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The(G)net Review: Sonic Racing: Crossworlds

Aktualisiert: 14. Okt.

Sonic Racing: CrossWorlds ist SEGAs neuester Versuch sich wieder einen Namen bei den Arcade-Spielen zu machen, insbesondere bei den Fun-Racern. Ob’s gelingt? Schauen wir mal


Sonic Racing: Crossworlds Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Nach Spielstart sind die meisten Optionen noch geblockt, nur „Grand Prix“ ist verfügbar. Dodon Pa begrüsst uns und gibt gleich mal den Tarif durch: Sammele über vier Rennen die meisten Punkte und gewinne jeweils in den sieben Grand Prixs. Es wird einen Haufen Rivalen geben, die es auf uns abgesehen haben. Sollten wir gegen alle bestehen, wird man als ultimativer Rennfahrer zum grossen Event eingeladen.


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Nach all dem Vorgeplänkel dürfen wir den Character Roster bewundern. 23 Charaktere aus dem Sonic Universum, und wer den DLC hat, der wird noch weitere aus anderen SEGA Franchises bzw. Kollaborationen sehen. Nach der Wahl unseres Charakters suchen wir uns ein Fahrzeug aus. Diese sind in fünf Kategorien unterteilt: Handling, Stärke, Turbo, Tempo und Beschleunigung. Und letztlich, bevor wir endlich unseren Grand Prix fahren dürfen, wählen wir eine der Geschwindigkeitsklassen: Normales Tempo, Hohes Tempo, Sonic Tempo, Super Sonic Tempo und Spiegel Sonic Tempo. Die letzteren beiden müssen aber erst freigeschaltet werden.


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Endlich bei der Grand Prix-Auswahl angekommen kündigt sich auch schon unser Rivale an. Und da wir das Spiel gerade zum ersten Mal spielen, steht uns auch nur der Donpa Grand Prix zur Verfügung. Los geht’s aber immer noch nicht. Als nächstes wird ein Gadget-Schild ausgewählt, welches momentan noch leer ist. Danach geht's endlich ins Rennen!


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Zum Rennstart wird uns eine Leiste eingeblendet, um den optimalen Kickstart-Zeitpunkt zu finden. Haben wir die roten Segmente getroffen, drehen die Reifen durch, nur das Treffen des grün blinkenden Segments, gibt es eine saubere Beschleunigung. Von hier ab gilt es Ringe einzusammeln, welche unseren Top-Speed erhöhen; bei 100 Ringen ist in der Regel Schluss. Weiterhin geben jene uns Sicherheit bei Rammmanövern, Gegenstandsattacken und wenn wir in ein Streckenhindernis rauschen. Gegenstände werden über die Fragezeichen-Kapseln ergattert, zwei an der Zahl sind Minimum, mit dem „Inventar+“-Gadget sind sogar drei möglich. Auf der Strecke sind zusätzlich noch rote Sterne verteilt, welche uns ein paar mehr Bonustickets am Ende der Rennen einbringen, sollten wir diese einsammeln.


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Abseits davon gibt's noch Sprungrampen und Beschleunigungsstreifen. Sind wir in der Luft, aufgrund einer Rampe oder ähnlichem, dürfen wir mit dem Analogstick etwas „herumwurschteln“ und Luftakrobatik ausführen. Dies führt bei der Landung zu Extrabeschleunigung, welche manchmal über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Eine weitere Form von Extrabeschleunigung bekommen wir über Drifts. Die Steuerung ist massiv eingeschränkt (ohne Gadget zumindest), aber wenn wir geschickt mit Drift um die Kurven jagen, lädt sich ein Beschleunigungsmeter auf, welcher direkt zündet, sobald wir die Taste loslassen. Weiter gibt es Luft- und Wassersegmente, wofür sich unser Gefährt direkt in etwas Flugfähiges oder Wasserfähiges transformiert. Für den Flugmodus agiert die Drift-Taste als Jetzünder, für den Bootmodus können wir mit ihr „springend beschleunigen“.


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Für die Runden in den Rennen hat sich SEGA hier dem Thema „Crossworlds“ bedient. Wer nach der ersten Runde in Führung liegt hat zwei Spuren zur Auswahl: Eine Warp-Welt mit einem vordefinierten Thema und eine absolut Zufällige. Das heisst, von Runde 1 auf Runde 2 wird zwischen Welten gewechselt und von Runde 2 auf Runde 3 geht’s zurück auf die originale Strecke. Das sorgt massiv für Abwechslung beim Spielen.


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Mit den erworbenen Tickets geht’s dann richtig ans Eingemachte. In der Werkstatt werden die Autos modifiziert mit Frontanbauten, Rückanbauten und Reifen. Diese dienen dazu die Parameter des Fahrzeuges optimal anzupassen. Dazu gesellt sich ein eigener Farbanstrich, Aufkleber, die Hupe und ein Aura-Effekt. Nebst dessen gibt es noch Extreme Gears, bekannt aus Sonic Riders, welche Hoverboards gleichen und unter der Turbo-Kategorie zu finden sind. Gadget-Schilder sind die nächste Stufe der Aufrüstung. Mit steigendem Rang erhalten wir mehr Gadget-Slots, wobei sechs das Maximum pro Schild darstellen. Der Spieler hat damit die Möglichkeit, Modifikationen für Rennen zu aktivieren, die eventuell sogar kursspezifisch sein können. Die Gadgets selbst sind unterteilt in verschiedene Kategorien und benötigen unterschiedlich viele Slots im Schild. Zu den Kategorien zählen unter anderem Statusmodifikationen, Supportfunktionen, Gegenstandskontrolle und einige mehr.


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Die Mehrspieleroptionen sind auch ganz ordentlich, sowohl online als auch offline. Offline ist hier bis zu vier Spieler im Splitscreen möglich. Nebst den üblichen Versus-Modi, haben wir noch den Racepark. Sechs verrückte, vordefinierte Modi und ein frei einstellbarer Modus stehen hier zur Verfügung. Selbst im Einspieler Modus machen diese ganz gut Laune. Wie zum Beispiel die Dreier-Team-Modi wo wir so viele Ringe wie möglich sammeln müssen, um den ultimativen Speedboost zu ergattern, oder deine Gegner absichtlich zu rammen, um extra Beschleunigungen zu erhalten.


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Das Besondere an Sonic Racing: Crossworlds ist vor allem der Online-Modus inklusive Crossplay, eine tolle Option, die stets gut gefüllte Lobbies garantiert. Vom Test her kann ich sagen, dass die Lobby selbst zu ungewöhnlichen Uhrzeiten wie 10:00 Uhr (MEZ) recht gut belegt ist. Einen Rubberbanding-Effekt konnte ich bei Online-Rennen soweit nicht feststellen, was für ein flüssiges Spielen steht. Und auch wenn wir (noch) nicht den allerbesten Build für unser Gefährt besitzen ist es möglich, im Rennen gut abzuschneiden. Wir fahren stets einen Kurs über die üblichen drei Runden. Mit jedem Abschluss sammeln wir Punkte und steigen so im Weltrang auf. In der Lobby stehen uns drei Kurse zur Auswahl oder eine zufällige Auswahl derer. Die Mehrheit entscheidet dann, welcher gefahren wird. Mittels Emotes können wir untereinander kommunizieren.


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Wer direkt mit Freunden spielen will, kann diese über seine Freundesliste einladen. Ach ja, während wir in der Lobby warten, haben wir Zeit noch schnell unser Gefährt etwas zu tunen, bzw. auszutauschen und auch den Charakter dürfen wir noch wechseln, sowie ein passendes Gadget-Schild auswählen. Wir müssen also nicht extra zurück ins Hauptmenü um dies zu erledigen. Allerdings ist die Zeit dafür begrenzt. Es ist quasi eine Last-Minute-Option für die, die genau wissen, was sie vor dem Rennen noch schnell ändern möchten.



Fazit:

Ich werde hier keinen Vergleich mit Nintendos Mario Kart liefern. Vor allem, da der letzte Teil, den ich gespielt habe, auf der Nintendo Wii war und mich persönlich auch nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Folglich hab ich Sonic Racing: Crossworlds ohne direkten Vergleich betrachtet und es macht mir selbst einen Heidenspass. Die Rennen sind rasant und teils extrem chaotisch, je nachdem wie die Kontrahenten spielen. Grafisch sind die Strecken wirklich toll gestaltet und es gibt viel zu entdecken. Das Ganze wird zusätzlich unterstützt von den Fahrzeuganpassungsmöglichkeiten, sowie den Gadget-Schildern. Somit lassen sich Fahrzeuge erstellen, welche an jeweilige Grand Prix Strecken angepasst sind und mit den Gadgets gibt es das letzte bisschen Feintuning für das jeweilige Rennen. Immerhin hat SEGA hier selbst 40+ Fahrzeuge, 70+ Gadgets und 100+ Fahrzeugteile spezifiziert und mit DLCs sind die Tore weit offen für mehr. Den grössten Coup hat SEGA aber mit dem Open Networktest gebracht: Jeder durfte vor Release für einige Tage mit jedem spielen und das kostenlos; EGAL auf welcher Plattform. Dies hat selbst die grössten Kritiker und Mario Kart Fans dazu gebracht, lobende Worte über diesen Arcade Racer auszusprechen, nachdem sie selbst einmal reingeschnuppert hatten. Unterm Strich hat SEGA augenscheinlich alles richtig gemacht. Während sich Mario Kart World Spieler über leere Lobbys ärgern, haben wir hier ein komplett plattformunabhängiges Spielerlebnis. Für den Casual Player bis zum Top-Score Grinder sind genügend Optionen vorhanden, damit einem auf lange Sicht nicht langweilig wird. Um es mit den Worten der 90er zu sagen: SEGA does what Nintendon't. Ein genialer Fun-Racer mit schier endlos vielen Optionen und Erweiterungen die für lange Zeit Spielspass garantieren!

 

Sonic Racing: Crossworlds Test, Review, Testbericht. Wertung und Fazit.

Sonic Racing: Crossworlds ist für PC, PS4, PS5, Switch und Switch 2, Xbox One und Xbox Series X|S erschienen. Wir haben das Spiel auf der PS5 getestet. Unser Testmuster stammt von SEGA, wofür wir uns herzlich bedanken!


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