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The(G)net Review: Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian

Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian ist ein Spin-Off des Mobile Gacha Games, welches im Westen eingestellt wurde. Gust hat sich mit Team Ninja zusammengetan, um dieses Spiel zu erstellen. Die Entwicklung begann ungefähr parallel zum Zeitpunkt als Atelier Yumia’s Entwicklung begann.


Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Wir können die Geschichte aus Sicht von Slade oder von Rias beginnen. Starten wir mit Rias, beobachten wir, wie sie ein Gespräch ihrer Schwester überhört. Es geht um neu entdeckte Tunnel in einer Mine, welche zu unentdeckten Ruinen führen sollen. Rias wittert die Chance ihres Lebens für ein Abenteuer und macht sich direkt auf. Nach einigen Events stehen wir einem riesigem Golem gegenüber, und bevor er uns platt macht, kommt wie aus dem nichts Slade und hilft uns aus der Patsche. Nachdem der Golem besiegt ist, stehen wir vor einer riesigen Tür, die auf ein Gerät von Slade reagiert und wir finden uns kurz darauf in einem Atelier wieder.


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Alchemie ist etwas, das in dieser Welt quasi nicht existent ist, aber Rias hat irgendwie die Fähigkeit, sie doch zu nutzen. Slade und Rias sind ehemalige Bewohner des Kleinstädtchens Hallfein, welches sie nach einer übernatürlichen Katastrophe vor über zwölf Jahren verlassen mussten. Slade kam zurück, auf der Suche nach Ruinen, die Hinweise von seinem Vater enthalten könnten. Rias kehrte mit ihrer Schwester zurück, um die Stadt wieder aufzubauen. Beides spielt jeweils eine wichtige Rolle in diesem Spiel.

Rias benutzt Alchemie, um unter anderem Dinge für die Restauration herzustellen, während Slade über Dimensionsportalen innerhalb des Ateliers Hinweise von seinem Vater finden kann.


Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Die Alchemie-Mechanik ist super simpel im Vergleich zu den anderen Spielen. Gegenstände haben Hauptzutaten, welche über Farbketten kombiniert werden. Danach kommen optionale Zutaten, welche Merkmale auf den Gegenstand bringen. Drei Merkmale sind maximal, aber je länger die Kette wird, desto mehr wird nach oben wegverschoben, desto mehr wir die Farbketten aufrechterhalten. Unterbrechen wir die Farbkette, erhöhen wir effektiv nur das Level des Gegenstands. Hinzu kommen später noch Katalysatoren welche die Farben der Zutaten oder deren Kategorien ändern. Mittels Umwandlungszutaten, kann eine Rezeptwandlung initiiert werden, welche neue Gegenstandsrezepte freischaltet.


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Die Dimensionsportale sind effektiv Zusatzdungeons, die über die Geschichte freigeschaltet werden und eventuell weitere Alchemietechniken und -werkzeuge freischalten. Diese Zusatzdungeons haben mehrere Schwierigkeitsgrade und einen entsprechenden Boss am Ende. Nur der erste Schwierigkeitsgrad ist erforderlich für die Geschichte, die anderen sind effektiv für optionale Rezepte und höherrangigere Materialien gut. Später gesellen sich noch ein paar Chaos-Varianten hinzu, welche individuelle Spielregeln haben, wie zum Beispiel „Gegenstände machen extremen Schaden, Fertigkeiten sind nutzlos“.


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Da wir noch die Stadtrestauration im Hintergrund lungern haben, kommt hier auch noch eine Mechanik ins Spiel. Rias hat den Laden ihres Grossvaters übernommen, welcher in der Katastrophe verschwunden ist. Im Zuge der Restauration helfen wir aktiv mit, dass Materialien vorhanden sind. Also setzen wir uns zur Aufgabe, die Stadt mittels unseres Ladens und unseren finanziellen Mitteln wieder auf die Beine zu bekommen. Es gibt mehre Kategorien, welche Angebot und Nachfrage besitzen. In einem Regal stellen wir unsere Waren, Sachen die wir zum Beispiel per Alchemie hergestellt haben, aus. Auch existiert eine Liste mit Waren, die wir verkaufen sollten, um zusätzliche Belohnungen zu bekommen. Unserer Verkaufssimulation zur Hilfe kommen übrigens Feen, welche wir in den Dimensionsportalen anheuern. Die Restauration der Stadt wird sogar im Spiel dargestellt. Aus einstigen Ruinen werden im Verlaufe des Spiels schöne neue Häuser und Plätze.


Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Das Kampfsystem ist wie bei den klassischen Atelier-Spielen rundenbasiert. Die Verteidigung basiert auf einem Quick-Time-Event-System. Erst taucht ein weisser Kreis auf, und kurz vor Einschlag leuchtet er kurz rot. Wer in dem Moment drückt, hat einen perfekten Block. Das führt zu weniger Schaden und eventuell zum Nullifizieren von Attributschaden. Drei Leute kämpfen in der vorderen Reihe und drei im Hintergrund. Positionswechsel können einzeln ausgeführt werden, oder über Kombinationsangriffe. Weiterhin gibt es eine Unterbrechungsmechanik, in dem ein Hintergrundcharakter Gegenstände direkt nutzen kann. Ultimative Attacken und Kettenattacken dürfen natürlich auch nicht fehlen.



Fazit:

Atelier Resleriana – RW ist wie ein klassisches Atelier Spiel. Fans, die mit Atelier Yumia nichts anfangen konnten, werden diesen Teil wohl eher bevorzugen. Allerdings sind der Schwierigkeitsgrad und die Alchemie überaus einfach gehalten. Womöglich eine Folge des Spin-Offs vom Mobile Game, welches ich nie gespielt habe. Von der technischen Umsetzung her sind wir gefühlt zwischen Atelier Ryza 1 und Atelier Ryza 2. Ein Highlight sind die Charaktere. Wir haben hier ein Charaktermix aus den beliebtesten Atelier-Protagonisten und Nebencharakteren der letzten Jahre, darunter spielbar Wilbell, Sophie und Totori. Aber auch andere Alchemisten wie zum Beispiel Plachta, Ryza und Marlone haben ihren Gastauftritt. Alles in allem, haben wir hier ein Atelier-Spiel der einfacheren Sorte. Materialien sind easy zu bekommen, Geld ist nie ein Problem, das Alchemie-System ist absolut simpel im Vergleich zu anderen Teilen und der Schwierigkeitsgrad ist kaum eine Herausforderung. Ich hatte andere Teile gespielt, da gab’s nach 100 Stunden Spielzeit noch immer Gegner, die mich mit ein-zwei Schlägen gebügelt haben. Hier habe ich nur einmal einen Storykampf verloren, ansonsten bin ich wie eine Walze durch das Spiel gerauscht und habe alles beim ersten Versuch ohne grosse Mühe platt gemacht. Es ist definitiv das einsteigerfreundlichste Spiel der modernen Atelier-Spiele und selbst für Neulinge geeignet, die sich ohne viel zu denken und ohne viel Aufwand an einem Atelier-Spiel probieren möchten.

 

Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian ist für PS5, PS4, Nintendo Switch und Switch 2 sowie PC erhältlich. Wir haben uns das das Spiel selbst gekauft und auf der PS5 getestet.


Atelier Resleriana: The Red Alchemist & the White Guardian Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

 

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