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The(G)net Review: Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered

vor 2 Stunden
4 Min. Lesezeit

Wenn die Nippon-Echse durch die City stampft, bleibt kein Stein auf dem anderen. Bringt Godzilla dann noch elf seiner Kaiju-Kollegen mit, ist für absolutes Chaos und totaler Abriss gesorgt.


Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Unsere Monster Echse trat 1954 erstmals ins Rampenlicht. Nach zahlreichen Verfilmungen inklusive Abstecher nach Hollywood und mehreren Auftritten in Videospielen gehört Godzilla zum festen Teil der internationalen Pop-Kultur. Der vorliegende Arena-Prügler erschien erstmals 2002 exklusiv für den Gamecube, der etwas später auch leicht unterschiedliche Versionen für GBA und die XBOX folgten.


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Das Spielprinzip ist dabei sehr einfach gehalten. In einer abgesteckten Arena prügeln wir uns gegen eines der anderen elf Monstern, nach dem Motto, der letzte gewinnt. Neben Godzilla nehmen weitere bekannte Kaiju-Charaktere wie der Urzeitvogel Rodan, der brutale Destoroyah, die dreiköpfige Hydra King Ghidorah oder die ausserirdische Echse Orga teil. Auf unserer Verwüstungstour stoppen wir u.a. in Seattle, Osaka, Tokyo, Los Angeles, Monster Island oder sogar auf dem Mutterschiff der Aliens. In den wüsten Battles nehmen wir keine Rücksicht auf Verluste. Zivilisten? Nie gehört! Mit harten Schlägen bearbeiten wir unser Gegenüber, während rund um uns herum die Infrastruktur dem Boden gleichgemacht wird.


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Wolkenkratzer fallen ein, Getreidesilos werden demoliert, ohne Gnade verwüsten wir eine Hafen und legen ganze Stadtviertel in Schutt und Asche. Als Schlaginstrumente bringt jedes Kaiju drei unterschiedliche Hiebvarianten plus einen Grapple-Move mit, mit dem wir Gegner durch die Gegend schmeissen. Per Schultertaste wechseln wir in den Sprint oder hüpfen mehr oder weniger elegant über ein paar Hausdächer. Geblockt wird per Knopfdruck. Jedes Monster verfügt über einen Powerbalken für die verschiedenen zwei Special Moves, die wir entweder per Double Tap oder kurzes Halten aktivieren. So röstet Godzilla z.B. die Meute mit eine blauen Laserstrahl oder verschiesst gleichfarbige Orbs, während Mechagodzilla Kiryu eine Ladung zielsuchender Raketen abfeuert oder mit einem gelben Plasma Beam die Gegend unsicher macht.


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In den geräumigen Levels nutzen wir auch externe Hilfe. Gewisse Häuser lassen sich hochheben und als Wurfgeschoss verwenden. Ebenso verhält es sich mit Flugzeugen, Schornsteinen und Booten. Während der dreiminütigen Battles schwirrt konstant ein UFO über unsere Köpfe und droppt gelegentlich ein Power Up. Das mag eine Health-Potion sein, erneute Auffüllung des Powerbalken, ein Rage-Icon, mit dem unser Charakter für ein paar Sekunden stärker zulangt und einen separaten Rage-Move erhält oder wir nutzen den innovativen Air Strike, wo wir Mega Motte Mothra anfunken, die mit einem Bombenteppich unsere Rivalen attackiert.


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Begrenzt sind die Arenen mit einer Energiekuppel. Berühren wir deren Wände, werden wir kurz elektrisiert und dann ein paar Meter zurückgeschleudert. Diesen Umstand können wir auch zu unserem Vorteil nutzen, indem wir Feinde an die Kuppelwand schleudern. Bei allen siegreichen Kämpfen ernten wir XP-Punkte, die unseren Charakter bis zu 10 Stufen auflevelt. Als Bonus erhalten wir mehr Wumms in den Fäusten, erhöhte HPs und zusätzliche Energie für den Powerbalken. Zehn Prozent unseres Level Scores wandern in das hauseigene Research Center, das uns neue Levels und Fighter freischaltet, da wir zu Beginn nur auf die Hälfte des Kaiju-Dutzend zurückgreifen dürfen.


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Zum wilden Austoben stehen uns drei Solo-Modi mit der gleichen Anzahl an Schwierigkeitsgraden zur Auswahl. In der Kampagne reisen wir quer durch den Globus und verhauen nacheinander sechs Rivalen, bevor wir im finalen Kampf den Endboss legen. Im Destruktions-Modus werden wir ganz alleine nach Tokyo verfrachtet. Hier müssen wir innerhalb eines dreiminütigen Timelimits so viele Gebäude demolieren wie nur möglich, damit wir zusätzliche Erfahrungspunkte sammeln. Wer sich für erfahren genug hält, versucht im Survival-Bereich ohne Game Over so viele Gegner umzuhauen wie nur möglich, bevor uns die Puste ausgeht.


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Ein kleines Feature haben wir in useren Kämpfen immer wieder vergessen. In jeder Arena kurvt ein schwerbewaffneter Militärjeep mit einer Eis-Kanone herum, der es auf uns abgesehen hat. Lungern wir zu lange an einer Stelle herum, paralysiert uns der Eis-Strahl für einen kurzen Moment. Um die Attacke zu vermeiden, reicht es einfach den Jeep mit einem Spurt platt zu machen, bevor er nach einem kurzen Cooldown ein Ersatzwagen nachgeschickt wird.


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Im Mehrspieler Bereich messen wir uns mit bis zu drei zusätzlichen Mitstreitern im chaotischen Allerlei. Hier dürfen wir auch Tageszeit, Spielstil und Level selber bestimmen. Im Online-Modus packen wir unsere Skills gegen internationale Godzilla-Fans aus, wo wir standardgemäss unseren eigenen Raum hosten oder einem Quick Match beitreten. Für Fans werden regelmässig Bilder und kleine Videoschnipsel aus der gesamten Godzilla Timeline freigeschaltet, die wir im Archiv ausgiebig betrachten dürfen.



Fazit:

Ich bin jetzt nicht der grösste Godzilla-Fanboy, aber grundsätzlich ist mir das überdimensionierte Japan-Reptil ganz sympathisch. Und wer sich wie ich wundert, warum Atari ein Remaster gerade 2026 rauhaut, darf nicht vergessen, dass in Japan am 3. Oktober der neueste Godzilla Streifen in die Kinos kam. Perfekt für Atari, um auf der Hype-Welle ein wenig mitzusurfen. Am Spielprinzip wurde nichts rumgeschraubt. Das Kampfsystem ist immer noch etwas klobig, die Hitboxen sehr grosszügig und das Demolieren sorgt für ein paar Stunden für solide Unterhaltung. Leider ist der Umfang schon sehr minim. Er wird zwar durch die kleinen Challenges und Freischaltungen etwas gestreckt, aber nach dem 50. Kampf hat man es aber dann im Solo Modus gesehen. Im Multiplayer mit drei anderen Mitspielern artet die Zerstörungsorgie in pures Chaos aus, was besonders bei witzigen Kombos für zahlreiches Gelächter sorgt. Der Online-Modus funktionierte zwar, doch da wir unseren Review-Key schon vor Release erhalten haben, waren die Server noch leer. Atari erfindet mit dem Remaster das Genre nicht neu. Godzilla ist einfach purer Fanservice. Nicht mehr. Nicht weniger.


Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered ist für PC, PS5, XBOX Series, Switch und Switch 2 erhältlich. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 angesehen. Unser Test-Muster stammt von Atari, wofür wir uns herzlich bedanken!


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