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- The(G)net Review: Everybody's Golf Hot Shots
Golf ist kein Sport, sagen sie. Klar, bis dir Everybody's Golf Hot Shots mit einem lässigen Grinsen den Driver in die Hand drückt. Wir haben die Fairways abgegrast, die Putts versemmelt und die Superschläge gezündet. Hier kommt unser Test, frisch aus dem Rough und ohne Handicap-Gejammer. Der Arcade-Golfer ‚Everybody’s Golf‘ ist nach acht Jahren zurück auf unseren Konsolen. Im Hauptmenü, welches sehr aufgeräumt wirkt, können wir uns entscheiden, in welchen der vielen Modi wir spielen wollen. Für den Einzelspieler gibt es hier bereits schon sechs Möglichkeiten zur Auswahl. Der ‚Challenge Modus‘ ist ein Einzelspieler-Modus, der aus 9- bzw. 18-Loch Matches besteht. Darunter auch Versus-Matches, sowie inoffizielle und offizielle Tournaments. Beim inoffiziellen Tournament gibt es eher Goodies zum Freispielen, während die offiziellen unseren Rang aufstufen. Aber auch bei den anderen Matches können wir diverse Sachen freispielen. Als nächstes gibt es den ‚World Tour‘-Mode. Das ist effektiv der Story-Mode für das Spiel. Jeder unserer Charaktere, wovon es einige freizuschalten gilt, hat hier seine eigene kleine Geschichte. In der Regel spielen wir sechs bis sieben Kapitel. Jeder dieser Kapitel hat drei optionale Aufgaben, welche beim Erfüllen uns mit kleinen Goodies belohnen. In den Kapiteln können wir ausserdem entscheiden, ob wir die Story überhaupt lesen oder einfach nur durchskippen wollen. Das ist nicht nur eine vorzügliche Option für Storymuffel, sondern insbesondere auch dann, wenn wir die Kapitel wiederholen wollen, um die Aufgaben zu erfüllen. Stroke-Play und Wettkampf sind schlussendlich klassische „Gegen die CPU-Modi“. Besonderes Augenmerk gilt dem „Verrücktes Golf“-Modus. Dieser Modus ist effektiv ein Party-Golf. Darunter finden wir verschiedene Sub-Modi wie ‚Boom Golf‘, der Ball explodiert beim Aufkommen und schnellt irgendwo hin. Survival Golf‘, stehle deinem Gegner wichtige Schläger. Colorful Golf‘, erspiele Tickets mit Debuffs, um sie gegen deine Gegner einzusetzen. Und noch ein paar mehr. Multiplayer Modi bietet das Spiel natürlich auch, Online wie Offline. Wer mit Golf(spielen) zuvor noch nichts am Hut hatte, kann im Tutorial die Grundlagen erlernen. Zur Steuerung gibt es nicht all zu viel zu sagen. Es ist das klassische 3-Button-System: Der erste Druck schaltet die Leiste frei, der zweite Druck bestimmt die Kraft, und der dritte bestimmt die Akkuratesse des Schlages. Wir können allerdings zwischen drei verschiedenen Schlagsystemen auswählen: ‚Standard‘, welche eine horizontale Leiste widerspiegelt. ‚Genau‘, welche eine gekrümmte Leiste widerspiegelt und, meiner Meinung nach, etwas genauer auf die Eingaben reagiert. ‚Profi‘, welche eher an Rhythmusspiele erinnert. Wir müssen effektiv in bestimmten Zonen drücken, damit der Schlag gelingt. Weiterhin gibt es noch diverse Standard- sowie individuelle Controller-Layouts, damit jeder sich das Spiel so anpassen kann, wie es ihm am besten passt. Damit das Golfen nicht zu eintönig wird, haben wir einiges zum Freischalten bekommen. Darunter Schläger, Kostüme, Bälle, Farbschemen, Sticker und Nahrungsmittel. Schläger und Bälle sind natürlich wichtig, um sein Spiel an den gewählten Platz optimal anzupassen. Kostüme und Farbschemen tun der Optik zu Gute. Und letztlich die freispielbaren Charaktere, davon soll es über fünfundzwanzig an der Zahl geben, was ziemlich irrsinnig ist für ein Golfspiel. Bei den Stickern und Nahrungsmitteln wird es so richtig interessant. Die Sticker sind für die Caddies gedacht, welche damit diverse Buffs bekommen, die auf uns übertragen werden. Die Nahrungsmittel sind permanente Buffs für unsere jeweiligen Charaktere. Sie erhöhen diverse Basisattribute wie Kraft, Ausdauer, usw. Weitere Anpassungen sind ob wir als Links- oder Rechtshänder spielen und ob wir mit "mentaler Ausdauer" spielen wollen. Letzteres ist besonders interessant, wenn uns Golf selbst auf Schwierigkeitsstufe „Schwer“ noch zu einfach ist. Jeder Fehlschlag verursacht mentalen Stress. Je gestresster der Charakter, desto mehr Nachteile haben wir beim Spielen. Wir sehen irgendwann die Fluglinie nicht mehr, uns flackert die Information des Greens vor Augen oder die Schlagleiste blendet sich ein und aus. Abhilfe kann uns hier unser Caddy schaffen. Mit spielen von Matches, und natürlich Gewinnen, erhöht sich das Vertrauen des Caddys. Je höher sein Vertrauen uns gegenüber ist, desto eher hilft er uns aus brenzligen Situationen. Fazit: Persönlich macht mir der aktuelle Teil von Hot Shots Golf richtig Laune und mit all den freispielbaren Elementen ist man einige Zeit beschäftigt. Die Kurse bieten alle sehr viel Abwechslung und sind auch teils nicht ganz „golfkonform“, z.B. der „Megacup“, ein Golfkurs, in dem das Loch quasi zehn Mal so gross ist wie normal. Oder der Tornado-Cup, bei dem ein Tornado über dem Platz schwebt und jeden Ball direkt einsaugt, welcher in der Effektzone landet. Die Deutsche Übersetzung ist weitgehend OK, wobei hier echt einige Patzer bei den Grafiken passiert sind. Hier und da sind ein paar Buchstaben in der Reihenfolge vertauscht. Leider gibt es auch nur eine Englische Tonspur. Ich hätte gehofft diesmal gäbe es wenigstens eine Japanische mit dazu. Die Kamerasteuerung ist in meinen Augen etwas seltsam. Ich begnüge mich aber meist mit der Vogelperspektive, dann passt das schon. Die Fluganimationen zwischendrin kann man zum Glück per Taste überspringen. Grafisch ist das Spiel softer dargestellt, mehr Richtung Toon-Style als die direkten Vorgänger. Dies und die Tatsache, dass Clap Hanz, nach über zwanzig Jahren, nicht mehr in der Verantwortung ist die Everybody’s Golf-Serie zu programmieren, sorgt bei den meisten Hardcore-Fans der Serie momentan ziemlich für Zündstoff. Auch haben einige Spieler Gamebreaking-Bugs aktiviert, welche nur durch Löschen ihres Speicherstandes behoben werden konnten. Hier kann ich die Kritik natürlich noch verstehen (und ich hoffe, ich bleibe verschont davon). Aber ein Spiel als "Mist" zu beurteilen, nur weil ein anderes Studio eine etwas andere Art hat, geht doch etwas zu weit. Für mich jedenfalls kommt der Vibe der Serie nach wie vor rüber und ich habe weiterhin meinen Spass, stundenlang den virtuellen Golfschläger zu schwingen. Wer also auf weniger Party-orientierte Golfsimulationen steht, wie z.B. Mario Golf, der kann mit Everybody's Golf Hot Shots nichts falsch machen. Everybody's Golf Hot Shots ist für PC, Nintendo Switch und PlayStation 5 erschienen. Wir haben das Spiel auf der PS5 getestet. Das Test-Muster stammt von Bandai Namco , wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Everybody's Golf Hot Shots bei WoG.ch bestellen!
- The(G)net Review: Nobody Wants to Die
Fazit: Wie bereits bei meinem letzten Review zeigt auch Nobody Wants to Die, dass gute Spiele nicht zwingend
- The(G)net Review: Ninja Gaiden 2
Schnipp, Schnapp, Schnäbi ab! Und nicht nur das! In Ninja Gaiden 2 fliegen die Fetzen. Jugendschutz!? Fuck that! Dieses Spiel ist nur für Erwachsene. Und nur für echte Hardcore Gamer. Schwer wie Sau und blutiger als alle Hellraiser Filme zusammen. Ryu Hayabusa is back! "Rache ist Blutwurst!" und noch nie war dieser Spruch treffender, als bei Itagaki's Ninja Gaiden 2. Während andere ein riesen Tamtam um gewaltverherrlichende Videospiele betreiben, kann man bei Tecmo darüber wohl nur lachen. Wir sagen: Richtig so, denn als Erwachsener kann und will ich selbst entscheiden, was für Spiele in meine Konsole wandern. Und sind wir mal ehrlich: Ein Ninja-Spiel ohne Blut und abgehackte Körperteile ist eben kein richtiges Ninja-Spiel, oder? Und da Nachfolger meistens versuchen in allen Belangen einen drauf zu setzen, gibt es eben in Ninja Gaiden 2 ein richtiges "Gore-Fest". So what? Gerade das ist doch das Salz in der Nudel-Suppe! Mit euren Waffen trennt ihr chirurgisch exakt Köpfe, Arme und Beine eurer Widersacher ab, worauf jedes mal literweise Blut durch die Luft spritzt. Selbst ohne Gliedmassen sind die Feinde noch eine Gefahr, eine enorme sogar! Sie kriechen und schleppen sich in eure Richtung, nur um euch noch mit einem letzten Schlag mit ins Verderben zu reissen. In diesem Stadium kann Ryu den verwundeten Feinden mit stylischen Finishing-Moves den Gar aus machen. Am Ende eines Kampfes ist die Sauerei dann immer perfekt: Blutlachen und -Spritzer überall, auf Boden und Wänden, dazwischen liegen Leichenteile und zuckende Körper, an den Wänden kleben letzte Hirnreste... dagegen wirkt Dead Rising wie ein Kindergeburtstag. Und was gibt es neben viel Blut denn sonst noch Neues in Ninja Gaiden 2? Ein paar neue Waffen zum Beispiel. Die beste davon muss wohl das "Gusari-Gama" sein, eine Art Kette mit Gewichten an beiden Enden. Style pur! Oder neue Ninpo Magic-Spells, von welchen mir der "Blade Storm" am besten gfallen hat, der Gegner flugs - wie könnte es anders sein - in zwei saubere Hälften zerlegt. Für Waffen und Ninpo Magie gibt es Upgrades, die im Falle der Waffen für neue Combos und Moves sorgen. Langsame Waffen gibt es nicht mehr, selbst die überdimensionierte Sichel lässt sich rasend schnell durch feindliches Fleisch treiben. Ebenfalls neu: Das Ninja-Kino. Ihr könnt euer Spiel jetzt zu jeder Zeit aufzeichnen und anschliessend im Ninja Kino begutachten bzw. den Film uploaden, um euren Freunden auf der ganzen Welt zu zeigen, was für ein toller Über-Ninja ihr seid. Rekorde lassen sich ausserdem in globalen Highscore-Listen verewigen. Die blitzschnelle Action erfordert aber auch blitzschnelle Reflexe, weshalb ich anfangs geschrieben habe, dass sich hier nur Hardcore-Gamer versuchen sollten. Die "Casual-Fraktion" kann getrost zu Hause bleiben, ausser man verfügt über eine Engelsgeduld und Nerven wie Drahtseile. Schwer, ja, unfair ist Ninja Gaiden 2 (wie schon sein Vorgänger) aber zu keiner Zeit. Nur wer seine Gegner kennt, und mit "kennen" meine ich deren komplettes Angriffs-Repertoire, kann entsprechende Massnahmen ergreifen und sich erfolgreich zur Wehr setzen. Es gibt zwar einen "einfachen" Schwierigkeitsgrad, aber auch dieser trennt ab Mission 4 die Spreu vom Weizen. Aber ist es nicht genau das, was Fans und Hardcore-Gamer wollen oder gar erwarten? Eine Challenge? Ich müsste Lügen, würde ich behaupten, dass mich der hohe Schwierigkeitsgrad überrascht hat. Trotzdem ist Ninja Gaiden 2 zugänglicher als sein Vorgänger, was an der neuartigen, sich regenerierenden Energieleiste liegt. Diese besteht aus einem blauen und einem roten Balken. Ihr verliert im Kampf immer zuerst blaue Energie, die sich regeneriert, sobald ihr die aktuelle Feindwelle überlebt bzw. besiegt habt. Nur besonders heftige Treffer kosten rote Energie, welche sich nicht mehr bzw. nur an Save-Stationen, mittels blauen Orbs oder Medi-Packs regenerieren lässt. Blaue Orbs gibt's übrigens als Belohnung für besonders tolle Combos. Besiegte Gegner verlieren rote und gelbe Orbs. Diese finden sich auch in zerstörbaren Fässern und Kisten. Mit den Gelben bezahlt ihr in Muramasas Shop und die roten laden eure Ninpo-Energie auf. Ich persönlich bin vom durchdachten Gameplay ja völlig begeistert. Schon Teil 1 überzeugte in Sachen Kampfsystem auf ganzer Linie und Ninja Gaiden 2 legt sogar noch einen drauf. Die vielen verschiedenen Waffen bieten eine Menge Tiefgang und Abwechslung und je nach Gegner-Typ sollte man die Waffen besser wechseln, was den Kampf stellenweise erheblich vereinfacht. Wer das Spiel beherrschen will, muss auf jeden Fall eine Menge Zeit investieren, soviel steht fest, und genau das gefällt mir. Grafisch sind Team Ninja Games immer ein Hingucker, es wundert also nicht, dass Ninja Gaiden 2 phänomenal aussieht und butterweich läuft. Ein paar wenige Clipping-Fehler und etwas Aliasing hier und da sind nicht der Rede wert. Gegen Ende des Spiels kann es sogar mal kurz Ruckeln, weil einfach hammerhart die Post abgeht! Halb so wild. Allgemein fällt aber auf, dass man sich von der Präsentation her nicht mehr merklich steigern konnte. Ninja Gaiden Sigma und Ninja Gaiden 2 sehen sich zum verwechseln ähnlich. Das Spiel ist aber ein absoluter Hingucker, so oder so. Die Soundkulisse fügt sich mit vielen Ambientklängen und rockigen Stücken nahtlos ins Geschehen ein, und sorgt für zusätzliche Emotionen. Auf der Disk befindet sich neben der englischen übrigens auch die japanische Tonspur. Sehr gut! Ein Kritikpunkt des Vorgängers war ja die nervöse Kamera. Nun, auch in Ninja Gaiden 2 zeigt die Kamera von Haus aus eher mehr von der stylischen Action als von den für den Spieler relevanten Gegnern. Hier muss man eben selbst im Stuhl des Regisseurs platz nehmen und die Freeform-Kamera mit dem rechten Analog-Stick nutzen. Einige von euch mögen jetzt argumentieren, dass eine perfekte Kameraführung die Aufgabe des Entwicklerteams sei. Lasst mich euch aber sagen, dass es bei dieser höllischen Geschwindigkeit und Action einfach UNMÖGLICH ist, eine 100% funktionierende Kamera zu programmieren. Selbst in Filmen wäre das ohne harte Schnitte unmöglich. In Ninja Gaiden 2 seid ihr der Regisseur und ihr bestimmt, was ihr wann seht. Gewöhnt euch besser daran, das erspart euch viel Ärger und Frust. Fazit: Mehr Action, mehr Moves, mehr Speed, mehr Waffen, mehr Feinde, mehr Blut... Ninja Gaiden 2 setzt überall noch einen drauf und ist durch die Bahn ein würdiger Nachfolger, auch wenn grafisch keine grosse Steigerung zu sehen ist und die Story wieder einmal mega konfus und wirr daher kommt. Versteht mich nicht falsch, das Spiel sieht in Bewegung immer noch atemberaubend aus, aber das tun mittlerweile jede Menge Next-Gen Spiele. Man darf dieses Meisterwerk aber ohnehin nicht auf die Grafik reduzieren, viel wichtiger ist das Gameplay, und das wurde in allen Belangen nochmals aufgepeppt. Abwechslung und Tiefgang sind die Zauberwörter. Kurz: Ihr bekommt, was ihr erwartet und das ist nicht mehr und nicht weniger die abartigste und geilste Schlachtplatte, seit es Action-Spiele gibt!
- Neowiz zeigt starken Gameplay-Trailer zum Soulslike Lies of P
Gamescom Messe begann mit einem Paukenschlag, denn während der Opening Night Live wurde ein brandneuer Trailer von Lies of P gezeigt. Die Entwickler freuten sich ankündigen zu können, dass Lies of P als Day One Launch-Titel in den Xbox Erst kürzlich wurde Lies of P-Projektleiter Ji Won Choi bei Opening Night Live mit dem prestigeträchtigen Lies of P erzählt die Geschichte von Pinocchio, wie sie noch nie zuvor gesehen wurde.
- The(G)net Review: Crysis Remastered Trilogy
jede Menge Kugeln und mit dem Kraft-Upgrade schleudern wir Autos und anderes Level-Inventar durch die Gegend Kantenglättung, Screen Space Directional Occlusion (SSDO), Global Illumination (SVOGI), hochmoderne Depth-of-Field-Effekte
- Masters of Albion erscheint am 22. April für PC
Entwickler und Publisher 22cans hat einen konkreten Releasetermin für Masters of Albion verkündet. Begleitet wird die Ankündigung von einem neuen Trailer.
- The(G)net Review: Assassin's Creed Odyssey
Nach Desmonds Tod schien das in der Gegenwart lebende Pendant zu den Assassinen im Animus ein notwendiges erwähnenswert ist noch das System mit den Söldnern, das ein wenig an das Nemesis-System aus Shadow of
- The(G)net Review: Rory McIlroy PGA Tour
Welcome to the next generation of golf. Ebenso wurden sowohl Legenden und als auch die erfolgreichen Damen ersatzlos gestrichen.
- The(G)net Review: Final Fantasy XVI
God of War lasst grüssen!
- The(G)net Review: FANTASIAN: Neo Dimension
Falls euch der Trailer nicht voll überzeugt, gibt es noch für jede Plattform jeweils eine Demo zum Herunterladen
- The(G)net Review: Immortals Fenyx Rising
Dass Breath of the Wild ganz klar für Immortals Pate stand, ist nicht von der Hand zu weisen.
- The(G)net Review: Goat Simulator 3
Technik muss ich wohl auch nicht zu sehr eingehen, denn ein Blick auf ein paar Screenshots oder einen Trailer
- The(G)net Review: The Forgotten City
Bildet euch kein Urteil über das Produkt anhand von Trailern und erlebt diese wunderbare Erfahrung einfach
- The(G)net Review: Project Cars 3
sehen, das über die eben freigeschaltete Fahrzeugklasse erzählt, während teure Autos in tollen Render-Trailern
- The(G)net Review: Ghost Recon Breakpoint
Nach vielversprechenden Betas und Trailern war ich schon ein wenig gehyped... aber zurecht?
- The(G)net Review: Sekiro: Shadows Die Twice
derart vielen versteckten Routen und einem ausgeklügeltem Level-Design, das man öfters planlos durch die Gegend Daraus resultiert viel Trail-and-Error mit hohem Frustpotential.
- The(G)net Review: Far Cry 5
Sei es Geiseln retten, eine Basis einnehmen oder auch einfach mal durch die sehr schöne, ländliche Gegend Ubisoft hat bis zum Release auch mächtig an der Marketingmaschine gedreht und mehrere Liveaction-Trailer
- The(G)net Review: Gran Turismo Sport
Echte Rennkurse wie der Nürburgring und Brands Hatch sowie Fantasiestrecken wie zum Beispiel der Dragon Trail
- The(G)net Review: Watch Dogs 2
In diesem Sinne nachfolgend noch der Nvidia Trailer zur PC-Version, die ansonsten selbstverständlich
- The(G)net Review: Sniper Elite: Resistance
1944. Die deutsche Wehrmacht hat sich in Frankreich breit gemacht und regiert mit eiserner Hand über unsere westlichen Nachbarn. Eine kleine Gruppe um den Widerstandskämpfer Harry Hawker versucht die Herrschaft zu brechen - alle Mittel sind erlaubt! Sniper Elite untertreibt wieder einmal. Neulinge mögen sich denken, dass es sich hier um eine reine, staubtrockene Scharfschützen-Simulation handelt, die mehr auf technische Spielereien wert legt als auf Gameplay. So kann man sich irren, Selbstverständlich sind alle 9 Missionen in der Kampagne als Hardcore Sniper spielbar. Wem aber das ganze minutenlange Verharren um den perfekten Schuss zu landen, nicht allzu viel abgewinnen kann, darf sich auch als Schleichmeister unbemerkt an den Nazischergen vorbeischleichen, hinterrücks meucheln oder sich mit Faust und Pistole mit viel Krach und Bumm Bumm durch die Gegner fräsen. Oder wir kombinieren alle Spielstile zusammen. Was natürlich nicht fehlen darf, ist die berühmte X-Ray Killcam der Vorgänger. Landen wir einen besonders exquisiten Treffer, wechselt die Kamera zur Kugel und folgt dieser bis zum Einschlag, der von einem X-Ray-Effekt begleitet wird und ziemlich blutig endet. Selbst Blickwinkel und Fluggeschwindigkeit lassen sich für den Splatterfan kontrollieren. Die sehr ausgedehnten Levels von Sniper Elite bieten massenhaft Optionen für die unterschiedlichen Herangehensweisen. So rennt unser Hauptheld geduckt hinter einer kleinen Mauer entlang, schlittert ins Gras, holt eine kleine Trillerpfeife hervor und lockt den nächsten Spitzbuben heran, um ihn in der hohen Wiese unbemerkt zu eliminieren. Ein Alarm Pfosten wird mit einer Granate kurzgeschlossen. Falls ein Wehrmachts Hansel seine Kameraden ruft, nachdem er uns entdeckt hat, lösen sich zwei Probleme. Ein Gegner weniger plus die Warnungströte ist dauerhaft ausser Betrieb. Mit verschiedenen, vorinstallierten Ziplines überwinden wir Gebäude oder nutzen Ablaufrohre und Fenstersimse als Kletterhilfen. Selbst ein Stock mit einem Wehrmachtshelm versehen, dient als Ablenkungsdecoy. Wie ihr seht sind die Möglichkeiten ans Missionsziel zu kommen sehr vielfältig. Neben den Hauptaufgaben machen wir uns alternativ auf die Suche nach zusätzlichen Dokumenten oder ein speziell hochwertiges Ziel, was zusätzlich XPs ausschüttet und das eine oder andere Extra und Skillpunkte freischaltet. Der Skilltree ist sehr übersichtlich und beinahe identisch zum Vorgänger, der uns u.a. schnellere Heilung oder mehr Platz für gewisse Items verspricht. Im Gepäck haben wir stets eine Pistole und ein Scharfschützengewehr. Finden wir eine neue Waffe oder klauen wir sie dem erledigten Gegner, dürfen wir zwar mit diesen Rumballern, sobald wir aber zu unserem Haupt Arsenal wechseln, fliegt die Waffe wieder aus dem Inventar. Apropos Inventar. Im Item Wheel lagern wir Bandagen und Erste Hilfe Boxen, um unsere Schusswunden zu verarzten. Leere Bierflaschen dienen als Ablenkungs-Tool. Granaten sind zwar sehr laut, aber auch äusserst effektiv gegen kleinere Feindesansamlungen. Vor jeder Mission lässt sich unser Loadout anpassen. Aus unterschiedlichen Knarren und Tools stellen wir uns das passende zusammen. Wir wählen panzerbrechende oder nicht tödliche Kugeln aus, verändern unser Zielvisier oder wechseln sogar unseren Charakter inklusive Kopfbedeckung. Sniper Elite Resistance speichert den Fortschritt automatisch. Manuelles Speichern ist jederzeit möglich und sogar empfohlen. Denn oft stolpert man zu Beginn aus Unachtsamkeit über eine Handvoll Gegner, die euch im Nu ins Jenseits schiessen, bevor man weiss wo oben und unten ist. Auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad hatten wir etwa 12 Stunden für die Solo-Kampagne benötigt. Doch dann ist noch lange nicht Schluss. Die Resistance-Levels sind kurze Time Challenges, wo wir unter Zeitdruck mit vorgegebener Bewaffnung eine bestimmte Anzahl an Nazischergen eliminieren müssen. Für Stealthkills gibt es Bonustime und Punktemultiplikatoren beim Abmurksen von speziellen Offizieren. Um diese Challenges freizuschalten, muss zuerst ein ganz bestimmtes Poster in jedem Level gefunden werden. Wer gerne einmal in die Haut der Gegner schlüpfen möchte, nimmt an der AXIS Invasion teil, klinkt sich in eine aktuelle Spielersession ein und jagd als Nazi den furchtlosen Widerstandskämpfer. Im Coop Modus durchstreifen wir die kompolette Kampagne zu zweit. Wem das immer noch nicht reicht, unterhält sich mit unterschiedlichen Multiplayer Modi mit bis zu 16 Spielern oder prüft seine Fähigkeiten mit bis zu drei anderen Teilnehmern im Survival Mode. Fazit: Wenn es gilt, ein paar Hundert Nazis zu plätten, ist die Grundlage schon einmal sympathisch. Sniper Elite: Resistance macht eigentlich genau da weiter, wo Rebellion 2022 aufgehört hat. Nur der Held wurde ausgewechselt. Hier laden erneut absolut kantiges Gunplay, extreme Einstellungs- und Taktik-Möglichkeiten und eine gesunde Anzahl an Tools und Items zum Rumprobieren ein. Bei den Missions Strukturen stimmt die Action absolut, doch hätte ich mir etwas mehr Kreativität gewünscht. Vielfach renne ich von A nach B um bei C das Level abzuschliessen und vieles fühlt sich in diesem Bereich ähnlich an. Ein paar saftige Turns oder historische Ausreisser hätten der Spannung und der Story nicht geschadet. Aber vielleicht wollten sich die Entwickler nah an der Geschichtsschreibung halten. Bis auf ein paar nervige unsichtbare Wände und schlecht platzierte Seitenobjekte, wird Harrys Bewegungsfreiheit nie eingeschränkt. Kennt man einmal die Maps, gleitet man wie ein Schatten an den Spitzbuben vorbei. Spassig ist die Nazihatz allemal! Leider konnten wir aufgrund der leeren Lobbies den Multiplayer Modus nicht ausprobieren, weil wieder einmal logischerweise vor Release keine anderen Resistenzler zu finden waren. Wir werden aber nächste Woche ein kleines Update nachschieben. Sniper Elite: Resistance ist für PS5, Xbox Series X|S und PC erschienen. Wir haben uns das Spiel auf der PlayStation 5 angesehen. Das frühe Test-Muster stammt von Rebellion , wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Sniper Elite: Resistance bei WoG.ch bestellen!





















