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The(G)net Review: Psyvariar 3

Wir leben in einer kuriosen Welt. Oder hättet ihr jemals gedacht, dass ein Charakter tatsächlich ohne unseren Einfluss den Namen "Gnet" trägt? Wir glaubten es selbst nicht. Aber die Realität ist manchmal absurder als irgendwelche Science Fiction-Fantasien.


Psyvariar 3 Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Kaum haben wir die Foltertour der Horizontal-Hölle von R-Type Dimensions 3 hinter uns gebracht, trudelt schon das nächste 2D Shoot'em Up ins Haus. Dieses Mal verschlägt es uns in die Vertikale. Psyvariar 3 schickt dabei gleich sieben verschiedene Space Piloten in die Tiefe des Alien verseuchten Alls. Zu Gnet (dessen Name übrigens vom Arcade-Board von Taito her rührt) und seinen fünf anderen Kameraden gesellt sich als Stargast die Besen reitende Hexe Cotton hinzu, die manche bereits von ihren Solo-Abenteuern kennen.


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Die Mission ist auf Papier relativ einfach. Überlebt den Dauerbeschuss in den sechs Levels und rettet die Erde vor den aggressiven Ausserirdischen. In der Praxis sieht dies aber ganz anders aus. Denn hier haben wir es mit einem waschechten Bullet Hell Shooter zu tun. Damit wir nicht pausenlos vom Screen geschossen werden, geben uns die Entwickler ein paar nützliche Fähigkeiten mit. Jeder Pilot verfügt über ein einzigartiges Waffenarsenal. Wir können die Space-Schergen mit dem Standard-Schuss vom Screen fegen, müssen aber als Ausgleich ein wenig von unserer Feuerkraft abgeben.


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Betätigen wir jedoch eine der vier Schultertasten wechseln wir in den Sekundär-Modus und ballern mit voller Feuerkraft auf die anrückenden Feinde. Als kleiner Nachteil wird unsere Fluggeschwindigkeit gedrosselt. Das führt zu interessanten Situationen. Durch den stetigen Schusswechsel weichen wir im Standardmodus dem nie endenden Kugelhagel viel besser aus und wechseln im richtigen Moment zum Sekundär-Modus.


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Bei unserem Dauerbeschuss füllt sich stetig am oberen Bildschirmrand eine Neutrino-Leiste, die uns in kurzen Abständen auflevelt. Je besser wir die Kontrahenten vom Himmel holen und selbst weniger einstecken, umso schneller füllt sich die Baller-Bar. Blinkt diese grün, sind wir optimal unterwegs, fällt sie ins gelbe oder sogar in den roten Bereich, leveln wir nur langsam hoch. Neben automatischen Power Ups, die unsere Schussstärke erhöhen, dient die Neutrino-Leiste auch als Richtmass für den dynamischen Schwierigkeitsgrad.


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Im Anfangslevel starten wir immer aus “Easy”. Nach Abschluss des ersten Abschnittes stehen uns vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Aber auch nur, wenn wir das vorgeschriebene Level erreicht haben. Somit wird nach jedem Level anhand unserer Performance die Auswahl kleiner oder grösser. Es kann auch passieren, dass wir bei zu vielen Abschüssen die vorgegebene Mindestanzahl nicht erreichen und sogar wieder einen Schwierigkeitsgrad runterfallen. Ein sehr interessantes Konzept, das unserer Meinung nach die Spieldynamik fördert.


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In Sachen Spielablauf hält sich Psyvariar 3 aber an das klassische Konzept. Wir ballern ein paar Dutzend feindliche Raumschiffe weg, bevor uns ein dicker Levelboss mit einem Meer an Kugeln eindeckt. Wenn alle Stricken reissen, greifen wir je nach Charakter auf unsere limitierten Extrawaffen zurück, wie z.B flächendeckende Smartbomb, kurzzeitige Unverwundbarkeit oder einen temporären Schutzschild. Apropos Schutzschild. Bei jedem Levelaufstieg, der auch mal nur zwei Sekunden dauern kann, bildet sich bei jedem Piloten für einen Augenblick eine Schutzblase, die uns vor Geschossen schützt. Gutes Timing ist hier der Weg zum Erfolg.


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Neben dem klassischen Arcade Mode dürfen wir im Training bereits absolvierte Levels ohne Druck trainieren. Wem das alles trotzdem zu viel ist, entscheidet sich für den Arrange-Modus. Hier starten wir mit voller Bewaffnung, ohne Schwierigkeitsgrade und mit stärkerer Schusskraft. Im Caravan-Modus müssen wir in 2 Minuten so viele Punkte einfahren wie möglich. Unter der Mission-Option präsentiert man uns kleine Challenges und der Endless-Mode spricht für sich selbst. Wir ballern uns solange in einem prozedural generierten Level die Finger wund, bis wir unser einziges Schiff verlieren. Im Optionsmenü dürfen wir unsere HUD personalisieren, und wer seinen Bildschirm hochkant stellen kann, dreht das ganze per Knopfdruck um 90 Grad und geniesst Psyvariar 3 im Fullscreen Tate-Modus.



Fazit:

Auch wenn ein Durchlauf nur knapp zwanzig Minuten dauert, war ich trotzdem ein paar Stunden mit dem japanischen 2D-Shoot'em Up beschäftigt. Das lag nicht nur an den unterschiedlichen Piloten, die sich jeweils komplett anders spielen, sondern auch an dem dynamischen Schwierigkeitsgrad und dem amtlichen Neben-Content. Grafisch reisst Psyvariar 3 keine Bäume aus und tingelt optisch irgendwo im Mittelfeld herum, wenn auch der Hintergrund mit der einen oder anderen 3D-Spielerei punkten kann. Im Akustikbereich begleitet uns fetziger Space Pop, der den rasanten Spielfluss unterstützt. Extrapunkte bekommt Psyvariar 3 dank der butterweichen Steuerung und dem fairen Schwierigkeitsgrad aka "Balance". Schön wäre noch ein 2 Player-Modus gewesen, aber man kann nicht alles haben. Das spezielle Nischen Genre mag nicht jedermanns Sache sein, aber Bullet Hell- und Shmup-Freunde werden mehr als zufrieden gestellt.


Psyvariar 3 Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Psyvariar 3 ist für PC, PS5, Switch (2) und Xbox Series X|S erhältlich. Wir haben das Spiel auf der Switch 2 getestet. Das Test-Muster stammt von Red Art Games, wofür wir uns herzlich bedanken!


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