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- Planet of Lana II: Children of the Leaf erscheint am 5. März
Planet of Lana II: Children of the Leaf erscheint am 5. Planet of Lana II ist fast doppelt so umfangreich wie der Vorgänger und erweitert das Gameplay um mehr
- The(G)net Review: NHL 19
Über 200 NHL Legenden warten auf ihren Einsatz. Mit World of Chel bringen sie den Eins-gegen-Eins-gegen-Eins-Modus. So wurde der Fog of War eingeführt und Spieler werden erst nach einer gewissen Zeit ihre Informationen Viele Lizenzen, die Legenden, die noch präzisere Steuerung, die zahlreichen Spielmodi und erst recht
- The(G)net Review: Syberia Remastered
Syberia, der spirituelle Nachfolger von Amerzone , erhielt jetzt von Microids ein umfassendes Remake. Und da wir das traumhafte Clockpunk-Universum von Benoît Sokal sehr mögen, haben wir uns diese Runderneuerung natürlich angesehen. Unsere Geschichte beginnt in den Voralpen, genauer gesagt in einem kleinen unscheinbaren Kaff, dessen einzige Daseinsberechtigung wohl die hiesige Automatenfabrik ist. Wir schlüpfen in die Rolle von Kate Walker, Juristin einer grossen Anwaltskanzlei aus den USA. Sie hat die Aufgabe den Kaufvertag für eben jene Automatenfabrik unterzeichnen zu lassen, und danach wieder zurückzukehren. Allerdings kommt es wieder anders als geplant. Die derzeitige Besitzerin, Frau Anna Voralberg, ist urplötzlich an einer Krankheit verstorben und plötzlich gibt es doch noch einen Erben: Der angeblich dahingeschiedene Bruder, Herr Hans Voralberg, dessen Tod vor Jahrzehnten, laut Anna’s schriftlichem Geständnis, angeblich inszeniert wurde. Ab hier beginnt das Dilemma für Kate, denn ohne legale Unterschrift des rechtmässigen Besitzers kann sie nicht zurückkehren. Der Spagat von der Anwältin über Detektivin bis zur Abenteurerin grätscht weit. Der Aufenthaltsort von Hans Voralberg ist nämlich unbekannt. Aus den hinterbliebenen Fetzen der Vergangenheit müssen wir Hinweise zusammenfügen, in der Hoffnung Hans ausfindig zu machen. Im Gegensatz zu Amerzone betrachten wir die Welt in einer 3rd-Person-Perspektive. Die Kamera dreht hierbei automatisch, was manchmal etwas nervt, wenn diese nicht wie geplant einen Schwenk macht. Wir klicken uns durch das Dörfchen, reden mit den Leuten und verfolgen jeden Hinweis, lösen hier und da Puzzles und entdecken allerlei fantastische Elemente, welche leicht an einer Steampunk-Thematik angelehnt sind. Am Ende des ersten Kapitels haben wir bereits einen Überblick wer Hans Voralberg war, wie seine Persönlichkeit zu sein scheint und die Gewissheit, dass er wirklich noch am Leben ist. Auch haben wir einen intelligenten Automaten, Oscar, der aussieht wie eine abgespeckte Variante von Horst Lichter, funktionstüchtig gemacht. Oscar ist unser Zugführer und Wegbegleiter, aber er bleibt primär im Zug. Mit dem Zug geht es dann auf die Reise ins Unbekannte. Wohin? Das sollt ihr dann doch lieber selbst herausfinden. Fazit: Mit Syberia Remastered präsentiert sich das Point’n’Click Adventure weitgehend aufgehübscht im 3D-Look. Leider wurde das Team, welches sich für das Amerzone Remake verantwortlich zeichnete, komplett aufgelöst und das merkt man bitterlich. Die 3D-Szenerie sieht zwar hübsch aus, hat allerdings auch ziemlich mit Artefakten zu kämpfen und die Charakter-Modelle haben einen Ausdruck im Gesicht, der mit Michael Myers konkurrieren könnte. Was mich als Point’n’Click-Liebhaber doch etwas genervt hat, war die assistierte Spielweise. Kommen wir in die Nähe von irgendwas Klickbarem, leuchtet das direkt mal auf. Dem Spieler wird nicht einmal die Möglichkeit gegeben, selbst nach Interaktionspunkten zu suchen. Eine Option zum Ausschalten dieses Verhaltens gibt es nicht. Weiterhin sind auch technische Probleme mit von der Partie. In einem Kapitel durfte ich mich gleich zweier Deadlocks erfreuen. Zum Glück sind die nach einem Neustart jeweils nicht mehr aufgetaucht. Auch Glitches habe ich ausgelöst, welche Events endlos wiederholen. Zum Glück reagiert das Spiel nicht darauf, sonst wäre mein Spielstand wohl kaputt gewesen. Der wird nämlich rein per Autosave erstellt. Und das wohl am wenigsten Erwartete waren die Videozwischensequenzen. Anstatt sie im neuen Look einfach neu einzuspielen wurde hier pur aufs Budget geachtet und die original Videosequenzen einfach per Upscaling an neue Bildschirmformate angepasst. Das klingt nicht nur schrecklich, es sieht auch schrecklich aus! Alles voll mit Blockartefakten und ein Look’n’Feel eines 2000er Spiels. Von Fans habe ich in Diskussionsforen auch erfahren, dass ein Puzzle entfernt wurde, was für mich dann erklärte, warum die eine Sequenzlogik so abrupt aufhörte. Alles in allem ist diese Aufhübschung ein fast durchgängiges Budgetremake, das seine Spieler wortwörtlich bis zum Ende an die Hand nimmt. Die Geschichte von Syberia an sich ist wirklich nicht schlecht und hält einen gut bei Laune, aber ob die Welt so ein halbherziges Remaster jetzt wirklich gebraucht hatte, sei mal dahingestellt. Syberia Remastered ist für PC, PS5 und Xbox Series erschienen. Wir haben uns das Spiel selbst gekauft und auf dem PC getestet. Jetzt Syberia Remastered bei WoG.ch bestellen!
- Lords of the Fallen erscheint am 13. Oktober - Launch Trailer
HEXWORKS und CI Games jat das Release-Datum von Lords of the Fallen bekannt gegeben. Das mit Spannung erwartete Veröffentlichungsdatum wurde mit einem brandneuen, vierminütigen Trailer bekannt schnellen, herausfordernden Kämpfen und kolossalen Bossfights reist man durch die Parallelwelten der Lebenden
- The(G)net Review: Borderlands 4
, dafür zeigt jetzt das Echolot eures PDAs den Weg zum nächsten Ziel und markiert umliegende Points-of-Interest
- The(G)net Review: Venice After Dark
Mit ihr in Begleitung: Thea, ein von ihr entwickeltes, State of the Art KI-System.
- The(G)net Review: Thymesia
Krude Gestalten mit Äxten, Kurzschwertern und Speeren lungern in der Gegend rum, allzeit bereit jedem Gegnerdiversität haben und sich die Zeit überbrücken wollen, bis demnächst Steelrising und etwas später Lies of
- The(G)net Review: Returnal
Abkürzen lässt sich das Ganze, indem ihr wie in Gears of War im richtigen Zeitpunkt R2 drückt und so Ich hatte zwar mein Vergnügen mit Titeln wie Binding of Isaac und Dead Cells, aber irgendwann kam ich
- The(G)net Review: Fe
Einige davon stellen sogar die Riesen aus Shadow of the Colossus in den Schatten.
- The(G)net Review: Echo
durchgäng 60fps), gepaart mit einer starken Story mit talentierten Sprechern wie Rose Leslie aus Game of
- The(G)net Review: Titanfall
Lange als „ein Call of Duty mit Mechs“ abgetan, bietet Titanfall so viel mehr und schafft es, mit bewährten
- The(G)net Review: Neon Inferno
Seit Cyberpunk 2077 sind Neonlichter, Grosskonzerne und rebellische Outlaws praktisch zum Mainstream geworden und mit ihnen auch das Gefühl, dass man alles schon tausendmal gesehen hat. Wer heute noch mit dem Cyberpunk-Setting glänzen will, muss etwas wirklich Besonderes abliefern, um aus dem grellen Neonmeer hervorzustechen. Und genau das schafft Neon Inferno. Die Geschichte von Neon Inferno spielt in einem dystopischen New York der nahen Zukunft. Einer Stadt im ewigen Zwielicht aus Verbrechen, Korruption und künstlichem Glanz. Du übernimmst die Rolle eines Auftragskillers (entweder Männlein oder Weiblein, was spielerisch jedoch kaum einen Unterschied macht), der für die italo-amerikanische Mafia arbeitet und sich mit korrupten Polizisten, der Yakuza und einer mysteriösen Militär-Organisation anlegt, die kybernetische Soldaten herstellt. Schon nach wenigen Minuten ist klar: Neon Inferno sieht fantastisch aus. Schon mit Steel Assault haben die Entwickler bewiesen, dass sie wahre Pixelkünstler sind. Hochauflösende Pixel-Art mit atemberaubender Beleuchtung und Schatteneffekten, die aussehen, als hätte jemand Raytracing ins 16-Bit-Zeitalter geschmuggelt. Dazu optionale Scanlines und eine stylische Vignette, die den perfekten Arcade-Look auf den Bildschirm zaubern. Visuell gehört Neon Inferno zum Besten, was das 2D-Genre derzeit zu bieten hat. Das Zusammenspiel aus flüssigen Animationen, detailverliebten Sprites und der dynamischen Beleuchtung erzeugt eine Atmosphäre, die einfach fesselt. Alles wirkt lebendig, dicht und geschmeidig und das bei konstant hoher Framerate, egal wie viel auf dem Bildschirm explodiert. Was das Gameplay angeht, fühlt sich Neon Inferno an wie ein moderner Nachfahre von Metal Slug oder Contra, mit ein paar Twists. Es ist ein klassischer Run-and-Gunner, in dem wir aus allen Richtungen attackiert werden, sogar aus dem Hinter- und Vordergrund. Zum Glück haben die Waffen ordentlich Wumms, und jeder Schuss fühlt sich so befriedigend an, dass man gar nicht aufhören will zu ballern. Wir dürfen in alle Richtungen zielen, laufen, springen und ausweichen. Sauberes, punktgenaues Gunplay mit Rhythmus. Doch das Spiel hat zwei Besonderheiten, die es aus der Masse herausheben. Erstens: Wir kämpfen nicht nur auf einer Ebene. Gegner tauchen auch im Hintergrund und später sogar im Vordergrund auf, wo wir sie mit einem separaten Zielsystem ins Visier nehmen. Das erinnert an Spiele wie Cabal, Wild Guns oder NAM-1975. Der ständige Wechsel zwischen den Ebenen sorgt selbst bei alten Hasen für ein frisches Spielgefühl. Pure Freude für Retro-Fans. Zweitens: Wir können bestimmte gegnerische Projektile parieren und sogar umleiten. Und das funktioniert hervorragend. Die grün leuchtenden Schüsse lassen sich entweder blocken oder wir bestimmen unter Zuhilfenahme einer Bullet-Time den Winkel und schleudern sie zurück. Treffer mit umgeleiteten Projektilen verursachen derweil sogar mehr Schaden als die Standard-Schüsse. Das Spiel gibt stets klare visuelle Hinweise, wann genau man reagieren muss. Neon Inferno schult das Auge, belohnt Timing und Besonnenheit und ist dabei fordernd, aber nie unfair. Mit der Zeit lernt man die Angriffe zu lesen, die Muster zu durchschauen, und irgendwann bewegt man sich wie ein Tänzer durch das Kugelgewitter. Die Bosskämpfe sind Adrenalin pur – fordernd, spektakulär, aber immer nachvollziehbar. Jeder Treffer sitzt, jede Explosion klingt satt, und das Leveldesign treibt dich ständig an, besser zu werden. Zwischen den rund 5-10 Minuten langen Levels dürfen wir einen In-Game Shop besuchen und uns Upgrades besorgen. Einige davon sind temporär und müssen via Knopfdruck im Spiel aktiviert werden, wie z.B. der Rapid-Shot oder ein Schild. Ideal für schwere Passagen oder Bossfights. Andere Upgrades sind permanent, wie z.B. die Grösse des Messers, das zum Blocken und Parieren verwendet wird, wodurch sich der Schaden dieser Angriffe nochmal erhöht. Genretypisch ist Neon Inferno nicht sehr lange. Nach maximal 2 Stunden ist der Story-Modus durchgespielt. Dann nehmt ihr entweder den Arcade-Modus ins Visier oder versucht im Replay-Mode ein paar Challenges zu knacken. Das Options-Menü bietet umfassende Anpassungsmöglichkeiten, was die Optik betrifft, von Scanlines, über chromatische-Effekte bis hin zur volumetrischen Beleuchtung und vieles mehr. Fazit: Es gibt wenig, was man Neon Inferno vorwerfen könnte. Es ist ein exzellent gemachter Action-Plattformer mit durchdachter Steuerung, packendem Tempo und einer Härte, die motiviert, statt zu frustrieren. Ein Fest aus Pixeln und Neonlicht, fantastischen Sprites, makelloser Effekte und einem Detailgrad, der seinesgleichen sucht. Die Mischung aus klassischem Run-and-Gun, Parieren und Hintergrund-Zielen ist erfrischend und perfekt ausbalanciert. Dazu gibt's einen KoOp-Modus und einen äusserst soliden Synthwave-Soundtrack mit ein paar exzellenten Stücken, die ich mir auch gerne abseits vom Spiel anhöre. Neon Inferno ist der Beweis, dass man mit 2D Action Games noch heute und selbst in einem übersättigten Genre Eindruck machen kann – wenn man sein Handwerk versteht. Neon Inferno ist als Download für PS5, Xbox Series, Switch, Switch 2 und den PC erhältlich. Wir haben uns das Spiel auf dem PC angesehen. Das frühe Test-Muster stammt von Retroware , wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Spiele bei WoG.ch bestellen!
- The(G)net Review: Atlas Fallen
in dem man über den Boden surft und sich mit einem Handaccessoire unterhält… Nein, dass ist kein Re-Review Doch das ist nicht irgendein alter, stinkender Handschuh, nein, um diesen tummeln sich Legenden. Ähnlich wie in den neuen God of War Teilen gibt auch bei Atlas Fallen eure Rüstung das Level vor. , jedoch gibt es wenig bis nichts zu entdecken, was das Erkunden und ziellose herumspazieren in der Gegend Hinter den epischen Trailern, Screenshots und Videos versteckt sich am Ende dann leider ein eher generisches
- The(G)net Review: SSX
Zeit alles verändert hat und ob es sich immer noch lohnt aufs Brett zu stehen, findet ihr in unserem Review Die Strecken sind gesäumt mit langen Rails, riesigen Absprüngen und tödlichen Abgründen.
- The(G)net Review: CONCORD
Der bunte 5 vs. 5-Hero Shooter soll nach 8 Jahren (!) Rauchgranaten am ehesten Call of Duty Fans ansprechen könnte. Neben den drei MP-Optionen können wir in fünf Time Trial Levels die geforderte Solo-Challenge annehmen
- The(G)net Review: Pentiment
Fallout: New Vegas oder Pillars of Eternity sind Hardcore-RPGs die bei Anhängern und Kritikern äusserst
- The(G)net Review: Prodeus
State-of-the-art Beleuchtung, hammer Partikeleffekte und ein erstaunlich brutales Gore- und Zerstückelungssytem
- The(G)net Review: Crosscode
Im Stile von "Zelda: A Link to the Past" und "Secret of Mana" wuselt ihr in der Vogelperspektive durch
- The(G)net Review: HALO: Campaign Evolved
Halo: Combat Evolved hat das Shooter Genre im Jahr 2001 nachhaltig verändert. Bungies Meisterwerk setzte neue Standards bei Steuerung, Gegnerverhalten, Levelaufbau und Konsolen Shootern im Allgemeinen. Mehr als zwei Jahrzehnte später kehrt die legendäre Kampagne mit einem umfassenden Remake zurück. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Reise in die Vergangenheit, die gleichzeitig zeigt, warum Halo bis heute zu den wichtigsten Ego Shootern der Videospielgeschichte gehört. Seit der Veröffentlichung von Halo: Combat Evolved hat sich das Shooter Genre stark verändert. Aufwendig inszenierte Einzelspieler Kampagnen sind zunehmend in den Hintergrund gerückt, während kompetitive Mehrspieler Modi immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Für alte Hasen wie mich ein Graus. Da lobe ich mir Halo: Campaign Evolved, das sich vollständig auf die pompöse Kampagne konzentriert. Einen klassischen kompetitiven Multiplayer gibt es nicht. Das mag für einige von euch bedauerlich sein, unterstreicht aber gleichzeitig, worauf die Entwickler ihren Fokus gelegt haben. Im Mittelpunkt steht die vollständige Neuauflage der ursprünglichen Geschichte. Spieler schlüpfen erneut in die Rüstung des Master Chief, landen auf dem geheimnisvollen Halo Ring und stellen sich der Allianz sowie weiteren Bedrohungen entgegen. Und das entweder alleine oder im KoOp-Modus im Splitscreen oder Online. Bereits nach wenigen Minuten stellt sich das vertraute Spielgefühl ein. Waffen besitzen weiterhin ordentliches Wucht, die Bewegungen fühlen sich direkt an und Gefechte entwickeln durch Gegner, Fahrzeuge und offene Kampfarenen eine Dynamik, die auch heute noch hervorragend funktioniert. Halo: Campaign Evolved übernimmt die grundlegende Struktur des Klassikers, präsentiert die Kampagne jedoch mit einer umfassend überarbeiteten Grafik. Charaktermodelle, Umgebungen, Beleuchtung, Effekte und Zwischensequenzen, alles wurde deutlich modernisiert. Auch bei der Steuerung und beim allgemeinen Spielkomfort gibt es Anpassungen. Neue Waffen, zusätzliche Fahrzeuge, der Sprint und kleinere spielerische Ergänzungen sorgen dafür, dass sich das Abenteuer zeitgemässer anfühlt. Trotz dieser Neuerungen bleibt die Handschrift von Bungie jederzeit erkennbar. Das Zusammenspiel aus Bewegung, Schusswechseln, Granaten und Nahkampfangriffen funktioniert weiterhin ausgezeichnet. Die Entwickler haben genau dort modernisiert, wo es sinnvoll war, ohne das ursprüngliche Spielgefühl unnötig zu verändern. Dadurch entsteht tatsächlich der Eindruck, das Spiel so zu erleben, wie man es aus der Erinnerung kennt. Halo: Campaign Evolved wirkt nicht wie eine vollständige Neuinterpretation, sondern wie eine sorgfältig restaurierte Version eines Klassikers. Die starke Treue zum Original bringt allerdings auch einige Schwächen mit sich. Zahlreiche Innenbereiche sehen sich sehr ähnlich und bestehen aus langen Korridoren, wiederkehrenden Räumen und nahezu identischen Strukturen. Besonders in der zweiten Hälfte der Kampagne kann sich dadurch eine gewisse Monotonie einstellen. Teilweise läuft man durch bereits bekannte Gebiete und bekämpft dabei immer neue Gegnerwellen, ohne dass sich das grundlegende Vorgehen stark verändert. Diese Kritik-Punkte gehörten jedoch bereits zum Original und wurden wohl bewusst nicht beseitigt. Einerseits bewahrt dies den historischen Charakter der Kampagne. Andererseits wird dadurch deutlich, wie stark sich das Leveldesign moderner Shooter in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat. Auch die Fahrzeuge lassen sich nicht immer präzise steuern. Besonders in engen Passagen oder bei schnellen Richtungswechseln wirkt das Fahrverhalten gelegentlich etwas unberechenbar und träge. Das beeinträchtigt den Gesamteindruck zwar nicht entscheidend, hätte aber etwas mehr Überarbeitung vertragen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört ein Prolog mit drei komplett neuen zusätzlichen Missionen. Diese Inhalte waren im ursprünglichen Spiel nicht vorhanden und erweitern die Kampagne um mehrere Stunden. Halo Studios versucht dabei nicht, den Stil von Bungie exakt zu kopieren. Stattdessen setzen die neuen Missionen eigene Schwerpunkte. Grössere Aussenareale, mehr Gegner, zusätzliche Fahrzeugsequenzen und spektakuläre Gefechte sorgen für deutlich mehr Action. Gerade optisch gehören diese Abschnitte zu den stärksten Momenten des gesamten Spiels. Weitläufige Landschaften, beeindruckende Lichtstimmungen und grosse Schlachten zeigen, was mit der neuen Technik möglich ist. Da wünscht man sich gleich ein neues Halo-Spiel! Die Kampagne plus Zusatz-Missionen lassen sich innerhalb 10-12 Stunden abschliessen. Trotzdem bietet Halo: Campaign Evolved genügend Gründe für weitere Durchgänge. Mehrere Schwierigkeitsgrade verändern das Spielgefühl deutlich. Auf höheren Stufen handeln Gegner aggressiver, nutzen Deckungen effektiver und bestrafen unvorsichtiges Vorgehen sofort. Zusätzlich gibt es zahlreiche Sammelobjekte und die bekannten Schädel. Diese schalten Modifikationen frei und können unter anderem Gegner, Waffen oder Spielregeln verändern. Dadurch lassen sich weitere Durchgänge abwechslungsreich gestalten, indem z.B. Gegnerplatzierungen ändern oder sich die Fraktionen untereinander nicht mehr bekämpfen. Halo war schon immer ein Spiel, das nicht nur einmal durchgespielt wurde. Kampagnen wurden auf höheren Schwierigkeitsgraden wiederholt, versteckte Inhalte gesucht und Missionen gemeinsam mit Freunden erneut erlebt. Besonders stark ist der KoOp Modus. Die komplette Kampagne und der neue Prolog lassen sich gemeinsam erleben. Gerade im lokalen Mehrspieler Modus entsteht jenes klassische Spielgefühl, das bei modernen Shootern mittlerweile selten geworden ist. Gemeinsam Gegnerstellungen zu stürmen, Fahrzeuge zu steuern oder grössere Schlachten zu überstehen, gehört zu den besten Momenten des Spiels. Die offene Struktur vieler Gefechte ermöglicht unterschiedliche Vorgehensweisen und sorgt dafür, dass sich Missionen bei mehreren Durchgängen immer wieder etwas anders entwickeln. Der Koop Modus zeigt eindrucksvoll, warum die Halo Kampagnen über viele Jahre hinweg zu den beliebtesten Mehrspieler Erlebnissen auf Konsolen gehörten. So gelungen die Neuauflage auch ist, das Fehlen eines kompetitiven Mehrspieler Modus lässt sich nicht vollständig ignorieren. Zugegeben; der Multiplayer war ein wichtiger Bestandteil von Halo: Combat Evolved und trug entscheidend zur Bedeutung des Originals bei. Besonders mit mehreren Konsolen und verbundenen Bildschirmen entwickelte sich Halo zu einem der prägendsten Multiplayer Titel seiner Zeit. Halo: Campaign Evolved fühlt sich dadurch für einige womöglich stellenweise unvollständig an. Die Kampagne wurde hervorragend restauriert und ein moderner oder klassischer Mehrspieler Modus hätte das Gesamtpaket deutlich aufgewertet. Ebenfalls schade ist, dass das ursprüngliche Halo: Combat Evolved nicht als unveränderte Version enthalten ist oder dass man auf Knopfdruck zwischen der alten und neuen Grafik wechseln kann, wie das öfters bei solchen Remakes der Fall ist. Gerade bei historisch wichtigen Neuauflagen wäre es wünschenswert, das Originalspiel ebenfalls vollständig spielbar anzubieten. Gleichzeitig würde das ursprüngliche Werk dauerhaft erhalten bleiben. Fazit: Respektvoll modernisiert und dennoch mutig erweitert, beweist die Neuauflage, dass die Abenteuer des Master Chief auch im Jahr 2026 nichts von ihrer Faszination verloren haben. Halo: Campaign Evolved ist eine beeindruckende Würdigung eines der bedeutendsten Ego Shooter aller Zeiten. Die überarbeitete Grafik, die modernisierte Steuerung und die zusätzlichen Missionen lassen die legendäre Kampagne in neuem Glanz erstrahlen. Trotz einiger veralteter Levelstrukturen, des gelegentlich unpräzisen Fahrverhaltens und des fehlenden kompetitiven Multiplayer Modus bleibt das Spielerlebnis absolut hervorragend. Besonders die packenden Gefechte, die starke Atmosphäre und der ausgezeichnete Koop Modus zeigen, warum Halo: Combat Evolved das Shooter Genre nachhaltig geprägt hat. Das hier ist nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine Erinnerung an eine etwas bessere Zeit, in der umfangreiche, pompöse Singleplayer Kampagnen im Mittelpunkt standen. Halo: Campaign Evolved ist für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und den PC erschienen. Zudem ist das Spiel im Game Pass enthalten. Unser Test-Muster stammt von Microsoft, wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Halo: Campaign Evolved bei WoG.ch bestellen!
- The(G)net Review: Trident's Tale
Untote tauchen plötzlich auf, ihr Dorf wird zerstört und sie findet die Wahrheit über die Legende eines





















