top of page

Suchresultate

Search results for "review legend of heroes trails"

4891 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Denshattack!

    Inline-Rollerskates oder Skateboard flippen wir mit futuristischen Lokomotiven im dystopischen Japan durch die Gegend Wir grinden auf dicken Rails und versuchen unsere Balance zu halten, kapern die Monorail-Trasse als Verbindungsstück Fazit: Schon nach dem ersten Trailer auf der letztjährigen Gamescom stach mir das durchgedrehte Spiel

  • The(G)net Review: Gunstoppable

    Der rasante Roguelite Shooter von CAGE Studios verbindet klassische Arena Action mit Parkour, Zeitlupeneffekten, absurd starken Waffen und einem simplen Grundsatz: Je schneller wir unterwegs sind, desto mehr Schaden richten wir an. Wer hier gemütlich um die Ecke späht, hat bereits verloren. Das Herzstück von Gunstoppable ist Bewegung. Rennen, rutschen, an Wänden entlanglaufen, aif Schienen grinden und sich mit einem Greifhaken durch die Arenen katapultieren gehören nicht nur zur Fortbewegung, sondern direkt zum Kampfsystem. Denn Geschwindigkeit bedeutet Schaden. Je mehr Schwung wir aufbauen, desto mehr Power haben unsere Waffen. Dadurch entsteht ein wunderbar aggressiver Spielfluss, bei dem wir permanent versuchen, Bewegung und Feuerkraft miteinander zu kombinieren. Nach kurzer Eingewöhnung fliegen wir quasi durch die Levels, wechseln blitzschnell die Richtung, feuern im Akimbo-Stil und versuchen gleichzeitig, möglichst viel Momentum zu behalten. Besonders wenn mehrere Gegnergruppen gleichzeitig angreifen, entwickelt Gunstoppable eine herrlich chaotische Dynamik. Natürlich wäre die ganze Akrobatik nur halb so unterhaltsam, wenn das Waffenarsenal nicht mithalten könnte. Gunstoppable lässt uns zwei Waffen gleichzeitig verwenden und zahlreiche Kombinationen ausprobieren. Pistolen, Schrotflinten, Raketenwerfer und weitere Schiessprügel lassen sich mit verschiedenen Verbesserungen versehen. Dadurch entstehen Builds, die manchmal sinnvoll und manchmal einfach herrlich bescheuert sind. Genau darin liegt ein grosser Teil des Reizes. Das Roguelite Prinzip sorgt dabei für den nötigen Spieltrieb. Gegner beseitigen, Verbesserungen einsammeln, neue Möglichkeiten entdecken, stärker werden und irgendwann trotzdem spektakulär ins virtuelle Gras beissen. Danach beginnt der nächste Versuch. Die Waffenbalance ist allerdings nicht immer perfekt. Einige Kombinationen fühlen sich deutlich mächtiger an als andere, wodurch bestimmte Optionen schnell zur bevorzugten Wahl werden können. Gerade bei einem Spiel, das so stark von experimentellen Builds lebt, hätte etwas mehr Gleichgewicht nicht geschadet. Dafür ist der sogenannte Reaper Mode hervorragend gelungen. Erfolgreiche Abschüsse ermöglichen es, die Zeit deutlich zu verlangsamen und sich für einige Sekunden wie der uneheliche Nachwuchs von Neo aus The Matrix zu fühlen. Der Effekt sieht nicht nur cool aus, sondern lässt sich taktisch einsetzen. In besonders hektischen Situationen können wir Gegner gezielt ausschalten, unsere Position korrigieren oder eine Angriffskette fortsetzen. Optisch setzt Gunstoppable auf kräftige Farben, Neonbeleuchtung und eine überzeichnete Science Fiction Welt. Roboterhorden, futuristische Arenen und grössenwahnsinnige Milliardäre passen perfekt zum bewusst überdrehten Ton. Die Geschichte selbst ist eher Mittel zum Zweck. Wir übernehmen die Rolle eines kybernetisch aufgerüsteten Kämpfers und ziehen gegen jene Eliten ins Feld, die hinter dem persönlichen Schicksal unseres Helden stehen. Gunstoppable versucht damit zwar, seinem Dauerfeuer einen erzählerischen Rahmen zu geben, doch niemand dürfte das Spiel wegen seiner tiefgründigen Story starten. Der grösste Kritikpunkt ist der Umfang. Wer hauptsächlich die Kampagne durchspielen möchte, dürfte nach ca. 3 Stunden das Ende erreichen. Gunstoppable setzt deutlich stärker auf wiederholte Durchläufe. Das muss kein Nachteil sein. Wer Roguelites liebt und gerne an Bewegungsabläufen sowie Waffen Kombinationen feilt, bekommt reichlich Motivation für weitere Runden. Solo-Spieler, die eigentlich nur einen guten Singleplayer Shooter suchen und nach dem Finale weiterziehen, könnten dagegen etwas enttäuscht sein. Fazit: Kurz, aber ziemlich explosiv. In Gunstoppable greifen Movement, Waffen und Roguelite Mechaniken hervorragend ineinander und erzeugen einen Shooter, der besonders dann glänzt, wenn auf dem Bildschirm völliges Chaos herrscht. Nicht jede Waffe ist nützlich und die Kampagne könnte umfangreicher sein. Dafür stimmt das Gameplay. Die Steuerung fühlt sich gut an, die Kämpfe besitzen ordentlich Druck und das Experimentieren mit verschiedenen Kombinationen motiviert zu weiteren Durchläufen. Wer bei Doom Eternal bereits fand, dass normales Rennen eigentlich viel zu langsam ist, dürfte sich hier ziemlich schnell zuhause fühlen. Gunstoppable ist als Download für Xbox Series X|S und PC erhältlich. Wir haben das Spiel auf dem PC getestet. Das Test-Muster stammt von CAGE Studios, wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Spiele bei WoG.ch bestellen!

  • Neuer Trailer zum WWII VR-Flugsim Aces of Thunder

    Gaijin Entertainment gibt bekannt, dass Aces of Thunder, ein neues Flugsimulationsspiel, das sich in Aces of Thunder ist ein Spin-Off des beliebten Online-Spiels War Thunder und konzentriert sich ausschliesslich Dank der nativen Unterstützung des OpenXR-Standards ist Aces of Thunder mit einer Vielzahl von VR-Geräten

  • Revenge of the Savage Planet erscheint am 8. Mai - neuer Trailer

    Revenge of the Savage Planet, die Fortsetzung von Journey to the Savage Planet, wird am 8. über Steam und Epic Games Store erscheinen, wie der Entwickler Raccoon Logic heute anhand eines neuen Trailers intergalaktischen Abenteuer lieben, ist zurück, aber in jeder Hinsicht grösser und besser –Revenge of Je nachdem, ob ihr lieber allein oder im Team spielt, könnt ihr Revenge of the Savage Planet solo oder

  • The(G)net Review: Duskfade

    Nach Steampunk und Cyberpunk kommt Clockpunk. Im Action Plattformer der spanischen Softwareschmiede Wierd Beluga Studio verschlägt es unseren Helden in eine mystische Welt voller Uhren, Zeit Anspielungen und tickender Timer. Und wenn wir schon beim Thema Uhren sind, darf der Kuckuck als Sidekick auch nicht fehlen. Der Storybogen ist schnell erzählt. Hauptprotagonist Zirian, ein unscheinbarer Werkstatt-Lehrling, vermisst seine Schwester Allira, die vom bösen Uhrenmacherboss gekidnappt wurde. Doch damit nicht genug. Im gleichen Atemzug hat sich der Schurke zusätzlich vier Ländereien unter den Nagel gerissen und Zirians Heimat Tick Town mit einem unbekannten Zeitzauber in ewige Nacht gehüllt. Um seine momentane Überlegenheit jedem Bewohner der Uhrenstadt auch visuell unter die Nase zu reiben, ziehen sich vier riesige Metallketten über den Himmel zu den besetzten Gebieten. Die Prämisse ist klar: befreie die vier Biome, finde und besiege den Zeit Ganoven samt seinen Schergen und hole das Schwesterchen wieder heil zurück. Wir starten nach der Wahl zwischen den vier Schwierigkeitsgraden im schmucken Hub Tick Town, von wo wir die Befreiung der vier unterschiedlichen Regionen plus Endlevel in Angriff nehmen. Nach einer kurzen Übungsrunde, wo wir die Grundfähigkeiten im Schnellverfahren erklärt bekommen, legen wir mit dem jugendlichen Schwertschwinger los. Zirian wird nämlich mit einigen wertvollen Skills an den Start geschickt. Der Doppelsprung ist bereits im Anfangsrepertoire dabei und kann sogar noch mit einem Air-Dash bzw. dem Hechtsprung verlängert werden. So erreichen wir selbst unerreichbar erscheinende Plattformen. Auch der Walljump gehört zum Starterpaket. In Duskfade wird viel Gesprungen, geslidet, gegrapplet und gegen den Schluss sogar noch geflogen, wenn wir nicht mit unserer Klinge Normalogegner und Levelbosse vermöbeln. Als Waffe haben wir uns für den harten Brecher Minutero entschieden, mit dem wir unseren Widersachern aufs Korn nehmen. Mit dem richtigen Timing können wir sogar feindliche Projektile zurückschmettern. Später erhalten wir zur Verstärkung das Pendulum, mit dem wir starke Hiebe ausführen und wilde Combos austeilen. Gegnerische Attacken beantworten wir mit der beliebte Ausweichrolle. Führen wir diese perfekt aus, verlangsamt sich die Zeit für ein paar Augenblicke und wir nutzen die Chance für ein paar Extra-Hits mit unserer Klinge. Unser Begleiter und Unterstützer, der mechanischen Kuckuck namens - wie kann es anders sein - Cuckoo ist nicht nur als temporäre Labertasche unterwegs, sondern greift gelegentlich auch aktiv ins Kampfgeschehen ein und attackiert Feinde ohne unser Zutun. Eine freie Auswahl zu den vier Biomen wird uns aber verwehrt. Duskfade folgt dem linearen Konzept. Haben wir einen Abschnitt abgeschlossen, öffnet sich der nächste. Die Levels sind relativ ähnlich aufgebaut. Wir absolvieren zuerst einen mehr oder weniger anspruchsvollen Plattform-Parkour, bevor wir in der Level Hälfte und am Ende jeweils zum Boss Fight antreten. Und auch diese folgen einem strikten Muster. Zuerst hauen wir ihm ein Viertel der Healthbar weg, danach müssen wir unter Zeitdruck in einer kurzen Jump&Run-Sequenz irgendein Objekt erreichen, damit wir z.B. seinen Schutzschild brechen und ihn weiter vermöbeln dürfen. Schaffen wir die geforderte Aufgabe nicht im vorgegebenen Zeitfenster zu absolvieren, nehmen wir nach dessen Ablauf permanent Schaden bis wir es geschafft haben oder im schlimmsten Fall im Game Over landen. Haben wir das Doppelpack an Levelbossen erledigt, werden wir mit unterschiedlichen Extras belohnt. So erhalten wir vier unterschiedliche Gadgets, wie z.B. eine Stoppuhr mit der wir uns für ein paar Sekunden Unverwundbarkeit verleihen, verteilen mit dem Chronoblast einen vernichtenden Energiestrahl, lassen mit dem Starfall Meteore regnen oder wir schmeissen ein paar tickende Zeitbomben ins Gefecht. Zudem wird unser Skilllevel mit permanenten Upgrades erhöht. Mit dem Sun Dial grinden wir auf vorgegeben Schienen, der Greifhaken verbessert unsere Sprung Fähigkeiten und zum Ende hin wachsen uns Flügel und wir gleiten wie Ikarus durch die Lüfte. Einmal zurück in Tick Town, das wir entweder per Schnellreise Portal oder Levelende erreichen, dürfen wir auf Einkaufstour gehen. Beim lokalen Waffenhändler erweitern wir mit den gehorteten Edelsteinen, die überall in den Biomen rumliegen, unsere Schlagfähigkeiten, wie auch die Dauer der Gadgets. Sogar Cuckoo kann hochgepimpt werden. Beim Schmied wechseln wir die Farbe von Minutero und färben bei der magischen Schneiderin unser Kostüm um. Wer sich die Hintergrundbeschallung zusammenstellen will, muss zuerst eine der vielen Musikboxen ergattern und ein kurzes Minispiel lösen. Danach kann man sich beim Dorfmusikanten die freigespielten Tracks selber aussuchen. Bis Zirian sein Schwesterherz endlich wieder umarmen konnte, haben wir etwas mehr als 12 Stunden in Tick Town und Umgebung verbracht. Fazit: Spanien reitet auf der Erfolgswelle. Nicht nur sind unsere westlichen Nachbarn verdient Fussball Weltmeister geworden, auch Softwaretechnisch machen die Paella-Geniesser dieses Jahr eine überaus gute Figur. Dusk Fade ist nach Denshattack! bereits das zweite Highlight der iberischen Halbinsel. Im Grunde spielt sich Zirian extrem flott und bei der comicartigen Optik gibt es nichts zu meckern. Am meisten überrascht hat mich aber der Soundtrack. Tolle Kompositionen, die man gerne mal auf Repeat laufen lässt, runden das gebotene Gesamterlebnis beinahe kritikfrei ab. Während die teils kniffligen, aber stets fairen Plattform Passagen 100% abliefern, bin ich vom Kampfsystem - die tollen Bossfights mal ausgenommen - nicht ganz überzeugt. Nach der ersten Hälfte fangen die lahmen Arenakämpfe mit den etwas farblosen und repetitiven Gegnern an zu langweilen, und man ist froh, wenn man endlich wieder wild durch die Levels springen und fliegen darf. Immerhin sind die Konfrontationen im Gegensatz zu den wuchtigen Jump&Run Abschnitten klar in der Unterzahl. Etwas nervig war leider auch das Progressions-System. Zwar werden wir mit der Währung, also den Kristallen, nur so zugeballert. Was nützt mir aber ein volles Konto mit 9'999 Edelsteinen, wenn das ganze nur einlösbar ist, wenn ich auch noch die korrekte Anzahl an Zahnrädern besitze, die extrem rar und schwer zu finden sind? Zu komplexes Geflexe kann manchmal auch ein Hindernis sein. Ansonsten habe ich mich mit Zirian & Co. sehr gut unterhalten und wäre einem Nachfolger sicherlich nicht abgeneigt. Duskfade ist als Download für PC, PS5, Switch 2 und Xbox Series X|S erhältlich. Wir haben das Spiel auf der PS5 getestet. Das Test-Muster stammt von Fireshine Games, wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Spiele bei WoG.ch bestellen!

  • Visions of Mana startet am 29. August - neuer Trailer

    Heute hat Square Enix einen farbenfrohen neuen Trailer für den nächsten Hauptteil der Mana-Reihe, Visions of Mana, vorgestellt und bekannt gegeben, dass das Spiel am 29. Visions of Mana ist ein brandneues Action RPG, das den Einstieg in die Mana-Reihe bildet. Der Trailer stellt die neuen Charaktere Palamena und Julei vor, mit denen sich Val und Hinna auf ihrer In Visions of Mana können Spieler ihr eigenes Traumteam aus drei Personen zusammenstellen und im Kampf

  • Eine 80er Legende kehrt zurück: Atari kündigt das Intellivision Sprint an

    Atari hat heute das Intellivision Sprint vorgestellt, eine brandneue Spielkonsole, mit der das 45-jährige Jubiläum der Veröffentlichung der ursprünglichen Videospielkonsole Intellivision gefeiert wird. Mit 45 beliebten Spielen und einer Reihe technischer Verbesserungen wird das Intellivision Sprint ab dem 17. Oktober zum Preis von CHF 119.90 vorbestellbar sein und am 23. Dezember in Europa erscheinen. Das Intellivision wurde 1980 als direkter Konkurrent zum Atari 2600 auf den Markt gebracht und löste eine legendäre Rivalität aus, die als „Erster Konsolenkrieg” bekannt wurde. Das Intellivision bot den Spielern ihrer Zeit realistischere Sportspiele, aufwändigere Grafik und einzigartige Controller. Das neue Intellivision Sprint wurde in Zusammenarbeit mit PLAION REPLAI entwickelt und verfügt über ein authentisches Design mit der originalen gold-schwarzen Oberfläche und der Holzmaserung auf der Vorderseite. Zu den technischen Verbesserungen gehören zwei kabellose Controller, ein HDMI-Ausgang und ein USB-A-Anschluss zur Erweiterung der Spiele-Bibliothek. Die 45 integrierten Spiele repräsentieren den damaligen Vorsprung von Intellivision bei Sport- und Strategiespielen. Zu den Highlights zählen die Sportspiele Baseball, Chip Shot Super Pro Golf, Soccer, Super Pro Skiing, Tennis und Super Pro Football sowie die Strategiespiele B-17 Bomber, Sea Battle, Space Battle und Utopia. Zu den beliebtesten Arcade-Spielen gehören Astrosmash, Shark! Shark!, Star Strike, Thin Ice und Boulder Dash. Zwei der einzigartigen Controller-Overlays sind ein echter Eye-Catcher und für jedes Spiel der Sammlung enthalten.

  • The(G)net Review: LIFTED

    Zeitreisen sind eine riskante Angelegenheit. Ein falscher Schritt, und plötzlich existieren die Dinosaurier wieder, die Gegenwart wird von Robotern beherrscht oder jemand hat dafür gesorgt, dass es nie Videospiele gab. In LIFTED fällt die Katastrophe etwas kleiner aus: Die Geschichte bleibt intakt, dafür funktioniert ausgerechnet ein Kernelement nicht immer so, wie es sollte. Das farbenfrohe Abenteuer ist das Debüt von Adventure Works, einem neuen Studio, das vom ehemaligen Disney Imagineer Jeffrey Ashbrook gegründet wurde. Inspiration erhielt Ashbrook unter anderem während einer Reise nach Ägypten und durch ein Gespräch mit einem Archäologen. Das merkt man dem Spiel an, denn antike Ruinen, verschollene Schätze und historische Schauplätze spielen eine zentrale Rolle. Wir schlüpfen in die Rolle des Schülers Ari Buktu, der dringend zusätzliche Punkte für den Physikunterricht benötigt. Sein Lehrer Professor Raventhorpe hat dafür eine völlig vernünftige Aufgabe vorbereitet: Ari soll mit ihm in einer experimentellen Zeitmaschine durch verschiedene Epochen reisen und gefährliche Schätze bergen. Mit dabei ist Julius, das Chinchilla des Professors, das vermutlich die verantwortungsvollste Figur der gesamten Gruppe ist. Professor Raventhornes Zeitmaschine trägt den Namen "Anytime Elevator" und sieht tatsächlich wie ein gewöhnlicher Fahrstuhl aus. Der Unterschied besteht darin, dass man damit nicht nur zwischen Stockwerken, sondern auch zwischen Jahrhunderten reisen kann. Praktisch für historische Expeditionen, weniger praktisch für die Sicherheitsvorschriften. Die Handlung von LIFTED erfindet das Rad der Zeitreise nicht neu. Das Spiel bedient sich offensichtlich bei bekannten Filmen (Back to the Future), Serien (Dr. Who) und Abenteuergeschichten (Indiana Jones). Überraschungen sollte man daher keine erwarten. Trotzdem funktioniert die Inszenierung erstaunlich gut. LIFTED erinnert weniger an ein aufwendiges Science Fiction Epos und mehr an eine Zeichentrickserie, die man früher an einem Samstagmorgen zwischen Frühstücksflocken und Spielzeugwerbung gesehen hätte. Alles ist bunt, harmlos, leicht überdreht und grundsätzlich sympathisch. Ari ist neugierig, naiv und bereit, für ein paar bessere Schulnoten erstaunlich viele lebensgefährliche Situationen zu akzeptieren. Professor Raventhorpe ist dagegen völlig auf seine Suche nach der Tiara von Königin Nefertari fixiert. Dass Ari dabei regelmässig beinahe von Fallen zerquetscht, aufgespiesst oder beinahe in den Tod stürzt, verbucht der Professor offenbar unter praktischem Unterricht. Die Dialoge gehören zu den stärksten Elementen des Spiels. Die Figuren besitzen Charme und ergänzen sich gut. Auch der farbenfrohe Grafikstil überzeugt. Ägyptische Ruinen, tropische Inseln, dichte Dschungel und verschneite Burgen sorgen für ausreichend Abwechslung. Rein optisch reist LIFTED also problemlos durch die Zeit. Spielerisch bleibt der Aufzug allerdings häufiger stecken. LIFTED verbindet klassische Plattformpassagen mit kleineren Umgebungsrätseln. Die meisten davon lassen sich schnell überblicken, und auch die Jump'n Run Abschnitte stellen erfahrene Spieler nur selten vor Probleme. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. LIFTED eignet sich dadurch gut für jüngere Spieler oder solche, die ein entspanntes Abenteuer suchen und nicht nach jedem zweiten Sprung ihre Lebensentscheidungen hinterfragen möchten. Die Rätsel werden im Verlauf schrittweise komplexer. Adventure Works hat durchaus ein gutes Gespür für verständliche und unterhaltsame Rätsel. Leider tauchen die besten Ideen erst auf, als LIFTED bereits damit beginnt, seine Koffer für den Abspann zu packen. Viele frühere Aufgaben wirken sehr einfach und vorhersehbar. Hebel werden betätigt, Objekte verschoben und Wege freigelegt. Das grösste Problem von LIFTED ist ausgerechnet die Plattformmechanik. Grundsätzlich lässt sich Ari ordentlich steuern. Springen, Klettern und Balancieren funktionieren meistens so, wie man es erwartet. Das entscheidende Wort lautet allerdings "meistens". Besonders beim Schwingen an Seilen, Ästen und Lianen hatte Ari offenbar regelmässig keine Lust mehr. Mehrfach liess er ohne nachvollziehbaren Grund los, obwohl die entsprechende Taste weiterhin gedrückt wurde. Ein wagemutiger Abenteurer ist eben nur so zuverlässig wie seine Griffkraft. Dadurch scheitern einfache Passagen nicht am eigenen Timing, sondern an einer Mechanik, die sich gelegentlich spontan gegen den Spieler entscheidet. Das ist nicht schwierig, sondern schlicht frustrierend. Noch ärgerlicher war eine spätere Fluchtsequenz, in der ein Gegner Speere auf Ari schleudert, während dieser versucht, sich an einer Liane festzuhalten. Unabhängig von Geschwindigkeit und Timing traf der Angriff immer wieder sein Ziel. Erst nach mehreren Neustarts und einer veränderten Position des Gegners liess sich der Abschnitt bewältigen. Bug? Who knows! Rund 20 Minuten gingen bei mir für diese eine Situation verloren, die eigentlich nur wenige Sekunden dauern sollte. Solche Probleme zerstören den Spielfluss und passen nicht zum ansonsten unkomplizierten Aufbau. LIFTED verlangt selten besondere Präzision, bestraft den Spieler aber dennoch für Fehler, die nicht immer bei ihm liegen. LIFTED lässt sich in weniger als drei Stunden durchspielen. Eine kurze Spielzeit ist nicht automatisch ein Nachteil. Manche Abenteuer erzählen in wenigen Stunden mehr als andere in 80. Hier wirkt der geringe Umfang jedoch problematisch, weil das Spiel genau dann endet, wenn es endlich interessant wird und die Mechaniken langsam an Tiefe gewinnen. Es fühlt sich an, als hätte LIFTED gerade die Einleitung abgeschlossen und würde danach direkt zum Abspann springen. Immerhin sorgen zusätzliche Sammelobjekte für Motivation. Wer komplette Sets in den Levels findet, schaltet neue Kostüme für Ari frei. Die Outfits orientieren sich dabei thematisch häufig an den jeweiligen Regionen. Fehlende Gegenstände lassen sich dank Level-Select bequem einsammeln, ohne das gesamte Abenteuer wiederholen zu müssen. Fazit: Die abwechslungsreichen Schauplätze und einige gelungene Rätsel zeigen deutlich, dass Adventure Works gute Ideen besitzt. Ich hätte gerne eine bessere Wertung verteilt. Leider sind gerade die Plattformpassagen weder besonders anspruchsvoll noch funktionieren sie immer zuverlässig. Auch die kurze Spielzeit enttäuscht. Nach weniger als drei Stunden ist das Abenteuer bereits vorbei, obwohl es spielerisch gerade erst interessant wird. Die besten Rätsel kommen viel zu spät, viele frühere Aufgaben bleiben viel zu harm- bzw. hirnlos. LIFTED ist dennoch kein Totalschaden. Dafür sind die Figuren einfach zu charmant, die Präsentation zu gelungen und einige Rätsel zu unterhaltsam. Wer ein sympathisches oldschool Jump'n Run Abenteuer ohne viel Stress sucht, kann jetzt schon reinschauen. Allen anderen würde ich empfehlen, mit dem Einstieg in den Anytime Elevator zu warten, bis die Mechaniker noch einmal gründlich daran gearbeitet haben. LIFTED ist derzeit als Download für PC via Steam erhältlich. Versionen für PS5 und Xbox Series sind in Vorbereitung. Unser Test-Muster stammt von Adventure Works, wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Spiele bei WoG.ch bestellen!

  • Horror-Abenteuer Out of Sight ab sofort erhältlich - Launch Trailer

    Entertainment und The Gang geben bekannt, dass ihr atmosphärisches Single Player Horror Adventure Out of Für alle Mutigen in der virtuellen Realität erscheint Out of Sight VR, entwickelt von Flat2VR, heute In Out of Sight schlüpfen die Spieler in die Rolle von Sophie, einem blinden Mädchen, das mit Hilfe ihres

  • The(G)net Review: Mixtape

    Mal rast man mit dem Skateboard durch die Gegend, mal bewegt man sich zu Fuss durch kleinere Schauplätze Es ist vielmehr eine "coming-of-age-Story", verpackt als rund 3 Stunden langes Musikvideo.

  • The(G)net Review: Legacy of Kain: Soul Reaver 1&2 Remastered

    Ein Wunschtitel, von dem man online oft lesen konnte, war die Legacy of Kain Reihe, zu denen Blood Omen Jubiläum des Releases von Legacy of Kain: Soul Reaver gibt es nun dieses sowie dessen direkten Nachfolger Legacy of Kain und Soul Reaver sind ein gotisches Epos über Ehre, Verrat und Vampire. Fazit: Zu seinem Release hat Legacy of Kain: Soul Reaver bestimmt für offene Münder gesorgt. Jetzt Legacy of Kain: Soul Reaver 1+2 Remastered bei WoG.ch bestellen!

  • Cronos: The New Dawn – A New Breed of Horror-Trailer

    psychologischen Grauens (und frisch verantwortlich für das Silent Hill 2-Remake), haben einen neuen Trailer Im Trailer verfolgen wir den Traveler auf seiner Reise durch die Ruinen von New Dawn.

  • The(G)net Review: Aphelion

    Neben Life is Strange zeigten Titel wie Banishers: Ghosts of New Eden oder Jusant, dass man sich auch

  • Call of Duty: Black Ops 7 – Offizieller Launchtrailer stimmt auf den Release ein

    Kurz vor dem Startschuss von Call of Duty: Black Ops 7 haben Activision, Treyarch und Raven Software Call of Duty: Black Ops 7 erscheint am 14. November für PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S und PC.

  • False Hero – Zweiter Trailer und neue Screenshots zur Soulslike Action

    False Hero Solo-Entwickler Florian Holl aus Österreich will kein typisches Soulslike erschaffen, sondern Der zweite Trailer zeigt bereits, wohin die Reise geht: knallharte Bosskämpfe, ein hohes Tempo und ein Eine kostenlose Demo ist für nächstes Jahr geplant und soll euch direkt in das Herzstück von False Hero

  • MMO Action RPG Crystal of Atlan erscheint im Mai - neuer Trailer

    Crystal of Atlan ist ein kostenloses Massively Multiplayer Online Action-Rollenspiel, das von Nuverse Crystal of Atlan ist ein sogenannte "Magicpunk MMO" und entführt Spieler in eine faszinierende Welt voller Crystal of Atlan verbindet actionreiche Gefechte mit einem unverwechselbaren Setting und lädt dazu ein

  • Trails from Zero und Trails to Azure erscheinen für Switch 2 und PS5

    NIS America bringt The Legend of Heroes: Trails from Zero und The Legend of Heroes: Trails to Azure 2026 In Trails from Zero kehrt Lloyd Bannings nach drei Jahren in seine Heimat Crossbell zurück, um beim Crossbell Trails to Azure setzt die Geschichte wenige Monate später fort und bildet das Finale des Crossbell-Arcs Organisationen eigene Ziele verfolgen und Crossbell zwischen dem Erebonian Empire und der Republic of Kampffunktionen wie Burst und Back Attack, ein anpassbares Fahrzeug sowie Importoptionen für Speicherdaten aus Trails

  • The(G)net Review: Replaced

    Fazit: Bereits der erste Trailer machte mich extrem Neugierig.

  • The(G)net Review: Necrophosis

    Die beiden Entwickler Dragonis Ares und Adonis Brosteanu brachten im April 2025 Necrophosis auf den PC. Nun steht die Veröffentlichung der Konsolenversion in den Startlöchern. Was sich hinter dem Titel verbirgt, haben wir uns näher angeschaut. Bei Necrophosis handelt es sich um ein an das Lovecraft-Universum angelehntes Spiel. Wir schlüpfen in die Rolle des „Bewusstseins“, um den aktuellen Zyklus neu zu starten. Dafür reisen wir per pedes durch die öden Lande, gespickt mit allerlei Wesen, die ihren endlosen Qualen erliegen und meist an einen jeweiligen Ort gebunden sind. Auf unserer Reise bekommen wir Stück für Stück die Geschichte erzählt und die Wichtigkeit unserer Aufgabe klar gemacht. Um von Ort zu Ort zu gelangen müssen wir kleinere Rätsel lösen. Für die Rätsel braucht es nicht viel Hirn, obwohl eigentlich ja schon, da wir unser Gehirn öfters mal in andere Wesen einsetzen, um diese zu kontrollieren. Von diesem Fakt mal abgesehen braucht man kein abgeschlossenes Studium, um die kleinen Hinweise auf dem Bildschirm zu deuten und um die kleinen Knobeleien lösen zu können. Der benötigte Gegenstand wird metaphorisch angedeutet, während irgendwo in der näheren Umgebung eines von vielen Objekten dezent aufleuchtet und darauf wartet, von uns gefunden, aufgenommen und an seinen Bestimmungsort gebracht zu werden. Über das Leuchten beschwere ich mich mal nicht, da man bei dem visuellen Stil sonst schnell den Überblick verlieren kann. Einmal gibt’s dann sogar ein etwas längeres Rätsel, das das Kurzzeitgedächtnis beansprucht. Aber Vorsicht! Wer unter Trypophobie leidet, der hat in Necrophosis schlechte Karten, denn wir müssen hierbei ein Wesen von seinen Qualen erlösen und Parasiten aus seinem Körper entfernen. Die Parasiten tauchen dann in einem bestimmten Muster aus den Löchern seines Körpers auf und wir müssen ihre kleinen Köpfe mit der Hand zerquetschen. Im Übrigen haben die Parasiten eine Ähnlichkeit zu Vogelküken. Fazit: Wenn ich jetzt mal hart ehrlich bin, ist Necrophosis weniger ein Spiel, sondern mehr ein Walking-Simulator. Ein Walking-Simulator in einem grotesk anmutenden Museum. Wir laufen stets mit dem Ziel vor Augen, den Zyklus neu zu starten und treffen ständig wir auf irgendwelche augenscheinlich wichtigen Wesen oder z.B. Gegenstände auf dem Boden, die uns etwas von der Lore vermitteln. So wirklich Horror gibt es neben dem Look und Sounddesign in Necrophosis nicht. Bei Letzterem hört man während des Laufens an einigen Orten häufig unangenehme organische Geräusche unter unseren Schritten, während wir durch Eingeweide, verschiedene Flüssigkeiten oder über berstende alte Knochen laufen. Wer solche Sound-Effekte nicht aushält oder die bereits erwähnte Trypophobie hat, sollte von vornherein die Finger davon lassen. Action gibt es nicht und überhaupt kann man nur an gefühlt zwei Stellen wirklich mal sterben, das war’s auch. Keine Schreckmomente, keine Überlebenskämpfe. Visuell ist Necrophosis für ein zwei Mann Team äusserst passabel und selbst auf der Konsole sind Cursor und Zielkreuz auf Couchdistanz gut erkennbar. Die Sprecher der Dialoge sind verständlicherweise nicht auf sehr hohem Niveau. Wer bis zu drei Stunden für eine „groteske Museumstour“ im Lovecraft-Universum zu haben ist, darf gerne mal reinschauen. Necrophosis ist für PC, PS5 und Xbox Series X|S erschienen. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 angesehen. Das Test-Muster stammt von Dragonis Games, wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Necrophosis bei WoG.ch bestellen!

  • The(G)net Review: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes

    hitzige Diskussionen im Internet bezüglich der sehr kurzen Spieldauer von Metal Gear Solid V: Ground Zeroes Ground Zeroes bietet in Wirklichkeit gute 10 Stunden beste Spiele-Unterhaltung. Genau so ein Spiel ist Ground Zeroes. Obwohl das knallharte Schleichkonzept mit Ground Zeroes etwas wässriger daher kommt, sprich zugänglicher Hat man die Kampagne beendet, hält Ground Zeroes noch eine ganze Litanei an Zusatz-Aufgaben bereit.

The(G)net ist Mitglied des

Swiss Community Network Member

SCN-Mitglieder:

Unterstütze The(G)net

Donate mit PayPal
Metal Slug Arab-Talk GIF

powered by

Copyright © 1999 - 2026 The(G)net Schweiz

Das unabhängige Schweizer Spiele Magazin

bottom of page