top of page

Suchresultate

Search results for "review legend of heroes trails"

4905 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Wolfenstein: The New Order

    Hurra! Ein neues Wolfenstein und erst noch für meine neue Playstation 4. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Der Ego-Shooter-Klassiker wird von Machinegames auf Next-Gen Kisten wiedergeboren und schreibt dabei die Weltgeschichte neu. Anno 92 hat ein Spiel namens „Wolfenstein 3D” quasi im Alleingang das „Ego-Shooter” Genre eingeführt. Über 20 Jahre später läutet der neueste Ableger der Wolfenstein-Saga buchstäblich eine neue Zeitrechnung ein. Wie im Klassiker von einst, tritt auch hier US-Soldat B.J. Blazkowicz den Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit an. Seine Gegner: Der wahnsinnige Wissenschaftler Wilhelm „Totenkopf” Strasse und dessen Nazi-Soldaten, die allerdings in europäischen Versionen des Games nur das „Regime” genannt werden. Hakenkreuze hat man in hierzulande erhältlichen Versionen allesamt entfernt, obwohl die restliche Optik und die Gewaltdarstellung immer noch eine sehr klare Sprache sprechen. Auch Text-Dokumente oder ganze Dialoge wurden neu geschrieben bzw. neu vertont. Schade, denn gerade die bedrohliche Nazi-Symbolik wie Totenköpfe, SS-Runen und das rot-weiss hinterlegte Hakenkreuz machen einiges der beklemmenden Atmosphäre aus. Wer eine ungeschnittene Version spielen will, muss sich eine US-Version importieren. Selbst die UK Ausgabe des Spiels muss mit Schnitten leben. Der stramme B.J. unternimmt im zweiten Weltkrieg eine riskante Mission, Strasse zu stoppen, scheitert aber. Dabei zieht er sich eine Kopfverletzung zu, die ihn bis in die 60er Jahre ausser Gefecht setzt. Während der Soldat in einer Irren-Anstalt im Wachkoma zur Untätigkeit verdammt ist, gewinnen die Nazis den Krieg und erobern die Welt. So sieht die militärdiktatorische Zukunft schwer entstellt aus: Das Regime hat überall seine Spuren hinterlassen, vom täglichen Terror bis zum retro-futuristischen Nazi-Design. Die düstere Atmosphäre ist so dicht gewoben, sie hängt schwer über jeder Spielminute – eine echte Glanzleistung von Machinegames, die mit Spielen wie The Darkness bereits gezeigt haben, was sie drauf haben. Als B.J. endlich wieder zu Sinnen kommt, kann er (und damit auch der Spieler) den Kampf fortsetzen. Dabei macht er keine Gefangenen: Gleich von der ersten Minute geht’s ultrablutig los. Die exzessive Gewaltdarstellung wird sicher den ein oder anderen Spieler vor den Kopf stossen, mir hingegen hat die 'Sauerei' gefallen. Ist es nicht genau das, was man von einem Wolfenstein erwartet? Mit Messern schlitzt ihr Kehlen auf. Schiesst ihr euren Widersachern in die Beine, gehen sie schreiend zu Boden, versuchen euch aber noch im Liegen zu erledigen. Verwendet ihr eine Schrotflinte, reisst es den Unglücklichen auch schon mal einen Arm weg oder ein Kopf platzt vor euren Augen. Übertrieben wie in einem Film von Quentin Tarantino. Ebenso Tarantino-mässig die Charaktere; allen voran Ober-Sturmbannführer Engel, eine Nazi-Domina aus dem Bilderbuch! Mit zahlreichen konventionellen Waffen vom Messer bis zum MG, aber auch mit Strahlenkanonen oder schweren Geschützen kriegt B.J. die nicht besonders cleveren Gegner klein. Dabei darf man gleich von Beginn an zwei Waffen gleichzeitig feuern. Wer gewitzt vorgeht, meuchelt feindliche Soldaten lautlos von hinten. Wer Nazi-Kommandanten lautlos erledigt, bekommt zur Belohnung Hinweise, wo die zahlreichen Secrets im Level versteckt sind. Es lohnt sich also mit Bedacht vorzugehen. Mit einem perk-artigen Upgrade-System erweitert man zudem die Möglichkeiten von B.J. Wer beispielsweise drei Gegner heimlich mit einem Messerwurf erledigt, kann danach eine höhere Anzahl Klingen tragen. Übrigens: Die Gesundheit lädt sich nicht wie heute in Shootern üblich selbst auf, sondern muss mit Erste-Hilfe-Kits aufgefrischt werden – ganz wie im Original-Wolfenstein. Das ist in meinen Augen ein Plus-Punkt, da es etwas Taktik in den Shooter-Alltag bringt und mich zwingt, auch mal das tolle 360 Grad-Deckungs-System zu nutzen. Wer meint als Rambo mit zwei Gewehren im Anschlag durch die Level rennen und alles niedermähen zu müssen, verdirbt sich den Spass. Derartiges Geballere funktioniert ohnehin nur auf den unteren Schwierigkeitsgraden. Spannender ist es, sich auf den höheren Spielstufen lautlos mit dem Messer anzuschleichen und zunächst die Kommandeure auszuschalten, bevor diese Alarm schlagen und Verstärkung rufen (was mich stark an Far Cry 3 erinnert). Wer vorsichtig vorgeht und die Level auch nach Geheimnissen durchforstet, sollte 15 bis 20 Stunden für einen Durchgang rechnen. Danach lockt eine zweite Runde mit leicht veränderter Handlung und mit allen bisher gefundenen Upgrades, quasi ein verkapptes New Game+. Technisch überzeugt die zugrundeliegende und von Rage bekannte id-tech-5-Engine der getesteten PS4-Version mit stabilen 60 fps und detaillierten Texturen. Um die hohe Framerate beizubehalten, verzichtet Wolfenstein aber weitgehend auf dynamische Lichtquellen und aufwendige Shader-Tricks. Trotzdem sieht The New Order hervorragend aus. Einzig der Audio-Mix scheint ab und zu etwas verkorkst zu sein. Die Schussgeräusche dürften kerniger und einige der Background-Sounds dafür weniger laut klingen. Auch die Dialoge abseits der Cut-Scenes sind sehr leise und ohne Untertitel kaum verständlich. Im Sound-Menü suchen wir Lautstärke-Regler für Musik, Sound FX und Sprache vergeblich. Fazit: Als Freund von Ego-Shootern der alten Schule übertraf Wolfenstein meine kühnsten Erwartungen! Was habe ich Spass mit dem Teil! Nach dem zerklüfteten und schlauchartigen Anfang lässt es mir viel Freiraum, die Wachen mit unterschiedlichen Taktiken zu erlegen. Ich fühle mich ständig an andere Hit-Shooter erinnert. Far Cry 3, Dishonored, ja sogar Half-Life 2 kommen mir in den Sinn. So setzt sich The New Order überaus wohltuend vom Grossteil aktueller (Online-)Shooter ab. Dass man sich voll auf eine Einzelspielererfahrung konzentriert hat, ist in meinen Augen ein Pluspunkt. Die Kampagne ist umfang- und abwechslungsreich und vor allem extrem stimmungsvoll, so wie schon lange kein Shooter mehr. Besondern gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere, ihre tragischen Geschichten und die vielen schockierenden Momente, die ich mit ihnen durchlebt habe! Ganz grosses Kino Freunde, bitte mehr davon!

  • The(G)net Review: MLB 14: The Show

    Dabei stehen selbstverständlich diverse Interaktionsmöglichkeiten mit Trainer und Spieler zur Verfügung

  • The(G)net Review: Dead Nation: Apocalypse Edition

    Die Welt am Abgrund! Die meisten Menschen sind zu Zombies mutiert und machen es den wenigen Überlebenden nicht gerade einfach, nicht gefressen zu werden. Doch wir wehren uns mit vereinten Kräften und drängen die Untoten immer mehr zurück. Dead Nation: Apocalypse Edition ist ein gelungenes Actionspiel für Zwischendurch, mag aber auch für längere Sessions am Gamepad zu begeistern. Die Welt gegen Zombies. Dank globalen Statistiken ist der Spieler immer über den aktuellen Fortschritt der Säuberung auf dem Laufenden. In den USA ist diese erwartungsgemäss am weitesten fortgeschritten, wohingegen wir in der Schweiz irgendwo im Rang 15 rumwursteln. Cooles Feature, ihr seht immer den aktuellen Zombie-Kill-Counter. Das Team von Housemarque inszeniert ebenso düstere wie fordernde Zwei-Stick-Action, die gleichzeitiges Laufen in die eine und das Anvisieren einer anderen Richtung ermöglicht. Man kann die Kampagne entweder offline mit einem Kumpel oder online spielen, so dass man mit einem männlichen und weiblichen Charakter zu zweit unterwegs ist. Man bewegt sein Zombiekiller Ebenbild über mehrere Missionen hinweg durch menschenleere Straßen, Parkanlagen oder Militäranlagen - überall liegen Trümmer, die defekte Leuchtreklame flackert und unheimliche, nie aufdringliche Musik stimmt auf das allgegenwärtige Grauen ein. Die Optik ist schön düster gehalten, lediglich der Strahl unserer Taschenlampe erhellt einen Korridor in der Finsternis. Die Kamera wechselt zwischen schräger Draufsicht und totaler Vogelperspektive, wenn es die Übersicht in engen Gassen verlangt. Das ist überaus gut gelungen und man verliert so gut wie nie die Übersicht. Allerdings können keine Gebäude betreten werden. Die Kulisse sieht sehr gut aus, überall liegen Lumpen, Eimer und Krimskrams herum, es scheppert und Nebel wabert, das Licht der Taschenlampe enthüllt zig Farben und Formen. Manchmal hört man die Untoten schon in der Ferne röcheln oder stöhnen, so dass man sich mit einem „aufgeladenen Schuss“ auf den Mistkerl vorbereiten kann. Auch gegen größere Untote ist dieser gezielte Schuss hilfreich, hierzu haltet ihr mit dem Sturmgewehr einfach die Schusstaste länger gedrückt. Ansonsten kann auch der effektive Nahkampf über das aufgepflanzte Bayonett helfen, wenn man es nur mit einzelnen Feinden zu tun hat. Sprinten darf man nicht, aber der so genannte Ansturm, der Ausdauer verschlingt, sorgt für einen schnellen Ausbruch in eine Richtung. Dieses nette Feature hat mir doch schon oft das Leben gerettet, denn es gibt Passagen im Spiel, wo ihr regelrecht von Zombiehorden überrannt werdet. Da hilft dann auch das Sturmgewehr nicht mehr wirklich und es ist ratsam blitzschnell zur Maschinenpistole oder dem Flammenwerfer zu greifen. Problematisch ist, dass nur das Standardgewehr über einen unendlichen Munitionsvorrat verfügt; alle andern Waffen sind bald mal ausgeschossen. Das ist aber alles halb so schlimm, denn der Vorrat kann regelmässig im Waffenshop aufgefrischt werden. Im Selben können auch die Waffen getunt und die Rüstung gepimpt werden. Wer ein bisschen Sammelwahn in sich hat, der lässt keinen Winkel der Areale aus und wir damit auch immer wieder mit Geld, Ausrüstung und lustigen Einlagen belohnt. Ähnlich wie in Left4Dead kann man Autos beschiessen und beobachten, wie die jaulende Alarmanlage die Zombies anlockt - ideal, um einen großen Pulk zusammen mit der Karre in die Luft zu jagen. Die Untoten reagieren auch auf Licht: Leuchtfackeln wirken hier oft Wunder und helfen aus schwierigen Situationen. All das kann man mit Minen kombinieren, die bei Kontakt hochgehen und für einen geordneten Rückzug wichtige Zeit inklusive Kollateralschäden bei den Verfolgern einbringen. Ansonsten solltet ihr auf Heilpakete achten, um die Gesundheit aufzufrischen. Technisch ist das Spiel ebenfalls spitze! Auch wenn man es angesichts der düsteren Farbpalette kaum glauben mag: Die Entwickler nutzen für dieses Abenteuer dieselbe Engine wie für Super Stardust HD, haben diese allerdings um Physik, Echtzeitbeleuchtung und natürlich jede Menge Blut und fliegende Köpfe angereichert. Das Ganze läuft in nativen 1080p und mit stabilen 30FPS. Die Explosions- und Partikeleffekte sind einfach nur klasse. Fazit: Kurzweilige Zombieaction verpackt in einer belanglosen aber coolen Story! Technisch top umgesetzt und mit motivierendem Upgrade-System, Onlineranglisten und einem überzeugenden Koop-Modus.

  • The(G)net Review: Rambo: The Video Game

    Rambo zeigt auf eindrückliche Art und Weise, was an einem Videospiel alles schlecht sein kann. Ein Opus aus schrecklichem Gameplay, schlechter Grafik und üblem Sound. Würde man absichtlich ein besonders mieses Spiel machen wollen, käme man nicht darum rum, kräftig bei Rambo: The Video Game abzukupfern. Ich kann mich noch gut erinnern, als im Mai 2013 das erste Bild von Rambo erschienen ist. Rambo lauert im Wald von Hope, Washington mit einem Messer einem dieser miesen Cops auf. Ich dachte mir: „Wow, endlich macht mal wieder jemand einen Shooter mit einem richtigen Action-Helden. Nicht so ein ausgestanzter Prototypen-Futzi, wie er momentan durch alle Shooter geistert.“ Ich habe mich gefreut oben ohne durch den Dschungel zu schleichen, in Afghanistan an der Seite der lieben Taliban gegen die bösen Russen zu reiten und mit einem Panzer einen Armeehelikopter zu rammen. Fast zwei Jahre später sitze ich vor meinem TV und kann nicht glauben, welche Abgründe sich vor mir auftun. Rambo: The Video Game verkörpert restlos alles, was an Videospielen schlecht sein kann. Nichts hat der Entwickler Teyon ausgelassen. Für jene unter euch, welche wie ich keine Ahnung hatten: Rambo ist ein Railshooter – und zwar ein schlechter. Es ist "Moorhuhn mit Quick Time Events" und einem obskuren Level-System. Ausserdem gibt es noch Ranglisten, welche niemanden interessieren. Ich kann auch genau sagen, was die ganze Misere umso schlimmer gemacht hat: Irgendwo in diesem Debakel ist ein cooles Spiel versteckt. Man hätte ein richtig witziges Budgetgame machen können. Einen Ego-Shooter, angelehnt an alle drei, oder noch besser alle vier Filme. Aber was Teyon da abliefert ist unterste Schublade. Ein Moorhuhnspiel mit Controller? Seid ihr noch zu retten??! Wenn man das wenigstens noch mit seiner verstaubten Time Crisis Gun spielen könnte; aber nein, weit gefehlt. Wie ein motorisch gestörtes Faultier versuche ich das Fadenkreuz über die Rüben von Charly zu legen. Das verkorkste Autoaim macht mir dabei häufig auch noch einen Strich durch die Rechnung. Spielt man zu zweit (wieso man das auch immer tun möchte) hat der andere Spieler schlicht ein blaues Fadenkreuz. Ich bin mir sicher, dass das Spiel von einem riesen Fan der Filmreihe gemacht wurde. So viele Details stimmen haarklein überein. Die Introsequenz, die Polizeistation, alles wurde originalgetreu nachgebaut. Auch die 167 National Gardisten und Polizisten, welche Rambo niedermetzelt – moment... was? Ich gebe zu, es war auf einer sadistisch-kuriosen Ebene erfrischend, den bigotten Gesetzeshütern das Messer in den Hals zu rammen. Aber hat man da nicht etwas den Sinn und Geist des ersten Films ausser Acht gelassen? Eine weitere grosse Unbekannte: Warum hört sich ein Teil der Stimmen durchaus ok an, die von Rambo und Trautman aber so, als wären sie direkt übers Telefon eingespielt worden. Grund dafür muss sein, dass Teyon aufgrund einer akuten Sprecher-Knappheit (oder als Homage an die Klassiker) einzelne Sequenzen direkt mit der Tonspur aus den Filmen unterlegt hat. Möglicherweise auch mit der mp3-Spur aus Rambo-Youtube-Clips? Ungefähr so wirkt die streckenweise armselige Vertonung auf mein Gehör. Fazit: Rambo: The Video Game ist ein Debakel, von A bis Z. Ein Potpourri aus schlechtem Gameplay, aus dem Film gesampelten Sprachfetzen und sich ewig wiederholender Musik. Sogar ein "Perk" ist freischaltbar, mit dem der Kriegsveteran bei Quick Time Events nicht mehr versagen kann. Somit muss man das schlechte Spiel auch fast gar nicht mehr spielen, sondern kann sich ganz auf die üble Grafik konzentrieren! Rambo: The Video Game ist das überflüssigste und beleidigendste Stück Software, das mir seit Jahren untergekommen ist. Ich sehe seine einzige Daseinsberechtigung darin, dass ich Leute, welche das gut finden, aus meiner Facebook-Freundesliste und aus meinem Leben streichen kann.

  • The(G)net Review: Earth Defense Force 2025

    Wer schon immer mal als "Kammerjäger" in den Krieg gegen riesige Insekten à la Starship Trooper ziehen wollte, ist hier genau richtig. Trashy Arcade-Fun und Popcorn-Gaming at its best. In Earth Defense 2025 wird die Erde erneut von riesigen Spinnen, Robotern und anderen Insekten angegriffen. Wir befinden uns mittendrin in diesem Ausnahmezustand und müssen die Menschen gegen die Aliens - genannt "Ravagers" - verteidigen, bevor sie die Erde zerstören und uns auslöschen. Ein Kampf epischen Ausmasses steht uns bevor und wer das ganze nicht zu ernst nimmt, wird seinen Spass bei diesem Game mit B-Movie-Charakter haben. Earth Defense bietet uns etwa 83 verschiedene Missionen. Jede davon startet damit, dass man sich eine von insgesammt vier Soldaten-Klassen aussucht und diese ausrüstet. Die Klassen und Waffen werden während den Missionen freigespielt. Am Anfang steht uns nur der Ranger zur Verfügung, der am ausgeglichensten und somit für Einsteiger oder im Single-Player-Modus eine gute Wahl ist. Jede Klasse hat ihre Stärken und Schwächen, was vorallem im Co-op Modus schön zum Einsatz kommt, wenn man die Rollen auf die Spieler verteilt und taktisch in den Kampf zieht. Neben dem Ranger gibt es noch den Fencer, welcher als Tank fungiert, viel einstecken kann und vier Waffen dabei hat, von welchen er zwei parallel benutzen kann. Dafür bewegt er sich aber langsamer und unbeholfener als seine Kollegen. Wer lieber etwas schneller unterwegs ist und fliegen möchte, entscheidet sich für eine Wing Diver Soldatin. Zu guter Letzt gibt es noch den Air Raider. Er verlässt sich gerne auf Fahrzeuge und kämpft aus dem Hinterhalt heraus. Darum kommt er meistens im Multiplayer als Supportklasse zum Einsatz. Hat man seinen Earth Defenser ausgesucht und bewaffnet, kann es auch schon los gehen. Ziel bei jeder Mission: Alle Insekten und Aliens platt machen; ohne Rücksicht auf Verluste! Gleich am Anfang des Spiels wird man in die Innenstadt geschickt um die Menschen vor riesigen Ameisen zu retten. Als erstes sammelt man sein Team um sich und läuft nun, immer dem Geschrei folgend, den Insekten entgegen. Die Stadt wird regelrecht von den Ameisen überrannt, so dass man alle Hände voll zu tun hat, sich die Vieher vom Leib zu halten. Zum Glück ist man bis auf die Zähne bewaffnet und hat endlos Munition, damit man nach herzenslust los ballern und alles platt machen kann, was sich einem in den Weg stellt- seien es Aliens oder auch mal Wolkenkratzer. Nach dem Kampf hinterlässt man ein Feld der Verwüstung. Alle Missionen sind unterschiedlich lang und in jeder gibt es andere Aufgaben. Mal wird man geschickt die Insekten oder Roboter einfach auszulöschen, mal soll man zum Beispiel Wing Diver-Soldatinnen befreien, die sich wie Fliegen in den Netzen riesigen Spinnen verfangen haben. Doch eines haben alle Missionen gemeinsam: Ballern was das Zeug hält und soviel Ungeziefer um die Ecke bringen, wie nur möglich. Die Kulissen und Gebäude sind alle sehr detailiert gestaltet, was einem das Gefühl gibt, wirklich durch ein Japanisches Quartier zu hetzen. So kleben zum Beispiel Werbeplakate in den Fenstern von Imbissstuben oder säumen Laternen eine Einkaufsstrasse. Der Eindruck wird dadurch noch verstärkt, dass man die ganze Umgebung zerstören kann. Jeden Zaun und jedes Haus kann man dem Erdboden gleich machen. Grafisch hätte man sicherlich dennoch mehr aus dem Spiel rausholen können, doch macht es deswegen nicht weniger Spass. Das Gameplay ist einfach gehalten und hält sich nicht mit komplizierten Pad-Manövern auf. Auch Storytechnisch darf man nicht zu viel von Earth Defense Force 2025 erwarten. Die Erde wird von riesen Insekten angegriffen. Das muss reichen und das tut es auch. Alles andere hätte zu diesem Trashgame auch nicht gepasst. Fazit: Earth Defense 2025 ist ein kurzweiliger Shooter mit Trashmovie-Charakter. Alle, die sich drauf einlassen, und einfach mal den Kopf ausschalten, werden sicherlich Gefallen dran finden. Vor allem im Co-op Modus, wenn man zu zweit durch die Stadt rennt und stundenlang hirnlos auf riesen Insekten ballert oder ganze Quartiere dem Erdboden gleich macht, macht das ganze noch mehr Spass. Wer Trash und B-Movies mag, wird sicherlich auf seine Kosten kommen. Wer nach Sinn, tiefgründiger Story oder Anspruch auf Realismus sucht, ist hier allerdings an der falschen Adresse.

  • Story-Trailer zu Borderlands 4

    Publisher 2K und der Entwickler Gearbox Software haben den offiziellen Story-Trailer zu Borderlands 4

  • Neuer Gameplay-Trailer zu Pokémon Pokopia

    Pokémon Company hat weitere Infos zu Pokémon Pokopia veröffentlicht und liefert mit einem umfangreichen Trailer

  • WILL: Follow The Light Gameplay-Trailer

    TomorrowHead Studio hat einen neuen Gameplay Trailer zu WILL: Follow The Light veröffentlicht und gleichzeitig

  • EVERSPACE 2: Wrath of the Ancients erschienen

    EVERSPACE 2: Wrath of the Ancients für ROCKFISH Games' Weltraum-Looter-Shooter-RPG ist ab sofort auf mit der Veröffentlichung des DLCs erhält EVERSPACE 2 ein kostenloses Update mit zahlreichen Quality of

  • Fatal Fury: City of the Wolves – Joe Higashi tritt ins Rampenlicht

    SNK hat den Vorhang gelüftet und den ersten Trailer zu Joe Higashi präsentiert, der diesen Herbst als DLC in Fatal Fury: City of the Wolves auf die Bühne tritt. Seine neue Biografie-Doku „The Legend of Joe“ (inszeniert vom legendären Cheng Sinzan) ist bereits in Fatal Fury: City of the Wolves ist aktuell für PlayStation 5, Xbox Series, PlayStation 4 sowie PC via

  • ACE COMBAT 8 zeigt Story im neuen Trailer

    Bandai Namco und Entwickler Bandai Namco Aces haben einen neuen Story Trailer zu ACE COMBAT 8: WINGS OF THEVE veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Konflikt zwischen dem Joker Flight, angeführt von den Wings of ACE COMBAT 8: WINGS OF THEVE erscheint am 2. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series und PC.

  • The Last of Us Complete Bundle angekündigt

    Sony und Naughty Dog haben The Last of Us Complete für PlayStation 5 angekündigt. Das Bundle besteht aus The Last of Us Part I und The Last of Us Part II Remastered. Physisch wird die Spielesammlung als The Last of Us Complete: Collector's Edition am 10. mit diesem Artwork enthalten, das physische Discs mit neuen, minimalistischen Designs für The Last of Us Part I und The Last of Us Part II Remastered umfasst.

  • The(G)net Review: Paper Mario The Origami King

    Was Nintendo da gebastelt hat und ob sich der Faltspass lohnt, lest ihr in unserem Review.

  • The Alters Launch Trailer

    Hier ist der Launch Trailer zum Sci-Fi Survival-Game The Alters, dass bereits am 13.

  • The(G)net Review: PES 2015 - Pro Evolution Soccer

    bereits Schnee auf den Strassen und den aktuellen FIFA Jahrgang spielen wir seit Wochen, hat sich das Review

  • Neuer Trailer zu Resident Evil Requiem

    Capcom hat den vierten offiziellen Trailer zu Resident Evil Requiem veröffentlicht, dem neunten Teil

  • The(G)net Review: Battlefield: Bad Company 2

    Ebenso können, wie in Call of Duty, sogenannte Perks freigespielt und ausgewählt werden, die euch besseren

  • Mario + Rabbids Sparks of Hope - Story Trailer gewährt Einblicke in bevorstehende Abenteuer

    Ubisoft veröffentlichte heute den Story Trailer für das am 20. Oktober für Switch erscheinende Spiel Mario + Rabbids Sparks of Hope.

  • The(G)net Review: Age of Empires III Definitive Edition

    Der "Art of War"-Modus kehrt aus der Definitive Edition von Age of Empires II zurück und hilft neuen "Art of War" gefiel den Fans, daher ist seine Rückkehr in Age III natürlich willkommen. Age of Empires III: Definitive Edition fügt zwei neue Nationen hinzu: Die Schweden und die Inka. Die Hauptkampagnen von Age of Empires III ist auf andere Ziele ausgerichtet. Davon abgesehen ist Age of Empires III Definitive Edition ein schönes Remake geworden.

  • The Blood of Dawnwalker: Grosses Reveal Event am 28. April

    Rebel Wolves macht Ernst und kündigt für The Blood of Dawnwalker ein umfangreiches Road to Launch Event den Releasetermin enthüllen, sondern auch neues Gameplay zur offenen Spielwelt, einen frischen Story Trailer The Blood of Dawnwalker ist ein Open World Singleplayer Action-RPG und erscheint für PS5, Xbox Series

The(G)net ist Mitglied des

Swiss Community Network Member

SCN-Mitglieder:

Unterstütze The(G)net

Donate mit PayPal
Metal Slug Arab-Talk GIF

powered by

Copyright © 1999 - 2026 The(G)net Schweiz

Das unabhängige Schweizer Spiele Magazin

bottom of page