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4905 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“
- Zweiter Trailer zum Street Fighter Kinofilm
Der neue Trailer zum kommenden Street Fighter Film ist da und bringt Ryu, Ken, Chun Li und zahlreiche Falls Ihr den Trailer nicht nur sehen, sondern auch selber "spielen" wollt, dann könnt Ihr Euch hier an einer spielbaren Arcade-Version des Trailers versuchen: (einfach aufs Bild klicken!)
- Call of Duty: Vanguard - Stalingrad Mission im Video
Activision zeigt 8-Minuten aus der Stalingrad-Mission der Kampagne von Call of Duty: Vanguard. Wer sich das Spiel nicht spoilern will, sollte sich den Trailer aber lieber nicht anschauen. 😅 Call of Duty: Vanguard wird von Sledgehammer Games entwickelt und erscheint am 5.
- Tales of the Shire: A The Lord of the Rings Game verschoben
Private Division und Weta Workshop haben Tales of the Shire: A The Lord of the Rings Game für PS5, Xbox Die Spieler erleben in Tales of the Shire die malerische Rückkehr in die wohl einladendste Region von
- Neuer Trailer zu Infinity Nikki
Ein neuer Trailer für Infinity Nikki, das gemütliche Open-World-Rollenspiel und neueste Teil der beliebten erlebt herzerwärmende Geschichten, die von dem ausführenden Produzenten und ehemaligen Regisseur von Legend of Zelda, Kentaro Tominaga, geschaffen wurden.
- Onimusha: Way of the Sword erscheint früher als geplant
Capcom hat den Releasetermin von Onimusha: Way of the Sword vorgezogen. Eine Demo zu Onimusha: Way of the Sword ist ab sofort für PS5, Xbox Series X und PC erhältlich.
- The(G)net Review: Tekken Tag Tournament 2
Teil hat es sich Namco erspart, eine nachvollziehbare Story zu schreiben und darum gehe ich in diesem Review dem Release des Spiels in Spielhallen konnte man sich fast nicht mehr retten vor Gameplayvideos und Trailern
- The(G)net Review: WWE 2K24 Deluxe Edition
Wieso mach nun gerade ich mich an das Review von 2K’s neustem Schlagabtausch?
- SpeedRunners 2: King of Speed startet am 3. September
Publisher tinyBuild und Entwickler Fair Play Labs veröffentlichen SpeedRunners 2: King of Speed am 3.
- METRO 2039 Renegade Gameplay Trailer
Deep Silver und 4A Games haben einen neuen Gameplay Trailer zu METRO 2039 veröffentlicht. Im Trailer kombiniert der Protagonist lautloses Vorgehen mit direkten Feuergefechten, während er sich
- CONTROL Resonant Altered State Trailer
Remedy Entertainment hat einen neuen Trailer und frische Screenshots zu CONTROL Resonant veröffentlicht Der Trailer vermittelt einen weiteren Eindruck vom übernatürlichen Action RPG und zeigt erneut die Mischung
- The(G)net Review: 70s-style Robot Anime Geppy-X
Was ein Geppy ist wissen wir auch nicht. Viel interessanter ist aber der Fakt, dass das Spiel beim ursprünglichen Release auf der OG-Playstation im Jahre 1999 ganze 4 Discs schluckte, also eine mehr als das monumentale Epos Final Fantasy VII. Wer sich nun wundert, warum ein simples 2D Arcade-Shmup ein ganzes CD-Quartett benötigte, muss verstehen, dass im letzten Jahrtausend Videokompression und Speicherplatz längst nicht so effektiv umgesetzt wurden wie heute. Und wer dann noch einen Berg FMV-Einspieler reindrückt, gelangt mit einer 700 MB Disc schnell an seine technischen Grenzen. Heute sind die 2,8 GByte ein Mückenfurz und dank der digitalen Übernahme wird dieses alte Problem zur fernen Vergangenheit. Die Geppy-X Crew besteht aus drei Metall Mechs, die mit solider Bewaffnung im Japan der 70er Jahre die Bedrohung und Übernahme des Cosmic Demons Empire vereiteln sollten. Im horizontalen 2D-Stil ballern wir diverse feindliche Space Kreuzer und feuerfreudige Raumschiffe vom Sternenhimmel und legen uns nach einer sehr kurzen Levelsequenz mit dem jeweiligen Stage Boss an. Zwei Besonderheiten sorgen dafür, dass Geppy-X ein wenig aus der Rolle fällt, als man es von klassischen Shoot'em Ups gewohnt ist. Erstens ist die ganze Ballerei in ein Cutscenes lastiges Kleid gehüllt, das uns mit episodischem Charakter eine fiktive Anime Serie vorgaukelt, inklusive Recap, Werbeeinblendungen und überzogenem Klamauk im japanische Originalton und - zum besseren Verständnis - auch mit Untertiteln in acht Sprachen. Zweitens steuern wir nacheinander alle drei Manga Mechs durch die kurzen Ballerabschnitte, wo jeder Blechkamerad mit zwei unterschiedlichen Waffen, inklusive der gleichen Anzahl an Charge Moves, die Widersacher pulverisiert. Eine grosszügige Lebensleiste, 180 Grad-Umkehr, und die obligatorische Smartbomb vervollständigen die Fähigkeiten unseres illustren Trios. Betätigen wir die Schultertaste, wechseln wir von einem Mech zum anderen. Drei Continues mit je drei Leben müssen reichen, um bis zum finalen Boss zu gelangen. Dank der Rückspulfunktion können wir ein paar Frames zurückspringen, um einen etwaigen Lebensverlust zu verhindern. Nach jedem zweiten Level dürfen wir speichern oder nutzen die Quick Save/Load Funktion im Optionsmenü. Fazit: Dass Geppy-X mit Genre Schwergewichten wie R-Type, Gradius oder Ikaruga nicht mithalten kann, war schon vornherein offensichtlich. Dennoch bietet die ungewöhnliche Baller-Parodie gute Ansätze mit ihrem waffenbeladenen Dreiergespann und den ungewöhnlichen Boss Fights. Geppy-X nimmt sich selbst nicht ganz ernst und sorgt trotz seines Alters für ein paar Stunden gute Laune, was hauptsächlich an der absurden Sounduntermalung und den abgedrehten Anime-Einspielern liegt. Im spiele-technischen Bereich bleibt aber noch Luft nach oben. Hätte man soviel Herzblut investiert, wie bei den Dutzenden humorvollen Cutscenes, dann wäre der Abschluss zur Konkurrenz nicht weit entfernt gewesen. Was übrig bleibt ist ein unterhaltsamer Shooter, der vor allem 70er Jahre Anime Fans anspricht. 70s-style Robot Anime Geppy-X ist als Download für PS4, PS5, Xbox Series, Switch und PC zu haben. Wir haben das Spiel auf der PS5 getestet. Das Test-Muster stammt von Bliss Brain, wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Spiele bei WoG.ch bestellen!
- The(G)net Review: Driver: Parallel Lines
Die 70er erleben ein Revival. Nicht nur in musikalischer oder modischer Hinsicht, auch die damaligen Autos, im speziellen die amerikanischen Muscle Cars, üben noch heute eine gewisse Faszination aus. Ubisoft nutzt die Gunst der Stunde und bringt auf der Wii einen GTA Klon, angesiedelt in den 70er Jahren. TK ist ein Fluchtwagenfahrer, welcher nur zu gerne das Gaspedal betätigt. Zu Beginn noch eine kleine und unbekannte Nummer, macht er durch seine Art Aufträge zu erledigen, schnell auf sich aufmerksam. Und bevor er weiss, wie ihm geschieht, wird er bereits für die ersten 'richtigen' Aufträge angeheuert. Doch bevor es wirklich ans Eingemachte geht, muss TK durch einfachere Aufgaben seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dazu werden einzelne, in ein Tutorial gepackte Missione absolviert. Diese sind auf der Karte von New York durch gelbe Punkte markiert. Ein Blick auf die Selbige zeigt die eigentliche Grösse des Spielfelds und glaubt mir, das ist nicht klein! Viele verwinkelte Seitenwege und Abkürzungen führen die Hauptstrassen immer wieder zusammen. Am Anfang leiht uns unser Freund Ray einen Wagen aus, damit wir die Umgebung nicht zu Fuss ablatschen müssen. Doch der Wagen ist schneller Schrott, als ich meine Koteletten im Rückspiegel bewundern kann. Doch ein Mangel an Fahrzeugen, vier- oder auch zweirädrig, besteht hier nicht. Wurde ein Wagen oder ein Motorrad zu Schrott gefahren, schnappt man sich einfach das Nächste. Sei dieses Fahrzeug parkiert oder durch einen Fahrer besetzt. Im zweiten Fall, wird dieser einfach vom Steuer/Lenker gezerrt. Und die Auswahl ist mit gut 80 verschiedenen Fahrzeugen nicht zu knapp bemessen. Als ich das Tutorial endlich fertig gespielt habe, warten auch schon die echten Missionen auf mich. Diese sind noch recht einfach gehalten und es gilt erst mal ein paar Rennen zu gewinnen und ein paar teure Autos zu klauen. Kaum sind diese Missionen erfolgreich beendet, stehen auf der Karte gleiche Missionen in unteschiedlichen Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Diese sind aber im Gegensatz zum Hauptquest rot und nicht gelb markiert. Zusätzliche Quests stehen überall zur Verfügung, sind aber nicht auf der Karte ersichtlich. Einfach so rum zu kurven kann diverse Zeitrennen zu Tage fördern. In gewissen Missionen ist auch mal Waffengewalt nötig. Geschossen werden kann direkt aus dem Fahrzeug, natürlich mitten in der Fahrt, oder auch, wenn man zu Fuss unterwegs ist. Um so richtig die Sau rauszulassen sind auch einige Schusswaffen verfügbar. Von Colts, über Schrotflinten bis zu Automatikgewehren, ist alles da. Soweit erscheint alles sehr interessant. Ein typischer GTA Klon halt mit unterschiedlichen Haupt- und Seitenmissionen, die wirklich sehr abwechslungsreich und fordernd aufgebaut sind. Die Videosequenzen, welche die Story weiterführen, sind gut gemacht und das ganze 70er Ambiente ist mit jeder Faser zu spüren. Doch leider hört es hier auch schon auf. Meine anfängliche Skepsis kommt wieder hervor und wird auch untermauert. Die eigentlich innovative Steuerung der Wii erweist sich in diesem Spiel als eher untauglich. Gesteuert werden die Fahrzeuge mit dem Stick des Nunchuks. So weit, so gut. Eine analoge Sticksteuerung ist Usus bei Rennespielen. Doch kommt bei Driver: Parallel Lines auch noch die Bewegungssensivität des Nunchuks und der Wiimote zum Zuge. Da dies für mich hier wirklich spielentscheidend ist, möchte ich etwas tiefer auf diesen Punkt eingehen. Mit dem Nunchuk wird nicht nur Gas gegeben, gesteuert und gebremst. Mit dem Nunchuk können auch U-Turns mit der Handbremse durchgeführt werden. Dazu stehen mehrere Techniken zur Verfügung, welche im Tutorial aufgezeigt werden. Doch sobald man bei einer normalen 'Städterundfahrt' das Nunchuk leicht nach rechts oder links neigt, zieht das Fahrzeug zusätzlich zur Sticksteuerung auch noch in diese Richtung. Die Sticksteuerung alleine ist schon extrem sensibel. Alleine mit dieser durch den Verkehr zu fahren, ist eine grosse Herausforderung. Doch dabei das Nunchuk immer schön waagerecht zu halten, wird auf die Dauer nicht nur ermüdend, sondern grenzt schon fast an einen unmöglichen Kraftakt. Eine crashfreie Fahrt ist somit nahezu unmöglich oder nur mit einer riesen Portion Glück möglich. Erschwerend hinzu kommen noch die gut verteilten und regelmässig patrollierenden Uniformierten. Diese machen beim kleinsten Vergehen sofort Jagd auf TK. Ein weitere Punkt, welcher mich störte, ist die Mischung zwischen Wiimote und dem Steuerkreuz. Gewisse Auswahlen können nicht mit der Wiimote getätigt werden. Hier muss explizit das digitalte Steuerkreuz verwendet werden. Mir ist das gänzlich unerklärlich. Zugegebenermassen bin ich auch mehr als nur einmal darauf reingefallen, denn das 'Visir' der Wiimote ist bei einer solchen Auswahl weiterhin vorhanden und steuerbar. Doch das Pointing hat keinen Einfluss. Bei einer Konsole, welche zu 99.9% über den Pointer der Wiimote steurbar ist, ist diese Umsetzung sehr merkwürdig. Ein weiterer zu erwähnender Punkt ist die Grafik. Sind die vorgerenderten Zwischensequenzen wirklich ansehlich und lassen das Wasser im Mund zusammen laufen, so ist die in-Game Grafik eher auf DS Niveau. Die Gebäude sehen wie Kartonschachteln aus und bei den Fahrzeugen kann man nur mit sehr viel gutem Willen die Marke erahnen. Auch die Lackierungen erinnern eher an farbigen Rost (gibts das?), als an schön polierte Muscle Cars der 70er. Da kommt einfach keine Freude auf :( Neben diesen für mich gravierenden Minuspunkten kann sich das Game aber trotzdem noch knapp von unserem Garbage Award retten. Die Musik, die FX, die Fahrzeuge, Klamotten, Frisuren und vielen kleinen Details haben echt stil. Besser konnten die 70er wohl nicht eingefangen werden. Das ganze Ambiente dieser Jahre wurde perfekt implementiert. Auch wenn nicht immer grafisch super dargestellt, kommt doch Feeling auf. Gemäss der Spielpackung existiert noch die Zeitepoche des 2006 im Spiel. Bis dahin bin ich aber nicht gekommen. Da die einzelnen Missionen durch die zu sensible Steuerung sehr nervig zu spielen sind, habe ich nach ein paar Stunden entnervt aufgegeben. Fazit: Die Wii hat dieses Spiel einfach nicht verdient. Auch wenn die 70er Jahre wirklich klasse eingefangen wurden, sind Grafik und die Steuerung direkt aus der Hölle. Dieses Spiel ist einfach nicht für die Verwendung der Wii-Steuerung geeignet oder wurde schlecht umgesetzt. Wäre da nicht der coole Funk und die coolen Fahrzeuge, welche wirklich Stimmung ins Spiel gebracht haben, würde ich diesem Titel einen Garbage-Award verleihen.
- State of Decay 3 Gameplay Reveal - erscheint 2027
Xbox Game Studios und Undead Labs haben bekannt gegeben, dass State of Decay 3 im Jahr 2027 für PlayStation In State of Decay 3 übernehmen Spieler erneut die Kontrolle über eine Gemeinschaft von Überlebenden in Neben dem Aufbau mehrerer Siedlungen bietet State of Decay 3 auch Online Koop für bis zu vier Spieler
- Trails in the Sky 2nd Chapter - Kampf und Charaktere im neuen Gameplay Trailer
Falcom hat auf der Taipei Game Show 2026 einen ausführlichen Gameplay Trailer zu Trails in the Sky 2nd Dazu kommt eine stimmige musikalische Untermalung, die den Trailer angenehm trägt, ohne sich in den Vordergrund Enthüllt wurde Trails in the Sky 2nd Chapter bereits im vergangenen Dezember.
- Guns of Eschaton: Düsterer Western Soulslike Shooter angekündigt
4Divinity und Eschatology Entertainment haben Guns of Eschaton angekündigt. Guns of Eschaton führt in einen apokalyptischen Wilden Westen voller Staub, Blut, okkulter Schrecken
- Mafia: The Old Country Man of Honor DLC jetzt erhältlich
2K und Hangar 13 haben die Man of Honor Erweiterung für Mafia: The Old Country veröffentlicht.
- Mr. Karate Anime Kurzfilm zu Fatal Fury: City of the Wolves
Karate in Fatal Fury: City of the Wolves Season 2 mit einem speziellen Anime Kurzfilm von Masami Obari Er arbeitete bereits an Fatal Fury: Legend of the Hungry Wolf, Fatal Fury 2: The New Battle und Fatal
- The(G)net Review: DOOM: The Dark Ages
Wenn id Software's Schlachtmaschine alle Schaltjahre wieder ins Genre kracht, dann muss sich die Konkurrenz stets sehr warm anziehen. Schliesslich legt jeder DOOM Release die Messlatte ein Stückchen höher um zu zementieren, wer als unangefochtener Solo Ego Shooter King auf dem Thron hockt! Klappt es auch diesmal? Chronologisch befinden wir uns in "The Dark Ages" vor DOOM (2016) und DOOM Eternal. Wie schon der Titel unmissverständlich klärt, geht diesmal anfänglich im Mittelalter die Post ab. Hier halten wir uns aber nur kurzzeitig auf, denn ein Besuch in der Hölle und ein paar ebenbürtigen Nebenschauplätze stehen ebenfalls auf dem Plan. Mit einem Bodycount, der mehrere Stammbäume und ganze Blutlinien umfasst, gilt unser alter DOOM Slayer diskussionslos als der ultimative Dämonenkiller. Ever! Damit es unserem Monsterschlächter nicht langweilig wird, hat sich unser Protagonist neben seinem bekannten Arsenal ein paar neue Spielzeuge zugelegt. Gleich zum Start liefert uns Bethesda ein kleines Deja Vu. Auf eine mickrige Startpistole lässt sich unser Held gar nicht mehr ein und packt direkt die Schrotflinte seines Vertrauens aus, DOOM Eternal lässt grüssen. Die ersten paar Kanonenfutter Kameraden blasen wir locker aus dem Handgelenk weg. Kurz danach werden wir mit der ersten Neuerung vertraut gemacht. In unserer linken Hand halten wir ein extra stabiles Metallschild, welches mit mehreren Fähigkeiten um die Ecke kommt. Ab sofort können wir feindliche Projektile abwehren, falls einer der Höllenschurken z.B. rote Feuerbälle verschiesst. Werden wir von einem Schuss oder einer Attacke, die grün leuchtet, angegriffen, parieren wir jene zum korrekten Zeitpunkt und schleudern die Feuerkugel oder den Hieb zum Gegner zurück. Wir nutzen die temporäre Benommenheit unseres Gegenübers, pumpen ihn mit ein paar Kugeln voll, bevor wir ihn mit einem kräftigen Schildwurf à la Captain America für immer verabschieden. Kleinere Gegner werden direkt vernichtet, bei grösseren Dämonen bleibt das Schild stecken und paralysiert sie für ein paar Sekunden. Der perfekte Zeitpunkt, um den Kontrahenten mit allen verfügbaren Mitteln zu bearbeiten. Denn dank eines strammen Eisenhandschuhs verteilen wir ein paar heftige Punches. Leuchtet der verwundete Fiesling violett, wird es Zeit für den altbekannten Glory Kill. Mit einem saftigen Finisher entziehen wir ihm etwas Zusatz-Gesundheit und ein paar zusätzliche Patronen. Doch keine Bange! Dass uns die Munition ausgeht, ist beinahe unmöglich. Erstens lassen sich in den weitläufigen Levels überall Ammo-Kisten finden und zweitens spendieren die meisten Gegner bei jedem Kill ein paar Extra-Kugeln. Sollte unsere Waffe trotzdem mal leergeschossen sein, wechselt unser Held automatisch zur nächsten Wumme. Denn auch im Baller-Segment lässt sich id Software nicht lumpen. Zur erwähnten Shotgun, erhalten wir den Skullcrusher, der die Funktion eines Maschinengewehrs übernimmt. Das Plasma Rifle beweist sich als beste Angriffsvariante gegen beschildete Pappnasen. Neu im Gepäck ist die Chaingun, mit der wir eine gepanzerte Kette als Projektil verwenden, welches sich auch für einen Charge Move aufladen lässt. Selbst die BFG ist wieder dabei, aber in einem etwas anderen Gewand als es sich Fans gewohnt sind. An deren zerstörerischer Wirkung hat sich aber nichts geändert. Von jeder der 6 Waffen existiert eine alternative Variante. Per Knopfdruck verwandelt sich unsere normale Flinte in die desaströse Super Shotgun. Wir wechseln den Shredder gegen den Impaler aus. Für grösseres Gerät holen wir den Raketenwerfer raus und swappen ihn umgehend zum Granatwerfer. Da sich der DOOM Slayer in eine robuste Rüstung gezwängt hat, gabs es dazu die passenden Eisenstiefel. Springt unser Held aus grosser Höhe in eine Gegnergruppe, werden die umherstehenden Unholde durch eine Druckwelle plattgemacht. An speziell markierten Wänden klettern wir problemlos hoch, überwinden mit dem simplen Jump kleine Abgrunde oder schulterhohe Kanten. Ab und zu, missbrauchen wir mit den Schild an grünen Statuen via Grapplepoints oder zerdeppern mit einem gezielten Wurf Kettensicherungen, unerreichbare Schalter oder marode Wände. Schliesslich verstecken sich allerlei grössere und kleiner Geheimnisse in den insgesamt 22 Levels. Die formidable 3D-Map erweist sich dabei als bester Freund. Alle Secrets werden angezeigt, sowohl Goldbarren, wie auch Minifiguren sämtlicher Charaktere, Revive-Orbs, Upgrade Gems, neue Waffen- und Charakter Skins und den einen oder anderen Kodex für diejenigen, die gerne mehr über die Hintergrundgeschichte von DOOM: The Dark Ages wissen wollen. Auch wenn es ein wenig ungewöhnlich klingt, aber die erwähnten Goldbarren sollte man nicht links liegen lassen. Wir gehen sogar so weit, dass wir euch wärmstens empfehlen, jedes Stück Edelmetall einzusacken! Denn wie sonst soll der Skill Tree gefüttert werden? Unterteilt in drei Segmente: Weapons, Shield und Melee stehen uns hier allerlei neue Killzusätze zur Verfügung. Schnellere Schussrate, temporärer Slowdown, erhöhte Geschwindigkeit beim korrekten Blocken und vieles mehr. Das Sahnehäubchen sind aber die Schild-Runen. Im Laufe unseres Massaker-Marathons erhalten wir vier unterschiedliche, magische Steine, die den Schild auf ein neues Level hieven. Diese werden bei jedem erfolgreichen Parieren automatisch aktiviert. So zucken plötzlich ein paar Blitze auf und rösten das gegnerische Umfeld oder aus dem Nichts erscheint eine Mini Turret auf unserer linken Schulter und unterstützt uns für ein paar Sekunden mit hilfreichem Dauerfeuer. Und auch die Schild-Runen lassen sich zusätzlich nochmals aufleveln, was ihre fatale Wirkung noch verstärkt. Um das Waffen-Gesamtpaket abzurunden finden wir später noch zwei weitere Nahkampf-Waffen. Einen Morgenstern mit cooler Kombo und brutalen Auswirkungen und den Knochenknüppel, der die meisten Ausgeburten der Hölle mit einem Schlag eliminiert. Diesmal reist der DOOM Guy aber nicht alleine durch die gegnerverseuchten Gebiete. Diesmal bringt er noch zwei Kollegen mit. Einerseits stampfen wir in bestimmten Abschnitten mit einem 10 Meter-Dämonen Mech durchs Gelände, reissen ganze Gebäude ein und prügeln uns im Faustkampf gegen gleich gewachsene Mega-Fieslinge. Andererseits krallen wir uns einen Cyber Drachen, düsen im Affentempo durch enge Korridore, legen halsbrecherische Flugaktionen hin und erledigen den einen oder anderen Geschützturm. Besonders auffällig sind die sehr ausgedehnten Levels. Bereits beim Start ist die ganze Karte ersichtlich und wir können in gewissen Fällen unseren Weg frei wählen. So kann es schon mal vorkommen, dass es eine gute Stunde dauert, bis wir uns ins nächste Level gerettet haben. Das liegt nicht nur an der teils überwältigenden Gegner Schar, die mit Cyberdemon, Arachnoton, Mancubus und Hellknight alte Bekannte auf den Plan ruft. Auch neue Höllenbewohner wie den Dämonenreiter, Komodo oder den Aggadon Hunter stellen sich uns zusammen mit Armeen von Imps und besessenen Söldnern in den Weg. Last but not least lösen wir auch noch das eine oder andere Umgebungs-Rätsel, natürlich nicht, ohne dass wir dabei von jeder Menge Fieslingen bedrängt werden. Um Neulinge und alteingessese Dämonenjäger nicht mit den vielen neuen Mechaniken abzuschrecken, haben wir nicht nur die Auswahl aus 4 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, auch das Pariser Fenster lässt sich anpassen, das Auto-Aim verbessern bzw. ein- und ausschalten, Gegner- sowie eigenen Schaden regulieren, die Geschwindigkeit der Projektile regeln und sogar die Spielgeschwindigkeit erhöhen. Mehr Luxus geht fast nicht mehr. Fazit: War DOOM Eternal eher ein Killer Ballett, bei dem Geschwindigkeit eine grosse Rolle spielte, krempelt DOOM:The Dark Ages das ganze Gameplay um. Weniger schnell, aber dafür doppelt so brachial. Schliesslich kommt der DOOM Slayer auch mit roher Gewalt genau so weit. Ausweichen oder wildes Rumstrafen sind kaum nötig. Das Motto heisst diesmal "direkt in die Masse!". Schild, Nahkampf-Waffen und dazu noch eine stattliche Anzahl an Donnerbüchsen verwandeln DOOM: The Dark Ages in ein Schlachtfest aller erster Güte. Sind die ersten paar Abschnitte noch ein wenig als Aufwärmphase zu sehen, kann es im späteren Spielverlauf dazu kommen, dass wir locker 100 Dämonen auf die Schnauze hauen, bevor es im nächsten Abschnitt weiter geht. Und es ist als alter DOOM-Fan der ersten Stunde stets ein Freudenfest! Hier passt der Slogan "Rip and Tear" wie die Keule auf den Dämon Schädel. Selbst bei den neuen Spielelementen mit dem Titanen und dem Cyber Drachen gibt's nichts zu meckern. Eine konsequente Weiterentwicklung der Serie, die mittlerweile schon die achte Auflage geniesst. Ich kann mich nicht erinnern - DOOM Eternal einmal ausgenommen - solch perfekte Unterhaltung in einem Egoshooter genossen zu haben. Da lache ich nur über solche Clown-Veranstaltungen wie CoD oder Battlefield. Dass auf irgendein Multiplayer-Gedöns verzichtet wurde, ist ein weiterer Gewinn für das Spiel. Braucht eh niemand. Für Fans harter Riffs sorgt der bombastische Soundtrack. Wieder einmal ist auf die Genies von id Software verlass, die sprichwörtlich schon wieder ein meisterhaftes Shooter Feuerwerk rausballern, als wäre es die normalste Sache der Welt. Der Rest der Industrie steht mit heruntergelassener Hose da und wundert sich. DOOM: The Dark Ages ist für PC, PS5, Xbox Series X|S und im Game Pass erhältlich. Wir haben das Spiel auf der PS5 getestet. Das frühe Test-Muster stammt von Bethesda , wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt DOOM: The Dark Ages bei WoG.ch bestellen!
- The(G)net Review: Final Fantasy X
Etwas kann man Square nie vorwerfen, in ihren Spielen nicht genügend Zündstoff für wochenlange Streitgespräche zu plazieren. Auch dieses Mal spaltet Final Fantasy wieder die Rollenspiel Fans. Ist es nun zu linear oder bietet es eine vernünftige Dramaturgie? Square hat schon immer versucht mit Final Fantasy neue Wege zu gehen. Neue Szenarien, neue Charaktere, neue Welten, neue Battleengines haben oft genug zu Diskussionen unter den Rollenspielern geführt. Es ist sicher ein interessantes Konzept den Spieler immer wieder in eine neue Welt zu führen, die ihm aber dank einiger Konstanten (Chocobos, Luftschiffe, Cid), auch seltsam vertraut ist. Eigentlich wäre es der grosse Vorteil der Final Fantasy Serie, dass der Anfänger ebenso überrascht wird, wie der Profi. Auch Final Fantasy X enthält eine Menge neuer Ideen und es ist offensichtlich, dass Square sich durchaus etwas einfallen liess. Beispielsweise kämpfen die Guardians / Aeons nun an eurer Seite, anstatt wie Engel vom Himmel zu stossen und eure Feinde zu vernichten. Zum ersten Mal habt ihr Kontrolle über ihre Attacken und wie andere Charaktere haben sie Werte, die man mit der Zeit verbessern kann. Auch das Kampfsystem wurde überarbeitet und man hat sich endlich von einigen „Antiquitäten“ getrennt. Beispielsweise ist der Kampf nun rundenbasiert und man kann die Charaktere jederzeit auswechseln, so dass der Spieler von ihren unterschiedlichen Fähigkeiten profitieren kann. Hätte man konsequent auch alle Schlupflöcher geschlossen, die man aus früheren Final Fantasy Teilen schon kennt, wären die Kämpfe nun viel taktischer, interessanter und vor allem auch schwerer. Leider hat man sich jedoch von anderen „Antiquitäten“ nicht getrennt. So ist Square noch immer ein Gefangener der eigenen Zwänge und Klischees, was vor allem den Bereich Story betrifft. Auch in Final Fantasy X wird wieder mit vielen Rückblenden gearbeitet und unser Held Tidus wird des Öfteren durch Erinnerungen aus seiner Kindheit geplagt. Wie fast alle Final Fantasy Charaktere wäre auch Tidus ein interessanter Fall für einen Therapeuten, ähnlich wie beispielsweise Cloud oder Squall. Verdrängte Erinnerungen oder Ereignisse haben sie alle in ihre Rollen gedrängt und erst die Überwindung dieser Probleme, eröffnet nach und nach die Möglichkeit sich körperlich und vor allem geistig weiterzuentwickeln. Square typisch hat auch Tidus familiäre Probleme, wie fast alle ihre Helden und eine starke Vaterfigur zwingt ihm unterbewusst sein Schicksal auf, bis er sich dieses Umstandes im Spiel bewusst wird. Das soll alles nicht heissen, dass Final Fantasy X keine gute Geschichte hat oder die Charaktere langweilig wirken. Im Gegenteil, dem Spieler wird eine packende Story geboten, ohne jedoch auf die Square typischen Klischees zu verzichten. Auf der technischen Seite macht Final Fantasy X einen sehr guten Eindruck. Zwar trüben die üblichen graphischen Playstation 2 Probleme etwas den guten Gesamteindruck, aber es bleibt alles im Rahmen des Erträglichen und nimmt längst nicht die Ausmasse eine 1st Generation Titels an. Denn eigentlich wäre die Grafik eine Augenweide und ist wohl im Bereich Rollenspiele wegweisend. Die gerenderten Zwischensequenzen sind fast auf dem Niveau des Films und werden wohl in nächster Zeit nicht übertroffen werden. Auch beim Soundtrack hat man Mut zum experimentieren bewiesen und so lassen sich auch rockige Klänge in der üblichen orchestralen Untermalung entdecken. Fazit: Square hat viel Mut bewiesen und obwohl vielen Rollenspiele Fans einige Änderungen sauer aufstossen mögen, ist es doch in vielerlei Hinsicht ein Schritt in die richtige Richtung. Rollenspieler die es jedoch hassen, an der Hand durch die Geschichte geführt zu werden, sollten auf Final Fantasy X besser verzichten. Trotz der grossartigen Story und der sehr interessanten Charaktere, werden sie mit diesem Spiel nicht glücklich werden. Square hat aufs Neue bewiesen, dass sie unberechenbar sind und obwohl kaum ein Final Fantasy im Vorfeld von „Fans“ so verrissen wurde wie der Zehnte Teil, hat man ein ausgezeichnetes Spiel abgeliefert. Das lässt uns optimistisch auf den elften Teil warten.
- Fable erscheint im Februar 2027 - neuer Gameplay Trailer
Als erster Held seit langer Zeit entscheidet man selbst, welche Art von Legende man werden möchte. Enthalten sind eine limitierte Jack of Blades Statue, ein gebundenes Artbook, ein individuelles SteelBook Premium Edition Content Pack, digitales Artbook samt Soundtrack sowie die Erweiterung Fable: Order of the Hero bietet, die nach dem Launch erscheint.





















