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Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

5011 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The(G)net Review: Grim Fandango Remastered

    Nun bitte endlich ein Remake von Day of the Tentacle, inklusive dem lang ersehnten dritten Teil der Maniac

  • The(G)net Review: The Outer Worlds 2

    Sechs Jahre nach dem Überraschungshit The Outer Worlds kehrt Obsidian Entertainment zurück mit einem Sequel, das weniger als Revolution, sondern vielmehr als präzise Weiterentwicklung eingestuft werden kann. Wenn es eines zeigt dann, dass man das Sci-Fi-RPG-Genre auch 2025 noch mit Cleverness, Charme und ordentlich Sarkasmus aufmischen kann. Der Einstieg legt die Messlatte gleich höher: Der Charaktereditor wurde komplett überarbeitet, sieht besser aus und bietet deutlich mehr Freiheiten. Neu sind etwa Prothesenoptionen und ein erweitertes Spektrum an kosmetischen Details, von Tattoos bis Piercings. Richtig spannend wird es aber bei den Hintergrundgeschichten: Ob Ex-Sträfling, Professor, Gesetzeshüter oder Glücksspieler, eure Wahl beeinflusst Dialoge, Fraktionen und sogar Questverläufe spürbar. Das erinnert an Starfield, ist hier aber deutlich pointierter umgesetzt. Die Story spielt im Arcadia-System, einem neuen Sternensystem voller Konflikte, Korruption und Kapitalismus. Ihr werdet als Agent des Erd-Direktorats entsandt, um mysteriöse Risse im Raum-Zeit-Gefüge zu untersuchen und landet prompt mitten in einem galaktischen Machtkampf. Das Protektorat, eine totalitäre Ordnungsmacht, will Stabilität um jeden Preis. Auntie’s Choice, ein Mega-Konzern, denkt nur an Profit. Und der geheimnisvolle Orden der Aszendenz glaubt an die „Universelle Gleichung“, ein mathematisch-spiritueller Versuch, das Universum zu verstehen. Drei Fraktionen, drei Weltbilder, unzählige Wege, sich bei allen unbeliebt zu machen. Auch das Eigenschaftensystem wurde ausgebaut. So werdet ihr jetzt sowohl von positiven als auch negativen Charakterzügen beeinflusst. Wer also gerne flink und charmant ist, muss vielleicht mit Aggressionsproblemen oder sozialem Ungeschick leben. Diese Entscheidungen wirken sich auf Gespräche, Fraktionsbeziehungen und den allgemeinen Spielverlauf aus und verleihen der Charakterentwicklung mehr Tiefe als im Vorgänger. Obsidian bleibt sich treu und verpackt das Ganze in messerscharfe Gesellschaftssatire. Zwischen korrupten Bürokraten, selbstverliebten Wissenschaftlern und religiösen Spinnern serviert das Spiel eine ordentliche Portion schwarzen Humor, inklusive Dialoge, die mal zum Lachen, mal zum Nachdenken anregen. Besonders stark: die Nebencharaktere. Egal ob die übermotivierte Ingenieurin Delphina Bryant, die euch wie ein Haustier behandelt, oder der naive Idealist Hogarth, der trotz bröckelnder Gemeinschaft an das Gute glaubt, jede Figur hat Persönlichkeit und Witz und wird euch im Laufe der Zeit ans Herz wachsen. Spielerisch bleibt The Outer Worlds 2 ein klassisches Action-RPG, legt aber in fast jeder Disziplin zu. Die Schusswechsel sind spürbar dynamischer, Waffen haben mehr Wucht, und dank der optionalen Third-Person-Ansicht lässt sich das Chaos besser überblicken. Wer keine Egoshooter mag, kann hier also trotzdem zugreifen. Besonders gelungen: die grosse Vielfalt an Waffentypen, von Blitzgewehren über Projektilkanonen bis zu absurden Experimentierwaffen, die perfekt zum Ton des Spiels passen. Das Ressourcen-Management und das Jonglieren der vielen Items im Inventar wird dabei oft zur Geduldsprobe, was in diesem Genre aber einfach dazugehört. Auch das Missionsdesign glänzt. Jede Aufgabe lässt sich auf verschiedene Weisen lösen, entweder durch Diplomatie, Hacking, Schleichen oder einfach purem Wahnsinn. Ihr könnt euch durch feindliche Basen ballern oder euch mit cleverem Smalltalk an die Spitze der Nahrungskette plaudern. Die Freiheit ist gross, die Konsequenzen spürbar. Lediglich das Stealth-System wirkt noch etwas unausgereift. Gegner sind stellenweise zu vergesslich und lassen Logiklücken offen. In The Outer Worlds 2 spielen eure Begleiter eine grössere Rolle als je zuvor. Sie reagieren glaubwürdig auf eure Entscheidungen, merken sich Dinge, geben im Kampf hilfreiche Hinweise und mischen mit ihren Spezialfähigkeiten ordentlich mit. Jeder hat eigene Ausrüstung und einen eigenen Skill Tree und ihr entscheidet, wen ihr auf eure Missionen mitnehmt. Was weiterhin fehlt, sind Romanzen. Laut Obsidian war das eine bewusste Entscheidung, um den Fokus auf die Story und Interaktionen zu legen. Kann man akzeptieren, trotzdem etwas schade. Optisch macht The Outer Worlds 2 einen deutlichen Sprung: Grössere, detailliertere Welten, bessere Lichtstimmung, flüssigere Animationen. Kein Grafik-Showcase, aber stilistisch absolut stark, liegt es irgendwo zwischen BioShock, Mass Effect und Fallout. Das Spiel profitiert sichtlich davon, dass Obsidian die alten Systeme wie PS4 und Xbox One nicht mehr berücksichtigen musste. Wer nur der Haupt-Quest folgt, darf mit etwa 25 Stunden Spielzeit rechnen. Wer sich gerne auch mal auf Neben-Missionen einlässt, wovon die meisten glatt als Haupt-Quests durchgehen könnten, kommt locker auf über 50 Stunden. Fazit: The Outer Worlds 2 ist kein radikaler Neuanfang, sondern ein verfeinertes Sequel, das alles besser macht, was Fans am Vorgänger liebten. Mehr Entscheidungsfreiheit, mehr Charaktertiefe, mehr Humor und ein satteres Kampfsystem. Kleinere Schwächen im Schleichen und bei der KI fallen da kaum ins Gewicht. Etwas schwerer wiegt höchstens, dass man sich gerne verlevelt, da die Fertigkeiten im Skill Tree nicht zurückgesetzt werden können. Dennoch; wer schon Spiele wie Fallout: New Vegas oder den ersten Teil mochte, wird sich hier wie zuhause fühlen. The Outer Worlds 2 ist in jeder Hinsicht ein würdiger Nachfolger – frech, clever und verdammt unterhaltsam. The Outer Worlds 2 ist für PC, PS5, Xbox Series und im Game Pass erschienen. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 Pro und Xbox Series X angesehen. Das Test-Muster stammt von Microsoft , wofür wir uns herzlich bedanken!

  • The(G)net Review: Full Throttle Remastered

    Wie schon bei Day of the Tentacle haben die Jungs von Double Fine Productions ganze Arbeit geleistet.

  • The(G)net Review: This is Fine: Maximum Cope

    Entwickler Hero Concept ist keine Unbekannte.

  • Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster zeigt erstmals Gameplay

    Publisher Dotemu und Entwickler Old Skull Games haben einen neuen Gameplay Trailer zu Warhammer Age of

  • The(G)net Review: Fight Night Champion

    neuster Streich erneut Lob einheimsen kann und ob es dem Beinamen gerecht wird, lest ihr in unserem Review

  • CoOp-Plattformer Out of Words vorgestellt

    Epic Games Publishing und die Entwickler Kong Orange, Wired Fly und Morten Sondergaard haben Out of Words Findet eure verlorenen Stimmen wieder, in „Out of Words“, einem kooperativen Plattform-Abenteuerspiel

  • The(G)net Review: Pokémon Schwert und Schild

    In allen Spielen bisher schien es so, als seien unsere Rivalen und wir selbst die einzigen Pokémon-Trainer Wir sehen sie zwar nicht alle, aber es wird vermittelt, dass diverse andere Trainer versuchen, ebenfalls Schwert und Schild sind als Vertreter der Hauptreihe ganz in Ordnung, kommen aber nicht an das Best-of Spielen am grossen TV-Screen ist noch lange kein Erlebnis wie bei einem Zelda: Breath of the Wild.

  • The(G)net Review: EA SPORTS F1 25

    Holst du dir zum Beispiel Legenden wie Schumacher oder Senna ins Team, musst du mit weniger Startbudget

  • The(G)net Review: Lunacy: Saint Rhodes

    Das Gameplay erinnert an Spiele wie Resident Evil 7 oder Layers of Fear.

  • 1001 Threads of Mizan zeigt 16 Minuten Gameplay

    MBC Game Studio gewährt einen ausführlichen Blick auf 1001 Threads of Mizan. die Geheimnisse des Mizan und die Technologie einer längst untergegangenen Zivilisation. 1001 Threads of

  • The(G)net Review: Yoshi and the Mysterious Book

    Bei uns hüpfte spasseshalber ein "Gnetty" durch die Gegend.

  • The(G)net Review: Monster Hunter Wilds

    mag, packt sich das Grossschwert und haut mit klobigen Hieben drauf, wenn man nicht gerade durch die Gegend

  • Dave Bautista übernimmt Kratos Rolle in God of War Serie

    Dave Bautista wird Kratos in Amazons God of War Serie spielen. Wie Variety berichtet, übernimmt der Dune und Guardians of the Galaxy Darsteller die Rolle von Ryan Hurst Die Serie adaptiert die Geschichte der beiden jüngsten God of War Spiele und begleitet Kratos und seinen

  • The(G)net Review: Alien Strike: Blasting the Intruders

    Alien Strike: Blasting the Intruders macht keinen Hehl daraus, wo seine Wurzeln liegen: in jener Ära, in der Contra, Super Probotector und Konsorten die Wohnzimmer in kleine Kriegsschauplätze verwandelten und jeder Sprung über ein feindliches Projektil reine Nervensache war. Genau mein Ding! Schauen wir mal rein. Wer klassische Run-and-Gun Action mag, fühlt sich hier sofort zuhause. Alien Strike setzt wie seine Vorbilder auf direkte Action, schnelle Reflexe und Pixeloptik. Laufen, springen, rutschen, klettern und in acht Richtungen schiessen: Das Grundgerüst sitzt und liefert genau jenen kompromisslosen Retro Kick, den Genre-Fans wie ich suchen. Besonders schön ist, dass sich Alien Strike nicht wie ein nostalgisches Museumstück anfühlt, sondern wie ein bewusst modernes Spiel mit klarer Retro DNA. Zwei Waffen lassen sich gleichzeitig ausrüsten und im Gefecht wechseln, doppelt eingesammelte Waffen entfesseln eine stärkere Variante mit mehr Feuerkraft. Dazu kommt eine Spezialleiste, die sich durch erledigte Gegner füllt und im richtigen Moment für ordentlich Bildschirmreinigung sorgt. Das ist nicht neu, macht aber Laune und in einem Spiel wie diesem zählt am Ende nur der Spass. Spass und durchaus "neu" ist der lokale Koop Modus für bis zu drei Spieler. Allein ist das Spiel solide, zu dritt wird daraus ein kleines Arcade-Fest. Man darf Waffen untereinander austauschen, kämpft um Raum auf dem Bildschirm, lacht über dumme Bildschirmtode und merkt schnell, warum dieses Genre früher (und noch heute) zu den Lieblingen gehört. Ganz ohne Kratzer kommt der Alien Angriff aber nicht davon. So charmant die Retro Ausrichtung ist, so vertraut wirkt stellenweise auch das Design. Manche Levelabschnitte fühlen sich etwas zu sehr nach Baukasten an, Gegner wiederholen sich zu oft, und nicht jede Situation wirkt so sauber lesbar, wie sie bei einem präzisen Actionspiel sein müsste. Wenn der Bildschirm voll ist, kann aus forderndem Chaos kurz auch unübersichtliches Gewusel werden, gerade im kooperativen Spiel. Zudem fehlt trotz solider Mechanik manchmal der eine richtig markante Kniff, der es dauerhaft aus dem Schatten seiner grossen Vorbilder hebt. Auch der Schwierigkeitsgrad dürfte polarisieren. Retro Fans werden die knackige Gangart vermutlich mit einem zufriedenen Nicken quittieren, während moderne Spieler ohne Contra Hornhaut an den Daumen gelegentlich fluchen dürften. Das gehört zwar irgendwie dazu, hätte aber durch etwas feinere Balance an manchen Stellen eleganter gelöst werden können. Über die grafische Inszenierung kann man bekanntlich streiten, ich fands ganz ordentlich. Schade allerdings, dass ein Scanlines-Filter fehlt. Der hätte die Retro-Action noch ein wenig authentischer gemacht. Fazit: Alien Strike: Blasting the Intruders ist ein sympathischer und angenehm schnörkelloser Genre Vertreter. Wer Lust auf ein kompaktes Run and Gun mit flottem Tempo hat, bekommt hier einen unterhaltsamen Nostalgie-Trip. Die Nähe zu Contra und Co. ist offensichtlich, manchmal fast etwas zu offensichtlich, doch der Spielfluss und der lokale Koop Modus sorgen für genug Energie, um Retro Fans bei Laune zu halten. Schwächen im Level-Design, beim Upgrade-System und gelegentliche Übersichtprobleme verhindern eine höhere Wertung, aber für einen nostalgischen Abend mit Freunden mit lockerem Triggerfinger reicht es allemal. Alien Strike: Blasting the Intruders ist als Download für PC via Steam erhältlich. Die Entwickler arbeiten derzeit an einer PlayStation-, Xbox- und Switch-Version. Wir haben uns das Spiel selbst gekauft. Jetzt Spiele bei WoG.ch bestellen!

  • The(G)net Review: Worms W.M.D. AllStars

    Weapons of mass destruction, so der Untertitel des neusten Würmer-Ablegers aus dem Hause Team 17.

  • The(G)net Review: Ara: History Untold

    Oxide Games einen würdigen Civ-Konkurrenten basteln, im aktuellen Zustand übersteht der Titel den Test of

  • The(G)net Review: Phantom Fury (Console Edition)

    Ich bin der der Blütezeit der Ego-Shooter aufgewachsen und habe die Entstehung des Genres quasi vom ersten Tag an miterlebt. Wolfenstein, Doom, Half-Life, Duke Nukem, you name it! Klar, dass ich mich als GenX-ler zu den modernen "Boomer-Shootern" hingezogen fühle. Davon gibt es mittlerweile ziemlich viele. Der zur Zeit neueste ist Phantom Fury. Phantom Fury hat einen Vorgänger; Ion Fury aus dem Jahre 2018. Dieser nutzte damals noch eine jahrzehntealte Grafik-Engine, gefiel mir persönlich aber eigentlich ganz gut. Im Jahr 2024 schlüpfen wir nun erneut in die Rolle von Shelly "Bombshell" Harrison im Nachfolger "Phantom Fury", der dieses Mal die Unreal Engine 4 nutzt und darum schon seit einiger Zeit auf meiner Watch-List steht. Ion Fury setzte noch auf 2D-Sprites für Charaktere und Feinde. Hier werden polygonale 3D Assets eingesetzt, was dem Look-and-Feel eines Half-Life oder Quake sehr nahe kommt. Wie bei jedem retro-inspirierten Shooter spiegelt sich der Schwierigkeitsgrad von Phantom Fury in seinem Leveldesign wieder, was sich für diejenigen, die nicht an ältere FPS-Spiele gewöhnt sind, oft als stumpf oder vage anfühlt. Als Fan des ursprünglichen Half-Life fand ich das aber erfrischend, weil man einfach nicht dauernd an die Hand genommen wird - abgesehen von einigen Begegnungen und Rätseln gegen Ende des Spiels, die eher dazu dienten, die Spielzeit künstlich aufzublähen. Obwohl die Levels linear verlaufen bleibt genügend Raum für Erkundungen mit dem"Aha-Effekt", den moderne Single Player Shooter nicht mehr bieten. Wie schon im ersten Teil verfügen die meisten Waffen in Phantom Fury über eine sekundäre Funktionsweise. Ganz neu in der Fortsetzung ist jedoch eine umfangreiche Liste freischaltbarer Power Ups für Shellys neuen bionischen Arm (und später den Poweranzug), der die Fähigkeiten weiter ausbaut und verbessert. Mit subtilen, aber nützlichen Upgrades wie der Möglichkeit, beidhändig geführte Waffen nicht nachladen zu müssen, einem Energieschild oder einer starken Lade- und Aufziehfunktion für die bionische Faust gibt es eine Menge Möglichkeiten, den manchmal überwältigenden Gegnermassen Herr zu werden. Im Laufe des Spiels bauen wir uns ein grosses Arsenal auf, von Pistolen über Schrotflinten bis hin zu Sturmgewehren und Energiewaffen. Einige stammen aus Ion Fury, wie z.B. die Energiearmbrust, die Bowlingbomben und Shelly's kultiger Loverboy-Revolver. Via krudem Upgrade-System verpassen wir den Schiesseisen neue Feuermodi oder erweitern die Funktionalität des bionischen Arms. Einige dieser Upgrades sind für das Gameplay durchaus sinnvoll, wie z.B. die Betäubungsfunktion der Schrotflinte oder die Projektile des Plasmagewehrs, die von Wänden abprallen. Andere sind schlicht unnötig oder gar unnütz. Genreüblich ist der Spielverlauf im Grunde eine Schlüsselkartenjagd, aber Phantom Fury versucht, diese Struktur durch Puzzle-Elemente aufzumischen. Ähnlich wie in den Half-Life-Spielen gibt es eine Reihe physikbasierter Rätsel und solche, bei denen man z.B. die Energie umleiten muss, um verschiedene Bereiche eines Levels zu erreichen. Für "alte Hasen" freilich nichts Neues. Frisch fand ich, dass die Puzzles teilweise mit dem Level-Design verknüpft waren. An vielen Stellen wird nicht sofort klar, wie man an bestimmten Hindernissen vorbeikommt. Das ist richtig "old-school" und gefällt mir persönlich ganz gut, da ich gerne knoble. Ich kann aber verstehen, wenn jüngere Spieler keine Nerven für sowas haben. Seht das Folgende als Warnung: Objekte, mit denen man interagieren kann, werden nicht hervorgehoben. Es gibt auch Elemente wie Türen und Aufzüge, von denen man einige öffnen und betreten kann. Andere sind statisch, sehen aber identisch aus. Gefällt euch das nicht, lasst ihr lieber die Finger von Phantom Fury. Ein zentraler Punkt in Phantom Fury ist hingegen tatsächlich ziemlich schlecht: Die KI der Feinde ist extrem inkonsistent. Meistens rennen alle wie vom Affen gebissen durch die Räume oder stehen einfach nur still, bis sie abgeknallt werden. Das hohe Gegneraufkommen ist stellenweise echt ermüdend, was mich gegen Ende dazu bewogen hat, einfach an den hirntoten Schlaumeiern vorbeizulaufen. Die Probleme mit den Feinden spiegeln sich auch bei den Bosskämpfen wider. Diese bieten aufgrund ihrer Aufmachung meist ein wenig Spektakel und sehen oberflächlich betrachtet ziemlich cool aus. Im Grunde genommen sind sie aber einfach nur Standardgegner mit mehr Lebensenergie. Dass viele der Bosse später auch noch mehrfach recycelt werden, fühlt sich ebenfalls wenig prickelnd an. Technisch konnte mich das Spiel auch nicht ganz überzeugen. Die Steuerung geht noch halbwegs in Ordnung, auch wenn man als Konsolen-Spieler ohne aktivierte Zielhilfe oft ins Leere schiesst. Eine stotternde Framerate sollte bei dieser kruden Optik auf der Xbox Series X allerdings nicht sein und störte meinen Spielspass erheblich. Selbst ein VRR-Display hilft hier nicht. Hoffentlich können die Entwickler das Geruckle bald wegpatchen. Fazit: Meine Gefühle zu Phantom Fury sind insgesamt gemischt. Es ist bei weitem kein schlechtes Spiel. Ich hatte stellenweise wirklich Spass und es gibt hier einiges, was man mögen kann. Zum Beispiel die Half-Life-ähnliche Präsentation und das fantastische Level-Design. Im Kern weiss Phantom Fury jedoch nicht, was es wirklich sein will. Was eine grossartige Hommage an all die klassischen First Person Shooter hätte sein können, von denen es offensichtlich beeinflusst ist, wirkt stattdessen wie ein Mischmasch von Spielmechaniken, die ohne roten Faden zusammengewürfelt wurden. Wenn man dann noch die für heutige Verhältnisse bizarren technischen Unzulänglichkeiten und den Grafik-Schluckauf hinzunimmt, wird es Phantom Fury schwer haben. Selbst für die Zielgruppe, die immer auf der Suche nach retro-inspirierten Egoshootern sind, gibt es bereits viele bessere Alternativen. So bleibt Phantom Fury leider ein sehr durchschnittlicher Boomer-Shooter, der nicht an das herankommt oder sich darüber hinaus entwickelt, was seine Vorbilder bereits vor Jahren erreicht haben. Phantom Fury ist digital für PC über Steam sowie für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S und Nintendo Switch erhältlich. Wir haben das Spiel auf der Xbox Series X getestet. Das Test-Muster stammt von 3D Realms , wofür wir uns herzlich bedanken!

  • The(G)net Review: Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall

    Adventure Klassiker gibt es viele, nur wenige sind es Wert, heute noch gespielt zu werden. Revolution Softwares Baphomets Fluch gehört dazu, zumindest die hervorragenden ersten beiden Teile. Und jetzt bereits Teil fünf, wie das? Grafikadventures, ein totgesagtes Genre, nicht erst seit gestern. Seinen Höhepunkt erreichte das einfache Point and Click Adventure Anfang und Mitte der 90er Jahre. Lucas Arts und Sierra überstachen sich gegenseitig mit Top-Produktionen. Ebenfalls mitgemischt haben die Jungs von Revolution Software, unter anderem mit Baphomets Fluch. Die Story geprägten Spiele wurden immer mehr zu einem Audio-Visuellen Feuerwerk. 2D war gemäss den Publishern nicht mehr gefragt, also wurde in 3D weiter gerätselt. Leider ging dadurch viel zu oft das Hauptaugenmerk der Spiele verloren. Die Seele der wunderschön gezeichneten Pixel Abenteuer suchte man sowohl in den jeweils dritten Teilen von Gabriel Knight und Baphomets Fluch vergebens, zu umständlich war zudem die Kamera. Kickstarter Projekte schaffen seit jüngster Zeit wieder Raum für Spiele, welche die Budgetplaner der Publisher als nicht rentabel einstufen. So finanzieren sich die Fans altgedienter Serien den Nachfolger im Voraus, eine sichere Sache für die Programmierer Zunft, weniger für die Brieftasche der Spieler. So werden Wasteland 2, das neue Wing Commander oder eben auch Baphomets Fluch 5 zur Wundertüte. Letzteres ist nun komplett in einer Retail-Version veröffentlicht worden, wir haben uns den fünften Teil des klangvollen Namens angesehen. Gleich vornweg: Es wird wieder in herkömmlicher und lange bewährter 2D Grafik gerätselt. Die Hintergründe sind durchwegs schön gezeichnet und die Charaktere fügen sich grösstenteils gelungen ins Bild ein. Überhaupt gibt es in technischer Hinsicht wenig zu klagen. Das Inventar ist genau wie die restliche Steuerung der Charaktere einfach über die Maus zu bedienen, wie wir das aus den guten alten 90ern kennen und lieben gelernt haben. Die Rätseldichte schwankt dabei von doch sehr überschaubar bis hin zu (gegen Ende hin) durchaus fordernden Gehirn-Aufgaben. Über deren Logik lässt sich wie bei so manchem Grafik-Abenteuer streiten, mal mehr, mal weniger. Mir war die Logik von vielen nicht immer positiv beurteilten Sierra Adventures oftmals naheliegender, als die so oft gerühmte Lucas Arts Denkweise. Insofern fällt es schwer, darüber eine für jeden korrekte Aussage zu treffen. Sollte die Aufgabe doch einmal unlösbar werden, hilft uns das Spiel gerne weiter, auf Wunsch bis zur endgültigen Lösung des Problems. Das erfreut insbesondere Adventure-Greenhorns. Allerdings stellt sich die Frage, ob jene zur anvisierten Käuferschicht eines Baphomets Fluch 5 gehören. Zu empfehlen ist der Titel aber auch Neulingen. Altbekannte Charaktere wie George und Nico sind zwar wieder mit von der Partie, Vorkenntnisse werden aber nicht benötigt, um der Geschichte folgen zu können. Über jene verliere ich übrigens absichtlich kaum ein Wort, schliesslich basiert das Spiel genau auf der Erfahrung, die sich aus dem Fortgang der Story entwickelt. Jene kommt zu Beginn, ähnlich wie die bereits angesprochene Rätseldichte, nur schwer in Fahrt, führt aber gegen das Ende hin zu immer mehr kompakter Spannung. Wie von George und Nico gewohnt, dreht sich alles um eine Mischung aus Krimi und klassischer Mystery- & Verschwörungs-Geschichte, die so zu gefallen weiss. Fazit: Ich habe mich schnell wieder in der klassischen Adventure-Kost eingefunden. Dank alt bekannter Charaktere fällt es mir als Kenner der Serie leicht, den Einstieg ins Spiel zu finden. Die Retro-Brille mag helfen, doch auch ohne jene zur Hand zu haben, handelt es sich beim nunmehr fünften Teil von Baphomets Fluch um ein sehr gutes Grafik Adventure. Es schliesst nahtlos an dessen Vorgänger an, wohlgemerkt die hervorragenden ersten beiden Teile. Die Story weiss zu überzeugen und beinhaltet keine Dead-Ends oder sonderbare Logikfehler. Insgesamt ein rundum gelungenes Kickstarter Projekt, dass jeder Freund des Genres anspielen sollte.

  • The(G)net Review: Flightpath: Adventures in Venaris

    Flightpath: Adventures of Venaris ist für PlayStation 4 und 5, Xbox One und Series X|S, PC und Nintendo

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