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Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

5012 Suchergebnisse für „review legend of heroes trails“

  • The Walking Dead: Streets of Survival erscheint im September

    TRAILMARK Games und AMC Global Media veröffentlichen The Walking Dead: Streets of Survival am 18.

  • Greak 2: Alliance of the Storms erscheint 2027

    Publisher Team17 und Entwickler Navegante Entertainment haben Greak 2: Alliance of the Storms angekündigt Der Nachfolger zu Greak: Memories of Azur erscheint 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo

  • Diablo IV Erweiterung Lord of Hatred vorgestellt

    Blizzard hat die nächste grosse Erweiterung zu Diablo IV angekündigt: „Lord of Hatred“ erscheint am 28 April 2026 und markiert das Finale der sogenannten Age of Hatred. Inhaltlich führt Lord of Hatred die Geschichte nach Vessel of Hatred konsequent weiter. Lord of Hatred erscheint in mehreren Editionen und beinhaltet auch Vessel of Hatred.

  • KoOp Action Adventure 1001 Threads of Mizan angekündigt

    MBC Game Studio hat 1001 Threads of Mizan angekündigt, ein kooperatives Action Adventure für ein bis Eine frühe spielbare Version von 1001 Threads of Mizan kann auf der Gamescom 2026 in Köln ausprobiert

  • Call of Duty macht ein Jahr Pause

    Einem neuen Bericht von Bloomberg zufolge wird Activision das Call of Duty-Spiel für das nächste Jahr Damit wäre das Jahr 2023 das erste Jahr seit über zwei Jahrzehnten, in dem kein neues Call of Duty Spiel Es wird vermutet, dass der Hauptgrund für diese Entscheidung darin liegt, dass Call of Duty: Vanguard Call of Duty 2023 von Treyarch wird nun also voraussichtlich erst 2024 erscheinen. Bloomberg mit dem folgenden Kommentar: "Wir haben eine aufregende Reihe von Premium- und Free-to-Play-Call of

  • Tomb Raider: Legacy of Atlantis zeigt überarbeitetes Kampfsystem

    Crystal Dynamics hat ein neues Entwickler Video zu Tomb Raider: Legacy of Atlantis veröffentlicht. Tomb Raider: Legacy of Atlantis erscheint am 12.

  • The(G)net Review: Rave Racer (Arcade Archives 2)

    Ridge Racer: Ein Name, der nicht nur regelmässigen Arcade-Besuchern aus den 90ern ein Begriff ist. Rave Racer glänzte bislang nicht auf Konsolen; bis jetzt. Über 30 Jahre nach dem Arcade Release von Rave Racer, dem dritten Teil der famosen Ridge Racer Serie, erhält das Spiel endlich eine offizielle Konsolenumsetzung. Verantwortlich dafür zeigt sich nicht etwa Serien-Erfinder Namco, sondern die Arcade-Spezialisten von Hamster. Auch Japaner, aber insbesondere durch die ACA NEOGEO Serie bekannt und nicht durch spektakuläre Eigenentwicklungen. Haben wir viele der NEOGEO Titel bereits auf zig Konsolen gesehen, allen voran natürlich auf der SNK-Konsole selbst, gibt es bei Rave Racer deutlich mehr Grund zur Freude. Wieso Namco in den 90ern Rave Racer nicht ebenfalls auf Sonys 32-Bit-Konsole portiert hat, bleibt das grosse Geheimnis. Vermutlich hätte man zu viel Abstriche bei der wirklich hübschen Grafik machen müssen. Müssig, heute darüber nachzudenken, freuen wir uns doch einfach, endlich auf dem heimischen Fernseher über die Piste zu fegen, und das gänzlich ohne Emulations-Grau-Zone. Rave Racer bietet klar am meisten der drei System 22 Automaten. Nicht nur haben wir mehr als eine Strecke zur Auswahl, nämlich deren drei, sondern auch die Grafik sieht nochmal eine ganze Ecke hübscher aus. Immer im Hinblick darauf, dass wir über ein Spiel reden, das seine Blütezeit 1995 hatte. Da es sich, wie bei den Japanern bei Hamster gewohnt, um eine Arcade-Umsetzung handelt, ist auch analoge Steuerung möglich. Wer die Digi-Dreher vom PlayStation Original verinnerlicht hat, muss sich erst etwas umgewöhnen. Mit etwas Spielzeit mehr auf dem Tacho lassen sich die Karossen aber hervorragend durch die Kurven driften. Mit dabei ist der vom zweiten Teil bekannte und kaum mehr wegzudenkende Rückspiegel, um sich nähernde Konkurrenz gekonnt zu blocken. Die vierte Strecke möchte ich diesem Test nicht vorenthalten, ist aber eigentlich nur eine optisch leicht veränderte Version einer der drei anderen Routen. Wie im Arcade-Original lassen sich via «Cheat» Eingabe die Strassenabschnitte auch in umgekehrter Richtung befahren. Zudem wählen wir, ob’s gegen ein Teilnehmerfeld oder nur die Zeit gehen soll. Last but not least hat Hamster einen Zwei- bis Vier-Spieler-Modus integriert. Im «System-Link»-Modus fahren bis zu vier Spieler lokal im Splitscreen auf einem Fernseher gegeneinander, was bei heutigen TV-Grössen erfreulich gut funktioniert. Im Handheld-Multiplayer-Modus wirkt das Rennen wenig überraschend nicht ganz so überzeugend. Fazit: Rave Racer ist nicht Forza Horizon und ganz sicher nicht Gran Turismo. Der dritte Teil der legendären Ridge Racer Serie ist ein waschechter Arcade-Racer und ganz ehrlich: Davon gibt es heuer viel zu wenige. Einfach schnell das Joypad zur Hand nehmen und eine der wenigen, dafür kongenialen Strecken auf Zeit oder gegen die elf weiteren Fahrer angehen, das macht Spass. Wermutstropfen ist die Grafik. Was wir früher im Render-Intro gesehen haben, wäre heute als Spielgrafik möglich. War es aber nicht 1995, und die Serie von Hamster nennt sich schliesslich Arcade-Classics und nicht Arcade-Updates; oder so ähnlich. Rave Racer will nichts neu erfinden. Es erinnert nur daran, wie gut Arcade-Racer einmal waren, und dass wir genau davon heute eigentlich wieder mehr haben möchten; oder zumindest ich. Rave Racer ist als Download für PS4, PS5, Xbox Series X|S, Switch, Switch 2 und PC erhältlich. Wir haben das Spiel auf der Nintendo Switch 2 getestet. Das Test-Muster stammt von Hamster , wofür wir uns herzlich bedanken. Jetzt Spiele bei WoG.ch bestellen!

  • Code Vein II: Mask of Idris erscheint im September

    Bandai Namco veröffentlicht die Erweiterung Mask of Idris für Code Vein II am 9. September. Mask of Idris ist als Endgame Inhalt konzipiert und führt Spieler in die Forsaken World, eine alternative

  • Saros PS5-Features Trailer

    Sony Interactive Entertainment und Housemarque haben einen neuen Trailer zu Saros veröffentlicht, der

  • Game Freak stellt Beast of Reincarnation vor

    Publisher Fictions und der Entwickler Game Freak haben offiziell Beast of Reincarnation angekündigt,

  • The(G)net Review: Patapon 1+2 Replay

    liegen, dass Rhythm-Games nicht unbedingt meine Spezialität sind und ich um solche Sachen wie Guitar Hero

  • Erster Gameplay-Trailer zur Open-World-Detektiv-Sim Shadows of Doubt

    Spielerfahrung auf den Grund geht: ColePowered Games und Fireshine Games haben auf der PC Gaming Show: 2023 Preview den ersten offiziellen Gameplay-Trailer zur Open-World-Detektiv-Simulation Shadows of Doubt vorgestellt In Shadows of Doubt, das auf der gamescom 2022 von UKIE als UK Game of the Show ausgezeichnet wurde, Shadows of Doubt erscheint Anfang 2023 für den PC. Screenshots:

  • MLB The Show 26 Gameplay-Trailer

    Der Publisher Sony Interactive Entertainment und das San Diego Studio haben den ersten Gameplay Trailer Deluxe Edition stecken neben dem Spiel unter anderem 20 The Show Packs, zwei WBC Choice Packs, ein Legend lizenzierten NCAA College World Series der Männer, während du dich vom Highschool Talent bis zur Hall of Der Storyline Modus Negro Leagues kehrt zudem mit Staffel 4 zurück und bringt neue Legenden, Trikots

  • The(G)net Review: Tetris Effect Connected

    Wie schon die beiden letzten PSVR2-Reviews ist auch Tetris Effect Connected ein Highlight für Sonys VR

  • The(G)net Review: Walkabout Mini Golf

    Wer hat nicht schon lustige Nachmittage mit der Familie oder Freunden mit Minigolf verbracht? Doch was tun an regnerischen Tagen? Mighty Coconut hat das Problem gelöst! VR-Helm auf und los geht's zum virtuellen Einlochen! Walkabout Mini Golf beginnt bereits benutzerfreundlich und lässt euch nicht nur die Schlaghand wählen, sondern versorgt uns mit einem halben Dutzend unterschiedlich kolorierten Minigolfschlägern und einer Handvoll verschiedenfarbiger Bälle. Wer lustig ist, sucht sich noch einen Avatar für den Mehrspielermodus aus. Zu Beginn stehen uns sechszehn 18-Loch Kurse zur Auswahl, die thematisch ein breites Spektrum abdecken. Wir besuchen eine Western World und arbeiten uns durch Canyons und fiese Felsspalten, versuchen im mittelalterlichen Schloss unter Par zu bleiben oder reisen in den Future Park, um auch in der Zukunft korrekt einzulochen. Walkabout Mini Golf lässt sich entweder im Stehen oder Sitzen spielen, wobei ihr nicht umständlich im Menü umstellen müsst, wenn ihr eure Position wechseln wollt. Das Spiel reagiert intuitiv und verlängert automatisch den Golfschläger, falls man bei einer schwierigen Stelle zwecks besserer Visualisierung aufstehen muss. Die Handhabung des virtuellen Putters ist weder an einen Powermeter oder noch an einen Energieleiste gebunden. Wie im richtigen Leben reagiert der Ball auf eure Schussstärke und -richtung. Die ersten paar Löcher sind noch einfach zu bewältigen und dienen mehr als Aufwärmphase. Später ist volle Konzentration, Timing und Präzision gefragt. Wir schiessen den Golfball durch einen Looping, nutzen die Schaufel eines Windrades als Abprall Hilfe, missbrauchen eine schmale Holzplanke als Shortcut oder müssen den passenden Zeitpunkt erwischen, damit wir an einem schwingenden Fallbeil vorbeikommen. Ziel jedes Level ist es, unter Par zu bleiben. Für Minigolf Unkundige heisst das, dass wir eine vorgegebene Anzahl an Schlägen nicht überschreiten sollten. Haben wir die Level Vorgaben gemeistert, wird jeweils automatisch der Hard Mode mit jeweils einem weiteren Kurs freigeschaltet. Dieser ähnelt zwar dem Originalkurs, durch kleine Veränderungen wird der Schwierigkeitsgrad aber deutlich angezogen. Somit verdoppelt sich technisch gesehen die Anzahl der Minigolf-Welten auf 32. Solltet ihr über ein zittriges Händchen verfügen und schafft es partout nicht unter Par zu bleiben, möchtet aber die restlichen Levels freischalten, bietet uns Mighty Coconut eine Alternative an. In jedem Level verstecken sich eine gewisse Anzahl an einzigartigen Golfbällen. Wer genügend aufstöbert, bekommt direkten Zugang zum Hardmode und darf die Bälle behalten, die automatisch in unserer Golfball Kollektion landen. Natürlich ist dies rein kosmetischer Natur, denn alle Bälle spielen sich gleich. Walkabout Golf verfügt über zwei verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten. Leute mit Hang zur Motionsickness empfehlen wir bei der voreingestellten Teleporter Option zu bleiben. Durch simples Zielen mit dem Trigger wechselt ihr umgehend die Position. Im Optionsmenü dürfen mutige Naturen auf den Free Walk Modus wechseln, in dem ihr euch per Analogstick frei bewegen könnt. Einziges Manko: Wir können nur vorwärts marschieren. Wollen wir an eine bestimmten Punkt zurück, muessen wir uns umständlich um 180 Grad drehen bis wir uns zurück bewegen können. Damit die Punkteübersicht gewahrt bleibt, konsultieren wir per Knopfdruck die Gesamttabelle oder schauen einfach auf unser Handgelenk und werden dank eines kleinen Screens über Lochnummer, Punktestand und aktuelle Uhrzeit informiert. PS Plus-Abonnenten können online gegen andere Minigolfer antreten. Wer es lieber privat mag, kann mit bis zu 7 anderen Freunden auch lokal einlochen, dabei muss aber stets das Headset gewechselt werden. Mighty Coconut arbeitet bereits an weiteren DLC-Kursen, die in den nächsten Monaten veröffentlicht werden. Fazit: Ich hänge seit fast 2 Wochen täglich an der PSVR2 und Walkabout Mini Golf ist ein weiterer Grund, weshalb ich von der VR-Brille nicht loskomme. Das letzte Mal, als ich virtuell den Golfschläger geschwungen habe, war bei Everybody's Golf VR, was eher ein durchwachsenes Erlebnis darstellte. Walkabout Golf macht alles anders und besser. Jeder, der schon einmal einen Putter in den Händen gehalten hat, wird nach ein paar Minuten Mühe haben, die Realität von der künstlichen Imitation zu unterscheiden. Die audiovisuellen Effekte und das haptische Feedback der VR2-Controllers sind verdammt nahe an der Wirklichkeit, uns es fühlt sich ungelogen so an, als ob ich einen echten Schläger in der Hand halte. Die 1A Steuerung, die atemberaubende Physik, das interessante Leveldesign und angenehme Hintergrundklänge ergänzen sich perfekt. Walkabout Mini Golf ist eines dieser Spiele, wo man "nur noch kurz" ein Level abgrasen will und dann 3 Stunden später immer noch am Kabel hängt. Mighty Coconut war sich diesem Umstand sicherlich bewusst und hat mitgedacht. Zuerst habe ich mich gewundert, dass auf dem virtuellen Handgelenk Screen auch die aktuelle Uhrzeit angeben wird. Als ich aber letzte Woche beinahe zu spät zur Arbeit kam, weil ich unbedingt noch ein Runde abgolfen wollte, ging mir dann ein Licht auf. Clevere Kerlchen, die Entwickler! Der Schwierigkeitsgrad steigt zwar stetig mit jeder neuen Welt, die Levels bleiben aber stets fair, wenn auch gelegentlich einige Abschnitte mit kleinen Puzzleinlagen Geduld und Präzision erfordern. Nennt ihr eine PSVR2 euer Eigen, dann sollte Walkabout Mini Golf unbedingt in eure Games Bibliothek. Stundenlanger Spass ist garantiert. Wenn die Qualitätsstufe mit solchen Titeln erhalten bleibt, schauen wir mit Sony's zweitem VR-Headset rosigen Zeiten entgegen. Walkabout Mini Golf ist digital für PSVR2, Meta Quest, Meta Rift und Steam VR erhältlich. Das Test-Muster stammt von Mighty Coconut , wofür wir uns herzlich bedanken!

  • The(G)net Review: Highway Police Simulator

    Fahrausweis, Versicherung und Zulassung! Wer ein wenig auf YouTube rumstöbert, findet haufenweise Videos über den harten Alltag der amerikanischen Highway Police. Wilde Verfolgungsjagden, Schusswechsel, als wäre man in einen Actionfilm und 24h Helikopterüberwachung sind nicht selten. Kann die vorliegende Simulation den rauen Alltag dieser Gesetzeshüter realistisch vermitteln? Unsere Karriere beginnt als frischgebackener Statetrooper. Wahlweise als weiblich oder männlich unterwegs, stellen wir im Editor Hautfarbe, Frisur und ein paar andere Merkmale zusammen, bevor wir zum ersten Fall aufbrechen. Da wir einen guten Teil unserer Spielzeit hinter dem Steuer des Streifenwagens verbringen, testen wir in den ersten Minuten das Fahrverhalten und die Kurvenlage aus. Plötzlich brummt das Funkgerät. Ein Lastwagen ist auf der Autobahn umgekippt und wir müssen den Tatort sichern, mit Zeugen reden, eine Skizze anfertigen und anschliessend den Abschlussbericht unserem Vorgesetzten überreichen. Alltag im Behördengeschäft. Hauptsächlich sind wir mit unserem Partner unterwegs, der uns teilweise hilfreiche Hinweise liefert, aber ansonsten uns nur als Schlepptau-Sidekick nachstiefelt. Als Hauptbasis dient unser lokales Polizeirevier. Hier schnappen wir uns neue Missionen und unteerhalten uns mit NPC-Kollegen. Wenn wir undercover unterwegs sind, tauschen wir im Umkleideraum unsere Uniform gegen zivile Kleider. Wir wollen ja von den bösen Buben nicht gleich erkannt werden. Natürlich können wir auch nicht einfach so mit dem Streifenwagen vorfahren, sondern müssen zuerst eine unmarkierte Benzinkutsche freischalten. Mit sogenannten TP-Punkten, die wir in Hauptmissionen und fakultativen Sidequests einsammeln, erweitern wir unseren Fuhrpark. Neben neuen fahrbaren Untersätzen krallen wir uns auch eine Spionagedrohne, ein Motorrad oder später sogar einen Helikopter. Dennoch müssen wir stets auf den zivilen Verkehr achten. Rammen oder streifen wir oft ein Auto, nervt uns der Partner zuerst mit Hinweisen auf unser Fahrverhalten. Wird es zu viel, werden wir automatisch zum letzten Checkpoint oder gleich ins Polizeihauptquartier zurück teleportiert. In den meisten Missionen gilt es Hinweise zu sammeln, verdächtige Personen zu befragen und wie immer zum Schluss den obligatorischen Report an die Polizeistation abzuliefern. Eine Markierung zeigt uns stets den nächsten Missionspunkt an, und eine Checkliste informiert über die unterschiedlichen Vorgaben wie: "folge dem verdächtigen Wagen", "treffe dich mit Informant XY" oder "untersuche ein Gebiet nach Hinweisen". Bei den Interrogationen mit den NPCs wählen wir aus mehreren Möglichkeiten die beste Methode. Wir lassen einen anscheinend betrunkenen Fahrer auf einem Bein balancieren, testen mit einem Stift die Reaktionszeit der Augen oder lassen ihn gleich in den Alkoholtester blasen. Ob wir den Schuldigen nur verwarnen, büssen oder gleich einbuchten, ist in den meisten Fällen uns überlassen. Wenn's hart auf hart kommt, holen wir unsere Knarre aus dem Holster und verteidigen uns gegen anrückende Gangster mit ein paar Kugeln. Feuergefechte sind aber generell nicht an der Tagesordnung. Je besser wir die unterschiedlichen Fälle auflösen, desto besser stehen unsere Karrierechancen und wir steigen langsam, aber kontinuierlich die Beförderungstreppe hoch. Angehende Highway Police Officers entscheiden sich entweder für Casual Mode mit hilfreichen Tipps und weniger Sucharbeit, oder den fordernden Simulationsmodus, der das Händchenhalten unterlässt. Fazit: Also über das GOTY 2024 bin ich mir immer noch nicht sicher. Die Gurke 2024 geht aber ganz klar an den Highway Patrol Simulator! Wie dieser Titel durch die Qualitätsprüfung rasselte, ist mir schleierhaft. Es fängt mit Ladezeiten aus PS3-Zeiten an. Unglaublich aber war, der Loading Screen lädt sich teilweise noch einmal selbst! Nach den ersten Minuten auf dem Highway wundere ich mich über das gleitende Verhalten des Wagens. Nur mit viel Mühe und Not halte ich eine korrekte Fahrlinie. Es ist, als ob ich konstant auf Eis rumschlittere. Darum ramme ich auch regelmässig den Gegenverkehr, nur schon, weil der selbst bei lautem Sirenengeheul keine Milimeter von der Stelle weicht. Kleine Hügel verwandeln sich in ungewollte Sprungschanzen und selbst der dünnste Laternenpfahl crasht so hart, als ob ich gegen eine Mauer gedonnert wäre. Die Kollisionsabfrage kann nur als kriminell bezeichnet werden. NPC-Kutschen, die sich autonom gegenseitig beschädigen oder verunfallen, sind ebenfalls keine Seltenheit. Habe ich schon die Slowdowns, Stotterer und Aussetzer erwähnt? Besonders auf dem Highway kann es vorkommen, dass die unoptimierte Grafik-Engine für ein paar Bruchteile in den 10 FPS Bereich sinkt. Bei einem Continue fällt mein Charakter gelegentlich durch die Architektur ins Bodenlose, bis ein paar Sekunden später sämtliche Komponenten geladen und spielbereit sind. Schauderhaft! Bei gewissen Missionen stimmt der Marker nicht. Eigentlich sollte ich an einem Ort im Westen. Die tatsächliche Quest befindet sich aber östlich vom Marker ein paar hundert Meter die Strasse runter. Es kam sogar vor, dass nach einem Reset mein Charakter nicht mehr ins Auto steigen wollte, da der Prompt nicht funktionierte, weil der Quest Point an einem ganz anderen Ort lag als zuvor. Was für ein Durcheinander. Der Titel ist aber nicht nur technisch in einem absolut desolaten Zustand. Die Missionen sind fade, das ständige Rumkurven in der monotonen Wüstenlandschaft langweilt und selbst die Ballereinlagen sind einfach nur lächerlich und billig. Meiner Meinung nach hätte dieser Titel in diesem Zustand nie veröffentlicht werden dürfen. Finger weg! Der Highway Police Simulator ist für PC, Xbox Series X|S und PlayStation 5 erschienen. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 angeschaut. Das Test-Muster stammt von Aerosoft , wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Highway Police Simulator bei WoG.ch bestellen!

  • The(G)net Review: Mario & Luigi: Brothership

    Rot-Grün ist zurück! Und wir meinen hier ganz sicher nicht die politische Koalition unserer nördlichen Nachbarn. Die Latzhosen Brüder aus dem fernen Kyoto drehen kurz vor dem Lifecycle Ende der Switch nochmals eine Ehrenrunde im RPG-Genre. Schiff Ahoi! Die Herren Mario (wir beziehen uns hier auf den offiziellen Nachnamen) bringen mittlerweile nichts so schnell aus der Ruhe. Sie erforschten die Tiefen des Ozeans, bestiegen die höchsten Wipfel, durchquerten diverse Dimensionen und hauten schon die halbe Galaxie kurz und klein. Die Hintergrundgeschichte von Brothership ist rasch erzählt. Mario, Peach, Bowser und Konsorten geniessen im Mushroom Kingdom ein paar wertvolle Stunden Freizeit ohne Stress und Ärger, als plötzlich ein mysteriöses Portal auftaucht und die komplette Nintendo-Gang samt Zusatz weg teleportiert. Bei der wilden Teleportations-Attacke werden die Brüder vom Rest getrennt und landen auf einer kuscheligen Tropeninsel namens Concordia. Im Grunde hätte es schlimmer kommen können, als auf einer wohltemperierten Südseeinsel zu landen. Ein kleiner Strandurlaub schadet nie. Nix da mit Eimersaufen und Schnorchelausflügen. Zwar herrscht auf Concordia noch nicht das blanke Chaos, wenn Mario und Luigi aber den Inselbewohnern nicht unter die Arme greifen, ist das Inselreich zum Untergang verdammt. Im optimalen Falle besteht Concordia aus einem Konglomerat aus 15 Inseln, die mit einem magischen Stecker verbunden sind. Der miese Zokket und seine Extension Corp. hat jedoch sämtliche Konnektoren gekappt und nun schwimmen die einzelnen Inseln mutterseelenallein auf dem Ozean ohne Kontakt zu den anderen Kameraden. Dorfchefin Connie unterstützt uns vor unserem Reisestart mit ein paar Extras. Snoutlet, ein fliegendes Minischwein, wird euch als treuer Begleiter zur Seite gestellt, der autonom in die Story quasselt und ab und zu mit kleinen Tipps aushilft. Auf einer Ozean-Minimap erkennen wir die Reiseroute von Concordia und wählen die Strömung. Anfänglich noch tuckernd unterwegs, verschaffen wir uns später einen Turbo und zu guter Letzt ein Luftschiff, das uns instant zu jeder Reiseroute teleportiert. Wird eine Insel passiert, alarmiert uns eine Nachricht über deren Sicht und wir schiessen uns zielsicher per Kanonen auf die neue Insel. Das Ziel jedes Inselbesuchs ist das Aufspüren des Konnektoren-Turms, damit dieser wieder aktiviert und an Concordia angeschlossen werden kann. Natürlich spazieren wir nicht einfach so zum Gebäude. Diverse Gegner, Plattform-Einlagen und Rätsel werden uns in den Weg gestellt und auf den insgesamt 15 Inseln gibt es einiges zu tun. Obwohl ihr im Tandem durch die Pampa joggt, steuert ihr in 99% der Fälle Mario, während Luigi euch folgt. Beide dürfen aber unabhängig springen und ihren Hammer benutzten. Im Laufe der Story erwerben wir neue Partnerfähigkeiten wie den Wirbelsprung, mit dem die Brüder Pirouetten drehend Abgründe überwinden, als Rollball durch Röhren düsen und fragile Böden überwinden oder mit dem Fire&Ice Kombo Wegsperren vaporisieren. Der wohl ausgearbeitetste Aspekt von Brothership ist aber das Kampfsystem. Rundenbasiert hauen wir wahlweise mit Hammer oder Sprungangriffen die Gegner weg oder nutzen mächtige Partner Attacken, die mehr einem Minigame mit QTE-Fokus ähneln als dem klassischen JRPG-System. Je besser wir die mehrstufige Attacke ausführen, desto höher der Schaden. Ein Riesengewitter wird beschwört, Yoshi schaut regelmässig mit seiner massiven Eierattacke vorbei oder wir verschiessen ganz traditionell ein paar Schildkrötenpanzer. Verpassen wir aber die korrekte Abfolge, zwacken wir dem Feind nur wenig Lebensenergie ab. Dies kann im späteren Verlauf tatsächlich zwischen Sieg oder Niederlage entscheiden. Aussrdem halten sich die Schurken mit ihren Kontern nicht zurück. Wir können entweder die simple Blockfunktion nutzen, die uns ein wenig Schaden kosten, oder wir parieren im richtigen Moment, um jeglichen HP-Abzug zu negieren und verpassen im besten Falle dem Gegner einen Bonus Hit. Das Tüpfelchen auf dem Battle-i sind die Stecker und deren Dosen. In der gesamten Inselwelt verstecken sich goldene Orbs. Haben wir genug eingesammelt, können wir bequem Ingame neue Stecker herstellen. Zu Beginn verfügen wir nur über eine Buchse, später treten wir mit einer 5er-Leiste an den Start und füllen diese mit Buffs. Je nach Stecker, der zwischen 5 bis 15 Runden anhält, bevor es in den Cooldown geht, lassen wir zusätzlich Stachelkugeln für Extraschaden regnen, vereisen unser Gegenüber oder lassen sie per Schwindler taumeln. Aber auch passive Skills wie automatisches 1UP beim Ableben oder mehr Angriffskraft beim Partner Move lassen sich so ausstatten und kombinieren. Unserer Meinung nach sind die Kämpfe teils überproportional hart, und wir sind mehrmals chancenlos ins Game Over gesegelt. Wer es nach dem erneuten Anlauf wieder nicht schafft, kann später den Schwierigkeitsgrad temporär auf leicht oder kinderleicht stellen. Dies gilt aber nur für den aktuellen Kampf, danach geht's zurück zur Standardeinstellung. Jede befreite Insel schliesst sich unserem Konvoi an und per Röhre dürfen wir stets wieder zurückreisen, um eventuelle Sidequests oder Extra Boni einzusammeln. Während sich die Brüder automatisch hochleveln und mit ihren Goldmünzen neue Ausrüstung bei den unterschiedlichen Händlern anhäufen, stehen für die seichte Unterhaltung ein paar Mini Games parat. Wir versuchen uns an einem 2er Volleyball-Simulator, kaufen ein paar Köder und gehen angeln, spüren spezielle Bonus-Riffe auf oder beweisen uns im Karaoke. Nebenmissionen, die sauber in einem Index aufgelistet werden, versprechen bessere Gear und neuen Loot. Die Fahrt zur See ist kein kurzes Unterfangen. Mindestens 35 Stunden dauert die dialoglastige Meeressause. Wir benötigten knapp 40 Stunden für einen Durchlauf. Fazit: Hoppla, dass gleich nochmals ein RPG um die beiden Brüder auf der Switch landet, ist tatsächlich eine Überraschung, dachte ich doch, dass nach Origami King, Äonentor und Super Mario RPG der Markt übersättigt sein könnte. Das brandneue Machwerk um Mario & Luigi besticht zwar durch eine diskussionslos technisch fabelhafte Umsetzung, hinkt aber mit kleinen Meniskusproblemen im Gameplay der eigenen Konkurrenz hinterher. Das ganze RPG-Gerüst passt, das Südseeflair macht sowieso immer Laune und von der Präsentation bekommen wir die gewohnte 1A-Kost aus dem Hause Nintendo. Was mir schon nach der ersten Stunde auffiel, ist der Wahnsinn an Cutscenes, Dialogen und Einspielern. Teilweise komme ich keine 5 Sekunden weit, bis wieder so ein NPC mit einer Dialogbox reinslidet und irgendwelchen Nonsense von sich gibt. Hier hätte ich mir eine massive Reduktion gewünscht. Aber so fährt das teilweise minutenlange Hin und Her mit dem Spielspass Achterbahn. Ebenfalls sehr nervig war das Gegnerverhalten. Zwar kann ich ausweichen oder mit einem Schlag in der Oberwelt kontern. Die Proleten sind gelegentlich aber so aggressiv, dass man den Kampfschirm sieht, bevor einem klar wird, was los ist. Das ist besonders mühsam, wenn ihr ein Gebiet ohne Gegnerstress durchqueren wollt. Was mich beim etwas antiken Kampfsystem aber wirklich verwundert hat, war die Angriffsfrequenz von Gegnergruppen. Teilweise blockiere ich minutenlang eine Armada von Attacken, um selbst nur knapp einen Schlag reinzuquetschen. Ich fragte mich echt, ob ich hier der NPC bin und das Game mich bespielt. Die Idee mit den Steckern und Buchsen brachte etwas frischen Wind ins angestaubte Spielprinzip, von dem ich mir generell etwas mehr Ideenreichtum und Freiheit gewünscht hätte. Ich könnte mich noch über die verpatzte Chance eines 2 Spieler Coop-Modus wundern, da sich das Spiel perfekt dafür anbietet, aber gut. Brothership ist ein solides Mario-RPG mit überdurchschnittlichem Umfang, der sich mehr auf traditionelle Werte beruft und eher auf Nummer sicher geht, als neue, innovative Wege zu beschreiten. Mario & Luigi: Brothership ist exklusiv für Nintendo Switch erschienen. Unser Test-Muster stammt von Nintendo , wofür wir uns herzlich bedanken. Jetzt Mario & Luigi: Brotherhood bei WoG.ch bestellen!

  • The(G)net Review: Die Schlümpfe - Abenteuer im Traumland

    Hier teilt ihr euch einen Bildschirm und wuselt im Duo durch die Gegend.

  • The(G)net Review: AWAKEN - Astral Blade

    Das Weihnachtsgeschäft rückt näher. Softwarepläne für den Winter werden geschmiedet. Das eine oder andere 2D Metroidvania ist in diesen kalten Tagen gerne willkommen. AWAKEN - Astral Blade beruht auf bewährten Mustern und folgt der klassischen Linie von Metroid & Co. Experimentieren sollen andere. Tanias Inselurlaub verläuft nicht ganz so wie erhofft. Statt Sonnenbrand und Eimersaufen biegt sie im Auftrag ihres Mentors Dr. Hervues auf dem Fantasy Atoll ein paar Dinge gerade. Eine unerklärliche Energie namens "Karpas" transformierte die örtliche Fauna in blutrünstige Monster. Die Welt steht Kopf und endlich darf unsere Heldin ihr jahrelanges Training auch mal in die Praxis umsetzen. Im Basispaket verfügt Tania über einen obligatorischen Dash, der sich auch in der Luft ausführen lässt und uns bei einer perfekten Ausführung eine 3-sekündigen Slowmotion spendiert. Mit dem schnittigen Säbel, der mit eigenwilligen Combos überzeugen will, dezimieren wir gezielt die üblichen Verdächtigen. Grundsätzlich verfügen wir nur über eine Schlagvariante. Nach ein paar Schlägen nutzen wir die zweite Action-Taste (welche nur in Kombination mit dem leichten Angriffen funktioniert), um die Schlagserie mit einem gewaltigen Abschluss zu perfektionieren. Ein weiterer Vorteil dieser Kettenschläge ist ein massiver Schadensbonus. Nach jedem Schlagangriff füllt sich ein Spezialmeter. Einmal voll, antworten wir mit einem Screen füllenden Klingengewitter, was mit einem riesigen HP-Verlust für unsere Gegner endet. Nach dem ersten Bossfight erhaschen wir gleich als erstes Upgrade den Doppelsprung. Theoretisch können wir die überdurchschnittlich grosse Map in alle Richtungen bereisen. Ein Target Icon zeigt uns jedoch stets das nächste Ziel an und verschont orientierungslose Forscher vor kopflosem Herumirren. Astral Blade ist zudem sehr grösszügig mit der Itemverteilung und dem Hochleveln. Alle paar Minuten stossen wir auf einen weiteren nützlichen Gegenstand oder einen versteckten Raum mit roten Orbs, die wir als Währung bei verschiedenen Händlern oder im Skilltree verjubeln. Bei den Checkpoints überraschen die chinesischen Entwickler mit einer hübschen Idee. Erreichen wir eine kleine Blumenwiese, legen wir uns zur Erholung hin und Speichern oder managen unsere Fähigkeiten. Die Schnellreise wird erst nach der ersten Spielhälfte freigeschaltet. Zwar bleiben unsere Angriffe stets gleich, Abwechslung gibt es jedoch mit zwei neuen Waffen, die wir aber erst im Laufe der Story erhalten. Diese lassen sich ebenfalls in einem separaten Upgrade Screen mit mehr Schaden und Effekten wie Giftschaden ausrüsten. Die einzelnen Abschnitte bestehen aus einem Mix aus relativ hohem Gegneraufkommen, mehr oder weniger zackigen Sprungpassagen und einer stattlichen Anzahl an Level Kanzlern. Der eine oder andere NPC bittet mit kleinen Side Missions um unsere Unterstützung. Für Neulinge wurde ein vereinfachter Schwierigkeitsgrad hinzugefügt. Reissen trotzdem alle Stricke, dürfen wir eine spezielle Pille aktivieren, die unseren Charakter einen merklichen Status Schub verleiht. Mit insgesamt 10 Stunden muss man rechnen, will man sich nach der harten Schinderei dem finalen Schurken stellen. Fazit: Mit einer etwas hölzernen Protagonistin freute ich mich auf ein neues Metroidvania. Im Prinzip stimmen bei AWAKEN - Astral Blade alle Eckdaten, eine eigene Identität oder Alleinstellungsmerkmale zu finden ist jedoch schwierig. Das Kampfsystem ist nach meinem Gusto zu einseitig und im Endeffekt spamt man einfach die härteste Kombo, bis der Gegner am Boden liegt. Da wäre noch soviel Potential vorhanden gewesen. Auch wenn die immergleichen Gegner und etwas zu linearen Abschnitte an der Motivation zehren, es hält sich alles noch im besagten Rahmen. Wo Astral Blade aber komplett am Rad dreht, ist bei den Endbossen. Bis auf eine oder zwei Ausnahmen sind die Level Endgegner unsägliche HP-Schwämme mit 2 unterschiedlichen Phasen. Besonders nervig, wenn man nach minutenlangem Kampf, in Sekundenschnelle nach Transformationen hingerichtet wird. Wie soll das denn ein Neuling oder ein "Casual" schaffen? Völlig am Ziel vorbeigeschossen, denn selbst als alter 16bit-Veteran hatte ich echt Mühe mit den teils unfair programmierten Bossen. Dumme RNG und zu viele gescriptete Abläufe erledigen den Rest. Ich persönlich finde das echt schade, denn optisch überzeugt AWAKEN - Astral Blade und verfügt über ein paar schöne Momente. Am Ende bleibt aber der übliche Einheitsbrei übrig, mit altbekannten Elementen, die wir bereits schon in Dutzenden Vorgänger (besser) durchgekaut haben. AWAKEN - Astral Blade gibts für PS4/5 und PC. Wir haben das Spiel auf der PS5 getestet. Das Test-Muster stammt von ESDigital Games , wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt AWAKEN - Astral Blade bei WoG.ch bestellen!

  • The(G)net Review: Mario Party Jamboree

    "Willkommen zur neuesten, gewaltig grössten Super Mario Party! Lust loszufeiern? Spielbrett-Spass ist zwar was Schönes, doch brandneue Modi gibt’s obendrein! Na, schon in Partylaune? Bereit, euch in die Vollen zu stürzen?", so macht Kamek, der Partymaestro, im Intro Lust auf die geilste Party aller Zeiten. "Dann auf, zur neuen Mario Party" , schliesst Kamek ab und wir sind auch schon in der Charakter-Auswahl. Aus einem Raster von 22 Nintendo Charakteren wählen wir unseren persönlichen Party-Star. Dabei sind die üblichen Verdächtigen wie Mario, Luigi, Toad und Donkey Kong mit von der Partie. Nicht fehlen dürfen auch Goomba, Bowser und andere Schergen; sowie nicht zuletzt mein Liebling: Birdo. Zwei ganz neue Mario-Party Teilnehmer müssen erst freigespielt werden; was aber keine grosse Sache ist, wenn man weiss wie. Genau so verhält es sich mit den äusserst abwechslungs- und zahlreichen Spielbrettern, auf denen es heuer zur Sache geht. Um es mit Kameks Worten zu sagen: Der duftig süsse Wunderwald mit einem Wiggler, das Inselparadies mit einem Vulkan, der die Party erbeben lässt oder ein Shopping Palast mit kolossalem Kaufvergnügen sind nur drei der insgesamt sieben Karten. Denn nur noch die rasend schnelle Rennstecke ist gleich zu Beginn anwählbar, die restlichen drei Partylocations müssen erst freigespielt werden. Das passiert über das Erreichen von spielinternen Meilensteinen. Beispielsweise der erste Sieg, oder die erste Teilnahme am Profi-Modus. Ja richtig gelesen, es gibt einen Profi-Modus. Hier sind die Regeln etwas weniger glücksorientiert. So gibt es nur noch einen Bonusstern, welcher auch schon zu Beginn der Party bekanntgegeben wird. Dann darf jeder Teilnehmer von Anfang an ein Bonus-Item mit auf die Fete nehmen und die Items in den Shops sind nur limitiert im Angebot. Bowserfelder bedeuten immer einen Stern-Verlust und vor einem Minispiel dürfen alle Party-Enthusiasten darüber abstimmen, welches davon aus einer vorgegebenen Auswahl anstehen soll. Ein Profi-Spiel dauert stets zwölf Runden. Wie in der Party für die Normalos unter uns, die wie früher einfach etwas Spass haben wollen, bestimmen wir, ob die CPU bei der Fortbewegung etwas Gas geben soll. Wer mit Pro-Controller unterwegs ist, deaktiviert derweil die Minispiele, welche auf Bewegungs-Steuerung setzen. Sind wir erstmal mitten in der Party drin, statt nur dabei, entdecken wir nach einigen Runden den namensgebenden Jamboree Partner. Irgendwo auf der Karte erscheint einer der nicht gerade teilnehmenden Nintendo Charaktere. Nun gilt es mittels, leider zeitlich etwas ausufernden, und je nach Charakter unterschiedlichen Minispiels, jenen an sich zu binden. Wer auch immer den Jamboree-Kollegen auf dem Spielbrett eingesammelt hat, erhält dabei einen kleinen Vorteil im kommenden Contest. Es lohnt sich durchaus, sich hier Mühe zu geben. Denn die Vorteile die uns der Jamboree bringt, sind nicht von der Hand zu weisen. Alles, was passiert, verdoppelt sich für den jeweiligen Spiele-Partner. Laufen wir also mit ihm übers Feld und ergattern drei Münzen, verdoppelt der neue Freund jene mal schnell auf sechs. Im Shop dürfen gleich zwei Artikel gekauft werden oder eben auch zwei Sterne, sollten wir das Feld mit dem Jamboree im Schlepptau erreichen. Die negativen Geschehnisse verdoppeln sich allerdings ebenfalls, also Obacht vor den Bowser-Feldern. Überholt euch ein Spieler, während ihr den Jamboree an der Seite habt, schnappt sich diesen der schnellere Kontrahent; spätestens nach drei Runden verschwindet der Jamboree aber sowieso von selbst. Nebst der bekannten Mario-Party starten wir nach belieben einen der weiteren, eher belanglosen Spielmodi. Sei es die Rhythmus-Küche, die Parakoopa Flugschule oder Toads Fabrik, nichts davon wird euch nachhaltig ans Joypad binden. Der neue Single-Player Modus ist eher einfach gehalten und eignet sich am besten, um Punkte fürs Karte-Freischalten zu erspielen. Letztendlich grasen wir die Map ab und absolvieren die aus anderen Modi bekannten Minispiele. Deswegen dürften selbst Solospieler sich mehrheitlich im titelgebenden Modus aufhalten. Da Nintendo seit dem letzten Release auch auf Online-Gaming setzt, gibt es auch keinen Grund, sich nicht in Marios Party auszutoben. Die KI lässt sich zwar wie gehabt in deren Können anpassen, es geht aber nichts gegen menschliche Gegner – und wirklich durchsichtig ist deren Können auch nicht immer. Fazit: Jamboree ist mit das beste Mario Party aller Zeiten. Ist es immer noch etwas langatmig, gerade wenn man zu viert auf den Spielbrettern unterwegs ist? Aber auf jeden Fall! Macht es dafür umso mehr Spass, wenn man einen völlig unverdienten Stern klaut oder grad dem Gegner mittels Anruf Bowser auf den Hals hetzt? Ganz klar! Mario Party ist Mario Party, wer damit nichts anzufangen weiss, wird auch mit Jamboree nicht glücklich. Aufgrund der vielen zur Auswahl stehenden Charaktere, richtig gelungenen Karten, dem interessanten Profi-Modus sowie der Möglichkeit, Spiele mit Bewegungssteuerung zu deaktivieren, macht diese Party vieles richtig. Grund zur Kritik bieten die etwas langwierigen Mini-Spiele, um sich den Jamboree-Partner zu ergattern. Gerade auf das langatmige Flippern hätte ich gut verzichten können. Zudem hätte ich gern einen Team-Modus mit drin gehabt. Was bleibt ist ein erstklassiges Mario Party, das allerdings nach wie vor nur im Multiplayer-Modus nachhaltig überzeugt. Mario Party Jamboree ist exklusiv für Nintendo Switch erschienen. Unser Test-Muster stammt von Nintendo, wofür wir uns herzlich bedanken! Jetzt Mario Party Jamboree bei WoG.ch bestellen!

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