Präsentation bezüglich des Potentials der Wii gibt es kaum. Den umstrittenen Mii-Figuren sollte man aber nach Möglichkeit freundlich gesinnt sein – andere Charaktere gibt es nicht.
- The(G)net Review: New Super Luigi U
Seit Luigi im ersten Super Mario Bros. Spiel offiziell zum Player 2 abgestuft wurde, steht er permanent im Schatten seines älteren Bruders. Dieses Jahr, dem Jahr von Luigi wie Nintendo es offiziell nennt, dreht der schlankere und grössere Italiener aber auf und versorgt uns mit einer Vielzahl an Titeln in Grün. Darunter gehört auch der erste DLC von Nintendo für die Wii-U mit dem kuriosen Namen New Super Luigi U. Neben Nintendoland war New Super Mario Bros U das andere Spiel, welches nicht im Warenkorb fehlen durfte, wenn man die Konsole am Launch gekauft hat. Das solide Mario Abentuer aus der „New“-Reihe wird mit dem Luigi orientierten Add-On erweitert und kann online erworben werden. Wer den Launchtitel noch nicht hat, kann sich das Spiel auch als Stand-Alone-Version im Handel kaufen. Als DLC verändert sich im Wesentlichen nicht allzu viel. Alle bekannten Elemente von New Super Mario Bros U sind auch in diesem Titel vorzufinden. Jedoch gibt es 82 geremixte Levels zu überstehen. Überstehen ist in Zusammenhang mit New Super Luigi U nicht übertrieben, denn im Gegensatz zum eher einfachen Basistitel, haben sich die Entwickler ins Zeug gelegt um Luigi das Leben schwer zu machen. Die Levels sind zwar kürzer, jedoch sind sie um einiges tückischer gestaltet. So reiht sich ein Abgrund an den nächsten und ganze Haufen von Gegnern tummeln sich gleichzeitig auf dem Bildschirm. Zeit um das Weiterkommen zu studieren gibt es auch keine. Jedes Level startet mit dem nervenaufreibendem „Beeil dich“-Jingle aus vergangenen Super Mario Bros. Titeln und es stehen jeweils nur 100 Sekunden zur Verfügung. Wem das noch nicht genügt, hat mit der eigenartigen Steuerung von Luigi noch ein zusätzliches Handicap. Im Gegensatz zur Präzision von Mario, fühlt es sich an als ob man ständig auf einer Eisfläche schlittern würde. Richtungswechsel während Sprüngen sind auch nicht gerade die Sache vom jüngeren der beiden Brüder. Dafür bringt Luigi einen viel höheren Sprung und den typischen Schwebe-Strampler mit, welche im Verlauf vom Spiel als Vorteil genutzt werden können. Wer Probleme mit dem neuen Schwierigkeitsgrad hat, New Super Luigi U aber trotzdem spielen will, kann optional auch Mopsie als Spieler auswählen. Dieser kann zwar keine Power-Ups verwenden, dafür ist er unverwundbar. Wer diese Option auswählt sollte sich aber nicht damit brüsten das Spiel gemeistert zu haben. Ansonsten bleibt beim Spiel alles beim Alten. Hintergründe und Welten bleiben die Selben, Yoshi ist auch Luigi ein loyaler Freund und es gibt in jedem Level drei Goldene Münzen zu finden. Fazit: Wer einen vollkommen neuen Titel mit New Super Luigi U erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Wer aber mehr aus seinem New Super Mario Bros U Spiel herausholen will und eine Herausforderung sucht, wird nicht enttäuscht werden. Das Leveldesign ist durchs Band gelungen und die neuen Mechaniken die den Spieler handicapieren können den Spass-Faktor gegenüber dem Basistitel steigern. Es kann aber auch frustrierend sein, denn sind wir mal ehrlich, Mopsie ist zwar lustig aber wer ein Level mit Mopsie anstatt Luigi übersteht, gibt insgeheim zu ein Weichei zu sein. Ausserdem ist das Spiel für einen herunterladbaren Titel aussergewöhnlich teuer und als Disc-Version sogar noch teurer.
- The(G)net Review: Pikmin 3
Ob der Titel der Wartezeit von 8 Monaten gerecht werden kann oder nicht erfahrt ihr im Review. erscheint jedes einzelne Pikmin eine Seele zu haben im Gegensatz zu den stieren Truppen aus Spielen wie Age of
- The(G)net Review: Sonic Lost World
Das war das erste, was mir durch den Kopf ging als ich Sonic auf Tails rotem Flugzeug stehen sah. Dieser Vergleich wurde bereits seit dem ersten Trailer von SonicSonic Lost World gezogen und er wird
- The(G)net Review: Super Mario 3D World
Die Wii Us auf dieser Welt könnten sich ohne Zweifel besser verkaufen. Trotz dem einen oder anderen klangvollen Namen, sind die Zahlen noch weit unter jenen des Vorgängers. Ob das neuste Abenteuer des Klempners genug zu bieten hat, um Nintendos Umsatzzahlen im Konsolen-U-Geschäft anzukurbeln? Seit 1985 begeistert uns der Klempner in scrollenden, meist fordernden Plattform gebieten. Das Pilz-Königreich scheint alles andere als eine kleine Kriminalitätsrate aufzuweisen. Immer wieder hört man von schwerwiegenden Entführungen. Der Staat scheint auch kaum in Sicherheitspersonal zu investieren, müssen doch immer wieder die Super Mario Bros die Kohlen aus dem Feuer holen. Passenderweise wird normalerweise gleich das Staatsoberhaupt selbst entführt. Das hat sich heuer geändert, die grosse Bedrohung stammt aber immer noch von der allseits bekannten Riesenechse Bowser. In diesem Fall hat der gute unzählige Feen in Gläser gepackt. Da die Prinzessin noch immer keine Kohle aus dem Staatshaushalt für Polizei und Co. locker man will, macht sie sich gleich selbst auf die Socken. Die Familie steht da nicht untätig rum. Mit von der Partie sind einmal mehr die Super Mario Bros sowie der berühmt berüchtigte Pilzkopf Toad. Zusammen geht es durch acht Welten, bereichert mit diversen Thematisch unterschiedlichen Levels um an deren Ende dem jeweiligen Obermotz auf die Mütze zu geben. Bis auf das möglicherweise unerwartete Entführungsdetail, eine nicht unbekannte Ausgangslage. Selbst die vier Retter in der Not sind Kennern des NES Europa Moduls „Super Mario Bros 2“ bestens bekannt. So erstaunt es nicht, dass die Prinzessin leicht schwebend über die Landschaft hüpft, Luigi ein kleines Mehr an Sprungkraft besitzt und Toad – das überrascht, betrachtet man den Winzling genauer – am schnellsten unterwegs ist. Ansonsten orientiert sich Super Mario 3D World an einer Mischung aus dem namensgebenden Super Mario World sowie dem Super Mario 3D Land. Beides unbestritten die besten Spiele auf ihrer jeweiligen Konsole, sofern man einem Jump’n Run auch etwas abgewinnen kann. Der Wahl-Charakter wird auf einer frei begehbaren Oberwelt-Karte manövriert um die einzelnen Level anzusteuern. Ein Abenteuer-Modus wie bei Super Mario 64 oder den Galaxy Teilen hat Nintendo weggelassen und sich auf die Kernpunkte von Mario & Co. besonnen: Hochklassige Hüpfspiel-Action garniert mit perfektem Leveldesign. Die einzelnen Level für sich genommen, benötigen keine Zeitbedarf-Überlänge um die Fahnenstange am Ende zu erreichen. In jedem dieser Abschnitte gibt es insgesamt drei Sterne zu holen. Anfangs noch im Vorbeigehen mitgenommen werden die Extradinger später zu einer echten Herausforderung. Zusätzliche Level benötigen gar eine gewisse Anzahl ergatterten Sterne, um sich freischalten zu lassen. Perfektionisten erhalten dadurch ein Spielspass Plus, alle anderen einigermassen talentierten Spieler haben die neue 3D Welt in Bälde durch. Der Reiz von Mario und Konsorten war aber schon zu 16Bit Zeiten, jeden Winkel der Wüsten, Wasser, Eis und Wiesenwelten zu erkunden und möglichst alles perfekt abzuschliessen. Dank hervorragender und stets gebotener Abwechslung fällt das bei diesem Spiel auch so leicht wie schon lange nicht mehr. Auf der Karte werden ab und an Glücksspiele, Pilzhäuser und sogar Spezielle Kapitän-Toad Levels freigeschaltet. In den Welten drin wird à la Mario Kart inkl. Passender Musik gerast, im Shoot’em Up / Viewpoint Look gehüpft oder es werden Wasserdrachen durch ganze Levels kontrolliert. Speziell die eigenwilligen Toad Level überraschen durch ein eignes Flair. Der Pilz ist hier gänzlich von der Hüpffähigkeit befreit und pro Level wollen eine vorgegebene Anzahl Sterne im Puzzle-Stil errungen werden; Top. Selbstverständlich erhalten die Helden auch in diesem Jahr ein neues Kostüm, ein Katzenkostüm um genau zu sein. Hört sich erst mal sonderbar an, entfaltet aber bereits nach wenigen Sekunden seinen ungebrochenen Charme. Das Fell erst mal angezogen kratzt sich Mario die Wände hoch und nutzt die Krallen zu seinem Vorteil. Und sind wir mal ehrlich: Der spätestens aus Teil drei der Serie bekannte Froschanzug wird an Absurdität sowieso kaum mehr getoppt werden, oder? Seid gewappnet auf diverse Item-Kuriositäten die sich alle wunderbar ins stimmige Gesamtbild einfügen. Wem das alles noch immer nicht reicht, der spielt Super Mario 3D World mit bis zu drei Couch-Freunden gleichzeitig im Co-Op Modus. Zumindest zu zweit funktioniert das so gut wie noch nie. Den Japanern ist es effektiv gelungen, Super Mario zu einem funktionierenden Zwei-Spieler Spiel umzumünzen. Im Trio oder gar Quartett geht die Übersicht gelegentlich verloren, um ein Vielfaches besser als bei den New-Teilen klappt es aber noch immer. Selbst ein fieser kompetitiver Charakter wurde dem Titel einverleibt: Am Level Ende wird die Punktzahl aller Spieler abgerechnet, der Sieger erhält ein Krönchen, welches im darauf folgenden Level vom entsprechenden Charakter aus der Mario-Riege getragen wird. Keinem Krone tragenden Spieler sei es vergönnt, das Prunkstück abermals in eine neue Welt zu retten. Letztendlich erfordert aber auch Super Mario 3D World eine gehörige Portion Zusammenspiel. Technisch ist das alles übrigens astrein gelöst. Die grafisch simplen Pilzreich Ebenen werden perfekt auf den heimischen Bildschirm portiert. Musikalisch weiss Nintendo einmal mehr zu überzeugen. Das hier ist kein Battlefield 4, aber durch viele kleine eingestreute Details begeistert die ansonsten eher einfache Grafik über das ganze Spiel hinweg. Wenn der Mitspieler vom Vorabend am nächsten Tag eine bekannt erscheinende Melodie pfeift, mag das auch seine Bewandtnis haben. Fazit: Ein hervorragend gelungener kooperativ-Modus, grosse Abwechslung und Kreativität unter den einzelnen Levels und Welten und Unmengen zum Freispielen. Super Mario 3D World ist mit einer der besten Ableger der Serie, und das will durchaus etwas heissen. Egal ob alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie, hier wurde ein Hit aus dem Boden gestampft und man kann Nintendo nur gönnen, wenn sich dadurch im kommenden Weihnachtsgeschäft der eine oder andere Wii U mehr verkaufen lässt. Spieler die auf einen Konsolen-Kaufgrund gewartet haben, sind spätestens jetzt bedient. Jump’n Run vernarrte und Katzenfreunde kommen um den Kauf sowieso nicht herum, alle anderen eigentlich auch nicht.
- The(G)net Review: Super Mario Galaxy 2
Noch nie zuvor, sah man Mario derart prächtig durch die Gegend hopsen. In dunklen Gegenden kann er Glühbirnen mampfen, damit die Gegend erleuchtet wird. Zu guter Letzt kann er sogar die Fähigkeit erlangen, kurzzeitig durch die Gegend zu schweben.
- The(G)net Review: Sports Connection
In einem Review wie diesem gibt es zweierlei Möglichkeiten: Einerseits könnte dem Leser jede Sportart
- The(G)net Review: Super Mario Bros. 3
Eben noch Super Mario 3D World gespielt, kurz darauf mehr als 20 Jahre zurück in der Vergangenheit gelandet. Der Classic-Release von Super Mario Bros 3 macht’s möglich. Wie schlägt sich der Klassiker im neuen Jahrtausend? Ein markantes Attribut, das nahezu jedes Spiel mit dem Klempner im Mittelpunkt aufweist: Der Spielspass ist in keiner Weise von der Grafik abhängig. Im Gegensatz zu manch anderem NES Titel darf und soll man Super Mario Bros 3 auch im Jahr 2014 noch spielen. Gründe dafür gibt es einige, der wichtigste ist sicher das teilweise enorm fordernde aber dabei immer faire Leveldesign, gepaart mit einer stets punktgenauen Steuerung der beiden Brüder. Zusätzlich begründete der dritte Ausflug ins Pilz-Königreich die heute als Standard geltende, begehbare Welten-Karte sowie unzählige Bonusspiele. Dort gibt es nicht nur Leben abzugreifen, auch viele alt bekannte sowie in den 90ern zum ersten Mal auftauchende Items sind im Sortiment. Neben der Feuerblume und dem allseits bekannten Pilz finden wir das Waschbär-Kostüm, mit welchem die Klempner kurzzeitig ungeahnte Höhen erreichen, oder den Froschanzug, der die ungeliebten Wasserlevels deutlich angenehmer werden lässt. Speziell die damals erstmalige Fähigkeit des Fliegens, ermöglichte den Leveldesignern mannigfaltige Möglichkeiten der zu entdeckenden Geheimpfade. Der grösste Nachteil von Super Mario Bros 3 war vor 20 Jahren zugleich einer der grossen Pluspunkte. Die schiere Grösse des Moduls und die nicht ganz einfachen Herausforderungen forderten entsprechend Zeitaufwand. Eine Batterie hat Nintendo der Cartridge allerdings nicht spendiert, somit blieb der 8-Bit Kasten über Tage an. Dank WiiU gehört dieser Kritikpunkt glücklicherweise der Vergangenheit an - ganz zum Ärger des lokalen Stromanbieters. Grafisch handelt es sich selbstredend immer noch um einen NES Titel - einige wenige Grafik Ungereimtheiten inklusive, die musikalische Untermalung stört das aber nicht und verlockt den Spieler noch immer mit melodischen Klängen zum mitpfeifen. Die spartanische wenig-Farben Grafik weiss aber auch heute noch zu gefallen, sofern man sich grundsätzlich mit das-kam-vor-der-playstation-raus anfreunden kann und will. Fazit: Dass die tollpatschige Prinzessin mal wieder entführt wurde, überrascht keinen. Dass es aber auch nach Jahrzehnten noch so viel Spass macht, die Holde aus den Fängen von Bowser zu befreien, beeindruckt nachhaltig. Super Mario Bros 3 ist auch heute noch eines der besten Spiele aller Zeiten und nach Super Mario World auf Platz zwei der Mario 2D Best-List. Ganz klar jeden Pfennig wert.
- The(G)net Review: The Legend of Zelda: Spirit Tracks
“The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ hat es auf die virtuelle Konsole der Wii U geschafft und bringt Fazit: “The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ auf der Virtual Console der WiiU begeistert auch heute noch “The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ ist auf ganzer Linie ein tolles Zelda-Spiel und kann auch heute





















