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The(G)net Review: SpongeBob Schwammkopf: The Cosmic Shake

Weeeer wohnt in ‘ner Ananas ganz tief im Meer? Ganz genau, die Rede ist vom andauernden gelben Schwammkopf SpongeBob. Seit 1999 (na, fühlt ihr euch auch schon schön alt?) flimmert er gemeinsam mit seinen Freunden über die weltweiten Fernsehschirme und begeistert immer neue Generationen an Fans.


SpongeBob Schwammkopf The Cosmic Shake Test Testbericht Review Xbox Playstation Switch

Neben jeder Menge Merchandise in allen Formen gibt es inzwischen schon mehr als 40 SpongeBob Videospiele. Vieles davon ist Lizenzschrott, aber es gibt ein paar Games, die sich riesiger Beliebtheit erfreuen. The Cosmic Shake schlägt in diese Kerbe der Fanfavoriten und auf der Xbox haben wir uns deshalb mal wieder nach Bikini Bottom begeben.


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Wie könnte es auch anders sein: SpongeBob und Patrick haben wieder einmal richtigen Mist gebaut. Der Schwamm ist mit König Tritons Seifenblasen Seife zu sorglos umgegangen, wodurch Bikini Bottom und deren Bewohner in alle möglichen Parallelwelten verstreut wurden. Ausserdem ist Patrick zu einem Ballon geworden, ein Los, mit dem der Seestern wenig überraschend gut klar kommt. Zusammen müssen sie in sieben Welten reisen, um alle und alles wieder dorthin zurückzubringen, wo es hingehört.


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Immer mal wieder fühlt sich der Cosmic Shake wie eine kurze Episode der Show an. Die Charaktere inklusive ihrer deutschen Sprecher, der Humor, der Look und der Sound passen perfekt und lassen damit die passende Atmosphäre entstehen. Die Präsentation der Story vermag dafür nicht ganz zu überzeugen. Zwischensequenzen, Dialoge und Gameplay wirken zusammengewürfelt und ihre Übergängen sind unnatürlich. Nichts desto trotz sorgt das Spiel für regelmässige Lacher, denn dieser wichtige Aspekt wurde gut implementiert.


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So plötzlich man ins Gameplay geworfen wird, so unterhaltsam ist es auch. Die meiste Zeit verbringt man springend und kämpfend. Wer dabei auf eine grosse Herausforderung aus ist, ist jedoch am falschen Ort. Ob man dies als zu seicht oder als entspannend ansieht, liegt ganz im Auge des Betrachters. Je weiter man im Spiel kommt, desto mehr Kampf- und Fortbewegungsmöglichkeiten schaltet man frei. Besonders das gelungene und flüssige Movement kann, trotz gelegentlicher kleiner Kameraprobleme, für viel Spass sorgen. Denn neben dem Story relevanten Hauptpfad sorgen viele optionale Challenges wie Sammelobjekte doch noch für ein wenig Herausforderung. Viele dieser Areale lassen sich erst erreichen, wenn man weitere Fähigkeiten freigeschaltet hat. Komplettisten wird damit auch Wiederspielwert jenseits der 6- bis 8-stündigen Story geboten.


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Die Kämpfe gegen die normalen Gegner können dafür überhaupt nicht überzeugen, egal wie viele Fähigkeiten man sammelt. Seifenblasen betäuben Feinde kurz und mit Schlägen, Kicks oder Bodenstampfer erledigt man sie. Bei bestimmten Gegnern muss der richtige Moment zum Gegenangriff abgewartet werden. Unterhaltsam sind die Kämpfe aber eigentlich nie. Die gegnerischen Angriffsmuster sind furchtbar repetitiv und stellen selten eine Gefahr dar. Erst zum Ende des Spiels, wenn man es mit grossen Gegnergruppen zu tun hat, steigt die Herausforderung ein wenig. Dank sehr grosszügiger Kontrollpunkte ist auch der Verlust aller Lebensenergie kein herber Rückschlag.


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Deutlich mehr Spass machen die Bosskämpfe am Ende jeder Welt. Sie sind zwar weder innovativ, noch bieten sie irgendetwas Aussergewöhnliches. Aber sie erfordern Timing und Präzision, wodurch sie gleich für Abwechslung sorgen. Teilweise bestehen sie auch nur aus Platforming unter Zeitdruck, was dem Spiel ebenso gut steht. Für Zerstreuung sorgen auch die vielen Minigames, auch wenn sie nahezug keine Substanz bieten, bestehen sie in der Regel doch nur aus Button-Mashing oder Reaktionssequenzen. Gleichzeitig sind sie aber immer kurz genug, dass sie nicht nervig werden, sondern für die nötige Auflockerung sorgen.


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Wie eingangs schon erwähnt, sieht SpongeBob neuestes Abenteuer gut aus und klingt auch so. Neben den irgendwie fehlenden Übergängen gibt es jedoch noch weitere technische Problemchen. Ab und zu geriet unsere Review-Fassung selbst auf einer Xbox Series X ins Stocken oder kam gleich ganz zum kurzzeitigen Stillstand, Abstürze inklusive. Ladezeiten kommen zum Glück selten vor, denn sie dauern überraschend lange. Die kurzen Dialoge zwischen SpongeBob und Patrick während des normalen Gameplays wiederholen sich sehr schnell. Gefühlt alle fünf Minuten singt der Schwamm seinen Pizza-Jingle oder erwähnt seine “Bäckchen”, was richtig anstrengend sein kann.



Fazit:

Wer SpongeBob-Fan ist und mit dem Quasi-Vorgänger Battle for Bikini Bottom schon Spass hatte, wird auch mit The Cosmic Shake prima unterhalten. Das Gameplay ist zwar etwas altbacken und wer herausgefordert werden will, sollte sich woanders umsehen. Schlussendlich ist das Spiel aber eher etwas für Junge und Junggebliebene, passt also. Schlecht ist das Spiel keineswegs und es hat mir für einen Durchgang, dank dem zackigen Ablauf und der gebotenen Abwechslung, viel Spass gemacht. Es fällt jedoch sicher nicht allen ganz so einfach, über die erwähnten negativen Punkte hinweg zu sehen. Wären jene nicht vorhanden, hätte es eine höhere Wertung gegeben.



SpongeBob Schwammkopf: The Cosmic Shake ist für Xbox One/Series, Playstation 4/5, Nintendo Switch und PC zu haben. Wir haben die Xbox Series X Version gespielt. Das frühe Test-Muster stammt von THQ Nordic, wofür wir uns recht herzlich bedanken!



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