top of page

The(G)net Review: City Hunter (Remastered Edition)

Dass Sunsoft einen obskuren Titel von der nicht weniger obskuren PC Engine aus dem Jahre 1990 aufhübscht, hatten wir so nicht auf dem Plan. Basierend auf den gleichnamigen Manga ballern wir uns als Ryo im antiken 2D-Scroller die Finger wund.


City Hunter (Remastered Edition) Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Ryo Saeba, Bodyguard, Detektiv und Waffenspezialist in Personalunion hat gleich mehrere Aufträge am Laufen. In drei verschiedenen Gebäuden haben sich fiese Gangster verschanzt. Als Solo-Aufräumkommando liegt es nun an Ryo die Ganoven mittels Handfeuerwaffe ausser Gefecht zu setzen und dem Oberschurken das Handwerk zu legen. Wir entscheiden zu Beginn selber, welche der drei Levels wir zuerst in Angriff nehmen wollen. Inhaltlich gleichen sich die Mission aber.


City Hunter (Remastered Edition) Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Wir marschieren mit der Gun im Anschlag durch unterschiedliche 2D-Korridore, überprüfen Dutzende Türen, um wichtige Key Items wie ID-Karten oder gefährliche Chemikalien einzusammeln. Da wir stets durch mehrstöckige Gebäude irren, kommen wir nicht um eine gute Portion Backtracking herum. So kann z.B ein Schlüssel irgendwo in der Dachnähe bei einem NPC verborgen sein, der die Tür im Keller für ein anderes Item aufschliesst um danach den Boss auf dem Dach zu legen.



Wer gut aufpasst und jede Tür untersucht, findet die ansässige Krankenschwester, die unsere Gesundheitsleiste wieder auffrischt und schnappt sich im Laufe der drei Levels noch zwei zusätzliche Wummen. Mit Bazooka und Granatwerfer und unlimitierter Munition blasen wir ganze Gegnertrauben weg.



Haben wir alle drei Gebiete erfolgreich gesäubert, werden wir ins finale Level geschmissen. Hier fährt nochmals alles auf, was in den letzten Abschnitten Ryo das Leben schwer machte.


Als Neuerung spendiert uns Sunsoft neben dem originalen, den Enhanced und den Hard-Modus. Während letzterer selbsterklärend ist, wurde bei der Enhanced-Version ein wenig die Gegner-KI verbessert und ein an der Steuerung geschraubt. Zudem lässt sich das Spiel jederzeit in einem der drei Save Slots speichern und dank der Rückspulfunktion die letzen 20 Sekunden ausradieren.


City Hunter (Remastered Edition) Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Unterschiedliche Filter und Bildschirm-Ratio komplettieren die Retro Packung. City Hunters Umfang bleibt gering. Nach etwas weniger als 90 Minuten gratulierte uns Sunsoft mit den Credits.



Fazit:

Wenn ein Spiel nach 35 Jahren aus der Versenkung empor steigt, erwarte ich schon ein wenig mehr als uns Sunsoft hier präsentiert. Um die Unterschiede zwischen der originalen und erweiterten Version zu entdecken, muss man schon mit der Lupe danach suchen. Am damals schon schwachen Spielprinzip hat sich 2026 kaum etwas verändert. Die Levels langweilen und die Bosse am Ende sind ein absoluter Witz. Man hätte zumindest etwas an der Optik arbeiten können, denn sich als Remaster zu schimpfen ist in diesem Fall schon eine sehr mutige Einstellung. City Hunter mag für den einen oder anderen Videogame-Historiker vielleicht von Interesse sein, aber inhaltlich ist das schlichtweg zu dünn.


City Hunter (Remastered Edition) Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

City Hunter (Remastered Edition) ist für Switch, Switch 2, PS5 und PC erschienen. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 angesehen. Das Test-Muster stammt von Red Art Games, wofür wir uns herzlich bedanken!


City Hunter (Remastered Edition) Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.
Jetzt City Hunter (Remastered Edition) bei WoG.ch bestellen!

Kommentare


The(G)net ist Mitglied des

Swiss Community Network Member

SCN-Mitglieder:

Unterstütze The(G)net

Donate mit PayPal
Metal Slug Arab-Talk GIF

powered by

Copyright © 1999 - 2026 The(G)net Schweiz

Das unabhängige Schweizer Spiele Magazin

bottom of page